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Affären, Alpen, Apfelstrudel - Der erste Fall für Chefinspektor Egger

Ein Alpenkrimi

(6)
Ein neuer Ermittler im Salzburger Land
Nachdem seine Frau bei einer Wanderung in den Alpen ums Leben gekommen ist, muss sich Chefinspektor Egger erst einmal wieder fangen. Um sich von der Trauer abzulenken, stürzt sich der nun alleinerziehende Vater zweier Söhne in seinen neuen Fall. In einem Bergbach nahe der Enzianhütte wurde die Leiche der Studentin Leni gefunden. Die hübsche junge Frau hatte gemeinsam mit ihrem Geliebten, einem Professor, ein paar Tage in der idyllischen Berglandschaft verbringen wollen. Als Egger nachforscht, wird schnell klar: Leni hatte viele Feinde und auch der Professor spielt nicht mit offenen Karten. Ein Fall, der selbst den gestandenen Ermittler an seine Grenzen bringt …
Von Walter Bachmeier sind bei Midnight erschienen:
Mord in der Schickeria (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 1)
Mord an der Salzach (Ein-Tina-Gründlich-Krimi 2)
Affären, Alpen, Apfelstrudel (Chefinspektor Egger Fall 1)
Portrait
Walter Bachmeier, geboren 1957 in Karlsruhe, wuchs in Münchsmünster in der Hallertau auf. Nach seiner Ausbildung zum Koch begann er unter dem Pseudonym zu schreiben. Sein erstes Werk war ein Kochbuch, das sehr erfolgreich verkauft wurde. Dies gab ihm den Ansporn, seinen Beruf aufzugeben und weiter zu schreiben. Im Laufe der Jahre entstanden so mehrere Erzählungen, Kinderbücher und Artikel in verschiedenen Tageszeitungen. Seit etwa 2012 widmet er sich voll und ganz der Literatur. Immer wieder finden in seinen Büchern auch Erlebnisse aus seinem Leben Platz.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 280, (Printausgabe)
Altersempfehlung 30 - 60
Erscheinungsdatum 18.11.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958190962
Verlag Midnight
Verkaufsrang 701
eBook (ePUB)
3,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Wenig Alpen, kein Apfelstrudel und viele Affären
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 23.11.2016

Vor drei Jahren verlor Chefinspektor Martin Egger seine geliebte Frau durch einen Unfall in den Bergen. Er trauert immer noch um seine Frau und hat sein Haus in einen Schrein der Erinnerungen verwandelt. Zu einem Fast-Zusammenbruch kommt es, als er sein Mordopfer sieht: Die Musikstudentin Leni heißt nicht nur... Vor drei Jahren verlor Chefinspektor Martin Egger seine geliebte Frau durch einen Unfall in den Bergen. Er trauert immer noch um seine Frau und hat sein Haus in einen Schrein der Erinnerungen verwandelt. Zu einem Fast-Zusammenbruch kommt es, als er sein Mordopfer sieht: Die Musikstudentin Leni heißt nicht nur wie seine verstorbene Frau, sie sieht ihr auch sehr ähnlich. Wie auch die verstorbene Ehefrau spielt die junge Leni begnadet Klavier und Geige. Der Kreis der Verdächtigen ist schnell zusammengestellt, ein dubioser Musikprofessor oder sind es die eifersüchtigen und neidischen Studentinnen, die Lexi ihren Erfolg missgönnen? In der Einleitung werden Martin Egger und seine zwei Söhne ausführlich vorgestellt und man kann sich gut in den Protagonisten einfühlen. Dann überschlagen sich Ereignisse und Liebschaften und die Suche nach dem Mörder rückt in den Hintergrund. Martin Egger beginnt eine Liaison mit zwei Zeuginnen, die aber auch aus Tatverdächtige noch nicht ausgeschlossen sind. Die bis dahin spannende Jagd nach dem Täter geht in den Eifersüchteleien der Zeuginnen und einem Familiengeplänkel unter. Für eine Liebesgeschichte hat der Krimi zu wenig Romantik, als Krimi geht der Titel aber auch nicht durch. An Schluss wird mit wenigen Zeilen der Täter fast lieblos und wenig überraschend präsentiert. Schade ist, dass so wenig Mundart in diesem Alpenkrimi vorkam, außer dem wenig bekannten österreichischen Wort Gilet für Weste.

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Wie im Bauerntheater
von einer Kundin/einem Kunden aus Kirchendemenreuth am 21.11.2016

Die Frau von Chefinspektor Martin Egger ist vor drei Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen. Martin hat diesen Schicksalsschlag noch nicht verarbeitet. Als die Leiche einer jungen Frau aufgefunden wird, welche seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich sieht und auch noch fast gleich heißt, bricht er komplett zusammen. Nichtsdestotrotz... Die Frau von Chefinspektor Martin Egger ist vor drei Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen. Martin hat diesen Schicksalsschlag noch nicht verarbeitet. Als die Leiche einer jungen Frau aufgefunden wird, welche seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich sieht und auch noch fast gleich heißt, bricht er komplett zusammen. Nichtsdestotrotz ermittelt er in diesem Fall und kommt einen Musikprofessor auf die Schliche, der nicht mit offenen Karten spielt. Privat steht er plötzlich ebenfalls zwischen den Stühlen und versucht alles unter einen Hut zu bekommen und gleichzeitig auch den Mord aufzuklären. Den Prolog fand ich sehr gelungen, da man sofort wusste mit wem man es zu tun hat. Martins Vergangenheit wird geschildert und man lernt ihn sehr gut kennen. Der Autor hat außerdem ein Video erstellt, in dem er die wichtigsten Personen und Orte vorstellt. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, ein paar besondere österreichische Begriffe muss man evtl. nachschlagen oder bringen einem zum Schmunzeln. Leider erwarte ich persönlich von einem Heimatkrimi mehr Ernsthaftigkeit. Mich erinnerte die ganze Geschichte eher an ein Stück bei einem Bauerntheater. Wer so etwas mag, ist hier genau richtig. Es gibt die Missverständnisse und lustigen Szenen die typisch dafür sind. Das Privatleben von Martin Egger, war mir zu vordergründig und die Ermittlungen wurden dann ziemlich zügig abgeschlossen. Deswegen leider nur drei Sterne von mir.

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Kein überragender Alpenkrimi
von Isabellepf aus Gaggenau am 06.12.2016

Im Alpenkrimi "Affären, Alpen, Apfelstrudel" ermittelt Chefinspektor Egger im Salzburger Land, an seinem 1.Fall, der ihn bis an seine Grenzen bringt, geschrieben von Walter Bachmeier. Chefinspektor Egger, hat vor drei Jahren seine geliebte Frau Leni bei einer Wanderung verloren. Um sich von seiner anhaltenden Trauer abzulenken, begibt sich der allein... Im Alpenkrimi "Affären, Alpen, Apfelstrudel" ermittelt Chefinspektor Egger im Salzburger Land, an seinem 1.Fall, der ihn bis an seine Grenzen bringt, geschrieben von Walter Bachmeier. Chefinspektor Egger, hat vor drei Jahren seine geliebte Frau Leni bei einer Wanderung verloren. Um sich von seiner anhaltenden Trauer abzulenken, begibt sich der allein erziehende Vater von zwei Söhnen, in seinen neuen Fall. Doch dieser ist alles andere als einfach zu lösen. Denn schon beim Anblick der Toten, gerät Chefinspektor Egger in eine tiefe Depression, denn das tote Mädchen, heisst nicht nur wie seine verstorbene Frau, sondern sieht ihr auch noch zum verwechseln ähnlich. Schnell wird klar, dass das zarte Wesen, das einem Engel gleicht viele Feinde hatte. Und auch ihr geliebter, ein Professor an einer renomierten Musikschule, spielt nicht mit offenen Karten und wechselt seine Mädchen, die augenscheinlich mit ihm pimpern wollen, wie seine Unterhosen. Doch kann Chefinspektor Egger, bei den ganzen Affären, heissen Anwärterinnen, den wahren Mörder finden? Der Schreibstil des Autors, ist sehr ausführlich, jedoch verständlich und gut leserlich geschrieben. Mir ist es zu Beginn sehr leicht gefallen, gut in die Geschichte rein zu kommen, und auch der Epilog um Leni war verständlich dargestellt. Doch umso mehr sich Chefinspektor Egger in die Ermittlungen stürzt, umso unsympathischer wird er mir. Wo ich am Anfang noch ganz begeistert mitgefiebert habe, war bis zum Schluss nur noch eine grosse Ablehnung zu verspüren. Denn Walter Egger, wird zunehmend oberflächlich, vergeht sich genauso wie der verpönte Professor an den jungen Mädchen und es wird nur noch gepimpert. Die Ermittlungen beruhen sich auf Aussagen von seinen Geliebten  die der Chefinspektor reihenweise mit in sein Bett nimmt, und dann für die nächste wieder raus wirft. Es wird gestritten, gezankt und auch die Buben, scheinen von ihrer Entwicklung eher etwas zurück geblieben zu sein. Bis dann eines der Mädchen seine Verlobte wird. Auch waren manche Wortspiele nicht immer einfach zu versehen, da sie im Dialekt geschrieben waren, und erstmal übersetzt werden mussten. Leider ist der Alpenkrimi an seinem Flair zunehmend abgetriftet und war am Schluss nur noch sehr mühsam zu lesen. In meinen Augen, ist der Krimi Frauenverachtend und kein Bestseller, der nicht gelesen werden muss.

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Martin in der Zwickmühle
von einer Kundin/einem Kunden aus Hagenbach am 03.12.2016

Allgemein: Das Cover finde ich klasse gestaltet. Es ist peppig, freundlich, auffällig und ansprechend. Der Schreibstil ist recht gut zu lesen. Meinung: Martin kommt über seine verstorbene Frau nicht hinweg. Das ist ja schon einmal menschlich. Von Seite zu Seite wird er mir immer unsympathischer. Martin handelt unprofessionell und ist... Allgemein: Das Cover finde ich klasse gestaltet. Es ist peppig, freundlich, auffällig und ansprechend. Der Schreibstil ist recht gut zu lesen. Meinung: Martin kommt über seine verstorbene Frau nicht hinweg. Das ist ja schon einmal menschlich. Von Seite zu Seite wird er mir immer unsympathischer. Martin handelt unprofessionell und ist gemein. Auch die ganzen Nebencharaktere konnten meine Sympathie nicht gewinnen. Manche wie seine Schwester oder seine Söhne waren eher neutral und daher auch nicht unsympathisch, doch die Studentinnen und Martin, die ja die Hauptrollen innehatten, waren mir total unsympathisch. Ich wollte auch nicht mit den Mädels befreundet sein. Das Buch handelt eher von Martin, seiner Trauer und Liebe als wirklich von dem Fall. Die erste Hälfte war dabei noch ganz okay und in der zweiten fand ich es leider gar nicht mehr gut. Die Auflösung des Falls war dann weniger dramatisch, da hätte mehr Spannung sein können, die kam so plötzlich und unspektakulär. Und immer die Darstellung, dass ohne ihn gar nichts geht, fand ich übertrieben, wie auch das mit den Mädchen und den Gefühlen. Oft wünsche ich mir bei Krimis, die Ermittler auch privat etwas besser kennen zu lernen, aber das war mir zu viel - war mehr Beziehung und sein komisches Denken als ein Krimi. Fazit: Ein Krimi, der mir zu übertrieben und zu wenig Krimi war und mich leider gar nicht überzeugen konnte.

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Wenig Krimi sondern mehr eine unlogische Geschichte
von claudi-1963 aus Schwaben am 26.11.2016

Chefinspektor Eggers Frau Leni ist vor 3 Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen, aber noch immer ist er von diesem Ereignis traumatisiert. Seither lebt er mit seinen beiden Söhnen Max und Moritz alleine, doch die Trauer ist noch immer groß. Als man die Leiche einer jungen Frau findet,... Chefinspektor Eggers Frau Leni ist vor 3 Jahren bei einem Unfall ums Leben gekommen, aber noch immer ist er von diesem Ereignis traumatisiert. Seither lebt er mit seinen beiden Söhnen Max und Moritz alleine, doch die Trauer ist noch immer groß. Als man die Leiche einer jungen Frau findet, die auch noch seiner damaligen Frau ähnlich sieht und auch genauso heißt, klaffen alte Wunden wieder auf. Wie er nach weiteren Ermittlungen erfährt, hatte die Tote Kontakt zu einem Mann. Nach Recherchen findet man heraus das es ein Professor des Mozarteums war. Dieser hatte öfters Kontakt zu seinen Studentinnen, nicht nur musikalischer, sondern auch sexueller Natur. Könnte Leni Opfer neidischer und eifersüchtiger Studentinnen geworden sein oder steckt womöglich doch dieser Musikprofessor hinter der Tat? Meine Meinung: Das wunderschöne Cover und die Kurzinfo hatte mich auf diesen Krimi aufmerksam gemacht. Doch leider wurde ich sehr enttäuscht, nicht nur das die kriminalistische Handlung so dubios, durcheinander und naiv war. Auch das Frauenbild, das der Autor hier darstellt hat mir so gar nicht zugesagt. Die ganze Story war mir zu überdreht, sexistisch und für mich nicht nachvollziehbar, so das ich nach der Hälfte des Buches dies abgebrochen habe. Den das man als Ermittler eine Zeugin aus dem laufenden Verfahren mit nach Hause nimmt ist einerlei, aber das man mit ihr am Abend schon in der Kiste liegt eine andere. Für mich war größtenteils das ganze Handeln der Personen nicht nachvollziehbar. Ich denke mal das so eine Polizeiarbeit nicht mal in Österreich üblich ist. Auch für die vielen österreichischen Begriffe wäre es gut gewesen man hätte sie im Buch übersetzt, den mit ihnen tat ich mich auch schwer. Von den Alpen und dem Apfelstrudel habe ich leider wenig in dieser Geschichte erlebt, die Affären dafür um so mehr. Manchmal fühlte ich mich wie in einem falschen Film oder in einem schlechten Liebesroman mit erotischer Einlage. Das einzig schöne an diesem Buch ist das Cover, aber dafür muss man sich diesen Krimi nicht antun. Für den Autor tut mir mein Urteil Leid, aber vielleicht wäre es gut, wenn er das Buch nochmals überarbeitet. Von mir gibt es leider nur 1 von 5 Sterne.

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Leider eine herbe Enttäuschung für mich
von Gertie Gold aus Wien am 24.11.2016

Affären, Alpen, Apfelstrudel/Walter Bachmeier/1 Stern Seit Chefinspektor Martin Eggers Frau Leni vor drei Jahren bei einem Bergunfall tödlich verunglückt ist, ist sein Leben aus den Fugen geraten. In tiefe Trauer versunken, schafft er es gerade den Alltag mit seinen Zwillingen Max und Moritz zu bewältigen. Immer wieder verfällt er in... Affären, Alpen, Apfelstrudel/Walter Bachmeier/1 Stern Seit Chefinspektor Martin Eggers Frau Leni vor drei Jahren bei einem Bergunfall tödlich verunglückt ist, ist sein Leben aus den Fugen geraten. In tiefe Trauer versunken, schafft er es gerade den Alltag mit seinen Zwillingen Max und Moritz zu bewältigen. Immer wieder verfällt er in depressive Phasen. Doch professionelle Hilfe nimmt er nicht an. Er vergräbt sich in die Arbeit. Als er dann zu einer ermordeten jungen Frau gerufen, die seiner verstorbenen Frau sehr ähnlich sieht, den gleichen Vornamen trägt und auch noch Musikerin ist, klappt er zusammen. Noch immer schreitet sein Vorgesetzter, Hofrat Gmeiner, nicht ein, um Martin schleunigst vom Dienst abzuziehen. Schnell sind mehrere Tatverdächtige ausgemacht. Das sind mehrere Mitschülerinnen des Opfers am Salzburger Musikkonservatorium, der gemeinsame Professor und auch die Aushilfen der Berghütten. Martin gerät in den Sog von drei Frauen, Alex, Amelina und Jule, die alle etwas zu verbergen haben. Auch der Musikprofessor aus Salzburg ist dringend der Tat verdächtig, ist doch das Mordopfer von ihm schwanger gewesen. Immer tiefer verstrickt sich Martin in einem Geflecht von Manipulationen an denen auch seine Schwester Helga ihren Anteil hat. Er beginnt sowohl mit Amelina als auch mit Jule, den verdächtigen Zeuginnen, eine hitzige Affäre. Eine höchst bedenkliche Situation, die die eigentliche Handlung, nämlich die Mordermittlung völlig in den Hintergrund drängt. Der Mordfall geht im häuslichen Chaos und des ausufernden Sex-Lebens des Trios unter. Die Aufklärung des Verbrechens passiert dann eher zufällig und nebenbei. Meine Meinung: Die Kurzvorstellung dieses Krimis „verwitweter Kriminalbeamter mit zwei Söhnen trauert nach wie vor um seine bei einem Bergunfall verstorbene Ehefrau. Um sich abzulenken vergräbt er sich in ein seinen neuen Fall.“ verheißt einen interessanten Ansatz. Alleinerziehende Väter sind sowohl im wirklichen Leben als auch in der Literatur nicht allzu häufig zu finden. Weder die Kurzinfo noch der Titel halten, was sie versprechen. Einzig die „Affären“ sind bis zum Überdruss vorhanden. Die Alpen kommen zu kurz. Denn obwohl die Geschichte im Nationalpark Hohe Tauern spielt, erfährt man so gut wie nichts über die Gegend. Es ist zwar von Smaragden und deren Diebstahl die Rede, doch dass die hier im Habachtal gefunden werden, wird nicht erwähnt. Auch das dritte Wort des Titels (diese Alliterationen haben im Midnight-Verlag Tradition), nämlich „Apfelstrudel“ ist dem Autor keine Silber wert. Chefinspektor Egger verspeist eine Sachertorte. Es ist für mich persönlich völlig unglaubwürdig, dass sich ein Kriminalbeamter während der laufenden Ermittlungen gleich mit zwei Verdächtigen und/oder Zeuginnen auf ein sexuelles Verhältnis einlässt und der Vorgesetzte sieht tatenlos zu. Martin hätte da sofort als befangen abgezogen gehört. Leider ist das Buch auch sprachlich keine Meisterleistung. Ein bisschen Dialekt macht noch keinen „Alpenkrimi“. Auf den ersten neunzig Seiten herrscht das Wort „augenscheinlich“ vor, später im Text dann „gepimpert“. Mit ein bisschen mehr Empathie für Frauen wäre ein anderes Wort dafür passender gewesen. Dass Männer untereinander so sprechen, ist authentisch. Ich glaube auch nicht, dass Missbrauchsopfer in dieser Art über diese ihnen angetane Gewalt sprechen. Martins Frauenbild ist mehr als fragwürdig. Einerseits verehrt er seine verstorbene Frau wie eine Heilige und lebt de facto in einem Schrein, andererseits nutzt er Amelinas berechnende Art und Julchens Naivität aus. Es ist von „Kindern, Mädeln und Frauen“ die Rede, wenn von den Studentinnen die Rede ist. Nach wenigen Stunden der Bekanntschaft ist von Heirat die Rede und wie gerne sie Martin „bedienen“ möchten. Die jungen Frauen werden zu Sexobjekten regelrecht degradiert. Nein, das gefällt mir gar nicht! Fazit: „Affären, Alpen, Apfelstrudel“ ist weder Liebesgeschichte noch Krimi sondern vor allem eine herbe Enttäuschung. Sex sells eben nicht immer. Von einem weiteren Buch des Autors werde ich Abstand nehmen. Leider kann ich ruhigen Gewissens auch keine Leseempfehlung aussprechen.

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