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A wie B und C

Roman

(17)

A ist eine attraktive junge Frau.
B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A.
C ist As Freund und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines Tages verschwindet, ahnen B und C nicht, dass sie sie womöglich nie wiedersehen werden.
A wie B und C erzählt mit scharfem Blick und hintergründigem Humor von unserer Obsession, perfekt zu sein: wie Realityshows, Werbung und abstruse Trends uns in Beschlag nehmen und zu Leibeigenen unserer Körper machen.

Portrait

Alexandra Kleeman wurde 1986 in Boulder, Colorado, geboren und lebt heute in New York. Ihre Kurzgeschichten und Essays sind bereits in renommierten Zeitschriften wie »The Paris Review«, »Guernica«, »n+1« und »Zoetrope« erschienen. »A wie B und C« ist ihr erster Roman, für den sie mit dem Bard Fiction Prize 2016 ausgezeichnet wurde.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 30.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-0369-5734-0
Verlag Kein + Aber
Maße (L/B/H) 193/121/27 mm
Gewicht 383
Originaltitel You Too Can Have a Body Linke Mine
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
21,90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
2
10
2
1
2

A...ch wie B...anal und C...haotisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 31.05.2016

Die Thematik ist stets aktuell – inwieweit haben sich Ernährungstrends und Körperkult im eigenen Leben ausgebreitet? Hier im vorliegenden Buch geht es vorrangig um die Suche der Erzählerin A nach sich selbst. Doch der Ausgangspunkt und die Art und Weise der Sinnsuche wirken sehr befremdlich, ja, sogar angsteinflößend. Gekonnt... Die Thematik ist stets aktuell – inwieweit haben sich Ernährungstrends und Körperkult im eigenen Leben ausgebreitet? Hier im vorliegenden Buch geht es vorrangig um die Suche der Erzählerin A nach sich selbst. Doch der Ausgangspunkt und die Art und Weise der Sinnsuche wirken sehr befremdlich, ja, sogar angsteinflößend. Gekonnt beschreibt die Autorin die abstruse Gedankenwelt, ihre Labilität und die Zwanghaftigkeit, derer sich alle Beteiligten hingeben. Trotzdem man interessiert liest, möchte man mit den drei Jugendlichen absolut nichts zu tun haben. Man sieht dem seltsamen Treiben lediglich zu, ohne sich beteiligt zu fühlen. Stilistisch nicht immer einwandfrei und in verschieden genauer Darstellung zeichnet sich dennoch allzu deutlich ab, womit diese jungen Menschen zu kämpfen haben. Es ist eine Welt ohne Sinn und Orientierung, die sich vor uns auftut. Analysiert wird das Gegenüber, nicht das eigene Selbst. Irgend etwas liegt in der Luft. Irgendwas wird passieren. So kann es kaum weitergehen. Jeder für sich treibt den anderen schier in den Wahnsinn. Die psychische Problematik ist, dass sich die höchst wahrscheinlichen einzelnen Psychosen äußerst negativ ergänzen oder beeinflussen. Der normalste in dem Trio ist C. A und B hingegen haben ein sehr absonderliches Verhältnis – eine sehr spezielle WG. Sie belauern sich, leben ihre eigenen Psychosen aneinander aus, finden sich selbst aber normal. Die eine ist der Motor für die andere. Was hält sie wider jede Vernunft zusammen? Die Identifikation miteinander wirkt regelrecht krankhaft. Die beiden jungen Frauen drehen sich nur um sich selbst. Eine Entwicklung ist nicht erkennbar. Ist das die heutige Jugend? Sind das wirklich die Probleme, die man als Jugendlicher so hat? Je mehr man über A, B und C erfährt, desto weniger möchte man eigentlich wissen. Ich wurde mit den Figuren nicht warm, zu entrückt, zu fern meiner eigenen Lebenswelt. Meine Gedankenwelt in jungen Jahren sah völlig anders aus. Aber die Zeiten ändern sich ja. Erwachsene, im Leben stehende Menschen werden mit dieser Lektüre nicht viel anfangen können. Jugendliche, welche sich zu sehr mit den Protagonisten identifizieren können, sollte dies zu denken geben.

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Fantastisch!
von Mia Bruckmann am 11.04.2016

Meine Meinung: Das Buch hat zu Recht den Bard Fiction Prize 2016 gewonnen, denn es ist genial geschrieben. Es ist nicht einfach zu lesen, aber wer sich die Mühe macht, es verstehen zu wollen, wird dabei voll auf ?seine Kosten? kommen und Spaß beim Lesen finden. Ich möchte gleich zu Anfang... Meine Meinung: Das Buch hat zu Recht den Bard Fiction Prize 2016 gewonnen, denn es ist genial geschrieben. Es ist nicht einfach zu lesen, aber wer sich die Mühe macht, es verstehen zu wollen, wird dabei voll auf ?seine Kosten? kommen und Spaß beim Lesen finden. Ich möchte gleich zu Anfang einen wohl gemeinten Rat geben: wer dieses Buch liest, sollte sich von Anfang an auf eine höhere Ebene des Lesens begeben. Der Inhalt ist nicht im Geschriebenen zu erfassen, sondern in den Zeilen hinter den Zeilen. Was ich damit sagen will ist, dass derjenige, der versucht den Inhalt nur durch das geschriebene Wort zu erfassen bald feststellen wird, dass das Gesamtwerk keinen Sinn ergibt. Die Handlung ist abstrus, diffus, chaotisch, grotesk, unklar. Ebenso die Dialoge. Aber worum geht es dann? Alexandra Kleeman ist mit ihrem Roman gelungen, dem Leser die Wirkung von Werbung, Realityshows und abstrusen Trends, die über das Fernsehen verbreitet werden, darzustellen. Schauplatz des Geschehens ist unser menschliches Gehirn. Von hier innen wird geschildet, was Medienbeeinflussung bei uns bewirkt. Veranschaulichen möchte ich den Inhalt des Buches am Beispiel der Krankheit ?Multiple Persönlichkeit?. Personen, die an dieser Krankheit leiden, weisen mindestens zwei verschiedene, eigenständige Identitäten auf, die immer wieder versuchen, ihr Verhalten zu kontrollieren. Die einzelnen Persönlichkeitszustände können jeweils unterschiedliche Namen, Altersstufen, verschiedene Sprachen und anderes mehr besitzen. In der Regel gibt es eine primäre Identität. Diese hört auf den ursprünglichen Namen der Person und zeigt sich im Vergleich zu den anderen Identitäten eher zurückhaltend, niedergeschlagen und schuldig. Die anderen Identitäten wirken meist feindselig oder kontrollierend gegenüber den weiteren Identitäten und treten nur in bestimmten Situationen in Erscheinung. Meistens findet ein Identitätswechsel als Folge einer akustischen oder visuellen Eingebung (Halluzination) statt. Und so ist es auch im Buch. A ist die Hauptidentität. Beeinflusst durch die Medien tritt B mit auf. B ist im Buch somit das veränderte ?Ich?. C ist das Gefühl. Verändern wir unsere Denkweise und daraufhin unser Verhalten, verändert sich das Gefühl, oder wird gänzlich unsichtbar. Im ersten Teil erlebt der Leser die Beeinflussung und die damit einhergehende Veränderung des Selbst. Aus A wird immer mehr B, weil B sich stetig A angleicht. Aber noch ist A im Lot. Deshalb existiert auch noch C (das Gefühl). Der zweite Teil des Buches schildert die Verschmelzung von A und B und das Verschwinden von C. Soll heißen, wenn wir unsere Eigenständigkeit aufgeben, um so zu leben, wie wir es im Fernsehen sehen, geben wir unsere Persönlichkeit auf. Wir werden Doppelgänger. Einer von vielen! Der letzte Abschnitt zeigt die Entfernung von der Identifikation. Sobald wir die Symbiose aufgeben und wieder eine eigenständige Denkweise zulassen, kehrt unser persönliches Gefühl zurück (also symbolisch C). Ich für mich habe die Abschnitte des Buches wie folgt benannt: 1. Verstrickung, 2. Verschmelzung, 3. Ablösung. Nicht nur mit ihren Worten macht die Autorin die Verwandlung spürbar, sondern auch durch die subtil eingesetzte Farbwahl in der Geschichte. A isst gerne Orangen. Die Farbe Orange bedeutet in der Psychologie: Freude, Lebhaftigkeit, Lebensbejahung. Diese Farbe ist im 1. Abschnitt des Buches dominant. Im 2. Abschnitt taucht Weiß auf. Diese Farbe ist in der Farbenlehre ?die Summe aller Farben?. Somit ein weiterer versteckter Hinweis auf die Verschmelzung. Die Denkweise ist steril, nicht mehr eigenständig. Im 3. Abschnitt führt die Autorin den Leser zur Farbe Blau hin. Blau symbolisch für Entspannung. Alexandra Kleeman arbeitet auch bewusst den Komplementärkontrast der Farben in ihren Roman ein (Orange als heißeste Farbe im Farbkreis, Blau als die kälteste). Fazit: Ein fantastisches Buch, wenn man sich die Mühe macht, mit Köpfchen zu lesen. Gefragt ist das eigene Gespür, die Empfindsamkeit des Lesers, um die ?Botschaft? des versteckten Inhaltes empfangen zu können. Auf eine bestimmte Art und Weise erinnert mit die Schreibweise etwas an das Buch ?Momo? von Michael Ende, in dem die grauen Herren als die ?Zeitfresser? bezeichnet werden. Hier im Buch sind es die ?Esser?; die die Eigenständigkeit des Medienkonsumenten löschen. Wer es schafft, den Roman aus einer Metaebene heraus zu lesen, kann das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Von mir erhält das Buch 5 von 5 möglichen Sternen

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A wie B und C
von simi159 am 24.07.2016

A ist eine junge attraktive Frau. B ihre Mitbewohnerin und C der Freund von A. B hat ein Zimmer in der Wohnung von A gemietet und möchte so ein wie ihre sie. Sie kauft sehr wenig sondern leiht sich die Sachen, die sie braucht. Und wenn es mal nicht... A ist eine junge attraktive Frau. B ihre Mitbewohnerin und C der Freund von A. B hat ein Zimmer in der Wohnung von A gemietet und möchte so ein wie ihre sie. Sie kauft sehr wenig sondern leiht sich die Sachen, die sie braucht. Und wenn es mal nicht zum leihen vorhanden ist, überredet B Andere dazu, es zu kaufen, damit sie es ausleien kann. Auch beim Thema essen sind A und B sehr speziell. Sie essen sehr wenig, lutschen Wassereis oder essen Orangen. C Und A treffen sich gelegentlich und C distanziert sich von A. A verschwindet und taucht in einer sektenartigen KircheGemeinde, die "Gemeinsamen Esser"- die die Menschen von der Last ihres Köpers durch nicht essen befreien wollen, unter. Sehen B und C A je wieder? Fazit: So verwirrt/chaotisch/Sinnfrage wie meine Beschreibung klingt, so ist dieser Roman beim anlesen auch...Je weiter man liest, je mehr man von der komischen Handlung von A + B + C erfährt, ihrem Orangen schälen, ihrem Schminken, ihrem unendlichen Fernseh/Werbekonsum folgt, umso mehr merkt man, dass die Autorin, Alexandra Kleemann, dem Leser einen Spiegel vorhält und uns unser verrückt gewordenes Leben zeigt. Meine These ist, dass A + B + C sind ein und dieselbe Person, eine Art multiple Persönlichkeit, verschieden Charaktere eines Menschen, irgendwie sowas. Das kann sich der Leser so zusammenbauen, wie er glaubt, dass es gehört. Das Reduzierte, daß es keine Namen, sondern nur Buchstaben, als Personenbezeichnung gibt, daß vieles nur angedeutet, nicht explizit ausgesprochen/geschrieben wird, läßt dem Leser viel Raum für eigene Interpretationen, was die Autorin wohl gemeint hat. Das man soviel Freiraum hat, muss man aber auch aushalten/durchhalten können. Ein tolles Buch, mit einer ungewöhnlichen, nicht sehr einfachen Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es 4 STERNE.

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Auf die Couch
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 18.07.2016

Literarische Überraschungen haben Seltenheitswert in einer Gewinnorientierten und normierten Verlagslandschaft und die amerikanische Literatur ist nicht gerade reich an innovativen Büchern, die jedes Genredenken sprengen. „A wie B und C“ ist so eine rare Perle. Nein, der Roman ist nicht immer leicht zu lesen. Nein, ich habe bestimmt nicht... Literarische Überraschungen haben Seltenheitswert in einer Gewinnorientierten und normierten Verlagslandschaft und die amerikanische Literatur ist nicht gerade reich an innovativen Büchern, die jedes Genredenken sprengen. „A wie B und C“ ist so eine rare Perle. Nein, der Roman ist nicht immer leicht zu lesen. Nein, ich habe bestimmt nicht immer alles verstanden. Vermutlich sogar viel weniger kapiert als ich glaube. Aber ich fand das Buch allemal unterhaltsam und ein Kunstwerk ist dieser Roman sowieso. Denn das Ding hier zeigt eine wahre menschliche Seele, blickt direkt in die Eingeweide eines Menschen und das wird rübergebracht in einer einzigartigen Sprache. Obwohl im Grunde schon im Titel mit drei Personen jongliert wird, geht es letztlich nur um eine Frau. A, B und C sind eine Person. A braucht B und C, wie die Luft zum Atmen. Warum das müssen wir einen Psychiater fragen. Sie erfüllen vielleicht eine gewisse Ventilfunktion, für das was der heimische Fernseher und die Werbemaschinerie mit ihrer Gedankenwelt anstellt. Die gesamte abstruse Handlung des Buches findet letztendlich unter "A"‘s Gehirnschale statt. Eine bizarre Welt, in die der Leser da eintaucht. Normalsein geht anders. Es ist eine unheimliche Reise auf die A geht. Eine Odyssee des Geistes, in der eine ganze Reihe von Neurosen moderner Menschen abgearbeitet werden. Selbst während „A“ Sex mit „C“ hat muss dieser noch zusätzlich einen Porno gucken, nicht um sich anzutörnen, sondern weil er in dem ständige Überangebot aller Möglichkeiten unmöglich auf das Wesentliche konzentrieren kann. Vor allem zu Beginn des Textes fühlte ich mich als Leser ziemlich allein gelassen, in einem Irrgarten der Möglichkeiten. Was verdammt noch mal will die Autorin erzählen? Neben dem starken Medienkonsum und dem steten Bemühen schön auszusehen hat "A" ein drittes, nicht minder gesellschaftsfähiges Hobby. Ihr neurotisches Verhältnis zur Nahrungsaufnahme. Sie isst fortlaufend Kandy Kates und beginnt sich für die Kirche des vereinigten Essers zu interessieren. Sie will auf die helle Seite des Lebens gelangen. Rein werden. Perfekt sein. Eins sein mit sich selbst oder das was sie darunter versteht. Mit zunehmender Seitenzahl wird der Roman immer verständlicher und gleichzeitig immer abgedrehter. Ja, das geht! Insgesamt ist dieses Literarische Wagnis gelungen. Alexandra Kleeman bringt dem Leser eine erstaunliche Frau nahe, die zwischen Perfektionsdrang, Konsumzwängen und grenzdebiler Werbung feststeckt, wie in einer selbst angezogenen Schraubzwinge und nach dem Ausgang aus diesem Alptraum schreit. Es ist eigentlich schade, dass die Autorin nicht auch noch das Internet in ihre Geschichte mit eingebaut hat. Das hätte der Geschichte meiner Meinung nach noch mehr Nachhall verleihen können. Aber nichts desto trotz: Das Buch ist ein kleines Meisterwerk. Mein Dank gehört den Verlagen, die solche Bücher noch herausbringen!

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A B und C wie das Umfeld unser Leben bestimmt
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 08.06.2016

A ist eine junge hübsche Frau. Vielleicht ist A manchmal ein bisschen zu ängstlich. B ist die Mitbewohnerin von A. B möchte so aussehen wie A. Hierzu ist B jedes Mittel Recht. C ist der Freund von A. Seine Lieblingsbeschäftigungen sind Pornos und Dokumentationen über Haifische. Von Haifischen ist er... A ist eine junge hübsche Frau. Vielleicht ist A manchmal ein bisschen zu ängstlich. B ist die Mitbewohnerin von A. B möchte so aussehen wie A. Hierzu ist B jedes Mittel Recht. C ist der Freund von A. Seine Lieblingsbeschäftigungen sind Pornos und Dokumentationen über Haifische. Von Haifischen ist er komplett fasziniert. A versucht um jeden Preis, dass B und C so wenig Kontakt wie möglich miteinander haben. C versucht A auf seine eigene Art und Weise ihre Angst vor bestimmten Situationen zu nehmen. Doch auf einmal ist A verschwunden. Ein Buch, welches von sinnlosen und übertrieben Game-Shows handelt und Junk Food, welches süchtig macht. Mir hat das Buch persönlich sehr gut gefallen. Bezüglich des Formates des Buches möchte ich dem Verlag danken. Auch wenn es sich um ein Hardcover handelt, passt es dank seiner kompakten Größe immer noch in die Tasche. Die Hauptperson A wird von der Autorin so einfach umschrieben, dass es einfach jede Frau sein könnte. Somit findet jeder auf seine Art und Weise einen Bezug zu A. Das Buch lässt dem Leser sehr viel Freiraum seine eigene Geschichte daraus zu machen. Ich habe es so empfunden, dass A und B die gleiche Person sind und A in ihrem Wahn zu einem bestimmen Junk Food Artikel sich immer mehr in eine Phantasie-Welt flüchtet. Was mit C ist? Da möchte sich bitte jeder seine eigene Meinung bilden. Ein Blick mit vielleicht einem kleinen Zeigefinger in der Höhe, in welcher Welt wir leben. Der Wunsch perfekt für andere zu sein, zerstört oft die eigene Persönlichkeit. Und ist es nicht unter anderem das, was das Leben lebenswert macht? Dass jeder individuell ist?

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Untypisch, aber lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 31.05.2016

Der Roman "A wie B wie C" von Alexandra Kleeman aus dem Hause Kein & Aber erzählt die skuril verrückte Geschichte dreier Personen, die A, B und C genannt werden. Wie der Titel des Buches, so auch sein Inhalt, denn auch wenn auf Namen verzichtet wird, bietet dieser Roman... Der Roman "A wie B wie C" von Alexandra Kleeman aus dem Hause Kein & Aber erzählt die skuril verrückte Geschichte dreier Personen, die A, B und C genannt werden. Wie der Titel des Buches, so auch sein Inhalt, denn auch wenn auf Namen verzichtet wird, bietet dieser Roman einen tiefergehenden Inhalt. Auf das Rezitieren des Inhalts möchte ich hier verzichten, weil dies durch Google selbst gemacht werden kann. Gleich vorweg möchte ich potenzielle Leser vorwarnen, dass dieser Roman keine leichte 0815 Kost ist, sondern den Leser etwas fordert. Auch zwischen den Zeilen sollte gelesen werden ;) Ich habe die ein oder andere Seite gebraucht, bis ich mit dem Buch warm geworden bin, daher auch der eine Stern Abzug. Unterm Strich muss ich aber sagen, dass ich es nicht bereut habe durchgehalten zu haben und würde das Buch sogar anderen Leser weiterempfehlen, sonfern sie mehr als nur Frauenromane lesen. Das Cover finde ich interessant, aber auch gleichzeitig recht langweilig gehalten. Ich bin mir nicht ganz sicher, was es uns sagen will, aber schön in seiner ganz eigenen Art. Insgesamt 4 Sterne, für das etwas eigene Buch.

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Eine sonderbare Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 26.04.2016

Der Schreibstil von Alexandra Kleeman ist sehr gut. Die abstruse, sonderbare Geschichte um ihre „Hauptpersonen“ A, B, und C ist flüssig zu lesen, war für mich an manchen Stellen ungewöhnlich, bizarr und magisch. Es mutete wie Science Fiction an. In einer Buchhandlung oder in einer Bibliothek hätte ich dieses Buch... Der Schreibstil von Alexandra Kleeman ist sehr gut. Die abstruse, sonderbare Geschichte um ihre „Hauptpersonen“ A, B, und C ist flüssig zu lesen, war für mich an manchen Stellen ungewöhnlich, bizarr und magisch. Es mutete wie Science Fiction an. In einer Buchhandlung oder in einer Bibliothek hätte ich dieses Buch nie ausgewählt. Das Cover und die Goldbuchstaben verführen zwar in ihrer cleanen Ausstrahlung erst einmal danach zu greifen. Aber! Die Beschreibung des Klappentextes ist für mich nichtssagend und wird dem Roman nicht gerecht. Nun habe ich mich auf dieses Buch eingelassen, es bis zum Ende gelesen und lange darüber nachgedacht. Nie ist mir etwas Ungewöhnlicheres untergekommen. Jeder Mensch hat mehr oder weniger Macken, aber in so einer Dichte, so intensiv habe ich es noch nie gelesen. Nun zum Inhalt, wie ich (!) ihn verstanden und interpretiert habe: A erzählt aus ihrer Sicht, in der Ich-Form. Sie ist eine attraktive, junge Frau, die einem Beruf nachgeht. In ihrer Wohnung lebt sie mit B zusammen, die ihr aufs Haar gleicht. A und B sind eine Person und C, der Freund von A existiert nicht wirklich, sondern nur mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft. A, B, C sind beliebig, ebenso die Geschichte, alles eine Metapher für das was uns umgibt. A hat eine schwere Essstörung. Sie ernährt sich von Orangenspalten, Wassereis und Kandy Kakes (synthetischer Keks) und kann sich schwer entscheiden, wann sie was und wie viel davon essen soll. A will sich unbedingt von B unterscheiden, von ihr trennen, sich von ihr abkapseln. S. 91 „ Es gab keine Möglichkeit, sie zu ruinieren, ohne mich zu ruinieren.“ Alexandra Kleemann benutzt eine bildliche Sprache und einmalige, abenteuerliche Vergleiche. Hier ein Beispiel: S. 87 „Es ist, als würde man einen Regenbogen aus Benzin essen. Wenn Benzin gut schmecken würde.“ In der Geschichte, welche die Autorin erzählt, fehlt für mich der rote Faden. Das liegt sicher an mir (Generationsfrage/Alter/Sozialisierung). Positiv zu werten ist, dass man angeregt wird, nachzudenken. Interpretationsmöglichkeiten ergeben sich mehrere. Geht es um den Sinn des Lebens? Dafür spräche beispielsweise, dass nach der Ursache des „Verschwundene – Väter- Syndroms“ (S. 89) gesucht wird. Diese verschwundenen Väter haben sich auf die Suche nach dem perfekten Leben begeben. Schließlich begibt sich A unter Mithilfe der Wallys in die Kirche der VEREINIGTEN ESSER in eine Art Selbstfindung. Abstruse Schilderung der Zustände in dieser Sekte. Das Ziel der Maßnahmen in der Gemeinschaft der Kirche ist, dass gut angepasste ESSER sich nicht erinnern werden, sie kommen ins „Helle“ und legen das „Dunkle“ ab. Sie werden „reine Menschen“! A scheint zumindest zum Ende der Geschichte das gefunden zu haben, was sie suchte.

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Eine sonderbare Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 26.04.2016

Der Schreibstil von Alexandra Kleeman ist sehr gut. Die abstruse, sonderbare Geschichte um ihre „Hauptpersonen“ A, B, und C ist flüssig zu lesen, war für mich an manchen Stellen ungewöhnlich, bizarr und magisch. Es mutete wie Science Fiction an. In einer Buchhandlung oder in einer Bibliothek hätte ich dieses Buch... Der Schreibstil von Alexandra Kleeman ist sehr gut. Die abstruse, sonderbare Geschichte um ihre „Hauptpersonen“ A, B, und C ist flüssig zu lesen, war für mich an manchen Stellen ungewöhnlich, bizarr und magisch. Es mutete wie Science Fiction an. In einer Buchhandlung oder in einer Bibliothek hätte ich dieses Buch nie ausgewählt. Das Cover und die Goldbuchstaben verführen zwar in ihrer cleanen Ausstrahlung erst einmal danach zu greifen. Aber! Die Beschreibung des Klappentextes ist für mich nichtssagend und wird dem Roman nicht gerecht. Nun habe ich mich auf dieses Buch eingelassen, es bis zum Ende gelesen und lange darüber nachgedacht. Nie ist mir etwas Ungewöhnlicheres untergekommen. Jeder Mensch hat mehr oder weniger Macken, aber in so einer Dichte, so intensiv habe ich es noch nie gelesen. Nun zum Inhalt, wie ich (!) ihn verstanden und interpretiert habe: A erzählt aus ihrer Sicht, in der Ich-Form. Sie ist eine attraktive, junge Frau, die einem Beruf nachgeht. In ihrer Wohnung lebt sie mit B zusammen, die ihr aufs Haar gleicht. A und B sind eine Person und C, der Freund von A existiert nicht wirklich, sondern nur mit Hilfe ihrer Vorstellungskraft. A, B, C sind beliebig, ebenso die Geschichte, alles eine Metapher für das was uns umgibt. A hat eine schwere Essstörung. Sie ernährt sich von Orangenspalten, Wassereis und Kandy Kakes (synthetischer Keks) und kann sich schwer entscheiden, wann sie was und wie viel davon essen soll. A will sich unbedingt von B unterscheiden, von ihr trennen, sich von ihr abkapseln. S. 91 „ Es gab keine Möglichkeit, sie zu ruinieren, ohne mich zu ruinieren.“ Alexandra Kleemann benutzt eine bildliche Sprache und einmalige, abenteuerliche Vergleiche. Hier ein Beispiel: S. 87 „Es ist, als würde man einen Regenbogen aus Benzin essen. Wenn Benzin gut schmecken würde.“ In der Geschichte, welche die Autorin erzählt, fehlt für mich der rote Faden. Das liegt sicher an mir (Generationsfrage/Alter/Sozialisierung). Positiv zu werten ist, dass man angeregt wird, nachzudenken. Interpretationsmöglichkeiten ergeben sich mehrere. Geht es um den Sinn des Lebens? Dafür spräche beispielsweise, dass nach der Ursache des „Verschwundene – Väter- Syndroms“ (S. 89) gesucht wird. Diese verschwundenen Väter haben sich auf die Suche nach dem perfekten Leben begeben. Schließlich begibt sich A unter Mithilfe der Wallys in die Kirche der VEREINIGTEN ESSER in eine Art Selbstfindung. Abstruse Schilderung der Zustände in dieser Sekte. Das Ziel der Maßnahmen in der Gemeinschaft der Kirche ist, dass gut angepasste ESSER sich nicht erinnern werden, sie kommen ins „Helle“ und legen das „Dunkle“ ab. Sie werden „reine Menschen“! A scheint zumindest zum Ende der Geschichte das gefunden zu haben, was sie suchte.

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Abhängigkeiten
von steinsi aus Bonn am 21.04.2016

B, die kein Essen anfassen mag, da sonst der Geruch an ihren Händen haftet ist die Mitbewohnerin von A. Und C ist der Freund von A. Dabei achtet A immer darauf das B und C sich nicht persönlich begegnen. A bemuttert B, da diese so gebrechlich, zart und kränklich erscheint.... B, die kein Essen anfassen mag, da sonst der Geruch an ihren Händen haftet ist die Mitbewohnerin von A. Und C ist der Freund von A. Dabei achtet A immer darauf das B und C sich nicht persönlich begegnen. A bemuttert B, da diese so gebrechlich, zart und kränklich erscheint. C hat dafür kaum Verständnis und findet das Verhältnis der Beiden wohl eher befremdlich. Für A ist wiederum das Umsorgen der Mitbewohnerin auch eine Art sich ihre eigenen Probleme vom Hals zu halten. Doch es hat auch für A eine Kehrseite, denn B hängt sehr stark an ihr was durchaus als eine Belastung empfindet. Und dann schneidet sich B zu allem Überfluss die Haare kurz und schenkt A den abgeschnittenen Zopf, die dieses Geschenk lieber nicht möchte. Vielleicht hat sie schon eine Ahnung, dass dies der Auftakt zu weiteren Geschehnissen ist, die ihr Angst machen, die sie nicht beeinflussen kann und die ihr auch überhaupt nicht gut tun. Die Geschichte wirkt etwas skurril und ich habe noch keine so richtige Idee worauf das hinausläuft. Wie passt das Beschreiben der Werbespots dazu, was soll es untermalen oder untermauern. Wird C noch eine tragende Rolle spielen oder die Randfigur bleiben? Die ersten Seiten konnten mich noch nicht so richtig überzeugen, aber ich würde dem Buch durchaus eine Chance geben.

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A wie B und C
von Tintenherz aus Kronshagen am 13.04.2016

"A wie B und C" von Alexandra Kleeman, erschienen im Kein & Aber Verlag, Seitenanzahl: 348 Inhalt: A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist As Freund und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines... "A wie B und C" von Alexandra Kleeman, erschienen im Kein & Aber Verlag, Seitenanzahl: 348 Inhalt: A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist As Freund und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines Tages verschwindet, ahnen B und C nicht, dass sie sie womöglich nie wiedersehen werden. A wie B und C erzählt mit scharfem Blick und hintergründigem Humor von unserer Obsession, perfekt zu sein: wie Realityshows, Werbung und abstruse Trends uns in Beschlag nehmen und zu Leibeigenen unserer Körper machen. Autorin: Alexandra Kleeman wurde 1986 in Boulder, Colorado, geboren und lebt heute in New York. Ihre Kurzgeschichten und Essays sind bereits in renommierten Zeitschriften wie »The Paris Review«, »Guernica«, »n+1« und »Zoetrope« erschienen. »A wie B und C« ist ihr erster Roman, für den sie mit dem Bard Fiction Prize 2016 ausgezeichnet wurde. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover ist mit drei verschiedenen Beigetönen gestaltet, die ineinander verschlungen sind. Super passend für diese Dreiecksgeschichte! Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm zu lesen. Dieses Buch verarbeitet Beziehungsprobleme dreier sehr unterschiedlicher Charaktere, die in dieser Geschichte ausführlich beschrieben werden. Die Protagonistin "A" ist nachdenklich, hinterfragt alles und gibt sich sehr sensibel und ist fixiert auf Medien aller Art, von denen sie sich leicht beeinflussen lässt. Sie fühlt sich in ihrem Körper nicht wohl und sucht auf verschlungenen Pfaden nach ihrem Platz im Leben. Der Charakter der weiblichen Person "B" wohnt mit "A" zusammen und ist sehr unselbständig und absolut von "A" abhängig. Sie bewundert "A" und möchte so sein wie sie. "A" hat eine Beziehung mit "C", in der sie sich gut behütet und verstanden fühlt. Doch plötzlich ist da nur noch Dunkelheit, in die sich "A" selbst verfrachtet hat und sie ist auf der Suche nach Helligkeit. Fazit: Eine sehr abstruse, aber doch interessante Darstellung unterschiedlicher Beziehungen!

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Abstruser Spiegel der Konsumgesellschaft
von KrimiElse am 10.04.2016

Der mit dem Bard Fiction Prize 2016 ausgezeichnete Roman "A wie B und C" stammt aus der Feder der 1986 geborenen Autorin Alexandra Kleemann und ist ihr Roman-Debüt. Klappentext: A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist der... Der mit dem Bard Fiction Prize 2016 ausgezeichnete Roman "A wie B und C" stammt aus der Feder der 1986 geborenen Autorin Alexandra Kleemann und ist ihr Roman-Debüt. Klappentext: A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist der Freund von A und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines Tages verschwindet, ahnen B und C nicht, dass sie sie womöglich nie wiedersehen werden. A wie B und erzählt mit scharfem Blick und hintergründigem Humor von unserer Obsession, perfekt zu sein: wie Realityshows, Werbung und abstruse Trends uns in Beschlag nehmen und zu Leibeigenen unseres Körpers machen. Mich erinnert das Buch zum einen an eine sehr langsam erzählte Science Fiction - Geschichte, in der die Handlung selbst zugunsten der Charaktere in den Hintergrund tritt. Andererseits ist es eben kein Science Fiction, was den Inhalt des Buches ausmacht, sondern sehr realer, greifbarer und absurd übertriebener Körperkult und seine Auswirkungen auf der einen Seite, die Nichtigkeit und Langweiligkeit des nebeneinander her Existierens zum anderen. Daraus resultiert eine sehr seltsame, absurde und eindringliche Geschichte, in der bedeutungslose Handlungen wie das Schälen einer Orange extrem bedeutsam werden, Realityshows tatsächlich die Realität bestimmen und schräger Esskult Ausdruck in einer Kirche der Gemeinsamen Esser findet, die sektenartige Züge aufweist und die die Menschen von der Last, einen Körper zu besitzen, befreien wollen. Verwirrt und auf der Suche findet man als Leser dazwischen die Protagonistin A, die ihr Gesicht täglich hinter dicker Schminke versteckt, deren Mitbewohnerin B ihre Identität und ihr Leben okkupiert und deren Freund C sein Leben vor der Glotze mit Dosennahrung verbringt. Das Buch ist ein extremer und unbequemer Spiegel, der dem Leser vorgehalten wird, ohne dass wirklich Handlung stattfindet, wodurch es sicherlich stark polarisiert. Das Thema ist verwirrend und um ehrlich zu sein keines, von dem ich gerne lese, denn schaue in den Spiegel und finde mich an manchen Stellen wieder. Die Atmosphäre, die das Buch vermittelt, ist düster, bedrückend und letztlich hoffnungslos. Das Buch enthält viele merkwürdige Passagen, die die Verwirrung beim Leser auslösen. Dazu gehören zum Beispiel die Werbespots für Kandy Kake, einem synthetischen süßen Snack (der übrigens tatsächlich existiert), in dem ein ausgemergelter Kater verzweifelt immer wieder versucht, einen dieser Kuchen zu ergattern oder auch die Supermarktketten Wally, in denen die gefragtesten Produkte schwer auffindbar sind und zu diesem Zweck Regale auf Schienen ständig umplaziert werden. Wesentliches Medium ist ungewöhnlicherweise das Fernsehen, sozialen Netzwerken oder dem Internet kommen keinerlei Bedeutung zu. Damit erfolgt die Beeinflussung nicht durch Kommunikation und Austausch, sondern durch einseitige Manipulation. Ebensowenig ungewöhnlich ist, dass keine Namen von Personen oder Orten genannt werden. Es ist sicher nicht leicht, sich auf das Buch einzulassen und bei der Stange zu bleiben. Mir hat die abgedrehte und sehr ungewöhnliche Idee sowie deren Umsetzung gut gefallen, ich vergebe 4 Sterne dafür.

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A wie B und C
von miss.mesmerized am 06.04.2016

A, die Erzählerin, ist jung und attraktiv. Als ihr seltsamer Mitbewohner auszieht, sucht sie für eine WG eine Person, die ihr ähnlicher ist. In B findet sie die perfekte WG-Partnerin. Doch bald schon nehmen die Ähnlichkeiten gruselige Züge an, denn B will immer mehr wie A sein, geradezu mit... A, die Erzählerin, ist jung und attraktiv. Als ihr seltsamer Mitbewohner auszieht, sucht sie für eine WG eine Person, die ihr ähnlicher ist. In B findet sie die perfekte WG-Partnerin. Doch bald schon nehmen die Ähnlichkeiten gruselige Züge an, denn B will immer mehr wie A sein, geradezu mit ihr verschmelzen. Auch dass A gerne Zeit mit ihrem Freund C verbringen möchte, ist für B nicht akzeptabel. Langsam bricht As Welt immer weiter zusammen, sie beobachtet seltsame Vorgänge bei ihren Nachbarn, im Supermarkt und kann bald auch ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Erlösung von all dem Chaos scheint ein vielversprechender ominöser Ort zu sein, der jedoch noch mehr Ernüchterung bringt. Zu sagen, dass das Buch sehr eigen ist, wäre noch untertrieben. Bisweilen ist es sogar hochgradig absurd – eben wie das Leben bisweilen. Der erste Teil, der das Zusammenleben von A und B thematisiert, war für mich sehr stark. Die offenkundigen psychischen Erkrankungen unter denen beide Mädchen leiden, werden nicht offen angesprochen, aber in ihrem Handeln offenkundig, die Hilferufe mehr als klar. Der zweite Abschnitt, im Wesentlichen mit der unerfüllten Liebe und Sehnsucht nach C beschäftigt, zeichnet den Weg der Verzweiflung, der konsequent und logisch nur in der Hinwendung zu einer seltsamen Sekte münden kann. Viele Probleme unserer westlichen, oftmals oberflächlichen Welt finden ihren Platz in diesem Roman: das perfekte Aussehen, Sucht nach immer schlankeren und perfekteren Körpern, die Sorge vorm Verlassenwerden, anonyme Wohnsiedlungen, isolierte Arbeitsplätze und sich in der Welt verloren fühlen. Dabei wird vieles indirekt kritisiert und doch offenkundig, dadurch wird der Roman ein Abbild unserer Zeit. Vor allem die Beziehungen der Menschen zueinander sind symptomatisch für das beginnende 21. Jahrhundert, ganz zu schweigen von abstrusen Fernsehsendungen, wie sie hier gezeigt werden. Bisweilen irritierend hat der Roman jedoch einen sehr starken und wichtigen Subtext.

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A wie B und C, eine Art Zukunftsroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Traben-Trarbach am 14.04.2016

A wie B und C , eine Art Zukunftsvision ? A wie B und C, ist das Roman Debüt der jungen Amerikanischen Autorin Alexandra Kleeman , für den sie mit dem Bard Fiction Price 2016 ausgezeichnet wurde. Meine Meinung zum Buch und Autorin: Ich muss sagen es ist ein sehr eigenwilliger, exzentrischer... A wie B und C , eine Art Zukunftsvision ? A wie B und C, ist das Roman Debüt der jungen Amerikanischen Autorin Alexandra Kleeman , für den sie mit dem Bard Fiction Price 2016 ausgezeichnet wurde. Meine Meinung zum Buch und Autorin: Ich muss sagen es ist ein sehr eigenwilliger, exzentrischer Roman , für mich eine Art Sicene Fiction und Zukunftsroman, auf einer neuen Art geschrieben. Den Schreibstil fand ich sehr ungewöhnlich und gewöhnungs bedürftig, er ist flüssig geschrieben. Ein Roman für Liebhaber dieses Genres. Auch hatte man das Gefühl das sie uns etwas sagen will mit dieser Geschichte,auf die zukünftigen Trends , Lebensstil und Essgewohnheiten hinweisen will. Die Werbeversprechen in den Medien, die uns etwas suggerieren und damit einlullen wollen. Das künftige Konsumverhalten, sie nimmt das ganzes etwas aufs Korn, mit einem hintergründigen schwarzen Humor. Ihren Protagonisten, fehlten mir Körper und Geist, sie wirkten etwas leblos auf mich. Ihre Figur A, ist eine junge attraktive Frau, auf der Suche nach halt und Wärme, in ihrer so sterilen und unwirklichen Welt, sie ist geradezu besessen von der Werbung im TV, besonders der Kandy Kakes, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen. Es ist schon eine Art Obsession, wie sie hinter den Keksen herjagt. Sie sieht Gespenster an jeder Ecke, nachdem sie ihre kostümierten-Nachbarn beobachtet hat. B, ihre Freundin, die sie bei sich aufgenommen hat, fand ich bedrückend und beklemmend, nicht nur das sie A, in ihrem aussehen nacheifert, sie kopiert um wie deren Ebenbild auszusehen. Auch ihr Essverhalten ist absurd, sie ernährt sich vorwiegend von künstlichem bunten Wassereis. C, der Freund von A kam bei mir sehr unsympathisch rüber, er liebt Tier-und Haifisch-Dokumentationen und beim Sex mit A, schaut er Pornos. Auch sein Essverhalten fand ich Krank. Kein wunder das eines Tages A, ausbricht aus dieser Dreiecksbeziehung und wortlos verschwindet. Wohin, warum, kommt sie zurück, das müssen B und C, sich fragen. Alle drei Protagonisten fand ich sehr suspekt uns merkwürdig in ihrem ganzen verhalten, einfach abnormal. Auch das sie keine Namen haben, nur A, B und C, heißen, das macht es einem schwer mit ihnen warm zu werden, sie bleiben für mich Fremde. Der Roman ist nicht schlecht, eine moderner Zukunftsroman, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Ein Roman für Liebhaber von Utopien, Sicene Fiction oder wie sie alles heißen...

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A wie B und C, eine Art Zukunftsroman
von einer Kundin/einem Kunden am 14.04.2016

A wie B und C , eine Art Zukunftsvision ? A wie B und C, ist das Roman Debüt der jungen Amerikanischen Autorin Alexandra Kleeman , für den sie mit dem Bard Fiction Price 2016 ausgezeichnet wurde. Meine Meinung zum Buch und Autorin: Ich muss sagen es ist ein sehr eigenwilliger, exzentrischer... A wie B und C , eine Art Zukunftsvision ? A wie B und C, ist das Roman Debüt der jungen Amerikanischen Autorin Alexandra Kleeman , für den sie mit dem Bard Fiction Price 2016 ausgezeichnet wurde. Meine Meinung zum Buch und Autorin: Ich muss sagen es ist ein sehr eigenwilliger, exzentrischer Roman , für mich eine Art Sicene Fiction und Zukunftsroman, auf einer neuen Art geschrieben. Den Schreibstil fand ich sehr ungewöhnlich und gewöhnungs bedürftig, er ist flüssig geschrieben. Ein Roman für Liebhaber dieses Genres. Auch hatte man das Gefühl das sie uns etwas sagen will mit dieser Geschichte,auf die zukünftigen Trends , Lebensstil und Essgewohnheiten hinweisen will. Die Werbeversprechen in den Medien, die uns etwas suggerieren und damit einlullen wollen. Das künftige Konsumverhalten, sie nimmt das ganzes etwas aufs Korn, mit einem hintergründigen schwarzen Humor. Ihren Protagonisten, fehlten mir Körper und Geist, sie wirkten etwas leblos auf mich. Ihre Figur A, ist eine junge attraktive Frau, auf der Suche nach halt und Wärme, in ihrer so sterilen und unwirklichen Welt, sie ist geradezu besessen von der Werbung im TV, besonders der Kandy Kakes, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte ziehen. Es ist schon eine Art Obsession, wie sie hinter den Keksen herjagt. Sie sieht Gespenster an jeder Ecke, nachdem sie ihre kostümierten-Nachbarn beobachtet hat. B, ihre Freundin, die sie bei sich aufgenommen hat, fand ich bedrückend und beklemmend, nicht nur das sie A, in ihrem aussehen nacheifert, sie kopiert um wie deren Ebenbild auszusehen. Auch ihr Essverhalten ist absurd, sie ernährt sich vorwiegend von künstlichem bunten Wassereis. C, der Freund von A kam bei mir sehr unsympathisch rüber, er liebt Tier-und Haifisch-Dokumentationen und beim Sex mit A, schaut er Pornos. Auch sein Essverhalten fand ich Krank. Kein wunder das eines Tages A, ausbricht aus dieser Dreiecksbeziehung und wortlos verschwindet. Wohin, warum, kommt sie zurück, das müssen B und C, sich fragen. Alle drei Protagonisten fand ich sehr suspekt uns merkwürdig in ihrem ganzen verhalten, einfach abnormal. Auch das sie keine Namen haben, nur A, B und C, heißen, das macht es einem schwer mit ihnen warm zu werden, sie bleiben für mich Fremde. Der Roman ist nicht schlecht, eine moderner Zukunftsroman, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Ein Roman für Liebhaber von Utopien, Sicene Fiction oder wie sie alles heißen...

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Was will mir dieses Buch sagen?
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck (Elbe) am 26.04.2016

Das Cover ist in einem schlichten Weiß gehalten. Darauf prangt der Titel in goldenen Buchstaben. Ich weiß nicht, ob dieses Bild mich auf Anhieb angesprochen hätte. Dennoch wurde irgendwie meine Neugier geweckt und ich griff zum Buch. Nun aber erst einmal der Inhalt per Klappentext: A ist eine attraktive junge Frau.... Das Cover ist in einem schlichten Weiß gehalten. Darauf prangt der Titel in goldenen Buchstaben. Ich weiß nicht, ob dieses Bild mich auf Anhieb angesprochen hätte. Dennoch wurde irgendwie meine Neugier geweckt und ich griff zum Buch. Nun aber erst einmal der Inhalt per Klappentext: A ist eine attraktive junge Frau. B ist ihre Mitbewohnerin, die um jeden Preis so aussehen möchte wie A. C ist As Freund und schaut mit ihr am liebsten Haifisch-Dokumentationen oder Pornos. Als A eines Tages verschwindet, ahnen B und C nicht, dass sie sie womöglich nie wiedersehen werden. A wie B und C erzählt mit scharfem Blick und hintergründigem Humor von unserer Obsession, perfekt zu sein: wie Realityshows, Werbung und abstruse Trends uns in Beschlag nehmen und zu Leibeigenen unserer Körper machen. Meine Meinung: Ich gebe zu, dass ich nicht direkt einen Zugang zum Buch gefunden habe. Der Schreibstil ist zwar flüssig und lässt sich sehr gut verfolgen. Auch die Geschichte ließ sich somit gut lesen und die Seiten flogen nur so dahin. Jedoch heißen die Protagonisten hier nur schlicht A, B und C, was mir nicht unbedingt dabei half, eine gewisse Nähe zu ihnen aufzubauen. Dennoch fand ich mich in einigen Situationen, welche im Buch beschrieben werden, wieder. Allerdings nicht in allen. Manche Geschehnisse wirkten doch schon etwas skurril und seltsam. Nun aber zu meinem eigentlichen Problem- was wollte mir die Geschichte sagen? Darüber grübele ich schon ein paar Tage, denn hier werden lediglich Alltagssituationen angesprochen und keine sonderlich spannende Geschichte erzählt. Vielleicht lag die Spannung darin verborgen? Vielleicht dient es lediglich auch nur zur einfachen Unterhaltung? Ich bin noch unschlüssig. Die gesamte Stimmung wirkte auf mich jedoch etwas beklemmend und verstörend und so bleibe ich nach dem Ende des Buches auch zurück. Mein Fazit: Das war einfach nicht meine Geschichte und daher kann ich leider auch nur schwer eine Empfehlung aussprechen. Teilweise wurde ich gut unterhalten, teilweise hat mich die Geschichte aber absolut nicht angesprochen. Schade, hier hätte ich mir etwas mehr versprochen.

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Ungewöhnlich ja, aber...
von einer Kundin/einem Kunden aus Wildeck am 06.07.2016

Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Leider bin ich jetzt doch sehr enttäuscht. Schon beim Lesen ging es mir so, dass ich mich (fast) nie daran erinnern konnte, was ich am Vorabend gelesen hatte. Ich konnte sozusagen... Ich hatte mich so auf dieses Buch gefreut. Leider bin ich jetzt doch sehr enttäuscht. Schon beim Lesen ging es mir so, dass ich mich (fast) nie daran erinnern konnte, was ich am Vorabend gelesen hatte. Ich konnte sozusagen keine Beziehung zu dem Buch aufbauen. Zu der Hauptdarstellerin sowieso nicht - sie war einfach viel zu weit entfernt von mir. Um was geht es? Um eine Sekte? Magersucht? Medienkritik? Gesellschaftskritik? Am ehesten kann ich noch mit der Medienkritik mitgehen. Die Gesellschaftskritik erschließt sich mir nicht so ganz. Auf jeden Fall ist das Buch völlig abgedreht. Irgendwie habe ich am Ende erwartet, dass Hape Kerkeling um die Ecke kommt und wie damals bei "Hurz" anfängt zu singen: "Das ganze Leben ist ein Quiz - und wir sind nur die Kandidaten!" Und bei solchen Büchern fällt mir dann immer wieder auf: so wenig Mainstream, wie ich bin, so sehr bin ich Mainstream. Nach einem solchen Buch lese ich dann sehr gerne etwas sehr Straightes.

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Alexandra Kleemann – A wie B und C
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 02.06.2016

Alexandra Kleemann – A wie B und C Ich spare mir an dieser Stelle die Inhaltsangabe, da sie wenig mit dem Klappentext gemein hat. Hmmm... ehrlich gesagt, bin ich echt ratlos was ich hier schreiben soll, das ist mir in all den Jahren die ich schon Bücher verschlinge noch nicht wirklich... Alexandra Kleemann – A wie B und C Ich spare mir an dieser Stelle die Inhaltsangabe, da sie wenig mit dem Klappentext gemein hat. Hmmm... ehrlich gesagt, bin ich echt ratlos was ich hier schreiben soll, das ist mir in all den Jahren die ich schon Bücher verschlinge noch nicht wirklich passiert. Wenn man dieses Buch als „anders“ bezeichnet, ist das nicht mal annähernd die richtige Beschreibung. Dieses Buch wird auf jeden Fall polarisieren. Ich versuche meine Rezensionen immer neutral zu halten, aber ich glaube nicht, dass ich bei diesem Buch dazu fähig bin. Ich fange einfach mal mit etwas Positivem an: ich bin mit dem Buch fertig, der Schreibstil ist durchgehend flüssig. Das Cover ist interessant und eher schlicht, was mir gut gefällt, die Leseprobe hat mich neugierig gemacht und der Klappentext versprach mir einiges. Ich konnte mich sogar recht schnell damit anfreunden, dass die Charaktere A, B und C heißen, anstatt irgendwelcher Namen. Tja, das war es aber dann leider auch schon und es tut mir leid, dass ich den Sinn des Buches nicht entdeckt habe. Obwohl der Schreibstil flüssig ist, ist die Handlung einfach nur langatmig, viel zu detailreich und ich komme beim besten Willen nicht in der Geschichte an. Wenn ich noch einen einzigen überdetailreichen Werbespot zu Kandy Kakes lesen muss, … . Ich bitte wirklich vielmals um Entschuldigung, aber vielleicht bin ich einfach nicht dazu gemacht, dieses Buch zu würdigen. Vielleicht ist das einfach nur Kunst? In vielen Büchern wird schnell klar, worüber die Autorin oder der Autor schreiben möchte, aber hier habe ich viele Wörter und Buchstaben, die im Grunde wenig für mich aussagen. Wirr und chaotisch, es folgt für mich zumindest, keiner klaren Linie, ausschweifend, von allem ein bisschen und doch irgendwie nichts. Einfach absurd. Ehrlich, ich hab mir eindeutig etwas anderes vorgestellt nach der Leseprobe und auch dem Klappentext und deswegen bin ich maßlos enttäuscht. Da ich das Buch für eine Leserunde gewonnen habe, war ich gezwungen, es bis zum Ende durchzulesen, aber ich will ehrlich sein, zum Schluss habe ich nur noch quer gelesen. Auch die Charaktere sind einfach nur blass, haben wenig bis keine Tiefe und das liegt nicht mal so sehr daran, dass man im Buch nur mit Buchstaben angesprochen wird. A ist melancholisch, arbeitet als Korrektorin und mit ihrer Mitbewohnerin überfordert und sie ist mit C, ihrem Freund, zusammen, weil es nicht so kompliziert ist. Eines Tages verschwindet sie, weil ihr etwas im Leben fehlt. B ist ganz eindeutig nicht überlebensfähig, überfordert und Essgestört. Sie stalkt A, will genauso sein wie sie, eigentlich will sie A sein. C hat ne Eigentumswohnung, schaut gerne fern und ist irgendwie chronisch desinteressiert und findet alle sind verrückt. Sorry, aber die Geschichte hat mich überhaupt nicht gepackt, es wird keine Spannung aufgebaut, die Charaktere wirken nicht lebendig, wirken fremd, emotionslos, absurd und ich hatte nicht mal annähernd das Gefühl das zwischen uns eine Verbindung besteht. Ich weiß, die Autorin hat sich viel Mühe gegeben, viel Zeit investiert und wahrscheinlich ihr Herzblut in die Geschichte gesteckt, aber manchmal ist man einfach nicht auf einer Wellenlänge und ich befürchte, hier hatte ich mir einfach etwas anderes vorgestellt. Für mich klingt das alles soweit her geholt und so absurd, und das obwohl ich ein großer und leidenschaftlicher Fan von Fantasieromanen bin, die wie wir ja wissen, realitätsfern sind. Natürlich sehe ich ein, dass wenn man zwischen den Zeilen liest, hier einige tiefgreifende Themen der Gesellschaft angesprochen werden wie Konsumverhalten oder Essstörungen, Sekten und einiges anderes. Aber das was da in diesem Buch zusammengebracht wurde, ist einfach nur wirr und chaotisch, und ich weiß nicht wann ich mich das letzte Mal mit so einem Widerwillen durch ein Buch gequält habe. Fazit: Entweder man mag es oder man mag es nicht. Ich auf jeden Fall habe noch nie etwas Schlechteres gelesen. Von mir gibt es keine Leseempfehlung und nur 1 Stern, weil es drunter nicht geht. Tut mir leid.

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