Thalia.de

28 Tage lang

Roman. Ausgezeichnet mit dem Buxtehuder Bullen 2014

(7)
28 Tage ...
... um ein ganzes Leben zu leben, um die wahre Liebe zu finden, um eine Legende zu werden.
Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang.
28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt.
28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört.
28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben.
28 Tage, um eine Legende zu werden.
Rezension
Safier erzählt eine große, packende Geschichte von tragischer Wucht, die ihre Leser nicht verfehlen wird.
Portrait

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten Autoren der letzten Jahre. Seine Romane "Mieses Karma", "Jesus liebt mich", "Plötzlich Shakespeare", "Happy Family", "Muh", "28 Tage lang" und "Mieses Karma hoch 2" erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller. Als Drehbuchautor wurde David Safier unter anderem mit dem Grimme-Preis sowie dem International Emmy (dem amerikanischen Fernseh-Oscar) ausgezeichnet. David Safier lebt und arbeitet in Bremen, ist verheiratet, hat zwei Kinder und einen Hund.

… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 28.08.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26663-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/123/30 mm
Gewicht 364
Auflage 2
Verkaufsrang 25.852
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Bezahlung bei Abholung

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 29015896
    Hummeldumm
    von Tommy Jaud
    (17)
    Buch
    8,99
  • 37478051
    Plötzlich Shakespeare
    von David Safier
    (9)
    Buch
    4,99
  • 44750117
    Traumprinz
    von David Safier
    (6)
    Buch
    19,95
  • 40935958
    Vor dem Sturm
    von Jesmyn Ward
    (1)
    Buch
    9,99
  • 37473604
    Dreck
    von David Vann
    (1)
    Buch
    9,99
  • 40893375
    Mein Tagtraum Triest
    von Walter Grond
    Buch
    9,95
  • 42492196
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (35)
    Buch
    9,99
  • 35374409
    MUH!
    von David Safier
    (12)
    Buch
    9,99
  • 32165902
    Happy Family
    von David Safier
    (18)
    Buch
    8,99
  • 44066615
    Der Junge, der vom Frieden träumte
    von Michelle Cohen Corasanti
    Buch
    9,99
  • 37478136
    Jesus liebt mich
    von David Safier
    (1)
    Buch
    4,99
  • 5775852
    Die Bienenhüterin
    von Sue Monk Kidd
    (11)
    Buch
    9,99
  • 45243657
    Alles, was wir geben mussten
    von Kazuo Ishiguro
    Buch
    9,99
  • 37619354
    Überman
    von Tommy Jaud
    (3)
    Buch
    9,99
  • 15165946
    Mieses Karma
    von David Safier
    (141)
    Buch
    8,99
  • 40953004
    Die sieben Schwestern
    von Lucinda Riley
    (24)
    Buch
    19,99
  • 45331908
    Raumpatrouille
    von Matthias Brandt
    (13)
    Buch
    18,00
  • 29048263
    Tschick
    von Wolfgang Herrndorf
    (47)
    Buch
    9,99
  • 44321960
    Alles kein Zufall
    von Elke Heidenreich
    (4)
    Buch
    19,90
  • 45165207
    Friesenherzen und Winterzauber
    von Tanja Janz
    (8)
    Buch
    9,99

Buchhändler-Empfehlungen

„28 Tage lang“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein Buch von David Safier ohne gelbes Cover? Und was für eins!!

Warschauer Ghetto: Ein tapferes Mädchen schmuggelt Essen für die Familie, schließt sich dann dem Widerstand an und ist am Ende auch bereit zu töten.

Miras Geschichte hat mich sehr bewegt!
Ein Buch von David Safier ohne gelbes Cover? Und was für eins!!

Warschauer Ghetto: Ein tapferes Mädchen schmuggelt Essen für die Familie, schließt sich dann dem Widerstand an und ist am Ende auch bereit zu töten.

Miras Geschichte hat mich sehr bewegt!

„Was für ein Mensch willst du sein?“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Bisher kennen wir David Safier ja von seinen „gelben Büchern“ wie „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“ und Co., die immer ein wenig verrückt mit einem Hauch von „Die Moral von der Geschicht“ sind. Da erscheint übrigens Ende Oktober ein neues Buch „Mieses Karma hoch 2“. Jetzt hat sich der Autor endlich die Zeit genommen, den Roman Bisher kennen wir David Safier ja von seinen „gelben Büchern“ wie „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“ und Co., die immer ein wenig verrückt mit einem Hauch von „Die Moral von der Geschicht“ sind. Da erscheint übrigens Ende Oktober ein neues Buch „Mieses Karma hoch 2“. Jetzt hat sich der Autor endlich die Zeit genommen, den Roman zu schreiben, den er seit 1992 schreiben wollte. Er hat diesen Roman über ein Mädchen, welches im Warschauer Ghetto gelebt hat, für seine Kinder, aber auch für seine Großeltern geschrieben, die in Buchenwald und im Ghetto von Lodz gestorben sind, geschrieben. Und jetzt gibt es das Buch auch als Taschenbuch. Mir persönlich gefällt das neue Cover der „Erwachsenen“-Ausgabe mit dem Mädchen vorne drauf deutlich besser. Ich würde auch diese Ausgabe für Jugendlich ab 13 Jahren empfehlen, denn der Inhalt ist ja derselbe!

David Safier erzählt die Geschichte von Mira, ihrer Familie und ihrer Freunde aus der MirasSicht. Das Buch beginnt 1942 und endet am 16. Mai 1943. Mira, eine 16jährige polnische Jüdin lebt mit ihrer Mutter und ihrer 12jährigen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto. Ihr Vater, ein Arzt, hat die Familie anscheinend im Stich gelassen, und ihr 19jähriger Bruder arbeitet als jüdischer Polizist im Ghetto und damit eigentlich gegen die Bewohner. Mira selbst versucht durch Schmuggel die Mutter und die Schwester durchzubringen. Sie ist ein junges Mädchen, das viel zu früh viel zu viel Verantwortung übernehmen muss. Trotz alledem gibt es im Warschauer Ghetto inmitten des ganzen Leids und Elends aber auch tatsächlich noch so etwas wie Liebe. Auf seine ganz eigene Weise war dieses Ghetto mit seinem Gestank, der Enge und dem Lärm so lebendig , dass ich es mir einfach nicht ausmalen konnte, dass es je sterben würde.“ (S. 40) Mira steht im Laufe der Geschichte vor dem Dilemma, welchen der beiden jungen Männer sie wirklich liebt. Da ist zum einen Daniel, der in dem Waisenhaus, das von Janusz Korczak geleitet wird, lebt und arbeitet. Und zum anderen Amon, ein junger Mann, der ihr das Leben gerettet hat. Als die Deportationen beginnen, spitzt sich die Situation für alle Beteiligten zu. Sie müssen schreckliche Entscheidungen treffen. Sollen sie den Nazis trauen, dass sie nur umgesiedelt werden? Sollen sie sich dem Widerstand gegen die Deutschen anschließen? Oder hilft es, wenn sie sich verstecken? Können sie so überleben?

Spannend und ergreifend erzählt David Safier vom Leben innerhalb des Warschauer Ghettos. Dieses Buch ist gerade durch die Art, wie der Autor sie erzählt, für Jugendliche sehr zu empfehlen. Denn der Autor hat die Geschichte wie einen Abenteuerroman aufgebaut, ohne dass die Geschichte damit verwässert oder zu reißerisch wird. Er packt keine Hintergrundinformation in diesen Roman, sondern verknüpft sehr geschickt wahre Begebenheiten mit seiner fiktiven Handlung. Etwas gewöhnen musste ich mich an die Sprache, die sehr modern ist. Aber dies hat der Autor ganz bewusst gemacht, damit sie für die heutige junge Generation gut verständlich ist. Mir persönlich ging die Geschichte allerdings nicht so unter die Haut wie z.B. der Roman „Jakobs Mantel“ von Eva Weaver (Knaur Verlag), der mir persönlich besser gefallen hat. Nichtdestotrotz ist dies ein sehr gut gemachter Roman, der viel Information über das Leben und das Leiden der Juden im Warschauer Ghetto und der perfiden Grausamkeiten der Deutschen aufzeigt.

Dieser Roman erscheint auch als Taschenbuch zeitgleich als „Jugend“- und „Erwachsenen“-Ausgabe.


Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Welcher Mensch willst du sein? Hast du die Wahl? Lebensentscheidende Fragen im Warschauer Ghetto. David Safier einmal ernst - wirklich gut! Welcher Mensch willst du sein? Hast du die Wahl? Lebensentscheidende Fragen im Warschauer Ghetto. David Safier einmal ernst - wirklich gut!

T. Höbel, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

David Safier verknüpft wahre Ereignisse auf eine besondere Art und Weise, dass dadurch seine Protagonisitn so lebendig wirkt. Ein wunderbarer Roman über eine schreckliche Zeit. David Safier verknüpft wahre Ereignisse auf eine besondere Art und Weise, dass dadurch seine Protagonisitn so lebendig wirkt. Ein wunderbarer Roman über eine schreckliche Zeit.

„Ein bewegender Jugendroman!“

Verena Eder, Thalia-Buchhandlung Regensburg

Mit dem Jugendroman "28 Tage lang" hat David Safier im Gegensatz zu seinen sonst so humorvollen Romanen, eine bewegende Erzählung geschaffen.
Er erzählt die Geschichte der jungen Mira die im Jahr 1943 während des Krieges, Nahrungsmittel von Polen ins Warschauer Ghetto schmuggelt, um so ihre Familie zu versorgen. Als sich der Krieg
Mit dem Jugendroman "28 Tage lang" hat David Safier im Gegensatz zu seinen sonst so humorvollen Romanen, eine bewegende Erzählung geschaffen.
Er erzählt die Geschichte der jungen Mira die im Jahr 1943 während des Krieges, Nahrungsmittel von Polen ins Warschauer Ghetto schmuggelt, um so ihre Familie zu versorgen. Als sich der Krieg zuspitzt, schließt sie sich dem Widerstand an und durchlebt eine schwere Zeit voller Angst, Gefahr und der Hoffnung auf ein besseres Leben für die jüdische Bevölkerung in Polen.

Heidi Richter, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Emotional bis zum Schluss.
Eine Geschichte die den Leser in die Vergangenheit schickt und zum nachdenken anregt.
Emotional bis zum Schluss.
Eine Geschichte die den Leser in die Vergangenheit schickt und zum nachdenken anregt.

Marta Magdalena Urban, Thalia-Buchhandlung Koblenz

Nicht nur einmal Tränen vergossen - jüdisches Mädchen im Warschauer Ghetto. Bitte - ich möchte das Buch jedem ans Herz legen. Daumen hoch für Safier! Nicht nur einmal Tränen vergossen - jüdisches Mädchen im Warschauer Ghetto. Bitte - ich möchte das Buch jedem ans Herz legen. Daumen hoch für Safier!

Steffi Nowaczyk, Thalia-Buchhandlung Schwerin

Ein bedrückend gutes Buch über den Aufstand im Warschauer Ghetto, beeindruckende Hauptfiguren. Unbedingt lesen. Ein bedrückend gutes Buch über den Aufstand im Warschauer Ghetto, beeindruckende Hauptfiguren. Unbedingt lesen.

Saskia M., Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Wahnsinnig starke und berührende Geschichte mitten im Warschauer Ghetto. Wahnsinnig starke und berührende Geschichte mitten im Warschauer Ghetto.

Tina Wels, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Mira lebt im Warschauer Ghetto und kämpft dort um ihr Überleben. Ich liebe diesen Schreibstil. Sowohl einfühlsam aber auch knallhart, was dieses Thema ja auch beschreibt. Mira lebt im Warschauer Ghetto und kämpft dort um ihr Überleben. Ich liebe diesen Schreibstil. Sowohl einfühlsam aber auch knallhart, was dieses Thema ja auch beschreibt.

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Der beste Roman von David Safier bisher!Wenn man sich für die Geschichte des Warschauer Ghettos und die Judenverfolgung interessiert,sollte man es unbedingt lesen!!! Der beste Roman von David Safier bisher!Wenn man sich für die Geschichte des Warschauer Ghettos und die Judenverfolgung interessiert,sollte man es unbedingt lesen!!!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Sehr bewegend und nachdenklich, trotz des schwierigen Themas konnte ich das Buch nicht weglegen. Sehr bewegend und nachdenklich, trotz des schwierigen Themas konnte ich das Buch nicht weglegen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt

Super spannend geschrieben! Man kann richtig gut mit der Hauptfigur mitfühlen. Absolut lesenwert! Super spannend geschrieben! Man kann richtig gut mit der Hauptfigur mitfühlen. Absolut lesenwert!

Hoffen und Bangen, Liebe und Verrat, Schuld und der ständige Kampf ums nackte Überleben - '28 Tage lang' ist schockierend, unglaublich realistisch und tief bewegend. Hoffen und Bangen, Liebe und Verrat, Schuld und der ständige Kampf ums nackte Überleben - '28 Tage lang' ist schockierend, unglaublich realistisch und tief bewegend.

Vanessa Schlinke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Buch, das sowohl schockierend als auch höchst spannend ist! Ein Buch, das sowohl schockierend als auch höchst spannend ist!

Kristin Schenk, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Eine bewegende Geschichte über den Widerstand im Warschauer Ghetto 1943. Hier kommt Gänsehautfeeling auf und ganz viel Bewunderung für den außergewöhnlichen Mut dieser Jugendlichen Eine bewegende Geschichte über den Widerstand im Warschauer Ghetto 1943. Hier kommt Gänsehautfeeling auf und ganz viel Bewunderung für den außergewöhnlichen Mut dieser Jugendlichen

Lara Schubel, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Schnell und anspruchsvoll erzählte Geschichte im Warschauer Ghetto! Grandiose Wortwahl und viel Gefühl! Schnell und anspruchsvoll erzählte Geschichte im Warschauer Ghetto! Grandiose Wortwahl und viel Gefühl!

Katharina Bodden, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

David Safier mal ganz anders. Eine bewegende Geschichte, die den Widerstand im Warschauer Ghetto lebendig macht und ihn dadurch nicht vergessen lässt. David Safier mal ganz anders. Eine bewegende Geschichte, die den Widerstand im Warschauer Ghetto lebendig macht und ihn dadurch nicht vergessen lässt.

Wie hättest du dich entschieden? Wärst du mitgelaufen oder in den Widerstand gegangen? Ein Buch über die grausame Realität unserer Geschichte. Wie hättest du dich entschieden? Wärst du mitgelaufen oder in den Widerstand gegangen? Ein Buch über die grausame Realität unserer Geschichte.

„28 Tage lang“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto und versucht durch Schmuggeleien, die sie verbotenerweise in die Innenstadt Warschaus führen, ihre kleine Familie über Wasser zu halten. Bei genauso einer Schmuggelaktion begegnet sie Amos, der sie aus einer Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto und versucht durch Schmuggeleien, die sie verbotenerweise in die Innenstadt Warschaus führen, ihre kleine Familie über Wasser zu halten. Bei genauso einer Schmuggelaktion begegnet sie Amos, der sie aus einer lebensgefährlichen Situation rettet, und den sie nicht vergessen kann, obwohl sie im Ghetto einen Freund, Daniel, hat. Als die Nazis damit beginnen das Ghetto zu räumen und die vielen Bewohner zu verschleppen, zu erschießen oder sie auf andere grausame Arten töten, schließt sich Mira einer Widerstandsgruppe an und trifft dort auf Amos, der einer der Anführer der Gruppe ist. Und sie beginnen gegen die Nazis zurückzuschlagen und halten 28 Tage lang durch!
Ein bewegender Roman um das Mädchen Mira, die trotz ihrer Jugend in einer schrecklichen Zeit für Gerechtigkeit kämpft!

Sabrina Hermes, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Spannend, fesselnd, traurig und aufregend zugleich, David Safier kann nach lustig nun auch ernst. Super gelungen. Gerne mehr. Spannend, fesselnd, traurig und aufregend zugleich, David Safier kann nach lustig nun auch ernst. Super gelungen. Gerne mehr.

Britta Christan, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein beeindruckendes Buch über die letzten Tage im Warschauer Ghetto und dem Kampf der Juden gegen die Übermacht SS. Toll geschrieben und sehr berührend! Ein beeindruckendes Buch über die letzten Tage im Warschauer Ghetto und dem Kampf der Juden gegen die Übermacht SS. Toll geschrieben und sehr berührend!

„28 Tage lang“

D. Blank, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein beeindruckender und wichtiger Roman über das Leben und Überleben im Warschauer Ghetto zur Zeiten des Nationalsozialismus. Safier erzählt vom Aufstand der Juden gegen die Besatzungsmacht, der 28 Tage lang andauerte und von Mira, die sich entscheiden muss, ob sie sich den Aufständischen anschließen und kämpfen soll.

Ein spannender
Ein beeindruckender und wichtiger Roman über das Leben und Überleben im Warschauer Ghetto zur Zeiten des Nationalsozialismus. Safier erzählt vom Aufstand der Juden gegen die Besatzungsmacht, der 28 Tage lang andauerte und von Mira, die sich entscheiden muss, ob sie sich den Aufständischen anschließen und kämpfen soll.

Ein spannender und emotionaler Roman, der mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt und berührt hat.

Für alle Leser von „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak.

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte. Authentisch und gut recherchiert erzählt dieser Roman von den Zuständen im Warschauer Ghetto und der Formierung des dortigen Widerstands. Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte. Authentisch und gut recherchiert erzählt dieser Roman von den Zuständen im Warschauer Ghetto und der Formierung des dortigen Widerstands.

V. Huttner, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Ein tief bewegendes Buch über das grausame Schicksal der Menschen im Warschauer Ghetto. Denn nicht alle wollen kampflos sterben. Ein tief bewegendes Buch über das grausame Schicksal der Menschen im Warschauer Ghetto. Denn nicht alle wollen kampflos sterben.

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Großartiges Buch ums Thema Mut und Zivilcourage, Schauplatz Warschauer Ghetto,
ein Safier von bewundernswert ernsthafter Seite, toll recherchiert! Sehr gut z.B. zur Konfirmation!
Großartiges Buch ums Thema Mut und Zivilcourage, Schauplatz Warschauer Ghetto,
ein Safier von bewundernswert ernsthafter Seite, toll recherchiert! Sehr gut z.B. zur Konfirmation!

„Das Buch schaffte es mich tief zu rühren “

Christiane Koch, Thalia-Buchhandlung Münster

Zu David Safir konnte ich bisher noch keinen Zugang finden. Umso überraschter war ich davon dass sich Safir mit einem so ernsten Thema auseinander gesetzt hat. Und als Geschichtsinteressierte Persönlichkeit sprach mich "28 Tage lang" doch sehr an. Safirs Sprache ist recht einfach gehalten und die Geschichte aus der Sicht eines Kindes, Zu David Safir konnte ich bisher noch keinen Zugang finden. Umso überraschter war ich davon dass sich Safir mit einem so ernsten Thema auseinander gesetzt hat. Und als Geschichtsinteressierte Persönlichkeit sprach mich "28 Tage lang" doch sehr an. Safirs Sprache ist recht einfach gehalten und die Geschichte aus der Sicht eines Kindes, Mira. Trotzdem schaffte es das Buch mich tief zu rühren und mit Mira mitzufiebern. Zwei Tage war ich unendlich gefesselt, musste es aber zwischendurch auch einfach zuklappen und beiseite legen, weil es mir so sehr die Kehle zuschnürte.

„Überraschend!!!“

Anke Bülow, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Ganz ehrlich,dieses Buch hätte ich nicht von einem Autor wie David Safier erwartet. Ungewöhnlich einfühlsam stellt er in dieser Geschichte immer wieder die eine Frage - Willst Du aufrecht sterben oder unbedingt leben?!Und was bist Du bereit dafür zu tun oder aufzugeben. Könnte ich mein eigenes Baby im Angesicht des Todes aufgeben, Ganz ehrlich,dieses Buch hätte ich nicht von einem Autor wie David Safier erwartet. Ungewöhnlich einfühlsam stellt er in dieser Geschichte immer wieder die eine Frage - Willst Du aufrecht sterben oder unbedingt leben?!Und was bist Du bereit dafür zu tun oder aufzugeben. Könnte ich mein eigenes Baby im Angesicht des Todes aufgeben, um zu überleben?Was Menschen anderen Menschen antun können, die unzumutbaren Entscheidungen und Umstände im Warschauer Ghetto werden hier auf eindrucksvolle und höchst emotionale Weise an der Geschichte von Mira, Ihrer Familie und Ihren Freunden verdeutlicht. Dieses Buch sollte unbedingt Pflichtlektüre werden! Unbedingt lesen!!!

„Was für ein Mensch willst du sein?“

Ute Gantner, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

David Safier, der dem Leser humorvolle Bestseller wie" Mieses Karma" und "Jesus liebt dich" bescherte, wagt sich mit seinem neuesten Werk auf unbekanntes Terrain. Er beschreibt das Leben der 16-jährigem Jüdin Mira, die in der Zeit des Dritten Reiches im tristen Alltag des Warschauer Ghettos jeden Tag aufs Neue ihr Leben aufs Spiel setzt, David Safier, der dem Leser humorvolle Bestseller wie" Mieses Karma" und "Jesus liebt dich" bescherte, wagt sich mit seinem neuesten Werk auf unbekanntes Terrain. Er beschreibt das Leben der 16-jährigem Jüdin Mira, die in der Zeit des Dritten Reiches im tristen Alltag des Warschauer Ghettos jeden Tag aufs Neue ihr Leben aufs Spiel setzt, um sich, ihre Mutter und ihre jüngere Schwester über die Runden zu bringen. Als sie wieder einmal in einer brenzligen Situation von sogenannten "Judenfängern" in einen Hinterhalt gelockt wird, rettet ihr Amos, der dem jüdischen Widerstand angehört, das Leben. Diese Begegnung hinterlässt bei Mira Spuren und sie setzt alles daran, ihn in den Wirren des Ghettos wiederzufinden. Als sie erfährt, dass die gesamte jüdische Bevölkerung umgebracht werden soll, schließt sie sich ebenfalls dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS viel länger trotzen als vermutet. Ganze 28 Tage lang!

„28 Tage lang...“

E. Baumgärtel, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

...das sind 400 Seiten...

...Kampf, Leid, Tod, Widerstand...

...Leben!

Ein anschauliches und mitreißendes Buch über das Leben und Überleben im Warschauer Ghetto und seinen Preis aus der Perspektive der 15 Jahre alten Mira.
Unbedingt lesen!
...das sind 400 Seiten...

...Kampf, Leid, Tod, Widerstand...

...Leben!

Ein anschauliches und mitreißendes Buch über das Leben und Überleben im Warschauer Ghetto und seinen Preis aus der Perspektive der 15 Jahre alten Mira.
Unbedingt lesen!

„Geschichte zum Anfassen!“

Antje Roschlau, Thalia-Buchhandlung Coburg

Wer schon etwas von David Safier gelesen hat, wird sich bei diesem Buch fragen, ob das wirklich der gleiche Autor ist? Spannend, düster, und wirklich authentisch geschrieben. Er hat gut recherchiert und noch besser geschrieben. Über ein Kapitel der Weltgeschichte, das niemals in Vergessenheit geraten darf. Mich hat die Geschichte von Wer schon etwas von David Safier gelesen hat, wird sich bei diesem Buch fragen, ob das wirklich der gleiche Autor ist? Spannend, düster, und wirklich authentisch geschrieben. Er hat gut recherchiert und noch besser geschrieben. Über ein Kapitel der Weltgeschichte, das niemals in Vergessenheit geraten darf. Mich hat die Geschichte von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Sowohl für Jugendliche, als auch Erwachsene aus meiner Sicht ein Muss-Buch!

„Was für ein Mensch willst du sein?“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

David Safier hat mich überrascht. Sehr angenehm dazu. Kennen wir Leser ihn doch als Autor von lustigen, schrägen Geschichten, schlägt er hier einen ganz anderen Ton an. Und das völlig überzeugend. Ich finde „28 Tage lang“ sein bislang bestes Werk.

Schauplatz: Warschauer Ghetto, 1942/1943. Unter den vielen Juden, die da zusammengetrieben
David Safier hat mich überrascht. Sehr angenehm dazu. Kennen wir Leser ihn doch als Autor von lustigen, schrägen Geschichten, schlägt er hier einen ganz anderen Ton an. Und das völlig überzeugend. Ich finde „28 Tage lang“ sein bislang bestes Werk.

Schauplatz: Warschauer Ghetto, 1942/1943. Unter den vielen Juden, die da zusammengetrieben sind, lebt auch die 16-jährige Mira mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester. Mira versucht ihr Leben etwas zu verbessern, indem sie Essen schmuggelt. Und das ist nicht ungefährlich. Aber das Leben im Ghetto ist ohnehin voller Gefahren, sind die Bewohner doch der Willkür der Deutschen ausgeliefert. Auch, dass die Juden, die weggeführt werden, in den Tod fahren, ist bei ihnen schon bekannt. Eine Weile können Mira, ihre Mutter und Schwester sich mithilfe des Bruders (der als Mitglied der Judenpolizei einen freieren Bewegungsraum hat) verstecken, aber letztendlich werden sie entdeckt und nur Mira kann entkommen. Sie schließt sich dann dem geheimen Widerstand an, bei dem auch Amos mitmacht, den sie liebt. Wenn die Deutschen daraufhin planen, das Ghetto komplett zu räumen, wird der Widerstand endlich aktiv. 28 Tage lang kämpfen sie, um ihr Leben und um ihren Stolz. In dieser Zeit trifft Mira auch ihre Jugendliebe Daniel wieder, was alles noch komplizierter macht. Aber am Ende weiß sie genau, was für ein Mensch sie sein will.

David Safier hat sich an den Fakten gehalten und viele Zeugenberichte für seine Geschichte benutzt. Mira ist eine fiktive Person, aber alles, was er über das Ghetto und den Aufstand schreibt, stimmt geschichtlich. Daher ist diese Geschichte für mich nicht wirklich neu. Ich weiß ja, wie sie ausgeht, aber dennoch habe ich sie vollkommen fasziniert gelesen. Natürlich, weil ich wissen wollte, wie es Mira und ihre Lieben vergeht. Aber auch, weil David Safier ein wunderbarer Erzähler ist. Ein tolles Buch, spannend, berührend, von mir aus kann er so gerne weitermachen!

Julian Graubner, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Ein emotional aufwühlender Roman um den Widerstand und die letzten Tage im Warschauer Ghetto. Eine Geschichte die ungeschönt und lebendig erzählt wird und im Gedächtnis bleibt! Ein emotional aufwühlender Roman um den Widerstand und die letzten Tage im Warschauer Ghetto. Eine Geschichte die ungeschönt und lebendig erzählt wird und im Gedächtnis bleibt!

Florian Rudewig, Thalia-Buchhandlung Kassel

Überragend gelingt es Safier, den unmenschlichen Mechanismus der Vernichtung in einem Warschauer Ghetto offen zu legen. Und dennoch einen Funken Hoffnung glimmen zu lassen. Überragend gelingt es Safier, den unmenschlichen Mechanismus der Vernichtung in einem Warschauer Ghetto offen zu legen. Und dennoch einen Funken Hoffnung glimmen zu lassen.

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein sehr erschütterndes Buch. Aus der Sicht einer 16-jährigen werden die letzten Tage im Warschauer Ghetto geschildert. Kloß im Hals garantiert! Ein sehr erschütterndes Buch. Aus der Sicht einer 16-jährigen werden die letzten Tage im Warschauer Ghetto geschildert. Kloß im Hals garantiert!

„Schöne Story vor entsetzlichem Hintergrund.“

Nina Mayr, Thalia-Buchhandlung Kissing

Der Holocaust ist ein Thema, an das sich zwar recht viele Autoren heranwagen, wenige aber schaffen es, die furchtbaren Ereignisse so darzustellen, dass es weder anmaßend noch beschönigend ankommt. Demnach also sehr schwierig. David Safier, eigentlich ein Autor witziger Romane, schafft dies in seinem Buch "28 Tage lang" meistens. Im Der Holocaust ist ein Thema, an das sich zwar recht viele Autoren heranwagen, wenige aber schaffen es, die furchtbaren Ereignisse so darzustellen, dass es weder anmaßend noch beschönigend ankommt. Demnach also sehr schwierig. David Safier, eigentlich ein Autor witziger Romane, schafft dies in seinem Buch "28 Tage lang" meistens. Im Großteil des Buches sitzt man als Leser fassungslos und erschüttert dahinter, ab und an verliert Safier aber ein bisschen den Boden unter den Füßen. Alles in Allem, sehr lesenwert!

G. D., Thalia-Buchhandlung Hagen

Leider hat mir dieser Ausflug von David Safier in eine ernstere Richtung nicht so gut gefallen.
Der Schreibstil passte nicht ganz in die Zeit, was mich durchgehend gestört hat
Leider hat mir dieser Ausflug von David Safier in eine ernstere Richtung nicht so gut gefallen.
Der Schreibstil passte nicht ganz in die Zeit, was mich durchgehend gestört hat

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 15166646
    Die Bücherdiebin
    von Markus Zusak
    (7)
    Buch
    19,95
  • 15528719
    Der Junge im gestreiften Pyjama
    von John Boyne
    (72)
    Buch
    7,95
  • 2953395
    Tagebuch
    von Anne Frank
    (18)
    Buch
    7,99
  • 17591290
    Jesus liebt mich
    von David Safier
    (53)
    Buch
    8,99
  • 15165946
    Mieses Karma
    von David Safier
    (141)
    Buch
    8,99
  • 40891137
    Jakobs Mantel
    von Eva Weaver
    (3)
    Buch
    9,99
  • 44252683
    Anna und der Schwalbenmann
    von Gavriel Savit
    (8)
    Buch
    16,99
  • 2961384
    Damals war es Friedrich
    von Hans Peter Richter
    (12)
    Buch
    6,95
  • 15574737
    Lauf, Junge, lauf
    von Uri Orlev
    Buch
    7,95
  • 15110042
    Sarahs Schlüssel
    von Tatiana de Rosnay
    (17)
    Buch
    9,99
  • 3023729
    Das kurze Leben der Sophie Scholl
    von Hermann Vinke
    (2)
    Buch
    7,99
  • 33756219
    Adams Erbe
    von Astrid Rosenfeld
    (9)
    Buch
    13,00

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
4
3
0
0
0

Was für ein Mensch willst du sein?
von Zessi79 am 03.11.2016

Inhaltsangabe: 28 Tage um ein ganzes Leben zu leben, um die wahre Liebe zu finden, um eine Legende zu werden. Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der... Inhaltsangabe: 28 Tage um ein ganzes Leben zu leben, um die wahre Liebe zu finden, um eine Legende zu werden. Warschau 1943: Die sechzehnjährige Mira schmuggelt Lebensmittel, um im Warschauer Ghetto zu überleben. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung umgebracht werden soll, schließt sich Mira dem Widerstand an. Der kann der übermächtigen SS länger trotzen als vermutet. Viel länger. 28 Tage lang. 28 Tage, in denen Mira Momente von Verrat, Leid und Glück erlebt. 28 Tage, in denen sie sich entscheiden muss, wem ihr Herz gehört. 28 Tage, um ein ganzes Leben zu leben. 28 Tage, um eine Legende zu werden. Meinung: Der Schreibstil hat mir super gut gefallen, locker und der Stimmung angepasst. Man war sofort im Buch drin und kam sich sofort vor, als wäre man mitten im Ghetto und würde das alles selbst erleben und erfahren. Teilweise musste ich das Buch zur Seite legen, weil ich es so furchtbar fand. Andererseits konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen, weil es sehr spannend war und ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter ging. Mira fand ich von Anfang an sympathisch. Sie ist eine unheimlich starke Persönlichkeit und denkt eher an andere als an sich selbst. Daher schmuggelt sich zu Beginn auch, um Essen für Ihre Mutter und ihre Schwester zu organisieren. Der Vater ist tot und der Bruder bei der Judenpolizei, daher muss sie sich selbst um das Essen kümmern. Später als sich Mara dem Widerstand anschließt, tut sie das für die Zukunft aller Juden. Mira aber auch die anderen Protagonisten waren gut beschrieben, man konnte sie sich bildlich vorstellen. Im Buch gab es auch einige Situationen, wo ich mir erst gedacht habe, so hätte ich nicht entschieden, bei längerem überlegen kam ich aber zu dem Entschluss, dass ich an Mira's Stelle in ihrer Situation evtl. genau gleich gehandelt hätte. Hier passt die eigentliche Hauptfrage des Buches sehr gut: "Was für ein Mensch willst du sein?" Nach Beendigung des Buches hat mich diese Frage noch lange beschäftigt… Was mir nicht so gefallen hat, war das Ende, da dies wirklich sehr abrupt kam. Ich hätte gerne noch gewusst, was nach den 28 Tagen passiert ist. Fazit: Tolles Buch über eine erschütternde Zeit. War beim Lesen mitten im Warschauer Ghetto. Kann das Buch absolut empfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
28 Tage Lang
von Coco94 aus Wien am 17.09.2016

"Welcher Mensch willst du sein?".. Eine Frage die sich jeder von uns einmal im Leben vermutlich stellen wird. Ein kurzweiliger Roman, welcher uns das Leben im Warschauer Ghetto näher bringt. Wirklich Top!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Schwer verdaulicher Lesestoff
von Janine2610 am 13.04.2016

»Was für ein Mensch willst du sein?« - Diese Frage taucht hier immer wieder auf die eine oder andere Weise - entweder direkt, oder in Form von Entscheidungen der Protagonisten - auf. Die Frage, was du alles dafür tun würdest, um zu überleben, zieht sich durch das gesamte Buch.... »Was für ein Mensch willst du sein?« - Diese Frage taucht hier immer wieder auf die eine oder andere Weise - entweder direkt, oder in Form von Entscheidungen der Protagonisten - auf. Die Frage, was du alles dafür tun würdest, um zu überleben, zieht sich durch das gesamte Buch. Und die Antworten darauf sind nicht immer leicht zu verkraften - weder für den Leser, noch für die Protagonisten selbst. ~ Ich konnte es immer noch nicht glauben. In einer Welt, in der jeder nur an sich dachte, hatte jemand alles für mich aufs Spiel gesetzt. ~ (S. 22) »28 Tage lang« war nun mein zweites Buch, in dem der Holocaust thematisiert wurde. Und wie auch schon bei »Bis ans Ende der Geschichte« von Jodi Picoult wurde ich auch hier in David Safiers (allererstem ernsten) Roman einfach nur überwältigt - emotional gesehen. Die sinnlosen Gräueltaten, die Verbrechen und unzähligen Morde an den Juden im Warschauer Ghetto ... all das lesen zu müssen, ist schon echt harter Tobak. Oft musste ich schlucken und dann wieder tief Luftholen nachdem ich ein Kapitel beendet hatte. Gleichzeitig wurde ich von der Geschichte enorm gefesselt und mitgerissen, sodass ich am liebsten alles in einem Rutsch gelesen hätte. ~ Hannah wäre lieber unsichtbar gewesen als stark. Der Unsichtbare überlebte im Ghetto eher als der Starke. ~ (S. 50) Dies ist eine Geschichte, deren Charaktere zwar fiktiv sind, die Handlung so aber tatsächlich stattgefunden hat. Das hat dem Autor ermöglicht, den Protagonisten eigene Emotionen und Gedanken zu geben. Wären seine Charaktere echte gewesen, hätte er nicht so frei schreiben können. Ich persönlich finde, dass Safier hier ein wirklich grandioses Buch gelungen ist! - Ein Buch, in dem er uns einen kleinen Teil dieser fürchterlichen Menschheitsgeschichte durch die Augen von Mira, einer Jugendlichen, die mit allen Mitteln um ihr Leben und das ihrer Schwester Hannah kämpft, sehen und auch miterleben lässt. Das ist tragisch und unglaublich erschütternd, aber es gibt glücklicherweise auch immer wieder Momente, in denen die Hoffnung Mira am Laufen hält. ~ Außer Leuten wie Amos glaubte niemand an die Vernichtung. Weil es einfacher zu ertragen war, nicht an sie zu glauben? Oder weil die in Wahrheit nur ein Hirngespinst war? Menschen in Lastwagen sperren und sie mit Abgasen zu ersticken ... so krank konnten doch nicht mal die Deutschen sein. ~ (S. 128) Eine Geschichte voller Angst, Furcht, Hass und Erschöpfung, aber auch voller Hoffnung, Fürsorge und Liebe. Alles kann einem Menschen dann doch nicht genommen werden, selbst in noch so aussichtslosen Situationen. Und das zeigt sich in diesem Buch zwischen den Zeilen immer wieder. Ein Buch, das während dem Lesen und nach dem Beenden sehr nachdenklich stimmt und mir wieder aufs Neue bewusst gemacht hat, dass Freiheit in unserer Welt nicht immer selbstverständlich ist und theoretisch jederzeit vorbei sein kann.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
28 Tage lang
von NiWa aus Euratsfeld am 24.04.2016

Warschau 1943. Die Juden wurden von den Nazis im Ghetto zusammengedrängt und allmählich lüften sich die Reihen, weil die ?Umsiedelung? begonnen hat. Mira lebt mit ihrer Familie im Ghetto und schließt sich dem Widerstand gegen die SS an. Und sie trotzen der Besatzung länger als sie es selbst je... Warschau 1943. Die Juden wurden von den Nazis im Ghetto zusammengedrängt und allmählich lüften sich die Reihen, weil die ?Umsiedelung? begonnen hat. Mira lebt mit ihrer Familie im Ghetto und schließt sich dem Widerstand gegen die SS an. Und sie trotzen der Besatzung länger als sie es selbst je vermutet hat: 28 Tage lang. David Safier erzählt die sehr wichtige Geschichte des Aufstands im Warschauer Ghetto, der tatsächlich statt gefunden hat. Man liest leider nur selten davon, umso bemerkenswerter ist es, dass sich Safier damit auseinandersetzt, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. Beachtlich ist die Botschaft, die immer wieder in den Vordergrund rückt: ?Was für ein Mensch möchtest du sein?? Das hat mir besonders gut gefallen, weil gerade diese Frage niemals an Aktualität einbüßen wird. Sie sollte laufend einen Weg in unser Bewusstsein finden und ständig auf?s Neue von jedem Menschen für sich beantwortet werden. Noch besonderer ist die Art und Weise wie der Autor davon erzählt. In einer sehr modernen Sprache, ausgestattet mit einer jugendlichen Protagonistin geht er den Widerstand gegen die Nazis an. Dieser Punkt ist meiner Meinung nach Vor- und Nachteil zugleich. Ohne jeden Zweifel wird damit eine jugendliche Leserschaft angesprochen, die sich dadurch mit dem Holocaust und dem Verbrechen an den Juden auseinandersetzt. Hier wird ein sehr behutsamer Einblick ins Ghettoleben gegeben, der sehr realistisch von den damaligen Zuständen berichtet, mit der Wucht der Wahrheit konfrontiert, aber gleichzeitig nicht zu sehr schockiert, um jüngere Leser nicht allzu überfordern. Trotzdem bleibt nichts ausgespart, aber Safier hat ein bemerkenswertes Talent gezeigt, den Leser auf eine einfühlsame Weise an vielem teilhaben zu lassen und ihn zum Nachdenken anzuregen: ?Woran glaubst du denn noch, Jurek?? ?Ich glaube an Marmelade.? ?An was?? Ich war völlig verblüfft. ?Wenn ich schon sterbe, dann wenigstens mit Marmelade? (S. 167) Andrerseits ging mit durch den modernen Anstrich zu viel der damaligen Zeit verloren. Es ist nicht nur die Wortwahl, die dieser häufig nicht entspricht, sondern auch Gesten, Handlungen und Gedanken, die es in den 1940er-Jahren - auch nicht im Warschauer Ghetto - so gegeben hat. Protagonistin Mira ist meiner Meinung nach eine Superheldin, die man als Leser eher in einer Dystopie anzutreffen erwartet und kein Mädchen, das heute schon um die 90 Jahre alt sein müsste. Obwohl diese dystopische, actiongeladene Handlung auf der einen Seite sehr ansprechend ist, gab sie mir andrerseits das Gefühl, eine komplett fiktionale Geschichte zu lesen und hier weiß ich nicht, ob das im Endeffekt tatsächlich so gut sein kann. Abgesehen von dieser Kritik, sei sie nun angebracht oder nicht, habe ich dieses Buch sehr gern gelesen, mit dem jüdischen Widerstand im Ghetto gekämpft, gelitten und gelacht, und hatte dabei ständig all die Menschen vor Augen, die nicht die Chance hatten, dem Holocaust die Stirn zu bieten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Eine sehr bewegende Geschichte!
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2015

David Safier ist bekannt für seine leichten und unterhaltenden Romane, aber diese Geschichte ist ganz und gar anders. Mira, eine 16-jährige Jüdin, lebt während des 2. Weltkrieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem Warschauer Ghetto. Um ihre Familie zu ernähren, beginnt sie zu schmuggeln. Bei einem Beutezug... David Safier ist bekannt für seine leichten und unterhaltenden Romane, aber diese Geschichte ist ganz und gar anders. Mira, eine 16-jährige Jüdin, lebt während des 2. Weltkrieges mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem Warschauer Ghetto. Um ihre Familie zu ernähren, beginnt sie zu schmuggeln. Bei einem Beutezug trifft sie auf einen mysteriösen Jungen, der ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Danach ist alles anders, der halbwegs normale Frieden ist zu Ende. Offiziell sollen nur einige Ghettobewohner umgesiedelt werden, aber in Wahrheit sollen alle deportiert werden. Als Mira ihren unbekannten Retter wieder trifft, soll sie sich entscheiden, entweder nichts tun und sich abtransportieren lassen oder kämpfen. Nach einem weiteren Schicksalsschlag in ihrem Leben wird sie Mitglied des Widerstands, um gegen die SS zu kämpfen. Dieser Kampf verändert einiges und er dauert länger als anfangs gedacht, nämlich 28. Tage lang. Safier hat, trotz des ergreifenden Themas, nichts beschönigt oder ausgelassen. Ein Stück Geschichte bildhaft in einem gefühlvollen und spannenden Roman verpackt. Unbedingt lesen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Das Grauen in bildhafter Sprache
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Mira lebt im Warschauer Ghetto und damit ihre kleine Familie nicht verhungert, schmuggelt sie regelmäßig Lebensmittel rein. Eine Aufgabe, die für die junge Jüdin sehr gefährlich ist, denn würde sie beim Schmuggeln erwischt, würde ein schneller Tod noch das gnädigere sein, was ihr sonst blühen würde. Als sie erfährt,... Mira lebt im Warschauer Ghetto und damit ihre kleine Familie nicht verhungert, schmuggelt sie regelmäßig Lebensmittel rein. Eine Aufgabe, die für die junge Jüdin sehr gefährlich ist, denn würde sie beim Schmuggeln erwischt, würde ein schneller Tod noch das gnädigere sein, was ihr sonst blühen würde. Als sie erfährt, dass die ganze Bevölkerung innerhalb des Ghettos umgebracht werden soll, schließt sie sich dem Widerstand an. Und länger als erhofft kann er der SS trotzen… David Safier hat ein ganz bestimmtes Metier innerhalb der Schreibkunst inne: Er versteht es sehr gut, humoristische Literatur, gespickt mit allerlei Fantasie, zu kreieren. Viele Stunden der Heiterkeit verdanke ich seinem Können. Sein Talent liegt eindeutig darin, dass er über einen unglaublichen Wortwitz, der oft von Sarkasmus trieft, und eine sehr bildhafte Erzählweise verfügt. Letzteres macht auch sein neuestes Werk zu einer, wie soll ich sagen, ganz emotional bewegten und bildhaften Geschichte, die mir unter die Haut ging. Mira ist vielleicht eine erfundene Protagonistin, allerdings sind nicht alle Charaktere in „28 Tage lang“ erfunden. Am liebsten möchte man vor diesem Grauen, das in einer so plastischen Sprache erzählt wird, die Augen verschließen. Am liebsten möchte man meinen, dass waren keine Menschen, die anderen Menschen so viel Gewalt angetan haben. Schlussendlich wird sich dieser Roman in eine Reihe von Büchern eingliedern, die gegen das Vergessen und gegen den Rassismus ankämpfen werden. Die Jugendbuchausgabe unterscheidet sich von der Erwachsenenausgabe nur durch den Umschlag. Ansonsten ist der Inhalt identisch.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Safier, einmal ganz anders!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.07.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

ein tragisches, geschichtliches Thema wird hier fesselnd, gekonnt und spannend erzählt. Der Autor läßt die Vergangenheit von seiner Protogonistin Mira mit Spannung und Charisma über die Judenverfolgung in Warschau erzählen. Sehr gelungen, empfehlenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Ernster Safier
von Maria Laner aus St.Johann am 23.04.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

1942/1943 im Warschauer Juden Ghetto. Mira lebt mit ihrer zwölfjährigen Schwester und ihrer Mutter im Warschauer Ghetto. Es ist ein harter Überlebenskampf, denn Mira riskiert jeden Tag ihr Leben indem sie Essen schmuggelt, damit ihre Familie nicht verhungert. Zuerst will sie es nicht glauben, doch als immer mehr Juden in... 1942/1943 im Warschauer Juden Ghetto. Mira lebt mit ihrer zwölfjährigen Schwester und ihrer Mutter im Warschauer Ghetto. Es ist ein harter Überlebenskampf, denn Mira riskiert jeden Tag ihr Leben indem sie Essen schmuggelt, damit ihre Familie nicht verhungert. Zuerst will sie es nicht glauben, doch als immer mehr Juden in Konzentrationslager gebracht, oder an Ort und Stelle umgebracht werden, schließt Mira sich dem Widerstand an. „28 Tage lang“ ist ein realitätsbezogener Roman und immer wieder stellt Mira sich die Frage: "Was für ein Mensch willst du sein?" Ein unglaublich berührender aber auch ernster „Neuer Safier“ Sehr,sehr Lesenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Ein guter Versuch
von Barbara Sitter aus Linz am 08.05.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

In "28 Tage lang" steht der Widerstand bzw. der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 im Mittelpunkt. Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Mira erzählt, die zuerst nur Lebensmittel für ihre Familie aus dem freien Teil der Stadt ins Ghetto schmuggelt. Nach Beginn der massenhaften Deportationen im Sommer... In "28 Tage lang" steht der Widerstand bzw. der Aufstand im Warschauer Ghetto 1943 im Mittelpunkt. Die Geschichte wird aus der Sicht der 16-jährigen Mira erzählt, die zuerst nur Lebensmittel für ihre Familie aus dem freien Teil der Stadt ins Ghetto schmuggelt. Nach Beginn der massenhaften Deportationen im Sommer 1942 schließt sie sich dem bewaffnetem Widerstand an. Mir gefällt die Idee sehr gut, das Geschehen der damaligen Zeit unmittelbar zu erzählen, mit einer Hauptfigur, mit der sich jugendliche Leser identifizieren können. Die Handlung ist einfach und linear aufgebaut, die Personen ebenso. Was mir nicht gefallen hat, war die sehr vereinfachte Sprache, die dadurch sehr gekünstelt und bemüht wirkt. Offensichtlich hat der Autor versucht, auch für junge Leser leicht verständlich zu schreiben, und dabei vergessen, dass Kinder und Jugendliche schon gar nicht, keine blöden Erwachsenen sind. Ich hab Jugendbücher für zwölfjährige mit mehr literarischem Anspruch gelesen. Die kurzen, simplen Sätze lassen keine Atmosphäre aufkommen und auch Emotionen gehen dadurch verloren. Insgesamt gibts also Punkte für die gute Idee, und Abzüge für die Umsetzung. Wer sich an der Sprache nicht stört, dem sei dieses Buch empfohlen und wer nicht, weiß, ob er sich an der Sprache stört, dem sei die Buchhandlung und eine gemütliche Leseecke empfohlen, um es herauszufinden.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
1 0
Man kann das Buch nicht weglegen !
von einer Kundin/einem Kunden aus Ketsch am 21.10.2014
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Also ich bin wirklich keine Leseratte aber dieses Buch ist Unglaublich! Es ist ab der 1. Seite Spannung die sich durch das ganze Buch hindurchzieht, ich hatte richtig Gänsehaut! Kompliment an den Autor, diese Geschichte von Mira ist so authentisch erzählt wie kaum eine andere. Es ist nicht irgendein... Also ich bin wirklich keine Leseratte aber dieses Buch ist Unglaublich! Es ist ab der 1. Seite Spannung die sich durch das ganze Buch hindurchzieht, ich hatte richtig Gänsehaut! Kompliment an den Autor, diese Geschichte von Mira ist so authentisch erzählt wie kaum eine andere. Es ist nicht irgendein Buch über die Mauer wie es in den geschichtsbüchern steht, es ist die Mauer aus der Sicht eines polnischen Mädchens wie sie Grausamkeiten und die Deutschen erleben bzw ÜBERLEBEN muss. Weltklasse!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Das Schicksal der Jüdin Mira
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 23.09.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Mira lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Hannah während des zweiten Weltkrieges im Jahr 1943 im Warschauer Ghetto. Um sich und ihre Familie über Wasser zu halten, schmuggelt sie Essen und verkauft dieses. Die Nachricht, dass die gesamte jüdische Bevölkerung des Ghettos umgebracht werden soll, wirft ihr eh... Mira lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester Hannah während des zweiten Weltkrieges im Jahr 1943 im Warschauer Ghetto. Um sich und ihre Familie über Wasser zu halten, schmuggelt sie Essen und verkauft dieses. Die Nachricht, dass die gesamte jüdische Bevölkerung des Ghettos umgebracht werden soll, wirft ihr eh schon so karges Leben aus der Bahn. Sie beschließt, sich dem Widerstand anzuschließen. Doch birgt auch dies sehr große Risiken. Und dann sind da noch Daniel und Amos und die Entscheidung, wem ihr Herz gehört. Ich bin mit gemischten Gefühlen an dieses Buch herangegangen. Einerseits ist es die Geschichte von Mira, die sich als Rebellin dagegen wehrt, dass die Nazis unschuldige Juden abschlachten. Andererseits ist es ein Stück unserer Geschichte, dem wir uns nicht verschließen dürfen. Trotzdem ist es aber dann doch ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte und etwas, auf das man nicht stolz sein darf. Umso interessanter ist es, diese Zeit dann aus der Sicht der Opfer erklärt zu bekommen. Die Angst, die zu jeder Zeit um sie schwebte, die Sorgen und das Gefühl der Hilflosigkeit. Mira ist eine sehr starke Person, die sich Sorgen um ihre Familie macht und mit allen Mitteln versucht, ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen. Sie sieht die Gefahren, versucht dagegen anzukämpfen und letztendlich weiß sie doch, dass es fast unmöglich ist, ein normales Leben zu führen. Das Schicksal, dass sich von Tag zu Tag näher an sie heranschleicht, ist unaufhaltsam und kann wahrscheinlich nur durch eins aufgehalten werden: durch Widerstand. Und dies wird Miras Ziel. Sich zu widersetzen und damit immer wieder einen Tag „neues Leben“ zu erhalten. David Safier beschreibt Miras Gefühlswelt so eindringlich und realitätsnah, dass ich mich in sie hineinversetzen konnte, dass ich selbst diese Gefühle miterleben konnte. Das Kopfkino hatte mächtig zu tun. Manchmal viel zu viel. Einige Stellen im Buch haben mich sehr getroffen und die Tränen konnte ich nicht zurückhalten. Und tief in meinem Hinterkopf wusste ich, dass es sich damals genau so abgespielt haben muss. Die Grausamkeit kannte kein Ende. Miras Verzweiflung war greifbar und ich hätte sie am Liebsten aus dem Buch herausgeholt in unsere heutige Zeit, um ihr wenigstens ein bisschen Ruhe und Frieden zu gönnen. Ich finde, man muss harte Nerven haben, um dieses Buch zu lesen und ohne Gefühlsausbrüche zu überstehen. Bei mir hat es tiefe Spuren hinterlassen. Überrascht hat mich der Autor aber auch noch. Er ist eigentlich bekannt für lustige Romane wie „Plötzlich Shakespeare“ oder „Jesus liebt mich“. Diesmal packt er ein Thema an, dass hochinteressant und gleichzeitig schockierend ist. Diese Sprung ist ihm sehr gut gelungen. Fazit: Ein Stück Geschichte bildhaft in einen gefühlvollen Roman verpackt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein sehr spannendes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 21.07.2014
Bewertetes Format: Hörbuch (MP3-CD)

Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen Namens Mila im Warschauer Getto. Mila schmuggelt Ware von der Polnischen Seite in das Getto wo die Juden leben mussten. Sie riskiert dafür Tag für Tag ihr Leben. Doch dann kamen die Soldaten von Deutschland die die Juden auslöschen möchten. Ein sehr spannendes... Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen Namens Mila im Warschauer Getto. Mila schmuggelt Ware von der Polnischen Seite in das Getto wo die Juden leben mussten. Sie riskiert dafür Tag für Tag ihr Leben. Doch dann kamen die Soldaten von Deutschland die die Juden auslöschen möchten. Ein sehr spannendes und nervenaufreibendes Buch, in dem Safier beweist das er nicht nur lustige Bücher schreiben kann

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Ein lebendiges Stück Zeitgeschichte
von Lilli33 am 29.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: 1942/1943, Polen. Die 16-jährige Mira lebt mit ihrer Mutter und ihrer 12-jährigen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto. Seit dem Tod des Vaters ist die Mutter depressiv und apathisch. So bleibt Mira nichts anderes übrig, als selbst Lebensmittel für ihre kleine Familie zu besorgen. Besorgen - das heißt für Mira... Inhalt: 1942/1943, Polen. Die 16-jährige Mira lebt mit ihrer Mutter und ihrer 12-jährigen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto. Seit dem Tod des Vaters ist die Mutter depressiv und apathisch. So bleibt Mira nichts anderes übrig, als selbst Lebensmittel für ihre kleine Familie zu besorgen. Besorgen - das heißt für Mira schmuggeln. Dabei begibt sie sich täglich in Lebensgefahr. Doch damit nicht genug. Als die Deutschen die Räumung des Ghettos und den Abtransport aller Juden anordnen, gibt es kaum noch Hoffnung am Leben zu bleiben. Letztendlich schließt Mira sich den Aufständischen an. Meine Meinung: David Safier hat nach fünf humorvollen Romanen (u. a. „Mieses Karma“, „Plötzlich Shakespeare“) etwas Neues gewagt. Schon seit vielen Jahren hatte er den Wunsch, dieses Buch zu schreiben, und ich bin sehr froh darüber, dass er es endlich getan hat. Denn es ist einfach rundherum gut gelungen! Das Thema liegt dem Autor sehr am Herzen, sind doch seine Großeltern in Buchenwald bzw. im Ghetto von Lodz umgekommen. Ich hatte zu jeder Zeit das Gefühl, dass er genau weiß, wovon er hier schreibt. Zwar sind die Protagonisten fiktive Personen, doch ist alles, was sie erleben, tatsächlich irgendjemandem damals passiert oder hätte genau so passieren können. Teilweise spielen auch reale Personen eine Rolle wie zum Beispiel Janusz Korczak, der tatsächlich ein Waisenhaus geleitet hat und mit „seinen“ Kindern in den Tod ging. Trotz des „schweren“ Themas besticht das Buch durch eine gewisse Leichtigkeit im Erzählstil. Das ist sicherlich auch der jugendlichen Ich-Erzählerin Mira geschuldet und hat mir ausgesprochen gut gefallen. So lässt sich das Buch locker lesen, ohne dass man in Depressionen verfällt, obwohl das angesichts des Erzählten zu erwarten wäre. Der Ernst der Lage kommt dabei trotzdem immer zur Geltung. Diese Gratwanderung hat David Safier in meinen Augen hervorragend bewältigt. Mira ist eine tolle Heldin. Sie ist mutig und hat einen starken Überlebenswillen, doch alles im realistischen Rahmen. Sie hat Schwächen und Fehler. Das macht es so einfach, sich mit ihr zu identifizieren und mit ihr zu leiden, zu bangen und zu hoffen. Ihre Entwicklung von einem jungen Mädchen zur Kämpferin wird plausibel dargestellt. Mira zur Seite stehen zwei junge Männer, Daniel und Amos. Beide sind ihre Freunde, und ein bisschen spielt auch die Liebe mit. Doch nimmt sie hier zum Glück nicht überhand, zeigt aber, dass auch im Ghetto das Leben zumindest teilweise in gewohnten Bahnen ablaufen kann. Die Atmosphäre im Ghetto kann man sich sehr gut vorstellen, die Beschreibungen wirken sehr plastisch und lebendig. Die Straßen und Häuser konnte ich beim Lesen direkt vor mir sehen, ebenso die Personen, ob es nun Mira und ihre Familie waren oder die SS-Soldaten, die jüdischen Polizisten… Sie alle erwachten in meinem Kopf zum Leben. Besonders wichtig erscheint mir die Aussage des „verrückten“ Rubinstein: „Jeder ist frei zu entscheiden, was für ein Mensch er sein möchte.“ (S. 45) Und so zieht sich wie ein roter Faden eine Frage durch den Roman: Was für ein Mensch möchtest du sein? In vielen verschiedenen Situation muss Mira sich entscheiden. Und so sollte man als Leser gleich mit nachdenken und sich fragen: Wie hätte ich gehandelt? Was würde ich in einer solchen Lage tun? Was für ein Mensch will ich sein? Fazit: Ein tolles Buch, ein wichtiges Buch, das die Tage des Widerstands im Warschauer Ghetto lebendig werden lässt und dafür sorgt, dass die Gräuel nicht so schnell vergessen werden. Ich möchte dieses Buch uneingeschränkt allen Lesern ab etwa 14 Jahren empfehlen. Auch als Schullektüre könnte ich es mir gut vorstellen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Tipp!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 10.05.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

David Safier ist es in diesem Buch aufs beste gelungen die Stimmung im Warschauer Ghetto des Jahres 1943 zu skizzieren. Das Leid und die Angst der dort lebenden Menschen, aber auch den Willen zu überleben konnte er glaubhaft darstellen. Es ist ein bedrückendes Buch, es ist ein Buch welches... David Safier ist es in diesem Buch aufs beste gelungen die Stimmung im Warschauer Ghetto des Jahres 1943 zu skizzieren. Das Leid und die Angst der dort lebenden Menschen, aber auch den Willen zu überleben konnte er glaubhaft darstellen. Es ist ein bedrückendes Buch, es ist ein Buch welches ich mir in Zukunft als Schullektüre gut vorstellen kann. Die Spannung, von Beginn an recht hoch, steigt immer weiter an bis zu einem Finale, welches spannender kaum sein könnte. Die Ängste der Menschen im Ghetto war so greifbar, dass man fast das Gefühl hatte selbst dort zu sein. Auch wurden die Protagonisten und Schauplätze dermaßen Bildhaft beschrieben dass vor meinem inneren Auge, das Buch wie ein Film abgelaufen ist. Besonders interessant finde ich die Erzählung des Märchens von den 777 Inseln die sich die Protagonistin und Ihre Schwester erzählen. Alleine diese hätte ein eigenes Buch verdient. Insgesamt kann ich für das Buch nur die Höchstpunktzahl vergeben, sowie eine Leseempfehlung aussprechen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Tipp!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 10.05.2014
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

David Safier ist es in diesem Buch aufs beste gelungen die Stimmung im Warschauer Ghetto des Jahres 1943 zu skizzieren. Das Leid und die Angst der dort lebenden Menschen, aber auch den Willen zu überleben konnte er glaubhaft darstellen. Es ist ein bedrückendes Buch, es ist ein Buch welches... David Safier ist es in diesem Buch aufs beste gelungen die Stimmung im Warschauer Ghetto des Jahres 1943 zu skizzieren. Das Leid und die Angst der dort lebenden Menschen, aber auch den Willen zu überleben konnte er glaubhaft darstellen. Es ist ein bedrückendes Buch, es ist ein Buch welches ich mir in Zukunft als Schullektüre gut vorstellen kann. Die Spannung, von Beginn an recht hoch, steigt immer weiter an bis zu einem Finale, welches spannender kaum sein könnte. Die Ängste der Menschen im Ghetto war so greifbar, dass man fast das Gefühl hatte selbst dort zu sein. Auch wurden die Protagonisten und Schauplätze dermaßen Bildhaft beschrieben dass vor meinem inneren Auge, das Buch wie ein Film abgelaufen ist. Besonders interessant finde ich die Erzählung des Märchens von den 777 Inseln die sich die Protagonistin und Ihre Schwester erzählen. Alleine diese hätte ein eigenes Buch verdient. Insgesamt kann ich für das Buch nur die Höchstpunktzahl vergeben, sowie eine Leseempfehlung aussprechen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Was für ein Mensch willst du sein
von einer Kundin/einem Kunden aus Norderstedt am 29.04.2014
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Was für ein Mensch willst du sein? Einer der mit 16 sein Leben riskiert und sich aus dem Ghetto stiehlt, um ein paar Lebensmittel für seine Familie zu ergattern, oder einer der seine Familie und Freunde verrät, weil er als Judenpolizist täglich fünf Juden der SS auszuliefern hat, um nicht... Was für ein Mensch willst du sein? Einer der mit 16 sein Leben riskiert und sich aus dem Ghetto stiehlt, um ein paar Lebensmittel für seine Familie zu ergattern, oder einer der seine Familie und Freunde verrät, weil er als Judenpolizist täglich fünf Juden der SS auszuliefern hat, um nicht selbst ins KZ zu kommen, und so einen Tag weiter leben darf. Gefühle von Schuld, Verzweiflung und Hilflosigkeit, aber auch Hass und die Bereitschaft zu töten sind die inneren Kämpfe, die jeder im Ghetto täglich erlebt. 90% ergeben sich ihrem Schicksal und gehen in die wartenden Viehwagons, um zur Vergasung ins KZ gebracht zu werden. Aber einige wenige Jugendliche wollen lieber sterben und trotzen Hitlers Helfern. Sie halten durch für 28 Tage. In all dieser Verzweiflung gibt es aber auch einige wenige Momente des Glücks und sogar Liebe. Mira ist hin-und hergerissen zwischen dem einfühlsamen Daniel und dem Kämpfer Amos. Jeder versucht auf seine Weise die Schuld, die er mit sich trägt, zu verarbeiten. Die Schuld nicht mit der Familie gestorben zu sein oder unter Folter den Freund verraten zu haben. Dieses Buch ist zwar ein Roman, aber alles was darin geschieht beruht auf Fakten. Die Frau, die ihr Baby jemanden anvertraut, weil sie das Glück hat eine Marke zu besitzen und nicht ins Lager muss, das Baby aber in den Tod schickt. Was für ein Mensch willst du sein? Ich, die ich nach dem Krieg geboren bin, wurde durch dieses Buch wachgerüttelt, mir wurden wieder einmal die Augen geöffnet und ich frage mich hier und jetzt: Was für ein Mensch will ich sein. Mira, die Protagonistin, konnte am Ende diese Frage beantworten.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Sehr bewegend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Brandenburg am 18.03.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Ich habe das Buch noch nicht vollständig gelesen, kann aber schon jetzt sagen, dass es sich lohnt. Nach den ersten Romanen, die ich alle gelesen habe und immernoch auf meinem tolino sehr gern lese, gibt es nun ein Buch, dass sich von den anderen unterscheidet, da es ein ernstes... Ich habe das Buch noch nicht vollständig gelesen, kann aber schon jetzt sagen, dass es sich lohnt. Nach den ersten Romanen, die ich alle gelesen habe und immernoch auf meinem tolino sehr gern lese, gibt es nun ein Buch, dass sich von den anderen unterscheidet, da es ein ernstes Thema aufgreift. Sehr gut gelungen! Ich kann es nur weiterempfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
von Silke Weßel aus Cloppenburg am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Authentische Erzählung über die Geschehnisse im Warschauer Ghetto. Grausam, menschenverachtend, aber mit einem Funken Hoffnung

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Überleben im Warschauer Ghetto
von Xirxe aus Hannover am 05.08.2015
Bewertetes Format: Hörbuch (MP3-CD)

Mira, 16 Jahre alt, riskiert täglich ihr Leben, indem sie für ihre Familie Lebensmittel ins Warschauer Ghetto schmuggelt. Ihre Mutter hat keine Kraft mehr, sich um die Kinder zu kümmern und so ist Mira die Versorgerin für ihre Mutter und ihre über alles geliebte 12jährige Schwester Hannah. Doch die... Mira, 16 Jahre alt, riskiert täglich ihr Leben, indem sie für ihre Familie Lebensmittel ins Warschauer Ghetto schmuggelt. Ihre Mutter hat keine Kraft mehr, sich um die Kinder zu kümmern und so ist Mira die Versorgerin für ihre Mutter und ihre über alles geliebte 12jährige Schwester Hannah. Doch die Gefahr steigt täglich, die Nazis beginnen die Juden abzutransportieren und die Lage wird immer kritischer. Erzählt wird das Alles von Mira, die gezwungenermaßen für ihr Alter sehr erwachsen ist. Sie sieht und erlebt selbst so viele entsetzliche Dinge, die Menschen anderen Menschen antun, dass es mir beim Zuhören buchstäblich den Magen zusammengezogen hat. Zwar erlebt sie auch glückliche Momente, doch die sind derart selten und kurz, dass ich mich immer wieder fragte: Wie kann das ein Mensch überhaupt aushalten? Dass das Warschauer Ghetto das Grauen pur war, dürfte nichts Neues sein, doch letzten Endes war es auch 'nur' eine von vielen Grausamkeiten dieser Zeit. Aber durch die Art und Weise wie David Safier hier Mira ihr Erleben schildern lässt, wird diese Vergangenheit ausserordentlich konkret und realistisch. Es ist nun nicht nur eine der vielen entsetzlichen Episoden aus der Historie, sondern besitzt stattdessen nun so etwas wie ein Gesicht: Miras Gesicht, Amos', Hannahs undundund. Auch wenn es nur fiktive Gestalten sein mögen: Ich werde dieses geschichtliche Ereignis sicherlich nicht mehr so schnell vergessen. David Safier, den ich bisher nur als Autor von diversen Ulk- und Unterhaltungsromanen wahrgenommen habe, hat einem barbarischen Abschnitt unserer jüngeren Geschichte seine Anonymität genommen und wieder in unser Bewusstsein gerufen. Zwar hatte ich immer mal wieder das Gefühl, dass bei manchen Szenen vielleicht doch etwas zu sehr an eine mögliche Verfilmung als an das Buch gedacht wurde, aber es ist zu ertragen ;-) Zuguterletzt: Auch die Erzählerin passt gut. Ihre rauchige, etwas kehlige Stimme fand ich zu Beginn fast etwas zu erwachsen für die 16jährige Mira, doch spätestens bei der zweiten CD konnte ich sie mir nicht mehr anders vorstellen. Ein gelungenes Hörbuch, gerade für die Jugend, das so manch trockenem Geschichtsunterricht sicherlich viel Farbe verleihen könnte ;-)

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Widerstand im Warschauer Ghetto
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 20.06.2015
Bewertetes Format: Hörbuch (MP3-CD)

Wir schreiben die Zeit des 2. Weltkrieges - die 16-jährige Mira lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer 12-jährigen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto. Mira selbst schmuggelt Lebensmittel von der polnischen Seite ins Ghetto, um sie dort zu verkaufen - die einzige Einnahmequelle ihrer Familie. Ihr Vater, einst ein... Wir schreiben die Zeit des 2. Weltkrieges - die 16-jährige Mira lebt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer 12-jährigen Schwester Hannah im Warschauer Ghetto. Mira selbst schmuggelt Lebensmittel von der polnischen Seite ins Ghetto, um sie dort zu verkaufen - die einzige Einnahmequelle ihrer Familie. Ihr Vater, einst ein angesehener Mann, beging Selbstmord, sodass alle Last auf den Schultern der 16-jährigen liegt. Als wäre die Situation für die Juden im Ghetto nicht schon hart genug, räumt die SS schlussendlich dasselbe. Wer nicht freiwillig zum Abtransport geht oder sich gar versteckt, wird erschossen. Miras Familie hat noch "Glück", denn ihrem Bruder gelingt es, für die Mutter gefälschte Papiere zu besorgen, welche sie als kriegswichtige Arbeitskraft in einer Fabrik ausgibt und welche einen Schutz für Mutter und Kinder darstellt. Doch als auch diese ihre Gültigkeit verlieren, versteckt sich die Familie. Als Mira kurz das Versteck verlässt, wird in diesem Zeitraum ihre Familie ermordet. Mira weiß, dass es Zeit ist zu handeln und sie schließt sich dem Widerstand an. Ziel dieser Widerstandsgruppe ist es nicht, um jeden Preis zu überleben, sondern im Falle eines Falles so viele Feinde mit sich in den Tod zu nehmen, wie es nur geht. Tatsächlich gelingt es ihnen, dem Feind immer wieder empfindliche Schäden zuzufügen, doch sie sind wenige und die SS sind so viele. Auch von den Polen können sie keine Hilfe erwarten - sie sind vollkommen auf sich allen gestellt und der Feind kommt immer näher ... Widerstand im Warschauer Ghetto! Der Plot wurde düster und emotional erarbeitet. Wie nicht anders zu erwarten, wird dem Leser hier vor Augen geführt, wie es seinerzeit für die jüdischen Bewohner des Ghettos gewesen sein muss, gefangen, ohne Hilfe und als wäre das nicht schon alles schlimm genug, wurde das Ghetto auch noch geräumt und die Bewohner in Arbeitslager "verfrachtet". Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei ich mir gerade von Protagonistin Mira doch ab und an ein paar stärkere Gefühlsregungen gewünscht hätte, immerhin erlebt der Leser hier live und in Farbe mit, wie ihre gesamte Welt auseinander bricht. Die Sprecher, Maria Koschny, entführt den Hörer in eine grausame Zeit, in der Menschenwürde nichts galt. Sehr eindringlich gibt sie den Text wieder und lässt den Hörer förmlich direkt in das Geschehen eintauchen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

28 Tage lang

28 Tage lang

von David Safier

(7)
Buch
9,99
+
=
Mieses Karma hoch 2

Mieses Karma hoch 2

von David Safier

(9)
Buch
18,95
+
=

für

28,94

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen