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Absoluter Gegenstoß

Versuch einer Neubegründung des dialektischen Materialismus

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Der bekannte Philosoph und Kulturkritiker Slavoj Žižek schließt mit seinem neuen Buch ›Absoluter Gegenstoß. Versuch einer Neubegründung des dialektischen Materialismus‹ an seine umfangreiche Hegel-Neudeutung ›Weniger als Nichts‹ aus dem Jahr 2014 an. Ausgehend von Hegel unternimmt er nichts weniger als eine Neubestimmung des philosophischen Materialismus: In drei Teilen entfaltet er sein Vorhaben, Hegels Begriff des absoluten Gegenstoßes zu einem allgemeinen ontologischen Prinzip zu erheben. Ausgehend von einer kritischen Lektüre Badious und Althussers über eine Auseinandersetzung mit dem Hegel’schen Absoluten skizziert Žižek die Grundzüge einer Ontologie des »den«, des »Weniger-als-nichts«, um eine neue Grundlegung des dialektischen Materialismus zu formulieren. Ein so aufregender wie zentraler Beitrag zur zeitgenössischen Philosophie, mit Witz und Verve vorgetragen.
Portrait
Slavoj Žižek, geboren 1949, ist Philosoph, Psychoanalytiker und Kulturkritiker. Er lehrt Philosophie an der Universität von Ljubljana in Slowenien und an der European Graduate School in Saas-Fee und ist derzeit International Director am Birkbeck Institute for the Humanities in London. Seine zahlreichen Bücher sind in über 20 Sprachen übersetzt. Im S. Fischer Verlag sind zuletzt erschienen ›Ärger im Paradies. Vom Ende der Geschichte zum Ende des Kapitalismus‹ (2015), ›Was ist ein Ereignis?‹ (2014) und ›Das Jahr der gefährlichen Träume‹ (2013).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 656, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783104034133
Verlag Fischer E-Books
eBook
24,99
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Gedankenbandwurm
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 13.01.2017

Es wird endlos, oft vollmundig behauptet, vermutet, spekuliert und man erhält ein akademisches Birchermüsli, das mir wenig aufschlussreich erscheint. Der Buchtitel wirkt am Ende wie eine Farce. Läuft wirklich alles nur auf den letzten Satz hinaus? Zitat:"Die Position der Weisheit ist, dass die Leere den endgültigen Frieden bringt, einen Zustand,... Es wird endlos, oft vollmundig behauptet, vermutet, spekuliert und man erhält ein akademisches Birchermüsli, das mir wenig aufschlussreich erscheint. Der Buchtitel wirkt am Ende wie eine Farce. Läuft wirklich alles nur auf den letzten Satz hinaus? Zitat:"Die Position der Weisheit ist, dass die Leere den endgültigen Frieden bringt, einen Zustand, in dem alle Unterschiede verschwinden; die Position des dialektischen Materialismus ist, dass es selbst in der Leere keinen Frieden gibt." War das alles? Man möchte dem Autor in Erinnerung rufen 1. dass man von Weisheit allein auch noch nicht gegessen hat und 2. dass bei diesen rund 600 Seiten weniger oft mehr wäre. Zudem fand ich manche Stellen als arg pauschalisierend und merkwürdig altbacken, rückwärts gerichtet. Aufwühlender berührt mich derzeit dann doch Peter Fuchs "Der Fuss des Leuchtturms liegt im Dunkeln", eine ernsthafte Studie zu Sinn und Sinnlosigkeit oder auch "DAS Sinnsystem", zwar nicht Philosophie, eher Psychologie/Neurologie/Soziologie. Aber Philosophie der alten Schule hat heute ohnehin einen schweren Stand in unserer komplexeren Welt.

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