Thalia.de

In weniger als einer Minute mit dem Lesen beginnen. Sie haben noch keinen tolino?

Alice, wie Daniel sie sah

Roman

(3)
Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt.

"Ein Buch, das voller Hoffnung funkelt.“ Independent on Sunday
Portrait
Sarah Butler ist Anfang Dreißig und lebt in Manchester. Sie ist Geschäftsführerin eines Beratungsunternehmens, das literarische und künstlerische Projekte vorantreibt. Sie war Stipendiatin verschiedener Literaturförderungen und unterrichtete Kreatives Schreiben am British Council in Kuala Lumpur. "Alice, wie Daniel sie sah" ist ihr erster Roman, der in dreizehn Sprachen übersetzt wurde.
… weiterlesen
Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.02.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783426423127
Verlag Droemer eBook
eBook (ePUB)
12,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 32810927
    Mach mal Platz im Kopf
    von Andy Puddicombe
    eBook
    9,99
  • 36921039
    Das Rosie-Projekt
    von Graeme Simsion
    (22)
    eBook
    9,99
  • 26777042
    Im Schatten meiner Schwester
    von Barbara Delinsky
    eBook
    6,99
  • 36411481
    Die andere Seite des Glücks
    von Seré Prince Halverson
    (3)
    eBook
    9,99
  • 37916852
    Der Sommer der lachenden Kühe
    von Arto Paasilinna
    (1)
    eBook
    6,99
  • 19694099
    Ein falscher Traum von Liebe
    von Christine Birkhoff
    (3)
    eBook
    6,49
  • 29339062
    Der Sommer ohne Männer
    von Siri Hustvedt
    (6)
    eBook
    9,99
  • 40942550
    Ohne dich fehlt mir was
    von Paige Toon
    (2)
    eBook
    9,99
  • 45500444
    Die Schattenschwester / Die sieben Schwestern Bd.3
    von Lucinda Riley
    eBook
    15,99
  • 41227640
    Die sieben Schwestern
    von Lucinda Riley
    (20)
    eBook
    8,99
  • 45973512
    Und nebenan warten die Sterne
    von Lori Nelson Spielman
    (2)
    eBook
    12,99
  • 46855628
    Der Duft von Rosmarin und Schokolade
    von Tania Schlie
    (3)
    eBook
    6,99
  • 45069808
    Der Klang deines Lächelns
    von Dani Atkins
    (2)
    eBook
    9,99
  • 45245087
    Crazy, Sexy, Love
    von Kylie Scott
    eBook
    9,99
  • 45244995
    Perfect Gentlemen - Ein One-Night-Stand ist nicht genug
    von Lexi Blake
    (1)
    eBook
    8,99
  • 35069878
    Ich koch dich tot
    von Ellen Berg
    (5)
    eBook
    7,99
  • 44244532
    Hardline - verfallen
    von Meredith Wild
    (1)
    eBook
    9,99
  • 43584654
    Die Sturmschwester
    von Lucinda Riley
    (12)
    eBook
    15,99
  • 44108851
    Es muss wohl an dir liegen
    von Mhairi McFarlane
    (2)
    eBook
    9,99
  • 38966528
    Morgen kommt ein neuer Himmel
    von Lori Nelson Spielman
    (75)
    eBook
    4,99

Buchhändler-Empfehlungen

„Alice und Daniel“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Daniel als auch von Alice beschrieben: Daniel ist obdachlos und zieht durch die Straßen Londons immer mit Blick auf dem Boden, um Sachen aufzusammeln, die andere Menschen weggeworfen haben. Aus diesen Sammelstücken, die er liebevoll drapiert, hinterlässt er in ganz London Nachrichten an seine Die Geschichte wird sowohl aus der Sicht von Daniel als auch von Alice beschrieben: Daniel ist obdachlos und zieht durch die Straßen Londons immer mit Blick auf dem Boden, um Sachen aufzusammeln, die andere Menschen weggeworfen haben. Aus diesen Sammelstücken, die er liebevoll drapiert, hinterlässt er in ganz London Nachrichten an seine Tochter Alice, die er allerdings nicht kennt, die er aber sehr gerne kennnlernen würde. Alice, gerade aus der Mongolei wieder in London eingetroffen, um ihren Vater Malcolm zu besuchen, der im Sterben liegt, ahnt von diesen Nachrichten Daniels nichts. Auch nicht, dass er ihr wirklicher Vater ist. Der Zufall will es und die beiden treffen sich auf der Beerdigung von Malcolm. Ob sie sich erkennen? Eine berührende Geschichte über Väter und Töchter.

„Alice, wie Daniel sie sah“

Lydia Bickel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Alice und Daniel sind Vater und Tochter - doch davon weiß Alice nichts...
London ist ihr gemeinsames Zuhause und Daniel, der auf der Straße lebt, hinterlässt Alice in der ganzen Stadt kleine Botschaften aus Krimkrams. Er hofft ständig seine Tochter zu finden und als es dann endlich soweit ist stellt sich für ihn die Frage ob es überhaupt
Alice und Daniel sind Vater und Tochter - doch davon weiß Alice nichts...
London ist ihr gemeinsames Zuhause und Daniel, der auf der Straße lebt, hinterlässt Alice in der ganzen Stadt kleine Botschaften aus Krimkrams. Er hofft ständig seine Tochter zu finden und als es dann endlich soweit ist stellt sich für ihn die Frage ob es überhaupt gut ist sich Alice zu offenbaren. Auch sie befindet sich an einem Wendepunkt in ihrem Leben. Werden die beiden sich endlich kennenlernen und einen gemeinsamen Neuanfang wagen....?

Berührt hat mich vor allem Daniels Geschichte und die Art und Weise wie er die Welt um sich herum wahrnimmt. Eine traurige, aber unglaublich schöne Vater-Tochter-Geschichte, die einen als Leser nachdenklich zurücklässt...

Rebecca Felicitas Zimmer, Thalia-Buchhandlung Velbert

Wunderschön und auch ein bisschen traurig... Gefühlskarussell!!! Unbedingt lesen!!! Wunderschön und auch ein bisschen traurig... Gefühlskarussell!!! Unbedingt lesen!!!

Olivia Wehling, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Eine schöne und emotionale Geschichte über die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Sehr rührend und dennoch spannend. Eine schöne und emotionale Geschichte über die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Sehr rührend und dennoch spannend.

Eine bewegende Familiengeschichte. Es wird aus 2 unterschiedlichen Perspektiven erzählt, man fühlt und erwartet also doppelt mit! Eine bewegende Familiengeschichte. Es wird aus 2 unterschiedlichen Perspektiven erzählt, man fühlt und erwartet also doppelt mit!

Isabel Meiert, Thalia-Buchhandlung Varel

Anders und dabei unglaublich ergreifend. Anders und dabei unglaublich ergreifend.

Lisa Schott, Thalia-Buchhandlung Marburg

Eine berührende und traurige Geschichte über eine außergewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung! Eine berührende und traurige Geschichte über eine außergewöhnliche Vater-Tochter-Beziehung!

Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Schicksal?!? Kann man es ändern? Schicksal?!? Kann man es ändern?

„Kleine Farbbotschaften in der großen Stadt London“

Ursula Grützner, Thalia-Buchhandlung Radebeul

Ein alter, wohnungsloser Mann streift durch London auf der Suche nach seiner erwachsenen Tochter - er hat sie noch nie gesehen.
Eine junge Frau kommt vom anderen Ende der Welt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ihr Vater liegt im Sterben.
Auch wenn der Leser nach wenigen Seiten weiß, dass Alice die Tochter ist, die Daniel sucht, es
Ein alter, wohnungsloser Mann streift durch London auf der Suche nach seiner erwachsenen Tochter - er hat sie noch nie gesehen.
Eine junge Frau kommt vom anderen Ende der Welt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ihr Vater liegt im Sterben.
Auch wenn der Leser nach wenigen Seiten weiß, dass Alice die Tochter ist, die Daniel sucht, es bleibt immer spannend zu lesen, wie sich das Leben der beiden annähert. Sie begegnen sich wirklich - und dann???

Unsere Buchhändler-Tipps

  • 38966528
    Morgen kommt ein neuer Himmel
    von Lori Nelson Spielman
    (75)
    eBook
    4,99
  • 39260368
    Die Achse meiner Welt
    von Dani Atkins
    (16)
    eBook
    4,99
  • 36411481
    Die andere Seite des Glücks
    von Seré Prince Halverson
    (3)
    eBook
    9,99
  • 38236158
    Elizabeth wird vermisst
    von Emma Healey
    (1)
    eBook
    8,99
  • 41804563
    Nur einen Horizont entfernt
    von Lori Nelson Spielman
    (7)
    eBook
    9,99
  • 21907416
    Die Einsamkeit der Primzahlen
    von Paolo Giordano
    (12)
    eBook
    8,99
  • 40942074
    Ein Bild von dir
    von Jojo Moyes
    (8)
    eBook
    12,99
  • 33835016
    Der kleine Freund
    von Donna Tartt
    (1)
    eBook
    8,99
  • 35123679
    Mit euch an meiner Seite
    von Fiona Higgins
    (3)
    eBook
    9,99
  • 37945177
    Das Mädchen mit den blauen Augen
    von Michel Bussi
    (2)
    eBook
    3,99
  • 34796191
    Ein ganzes halbes Jahr
    von Jojo Moyes
    (134)
    eBook
    9,99
  • 38222489
    Die Wahrheit und andere Lügen
    von Sascha Arango
    (3)
    eBook
    8,99

Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
1
1
0
0

Alice, wie Daniel sie sah
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2014

Alice lässt alles stehen und liegen und beschließt auszuwandern. Sie kündigt ihren Job, macht mit ihrem Freund Schluss und verlässt Hals über Kopf das Land. Aus der Ferne erfährt sie, dass ihr Vater im sterben liegt, sofort reist sie zurück und merkt, dass ihr Verreisen wohl doch mehr Flucht... Alice lässt alles stehen und liegen und beschließt auszuwandern. Sie kündigt ihren Job, macht mit ihrem Freund Schluss und verlässt Hals über Kopf das Land. Aus der Ferne erfährt sie, dass ihr Vater im sterben liegt, sofort reist sie zurück und merkt, dass ihr Verreisen wohl doch mehr Flucht aus dem eigenen Leben war. Alice ist Eisblau, gold, rosa, dunkelblau und grau: so wie Daniel sie sieht. Daniel ist obdachlos und auf der Suche nach seiner Tochter Alice. Für ihn ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden, so sammelt er in der ganzen Stadt Dinge, die ihn an Alice erinnern und hinterlässt sie auf seinem Weg, bis er durch Zufall erfährt wo sie sich aufhält. Sarah Butlers Erstlingswerk – abwechselnd aus Daniels und Alices Sicht erzählt – ist eine Geschichte über Familie, Sehnsucht und das Leben. Fast kühl und distanziert wirkt Alices Erzählstrang, wohingegen Daniel warmherzig und nahbar von seiner verlorenen Tochter erzählt. Eine Geschichte über die Sehnsucht, das vermeintliche Loch im Herzen zu füllen, weil man sucht was man einst verloren hat.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Einfühlsam und sehr zart werden Bande geknüpft
von einer Kundin/einem Kunden am 20.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Einfühlsam, ja geradezu poetisch, erzählt die Autorin aus der Sicht vom obdachlosen Daniel, der seine Tochter Alice noch nie gesehen hat. Er sucht sie schon ihr ganzes Leben, kennt aber nur ihren Namen. Durch einen Zufall findet er heraus wo er sie treffen kann und das Schicksal nimmt seinen... Einfühlsam, ja geradezu poetisch, erzählt die Autorin aus der Sicht vom obdachlosen Daniel, der seine Tochter Alice noch nie gesehen hat. Er sucht sie schon ihr ganzes Leben, kennt aber nur ihren Namen. Durch einen Zufall findet er heraus wo er sie treffen kann und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Bis er sie tatsächlich findet, und bevor er mit ihr redet, ist er sich sicher, dass er ihr die Wahrheit über seine Identität sagen muss. Aber die bedingungslose Liebe zu ihr lässt ihn plötzlich daran zweifeln. Auch aus der Sicht von Alice erfahren wir einiges. Alices Mutter starb bei einem Autounfall als sie 4 war. Sie gibt sich sogar die Schuld daran, denn die Mutter wollte sie vom Ballet Unterricht abholen. Alice reist viel durch die Welt und hält es nirgendwo lange aus. Sie kommt nur in ihre Heimatstadt London zurück, um sich von ihrem sterbenden Vater zu verabschieden. Sie weiß nicht wie lange sie bleiben wird, verspricht aber ihren beiden Schwestern sich um den Verkauf des väterlichen Hauses zu kümmern. Daß er gar nicht ihr leiblicher Vater ist weiß sie nicht. Sie wunderte sich nur als Kind schon, dass der Vater sie scheinbar anders behandelt, und anders sieht als ihre beiden Schwestern Tilly und Cee. Sie findet aber nicht den leisesten Ansatz einer Erklärung dafür. Die Schwestern ihrerseits wissen die Wahrheit über das Kuckuckskind. Alle Personen, außer der spießigen, etwas unterkühlten Cee, die eine funktionierende Familie hat, gibt es deutliche Parallelen zwischen den einzelnen Personen. Eine Liebe, die nicht sein darf und in der man immer nur das 3. Rad am Wagen ist: Da ist zunächst Daniel. Er war der Geliebte von Alices Mutter. Sie verließ ihn, und blieb bei ihrer Familie, als sie mit Alice schwanger wurde. Für Daniel brach eine Welt zusammen. Dann haben wir Tilly, die ebenfalls nur eine Geliebte eines verheirateten Mannes ist, der sich niemals von seiner Frau trennen würde. Tilly allein versteht Alice und ist für sie manchmal der einzige Rückhalt. Und zum Schluss natürlich Alice, die einen Inder liebt, der nicht zu seiner interkulturellen Beziehung stehen darf, da ihn dann seine Familie verstoßen würde. Also verheimlicht er seine Freundin, was zu einer schmerzhaften Trennung durch Alice führt, die diese Situation nicht ertragen kann. Aber eigentlich lieben sich die beiden noch. Nur Cee hat eine intakte Familie, ist dafür aber extrem unterkühlt und hat wenig Verständnis für ihre Schwestern und deren Liebschaften. Würde ich sie als herzlos bezeichnen, verkenne damit die eigentliche Fürsorge für ihre Schwestern. Meine Meinung: Dieses Buch bedient keine kitschige Vater-findet-Tochter-Geschichte. Sie ist vielmehr ein gefühlvolles Werk, das mich sehr tief in sich hineingesogen hat. Ich kann die Faszination an diesem Buch gar nicht auf den Punkt bringen. Es hat mich einfach nur gefesselt, diesen verzweifelt suchenden Vater in seine Gedankenwelt zu begleiten. Die Autorin lässt uns tief in die Seele einiger Suchender schauen. Der Leser wird hin und her gerissen zwischen dem „Jetzt haut einer die Wahrheit raus“ und „sie erfährt es doch nicht“, „wird er ihr etwas sagen bevor sein schwaches Herz aufgibt“ oder „Werden die Schwestern ihr düsteres Geheimnis verraten“…etc.. Das hielt das Buch für mich jederzeit auf einem hohen Spannungslevel. Sehr herausgestochen ist für mich, dass Alice und Daniel sich charakterlich ähnlich sind. Dies wird in meinen Augen (ich mag es mir auch nur einbilden!) weniger durch klar beschriebene Charakterzüge verdeutlicht als vielmehr durch die Erwähnung von Farben ganz subtil zum Ausdruck gebracht. Während es bei Alice nur von außen beschrieben Erwähnung findet, ist es bei Daniel absolut durchgeplant, funktioniert nach festen Regeln und stammt aus seiner persönlichen Gedankenwelt, die ihn teilweise sehr verschroben wirken lässt, aber trotzdem jederzeit sympathisch. Fazit: Die Geschichte hat mich überzeugt und ich gratuliere der Autorin, dass sie ein Werk geschaffen hat, daß nicht vor Klischees trieft aber durchaus Herz und jede Menge Verstand hat. Ein tolles Buch mit fabelhaften Gedankengängen!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Suchen und finden
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein Vater-Tochter Roman, berührend geschrieben, traurig und doch schön. Empfehlung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Zwei verirrte Seelen auf der Suche nach
von geheimerEichkater aus Essen am 02.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

"Alice, wie Daniel sie sah" wird aus zwei Perspektiven erzählt: einmal von Alice, die ihren sterbenden Vater besucht, der ohne dass sie es zu wissen scheint, offensichtlich nicht ihr leiblicher Vater ist.Alice fühlt sich als schwarzes Schaf der Familie, als Außenseiter, flüchtet davor und reist viel... Beim zweiten Erzähler handelt... "Alice, wie Daniel sie sah" wird aus zwei Perspektiven erzählt: einmal von Alice, die ihren sterbenden Vater besucht, der ohne dass sie es zu wissen scheint, offensichtlich nicht ihr leiblicher Vater ist.Alice fühlt sich als schwarzes Schaf der Familie, als Außenseiter, flüchtet davor und reist viel... Beim zweiten Erzähler handelt es sich um Daniel, Alices leiblichen Vater, einer Affäre ihrer Mutter, die sich dann doch, als sie mit Alice schwanger war, für ihren Ehemann und ihre beiden Töchter entschied. Dass seine große Liebe ihn einfach verlassen hat, zog ihm den Boden unter den Füßen weg. Seitdem ist Daniel auf der Suche, stets rastlos und von seiner Sehnsucht nach und Liebe zu seiner Tochter getrieben streift er durch die Straßen von London. Seit Jahren ist er obdachlos, sammelt kleine weggeworfene Gegenstände in bestimmten Farben, mit denen er den Namen seiner Tochter als kleines Kunstwerk zusammenstellt, wobei jeder Buchstabe für ihn eine eigene Farbe hat. Eher durch einen Zufall entdeckt Daniel seine Tochter und möchte seine Chance nutzen, sie endlich kennenzulernen. Er weiß nicht, wie er sich ihr offenbaren soll, macht zaghaft Andeutungen und kann sich nicht entscheiden, ob es nicht besser wäre, alles so zu lassen, wie es ist. Doch Alice hat einen vage Eindruck, etwas an Daniel würde sie an früher erinnern... Mich beeindruckte die Tiefe der Gefühlsbeschreibungen: die Liebe des vermeindlichen Vaters zu Alice, genau so groß wie zu den beidenen leiblichen Kindern....., dem so wichtig ist, zu immer wieder zu betonen, dass es keinen Unterschied machte.... und auf der anderen Seite der große Schmerz, den der leibliche Vater wohl sein Leben lang durchlebte, da er seine Tochter nicht kennenlernen durfte, genauso wie Alices Unruhe, ihr Wunsch davonzulaufen... Wie ähnlich Alice und Daniel sich sind und wie vertraut sie sich erscheinen... Sehr gut gefallen hat mir auch der Erzählstil, der ständige Perspektivwechsel, durch den man sehr viel von den beiden Protagonisten erfuhr, auch durch die jedem Kapitel vorangestellten Listen mit 10 persönlichen Punkten der beiden. Der englische Titel des Buches umschreibt es genau: "Ten Things I've Learnt about Love". in wundervolles Buch über zwei verwirrte Seelen, die sich immer auf der Suche oder auf der Flucht befanden und sich nun anscheinend gegenseitig die Ruhe und Kraft geben, auch mal an einem Ort zu Hause zu sein.... Meine absolute Lesempfehlung.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Daniel sucht Alice
von Leselaus aus Wilhelmshaven am 19.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Alice, eine Frau um die 30, hält es nicht lange aus an einem Ort. Sie ist in der ganzen Welt zu Hause. Jetzt kommt sie aus der Mongolei nach London zurück, weil ihr Vater im Sterben liegt. Sie hat zwei ältere Schwestern, Cee und Tilly. Mit vier Jahren hat... Alice, eine Frau um die 30, hält es nicht lange aus an einem Ort. Sie ist in der ganzen Welt zu Hause. Jetzt kommt sie aus der Mongolei nach London zurück, weil ihr Vater im Sterben liegt. Sie hat zwei ältere Schwestern, Cee und Tilly. Mit vier Jahren hat Alice ihre Mutter durch einen Autounfall verloren, danach hat Tilly die Mutterpflichten für sie übernommen. Im Grunde hatte sie eine gute Kindheit, gern erinnert sie sich daran, dass ihr Dad sie als kleines Kind auf dem Arm hatte und auch an seine Bestätigung, dass er sie genauso lieb hat wie ihre Schwestern. Dennoch war da immer dies eigenartige Gefühl, das Alice allerdings nicht beschreiben konnte. Daniel ist ein Obdachloser, lebt seit vielen Jahren auf der Straße und verbringt seine Zeit damit, alles zu sammeln, was weggeworfen wurde und am Boden liegt. Daraus bastelt er kleine Kunstwerke, die er überall verteilt. Das Wichtigste in seinem Leben ist allerdings seine Tochter ALICE, die er zwar noch nicht kennengelernt hat, aber immer noch sucht. Er weiß nicht, wo sie wohnt, aber sein ganzes Denken und Tun dreht sich darum, sie zu finden. Das Besondere an Daniel ist, dass er alles in Farben ausdrückt. So schreibt er immer wieder den Namen seiner Tochter und hat für jeden Buchstaben eine andere Farbe. Die Geschichte von Alice und Daniel wird wechselweise von den beiden erzählt. Alice erzählt aus ihrem Leben, von ihrer Familie und von ihrem Freund Kal, einem Inder, von dem sie sich getrennt hat, den sie aber immer noch liebt. Nach dem Tod des Vaters bleibt Alice in seinem Haus, um es zu renovieren und dann zum Verkauf anzubieten. Oft sind es scheinbar unwichtige Dinge, um die sich ihre Geschichten ranken, und es kann eine Kleinigkeit sein, die sie im Haus findet und zum Thema ihrer Erzählungen macht. Das übt auf mich einen ganz besonderen Reiz aus. Auch von Daniel erfährt man Vieles, aber im Gegensatz zu Alice sind seine Erzählungen direkte feinfühlige Gespräche mit Alice. Immer spürt man seine Sehnsucht und die Liebe, die er zu geben bereit ist – ausgedrückt in Farben. Nachdem Daniel den Aufenthaltsort von Alice erfahren hat, will er sich ihr zu erkennen geben – ganz langsam und vorsichtig und mit vielen Überlegungen, wie er es wohl richtig macht. Jeden Tag legt er eines seiner gebastelten Kunstwerke in die Nähe des Hauses und vorsichtig nimmt Alice die Dinge mit ins Haus, legt sie auf die Fensterbank und behandelt sie wie Kostbarkeiten, obwohl sie keine Ahnung hat, woher sie kommen. Dadurch ist sie, ohne es zu wissen, ganz tief mit Daniel verbunden und mich hat diese Stelle tief berührt. Zu einer weiteren Besonderheit der Erzählenden gehört selbstverständlich auch der Beginn jedes einzelnen Kapitels, der eine große Gemeinsamkeit der beiden so unterschiedlichen Menschen aufzeigt. Aus den jeweils zehn Sätzen über einen bestimmten Menschen oder eine bestimmte Sache – und seien sie noch so belanglos – habe ich viele Details über die Erzählenden erfahren, die ich nicht missen möchte. Der ungewöhnliche Schluss des Buches gefällt mir, weil das Ende des Buches nicht das Ende der Geschichte sein muss.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Einfach wunderbar!
von Monika Schulte aus Hagen am 03.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Daniel, Ende 50, ist obdachlos. Er selbst bezeichnet sich als Landstreicher. Er hat eine Tochter, Alice. Er hat Alice jedoch noch nie gesehen. Einst hat er ihre Mutter geliebt, doch als sie von ihm schwanger wurde, hat sie sich für ihren Ehemann und die beiden gemeinsamen Töchter entschieden. Sie... Daniel, Ende 50, ist obdachlos. Er selbst bezeichnet sich als Landstreicher. Er hat eine Tochter, Alice. Er hat Alice jedoch noch nie gesehen. Einst hat er ihre Mutter geliebt, doch als sie von ihm schwanger wurde, hat sie sich für ihren Ehemann und die beiden gemeinsamen Töchter entschieden. Sie war Daniels große und einzige Liebe, seine ganze Hoffnung. Die Trennung hat er nicht verkraftet. Er hat seinen Job und seine Wohnung verloren. Seitdem streift er durch London. Er ist immer auf der Suche nach seiner Tochter. Daniel hat jedem Buchstaben eine Farbe gegeben. Ständig sammelt er irgendwelche kleinen Gegenstände. Pappe, Papierschnipsel, Zigarettenpapierchen, Schnürsenkel. Die gesammelten Dinge sind immer aus den Farben, die Alice Namen bilden. Er bildet daraus kleine Kunstwerke. Alice selbst ist rast- und ruhelos. Immer wieder zieht es sie in die weite Welt hinaus, von einem Ort zum anderen. Sie fühlt sich nicht dazu gehörig und kann doch nicht sagen, warum das so ist. Auf der Beerdigung ihres Vaters fällt ihr ein Obdachloser auf. Es ist Daniel. Daniel, der sie durch Zufall durch eine Todesanzeige in der Zeitung gefunden hat. "Alice, wie Daniel sie sah" von Sarah Butler ist ein großartiges Buch! Mit erzählerischr Kraft und großem Einfühlungsvermögen schreibt Sarah Butler über Daniels Leben und das von Alice. Die Geschichte berührt, sie macht nachdenklich. Oft sieht man Obdachlose durch die Gegend streifen. Wie oft habe ich mich da selbst schon gefragt, welches Schicksal mag dieser Mensch erfahren haben, dass er jetzt auf der Straße lebt? Daniel hatte auch so ein Schicksal. "Alice, wie Daniel sie sah" - Literatur vom Besten!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Die Farbenwelt
von Tintenherz aus Kronshagen am 06.06.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

"Alice, wie Daniel sie sah" von Sarah Butler erschienen im Droemer Knaur Verlag, Seitenanzahl: 320 Inhalt: Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für... "Alice, wie Daniel sie sah" von Sarah Butler erschienen im Droemer Knaur Verlag, Seitenanzahl: 320 Inhalt: Für den obdachlosen Daniel ist jeder Buchstabe mit einer Farbe verbunden. Seit Jahren streift er durch London und sammelt Papierschnitzel und andere achtlos weggeworfene Dinge in den Farben, die den Namen seiner Tochter bilden: Eisblau für A, Gold für L, Rosa für I, Dunkelblau für C, Grau für E - Alice. Daraus formt er kleine Kunstwerke, die er für sie in der Stadt verteilt. Daniel hat seine Tochter noch nie getroffen. Bis ihm der Zufall eines Tages ihre Adresse zuspielt. Autorin: Sarah Butler ist Anfang Dreißig und lebt in Manchester. Sie ist Geschäftsführerin eines Beratungsunternehmens, das literarische und künstlerische Projekte vorantreibt. Sie war Stipendiatin verschiedener Literaturförderungen und unterrichtete Kreatives Schreiben am British Council in Kuala Lumpur. "Alice, wie Daniel sie sah" ist ihr erster Roman, der in dreizehn Sprachen übersetzt wurde. Meine Meinung zu dem o. g. Buch: Das Cover strahlt mit dem abgebildeten Mädchen mit ausgebreiteten Armen Hoffung und Befreiung aus. Der Schreibstil ist leicht verständlich und einfach zu lesen. Abwechselnd wird die Geschichte von Alice und ihrem richtigen Vater erzählt. Die Kapitel beginnen immer mit 10 Dingen, die gerade in dem jeweiligen Abschnitt behandelt werden. Farbtöne bestimmen das Leben ihres Vater Daniel. Er ordnet jedem Buchstaben einer bestimmten Farbe zu und malt sich den Namen seiner Tochter Alice in völliger Farbenpracht aus. Jeder Gegenstand oder jede Situation bekommt einen entsprechenden Farbton, z. B. scharlachroter Name, sonnengewärmter Sandstein. Daniel hinterlässt in der ganzen Stadt Nachrichten und hofft, dass sie von seiner Tochter verstanden werden. So drückt er seine Liebe und Sehnsucht ihr gegenüber aus. Das Buch ist mit sehr viel Liebe und Herzblut geschrieben worden und hinterlässt den Leser mit einer außergewöhnlichen Farbenwelt nachdenklich zurück. Fazit: Eine sehr bewegende Vater-Tochter-Beziehung, die den Leser nachhaltig beschäftigt.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Vater und Tochter
von Ostsee_71 am 05.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Dieses Buch ist anders. Das ist der wichtigste Eindruck, den das Buch bei mir hinterlassen hat. Ein sehr gefühlvolles Buch über das Leben und die Liebe. Daniel lebt als Odachloser in London und ist auf der Suche nach seiner Tochter. In seinem Leben gab es einige Fehlschläge, die ihn dorthin... Dieses Buch ist anders. Das ist der wichtigste Eindruck, den das Buch bei mir hinterlassen hat. Ein sehr gefühlvolles Buch über das Leben und die Liebe. Daniel lebt als Odachloser in London und ist auf der Suche nach seiner Tochter. In seinem Leben gab es einige Fehlschläge, die ihn dorthin gebracht haben wo er jetzt ist. Am meisten scheint sein Leben von der Liebe zu Alice Mutter beeinflusst worden zu sein. Er hatte eine Affäre zu dieser verheirateten Frau, die, als sie schwanger wurde zu ihrem Ehemann zurück gekehrt ist. Seit dieser Zeit ist Daniel auf der Suche nach seiner Tochter Alice. Die Geschichte wird im Wechsel aus der Sicht von Daniel und Alice erzählt. Alice ist eine Weltenbummlerin, die es immer wieder in die Welt hinauszieht. Wir lernen sie kennen, als sie grade aus der Mongolei nach London zurückkehrt, da ihr Vater (zumindest der Mann von dem bisher geglaubt hat, dass er ihr Vater ist) im Sterben liegt. Sie wird als ein Mensch auf der Suche dargestellt, sie hält es nie lange an einem Ort aus, zu ihrer Familie hat sie keine innige Verbindung. Nach dem Tod ihres Vaters kümmert sie sich halbherzig um seinen Nachlass, ist in Gedanken aber schon wieder auf dem Weg in die Welt. Daniel findet in der Zeit die Todesanzeige von Alice Vater und sieht jetzt die Chance, seine Tochter zu finden, indem er zu der Beerdigung geht. Daniel hat die Angewohnheit, Buchstaben mit Farben zu verbinden. So hat es während seiner Suche nach seiner Tochter kleine Kunstwerke aus Gegenständen in den Farben gebastelt, die die Buchstaben des Namens Alice ergeben. Nachdem er Alice nun bei Beerdigung gefunden hat und auch weiss wo sie wohnt, legt er ihr kleine Kunstwerke vor die Tür, die in seinen Augen Botschaften an seine Tochter darstellen. Eines Tages traut er sich bei Alice zu klingeln und sich mit ihr zu unterhalten. Den Mut ihr zu sagen, dass er ihr leiblicher Vater ist, hat er aber nicht. Auch als sich beide später näher kommen, wir diese Tatsache nicht direkt angesprochen. Man merkt nur, wie diese beiden Menschen sich aufeinander zu bewegen und eine enorme Nähe verspüren. Auch Alice schein zur Ruhe zu kommen, ohne genau zu verstehen was sie mit diesem Mann verbindet, der für sie "nur" ein dahergelaufener Obdachloser ist. Mich hat das Buch sehr berührt, es verbreitet eine ganz eigenartige Stimmung. Diese verzweifelte Suche von Daniel nach Alice und das Aufeinandertreffen der beiden ist sehr bewegend. Zum Ende hin hat man zwar das Gefühl, das sich etwas zum Guten bewegt hat, aber es ist kein klassisches Happy End, keine Herzschmerz-Geschichte. Diese Geschichte hinterlässt bei mir als Leser ein Gefühl der Ruhe und der Nachdenklichkeit. Das richtige Buch für einen ruhigen Nachmittag auf der Couch.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Alice, wie Daniel sie sah
von einer Kundin/einem Kunden am 04.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein sehr ernster und trauriger Roman. Die Geschichte an sich empfand ich als herzlich und angenehm. Man kann das Buch ziemlich schnell lesen. Doch es gibt einzelne Passagen, die zum Teil irritierend oder gar langatmig sind. Gerade bei Daniel scheint sich Butler teilweise zu verlieren und es fällt schwer,... Ein sehr ernster und trauriger Roman. Die Geschichte an sich empfand ich als herzlich und angenehm. Man kann das Buch ziemlich schnell lesen. Doch es gibt einzelne Passagen, die zum Teil irritierend oder gar langatmig sind. Gerade bei Daniel scheint sich Butler teilweise zu verlieren und es fällt schwer, ihr als Leser folgen zu können. Dann tauchen wieder in kurzer Zeit unzählige Strassennamen auf... Das stört den Lesefluss und man möchte selbst gerne hier und da was im Buch streichen. Alice selbst ist sehr faszinierend und man geht mit ihr unverwand mit. Allerdings ist sie furchtbar humorlos und trocken. Das stört dann etwas, man kann aber drüber hinweg sehen. Vor allem, da es traurige Passagen gibt (zB. Sterblichkeit der Eltern), die einem sehr nahe gehen. Hier und da musste ich das Buch dann doch mal kurz weglegen und durchatmen. Unterm Strich mochte ich das Buch gerne, auch wenn es noch etwas holprig war. Man kann es besser machen, dennoch hinterlässt es einen bleibenden Eindruck.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Alice, wie Daniel sie sah
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 27.03.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Zwei Erzählstränge in der Ich-Form Alice: kündigt ihren Job, verläßt ihren Freund und fliegt in die Mongolei. Dort geht ihr Handy nicht. Aber irgendwie erreicht ihre Familie sie und sie fährt sofort Heim nach London. Ihrem Vater geht es sehr schlecht. Sie hängt sehr an ihrem Vater, doch dieser hat... Zwei Erzählstränge in der Ich-Form Alice: kündigt ihren Job, verläßt ihren Freund und fliegt in die Mongolei. Dort geht ihr Handy nicht. Aber irgendwie erreicht ihre Familie sie und sie fährt sofort Heim nach London. Ihrem Vater geht es sehr schlecht. Sie hängt sehr an ihrem Vater, doch dieser hat sich mit ihrer Geburt irgendwie verändert (das werfen ihr ihre Schwestern vor). Der Vater muß Alice unbedingt etwas sagen, vorallem, er liebt sie so, wie die anderen..... Der Vater stirbt und Alice hat nicht mehr viel mit ihm gesprochen. Sie räumt das Haus aus und kämpft mit ihrem Leben. Was soll sie tun? Sie sieht ihren Ex wieder und liebt ihn noch - aber eine Beziehung, nein Danke! Der Obdachlose (Daniel): er lebt in den Straßen von London. Jeder Buchstabe ist für ihn eine Farbe, also sieht er Wörter bunt. Er hat es neuerdings am Herzen und das macht ihm wahnsinnig Angst. Er weiß, daß er einen Tochter hat, weiß den Namen, das Alter und die Haarfarbe - sonst nichts. Er wünscht sich nichts mehr als seine Tochter zu sehen. Er hatte eine Affäre mit Alice Mutter. In Rückblicken erfährt man von dieser wunderbaren Liebe und von Daniels Kindheit. Warum er obdachlos wird erfährt man nicht wirklich. Durch Zufall liest er in der Zeitung die Todesanzeige von Alice Vater und geht zur Beerdigung um seine Tochter zum ersten Mal zu sehen. Er bereitet sich auf ein Treffen mit Alice vor. Legt ihr täglich Geschenke vor die Tür. Der Stil mit zwei Erzählsträngen greift gut ineinander über. Die Protagonisten erscheinen teilweise sehr gefühlskalt und man will ihnen einen Schubs in die richtige Richtung geben. Das Thema ist sehr gut, aber traurig, der Tod eines Angehörigen, wie schwer das für einen ist, kommt gut rüber. Teilweise konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, weil ich dachte, ja jetzt passiert endlich was und teilweise mußte ich mich zwingen weiterzulesen. Die Ausarbeitung könnte etwas besser sein.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0
Alice, wie Daniel sie sah
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Daniel ist um die 60 und obdachlos. Er hat sich damit eingerichtet und sieht für jeden Namen und jeden Buchstaben eine Farbe. Während er durch die Stadt streift, findet er allen möglichen Müll in diesen Farben und bastelt daraus Wörter, die er in der ganzen Stadt verteilt – immer... Daniel ist um die 60 und obdachlos. Er hat sich damit eingerichtet und sieht für jeden Namen und jeden Buchstaben eine Farbe. Während er durch die Stadt streift, findet er allen möglichen Müll in diesen Farben und bastelt daraus Wörter, die er in der ganzen Stadt verteilt – immer in der Hoffnung, seine Tochter würde sie finden und verstehen. Seine Tochter Alice hat allerdings weder diese Fähigkeit, noch weiß sie überhaupt, das Daniel ihr Vater ist. Sie ist in einer Familie aufgewachsen mit einem Vater, der Chirurg ist, zwei älteren Schwestern, mit denen sie nicht so gut auskommt. Die Mutter ist gestorben, als sie 4 Jahre alt war. Sie hat kaum noch Erinnerungen an sie. Trotzdem fühlt sie sich in der Familie nicht wirklich geliebt, gibt sich die Schuld am Tod ihrer Mutter. Sie flüchtet sich in Reisen um die ganze Welt, ohne allerdings ein wirkliches Ziel zu haben. Es ist auch mehr eine Flucht vor ihrer zerstörten Beziehung zu ihrem Freund. In der tiefsten Mongolei erreicht sie endlich eine Nachricht: sie soll sofort zurückkommen, ihr Vater liegt im Sterben. Es eilt. Sie schafft es noch, ihren Vater anzutreffen, aber sie fühlt sich im Haus nicht wohl und verlässt es zu jeder sich bietenden Möglichkeit. In dieser Zeit stirbt ihr Vater. Sie übernimmt das Renovieren und den Verkauf des Hauses. Inzwischen hat Daniel zufällig die Beerdigungsanzeige gelesen und so kommt er sowohl zur Beerdigung wie auch später noch zu Alice. Mir fällt die Beurteilung dieses Buches sehr schwer. Es ist eine Familiengeschichte, nicht schlecht erzählt. Aber es war für mich ein deprimierendes Buch, das mich wütend gemacht hat. Und das ich jederzeit aus der Hand legen und das Lesen unterbrechen konnte. Oft musste ich mich regelrecht zum Weiterlesen zwingen. Es hat viel Poesie und auch viele gute Gedanken – aber für mich war es nur trostlos. Die Personen waren fast alle irgendwie unzufrieden, untereinander sehr uneins und unentschlossen. Alle waren auch irgendwie „jammernd“, ohne an dem Zustand auch wirklich etwas ändern zu wollen. Für Daniel konnte ich noch ein gewisses Maß an Mitgefühl aufbringen, jedenfalls eine Zeitlang. Bei Alice ging das gar nicht. Sie lebt irgendwie in den Tag hinein, weiß gar nicht, was sie will, versinkt zum Teil in Selbstmitleid. Ich war regelrecht froh, als das Buch zu Ende war.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
0 0

Wird oft zusammen gekauft

Alice, wie Daniel sie sah

Alice, wie Daniel sie sah

von Sarah Butler

(3)
eBook
12,99
+
=
Fräulein Kubitschek pfeift auf die Liebe

Fräulein Kubitschek pfeift auf die Liebe

von Anna Stein

eBook
9,99
+
=

für

22,98

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Buchhändlerempfehlungen

Kundenbewertungen