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1Q84. Buch 1&2

Band 1&2

(6)
1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt a. M. Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, Yoko Ogawa, Hikaru Okuizumi und Haruki Murakami.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 1024, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783832185404
Verlag DUMONT Buchverlag
Verkaufsrang 1.656
eBook (ePUB)
11,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Surreal“

Susanne Schach, Thalia-Buchhandlung Worms


1200 Seiten stark! Und die deutsche Ausgabe enthält nur Teil Eins und Zwei von eigentlich drei Teilen, die in Japan schon komplett erschienen sind. Eine echte Herausforderung also.
Und wenn ich auch nicht alles bis ins Detail verstanden habe, so fand ich diese Geschichte doch herausragend.
Die Hauptfiguren sind eine Auftragsmörderin

1200 Seiten stark! Und die deutsche Ausgabe enthält nur Teil Eins und Zwei von eigentlich drei Teilen, die in Japan schon komplett erschienen sind. Eine echte Herausforderung also.
Und wenn ich auch nicht alles bis ins Detail verstanden habe, so fand ich diese Geschichte doch herausragend.
Die Hauptfiguren sind eine Auftragsmörderin mit hehren Zielen, Aomome, und ein Schriftsteller, Tengo, der mit dem eigenen Werk nicht weiterkommt, dafür das Werk einer siebzehnjährigen, Fukaeri, so umschreibt, dass es zum Erfolg wird. Aomame und Tengo haben eine tiefe Verbindung aus der Vergangenheit, was erst nach und nach zu erkennen ist. Fukaeri hat ihre unglaubliche Geschichte erschreckenderweise nicht erfunden; wir befinden uns teilweise in einer Parallelwelt mit zwei Monden...Wow!

„1Q84“

Virginia Seeck, Thalia-Buchhandlung Jena

Aomame und Teng, zwei liebende deren Pfade weit auseinander gedriftet sind. Sie, Trainerin und Auftragskillerin. Er, Mathematiklehrer und Schriftsteller.
Beide beginnen sie sich dem anderen unbewusst Stück für Stück zu nähern. Ob sie sich erreichen werden?
Lebt Aomame wirklich im Jahr 1984? Und wenn ja, warum hat sie dann ein entscheidendes
Aomame und Teng, zwei liebende deren Pfade weit auseinander gedriftet sind. Sie, Trainerin und Auftragskillerin. Er, Mathematiklehrer und Schriftsteller.
Beide beginnen sie sich dem anderen unbewusst Stück für Stück zu nähern. Ob sie sich erreichen werden?
Lebt Aomame wirklich im Jahr 1984? Und wenn ja, warum hat sie dann ein entscheidendes Ereignis, welches in den Medien und in der Zeitung war, vergessen?
Diese und viele andere Fragen werden gestellt und beantwortet.
Murakami ist ein Künstler, der mit seinen Worten die Leinwand meiner Gedanken verziert hat. Keine Seite war zu viel. Jede Seite, jedes Wort waren ein Genuss. Nicht nur für die Augen.

„Ein großartiger Roman der uns wieder in eine andere Welt entführt“

Sabrina Küpper, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Haruki Murakami erzählt diesmal die Geschichte von Tengo und Aomame. Beide führen ein Doppelleben. Aomame, die junge Frau mit dem Namen einer Bohnensorte, verdient ihren Unterhalt als Fitnesstrainerin und Auftragsmörderin. Um die Welt von grausamen Menschen zu befreien riskiert sie alles und gerät plötzlich in eine andere Welt, in die Haruki Murakami erzählt diesmal die Geschichte von Tengo und Aomame. Beide führen ein Doppelleben. Aomame, die junge Frau mit dem Namen einer Bohnensorte, verdient ihren Unterhalt als Fitnesstrainerin und Auftragsmörderin. Um die Welt von grausamen Menschen zu befreien riskiert sie alles und gerät plötzlich in eine andere Welt, in die Welt der "zwei Monde". Um die reale Welt 1984 von der Neuen unterscheiden zu können nennt sie sie 1Q84.
Auch Tengo gerät zusehens in die andere Welt. Als Mathematiklehrer und angehender Schriftsteller führt er ein beschauliches Leben. Bis zu dem Tag als sein Redakteur in bittet das Werk der 17-jährigen Fukaeri umzuschreibe, damit sie einen Literaturpreis gewinnt. Danach ich nichts mehr wie es war.
Diese unglaublich spannende Geschichte wird wunderbar ergänzt duch den philosophischen Stil den Murakami so auszeichnet.
Obwohl das Buch über 1000 Seiten hat war ich traurig als es zu Ende ging.

„Großartig!“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin, Eastgate

"1Q84" von Haruki Murakami ist wirklich ein ganz großartiger Roman!
Parallel werden die Geschichten von Tengo und Aomame erzählt und bereits nach einigen Kapiteln erkennt man, dass es Anknüpfungspunkte gibt. Diese werden im Lauf der Handlung immer mehr, und die beiden erleben - ohne voneinander zu wisen - die selbe Geschichte. Klingt
"1Q84" von Haruki Murakami ist wirklich ein ganz großartiger Roman!
Parallel werden die Geschichten von Tengo und Aomame erzählt und bereits nach einigen Kapiteln erkennt man, dass es Anknüpfungspunkte gibt. Diese werden im Lauf der Handlung immer mehr, und die beiden erleben - ohne voneinander zu wisen - die selbe Geschichte. Klingt verwirrend? Ist es auch! Murakami beschreibt in seinem unverwechselbaren Stil das Leben dieser beiden so unterschiedlichen Personen: Tengo, der Schriftsteller / Mathematiklehrer und Aomame, die Fitnesstrainerin / Auftragsmörderin. Das Ganze ist nicht nur spannend, sondern auch sehr philosophisch: in welcher Welt leben wir eigentlich? Und werden wir "hineingeworfen" oder entscheiden wir uns selbst dafür?
Dieses Buch ist wirklich ganz besonders und ein echter Lesegenuss! Obwohl es über 1000 Seiten hat, war ich am Ende traurig, dass es zuende geht... ich hätte die Geschichte von Tengo und Aomame noch gut und gerne weitere 1000 Seiten lang lesen mögen.


„Eine Geschichte voller Sogwirkung...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Eins vorab: Haruki Murakami ist für mich einer der begnadetsten Erzähler der Gegenwartsliteratur. Inzwischen ist er 62 und hat damit und seinem Werk sowieso verdient, dass eine gewisse Akademie in Schweden doch mal spitze Ohren bekommen sollte. Nur so ein Wink mit dem Zaunpfahl...

1Q84 ist für mich der Höhepunkt seines bisherigen

Eins vorab: Haruki Murakami ist für mich einer der begnadetsten Erzähler der Gegenwartsliteratur. Inzwischen ist er 62 und hat damit und seinem Werk sowieso verdient, dass eine gewisse Akademie in Schweden doch mal spitze Ohren bekommen sollte. Nur so ein Wink mit dem Zaunpfahl...

1Q84 ist für mich der Höhepunkt seines bisherigen Schaffens. Buch I&II liegen vor, III ist als TB gerade erschienen. Ich habe gewartet, bis ich sie am Stück lesen konnte. 24 Kapitel, immer abwechselnd die Geschichten um die Protagonisten Aomame und Tengo erzählend. Und mit jedem Kapitel greifen die Geschichten stärker ineinander, bis sie schlußendlich vereint sind. Nein, nicht Aomame und Tengo, nur ihre Welt der zwei Monde.

Dieses Buch in irgendeiner Form zusammenfassen zu wollen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Zu reich der Stoff, zu tiefgehend die Fragen, die dieser aufwirft. Es geht wie so oft bei Murakami um die Wahrnehmung von Wirklichkeit, was ist real und was nicht, dazu verwebt er geschickt noch einen Diskurs über Schriftstellerei bzw. die Kraft des Schreibens und der Worte in die Handlung. Die Thematisierung von Sekten und Religionen, also Welt- und Realitätsauffassungen, ist eine weitere Ebene dieses Romans. Und dazu ist es noch eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art. Murakamis Art. Ach ja, und irgendwie entwickelt sich die Geschichte auch zu einem Kriminalroman. Ebenfalls auf Murakamis Art...

Sprachlich zündet Murakami ein Feuerwerk brillanter Beschreibungen und Einsichten, Sätze wie:

"Fukaeri schwieg weiter. Lautlos wie feiner Staub schwebte ihr Schweigen im Raum. Wie Flügelstaub, den ein Mottenschwarm aus einer besonderen Sphäre gerade verstreut hatte."

1Q84 ist im wahrsten Sinne des Wortes ein phantastisches Buch. Man muß sich darauf einlassen, sich einsaugen lassen und wie in einem Kokon atemlos verfolgen, was passiert. Das großartige offene Ende des zweiten Buches ließ mich sofort mit Buch III anfangen. Bin dabei. Abgetaucht.

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein intensiver, fantastischer Roman, der den Leser komplett in eine andere Welt eintauchen lässt - eine Welt mit zwei Monden, kleinen Leuten und Liebe, die sich finden muss. Ein intensiver, fantastischer Roman, der den Leser komplett in eine andere Welt eintauchen lässt - eine Welt mit zwei Monden, kleinen Leuten und Liebe, die sich finden muss.

Eine moderne Romeo und Julia-Geschichte, die nicht an Spannung und unvermuteten Wendungen spart. Eine moderne Romeo und Julia-Geschichte, die nicht an Spannung und unvermuteten Wendungen spart.

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Mit seiner klaren und herausragenden Schreibweise hat Haruki Murakami hier ein wahres Meisterwerk geschaffen. Spannung, Liebe, etwas Fantasy und mehr wird in diesem Werk vereint. Mit seiner klaren und herausragenden Schreibweise hat Haruki Murakami hier ein wahres Meisterwerk geschaffen. Spannung, Liebe, etwas Fantasy und mehr wird in diesem Werk vereint.

Heike Blume, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein großartiger Roman, den ich an einem Tag ausgelesen habe, weil er so eine unwiderstehliche und perfekte Mischung aus Spannung, Mystik und Romantik hatte! Ein großartiger Roman, den ich an einem Tag ausgelesen habe, weil er so eine unwiderstehliche und perfekte Mischung aus Spannung, Mystik und Romantik hatte!

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Eine verrückte Geschichte. Eine Mischung von Kafka und Romeo und Julia. Absolut lesenswert. Eine verrückte Geschichte. Eine Mischung von Kafka und Romeo und Julia. Absolut lesenswert.

„Einzigartig!“

Damian Wischnewsky

Dieser Roman steht irgendwo fernab von allem, was ich bisher gelesen habe. 1Q84 ist ein packender Thriller, eine Geschichte über abstrakte Sehnsucht und Seelenverwandtschaft, ein vielschichtiges, stilles Familiendrama, ein dezent surrealer Mikrokosmos - und doch: nichts von alledem. Denn die Geschichte, die Haruki Murakami uns hier Dieser Roman steht irgendwo fernab von allem, was ich bisher gelesen habe. 1Q84 ist ein packender Thriller, eine Geschichte über abstrakte Sehnsucht und Seelenverwandtschaft, ein vielschichtiges, stilles Familiendrama, ein dezent surrealer Mikrokosmos - und doch: nichts von alledem. Denn die Geschichte, die Haruki Murakami uns hier erzählt, geht über das, was diese Begriffe im herkömmlichen Sinne bedeuten, hinaus. Woran das liegt? Schwer zu sagen. Der Sprache, der Handlung, den Charakteren, kurzum allem, was darüber entscheidet, ob ein Buch lesenswert ist, wohnt ein namenloser Zauber inne, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann zog. Diese Faszination lässt sich nicht näher beschreiben, man muss sie einfach selber erleben - und da hilft nur eins: lesen, lesen, lesen!

„Parallelwelten!“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

In seinem neuen Roman 1Q84 spielt der Autor Haruki Murakami wieder wunderbar mit der Wahrnehmung der der Realitäten. Die zwei Hauptpersonen die "Profikillerin" Aomame, der Mathematiklehrer und angehende Schriftsteller Tengo rutschen in eine Art Parallelwelt des Jahres 1984 ohne es am Anfang zu merken. Jedoch nach und nach wird den Beiden In seinem neuen Roman 1Q84 spielt der Autor Haruki Murakami wieder wunderbar mit der Wahrnehmung der der Realitäten. Die zwei Hauptpersonen die "Profikillerin" Aomame, der Mathematiklehrer und angehende Schriftsteller Tengo rutschen in eine Art Parallelwelt des Jahres 1984 ohne es am Anfang zu merken. Jedoch nach und nach wird den Beiden bewusst, dass anscheinend nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Der Autor Murakami erschafft wieder eine Welt, die zum Nachdenken und Träumen einlädt. Was bedeutet letztendlich Realität und wie nimmt diese jeder Einzelne war?
Die einzelnen Charaktere werden mit einer sehr gelungenen Tiefe beschrieben und diese baut sich während des Romanes immer mehr aus.
Ein etwas außergewöhnlicher Roman, dem ich aber jedem empfehlen kann, der japanische Schriftsteller und ihre philosophischen Ansätze mag.

„Das Buch des Herbstes 2010!“

Marcus Lehmann, Thalia-Buchhandlung Röhrsdorf

Mein Buch des Herbstes 2010. Murakami at his Best!
Für dieses Buch können Sie sich gerne etwas mehr Zeit nehmen. Es entführt einen nicht nur ins moderne Japan, sondern auch in eine unglaublich komplexe Parallelwelt. Murakami schneidet viele Themen an: Sekten, alternative Lebensweisen, das Verhältnis Realität-Fantasie und Recht und
Mein Buch des Herbstes 2010. Murakami at his Best!
Für dieses Buch können Sie sich gerne etwas mehr Zeit nehmen. Es entführt einen nicht nur ins moderne Japan, sondern auch in eine unglaublich komplexe Parallelwelt. Murakami schneidet viele Themen an: Sekten, alternative Lebensweisen, das Verhältnis Realität-Fantasie und Recht und Unrecht. Dieses epische Buch hat mich verändert zurückgelassen und ich sehne mich schon jetzt nach der Fortsetzung im September 2011!

„Murakami ist einfach der Beste!“

Sonja Johanning, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Für mich hat Haruki Murakami mit diesem Roman einmal mehr bewiesen, dass er einfach der Beste zeitgenössische Autor ist. Keines seiner Bücher ähnelt den anderen aber alle sind unglaublich vielschichtig und faszinierend. Wenn die japanische Kultur uns Europäern manchmal auch sehr fremd und weit entfernt scheint, so kann man sich in Murakamis Für mich hat Haruki Murakami mit diesem Roman einmal mehr bewiesen, dass er einfach der Beste zeitgenössische Autor ist. Keines seiner Bücher ähnelt den anderen aber alle sind unglaublich vielschichtig und faszinierend. Wenn die japanische Kultur uns Europäern manchmal auch sehr fremd und weit entfernt scheint, so kann man sich in Murakamis Figuren doch häufig wiederfinden - egal ob in der realen Welt oder in 1Q84. Eingebettet ist der 'kleine Kosmos' von Aomame und Tengo eh in den großen globalen Zusammenhang und die Themen, die uns alle betreffen, sehen wir nun einen Mond, oder zwei.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Die ersten beiden Bücher der Geschichte wissen vor allem durch Murakamis wunderbar zurückhaltende Sprache zu überzeugen. Gewohnt mysteriös schreibt er doch über allzu Menschliches. Die ersten beiden Bücher der Geschichte wissen vor allem durch Murakamis wunderbar zurückhaltende Sprache zu überzeugen. Gewohnt mysteriös schreibt er doch über allzu Menschliches.

„Murakami XXL !!“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Haruki Murakamis Roman „1Q84“ umfasst 24 Kapitel, in denen abwechselnd von den beiden Hauptfiguren, der Auftragskillerin Aomame und dem Amateurschriftsteller Tengo, erzählt wird.
Wie Murakami diese beiden Geschichten entwickelt und nach und nach zusammenführt, ist unwiderstehlich. Er erzählt unaufgeregt, fast nüchtern, ändert sein
Haruki Murakamis Roman „1Q84“ umfasst 24 Kapitel, in denen abwechselnd von den beiden Hauptfiguren, der Auftragskillerin Aomame und dem Amateurschriftsteller Tengo, erzählt wird.
Wie Murakami diese beiden Geschichten entwickelt und nach und nach zusammenführt, ist unwiderstehlich. Er erzählt unaufgeregt, fast nüchtern, ändert sein Erzähltempo kaum, und erzeugt gerade dadurch einen ungeheuren Sog.
„1Q84“ ist ein verstörender, brillant konstruierter Roman voller Rätsel und literarischer Anspielungen, der trotz seiner mehr als tausend Seiten über weite Strecken faszinierend zu lesen ist.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Utopisches Märchen über das Ende der Welt – ein Puzzle, das man unbedingt lösen möchte!
von Mirjam Berle aus Hagen am 19.12.2010

Murakami zu beschreiben, die Stimmung seiner Bücher in richtige Worte zu fassen, ist nicht einfach. Er hat eine Art zu schreiben, die mich gefangen nimmt – wenngleich es mir schwer fällt, den Finger genau auf das zu legen, was seine Faszination für mich ausmacht. Bei 1Q84 geht es mir genauso.... Murakami zu beschreiben, die Stimmung seiner Bücher in richtige Worte zu fassen, ist nicht einfach. Er hat eine Art zu schreiben, die mich gefangen nimmt – wenngleich es mir schwer fällt, den Finger genau auf das zu legen, was seine Faszination für mich ausmacht. Bei 1Q84 geht es mir genauso. Der Roman zog mich immer tiefer in seine düster apokalyptische Welt. Anfangs kam diese vermeintlich leichtfüßig daher, gab jedoch nach und nach so viele Rätsel auf, dass ich mich, getrieben von der Suche nach Antworten, beharrlich durch die 1000 Seiten fraß. Wie ein Puzzle aus 1000 Teilchen fügt sich der Roman sukzessive zusammen. Ein Puzzleteilchen nach dem anderen fällt beim Lesen an seinen Platz und nach und nach entsteht das Bild der apokalyptischen Welt, die Murakami zeichnet, sowie die Rolle, die seine Figuren darin spielen. Großartig ist, dass er es schafft, einem immer genau das fehlende Teilchen zu geben, welches man benötigt, um den Faden nicht zu verlieren. Die Lust, nach dem nächsten zu suchen, trägt einen so mühelos durch diesen dicken Wälzer. Der erste Band erzählt die ersten beiden Teile der Geschichte – natürlich ist das Ende offen... Der dritte Teil erscheint im nächsten Jahr und ich kann es kaum erwarten, die restlichen Puzzleteilchen ins Bild einzufügen!

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Leider nur Durchschnitt
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegen am 27.03.2011

Für Murakami Verhältnisse leider nur Durchschnitt. Sehr versponnene Geschichte mit ziemlichen Längen. Er kann es besser. Kafka am Strand oder Mr. Aufziehvogel bzw. Wilde Schafsjagd sind für mich die Top 3.

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Mitreißend
von Maus aus Nürnberg am 12.04.2013
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Bei 1Q84 handelt es sich um eine mitreißende Geschichte, die den Leser trotz der insgesamt 1600 Seiten nicht loslässt. Obwohl die einzelnen Erzählstränge sehr komplex miteinander verwoben sind, schafft es der Autor, durch eine klare und wunderbar zu lesende Sprache, dem Leser alle Zusammenhänge zu vermitteln, sodass man den... Bei 1Q84 handelt es sich um eine mitreißende Geschichte, die den Leser trotz der insgesamt 1600 Seiten nicht loslässt. Obwohl die einzelnen Erzählstränge sehr komplex miteinander verwoben sind, schafft es der Autor, durch eine klare und wunderbar zu lesende Sprache, dem Leser alle Zusammenhänge zu vermitteln, sodass man den Faden der Geschichte nicht verliert. Die fiktiven Elemente der Geschichte wirken nicht willkürlich dazuerfunden, sondern waren rar, aber an sehr entscheidenden Stellen gesäht, sodass sie doch eine zentrale Rolle einnehmen, ohne sich dem Leser aufzudrängen. Der einzige negative Punkt ist meines Erachtens, dass die Personen im Roman eine viel zu gute Intuition haben und schon durch die kleinsten Kleinigkeiten auf die richtige Spur kommen. Insgesamt ist es aber ein großartiges Buch, das vor allem durch die wunderschöne Erzählweise und Sprache überzeugen kann!

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Ein Erlebnis!
von Marilena Müller am 24.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann.... Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann. Die Protagnoisten Aomame und Tengo finden sich auf einmal in einer Welt wieder, die vordergründig nach genau der aussieht, die sie gewohnt sind. Doch näher betrachtet fallen beiden immer wieder Dinge auf, die dort so gar nicht hineinpassen. Am auffälligsten sind wohl die zwei Monde, die sich am Himmel wieder finden und die Aomame im ersten Moment für eine Illusion hält. Wie von Murakami gewohnt laufen einem im Laufe der Geschichte diverse, charakteristisch sehr komplexe Figuren über den Weg. Dabei wirkt vor allem Tengo am anfänglich relativ seicht, doch da muss man sich im Laufe der Handlung eines besseren belehren lassen. Unabhängig davon, ob einem diese Figur dann sympathisch oder unsympathisch ist, man fühlt sich immer so, als sei man im Geschehen mitten drin und mit dieser Figur dabei. Die Geschichten von Aomame und Tengo erzählt Murakami abwechselnd und zu Beginn findet man kaum einen Zusammenhang zwischen den Beiden, doch in der Parallelwelt finden ihre Geschichten erst Berührungspunkte und werden dann immer weiter miteinander verwoben ohne jedoch vereinigt zu werden. Am Ende bleiben dann, mal wieder typisch Murakami, so einige Fragen offen. Man selbst wird irgendwo zwischen 1Q84 mit den "little people" und der Tristesse, die Kafka alle Ehre gemacht hätte, und der eigenen, realen Welt zurückgelassen. Es ist ein wahres Erlebnis!

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Wenn der Großstadtmensch zweimal klingelt
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Es ist das Jahr 1984 und Aomame ist in einem Taxi, zu einem wichtigen Termin unterwegs. Sie steht im Stau und wird dadurch höchstwahrscheinlich zu spät kommen. Sie befolgt den Tipp des Taxifahrers und versucht über eine Notfalltreppe zu einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu gelangen. Tengo bekommt einen eigenartigen... Es ist das Jahr 1984 und Aomame ist in einem Taxi, zu einem wichtigen Termin unterwegs. Sie steht im Stau und wird dadurch höchstwahrscheinlich zu spät kommen. Sie befolgt den Tipp des Taxifahrers und versucht über eine Notfalltreppe zu einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu gelangen. Tengo bekommt einen eigenartigen Auftrag. Er soll den Roman der eher ungewöhnlichen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, alles streng geheim versteht sich, damit jene mit ihren Roman einen bestimmten Literaturpreis verliehen bekommt. Der Inhalt des zu überarbeitenden Romans ist sehr originell, es geht unter anderem darin um die mysteriösen little People. Allerdings ist er eher schlecht verfasst. Wenn sich zwei Sprachen so sehr unterscheiden, wie es die deutsche und die japanische Sprache tun, ist es eine wahrlich meisterliche Anstrengung, ein über eintausend Seiten langes Werk zu übersetzen. Zwei Meister haben sich hier, literarisch wohl angemerkt getroffen. Ursula Gräfe ist die deutsche Stimme Murakmis und in einem Interview meinte sie zu ihrer Arbeit, dass man sehr wohl aufpassen müsste, um keinen Unsinn zu machen. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass Gefährliche Geliebte, von ihr direkt aus dem japanischen neu übersetzt wurde(=Südlich der Grenze, westlich der Sonne), und ich wäre ja gespannt, ob denn nicht das eine oder andere „alte“ Werk Murakamis auch wert wäre neuübersetzt zu werden. Auch wenn ich finde, dass man den Übersetzern zu wenig Tribut zollt, möchte ich mich zu diesem Thema kurz halten und auf Murakami und 1Q84 zurückkommen. Er ist einer meiner liebsten japanischen Schriftsteller und auch mit 1Q84 hat er bei mir, was seine Werke angeht, voll ins Schwarze getroffen. Erzählt wird die Geschichte von Aomame, die schnell erkennt, dass sie in einer Art parallelen Welt gestrandet ist. Sie nennt diese Welt 1Q84. Der Titel ist ein Wortspiel, dessen Erklärung der Leser im Roman findet und nicht nur ein Bezug zu George Orwells wohl bekanntestem Werk ist. Abwechselnd wird aber auch aus Tengos Sicht erzählt, wobei sich nicht sofort erschließt, in welchen Kontext die Beiden zu einander stehen. Altbekannte Verdächtige sind auch wieder mit von der Partie. Sei es nun der übliche Cutty Sark der getrunken wird, die surreale Welt mit der sich die Hauptprotagonisten auseinandersetzen, oder die Sexualität und Anziehungskraft der Großstadtmenschen der sie sich stellen müssen. Hier liegt auch wieder eine Besonderheit verboren, die man ebenfalls in seinen anderen Werken wiederfindet: Die Charaktere die er so überaus gelungen in Szene setzt, könnten Großstadtmenschen von überall auf dieser Welt sein. Man kann sich jetzt fragen ob die Entwicklung in den Städten überall gleich ist, oder ob Murakamis Beschreibungen zu Allgemeint gehalten sind. Ich tendiere noch immer ersteres zu glauben. Diese wirklich wunderbar gelungene Mischung und sein Erzählstil(=das Zusammenspiel wie er Zeiten und Perspektive wechselt ist wirklich einmalig) ist für mich ausschlaggebend, um seine Werke immer wieder zu lesen. Die ersten beiden japanischen Bände, sind im deutschen als ein Roman erschienen, was auch die ungewöhnliche Länge des Romans erklärt. Ich bin schon sehr auf den eigentlich dritten und abschließenden Roman gespannt. Jene Leser, die nun Haruki Murakami gar nicht kennen, könnten nun nach der Lektüre des Romans, dem großen Maestro Langatmigkeit und Textwiederholungen vorwerfen und der Anhänger Murakamis weiß es zu schätzen, dass er nirgends in unziemliche Hast verfällt. Mit der ihm zustehenden Aufmerksamkeit und Geduld sollte 1Q84 gelesen werden, erst dann wird man seinen Stil und seine Erzählweise zu schätzen wissen und auch anerkennen können. Schließlich ist die Abwechslung die Würze des Lebens und so kann ich guten Gewissens auf eine japanisch-amerikanische Autorin verweisen, die mich mit ihrer Erzählkunst mindestens genauso verzaubert hat wie Murakami. Ruht Ozeki hat mit "Geschichte für den Augenblick" ihr deutsches Debüt gegeben und ist wie ich finde, eine wirklich wunderbare Schriftstellerin die wärmstens weiterempfehlt werden kann.

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Hammerbuch...
von drini aus Königswinter am 20.01.2013
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Ein Hammerbuch mit viel Atmosphäre. Zwei Hauptfiguren wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: die Physiotherapeutin Aomame, die nebenbei als Profikillerin arbeitet und der Mathematiklehrer Tengo, der von einer Schriftstellerkarriere träumt. Im Laufe des Buches kommt mehr und mehr heraus, dass die Leben der beiden eng miteinander verflochten sind, während... Ein Hammerbuch mit viel Atmosphäre. Zwei Hauptfiguren wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: die Physiotherapeutin Aomame, die nebenbei als Profikillerin arbeitet und der Mathematiklehrer Tengo, der von einer Schriftstellerkarriere träumt. Im Laufe des Buches kommt mehr und mehr heraus, dass die Leben der beiden eng miteinander verflochten sind, während Beide in die Parallelwelt 1Q84 geraten. An keiner Stelle langweilig. Werde mir natürlich auch sofort Buch 3 beschaffen um zu erfahren wie es weitergeht.

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Wenn Sie dieses Buch lesen, werden Sie jeden Abend beklommen nach dem Mond sehen! ! !
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 05.09.2012
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

In diesem Roman geht es um die Profikillerin Aomame, den Mathematiklehrer und Schriftsteller Tengo und die 17jährige Debütantin Fukaeri, deren Buch "Die Puppe aus Luft" Tengo überarbeiten soll. Das Ganze findet in einer "ver=rückten" Parallelwelt im Jahre 1984 statt. Diese Welt nennt Aomame "1Q84". Wie Murakami diese Geschichte entwickelt,... In diesem Roman geht es um die Profikillerin Aomame, den Mathematiklehrer und Schriftsteller Tengo und die 17jährige Debütantin Fukaeri, deren Buch "Die Puppe aus Luft" Tengo überarbeiten soll. Das Ganze findet in einer "ver=rückten" Parallelwelt im Jahre 1984 statt. Diese Welt nennt Aomame "1Q84". Wie Murakami diese Geschichte entwickelt, wie melodiös, einem Metronom ähnlich, den Takt vorgebend er sie gestaltet, mich selber immer mehr in diese Welt mit den "zwei Monden" hineinzieht, das empfinde ich als unglaublich! Es könnte ganz sinnvoll sein, auch noch von Orwell, 1984, und von Murakami, Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah, zu lesen.

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Unglaublich GUT!
von Dietmar Behneke aus Wildau am 10.07.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Alles beginnt in einem Taxi, mit dem Aomame – in schickem Businessoutfit – zu ihrem Auftragsmord fahren will. Wäre da nicht ein undurchdringlicher Stau. Der Taxifahrer ergeht sich in seltsamen Andeutungen und verweist auf eine Nottreppe, die Aomame von der Autobahn runter in die Nähe eines Bahnhofs bringen kann.... Alles beginnt in einem Taxi, mit dem Aomame – in schickem Businessoutfit – zu ihrem Auftragsmord fahren will. Wäre da nicht ein undurchdringlicher Stau. Der Taxifahrer ergeht sich in seltsamen Andeutungen und verweist auf eine Nottreppe, die Aomame von der Autobahn runter in die Nähe eines Bahnhofs bringen kann. Von dort aus könnte sie es pünktlich zu ihrem Termin schaffen. Doch der Fahrer warnt sie: Wenn sie das tut, könnte die Welt nie mehr dieselbe sein. Und sie ist es tatsächlich nicht. Die Veränderungen schleichen sich regelrecht in die Geschichte ein, doch sie sind unumkehrbar. Währenddessen widmet der junge Lehrer Tengo sich der Überarbeitung von „Die Puppe aus Luft“, der Geschichte der siebzehnjährigen Fukaeri, die Fragen ohne jegliche Intonation stellt und nur die beantwortet, die einer Antwort würdig sind. Der Roman ist extrem kreativ, ihre sprachlichen Fähigkeiten allerdings schlecht. Und Tengo ahnt zu Beginn nicht, dass „Die Puppe aus Luft“ mehr ist, als die erfundene Geschichte eines jungen Mädchens … Murakami versteht sich bestens darauf, verschiedene Zeitebenen so miteinander zu verweben, dass es bei aufmerksamem Lesen keine Verständnisprobleme gibt. Auch verrät er niemals zu früh gewisse Umstände, lässt dem Leser Zeit für eigene Ideen, die er dann beinahe sanft wieder umwirft. Darüber hinaus enthält der Roman viele Nebengeschichten, die sich nahtlos in das Geschehen einfügen. Fazit „1Q84“ ist ein phantastisches Drama, das mit Tabus bricht und stellenweise hart an Grenzen stößt. Murakamis gleichermaßen schlichte wie kunstvolle Sprache stellt dabei die perfekte Untermalung für die komplexe, extrem gut durchdachte Geschichte dar. Ein Werk voller Gegensätze und kreativer Einfälle!

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Fabelhaft!
von Katharina Pfeiffer aus Wuppertal am 09.07.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Roman dessen Thema und Inhalt sich kaum mit ein paar Worten erfassen läßt. Deshalb sei an dieser Stelle nur so viel gesagt: Auf den 1024 Seiten habe ich mich nicht eine Sekunde gelangweilt. Keine Seite, kein Satz, kein Wort sind überflüssig. Murakami schafft eine großartige Welt zwischen Realität... Ein Roman dessen Thema und Inhalt sich kaum mit ein paar Worten erfassen läßt. Deshalb sei an dieser Stelle nur so viel gesagt: Auf den 1024 Seiten habe ich mich nicht eine Sekunde gelangweilt. Keine Seite, kein Satz, kein Wort sind überflüssig. Murakami schafft eine großartige Welt zwischen Realität und Fantasie. Er fesselt durch Originalität der Ideen wie kaum ein anderer. Ein wirklick großartiges Buch!

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Haruki Murakami - 1Q84
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 02.06.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Aomame ist 29 Jahre alt und arbeitet in einem Fitness-Studio. Doch gerade jetzt steckt sie im Stau zu einem ganz anderen Termin. Denn Aomame ist auf einer Mission: Sie sühnt begannenes Unrecht. Doch nach und nach bemerkt sie kleine Veränderungen in der ihr bekannten Welt, sei es die Uniformen... Aomame ist 29 Jahre alt und arbeitet in einem Fitness-Studio. Doch gerade jetzt steckt sie im Stau zu einem ganz anderen Termin. Denn Aomame ist auf einer Mission: Sie sühnt begannenes Unrecht. Doch nach und nach bemerkt sie kleine Veränderungen in der ihr bekannten Welt, sei es die Uniformen von Polizisten, die plötzlich anders aussehen oder an bestimmte Ereignisse, von denen sie nichts weis. Sie beginnt zu forschen und kommt zu der Erkenntnis: Sie ist nicht mehr in ihrer Welt im Jahr 1984, sondern in einer ähnlichen, die sie 1Q84 nennt. Bis sie einen Weg zurückfindet, lernt sie, sich in dieser Welt anzupassen. Dann ist da noch Tengo. Er ist Mathematiklehrer und Hobby-Schriftsteller. Er hat Talent, jedoch noch nichts eigenes veröffentlicht. Ein Verleger bittet ihn ein Buch zu überarbeiten, damit dieses die Chance hat, einen Literaturpreis zu gewinnen - und tatsächlich. Das Buch gewinnt den Preis und wird zum Bestseller. Doch dieser Bestseller, der eine fantastische Geschichte erzählt, ist realer als vorerst angenommen und durch die Veröffentlichung schweben sowohl Aomame, wie auch Tengo in höchster Gefahr ... Was für ein Buch, noch immer bin ich sprachlos. Dieses Buch, ja dieser Schreibstil hat mich so gepackt und nicht mehr losgelassen. Die sprachliche Gestaltung ist derart mitreißend, wortgewaltig und auch bildgewaltig, so etwas habe ich lange nicht mehr erlebt. Ich konnte mir wirklich jede Szene dieses Buches haargenau bildlich vorstellen - einfach Wahnsinn. Auch die Protagonisten dieses Buches sind sehr detailliert dargestellt, ohne dass es übertrieben oder es langweilig wird. Der 3. und letzte Band erscheint am 12.10.2011 und ich weiß: Den muss ich lesen.

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Die Stadt der Katzen
von Katrin Schamaun aus St. Gallen am 07.01.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Auch wenn der neue Roman des Kultautors aus Japan wieder ein echter Totschläger ist und das 1022 Seiten starke Buch ein paar Leser vielleicht abschrecken mag, hier ist kein einziges Wort überflüssig und man wünscht sich eigentlich bereits nach wenigen Seiten, das Buch möge nie zu Ende gehen. Denn... Auch wenn der neue Roman des Kultautors aus Japan wieder ein echter Totschläger ist und das 1022 Seiten starke Buch ein paar Leser vielleicht abschrecken mag, hier ist kein einziges Wort überflüssig und man wünscht sich eigentlich bereits nach wenigen Seiten, das Buch möge nie zu Ende gehen. Denn schon nach den ersten drei Sätzen ist man ganz tief eingetaucht in Haruki Murakamis Kosmos und wandert beschwingt darin herum - natürlich immer mit dem Blick nach oben, zu den zwei Monden am Nachthimmel. Denn dafür lieben ihn seine Fans: Die kurzen Sätze ohne mühsame Verschachtelungen, die mystischen Geschichten, die sich mit dem ganz normalen Alltag vermischen, und natürlich die "Little People", die aus dem Maul einer toten Ziege in unsere Welt gelangen und eine Puppe aus Luft spinnen - ganz grossartige Unterhaltung! Lesen! Lesen! Lesen!

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Was ist Fiction? Was Wirklichkeit?
von einer Kundin/einem Kunden am 16.11.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Es geht um große Themen. Gut und Böse. Liebe und Hingabe. Wirklichkeit und Fiction. Murakami versteht es wie kaum ein anderer all diese Themen zu einem überwältigenden einzigartigen Erzählkosmos zu verdichten. Fesselnd und faszinierend bis zum Schluss.

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Murakamis neuer Geniestreich
von einer Kundin/einem Kunden am 08.11.2010
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Schon lange darauf gewartet und sofort wieder drin gewesen im typischen Murakami-Roar,von der ersten Seite spannend,niveauvoll und hintergründig. Ein dicker Wälzer,den man jedoch schnell wegliest um dann wieder ungeduldig auf das noch ausstehende Ende zu warten (Band 3 soll in einem Jahr erscheinen). Eines der Geheimnisse des Autors Murakami:... Schon lange darauf gewartet und sofort wieder drin gewesen im typischen Murakami-Roar,von der ersten Seite spannend,niveauvoll und hintergründig. Ein dicker Wälzer,den man jedoch schnell wegliest um dann wieder ungeduldig auf das noch ausstehende Ende zu warten (Band 3 soll in einem Jahr erscheinen). Eines der Geheimnisse des Autors Murakami: er kommt,selbst in einem umfangreichen Roman wie diesem, mit sehr wenigen Figuren aus, konzentriert sich sich jedoch voll auf diese Protagonisten und beschreibt sie in allen Facetten und in einer psychologischen Ausgefeiltheit und Tiefe,die ihresgleichen sucht. Dadurch wirken Aomame und Tengo so lebensecht und wachsen dem Leser derart schnell ans Herz. Trotz aller Fantastik und Parallelwelten sind es reale Menschen die die Story ausmachen und tragen,sonst würden Murakamis Romane auch nicht funktionieren und schon gar nicht weltweit dermassen erfolgreich sein. Neben Sektenproblematik und Gewalt gegen Frauen gibt es selbstredend auch in 1Q84 eine typische unsterbliche Liebe,die der Autor völlig untrivial und unkitschig beschriebt. Das kann er,wie in anderen seiner Bücher bereits oft nachgewiesen wie kaum ein anderer Schriftsteller! Ein insgesamt grossartiger und unbedingt lesenswerter Roman und das nicht nur für bereits eingefleischte Murakami-Fans wie mich!

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Sehr angenehm zu lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 06.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Klare Empfehlung! Das Buch ist trotz über 1000 Seiten durchwegs interessant und tiefgründig.

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1000 Seiten im Nu
von Domnec Êlle aus Bern am 18.06.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Auf dieses Buch gestossen bin ich über ein Interview mit Haruki Murakami, welches ich im Neon-Magazin gelesen hatte. Ich wollte wissen, wer der 60-jährige Mann ist, der streng nach der japanischen Tradition lebt, jeden Morgen joggen geht und jeweils von 03 Uhr bis 09 Uhr an seinen Büchern schreibt,... Auf dieses Buch gestossen bin ich über ein Interview mit Haruki Murakami, welches ich im Neon-Magazin gelesen hatte. Ich wollte wissen, wer der 60-jährige Mann ist, der streng nach der japanischen Tradition lebt, jeden Morgen joggen geht und jeweils von 03 Uhr bis 09 Uhr an seinen Büchern schreibt, ehe er sich schlafen legt. So aussergewöhnlich wie der Autor ist definitiv auch seine Geschichte, die er uns zu erzählen weiss: 1Q84. Über 1000 Seiten; beinahe eine Bibel. Und dennoch habe ich mich völlig in der Geschichte verloren. Im Nu war ich durch. Und jetzt freue ich mich auf Buch Nr. 3. Eine einzigartige Mischung aus Krimi, Roman, Essay, Märchen und Science Fiction, die in zwei eigenständigen, verwobenen und zwielichtigen Erzählsträngen erzählt wird. Und die - wenn man so will - auch eine Liebesgeschichte sein könnte. Und dennoch: 1Q84 ist mehr als nur eine (Liebes)Geschichte. Es ist eine Welt. Eine Welt zum eintauchen und verweilen. Alles in allem ein sehr aussergewöhnliches Erlebnis!

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2 Monde
von Stefanie Strachotta aus Berlin am 12.03.2011
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zunächst ist vollkommen unklar, auf was für eine Art Roman und welche Geschichte man sich hier einlässt. Es gibt weder Hinweise auf den Inhalt, noch existiert ein Klappentext aus dem der Inhalt ersichtlich wird. Aber das Einlassen auf dieses Werk lohnt sich. Murakami schreibt in zwei Erzählsträngen. Im ersten... Zunächst ist vollkommen unklar, auf was für eine Art Roman und welche Geschichte man sich hier einlässt. Es gibt weder Hinweise auf den Inhalt, noch existiert ein Klappentext aus dem der Inhalt ersichtlich wird. Aber das Einlassen auf dieses Werk lohnt sich. Murakami schreibt in zwei Erzählsträngen. Im ersten wird Aomame beschrieben. Sie ist eine Auftragskillerin, attraktiv, aber unfähig des emotionalen Lächelns. Sie tötet, ohne Spuren zu hinterlassen, im Auftrag einer alten Dame, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, misshandelte Frauen zu rächen. Sie erfüllt ihre Aufgabe immer gewissenhaft, aber plötzlich sind Dinge ihrer Umwelt anders; zum Beispiel existieren nunmehr zwei Monde und etwas Sonderbares ist im Gange. Im zweiten Erzählstrang geht es um Tengo, einem Autor, der ein eingereichtes Manuskript einer sehr merkwürdigen 17 jährigem Verfasserin, namens Fukaeri, redigieren soll, damit es den Debütreis dafür erhält. Fukaeri wird der Öffentlichkeit jedoch als Autorin verkauft. Dumm nur, dass diese Legasthenikerin ist und kurz nach der Veröffentlichung verschwindet. Murakami bewegt sich mit seinem Roman in einem fantastischen Terrain. Die Protagonisten sind mit ihren Sorgen Nöten lebendig erzählt und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Leider weißt der Roman doch einige Schwächen auf, wie langatmige Stellen oder ausgedehnte Wiederholungen. Auch der Schluß ist unbefriedigend. Das ist jedoch Geschmackssache und der Roman ist im Großen und Ganzen sehr lebendig und ebenso spannend erzählt. Zu empfehlen!

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