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Ab heute heiße ich Margo

Roman

(1)
Die Geschichte zweier starker Frauen und eines ganzen Jahrhunderts
Stendal in den Dreißigerjahren: Hier kreuzen sich die Wege von Margo und Helene. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg und die deutsche Teilung getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Die Geschichte zweier Frauen mit einem gemeinsamen Geheimnis, berührend, fesselnd und voller Überraschungen!
Margo weiß, was sie will: eine anspruchsvolle Arbeit und Verantwortung. Als sie Helene bei Photo-Werner trifft, hat diese schon viel riskiert. Sie ist im Spanischen Bürgerkrieg zwischen die Fronten geraten. Mit ihr taucht Alard von Sedlitz in Stendal auf, ein charismatischer junger Schlesier, in den sich beide verlieben. Sie werden durch Krieg und Verfolgung getrennt. Margo verliert auf der Flucht 1945 ihr Kind und beinahe ihr Leben. Mit Henri, dem der Krieg alle Illusionen geraubt hat, baut sie sich eine neue Existenz in Westdeutschland auf. Helene, die Buchenwald überlebt hat, wird in Ostberlin von der Stasi zur »Kundschafterin des Friedens« ausgebildet. Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs treffen beide wieder aufeinander, verbunden durch ein Familiengeheimnis und gelenkt durch die Stasi. Doch selbst das Ende der DDR bedeutet kein Ende ihrer dramatischen Verstrickung, die noch bis ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts reicht.
Cora Stephan erzählt Zeitgeschichte als Familiengeschichte und entwirft Charaktere, denen man voller Spannung folgt, getrieben von dem Wunsch, dem Rätsel von Liebe, Verwandtschaft und Verrat auf die Spur zu kommen.
Rezension
»Eine Hommage an außergewöhnliche Frauen, die nie aufgeben, ihr Glück zu suchen.«
Portrait
Cora Stephan ist seit mehr als dreißig Jahren freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken, Kolumnen – und Bücher. Neben zehn Sachbüchern hat sie unter dem Pseudonym Anne Chaplet zehn preisgekrönte Kriminalromane veröffentlicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 640, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783462315394
Verlag EBook by Kiepenheuer&Witsch
Verkaufsrang 2.035
eBook (ePUB)
18,99
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Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Ein hinreißender Roman über zwei starke Frauen und 70 Jahre deutsche Geschichte. Zwei gefüllte Leben mit einigen Hochs und Tiefs. Ein Buch, das Sie nicht aus der Hand legen mögen. Ein hinreißender Roman über zwei starke Frauen und 70 Jahre deutsche Geschichte. Zwei gefüllte Leben mit einigen Hochs und Tiefs. Ein Buch, das Sie nicht aus der Hand legen mögen.

„Krieg und Frieden “

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts begleiten wir Margo und Helene , zwei starke widerständige Frauenpersönlichkeiten, die durch Schicksal , Freundschaft und Hass eng verbunden bleiben ! Ihre dramatischen Lebensgeschichten kreuzen sich immer wieder und auch ihre politischen Lebenswege sind miteinander verwoben ! Mit Margo Vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts begleiten wir Margo und Helene , zwei starke widerständige Frauenpersönlichkeiten, die durch Schicksal , Freundschaft und Hass eng verbunden bleiben ! Ihre dramatischen Lebensgeschichten kreuzen sich immer wieder und auch ihre politischen Lebenswege sind miteinander verwoben ! Mit Margo und Helene erleben wir hautnah entsetzliche Kriegstage mit fürchterlichen Verlusten , Verfolgung und bittere Gefangenschaft , traumatische Folter , harte Aufbaujahre auf beiden Seiten Deutschlands und immer wieder Verrat an allen Fronten, persönlicher und politischer Art ! Mich hat das Buch tagelang gefesselt , so realitätsnah, detailliert und kontinuierlich haben mich die Ereignisse mitgenommen und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen !

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim

Die Lebensgeschichten der Frauen Margo und Helene spiegeln gleichzeitig sechs Jahrzehnte deutscher Zeitgeschichte wider.
Toller Schmöker (nicht nur) für Frauen.
Die Lebensgeschichten der Frauen Margo und Helene spiegeln gleichzeitig sechs Jahrzehnte deutscher Zeitgeschichte wider.
Toller Schmöker (nicht nur) für Frauen.

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Frauen-Historie
von einer Kundin/einem Kunden aus Kasseburg am 10.04.2016

Die Autorin Cora Stephan hatte ich bisher nicht gelesen. Bücher aus dem zweiten Weltkrieg finde ich grundsätzlich sehr interessant und ich habe mich sehr darauf gefreut das Thema mal aus Frauensicht zu lesen. Das Buch spielt hauptsächlich in Berlin und Stendal und beginnt zu Zeiten des beginnenden 2. Weltkriegs. Leider bin... Die Autorin Cora Stephan hatte ich bisher nicht gelesen. Bücher aus dem zweiten Weltkrieg finde ich grundsätzlich sehr interessant und ich habe mich sehr darauf gefreut das Thema mal aus Frauensicht zu lesen. Das Buch spielt hauptsächlich in Berlin und Stendal und beginnt zu Zeiten des beginnenden 2. Weltkriegs. Leider bin ich nicht so gut in das Buch reingekommen. Ich fand den Sprachstil schwierig und auch das Bild der zwei unterschiedlichen Frauen nicht immer ganz schlüssig. Auch ein hohes Maß an verschiedenen Personen war manchmal recht unübersichtlich - wobei am Ende auch ein Verzeichnis über die Personen ist, was hilfreich war. Ich hatte aber nicht immer Lust nach hinten zu blättern ehrlich gesagt. Margo und Helenes Geschichte geht über mehrere Jahrzehnte und wechselt immer zwischen den Frauen, welche nicht immer, aber doch immer wieder in Kontakt zueinander stehen. Beide lieben zeitweilig denselben Mann. Helene lebt später dann im Osten, Margo im Westen. Hiermit sollte auch sicher die unterschiedliche Lebensweise dargestellt werden, die den Menschen nach der Teilung Deutschlands zu Teil wurde. Leider hat mich vieles von der Geschichte nicht so überzeugt und angesprochen, ich hatte mir vielleicht auch mehr erhofft. Vielleicht waren meine Erwartungshaltungen auch einfach anders. Das Cover vom Buch war ebenfalls nicht ganz so meins, aber ein Bild ist nun wirklich Geschmackssache. Ich denke, das vielleicht anderen Frauen diese Literatur besser gefällt, als mir. Vielleicht bin ich da auch nicht so der Maßstab. Die Darstellung der Lebensweise und auch die Kriegszeit war insgesamt schlüssig, nur die personellen Handlungen eben leider oft wuselig. Deshalb leider nur 3 Sterne. Inhaltsangabe Cover: Stendal in den Dreißigerjahren: Hier kreuzen sich die Wege von Margo und Helene. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg und die deutsche Teilung getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Die Geschichte zweier Frauen mit einem gemeinsamen Geheimnis, berührend, fesselnd und voller Überraschungen! Margo weiß, was sie will: eine anspruchsvolle Arbeit und Verantwortung. Als sie Helene bei Photo-Werner trifft, hat diese schon viel riskiert. Sie ist im Spanischen Bürgerkrieg zwischen die Fronten geraten. Mit ihr taucht Alard von Sedlitz in Stendal auf, ein charismatischer junger Schlesier, in den sich beide verlieben. Sie werden durch Krieg und Verfolgung getrennt. Margo verliert auf der Flucht 1945 ihr Kind und beinahe ihr Leben. Mit Henri, dem der Krieg alle Illusionen geraubt hat, baut sie sich eine neue Existenz in Westdeutschland auf. Helene, die Buchenwald überlebt hat, wird in Ostberlin von der Stasi zur »Botschafterin des Friedens« ausgebildet. Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs treffen beide wieder aufeinander, verbunden durch ein Familiengeheimnis und gelenkt durch die Stasi. Doch selbst das Ende der DDR bedeutet kein Ende ihrer dramatischen Verstrickung, die noch bis ins letzte Jahr des 20. Jahrhunderts reicht.

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Als der Krieg das Leben bestimmte
von einer Kundin/einem Kunden aus Leonding am 18.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Der Autorin gelingt hier ein besonders vielschichtiger und authentischer Roman über eine Zeit, die in Europa tiefe Wunden hinterlassen hat. Exemplarisch für Millionen Menschen stellt sie hier mehrere Familien und Einzelpersonen in den Vordergrund, die sich in der Zeit von 1936 bis 2000 auf unterschiedlichen und trotzdem verwobenen Wegen... Der Autorin gelingt hier ein besonders vielschichtiger und authentischer Roman über eine Zeit, die in Europa tiefe Wunden hinterlassen hat. Exemplarisch für Millionen Menschen stellt sie hier mehrere Familien und Einzelpersonen in den Vordergrund, die sich in der Zeit von 1936 bis 2000 auf unterschiedlichen und trotzdem verwobenen Wegen ihr Leben bestreiten. Der Leser begleitet Margo (die eigentlich Margarete heißt) bei den wichtigsten Stationen ihres Lebens: Eine Lehre im Fotoladen ihres Heimatortes Stendal, die erste Liebe, Krieg und Hochzeit, und all die folgenden Wirrungen, die den Menschen gegen Ende des Krieges widerfahren und die durch die Teilung Berlins für die im Osten lebenden nicht besser werden. Unermesslich muss der Schmerz sein, der Margo und ihre Verwandten und Bekannten immer wieder einholt und vielleicht ist gerade das ein Faktor, warum dieser Roman auch heutzutage fasziniert und tief berührt. Weil wir heute uns eben nicht mehr vorstellen können, Stoff für Essen eintauschen zu müssen, über uns Kriegsflieger zu hören oder sich in seinem eigenen Heim (wenn man denn eines hatte) vor niemandem sicher zu fühlen. Die Abschnitte im Buch werden abwechselnd aus der Sicht der wichtigsten Personen erzählt: Margo, Helene, Alard und zum Ende noch Margos Enkelin. Oft sind die Abschnitte voneinander unabhängig, da sich auch die Leben der drei getrennt haben, doch die wenigen Überschneidungen, die es gibt, sind von so elementarer Bedeutung, dass sie dadurch auch aus allen Perspektiven beleuchtet werden können. Vieles, was der Leser aus den Abschnitten herausliest, erschließt sich den Protagonisten oft erst nach und nach und es macht einen Teil der Spannung aus, sie dabei zu beobachten, was sie fühlen, als sie die Zusammenhänge verstehen und wie sie darauf reagieren. Zu Beginn sind Alard, Margo und Helene eher lose miteinander bekannt, die beiden Frauen arbeiten beide im Fotoladen und fühlen sich zu Alard hingezogen. Aus diesen Bekanntschaften lässt Cora Stephan im Lauf der Zeit intensive, fast voneinander abhängige Beziehungen entstehen, bildet ein mitunter fatales Dreiecksgespann, das schlussendlich nicht nur das Leben der drei, sondern auch das ihrer Bekannten und Verwandten gefährdet. Ein wenig schade fand ich, dass nicht Margo diesen Roman mit einer ihrer Tagebucheintragungen beendet, das hätte gut gepasst, ist sie doch auch die erste Person, die man hier kennenlernt. Dadurch gibt es noch eine Art „Abspann“, der für mich fast schon eine eigene Geschichte ergibt und somit hat man das Gefühl, dass es noch weitergehen hätte können.

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2 0
Margo, Helene, Alard und eine Tochter zu dritt - in einem Jahrhundertroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Radeburg am 10.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Es geht um Liebe und um Spionage. Also ein James Bond in Romanform? Weit gefehlt. Im Gegensatz zu dem oskarverzierten Klischee-Machwerk gibt es kein Gut und Böse, kein simples Richtig oder Falsch. Die Grundgeschichte ist die Dreiecksbeziehung zwischen Margo, Helene und Alard im Verlauf der gesamten Lebenszeit, vor der... Es geht um Liebe und um Spionage. Also ein James Bond in Romanform? Weit gefehlt. Im Gegensatz zu dem oskarverzierten Klischee-Machwerk gibt es kein Gut und Böse, kein simples Richtig oder Falsch. Die Grundgeschichte ist die Dreiecksbeziehung zwischen Margo, Helene und Alard im Verlauf der gesamten Lebenszeit, vor der Kulisse zeitgeschichtlicher Ereignisse des 20. Jahrunderts. Ziel der Handlung ist die Aufklärung des Schicksals der gemeinsamen Tochter. Eine Tochter zudritt? Das zu erklären wäre ein Spoiler. Ich kann nur empfehlen: lesen! Der Roman ist spannend und fesselnd wie ein Abenteuerroman, bietet überraschende Wendungen wie ein guter Krimi, obwohl er keines von beidem ist. Eher ein Drama in Romanform. Es ist ein novellenhaftes Sujet, das einem guten Regisseur auffallen sollte. Aus meiner Sicht ein Meisterwerk, dem eine dramaturgische Verwertung gut anstünde, ab Theater oder Film.

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1 0
„Wie fasst man ein Menschenleben zusammen?“
von La novelera am 09.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Cora Stephans Roman „Ab heute heiße ich Margo“ lässt den Leser in die Welt von Margarete „Margo“ Hegewald eintauchen, 1919 geboren. Die junge Frau, die ab ihrem Jugendalter Margo genannt werden möchte, wird ein turbulentes und spannungsreiches Leben haben mit vielen Höhen und Tiefen. Sie wird zwei Diktaturen erleben,... Cora Stephans Roman „Ab heute heiße ich Margo“ lässt den Leser in die Welt von Margarete „Margo“ Hegewald eintauchen, 1919 geboren. Die junge Frau, die ab ihrem Jugendalter Margo genannt werden möchte, wird ein turbulentes und spannungsreiches Leben haben mit vielen Höhen und Tiefen. Sie wird zwei Diktaturen erleben, Menschen kennenlernen, die sie liebt und von denen sie einige wieder verliert. Helene Pinkus, die sie im Fotostudio von Otto Werner kennenlernt, bei dem sie als Buchhalterin arbeitet, wird ihren Lebensweg an verschiedenen Stationen kreuzen und auf verschiedene Weise eine bedeutsame Rolle in ihrem Leben spielen. Das Buch erzählt vom Schicksal der beiden Frauen, das durch verschiedene Personen miteinander verwoben ist. Der Satz „Wie fasst man ein Menschenleben zusammen?“ (S. 593 im Buch) könnte ein Leitsatz für diesen wundervollen Roman sein, denn jene zu beantworten schafft Cora Stephan mit diesem Werk auf wunderbare Weise. Die Sprache, mit der sie die Figuren lebendig werden lässt, ist treffend und literarisch, zuweilen mit Fremdwörtern gespickt, auf hohem Niveau. Dabei schweift die Autorin nicht in langatmige Beschreibungen ab, sondern erzählt in klarem Stil vom Schicksal der beiden Frauen, die sich in denselben Mann verlieben und deren Wege sich auf tragische Weise trennen. Eingebettet ist die Geschichte um Margo, Helene, Henri (Margos Ehemann) und Alard (der Mann, in den sich beide Frauen verlieben) in die historischen Vorgänge des 20. Jahrhunderts – das Naziregime, die Vertreibungen aus Schlesien, die DDR, in der Helene später lebt. Der Leser gewinnt also bei diesem Lesevergnügen noch einen Einblick in wichtige Epochen der deutschen Geschichte, gut zu verstehen, da an „reale“ Personen und deren Erlebnisse geknüpft. „Ab heute heiße ich Margo“ ist ein wunderbares Buch, das einen fesselt und mitreißt, sich mitfreuen, aber auch mitleiden lässt. Ich persönlich habe große Sympathie für die Charaktere empfunden, aber an manchen Stellen auch gehadert und vielleicht nicht zuletzt verurteilt. Dieses Buch lässt sich nicht gut in wenigen Worten zusammenfassen – man muss es gelesen haben. Ein anspruchsvolles, sehr angenehm zu lesendes Buch, aus dem man viel für das eigene Leben und aus den Lebensumständen der eigenen Vorfahren lernen kann. Eine absolute Empfehlung!

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1 0
drei Frauengenerationen über Jahrzehnte hinweg erzählt
von Marita Robker-Rahe aus Belm am 07.08.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

" Ab heute heiße ich Margo " von Cora Stephan, ist ein Roman, der das Leben dreier Frauengenerationen über die letzten 60 Jahre hinweg erzählt. So macht Geschichte erleben Spaß. Margarethe Hegewald , genannt Margo, ist eine der Hauptpersonen dieses Romans, der in den dreißiger Jahren in Stendal beginnt. Margo... " Ab heute heiße ich Margo " von Cora Stephan, ist ein Roman, der das Leben dreier Frauengenerationen über die letzten 60 Jahre hinweg erzählt. So macht Geschichte erleben Spaß. Margarethe Hegewald , genannt Margo, ist eine der Hauptpersonen dieses Romans, der in den dreißiger Jahren in Stendal beginnt. Margo beginnt eine Lehre beim ansässigen Photographen und lernt dort die zurückhaltende Helene Pinkus kennen, die schon als junges Mädchen im spanischen Bürgerkrieg als Photographin dabei war. Dort wurde sie von einem guten Freund des Botschaftsangehörigen Alard von Sedlitz gerettet. Alard , ein Mann, in den sich beide Frauen , Margo und später auch Helene verlieben , spielt eine wichtige Rolle in dieser Geschichte, die den zweiten Weltkrieg, die Teilung Deutschlands und später die Wiedervereinigung umfasst. Margo verbringt ihr Leben nach dem Krieg in Westdeutschland, Helene in der DDR. So entsteht ein gutes Bild beider Teile Deutschlands, an dem der Leser teilhaben kann. Cora Stephan hat einen mitreißenden Erzählstil, der mich gleich von Anfang an in das Buch eintauchen ließ. Die Figuren werden sehr facettenreich und empathisch beschrieben, was ich bei einem Roman sehr wichtig finden, um mich mit den Figuren identifizieren zu können. Auch die geschichtlichen Ereignisse werden spannend und mit fundiertem Wissen beschrieben, sodass man gleich Bilder vor Augen hat und sich die Flucht der schlesischen Bevölkerung, die Ereignisse des zweiten Weltkriegs und danach die Konsequenzen der deutschen Teilung gut vorstellen kann. Auch die Manipulation der Bevölkerung der DDR und deren Spionagetätigkeit spielt eine Rolle in diesem Buch. Ein gut gespannter und lebhaft erzählter Bilderbogen der letzten 60 Jahre ist hier gelungen und ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, das man einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legt.

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drei Frauengenerationen über Jahrzehnte hinweg erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Belm am 07.08.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

" Ab heute heiße ich Margo " von Cora Stephan, ist ein Roman, der das Leben dreier Frauengenerationen über die letzten 60 Jahre hinweg erzählt. So macht Geschichte erleben Spaß. Margarethe Hegewald , genannt Margo, ist eine der Hauptpersonen dieses Romans, der in den dreißiger Jahren in Stendal beginnt.... " Ab heute heiße ich Margo " von Cora Stephan, ist ein Roman, der das Leben dreier Frauengenerationen über die letzten 60 Jahre hinweg erzählt. So macht Geschichte erleben Spaß. Margarethe Hegewald , genannt Margo, ist eine der Hauptpersonen dieses Romans, der in den dreißiger Jahren in Stendal beginnt. Margo beginnt eine Lehre beim ansässigen Photographen und lernt dort die zurückhaltende Helene Pinkus kennen, die schon als junges Mädchen im spanischen Bürgerkrieg als Photographin dabei war. Dort wurde sie von einem guten Freund des Botschaftsangehörigen Alard von Sedlitz gerettet. Alard , ein Mann, in den sich beide Frauen , Margo und später auch Helene verlieben , spielt eine wichtige Rolle in dieser Geschichte, die den zweiten Weltkrieg, die Teilung Deutschlands und später die Wiedervereinigung umfasst. Margo verbringt ihr Leben nach dem Krieg in Westdeutschland, Helene in der DDR. So entsteht ein gutes Bild beider Teile Deutschlands, an dem der Leser teilhaben kann. Cora Stephan hat einen mitreißenden Erzählstil, der mich gleich von Anfang an in das Buch eintauchen ließ. Die Figuren werden sehr facettenreich und empathisch beschrieben, was ich bei einem Roman sehr wichtig finden, um mich mit den Figuren identifizieren zu können. Auch die geschichtlichen Ereignisse werden spannend und mit fundiertem Wissen beschrieben, sodass man gleich Bilder vor Augen hat und sich die Flucht der schlesischen Bevölkerung, die Ereignisse des zweiten Weltkriegs und danach die Konsequenzen der deutschen Teilung gut vorstellen kann. Auch die Manipulation der Bevölkerung der DDR und deren Spionagetätigkeit spielt eine Rolle in diesem Buch. Ein gut gespannter und lebhaft erzählter Bilderbogen der letzten 60 Jahre ist hier gelungen und ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, das man einmal angefangen nicht mehr aus der Hand legt. TEILEN

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Zeitreise zweier Frauen
von Marion L. aus Tornesch am 16.07.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Helene und Margo lernen sich durch ihren Beruf kennen, unglückliche Voraussetzungen trennen die Beiden im 2. Weltkrieg. Schon treten die ersten Lügen und Intrigen auf, die sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen. Auch nach dem Krieg, wo Ost- und Westdeutschland voneinander getrennt sind, versuchen die Frauen... Helene und Margo lernen sich durch ihren Beruf kennen, unglückliche Voraussetzungen trennen die Beiden im 2. Weltkrieg. Schon treten die ersten Lügen und Intrigen auf, die sich wie ein roter Faden durch das Buch ziehen. Auch nach dem Krieg, wo Ost- und Westdeutschland voneinander getrennt sind, versuchen die Frauen ihr Glück zu finden. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und die Lügen und offenen Fragen nehmen keine Ende. Erst weit nach der Grenzöffnung, im betagten Alter, kann Helene reinen Tisch machen, doch die Worte erreichen Margo leider nicht mehr. Für mich ein Stück Zeitgeschichte, wo man einfach versuchen musste zu überleben. Eine andere Wahl hatte man nicht oder doch?! Und auch hier zeigt es sich deutlich, dass die Menschen manipulierbar sind. Mich hat dieses Buch berührt, als ob man in diesem Buch eine Art Nebenrolle abbekommen hat, als stiller Zuhörer.

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ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 05.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Mehr als ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte wird in diesem Buch behandelt. Es beginnt 1936 mit dem immer größer werdenden Machteinfluss Nazis und endet nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Das Ganze wird eingebettet in die Wünsche, Erwartungen, Sehnsüchte, Probleme und Enttäuschungen zweier Frauen. Eine geht ihren Weg im Westteil und... Mehr als ein halbes Jahrhundert deutscher Geschichte wird in diesem Buch behandelt. Es beginnt 1936 mit dem immer größer werdenden Machteinfluss Nazis und endet nach der Wiedervereinigung Deutschlands. Das Ganze wird eingebettet in die Wünsche, Erwartungen, Sehnsüchte, Probleme und Enttäuschungen zweier Frauen. Eine geht ihren Weg im Westteil und die andere im Ostteil Deutschlands. Aber immer wieder kreuzen und berühren sich ihre Lebenswege. Also mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Beim Lesen der Jugendjahre von Margarete (Margo) und Helene sind mir immer wieder parallelen zu Dingen aufgefallen, die meine Oma mir aus dieser Zeit berichtet hat. Es ist somit sehr authentische geschrieben. Auch die Bezeichnung „Rasiersitz“ (vorderste und billigste Reihe im Kino) kannte ich von meinem Vater. Was mir beim Lesen aufgefallen ist: Cora Stephan ist es in diesem Buch herrlich gelungen von einem Schauplatz auf den nächsten zu switchen, ohne alle Facetten des alten Themas vollständig auszuleuchten bzw. zu klären. Manchmal ist mir erst Seiten später eine Frage zu dem Geelesenen eingefallen – was ist denn eigentlich mit …? (will nicht zu viel vom Inhalt verraten). Doch irgendwann wurden dann auch diese „Versäumnisse“ von ihr aufgegriffen und weitererzählt. Bei mir hat sich dadurch während der ganzen 637 Seiten die Spannung gehalten. Ich fand diesen Schreibstil äußerst unterhaltsam. Wenn auch Margo die Hauptakteurin dieses Buches war, so war sie mir doch stellenweise etwas unsympathisch. Ihr ständiges Fremdgehen, ihre Fokussierung auf den Beruf und dann auch wie sie ihren Mann behandelt hat. Aber vielleicht oder ganz sicher, war er nicht der Richtige. Somit haben beide Frauen, Margo und Helene, in ihrem Leben nicht den richtigen Mann bekommen, aber ich denke das ist gerade in ihrer Zeit vielen so gegangen. Trotzdem haben beide versucht für sich das Beste aus ihrem Leben zu machen, wenn auch nicht immer mit hundertprozentigem Erfolg. Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen und kann es an alle die sich für Frauenschicksale und deutsche Geschichte interessieren, weiterempfehlen.

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Starke Frauen, die auch Schwächen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 04.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Protagonistin heißt mit gebürtigem Namen Margarete Hegewald, sie ist im August 1919 geboren und lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Stendal. In ihrer Kindheit wird sie Gretl genannt. Im Winter 1936 beschließt sie, dass sie kein Kind mehr ist und schneidet sich die Haare ab.... Die Protagonistin heißt mit gebürtigem Namen Margarete Hegewald, sie ist im August 1919 geboren und lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Stendal. In ihrer Kindheit wird sie Gretl genannt. Im Winter 1936 beschließt sie, dass sie kein Kind mehr ist und schneidet sich die Haare ab. Sie möchte selber über ihr Leben entscheiden. Sie möchte kein Abitur machen sondern eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen und ihr eigenes Geld verdienen, auf eigenen Beinen stehen und sich ihre Träume erfüllen. Margarete träumt von einem Leben in Freiheit und von einem eigenen Auto. Es passiert viel in Deutschland. Hitler rüstet auf, die Wirtschaft floriert. Zunächst sind die Bürger noch optimistisch und positiv gestimmt, aber nach und nach kommt auch Angst hinzu, das was dort alles passiert, kann doch nicht gut gehen. Margarete lernt den Diplomaten Alard von Sedlitz kennen, seine Eltern betreiben ein Rittergut in Schlesien. Seit dieser ersten Begegnung mit Alard beschließt Margarete, dass sie ab jetzt Margo heißt. Aber nicht nur Margo hat sich in Alard verliebt auch ihre Kollegin, die Fotografin Helene hat sich in Arlard verguckt. Es ist für Margo eine bittere Erfahrung, dass Arlard mehr Interesse an Helene statt an Margo zeigt. Wir dürfen miterleben, wie Margo in Osnabrück die Zeit des Wirtschaftswunders erlebt. Helene führt ihr Leben in Ost-Berlin. Der Verbleib von Margos Vater nach dem Krieg ist ungewiss und die Mutter und die Schwester von Margo leben ihr Leben in der DDR in Stendal. Es ist die Lebensgeschichte von starken Frauen, die auch Schwächen haben und sie werden immer wieder von der Vergangenheit eingeholt. Ich habe die kompletten 634 Seiten mit Spannung gelesen und die Geschichte hat mich bis zum Schluss begeistert!

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Starke Frauen, die auch Schwächen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 04.06.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die Protagonistin heißt mit gebürtigem Namen Margarete Hegewald, sie ist im August 1919 geboren und lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Stendal. In ihrer Kindheit wird sie Gretl genannt. Im Winter 1936 beschließt sie, dass sie kein Kind mehr ist und schneidet sich die Haare ab.... Die Protagonistin heißt mit gebürtigem Namen Margarete Hegewald, sie ist im August 1919 geboren und lebt mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester in Stendal. In ihrer Kindheit wird sie Gretl genannt. Im Winter 1936 beschließt sie, dass sie kein Kind mehr ist und schneidet sich die Haare ab. Sie möchte selber über ihr Leben entscheiden. Sie möchte kein Abitur machen sondern eine Ausbildung zur Bürokauffrau machen und ihr eigenes Geld verdienen, auf eigenen Beinen stehen und sich ihre Träume erfüllen. Margarete träumt von einem Leben in Freiheit und von einem eigenen Auto. Es passiert viel in Deutschland. Hitler rüstet auf, die Wirtschaft floriert. Zunächst sind die Bürger noch optimistisch und positiv gestimmt, aber nach und nach kommt auch Angst hinzu, das was dort alles passiert, kann doch nicht gut gehen. Es ist die Lebensgeschichte von starken Frauen, die auch Schwächen haben und sie werden immer wieder von der Vergangenheit eingeholt. Ich habe die kompletten 634 Seiten mit Spannung gelesen und die Geschichte hat mich bis zum Schluss begeistert!

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Durch 70 Jahre Freundschaft und die deutsche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 12.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Margarete, Helene und Alard begegnen sich in den 30-iger Jahren in Stendal. Bei Margarete mussten gerade, im wahrsten Sinn des Wortes, alte Zöpfe fallen. Sie verlässt die Schule um eine Buchhalterlehre bei Foto-Werner zu machen. Sie möchte selbständig und von niemandem abhängig sein. Helene, gerade aus dem... Margarete, Helene und Alard begegnen sich in den 30-iger Jahren in Stendal. Bei Margarete mussten gerade, im wahrsten Sinn des Wortes, alte Zöpfe fallen. Sie verlässt die Schule um eine Buchhalterlehre bei Foto-Werner zu machen. Sie möchte selbständig und von niemandem abhängig sein. Helene, gerade aus dem spanischen Bürgerkrieg zurück, fängt im Selben Geschäft an. Bei Bekannten lernt Margarete, Alard kennen, einen Freund Helenes, den sie aus Spanien kennt und nennt sich fortan Margo. Der Leser darf die Drei, fast 70 Jahre durch die turbulenten Zeiten unserer jüngsten Geschichte begleiten, beginnend vor dem 2. Weltkrieg bis nach der Wiedervereinigung. Auf über 600 Seiten gelingt es der Autorin die Stimmung und das Lebensgefühl dieser Zeiten ansprechend zu vermitteln. Die Kapitel, jeweils mit dem Namen der Hauptperson gekennzeichnet, lassen ein schlüssiges und bewegendes Bild der Lebenswege entstehen, die sich immer wieder begegnen. Ein gut recherchiertes Werk, das trotz seiner Komplexität, ein kurzweiliges Lesevergnügen ist.

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Durch 70 Jahre Freundschaft und die deutsche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 12.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Margarete, Helene und Alard begegnen sich in den 30-iger Jahren in Stendal. Bei Margarete mussten gerade, im wahrsten Sinn des Wortes, alte Zöpfe fallen. Sie verlässt die Schule um eine Buchhalterlehre bei Foto-Werner zu machen. Sie möchte selbständig und von niemandem abhängig sein. Helene, gerade aus dem... Margarete, Helene und Alard begegnen sich in den 30-iger Jahren in Stendal. Bei Margarete mussten gerade, im wahrsten Sinn des Wortes, alte Zöpfe fallen. Sie verlässt die Schule um eine Buchhalterlehre bei Foto-Werner zu machen. Sie möchte selbständig und von niemandem abhängig sein. Helene, gerade aus dem spanischen Bürgerkrieg zurück, fängt im Selben Geschäft an. Bei Bekannten lernt Margarete, Alard kennen, einen Freund Helenes, den sie aus Spanien kennt und nennt sich fortan Margo. Der Leser darf die Drei, fast 70 Jahre durch die turbulenten Zeiten unserer jüngsten Geschichte begleiten, beginnend vor dem 2. Weltkrieg bis nach der Wiedervereinigung. Auf über 600 Seiten gelingt es der Autorin die Stimmung und das Lebensgefühl dieser Zeiten ansprechend zu vermitteln. Die Kapitel, jeweils mit dem Namen der Hauptperson gekennzeichnet, lassen ein schlüssiges und bewegendes Bild der Lebenswege entstehen, die sich immer wieder begegnen. Ein gut recherchiertes Werk, das trotz seiner Komplexität, ein kurzweiliges Lesevergnügen ist.

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Ab heute heiße ich Margo
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 03.05.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei Frauenschicksale werden in dem Buch beschrieben über eine Zeitspanne von 1936 bis in das beginnende Jahr 2000. Es umfaßt die schrecklichen Jahre des Dritten Reiches, den Zweiten Weltkrieg, den Wiederaufbau und die Zeit nach dem Mauerfall. Ein hochinteressantes gut geschriebenes Buch mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. Margarete Hegewald beschließt mit... Zwei Frauenschicksale werden in dem Buch beschrieben über eine Zeitspanne von 1936 bis in das beginnende Jahr 2000. Es umfaßt die schrecklichen Jahre des Dritten Reiches, den Zweiten Weltkrieg, den Wiederaufbau und die Zeit nach dem Mauerfall. Ein hochinteressantes gut geschriebenes Buch mit zeitgeschichtlichem Hintergrund. Margarete Hegewald beschließt mit 16 Jahren die Schule zu verlassen. Sie will dem engen Elternhaus entfliehen und selbständig sein. Gegen den Willen des strengen Vaters beginnt sie eine Lehre bei Photo-Werner. Und ab sofort nennt sie sich Margo. Bei Photo-Werner begegnet sie Helene Pinkus, einer hochbegabten Fotografin, mit der sie sich anfreundet. Diese Freundschaft nimmt ein jähes Ende, als sich beide in den selben Mann verlieben. Doch Helene hat jüdische Wurzeln und kommt ins KZ nach Buchenwald. Die Autorin beschreibt die Schrecken des Krieges und die verheerenden Folgen mit einer ungeheueren Intensität. Auch Margo und Helene werden davon betroffen. Nach dem Krieg lebt in Margo im geteilten Deutschland im Westen und Helene im Osten. Und auch, wenn die beiden sich in ihrem späteren Leben immer wieder begegnen, trennt die beiden Frauen ein großes Geheimnis. Ein großartiges und spannendes Buch, gut recherchiert und beeindruckend geschrieben, spiegelt es das Leben im Deutschland des 20. Jahrhunderts wider. Die Protagonistinnen sind hervorragend charakterisiert, ebenso wie die Menschen, die ihren Lebensweg kreuzen. Das Buch hat mich gefangen genommen, und die Geschichte wird mich noch lange beschäftigen. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter und wünsche ihm ganz viele Leser.

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Durch 70 Jahre Freundschaft und die deutsche Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 22.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Margarete, Helene und Alard begegnen sich in den 30-iger Jahren in Stendal. Bei Margarete mussten gerade, im wahrsten Sinn des Wortes, alte Zöpfe fallen. Sie verlässt die Schule um eine Buchhalterlehre bei Foto-Werner zu machen. Sie möchte selbständig und von niemandem abhängig sein. Helene, gerade aus dem... Margarete, Helene und Alard begegnen sich in den 30-iger Jahren in Stendal. Bei Margarete mussten gerade, im wahrsten Sinn des Wortes, alte Zöpfe fallen. Sie verlässt die Schule um eine Buchhalterlehre bei Foto-Werner zu machen. Sie möchte selbständig und von niemandem abhängig sein. Helene, gerade aus dem spanischen Bürgerkrieg zurück, fängt im Selben Geschäft an. Bei Bekannten lernt Margarete, Alard kennen, einen Freund Helenes, den sie aus Spanien kennt und nennt sich fortan Margo. Der Leser darf die Drei, fast 70 Jahre durch die turbulenten Zeiten unserer jüngsten Geschichte begleiten, beginnend vor dem 2. Weltkrieg bis nach der Wiedervereinigung. Auf über 600 Seiten gelingt es der Autorin die Stimmung und das Lebensgefühl dieser Zeiten ansprechend zu vermitteln. Die Kapitel, jeweils mit dem Namen der Hauptperson gekennzeichnet, lassen ein schlüssiges und bewegendes Bild der Lebenswege entstehen, die sich immer wieder begegnen. Ein gut recherchiertes Werk, das trotz seiner Komplexität, ein kurzweiliges Lesevergnügen ist.

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Ab heute heiße ich Margo – ein Stück deutsche Geschichte
von Katja Brune aus Marienfeld am 04.04.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Anhand zweier Lebensgeschichten erzählt dieses Buch eindrucksvoll die Deutsche Geschichte von der Nazizeit über das getrennte Deutschland bis zur Wiedervereinigung. Zunächst fand ich die beschriebene Euphorie über Hitler und den Krieg etwas befremdlich, aber so war es nun mal. Zum Glück wurden die Gräueltaten der Nazis, Russen und Polen nur... Anhand zweier Lebensgeschichten erzählt dieses Buch eindrucksvoll die Deutsche Geschichte von der Nazizeit über das getrennte Deutschland bis zur Wiedervereinigung. Zunächst fand ich die beschriebene Euphorie über Hitler und den Krieg etwas befremdlich, aber so war es nun mal. Zum Glück wurden die Gräueltaten der Nazis, Russen und Polen nur angeschnitten und nicht in aller Ausführlichkeit beschrieben. Die Charakteren von Margo und Helene wurden gut beschrieben. Durch Margos Tagebucheintragungen erlangte man auch Einblick in ihre Gefühlswelt. Zunächst war mir Margo durchaus sympathisch. Als Karrierefrau und Liebhaberin mit diversen Affären gefiel sie mir deutlich weniger. Dagegen war mir Helene von Anfang an etwas suspekt. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Das Buch ist klar strukturiert, sodass man immer weiß, von wem wo und wann die Rede ist. Ich bin von dem Buch absolut begeistert und kann es nur weiterempfehlen.

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Ab heute heisse ich Margo
von Sylvia Mangl aus Wien am 29.03.2016
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Die junge Magarete Hegewald beschließt bereits früh in ihrem Leben, künftig nicht ein Hausfrauenleben wie ihre Mutter zu führen. Gegen den anfänglichen Widerstand ihres Vaters beginnt sie eine Lehre als Buchhalterin und ist voll Begeisterung für die neuen Zeiten und für den Führer. Auf Anregung von Alard von Sedlitz,... Die junge Magarete Hegewald beschließt bereits früh in ihrem Leben, künftig nicht ein Hausfrauenleben wie ihre Mutter zu führen. Gegen den anfänglichen Widerstand ihres Vaters beginnt sie eine Lehre als Buchhalterin und ist voll Begeisterung für die neuen Zeiten und für den Führer. Auf Anregung von Alard von Sedlitz, in den sie wild verliebt ist, nennt sie sich Margo; doch Alard liebt Helene Pinkus, eine Fotografin, die bei Foto Werner arbeitet, so wie Margo auch. Der Krieg bremst erst mal Margos hochfliegende Zukunftspläne aus sowie er auch die junge Liebe zu Henri Seliger auf eine harte Probe stellt. Es soll ganze zehn Jahre dauern, in denen sie einander nur schreiben und Henri nur gelegentlich Heimaturlaub hat, ehe sie ein richtiges Paar werden und in Westdeutschland ein neues Leben beginnen. Margos Mutter und ihre Schwester bleiben im Osten, ebenso Helene, die wegen ihrer jüdischen Vorfahren in ein KZ verbracht wurde und sich später zur Spionin ausbilden lässt. Margo hingegen findet auch nach dem Krieg wieder eine Anstellung und arbeitet sich bis in die Chefetage hoch. Die Erziehung ihrer einzigen Tochter überlässt sie weitgehend ihrem Mann, der seinen Beruf ohne viel Enthusiasmus ausübt. Und obwohl sie in gänzlich unterschiedlichen Welten leben, kreuzen sich doch immer wieder die Wege von Margo und Helene. Dieser Roman ist von der ersten Zeile an sehr anschaulich und spannend geschrieben, man kann sich sehr gut in diese sehr schwierige Zeit hineinversetzen, die man ja in unserer Generation nur vom Hörensagen kennt. Es ist das Porträt zweier starker Frauen, die, jede auf ihre eigene Art und Weise mit den Folgen des Krieges zu leben lernte und sich nicht brechen ließ Sehr beeindruckend, stellenweise sehr berührend und auch sehr erschütternd, in jedem Fall sehr empfehlenswert.

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Deutsche Geschichte anschaulich erzählt
von Xanaka aus Berlin am 11.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Kann es solche Zufälle geben, dass Menschen, die sich in einem frühen Abschnitt ihres Lebens begegnen, dann im Laufe von vielen Jahren nur durch das Schicksal verbunden, immer wieder über den Weg laufen? Margaret, die sich später nur noch Margo nennt, wird in einer schlimmen Zeit groß. Kurz... Kann es solche Zufälle geben, dass Menschen, die sich in einem frühen Abschnitt ihres Lebens begegnen, dann im Laufe von vielen Jahren nur durch das Schicksal verbunden, immer wieder über den Weg laufen? Margaret, die sich später nur noch Margo nennt, wird in einer schlimmen Zeit groß. Kurz vor Beginn des 2. Weltkrieges entschließt sie sich die Schule abzubrechen und stattdessen eine Lehrstelle beim Fotografen als Buchhalterin anzunehmen. Auch sie ist dem Fieber der Politik Adolf Hitlers verfallen und glaubt, dass es den Deutschen unter ihm nur besser gehen kann. Natürlich bemerkt sie auch die Veränderungen, die in Stendal vor sich gehen, die zunehmenden Verhaftungen der Juden, die immer schlechter werdende Versorgung nachdem der Krieg begonnen hat. Und sie lernt Helen kennen. Helen arbeitet auch bei dem Fotografen. Sie zeigt ihr Fotos von der Front, von Leichen von Frauen und Kindern, von Soldaten, die keinesfalls wie die Helden aussehen. Beide verbindet nichts miteinander, aber durch die Geschehnisse der Zeit werden sie untrennbar bis ans Ende ihres Lebens verbunden sein. Es ist interessant die Entwicklungen von Margo und Helene in den verschiedenen Zeitepochen zu beobachten und mitzuerleben. Nicht nur in der Zeit des 2. Weltkriegs, in der Helene ins Konzentrationslager kommt und Margo auf der Flucht ist. Sondern auch danach als sich zwei deutsche Staaten bilden und Margo in dem einen und Helene in dem anderen landet. Konsequent hat Cora Stephan das Buch bis zum Ende in der heutigen Zeit geschrieben. Wir dürfen also auch die Erlebnisse von beiden Frauen zum und nach dem Mauerfall miterleben. Für mich ist dieses Buch ein wunderbarer Ausflug in die Geschichte Deutschlands gewesen, die nicht nur die eine Seite, sondern auch die andere Seite beleuchtet hat. Vieles konnte ich durch eigenes Erleben gut nachvollziehen. Die Figuren waren so authentisch und lebendig beschrieben. Das Buch hat sich wirklich gut und flüssig gelesen und ich konnte zu keiner Zeit ahnen, wie es weitergeht. Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch und verdiente 5 Sterne.

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Ab heute heiße ich Margo
von raschke64 aus Dresden am 09.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

1936 in Stendal. Margarete lebt mit ihrer Schwester bei den Eltern, der Vater arbeitet und ist auch ein ziemlicher Familientyrann. Die Mutter Hausfrau. Margarete will eine Ausbildung im Büro in einem Fotogeschäft machen und setzt das letztendlich auch durch. Sie schneidet sich die Haare kurz und versucht, selbständiger zu... 1936 in Stendal. Margarete lebt mit ihrer Schwester bei den Eltern, der Vater arbeitet und ist auch ein ziemlicher Familientyrann. Die Mutter Hausfrau. Margarete will eine Ausbildung im Büro in einem Fotogeschäft machen und setzt das letztendlich auch durch. Sie schneidet sich die Haare kurz und versucht, selbständiger zu leben und will Margo genannt werden. Im Fotogeschäft lernt sie Helene kennen. Diese ist Fotografien und war im Spanien-Krieg. Beide verlieben sich in Alard. Das beendet ihre freundschaftliche Beziehung für lange Zeit. Helene kommt ins KZ und dort ins Bordell, Margo heiratet den Bruder einer Mitschülerin und geht während des Krieges nach Schlesien. Dort trifft sie Alard wieder und bekommt ein Kind von ihm. Sie erlebt nach dem Krieg Vertreibung, Vergewaltigung, trifft Helene wieder und verliert ihre Tochter. Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende, denn die Wege von Margo und Helene kreuzen sich immer wieder … Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist in 3 Teile gegliedert: 1936 bis Kriegsende, dann nach dem Krieg bis zur Wende und die Jahre nach der Wende. Wechselseitig erzählen Margo und Helene ihre Erlebnisse, später dann die Töchter und Enkeltöchter. Dadurch hat man einen jeweils anderen Blick auf das Geschehen. Margo geht in den Westen, Helene bleibt in der DDR. Beide Figuren sind nicht nur schwarz-weiß, beide Teile Deutschlands werden ebenfalls differenziert beschrieben. Das ist für meine Begriffe ein absoluter Vorteil dieses Buches. Margo ist anfangs sehr naiv, von den Nazis überzeugt und bekommt vieles nicht mit. Nach dem Krieg entwickelt sie sich eher in Richtung Karrierefrau, die auch wenig Rücksicht nimmt. Helene dagegen arbeitet für die Stasi und behält sich trotzdem ihre Zweifel. Beide Frauen sind nicht durchweg sympathisch, aber trotzdem hat man Verständnis für viele ihrer Entscheidungen. Dazu kommt noch, dass das Buch von Stil her sehr gut lesbar ist. Je nach Alter hat man viele eigene Erinnerungen an die Zeit und erkennt sich auch wieder. Unabhängig davon ist es außerdem noch eine großartige Familien- und Zeitgeschichte. Ich kann das Buch nur uneingeschränkt empfehlen.

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Deutsche Familiensaga
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 03.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Cora Stephans "Ab heute heiße ich Margo" ist eine fulminante Familiensaga in den deutschen Jahren 1936 bis 2000. Mitreißend beschreibt die Autorin das Schicksal ihrer Hauptfiguren vor dem geschichtlichen Hintergrund der wechselhaften Geschichte ihres Landes. Sie lässt dabei weder die historischen Details noch die dramatischen Lebensgeschichten ihrer Protagonisten Überhand... Cora Stephans "Ab heute heiße ich Margo" ist eine fulminante Familiensaga in den deutschen Jahren 1936 bis 2000. Mitreißend beschreibt die Autorin das Schicksal ihrer Hauptfiguren vor dem geschichtlichen Hintergrund der wechselhaften Geschichte ihres Landes. Sie lässt dabei weder die historischen Details noch die dramatischen Lebensgeschichten ihrer Protagonisten Überhand nehmen. Beides ist gleichwertig spannend und mitreißend erzählt. Zudem sind viele Details akribisch recherchiert, so dass der Leser einen absoluten Mehrwert durch den Roman erhält. Die 640 Seiten des Buches sind schnell gelesen, da sich die Autorin eines erfreulich leichten Schreibstils bedient, den man auf Grund der Themen auch wirklich gebrauchen kann. Die Geschichte Deutschlands ist ungeschönt und ohne aufbauschende Emotionalität geschildert. Durch pragmatische, klare Zustandsbeschreibungen ist das Grauen seiner Zeit fast greifbar und doch unfassbar. Mich hat die Geschichte Margos und ihrer Zeitgenossen sehr mitgenommen, im besten Sinne des Wortes. Möchte man dennoch kritische Worte finden, so hätte ich mir auch das letzte Kapitel, die Jahre 1989 bis 2000 etwas intensiver dargestellt gewünscht. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin hier weniger ins Detail der Historie eingeht, da wir Leser die Zeit sehr wohl selbst erinnern. Ansonsten ein wunderbarer Roman, den ich unbedingt weiterempfehlen möchte!

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Deutsche Familiensaga
von einer Kundin/einem Kunden aus Remscheid am 03.03.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Cora Stephans "Ab heute heiße ich Margo" ist eine fulminante Familiensaga in den deutschen Jahren 1936 bis 2000. Mitreißend beschreibt die Autorin das Schicksal ihrer Hauptfiguren vor dem geschichtlichen Hintergrund der wechselhaften Geschichte ihres Landes. Sie lässt dabei weder die historischen Details noch die dramatischen Lebensgeschichten ihrer Protagonisten Überhand... Cora Stephans "Ab heute heiße ich Margo" ist eine fulminante Familiensaga in den deutschen Jahren 1936 bis 2000. Mitreißend beschreibt die Autorin das Schicksal ihrer Hauptfiguren vor dem geschichtlichen Hintergrund der wechselhaften Geschichte ihres Landes. Sie lässt dabei weder die historischen Details noch die dramatischen Lebensgeschichten ihrer Protagonisten Überhand nehmen. Beides ist gleichwertig spannend und mitreißend erzählt. Zudem sind viele Details akribisch recherchiert, so dass der Leser einen absoluten Mehrwert durch den Roman erhält. Die 640 Seiten des Buches sind schnell gelesen, da sich die Autorin eines erfreulich leichten Schreibstils bedient, den man auf Grund der Themen auch wirklich gebrauchen kann. Die Geschichte Deutschlands ist ungeschönt und ohne aufbauschende Emotionalität geschildert. Durch pragmatische, klare Zustandsbeschreibungen ist das Grauen seiner Zeit fast greifbar und doch unfassbar. Mich hat die Geschichte Margos und ihrer Zeitgenossen sehr mitgenommen, im besten Sinne des Wortes. Möchte man dennoch kritische Worte finden, so hätte ich mir auch das letzte Kapitel, die Jahre 1989 bis 2000 etwas intensiver dargestellt gewünscht. Ich habe das Gefühl, dass die Autorin hier weniger ins Detail der Historie eingeht, da wir Leser die Zeit sehr wohl selbst erinnern. Ansonsten ein wunderbarer Roman, den ich unbedingt weiterempfehlen möchte!

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