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Adler und Engel

Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Bücherpreis, Kategorie erfolgreiches Debüt, 2002 und dem Rauriser Literaturpreis 2002

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Liebesgeschichte, Kriminalroman, Entwicklungsgeschichte, Politthriller furios zu einem Roman verwoben - das ist das Buch von Juli Zeh, einem der überragenden Talente der deutschen Literatur. Für ihre Geschichte um den Völkerrechtsexperten Max, der nach dem Selbstmord seiner einzigen Liebe Jessie ins Bodenlose stürzt, wurde die Autorin mit dem Deutschen Bücherpreis, mit dem Rauriser Literaturpreis und dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet, die Kritik lag ihr zu Füßen. Juli Zeh erzählt lakonisch und doch voller Poesie vom Schicksal einer Liebe, die sich im Geflecht von Politik und Profit verfängt. Ihr Roman entwirft das eindrucksvolle Szenario einer Welt nach dem Zusammenbruch der Ideologien - und das in einer Sprache, die rasant und absolut zeitgemäß ist.




Rezension
"Die junge Autorin Juli Zeh verblüfft mit ihrem rasanten Romandebüt 'Adler und Engel'". DER SPIEGEL
Portrait
Juli Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Ihr Roman "Adler und Engel" (2001) wurde zu einem Welterfolg und ist mittlerweile in 24 Sprachen übersetzt. Juli Zeh wurde für ihr Werk vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem "Deutschen Bücherpreis" (2002), dem "Rauriser Literaturpreis" (2002), dem "Hölderlin-Förderpreis" (2003), dem "Ernst-Toller-Preis" (2003), dem "Carl-Amery-Literaturpreis" (2009) und dem Gerty-Spies-Literaturpreis der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (2009). 2013 wurde sie mit dem"Thomas Mann Preis" für ihr "vielfälgiges Prosawerk" geehrt, 2014 mit dem "Hoffmann-von-Fallersleben-Preis" für zeitkritische Literatur. Juli Zeh lebt in Leipzig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Erscheinungsdatum 01.04.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-72926-5
Verlag btb
Maße (L/B/H) 188/118/33 mm
Gewicht 360
Verkaufsrang 57.758
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Genial!!!
von J.G. aus Berlin am 21.05.2009

Der Roman handelt von Max, einem erfolgreichen Anwalt für Völkerrecht, dessen Freundin Jessie sich bei einem gemeinsamen Telefonat in den Kopf schießt. Danach läuft sein Leben aus dem Ruder, er geht nicht mehr zur Arbeit und kokst sich zu. Will sich sogar das Leben nehmen. In einer Nachtshow im Radio... Der Roman handelt von Max, einem erfolgreichen Anwalt für Völkerrecht, dessen Freundin Jessie sich bei einem gemeinsamen Telefonat in den Kopf schießt. Danach läuft sein Leben aus dem Ruder, er geht nicht mehr zur Arbeit und kokst sich zu. Will sich sogar das Leben nehmen. In einer Nachtshow im Radio lernt er Clara kennen, die ihm hilft, wenn auch aus Eigennutz um ihre Diplomarbeit in Philosophie zu schreiben, mit der Vergangenheit aufzuräumen und nach dem Grund für den Selbstmord von Jessie zu suchen. Daher zwingt Clara ihn seine Geschichte und damit auch das Leben von Jessie auf einen DAT-Recorder zu sprechen. Nach und nach stellt sich heraus, dass Jessie die Tochter eines mächtigen Drogenbosses war, der im Bosnienkrieg seine Geschäfte machte und mit Max' ehemaligem Chef Rufus befreundet war. Dieser wiederum arbeitet in Wien für die UNO Resolutionen und Verträge aus, steuerte unter anderem den Balkankrieg und die Drogengeschäfte, ohne dass sein Angestellter Max wusste, dass er selbst an den Strängen der Weltpolitik zieht. Der erste Teil des Romans spielt sich in Leipzig ab, der zweite in Wien. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Max erzählt, der zugekokst und benebelt die Welt wahrnimmt. Gleichzeitig gibt es die Flashbacks, die sich im Kopf von Max abspielen. Der Roman ist ein hochwertiger Thriller mit einer genialen Sprache bzw. einem genialen Schreibstil, voller Kraft und sehr starken Bildern. Nur nach und nach löst sich die Story auf, in dem Juli Zeh den Leser zappeln lässt, wohlüberlegt was sie ihm wo mitteilt und immer wieder führt sie ihn in die Irre. Fazit: Dieses Debüt von Juli Zeh macht Lust auf mehr Bücher von ihr.

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Schrecklich!
von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 19.01.2015

In meinen Augen ist es das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe. Die Atmosphäre des Buches ist düster und melancholisch, wird aber im Verlauf des Buches immer abstrakter. Die Figuren wirken übertrieben und so auch die Szenen, Situationen und vor allem die Fäkalsprache. Es wirkt alles gestellt und... In meinen Augen ist es das schlechteste Buch, das ich je gelesen habe. Die Atmosphäre des Buches ist düster und melancholisch, wird aber im Verlauf des Buches immer abstrakter. Die Figuren wirken übertrieben und so auch die Szenen, Situationen und vor allem die Fäkalsprache. Es wirkt alles gestellt und kein bisschen realistisch, dafür aber umso mehr ekelerregend - auch wenn ich nicht zart besaitet bin. Man schon auf sehr abstrakte Literatur stehen, um Gefallen an dem Buch zu finden. Dennoch zwei Sterne, da die Spannung von Anfang bis Ende erhalten bleibt und den Leser (der sich für solche Literatur begeistert) ununterbrochen mitreißt und neugierig macht.

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verwirrend, erschütternd und empfehlenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 18.02.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Der Roman erzählt die Geschichte des Juristen Max, welcher nach dem Selbstmord seiner Freundin seine Lebenslust verloren hat und sich zu Tode koksen will. Nachdem er in einer Radiosendung angerufen hat, steht plötzlich Clara, die Radiomoderatorin, auf seiner Türschwelle und bittet ihn, ihr seine Geschichte zu erzählen, sodass sie... Der Roman erzählt die Geschichte des Juristen Max, welcher nach dem Selbstmord seiner Freundin seine Lebenslust verloren hat und sich zu Tode koksen will. Nachdem er in einer Radiosendung angerufen hat, steht plötzlich Clara, die Radiomoderatorin, auf seiner Türschwelle und bittet ihn, ihr seine Geschichte zu erzählen, sodass sie ihre Diplomarbeit darüber schreiben kann. Max erklärt sich einverstanden und im Verlaufe der Geschichte führt er die Leser immer weiter ins Drogenmilieu und in die Politik Europas ein. Juli Zeh lässt die Geschichte durch Max, also in der Ich-Perspektive, erzählen. Sie verzichtet auf sämtliche Anführungs- und Schlusszeichen, was den Lesefluss auf den ersten paar Seiten manchmal ein bisschen behindern kann. Ebenfalls scheut sie sich vor Fremdwörtern oder vulgären Ausdrücken nicht. Frau Zeh stellt gerne Vergleiche auf wie zum Beispiel: „[...] fühlte mich in der schwarzen Robe wie ein Transvestit mit Hang zum Priestertum.“ Im Roman ist gut zu spüren, dass Juli Zeh ein Jurastudium absolviert hat, denn sie lässt immer wieder gerne ihr Fachwissen einfliessen, was zum einen eher kompliziert ist, aber dennoch interessant. Die Geschichte spielt im Jahre 1999, also vier Jahre nach dem Bosnienkrieg, welcher in der Geschichte ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Die Kokainproblematik, welcher vor allem Max verfallen ist, ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Buches, was es auch fast zehn Jahre nach seinem erscheinen, noch attraktiv zu lesen macht. Das Buch ist sehr spannend zu lesen, da es durch die immer wieder unterbrochenen Erzählung von Max über sein frühres Leben die Spannung bis zum Ende aufrecht erhalten kann. Die ganze Geschichte ist ein bisschen wie ein Puzzle, die Teile setzen sich immer weiter zu einem Bild zusammen, doch (leider) fehlen am Schluss noch ein paar Teile. Das Buch enthält viele Versuche, Lebensweissheiten zu formulieren wie: „Das Leben ist merkwürdig, [...] es besteht eigentlich nur aus Griffen und Schritten. Ein paar wenige davon und schon ist alles anders.“ Diese können für einige Leser ansprechend sein, oder eben auch nicht. Sehr interessant ist auch, dass einige Personen und Gegebenheiten des Buches der Realität entsprechen, aber geschickt in eine fiktive Geschichte eingebettet sind, als ob Juli Zeh die Leser zu einem eigenen Recherchieren und Reflektieren anregen wolle. Insgesamt ist das Buch sehr komplex und verworren aufgebaut, sodass nach dem ersten durchlesen noch nicht alle Details erfasst werden können. Nach einem zweiten Mal aber, werden sich die Leser wundern, wie viel eigentlich, nicht einmal versteckt, schon vor dem Ende auf den Schluss hinweist. Das Buch ist eindeutig für ein erwachsenes Zielpublikum geschrieben, welches auch mal gerne einen anderen Sichtwinkel auf die Welt werfen würde. Das Buch ist nach seinem Erscheinen grösstenteils auch sehr positiv aufgenommen worden und auch mehrfach ausgezeichnet; so gewann Juli Zeh den deutschen Bücherpreis für das erfolgreichste Debüt. Das Buch empfiehlt sich für alle Leser, die eher anspruchsvolle Literatur suchen und sich einem eher speziellen Schreibstil anpassen können, sich gerne, auch noch nach dem Lesen, Gedanken über die Geschichte machen und die Realität und Fiktion des Buches unterscheiden können.

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Verwirrend und grausam
von Xirxe aus Hannover am 08.02.2016
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch-Download

Was für eine chaotische Geschichte, die da aus einer Teenagerliebe erwächst. Es geht um Drogenhandel und -schmuggel, geschickt vermischt mit den Kriegswirren auf dem Balkan und der danach folgenden Osterweiterung - das sind die unschönen Beigaben einer Liebesgeschichte die keine ist. Max ist verliebt in Jessy, die aber in... Was für eine chaotische Geschichte, die da aus einer Teenagerliebe erwächst. Es geht um Drogenhandel und -schmuggel, geschickt vermischt mit den Kriegswirren auf dem Balkan und der danach folgenden Osterweiterung - das sind die unschönen Beigaben einer Liebesgeschichte die keine ist. Max ist verliebt in Jessy, die aber in Scherscha - der wiederum nur an viel Geld interessiert ist, an das er über Jessy heranzukommen glaubt, deren Vater ein Drogenhändlier im großen Stil ist. Max zieht sich zurück, wird ein erfolgreicher Anwalt im Völkerrecht und begegnet Jessy wieder. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf, als sich der Kontakt zu seiner alten Liebe intensiviert... Grundsätzlich keine schlechte Geschichte, wie hier das Grauen des Drogenhandels wie auch des Balkankrieges einem vor Augen geführt wird wie auf übelste Weise beides zusammengeführt wird. Doch irgendwie empfand ich die Art in der Alles zusammenhing, ziemlich konstruiert. Nichts, aber auch überhaupt nichts wurde hier dem Zufall überlassen, alles war geplant und von bösen Hintermännern in die Wege geleitet worden. Es löst sich am Ende (wenn auch nicht in Wohlgefallen) zwar alles auf und die Zusammenhänge sind klar erkennbar, doch etwas weniger Konstruktion hätte für meinen Geschmack dem Roman sehr gut getan. So bleibt es im Rückblick für mich eine recht chaotische Geschichte mit noch chaotischeren Hauptfiguren. Sehr gut gefallen hat mir aber Anna Thalbach als Vorleserin, die Jessy für mich überdeutlich darstellte mit ihrer feinen, manchmal leicht abwesend klingenden Stimme. Auch der Part von Max gefiel mir - recht neutral, schwer zu entscheiden ob Mann oder Frau, genau richtig für diese Figur. Alles in allem also ok - wenn man Anna Thalbach mag ;-)

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