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Adressat unbekannt

(16)
Portrait
Kathrine Kressmann Taylor, 1903 in Portland geboren, arbeitete nach dem Studium als Journalistin und Werbetexterin. 1938 veröffentlichte sie den Briefroman Adressat unbekannt, der über sechzig Jahre später auch zum Bestseller in Frankreich und Deutschland wurde. Ihr zweiter Roman Bis zu jenem Tag (1942) mehrte ihren Ruhm, und sie lehrte fortan am Gettysburg College. Später lebte sie abwechselnd in Minneapolis und in Florenz. 1997 starb sie.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Erscheinungsdatum 16.08.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783455810615
Verlag Hoffmann und Campe Verlag GmbH
Verkaufsrang 25.032
eBook
8,99
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Im Nachwort ruft Elke Heidenreich dazu auf, dass dieses Buch Pflichtlektüre an den Schulen werden sollte. Dem schließe ich mich an. Dieses
In den knapp 70 Seiten dieses Buches steht mehr, als ich in Wälzern von 400 Seiten gelesen habe. Die Geschichte ist raffiniert, erschreckend, fesselnd und unglaublich! Vor allem unglaublich bewegend.
Im Nachwort ruft Elke Heidenreich dazu auf, dass dieses Buch Pflichtlektüre an den Schulen werden sollte. Dem schließe ich mich an. Dieses Buch sollte wirklich jeder gelesen haben.
Greifen Sie zu, dieses Buch wird sie überraschen.

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

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Ein so kleines und dünnes Buch, das ich zum ersten Mal nun schon vor einigen Jahren gelesen habe und bei mir immer wieder für Gänsehaut sorgt, wenn ich auch nur davon erzähle - oder wieder lese!
Es ist einfach faszinierend, wie mächtig das Wort werden kann - und wie aus Freundschaft Hass wird...
Immer wieder aktuell, da Krieg und
Ein so kleines und dünnes Buch, das ich zum ersten Mal nun schon vor einigen Jahren gelesen habe und bei mir immer wieder für Gänsehaut sorgt, wenn ich auch nur davon erzähle - oder wieder lese!
Es ist einfach faszinierend, wie mächtig das Wort werden kann - und wie aus Freundschaft Hass wird...
Immer wieder aktuell, da Krieg und Unrecht doch meist die gleichen Wurzeln haben...
Unbedingt lesen!

„Kleines Buch, große Wirkung!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Zwei Freunde betreiben erst gemeinsam dann in New York und München eine Kunstgalerie und schicken sich Bilder und Briefe hin und her. Dann kommt hier der Nazionalsozialismus auf und die Freundschaft kippt.

Erstaunlicherweise ist dieses Buch schon 1938 in USA erschienen. Es ist erschreckend zu beobachten wie viel die Welt schon wusste.

Eindringlich,
Zwei Freunde betreiben erst gemeinsam dann in New York und München eine Kunstgalerie und schicken sich Bilder und Briefe hin und her. Dann kommt hier der Nazionalsozialismus auf und die Freundschaft kippt.

Erstaunlicherweise ist dieses Buch schon 1938 in USA erschienen. Es ist erschreckend zu beobachten wie viel die Welt schon wusste.

Eindringlich, tiefgründig und wichtig.

Sollte Schullektüre sein!

Für dieses wichtige Buch reichen keine 5 Sterne!

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Eindrucksvoll. Kaum in Worte fassbar, was das Lesen dieses Buches in mir auslöste. Eindrucksvoll. Kaum in Worte fassbar, was das Lesen dieses Buches in mir auslöste.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Sehr interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Erkrath am 01.07.2014

Diese Buch lässt sich in einem Stück lesen! Man mag es nicht mehr aus der Hand legen, da es sehr spannend und treffend geschrieben ist.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Was wenn...
von einer Kundin/einem Kunden aus Basel am 10.07.2012
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Hervorragend pointiert, erst liebevoll, freundschaftlich, dann merklich abgekühlter und ettäuscht und dann wieder ironisch euphorisch - in wenigen Sätzen dieses Feuerwerk an Briefen zu beschreiben ist nicht einfach. Kressmann gelingt es auf 64 Seiten (die es sich fürwahr zu erwerben lohnt!) die ganze Tragik dieses dunklen Kapitels (zum Glück!) vergangener... Hervorragend pointiert, erst liebevoll, freundschaftlich, dann merklich abgekühlter und ettäuscht und dann wieder ironisch euphorisch - in wenigen Sätzen dieses Feuerwerk an Briefen zu beschreiben ist nicht einfach. Kressmann gelingt es auf 64 Seiten (die es sich fürwahr zu erwerben lohnt!) die ganze Tragik dieses dunklen Kapitels (zum Glück!) vergangener Zeit auszubreiten. Und das Beste - das Büchlein kommt ganz ohne verbindende Erklärungen aus. Der Auswandernde erhält seine Rache - oder was denken Sie? Ich habe es nun schon mehrere Male gelesen und entdecke immer wieder Neues. Selber lesen!

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1 0
selten erlebt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Soden am 17.03.2015
Bewertetes Format: Taschenbuch

Selten erlebte ich eine solche "Wendung", gepaart mit meinem wiederhergestellten Frieden nach all dem Grauen...man kann darüber nur diskutieren, wenn man es gelesen hat (Heidenreich). Ich las es zweimal hintereinander weg...

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Bitte unbedingt zuerst den Text lesen und dann erst das Nachwort!
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 02.12.2014
Bewertetes Format: Taschenbuch

"So ein dünnes Taschenbuch!" denken Sie vielleicht, wenn Sie es in die Hand nehmen. "Das kann ich ja schnell im Stehen im Geschäft lesen! Wieso sollte ich das kaufen?" Kann sein, dass Sie das alles denken, aber Sie werden verblüfft sein, wie "gehaltvoll" diese paar Seiten Briefwechsel zwischen zwei... "So ein dünnes Taschenbuch!" denken Sie vielleicht, wenn Sie es in die Hand nehmen. "Das kann ich ja schnell im Stehen im Geschäft lesen! Wieso sollte ich das kaufen?" Kann sein, dass Sie das alles denken, aber Sie werden verblüfft sein, wie "gehaltvoll" diese paar Seiten Briefwechsel zwischen zwei Freunden in Amerika und Deutschland von November 1932 bis März 1934 sind. Eine Freundschaft, eine Geschäftspartnerschaft, die sich in der Zeit des beginnenden und sich etablierenden Nationalsozialismus verändert. Die Geschichte zieht den Leser atemberaubend in einen Gefühlsstrudel rein. So ein dünnes Buch und soviel Stoff zum Nachdenken ! Ich teile alle Wünsche und Hoffnungen, die Elke Heidenreich am Schluss ihres Nachwortes äußert!

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Eine Brieffreundschaft
von allegra am 06.03.2013
Bewertetes Format: Hörbuch (CD)

Die beiden Freunde Martin Schulse und der Jude Max Eisenstein studierten gemeinsam in Deutschland. Nach ihrem Studium wandern sie als mittellose Künstler nach Amerika aus, wo sie gemeinsam eine Galerie aufbauen. 1932 kehrt Martin nach München zurück. Max führt derweil die Galerie weiter und überweist Martin regelmäßig seine Anteile... Die beiden Freunde Martin Schulse und der Jude Max Eisenstein studierten gemeinsam in Deutschland. Nach ihrem Studium wandern sie als mittellose Künstler nach Amerika aus, wo sie gemeinsam eine Galerie aufbauen. 1932 kehrt Martin nach München zurück. Max führt derweil die Galerie weiter und überweist Martin regelmäßig seine Anteile am Gewinn. Der Briefroman setzt ein, als Martin Schulse 1932 bereits wieder in München lebt, wo er mit seinem erworbenen Reichtum ein Schloss erwerben kann. Die Bevölkerung in Deutschland leidet zu dieser Zeit unter einer Wirtschaftskrise, es herrscht viel Arbeitslosigkeit, Armut und Unzufriedenheit. Anhand der Briefe kann man mitverfolgen, wie sich in Deutschland die Stimmung ändert. Der Nationalsozialismus verbreitet sich und die skeptische und anfänglich „nur“ opportunistische Haltung von Martin Schulse wandelt sich in einen Fanatismus. Max Eisensteins Schwester Griselle ist Schauspielerin und nimmt ein Engagement an einem Berliner Theater an. Bald ist der Antisemitismus so verbreitet, dass sie in Bedrängnis gerät. Ein Brief, den Max an Griselle richtet, kommt zurück mit dem Vermerk „Adressat unbekannt“. Max fürchtet das Schlimmste und bittet Martin um Hilfe Der Briefkontakt geht weiter bis zum 3. März 1934. Für das Verständnis des Romans ist es von Vorteil, wenn man mit den wichtigsten Eckdaten der Geschichte wie der Machtergreifung Hitlers und der Judenverfolgung etwas vertraut ist. Im zweiten Teil des Briefromans nimmt die Handlung eine unerwartete Wendung. Der von seinem Freund schwer enttäuschte Max wechselt in seinen Briefen, die er wieder an die Privatadresse von Martin schickt, zu einem auffallend freundlichen Ton und lässt die Gefahr zwischen den Zeilen lauern. Eine Geschichte, die zur Zeit des Nationalsozialismus spielt, wie es recht viele gibt, könnte man im ersten Moment meinen. Doch weit gefehlt! Die Qualität dieses Werks liegt nicht mur im originellen Format des Briefromans. Die amerikanische Autorin Katherine Kressmann Taylor hat dieses Buch im Jahre 1938 veröffentlicht, im Jahr der Reichsprogromnacht. Zu einer Zeit also, wo in Deutschland angeblich noch viele Leute „nicht wussten“ was mit der jüdischen Bevölkerung geschah und was es mit Konzentrationslagern auf sich hatte. Das Hörbuch ist gesprochen von Matthias Brandt und Stephan Schad. Ich war beeindruckt von der Eiseskälte, die Stephan Schad Martin Schulse in den Mund zu legen vermag. Auch Matthias Brandt interpretiert die Briefe aus Eisensteins Feder mit sehr warmem, freundschaftlichem Ton, aber auch die panische Angst um seine Schwester kann man förmlich spüren. Ich habe dieses relativ kurze Hörbuch von 60 Minuten Dauer mehrmals sehr aufmerksam gehört und konnte jedes mal wieder einen neuen Aspekt entdecken, der mir bislang entgangen war. Es gibt noch immer ein paar Punkte, die ich noch nicht bis ins letzte Detail verstanden habe. Aber ich denke ich habe den Sinn zwischen den Zeilen von Eisensteins letzten Briefen richtig interpretiert und am Ende stockte mir echt der Atem. Ein kurzes Buch in einer meisterhaften Hörbuch Umsetzung. Mich hat dieses Hörbuch sehr berührt.

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