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Alexanders Erben

Alexander 3

(1)
Alexander der Große – ein unsterblicher Mythos


Von der Donau bis zur Adria, vom Nil bis zum Indus: Dies ist das Reich, das Alexander der Große bei seinem Tod hinterlässt – aber wem? Seine Verwandten, die hohen Offiziere, die Provinzverwalter beginnen einen tödlichen Reigen wechselnder Kriege und Bündnisse. Einige möchten das Reich bewahren, die übrigen haben eigene Ziele: Ptolemaios will Pharao werden, Seleukos Nachfolger der persischen Großkönige, andere wollen Vorderasien, Griechenland, die Inseln ...


Alexanders letzte Frau Roxane und seine Geliebte Barsine bringen Thronfolger zur Welt, seine immer noch machtgierige Mutter Olympias ist die Fürstin aller Niedertracht. Schlachten und Feste, ungeheure Schätze und düsterstes Elend, Liebschaften und Giftmorde, Treue und Tücke, nichts fehlt im Ringen der Diadochen. Schwer genug, in dieser Zeit zu überleben, noch schwerer, wenn man daneben Träume hat. Der junge Offizier Peukestas sucht seinen Vater und will die Geschichte Alexanders und der anderen niederschreiben; der Sänger und Musiker Dymas möchte die Rückseite des Windes und den Rand der Welt sehen; Kassandra will eigentlich nur mit dem Boot ihres ermordeten Vaters zum Fischen ausfahren; die Steppenkriegerin Tomyris sucht den heiligen Dolch, den einer von Alexanders Männern erbeutet hatte und der sie zur Fürstin machen kann. Sie alle bringt der Zufall zusammen und trennt sie immer wieder.


Rezension
"Gewohnt sachkundig und packend von einem der besten Autoren in Szene gesetzt."
Portrait
Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt und schreibt in Bonn. Als Übersetzer und Herausgeber ist er unter anderem für die neuen Werkausgaben von Ambrose Bierce, Rudyard Kipling und Jorge Luis Borges zuständig. Zu eigenem schriftstellerischen Erfolg gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke »Hannibal«, »Alexander« und »Troja«. Mit »Raja« hat Gisbert Haefs ein grandioses Werk vorgelegt, das einmal mehr seinen Ruf als Meister des historischen Romans bestätigt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 400, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.03.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783641098452
Verlag Heyne
Verkaufsrang 40.642
eBook (ePUB)
8,99
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„Die Macht paart sich immer mit dem Geld“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Der bloße, überall gerühmte und recht umtriebige Musiker Dymas berichtet vom großen Zetern, Zanken und Feilschen um die Macht nach dem Tod Alexanders des Großen. Dessen Reich wird zerlegt. Die Strategen, die mit ihm die Oikumene erobert haben, gehen einander an die Kehle, um die Beute zu verteilen. An vielen Orten wird gelungert und Der bloße, überall gerühmte und recht umtriebige Musiker Dymas berichtet vom großen Zetern, Zanken und Feilschen um die Macht nach dem Tod Alexanders des Großen. Dessen Reich wird zerlegt. Die Strategen, die mit ihm die Oikumene erobert haben, gehen einander an die Kehle, um die Beute zu verteilen. An vielen Orten wird gelungert und gelitten. Dirnen, Trottel und trinkfeste Männer geben sich zwischen Samar Qand, Karchedon und Memphis ein unterhaltsames Stelldichein. Frage: Was, außer dem gründlichen Zweifel, ist schon gewiß?

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Die Zerstörung des Erbes
von Michael Lehmann-Pape am 16.04.2013
Bewertetes Format: SPECIAL (gebundene Ausgabe)

Zwei erfolgreiche historische Roman über das geschichtliche Phänomen Alexander des Großen hat Gisbert Haefs in seinem sachkundigen, unterhaltsamen, spannenden und sprachlich reifen Stil bereits vorgelegt. Zum Abschluss seiner Betrachtungen über diese weltverändernden Eroberungen und das Entstehen eines der größten Reiche, das die Geschichte kannte, passt es nun gut, dass... Zwei erfolgreiche historische Roman über das geschichtliche Phänomen Alexander des Großen hat Gisbert Haefs in seinem sachkundigen, unterhaltsamen, spannenden und sprachlich reifen Stil bereits vorgelegt. Zum Abschluss seiner Betrachtungen über diese weltverändernden Eroberungen und das Entstehen eines der größten Reiche, das die Geschichte kannte, passt es nun gut, dass sich Haefs, ebenfalls in Romanform, nun dem langsamen Niedergang dieses Reiches unter der (von Intrigen und Machtorientierung geprägten) Herrschaft der „Erben Alexanders“, der „Diadochen“ zuwendet. Nicht einem „starken Mann“ hinterließ Alexander seine Herrschaft, sondern unter bewährten Getreuen und Heerführen teilten sich die einzelnen Teile des Reiches auf. Männer wie Ptolommaios, Seleukos und Perdikkas, denen im Gesamten (mit Ausnahmen) allerdings weniger an der Erhaltung und Festigung der Eroberungen liegt, sondern die viel mehr die eigenen, teils auch wahnhaften Interessen in den Mittelpunkt ihres Strebens gerückt haben. Zwei Eigenschaften Haefs heben dabei (auch) diesen historischen Roman deutlich über die Masse des Genres hinaus. Zum einen ist Haefs ein fesselnder Erzähler, bei dem die Geschichte und Geschichten immer wie mit leichter Hand geschrieben wirken. Gerade dies dürfte aber reichlich literarische Arbeit verursachen, denn, zum anderen, sind Haefs Stoffe durchaus sorgfältig recherchiert. Hier durchgehend in der Romanform und der erzählenden Geschichte zu verbleiben, dennoch in den Einzelheiten der Darstellung nachprüfbar auf historische Richtigkeit zu achten und das Ganze nie in den Duktus eines Fachbuches verfallen zu lassen macht sicherlich im Kern die Freude an der Lektüre aus. Aus verschiedenen Perspektiven folgt Haefs im Buch den Ereignissen, dringt nicht in die tiefsten Tiefen psychologischer Personendarstellung vor, vermag es aber dennoch, sein „Personal“ realistisch und differenziert in den grundsätzlich authentischen, teils natürlich auch fiktiven Handlungssträngen „lebendig“ werden zu lassen. Wie menschlicher Eigensinn, persönliche Machtgelüste und durchaus auch Gier letztendlich das „große Ganze“ „abbröckeln lassen“ ist dabei die Hauptgeschichte, die Haefs verfolgt. Das, zum anderen, ein wie im Fieberwahn erobertes Reich von immenser Ausdehnung, viele einander fremde Länder und Völker beinhaltend, in sich bereits stark auseinander treibende Kräfte beinhaltet, das ist das andere, das im Hintergrund des Romans mitschwingt und an einigen Stellen explizit deutlich wird. Es war, wie nicht oft in der Geschichte, tatsächlich die Person Alexanders, die in sich Eroberer und einigende Kraft für Herr und eroberte Gebiete trug. Aus der genuinen Entwicklung heraus war das Riesenreich von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Eine Entwicklung , die in den Nachfolgern Alexanders sich nur schneller vollzog, als es hätte sein müssen. Alles in allem ein sachgerechter, fundierter Roman, der im Stil mit leichter Hand sehr unterhaltsam daherkommt und damit geschichtliche Fakten, Zusammenhänge und Atmosphären anregend zum Leser transportiert.

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