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1913. Der Sommer des Jahrhunderts.

(33)

Ein Buch so farbig, so schillernd, so vielgestaltig wie der Sommer des Jahrhunderts.

"Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig." Ferdinand von Schirach

Die Geschichte eines ungeheuren Jahres, das ein ganzes Jahrhundert prägte: Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.

Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Der Erste Weltkrieg führte die Schrecken alles vorher schon Erkannten und Gedachten nur noch aus. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

Malewitsch malt ein Quadrat, Proust begibt sich auf die Suche nach der verlorenen Zeit, Benn liebt Lasker-Schüler, Rilke trinkt mit Freud, Strawinsky feiert das Frühlingsopfer, Kirchner gibt der modernen Metropole ein Gesicht, Kafka, Joyce und Musil trinken am selben Tag in Triest einen Cappuccino - und in München verkauft ein österreichischer Postkartenmaler namens Adolf Hitler seine biederen Stadtansichten.

"Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies' anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen." Henning Ritter

Rezension
"Hier erlebt der Leser und Zuhörer Geschichtsstunden, die ihn verblüffen, faszinieren und absolut fesseln. Ein Buch, wie ein Besuch in den Galerien und Museen der Welt. Florian Illies vereint intelligent die prägenden Menschen von damals aus Kunst, Literatur, Musik, Politik und Psychologie in einem bunten Kaleidoskop. Von Adolf Hitler bis Virginia Woolf, Florian Illies zeigt das Porträt von vielen bekannten Menschen und Persönlichkeiten der deutschen Geschichte und der Weltgeschichte, die sich 1913 alle an einem wichtigen Punkt in ihrem Leben befinden. 1913 ist ein Buch, das, wenn es verfilmt würde, einen Oscar verdient hätte." Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 31.12.12

"Die Konstruktion des Buches ist fabelhaft, Florian Illies' anekdotischen Gaben sind es nicht minder, die Charakterisierung von Personen und Situationen ist beeindruckend. Auch was ich zu kennen meinte, habe ich hier ganz neu gelesen." Henning Ritter

"Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - Illies' Geschichten sind einfach großartig." Ferdinand von Schirach

"Florian Illies fängt in seinem Buch "1913. Der Sommer des Jahrhunderts" die "ungeheure ungleichzeitige Gleichzeitigkeit" des Jahres 1913 ein. Als Schauplatz wählt er die aufstrebenden europäischen Städte, als Protagonisten die Denker, Literaten und Kulturschaffenden der Moderne, dessen Einfluss bis in die Gegenwart spürbar ist. In einem Konglomerat an Fakten und Fiktionen werden diese Persönlichkeiten für den Leser greifbar. Es ist der Mensch, der gleichzeitig hinter dem Genie steckt, dessen Lebenswege Illies nachzeichnet, in einer Gleichzeitigkeit zu ihrem Schaffen.
Wie schon in "Generation Golf" tritt Florian Illies auch in "1913. Der Sommer des Jahrhunderts" als Chronist auf. Statt der 80er Jahre fokussiert er die aufstrebende Moderne des frühen 20. Jahrhunderts. In 12 Monatskapiteln wird das Jahr 1913 umrissen. Die Kapitel sind kurz und pointiert, in vielzähligen Anekdoten lässt der Feuilletonist das Zeitpanorama entstehen. Dieses Jahr ist von Aufbruch und Weltuntergangsstimmung geprägt, von der Dekadenz des Fin de siècle und der Ästhetik des Hässlichen des Expressionismus, eben einer Gleichzeitigkeit des Ungleichen. Dargestellt werden diese Eindrücke in einem humorvollen und informativen Schreibstil, der durch Süffisanz und unterschwelliger Zeitkritik besticht. Die geographischen Szenerien der Chronik erstrecken sich über Berlin, Zürich, Paris, Prag und Wien, den Städten, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark anwuchsen, wo in Künstlercafés diskutiert wurde und sich die Bohème traf. Es sind diese literarischen und politischen Zentren, in denen (Kultur-)Geschichte geschrieben wurde und dessen Leben der führenden Persönlichkeiten Illies nachzeichnet.
So wird in unterhaltsamer Manier die Liaison zwischen dem Expressionisten und Pathologen Gottfried Benn und der Dichterin Else Lasker-Schüler geschildert. Mit viel Witz erfährt der Leser, dass die erste Ausgabe der Vanitiy Fair im besagten ‚Sommer des Jahrhunderts‘ erschien, der Prototyp eines Aldi-Supermarktes eröffnete und "Rainer Maria Rilke einen Schnupfen hatte". Illies begleitet die Schriftsteller Thomas und Heinrich Mann, Hesse und Kafka beim Entstehen ihrer Werke, gibt Einblicke in das Leben von Malern wie Pablo Picasso und Franz Marc und nimmt den Leser mit zu großen Theaterpremieren. Man erhält Einblicke in das private Leben der ausgeprägten Egomanen der beginnenden Moderne und den Neurosen von Kafka und Rilke. Eines wird besonders deutlich: Trotz der ungeheuren Experimentierfreude und ausufernden Kunst ist dieses Jahr geprägt von menschlicher Kleingeistigkeit und Eitelkeit. Und auch hier zeigt sich erneut, was eben prägend für das Jahr 1913 ist - die Gleichzeitigkeit des Ungleichen. "Überreich an Kulturwerten, sieht [dieses Jahr] zugleich einer steigenden Abstumpfung und Oberflächlichkeit der Massen" entgegen. Illies schafft es in seinem Buch, dieses Zeitgefühl einzufangen! Er schafft es, beim Leser im Kopf eine Collage von Bildern entstehen zu lassen, über die Bohème, die die Moderne herbeisehnte und dessen Euphorie durch die zwei anstehenden Weltkriege enttäuscht wurde. "Das Alte stürzt, es ändern sich die Zeiten".
"1913" ist eine Jahreschronik, ein Nachschlagewerk welches Literatur- und Kulturgeschichte vermittelt ohne zu langweilen!"
(Christina Grams, Online-Redakteurin im Buch-Bereich)
Portrait
Florian Illies, geboren 1971 in Schlitz bei Fulda, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Nach einigen Jahren als Redakteur übernahm er bereits Ende der Neunziger Jahre die Leitung des Feuilletons der »Frankfurter Allgemeinen«, einer der renommiertesten deutschen Tageszeitungen sowie deren Sonntagszeitung. Florian Illies war darüber hinaus Mitgründer der Kunstzeitschrift »Monopol« und ihr Herausgeber. Im Jahr 1999 wurde er mit dem Ernst-Robert-Curtius Förderpreis für Essayistik ausgezeichnet. 2008 wechselte er als Ressortleiter Feuilleton und Literatur zur »Zeit«. Illies ist jetzt Partner des Berliner Auktionshauses »Villa Grisebach« und dort für die Kunst des 19. Jahrhunderts verantwortlich. Derzeit arbeitet er als freier Autor in Berlin.
Zitat
»Ganz zauberhaft und zu Recht seit vielen Monaten auf den Bestsellerlisten«
Andreas Müller, Darmstädter Echo, 26.7.2014
»Florian Illies hat ein Jahrhundertbuch geschrieben.«
Alexander Kluge, Welt am Sonntag
»Ein Juwel von einem Buch«
Observer
»Florian Illies erzählt die Geburt der Moderne als eine komische und gelegentlich herzzerreißende Seifenoper. Ein großes Vergnügen.«
Washington Post
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 25.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-036801-0
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 191/136/14 mm
Gewicht 546
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Auflage 15. Auflage
Verkaufsrang 4.686
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Jahr höchster Blüte“

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Was hat sich in der Kulturszene abgespielt im Jahr 1913? Florian Illies schildert Ereignisse, Begebenheiten und Befindlichkeiten von Künstlern, Musikern und Literaten in einem Jahr, dem Jahr vor Ausbruch des 1. Weltkrieges.
Was dachten sie, über was sprachen sie, was hat sie bewegt, Künstler wie Malewitsch, Kirchner, Benn und Lasker-Schüler,
Was hat sich in der Kulturszene abgespielt im Jahr 1913? Florian Illies schildert Ereignisse, Begebenheiten und Befindlichkeiten von Künstlern, Musikern und Literaten in einem Jahr, dem Jahr vor Ausbruch des 1. Weltkrieges.
Was dachten sie, über was sprachen sie, was hat sie bewegt, Künstler wie Malewitsch, Kirchner, Benn und Lasker-Schüler, Kokoschka, Alma Mahler, Proust, Kafka, Joyce und Musil und viele andere?
Schauen Sie durchs Schlüsselloch in das Jahr 1913. Ein Genuss!


„Ein Lesefest“

Paul Deppen, Thalia-Buchhandlung Münster

Kulturgeschichte und Psychogramm der Gesellschaft vor dem 1. Weltkrieg. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass man an das alles in einem schmalen Buch so auf den Punkt bringen kann. Leicht und vielfältig. Man lernt und unterhält sich aufs Vortrefflichste. Ein außergewöhnliches Lesevergnügen.

Kulturgeschichte und Psychogramm der Gesellschaft
Kulturgeschichte und Psychogramm der Gesellschaft vor dem 1. Weltkrieg. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass man an das alles in einem schmalen Buch so auf den Punkt bringen kann. Leicht und vielfältig. Man lernt und unterhält sich aufs Vortrefflichste. Ein außergewöhnliches Lesevergnügen.

Kulturgeschichte und Psychogramm der Gesellschaft vor dem 1. Weltkrieg. Ich hätte mir nicht vorgestellt, dass man an das alles in einem schmalen Buch so auf den Punkt bringen kann. Leicht und vielfältig. Man lernt und unterhält sich aufs Vortrefflichste. Ein außergewöhnliches Lesevergnügen.


„Dieses Buch sollte man gelesen haben!“

Axel Korinth, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was für ein Buch! Irgendwo in dem Niemandsland zwischen Sachbuch und Roman zeichnet Florian Illies ein faszinierendes Bild des Jahres 1913 – dem letzten Jahr des 19. Jahrhunderts, so der Tenor, vor dem mörderischen 20. Und was für ein Jahr das doch war vor bald 100 Jahren! Gottfried Benn liebt Else Lasker-Schüler und Thomas Mann offenbart Was für ein Buch! Irgendwo in dem Niemandsland zwischen Sachbuch und Roman zeichnet Florian Illies ein faszinierendes Bild des Jahres 1913 – dem letzten Jahr des 19. Jahrhunderts, so der Tenor, vor dem mörderischen 20. Und was für ein Jahr das doch war vor bald 100 Jahren! Gottfried Benn liebt Else Lasker-Schüler und Thomas Mann offenbart sich in Venedig. Oskar Kokoschka malt sein Meisterwerk und Franz Kafka zögert – wie nicht anders zu erwarten – mit der Liebe. Doch dieses wunderbare von Kreativität, Lust und Exzessen nur so strotzende Jahr hat seine Schattenseiten: Wilhelm Zwo beginnt sein Säbelrasseln und in Wien laufen sich ein Postkartenmaler und ein Herr aus Georgien zufällig über den Weg.
Das 20. Jahrhundert bricht an. Leider.

„Mein Buchtipp des Jahres!“

Kerstin Foedisch, Thalia-Buchhandlung Offenbach am Main

1913 - die Welt am Vorabend des ersten Weltkriegs.

Florian Illies nimmt uns mit auf die Reise durch ein Jahr scheinbar höchster Blüte. In Anekdoten erzählt er uns von Persönlichkeiten aus Kunst, Geschichte und Literatur. Er erzählt uns, wie sie lebten und was sie bewegte, und lässt so vor unseren Augen ein faszinierendes Panorama
1913 - die Welt am Vorabend des ersten Weltkriegs.

Florian Illies nimmt uns mit auf die Reise durch ein Jahr scheinbar höchster Blüte. In Anekdoten erzählt er uns von Persönlichkeiten aus Kunst, Geschichte und Literatur. Er erzählt uns, wie sie lebten und was sie bewegte, und lässt so vor unseren Augen ein faszinierendes Panorama eines einzigartigen Jahres entstehen.

Unbedingt lesen!!!

„Wer hätte das gedacht?“

Eike Baumann, Thalia-Buchhandlung Worms

Das Jahr 1913: Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik, Individuelles... Interessiert mich prinzipiell so gar nicht. - Vollkommen egal!
Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse oder Sympathie. Wer nicht (ausschließlich) auf Vampire und/oder Handschellen steht wird dieses Buch lieben. Punkt.
Das Jahr 1913: Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik, Individuelles... Interessiert mich prinzipiell so gar nicht. - Vollkommen egal!
Es bedarf keinerlei Vorkenntnisse oder Sympathie. Wer nicht (ausschließlich) auf Vampire und/oder Handschellen steht wird dieses Buch lieben. Punkt.

„1913“

Katja Wünsche, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Kokoschka malt sein Meisterwerk "Die Windsbraut", um seine Geliebte Alma Mahler dazu zu bringen, ihn zu heiraten. Thomas Mann arbeitet am Zauberberg. Franz Kafka macht seiner Felice Bauer einen Heiratsantrag per Brief und zaudert dann, ihn abzuschicken. Else Lasker-Schüler verliebt sich in Gottfried Benn und Hitler malt in Wien und Kokoschka malt sein Meisterwerk "Die Windsbraut", um seine Geliebte Alma Mahler dazu zu bringen, ihn zu heiraten. Thomas Mann arbeitet am Zauberberg. Franz Kafka macht seiner Felice Bauer einen Heiratsantrag per Brief und zaudert dann, ihn abzuschicken. Else Lasker-Schüler verliebt sich in Gottfried Benn und Hitler malt in Wien und später in München Aquarelle.

Das alles geschieht im Jahr 1913, dem Florian Illies sich in seinem Buch widmet. Geschichtsunterricht mal anders. Auf sehr humorvolle und geistreiche Weise versteht es der Autor, uns die Geschehnisse, politische wie soziale oder kulturelle, näher zu bringen und dem Leser damit einen umfassenden Überblick des Jahres 1913 zu geben. In kleinen Kapitel erzählt er Anekdoten über das Leben der Avantgarde dieser Zeit. So liest man sich schnell und unterhaltsam durch dieses ereignisreiche Jahr.

„»… und Rainer Maria Rilke hat: Schnupfen«“

Sabrina Bredlow, Thalia-Buchhandlung Jena

Florian Illies’ Kaleidoskop aus dem Jahr 1913 liest sich so leicht und unterhaltsam wie der Kulturteil der »Zeit«. Dabei besinnt er sich auf die geistigen Größen der Moderne, auf ihre noch jungen Tyrannen und überhaupt auf jeden, der interessant sein könnte: Rilke hat Schnupfen, Franz Ferdinand spielt mit seiner Modelleisenbahn, Hitler Florian Illies’ Kaleidoskop aus dem Jahr 1913 liest sich so leicht und unterhaltsam wie der Kulturteil der »Zeit«. Dabei besinnt er sich auf die geistigen Größen der Moderne, auf ihre noch jungen Tyrannen und überhaupt auf jeden, der interessant sein könnte: Rilke hat Schnupfen, Franz Ferdinand spielt mit seiner Modelleisenbahn, Hitler malt Aquarelle und einfach alle töten nach freudscher Art ihre Väter.

Zwar beleuchtet Illies das Vorkriegsjahr vorwiegend aus Sicht der Avantgarde, dennoch ist »1913« ein originelles Sammelsurium prominenter Erfahrungen, die klug und pointiert zusammengetragen wurden. Ein Genuss für jeden Literatur- und Kunstliebhaber, vor allem aber für Anekdotensammler.

„Ein Jahr im Spiegel der Monate und großer Persönlichkeiten“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Florian Illies neuer Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Florian Illies neuer Roman lässt die Geschichte des Jahres 1913 lebendig werden. Im Kalenderstil werden Monat für Monat wichtige Persönlichkeiten bei ihren Erlebnissen und Entwicklungen begleitet und interessante Querverbindungen innerhalb Europas gezogen. Wir begegnen vielen Künstlern und ihren Werken, die auch Jahre später noch die Literatur-, Musik- und Kunstszene prägen werden, ja bis heute aktuell sind. Es seinen nur wenige genannt: Alfred Döblin, Oskar Kokoschka, Franz Kafka, Alma Mahler, Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud... Europas Städte blühen auf und viele Entwicklungen werden angestoßen, die leider wenige Jahre später durch den 1. Weltkrieg zunichte gemacht werden.
Ein Buch das einlädt auf Entdeckungsreise durch Europa zu gehen und interessante Neuentdeckungen zu machen. Wer traf sich wann und wo mit wem, einige der persönlichen Verbindungen zwischen den Künstlern sind neu und waren bisher in der Öffentlichkeit noch nicht so präsent. Das Jahr 1913 wird geschichtlich als Aufbruch in eine neue Zeit gewertet. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei einer spannenden Reise durch Europa.

„Zeitreise“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

In diesem unterhaltsamen Buch zeichnet Florian Illies ein aufregendes Bild des Jahres 1913.
Auf diese Weise begleiten wir als Leser Schriftsteller wie Heinrich und Thomas Mann, Kafka und Hesse. Der Maler Oskar Kokoschka und seine Geliebte Alma Mahler schlagen und lieben sich, der Dichter Georg Trakl wird langsam verrückt, Sigmund Freud
In diesem unterhaltsamen Buch zeichnet Florian Illies ein aufregendes Bild des Jahres 1913.
Auf diese Weise begleiten wir als Leser Schriftsteller wie Heinrich und Thomas Mann, Kafka und Hesse. Der Maler Oskar Kokoschka und seine Geliebte Alma Mahler schlagen und lieben sich, der Dichter Georg Trakl wird langsam verrückt, Sigmund Freud und sein Schüler Carl Jung zerstreiten sich.

Florian Illies berichtet von Bekanntem und Bekenntnissen, von Populärem und weniger Eingängigem.
Er streift politische Gegebenheiten, findet aber immer wieder in die Kunst zurück.
"1913" ist ein großartiges Kompendium, dem ich viele interessierte Leser wünsche.

„Dieses 1913: wirklich kein Jahr wie jedes Andere“

Gerd Gewinner, Thalia-Buchhandlung Hof

Was soll das denn schon für ein besonderes Jahr gewesen sein, fragte ich mich erstmal ziemlich stirnrunzelnd, war ich wohl wieder ausgerechnet da im Geschichtsunterricht krank gewesen? Ungewöhnlich, aber wenn sich Florian Illies, der Kultautor des Bestsellers „Generation Golf“ dazu was zu sagen hat, wollen wir es näher wissen. So also Was soll das denn schon für ein besonderes Jahr gewesen sein, fragte ich mich erstmal ziemlich stirnrunzelnd, war ich wohl wieder ausgerechnet da im Geschichtsunterricht krank gewesen? Ungewöhnlich, aber wenn sich Florian Illies, der Kultautor des Bestsellers „Generation Golf“ dazu was zu sagen hat, wollen wir es näher wissen. So also war meine nicht unbegründete Neugier geweckt.
In 12 Monatskapiteln bringt uns der Autor ausgesprochen pointiert und kurzweilig ein Jahr näher, in dem geliebt, gehasst, geträumt, Neues gedacht oder auch gleich gemacht wurde. Aufgangs-und Weltuntergangsstimmung in Einem.
Die wichtigsten Schauplätze sind dabei Berlin, Zürich, Paris, Prag und natürlich Wien.
Vielen Protagonisten begegnen wir dabei immer wieder. So der sehr begehrenswerten Else Lasker-Schüler, sich verliebend in Gottfried Benn, Sigmund Freud, im Clinch liegend mit seinem ehemaligen Schüler C.G. Jung, oder auch dem unglaublich zauberhaft „zauderhaften“ Franz Kafka, der von Prag aus seiner Angebeteten Felice Bauer supertoll sehnsuchstvolle Briefe nach Berlin zu schreiben vermag, beim tatsächlichen Zusammentreffen dann aber sprachlos wirkt.
In Wien werden derweil viele Akte gemalt, und der Kaiser geht lieber auf die Jagd, anstatt sich um das Balkan-Problem in Serbien zu kümmern...
Geschichte einmal anders, sehr gelungen

„...ein grandioses Panorama“

Sabine Rudolph, Thalia-Buchhandlung Dresden (Schillerplatz)

1913 - ein Geschichtsbuch der etwas anderen Art: Wer verkehrte mit wem, wer machte Politik, wie war es um die Kunst bestellt, wer litt einfach vor sich hin und wie war das Wetter überhaupt in Europa im Jahr vor Ausbruch des 1. Weltkrieges? Florian Illies lässt dabei den Blick auch in die Welt schweifen, ganz nebenbei werden bahnbrechende 1913 - ein Geschichtsbuch der etwas anderen Art: Wer verkehrte mit wem, wer machte Politik, wie war es um die Kunst bestellt, wer litt einfach vor sich hin und wie war das Wetter überhaupt in Europa im Jahr vor Ausbruch des 1. Weltkrieges? Florian Illies lässt dabei den Blick auch in die Welt schweifen, ganz nebenbei werden bahnbrechende Erfindungen erwähnt oder wichtige Persönlichkeiten zitiert. Eine wunderbare Verflechtung wird hier zum kurzweiligen Lesegenuss!

„Und es war Sommer...“

Marcel Sander, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Proust, Benn, Lasker-Schüler, Strawinsky, Kirchner, Kafka, Joyce, Musil und Mann sind nur einige Namen, die uns in diesem wunderschönen Buch begegnen. Es ist eine sightseeing-Tour durch das Jahr 1913. Florian Illies erzählt im Plauderton unterhaltende Anekdoten von den Großen der
Literatur-, Kunst- und Musikgeschichte. Dank seiner
Proust, Benn, Lasker-Schüler, Strawinsky, Kirchner, Kafka, Joyce, Musil und Mann sind nur einige Namen, die uns in diesem wunderschönen Buch begegnen. Es ist eine sightseeing-Tour durch das Jahr 1913. Florian Illies erzählt im Plauderton unterhaltende Anekdoten von den Großen der
Literatur-, Kunst- und Musikgeschichte. Dank seiner lebendigen Sprache riecht man förmlich den Zigarettenqualm der Künstlersalons und die Farbe der Ateliers. "Wurde da nicht mal bei 'Wer wird Millionär?' nachgefragt" denkt man sich bei manchen Abschnitten. Ein genial aufgebautes Sachbuch. Bitte mehr davon! So macht Geschichte spaß.

„Götterdämmerung“

Frau Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dieses Buch beginnt mit der ersten Sekunde des Jahres 1913 - Louis Armstrong (12) begrüßt das neue Jahr mit Schüßen aus einer Pistole und landet prompt in einer Erziehungsanstalt, wo man ihm eine Trompete in die Finger drückt. Zwei Tage später ärgert sich Thomas Mann über eine vernichtende Kritik Alfred Kerrs und vermutet einen Racheakt, Dieses Buch beginnt mit der ersten Sekunde des Jahres 1913 - Louis Armstrong (12) begrüßt das neue Jahr mit Schüßen aus einer Pistole und landet prompt in einer Erziehungsanstalt, wo man ihm eine Trompete in die Finger drückt. Zwei Tage später ärgert sich Thomas Mann über eine vernichtende Kritik Alfred Kerrs und vermutet einen Racheakt, da er das Herz von Katia Pringsheim gewann - und Kerr leer ausging......
Und so erzählt Florian Illies über jeden Monat des Jahres verteilt aus dem Leben berühmter Personen, ihrem Schaffen, ihren Erfolgen und Niederlagen. Es ergibt sich ein dichtes Panorama einer Kultur, die ein Jahr später untergeht. Aber dieser Vorabend des Ersten Weltkrieges wird hier erstaunlich lebendig und dieses großartige Buch hat mich die Zeit vergessen lassen. Intelligente Unterhaltung und auf jeden Fall eine Geschenkempfehlung für interessierte Leser.

„Stalin geht durch den Park , denkt nach, es dämmert schon...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Was für ein unglaubliches Buch - ein Bild der Welt vor hundert Jahren wird uns auf die unterhaltsamste Art und Weise vorgestellt !Verschiedenste Zeitgenossen aus Musik, Kunst, Literatur,Wissenschaft und Politik werden in alltägliche Zusammenhänge gebracht, ihre möglichen oder unmöglichen Begegnungen geschildert und Themen kurz angerissen, Was für ein unglaubliches Buch - ein Bild der Welt vor hundert Jahren wird uns auf die unterhaltsamste Art und Weise vorgestellt !Verschiedenste Zeitgenossen aus Musik, Kunst, Literatur,Wissenschaft und Politik werden in alltägliche Zusammenhänge gebracht, ihre möglichen oder unmöglichen Begegnungen geschildert und Themen kurz angerissen, die damals hochaktuell oder gerade Trend waren !
Und jetzt, hundert Jahre später, wer ist unser derzeitige Rilke, Freud oder Thomas Mann ?
Eine großartige Idee, mit 1913 macht Geschichte so richtig Spaß und ich wünschte dieses Buch würde Fortsetzungen finden 1914, 1915......

„Glanz, Dekadenz und Verfall“

Silke Walther, Thalia-Buchhandlung Radebeul

Florian Illies hat in 3jähriger Arbeit an diesem Buch Grosses geleistet.
Monat für Monat erweckt er bekannte oder schon fast vergessene Persönlichkeiten aus Literatur, Kunst,
Musik und Politik in zum Teil heiteren, aber auch nachdenklichen Episoden zum Leben.Dabei lässt er vor den Augen des Lesers im wahrsten Sinne des Wortes die
Florian Illies hat in 3jähriger Arbeit an diesem Buch Grosses geleistet.
Monat für Monat erweckt er bekannte oder schon fast vergessene Persönlichkeiten aus Literatur, Kunst,
Musik und Politik in zum Teil heiteren, aber auch nachdenklichen Episoden zum Leben.Dabei lässt er vor den Augen des Lesers im wahrsten Sinne des Wortes die "Puppen" tanzen.
Dem Glanzvollem und der Dekadenz dieser Zeit wohnt immer diese Vorahnung des Verfalls inne.
Eine herrliche Lektüre für graue Novembertage und das perfekte Weihnachtsgeschenk für neugierige
Leser.

„"Ungeheure ungleichzeitige Gleichzeitigkeit“

Tanja Kuhner, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Was für eine verblüffend gute Idee: Monat für Monat durch dieses letzte Jahr vor dem ersten Weltkrieg zu schlendern und uns die künstlerischen Aktivitäten dieses Jahres vor Augen zu führen. Wir schauen Kafka beim Briefeschreiben über die Schulter, beobachten Kokoschka beim Malen und Lieben, sehen fasziniert Strawinsky bei der Premiere Was für eine verblüffend gute Idee: Monat für Monat durch dieses letzte Jahr vor dem ersten Weltkrieg zu schlendern und uns die künstlerischen Aktivitäten dieses Jahres vor Augen zu führen. Wir schauen Kafka beim Briefeschreiben über die Schulter, beobachten Kokoschka beim Malen und Lieben, sehen fasziniert Strawinsky bei der Premiere zu "Le Sacre du Printemps" zu, um nur drei der Maler, Schriftsteller, Musiker, Politiker etc zu nennen.
Wunderbare, vielfältige Szenen, anregend, erhellend und süffig dargeboten.

„Was für ein Jahr! Was für ein Buch!“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Es ist das Jahr vor dem ersten Weltkrieg. Es ist ein Jahr in dem sich die europäische Kunst, Literatur und Musik in Kreativität überbieten. Im Rückblick erscheint es wie ein Tanz auf dem Vulkan.
Florian Illies hat sich dieses Jahr genauer angeschaut und führt uns gekonnt hindurch. So begegnen wir unter anderem Thomas und Heinrich
Es ist das Jahr vor dem ersten Weltkrieg. Es ist ein Jahr in dem sich die europäische Kunst, Literatur und Musik in Kreativität überbieten. Im Rückblick erscheint es wie ein Tanz auf dem Vulkan.
Florian Illies hat sich dieses Jahr genauer angeschaut und führt uns gekonnt hindurch. So begegnen wir unter anderem Thomas und Heinrich Mann, Gottfried Benn, Else Lasker Schüler und Arnold Schönberg. Wir erfahren wie sie geliebt und gelitten haben, kurz wie sie in diesem Jahr gelebt haben.
Illies lässt auch die Schatten des drohenden Unheils nicht aus wenn er über den österreichischen Thronfolger schreibt oder uns nicht verschweigt, dass sich 1913 Adolf Hitler und Josef Stalin zeitgleich in Wien aufhielten.
Alles in allen ist dieses Buch eine wirklich lesenswerte Biographie dieses Schicksaljahres.

Steffi Nowaczyk, Thalia-Buchhandlung Schwerin

Wissen und Anekdoten "aus der alten Zeit" im Tagebuchstil. Amüsant und kurzweilig, wartet oft mit dem "Oh, das wusste ich nicht - Effekt" auf. Wissen und Anekdoten "aus der alten Zeit" im Tagebuchstil. Amüsant und kurzweilig, wartet oft mit dem "Oh, das wusste ich nicht - Effekt" auf.

Yvonne Kampa, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

Dieses Buch ist für Kunst- und Literaturliebhaber ein wahres Lesefest - bezaubernd, schillernd, erhellend. Eine faszinierende Kulturreise zum Vorabend des 1. Weltkriegs. Dieses Buch ist für Kunst- und Literaturliebhaber ein wahres Lesefest - bezaubernd, schillernd, erhellend. Eine faszinierende Kulturreise zum Vorabend des 1. Weltkriegs.

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

1913 hat mich fasziniert und begeistert. Der Autor erzeugt eine ganz besondere Stimmung und hat für mich Geschichte fühlbar gemacht. 1913 hat mich fasziniert und begeistert. Der Autor erzeugt eine ganz besondere Stimmung und hat für mich Geschichte fühlbar gemacht.

Denise Rohbeck, Thalia-Buchhandlung Werneuchen

Man wird sehr charmant durch das Jahr 1913 geführt und lernt Kunst und Kultur mal ganz anders kennen. Man wird sehr charmant durch das Jahr 1913 geführt und lernt Kunst und Kultur mal ganz anders kennen.

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Das Jahr bevor die Welt in Flammen stand. Noch ist Frieden und jeden Tag passiert etwas ganz normales. Großartige Idee. Das Jahr bevor die Welt in Flammen stand. Noch ist Frieden und jeden Tag passiert etwas ganz normales. Großartige Idee.

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein faszinierendes Kaleidoskop der Kultur- und Kustwelt in 1913, die auch unsere Welt noch heute prägt. Mit viel Sachkenntnis und Augenzwinkern legt Illies sein bestes Buch vor. Ein faszinierendes Kaleidoskop der Kultur- und Kustwelt in 1913, die auch unsere Welt noch heute prägt. Mit viel Sachkenntnis und Augenzwinkern legt Illies sein bestes Buch vor.

Kerstin Brummack, Thalia-Buchhandlung Berlin

Originelle Kompilation, Stimmungsbild, nicht Analyse des Vorabends des 1. WK. Anekdotenhaft schildert Illies, was 1913 vor allem kulturell bewegte inklusive kleiner Überaschungen. Originelle Kompilation, Stimmungsbild, nicht Analyse des Vorabends des 1. WK. Anekdotenhaft schildert Illies, was 1913 vor allem kulturell bewegte inklusive kleiner Überaschungen.

„Kulturgeschichte mal "menschelnd" “

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Es geht rund im Jahr 1913: Kokoschka malt seine Alma, Kafka hadert mit sich um Felice, die Manns konkurrieren, Hitler verpasst die Kunstschule, Stalin schleicht sich nach Wien, Jünger büxt aus nach Afrika, Gertrude Stein entdeckt die Liebe, die "Brücke" löst sich auf, Freud und Jung duellieren sich, Brecht ist verschnupft - und die Es geht rund im Jahr 1913: Kokoschka malt seine Alma, Kafka hadert mit sich um Felice, die Manns konkurrieren, Hitler verpasst die Kunstschule, Stalin schleicht sich nach Wien, Jünger büxt aus nach Afrika, Gertrude Stein entdeckt die Liebe, die "Brücke" löst sich auf, Freud und Jung duellieren sich, Brecht ist verschnupft - und die Mona Lisa ist verschwunden...
es menschelt merklich in Florian Ilies` Werk um das Jahr der großen Veränderung - und auf wunderbar kurzweilige Weise erfahren wir als Leser viel über den Kampf der Avantgarde, den Aufbruch in die Moderne, über den Kampf der Söhne gegen übermächtige Väter.
Ein schönes Stück Kulturgeschichte, herrlich locker erzählt. Lesenswert!

„Viel Information unterhaltsam verpackt“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Viele von Ihnen kennen Florian Illies wahrscheinlich durch sein Buch „Generation Golf“. Sein aktuelles Buch ist ein sehr interessantes Buch über das Jahr 1913. Als Leser kann man sich jetzt natürlich fragen, warum er sich gerade dieses eine spezielle Jahr herausgesucht hat. Schließlich wusste damals ja noch niemand, dass ein Jahr später Viele von Ihnen kennen Florian Illies wahrscheinlich durch sein Buch „Generation Golf“. Sein aktuelles Buch ist ein sehr interessantes Buch über das Jahr 1913. Als Leser kann man sich jetzt natürlich fragen, warum er sich gerade dieses eine spezielle Jahr herausgesucht hat. Schließlich wusste damals ja noch niemand, dass ein Jahr später der 1. Weltkrieg ausbrechen würde. Aber, wenn man dieses Buch gelesen hat, weiß man, dass sich in der Kulturlandschaft 1913 einiges getan hat.

Florian Illies erzählt auf sehr unterhaltsame und journalistische Weise in 12 Kapitel (für jeden Monat ein Kapitel), was in diesem Jahr passiert ist. Fußnoten sucht man in diesem Buch vergebens, allerdings gibt es am Ende des Buches eine 5 Seiten umfassende Auswahlbibliografie. Wir erfahren viel über Dichter wie Proust, Kafka, Benn, Döblin, Mann u.a., über Maler und ihre Musen wie z.B. Kokoschka und Alma Mahler, Kirchner, die Künstlergruppen „Die Brücke“ und der „Blaue Reiter“, über Komponisten wie Schönberg, den Streit der Psychoanalytiker Freud und Jung und einige wenige Politiker. Allerdings erfahren wir weniger über die Werke der Künstler, sondern über ihr Leben, ihre Ängste und ihr Wohlbefinden. Dies liest sich ausgesprochen unterhaltsam. Es ist ein Jahr, in dem ganz viel passiert ist. Ein Jahr, in dem sich die Welt bereits zu verändern beginnt. Es ist aber anscheinend auch eine Zeit des Weltschmerzes. Dies hat mich an dem Buch am meisten erschreckt. Denn fast alle Künstler hadern mit ihrem Leben und ihren Ängsten, wenden sich dem Alkohol oder Drogen zu. Anscheinend kann große Kunst nicht von geistig und körperlich gesunden Menschen geschaffen werden!?

Dieses Buch ist ein hervorragendes Geschenk für kulturell interessierte Menschen. Man kann mit diesem Buch sehr viel (un-)nützes Wissen über bekannte Persönlichkeiten entdecken und damit vielleicht in manch einem Gespräch später überraschen.

Und endlich gibt es dieses Buch auch in der schönen Geschenkausgabe des Fischer Verlags.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Dieses Buch darf in diesem Jahr auch nicht fehlen!
von Vera Pestel am 10.11.2014

Niemand ahnte im Sommer des Jahres 1913, dass im darauffolgenden Jahr alles anders sein würde, dass es einen Krieg geben könnte. Es gab einige die unkten, allein schon aufgrund der Zahl 13, die als Unglückszahl gefürchtet wird. Illies hat einiges über das Jahr zusammengetragen. Er schreibt, 1913 sei ein... Niemand ahnte im Sommer des Jahres 1913, dass im darauffolgenden Jahr alles anders sein würde, dass es einen Krieg geben könnte. Es gab einige die unkten, allein schon aufgrund der Zahl 13, die als Unglückszahl gefürchtet wird. Illies hat einiges über das Jahr zusammengetragen. Er schreibt, 1913 sei ein "völlig überdrehtes Jahr". Der erste Looping wird geflogen. Lutz springt zum ersten Mal den Lutz. Hitler spaziert im Park von Schloss Schönbrunn, dort spaziert auch Stalin, Kaiser Franz Josef fährt in der Kutsche vorbei, so viel Geschichte auf einmal, das Unheil ist im Anmarsch. Maler, Literaten, Denker, Aufbruch und Wildheit, dazwischen die Meldung von der Geburt Gert Fröbes. Das erwartet uns in dem Roman. Illies gibt uns einen Einblick in die Welt der Künstler und Literaten. Die Politik spielt keine große Rolle, so scheint es. Man macht sich Sorgen am Rande, ja, aber das eigene Überleben steht an erster Stelle. Thomas Mann übernimmt sich mit seinem Hausbau, für Else Lasker-Schüler wird Geld gesammelt, Trakl läuft mit Depressionen am Strand entlang, die Neurasthenie scheint überall. Außerdem verkündet der Präsident der Stanford University: „Der große Krieg in Europa, der ewig droht, wird nie kommen." Also schreibt Kafka Liebesbriefe der anderen Art, Kokoschka malt besessen an einem Bild. Das sind Namen, die wir kennen. Oft wartet der Autor mit Anekdoten auf, die mich schmunzeln lassen. Was ist wahr an diesen kleinen Geschichten, wo galoppiert er mit uns davon, um ein Bild zu malen, aus dem Text zu schauen? Ich kann es nicht sagen, die angeführte Literaturliste ist lang. Manchmal wertet er bissig und treffend, "... und zeichnet die Krone der Schöpfung, das Schwein, den Menschen." Er zeichnet das Bild eines Jahres. Vieles bricht. Neue Strömungen drängen sich auf. Die Kritik ist machtlos, sie kann nichts verhindern. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Rückblickend sind es Revolutionen an jeder Front. Diese Aufbruchstimmung fehlt mir in der heutigen Zeit. Betrachte ich es genauer, muss ich sehen, dass es sie überall gibt. Sie liegen verstreut und es ist oft Zufall, was mich erreicht. Ich lebe in der Zeit der Informationsflut. Alles scheint wichtig. Vielleicht fühlt sich das genauso an wie damals. Die Zeit vor hundert Jahren kommt mir bahnbrechender vor. Auch wenn man Verabredungen aufgrund brieflicher, und dementsprechend langwieriger, Kommunikation verpassen konnte. Gegliedert ist der Roman ganz einfach, nach Monaten. Zu Beginn gibt er einen Ausblick auf die kommenden Tage, sehr treffend, heiter zusammengefasst. Es lässt sich leicht lesen, was Rilke und die Manns taten, wo arbeitete Gottfried Benn und was war mit Else Lasker-Schüler, wie bestritten sie ihr Leben, was hatten sie miteinander zu tun, oder kannten sie sich gar nicht? Langweilig ist es nie. Und wieder schreibt ein Historiker einen Roman. Er hat mir damit einen Einblick in die Zeit verschafft. Und er hat es besser gemacht als manch anderer. Fakten hat er geschickt verbunden und eine herrliche Atmosphäre geschaffen von dem, was einmal war. Es ist schade, dass dieses Jahr so schnell verging.

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Absolutes Muss
von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2014

Diese Buch ist ein Lesegenuss und informativ zugleich. Illies schafft es auch immer wieder von den geschichtlichen Fakten ausgehenden, die Fantasie des Lesers zum sprudeln zu bringen.

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Pflichtlektüre?
von einer Kundin/einem Kunden aus Umkirch am 11.02.2014

Unterhaltsam, informativ, welch ein Rechercheaufwand! Ein Buch, das dazu anregt, es nicht aus der Hand zu legen, aber jederzeit die Möglichkeit dazu lässt. Ein wunderbares Geschenk.

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interessantes, kurzweiliges Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 21.04.2013

Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit... Es ist Silvester, ein paar Sekunden nach Mitternacht. Das Jahr 1913 hat gerade erst begonnen, als ein 12 jähriger Junge verhaftet wird. In seinem Besitz - eine gestohlene Pistole aus der er 2 Schüsse abgegeben hat. Er wird sofort in eine Besserungsanstalt eingeliefert. Der Junge ist Louis Armstrong. Mit dieser Geschichte beginnt Florian Illies und läßt sein Buch "1913" mit einer Tagebucheintragung von Arthur Schnitzler am 31.12.enden. Dazwischen begegnen wir Franz Kafka, Alma Mahler und Kokoschka, Egon Erwin Kisch, Thomas Mann, Else Lasker-Schüler und Gottfried Benn, Ernst Ludwig Kirchner, Siegmund Freud ,Ernst Jünger, Robert Musil, Rilke, Karl Kraus, Max Beckmann und und und. Welch' unglaublich intensive Zeit. Journalisten, Schriftsteller, Ärzte, Musiker, bildende Künstler und ihre Musen. Schlicht alles von Rang und Namen in der Kunst-oder auch nicht Szene tummelt sich in diesem kurzweiligen, interessanten, sehr unterhaltsamen Roman. Großes Lesevergnügen

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ein schönes Lesebuch
von Ute Bunde aus Hürth am 14.03.2013

Was geschah im Jahr 1913, ein Jahr vor der Katastrophe des 1. Weltkriegs? Wir begegnen berühmten Persönlichkeiten wie Thomas Mann oder Franz Kafka, oder, oder, oder... Illies setzt sie miteienander in Beziehung und erzählt uns mit leichter Hand und ohne zu verwirren, wunderbare Geschichten, die verzaubern, nachdenklich stimmen und auf... Was geschah im Jahr 1913, ein Jahr vor der Katastrophe des 1. Weltkriegs? Wir begegnen berühmten Persönlichkeiten wie Thomas Mann oder Franz Kafka, oder, oder, oder... Illies setzt sie miteienander in Beziehung und erzählt uns mit leichter Hand und ohne zu verwirren, wunderbare Geschichten, die verzaubern, nachdenklich stimmen und auf jeden Fall gut unterhalten. So gut, dass man zuweilen glaubt, man wäre dabei gewesen. Großes Kompliment, Herr Illies!

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Unterhaltsame Kulturvermittlung
von Michelle Rößner aus Göttingen am 26.01.2013

Was macht das Jahr 1913 so besonders? Illies beschreibt in seiner Retrospektive humorvoll und geistreich den Aufbruch in die Moderne. Von Januar bis Dezember lässt er einflussreiche Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur Monat für Monat wieder auferstehen: von Kafka über Else Lasker-Schüler bis hin zu Franz Marc erfährt der... Was macht das Jahr 1913 so besonders? Illies beschreibt in seiner Retrospektive humorvoll und geistreich den Aufbruch in die Moderne. Von Januar bis Dezember lässt er einflussreiche Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur Monat für Monat wieder auferstehen: von Kafka über Else Lasker-Schüler bis hin zu Franz Marc erfährt der Leser, wie sich im Bereich Literatur, Kunst und Musik ein neues Zeitalter ankündigt. So macht Kulturgeschichte richtig Spaß!

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Amüsanter Geschichtsunterricht
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 04.01.2013

Mir hat dieses Buch sehr gefallen.Ein Spaziergang durch eine Zeit,die so kreativ war,wie nachher nicht mehr.Künstler,Literaten,Politiker,einfache Menschen,Architekten,Musiker und viele mehr,haben in dieser Zeit eine wahre Blüte erlebt.Alles schien möglich,der ersten Weltkrieg noch weit entfernt.Amüsant,lehrreich und aus meiner Sicht wehmütig,den der unsägliche Krieg hat all dies zerstört.Unbedingt lesen!!!!!!

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Köstlich!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2012

1913 ist der Sommer des Jahrhunderts unterteilt in die zwölf Monate: Darin findet man Fakten und wunderbare Anekdoten über Kafka, Rilke (mein Favorit: "Rainer Maria Rilke hat Schnupfen."), Mann, Stalin, Kokoschka, Trakl, Freud, etc. Hitler z.B. malt in Wien Aquarelle, Mona Lisa von Picasso ist unauffindbar und Rilke, ja,... 1913 ist der Sommer des Jahrhunderts unterteilt in die zwölf Monate: Darin findet man Fakten und wunderbare Anekdoten über Kafka, Rilke (mein Favorit: "Rainer Maria Rilke hat Schnupfen."), Mann, Stalin, Kokoschka, Trakl, Freud, etc. Hitler z.B. malt in Wien Aquarelle, Mona Lisa von Picasso ist unauffindbar und Rilke, ja, Rilke hat sich von seinem Schnupfen erholt und klagt nun über Zahnschmerzen. Ein herrliches Buch, das einem das Jahr 1913 auf eine köstliche Art und Weise näher bringt!

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Eine literarische Zeitreise
von Maria Leisibach aus Basel am 08.11.2012

Wer auf entspannte Weise über Literatur seine Alltagswissen erweitern möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig. Ich mochte Illies leichten, literarischen und doch nicht trockenen oder zu wirren Stil und die spannenden Kurzkapitulierung. Fazit: Nicht nur für Geschichtsinteressierte, oder Illies-Fans geeignet, efährt man hier einiges über mögliche Ursachen zur unmöglich... Wer auf entspannte Weise über Literatur seine Alltagswissen erweitern möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig. Ich mochte Illies leichten, literarischen und doch nicht trockenen oder zu wirren Stil und die spannenden Kurzkapitulierung. Fazit: Nicht nur für Geschichtsinteressierte, oder Illies-Fans geeignet, efährt man hier einiges über mögliche Ursachen zur unmöglich zu erklärenden Ursache der beiden Weltkriege. Kurzweilig und doch geistvoll habe ich das Buch jeweils vor dem Einschlafen Genussgelesen. Ein gutes Werk!

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1913. Nie war Geschichte so spannend!
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 02.11.2012

Man muss schon eine gewisse Genialität besitzen um auf die Idee zu kommen, ein Jahr, von Januar bis Dezember Revue passieren lassen. Florian Illies hat sich das Jahr 1913 zur Vorlage gemacht. Er erzählt Begebenheiten und Geschichten namhafter Persönlichkeiten. Die Kunst zwölf Monate dem Leser wie ein Kaleidoskop zu... Man muss schon eine gewisse Genialität besitzen um auf die Idee zu kommen, ein Jahr, von Januar bis Dezember Revue passieren lassen. Florian Illies hat sich das Jahr 1913 zur Vorlage gemacht. Er erzählt Begebenheiten und Geschichten namhafter Persönlichkeiten. Die Kunst zwölf Monate dem Leser wie ein Kaleidoskop zu präsentieren sucht seinesgleichen. Es sind nicht immer die großen Dinge, die das Leben ausmachen. Die Vorstellung, dass Adolf Hitler und Stalin zur gleichen Zeit in Wien weilten ohne voreinander gewusst zu haben, oder wie der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand fast wahnsinnig wird, weil seid sage und schreibe fünfundsechzig Jahren der alte Kaiser Franz Joseph die Regierungsgeschäfte nicht aus der Hand geben will. Der Bogen ließe sich beliebig weiterspannen, jedoch lesen Sie selbst wen der Autor aus längst vergangenen Zeiten wieder zum Leben erweckt. Obwohl das Buch kein Roman im üblichen Sinne ist, war es für mich so spannend, dass ich jedes Kapitel und jede Charakterisierung von all den vielen Personen sehr beeindruckend fand. Da die Geschichten so vielschichtig sind, habe ich es bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen. Florian Illies war bislang durch seine lustigen Bücher, wie zum Beispiel Genration Golf bekannt. Diese verkauften sich millionenfach.

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Jahresrückblick einmal anders
von Engelbert Gredler aus Lentia am 31.10.2012

Florian Illies, der mit seinem amüsanten Bestseller "Generation Golf"vielen Lesern schon bekannt sein dürfte, hat mit seinem neuen Roman etwas sehr Seltenes erreicht: eine Chronik, die wahre Ereignisse dermassen präsentiert, das das ganze Buch wie eine toll konstruierte Geschichte wirkt. So tummeln sich auf den 400 Seiten Hitler als... Florian Illies, der mit seinem amüsanten Bestseller "Generation Golf"vielen Lesern schon bekannt sein dürfte, hat mit seinem neuen Roman etwas sehr Seltenes erreicht: eine Chronik, die wahre Ereignisse dermassen präsentiert, das das ganze Buch wie eine toll konstruierte Geschichte wirkt. So tummeln sich auf den 400 Seiten Hitler als Landschaftsmaler, liebeswütige Pärchen wie Oskar Kokoschka und Alma Mahler-Werfel, Franz Kafka und seine Angebetete Felice Bauer, Trotzki, Stalin, Lenin, Sigmund Freud, C.G. Jung, Oberst Redl, Thomas Mann, Trakl und viele mehr. Trotz des nahenden Krieges spürt man noch die Leichtigkeit des fin de siecle, aber auch schon die beginnende Moderne, ausgedrückt durch eine junge Generation von Expressionisten läßt uns den Grund ahnen, warum der Autor genau dieses Jahr gewählt hat, um seinen bunten, sehr unterhaltsamen Reigen zu inszenieren. Monatsweise werden die Ereignisse geschildert und neben der chronologischen Nähe spürt man auch oft die geographische Nähe, wenn z.B. Hitler und Stalin im selben Jahr in Wien sind und die Möglichkeit angedeutet wird, dass sich beide beim Spazieren im selben Park getroffen haben könnten lange vor ihrem späteren geschichtsträchtigen Hitler-Stalin-Pakt (der nicht persönlich face-to-face verhandelt wurde). Geschichte und Kunstgeschichte als Roman auf amüsante Weise verpackt? Wir wollen mehr von solchen Romanen! :-)

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Was ist das? Ein Kaleidoskop? Eine Collage?
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 24.10.2012

Dieses Buch, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und... Dieses Buch, "Roman" kann ich es wohl nicht nennen, obwohl es durchaus über "Handlungsstränge" verfügt, habe ich richtig gerne gelesen! Vielleicht ist es eine "Collage"? Oder doch eher ein "Kaleidoskop"? Wie auch immer, Illies beschreibt das Jahr 1913 indem er für alle 12 Monate Texte, Tagebuchauszüge, eigene Betrachtungen und Bewertungen mixt. Jedem Monat stellt er eine Abbildung voran. Und dann begegnen wir : Schriftstellern, Künstlern, Musen, Mäzenen, Monarchen, Amokläufern, Verzweifelten, besessen Liebenden (fast immer auch in weiblicher Form). Beim Lesen frage ich mich immer wieder: war dieses Jahr wirklich so "besonders" oder liegt es an Illies' "DJ-Technik"? Könnten mich beliebige andere Jahre, von ihm so geschildert, genauso fesseln? Falls Sie nach einem Geschenk für Jemanden suchen, den Sie nicht besonders gut kennen, von dem Sie aber denken, daß er (oder sie) belesen, interessiert, aufgeschlossen und intelligent/ anspruchsvoll ist, haben Sie hier das genau passende Buch gefunden!

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Das gab´s nur einmal
von einer Kundin/einem Kunden am 16.12.2013

Die Biographie eines Jahres, welches retrospektiv ein ganz besonderes Jahr war. das letzte Friedensjahr. Ein Europa in Glanz und Gloria. Da wird geschrieben und gemalt, Joyce und Muil treffen aufeinander in Triest. Für einen Capuccino reicht´s allemal. Strawinsky opfert den Frühling, man kokst, man trinkt, z.B. Freud mit Rilke,... Die Biographie eines Jahres, welches retrospektiv ein ganz besonderes Jahr war. das letzte Friedensjahr. Ein Europa in Glanz und Gloria. Da wird geschrieben und gemalt, Joyce und Muil treffen aufeinander in Triest. Für einen Capuccino reicht´s allemal. Strawinsky opfert den Frühling, man kokst, man trinkt, z.B. Freud mit Rilke, und dann gab es dann noch den kleinen österreichischen Postkartenmaler, welcher in München biedere Stadtansichten an den Mann brachte, Adolf Hitler...

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1913
von einer Kundin/einem Kunden am 29.12.2012

Florian Illies lässt das Jahr 1913 in Anekdoten über die kulturelle Elite Europas Revue passieren. Am Horizont dräut das Unheil des großen Krieges im Jahr danach, die Welt ist nach der Jahrhundertwende im Aufbruch, auf der Suche nach Neuem, Besserem. Wir begegnen Sigmund Freud und C.G. Jung, dem jungen... Florian Illies lässt das Jahr 1913 in Anekdoten über die kulturelle Elite Europas Revue passieren. Am Horizont dräut das Unheil des großen Krieges im Jahr danach, die Welt ist nach der Jahrhundertwende im Aufbruch, auf der Suche nach Neuem, Besserem. Wir begegnen Sigmund Freud und C.G. Jung, dem jungen Josef Stalin und Adolf Hitler in Wien. Wir erfahren Heiteres über die Musen des Oskar Kokoschka des Pablo Picasso. Die Empfindsamkeiten von Rilke, Thomas und Heinrich Mann begleiten uns ebenso wie die geistigen Labyrinthe des Franz Kafka durch dieses Panorama der fiebrigen Boheme Europas, die ins 20. Jahrhundert aufgebrochen ist. Man spürt die Atmosphäre des Jahres 1913, garniert durch die dem Autor eigene heitere Ironie.

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Geschichte mal anders verpackt
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2012

Ein kurzer Abschnitt der Weltgeschichte in spannende Geschichten verpackt. Von der teils ironischen Schreibweise und der Beschreibung der Entwicklung und Eigenheiten einzelner Städte, wie Berlin oder Wien, war ich sehr angetan. Immer wieder kamen mir Parallelen zum Dadaismus in den Sinn, wo man auch in jeder Stadt seine eigenen Künstler,... Ein kurzer Abschnitt der Weltgeschichte in spannende Geschichten verpackt. Von der teils ironischen Schreibweise und der Beschreibung der Entwicklung und Eigenheiten einzelner Städte, wie Berlin oder Wien, war ich sehr angetan. Immer wieder kamen mir Parallelen zum Dadaismus in den Sinn, wo man auch in jeder Stadt seine eigenen Künstler, Künste und Eigenheiten fand und viel über die Menschen erfahren konnte, was sie gerade bewegt und beschäftigt.

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1913 - ein Jahr voller Ereignisse...
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2012

...von denen man nicht erwartet, dass diese so viele Weichen gestellt haben. Sie werden vom Autor durch die grossen, wachsenden Städte Europas geführt - insbesondere Wien - und ausserdem begleitet Sie stets ein aussergewöhnlicher Mensch dieser Zeit (Rilke, Mann, Duchamp, Kafka, Stalin...), der 1913 schon bekannt, aber auch erst Jahre... ...von denen man nicht erwartet, dass diese so viele Weichen gestellt haben. Sie werden vom Autor durch die grossen, wachsenden Städte Europas geführt - insbesondere Wien - und ausserdem begleitet Sie stets ein aussergewöhnlicher Mensch dieser Zeit (Rilke, Mann, Duchamp, Kafka, Stalin...), der 1913 schon bekannt, aber auch erst Jahre später berühmt wurde. Durch authentische Briefwechsel, Tagebucheinträge und ähnliche Dokumente, die Illies mit einem teils leicht sarkastischen Unterton, aber auch liebevoll und detalliert wiedergibt, wird dem Leser ein kleiner Einblick in die Seelen der Menschen und der Zeit gewährt. Sie werden überrascht sein, werden schmunzeln und staunen.

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Mit Schwerpunkt Kunst und Literatur
von einer Kundin/einem Kunden am 25.08.2013
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Der Autor beschreibt Anhand vieler Beispiele sehr gut recherchiert mit Schwerpunkt Kunst und Literatur, das letzte Jahr im alten Europa. Der einzige Grund welches das Jahr aus meiner Sicht interessant macht. Ansonsten könnte wohl jedes Jahr genommen werden. Interessant wäre ob sich die beiden grausamsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts zufällig... Der Autor beschreibt Anhand vieler Beispiele sehr gut recherchiert mit Schwerpunkt Kunst und Literatur, das letzte Jahr im alten Europa. Der einzige Grund welches das Jahr aus meiner Sicht interessant macht. Ansonsten könnte wohl jedes Jahr genommen werden. Interessant wäre ob sich die beiden grausamsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts zufällig im Wien beim Spazierengehen mal über den Weg gelaufen sind.

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Überflssig
von einer Kundin/einem Kunden aus Delmenhorst am 22.10.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Angezogen von den Bewertungen, habe ich mir dieses ebook gekauft Seit über einem halben Jahr lese ich an diesem Machwerk. Langweilig. Einen roten Faden kann ich nicht erkennen. Wer mit wem ein Techtelmechtel hat ist nicht gerade spannend. Ansosnten wird über das meist verkorkste Leben on Künstlern gesprochen. Wissenschaftliche Entwicklungen werden kaum beachtet.... Angezogen von den Bewertungen, habe ich mir dieses ebook gekauft Seit über einem halben Jahr lese ich an diesem Machwerk. Langweilig. Einen roten Faden kann ich nicht erkennen. Wer mit wem ein Techtelmechtel hat ist nicht gerade spannend. Ansosnten wird über das meist verkorkste Leben on Künstlern gesprochen. Wissenschaftliche Entwicklungen werden kaum beachtet. Totaler Fehlkauf.

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