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All die schönen Dinge

Roman

(11)
Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiss, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Das hat es sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment implodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie. "All die schönen Dinge" von Ruth Olshan ist die ideale Mädchenlektüre für alle, die John Green & Co lieben und völlig ohne Klishees erzählt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 22.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7891-0371-1
Verlag Oetinger
Maße (L/B/H) 208/139/32 mm
Gewicht 446
Abbildungen mit Illustrationen
Illustratoren Cornelia Niere
Verkaufsrang 38.253
Buch (gebundene Ausgabe)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Der richtige Spruch “

Friederike Gärtner, Thalia-Buchhandlung Wildau

Tammie sucht ihren perfekten Grabspruch, da ihr Leben buchstäblich innerhalb von Sekunden vorbei sein kann. Fynn arbeitet auf dem Friedhof, wo sie immer unterwegs ist. Viele kleine Treffen und kurze Gespräche bringen sie auf die Idee gemeinsam zu suchen.
Doch sie finden nicht nur den perfekten Spruch. Sie finden auch Freundschaft, Liebe
Tammie sucht ihren perfekten Grabspruch, da ihr Leben buchstäblich innerhalb von Sekunden vorbei sein kann. Fynn arbeitet auf dem Friedhof, wo sie immer unterwegs ist. Viele kleine Treffen und kurze Gespräche bringen sie auf die Idee gemeinsam zu suchen.
Doch sie finden nicht nur den perfekten Spruch. Sie finden auch Freundschaft, Liebe und ein großes Geheimnis.
Ein wunderbarer Roman über das Leben und das JA zum Leben.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
8
2
1
0
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All die schönen Dinge
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 09.07.2016

Zum Inhalt Diese Geschichte hat mich von der ersten Silbe an gepackt. Tammie hat ein Aneurysma im Kopf. Sie sollte Anstrengungen vermeiden, da die gefährliche Ader platzen könnte. Was dann passiert, weiß man nicht so genau. Sie könnte ein Pflegefall werden oder sterben. Nun möchte man meinen, dass man es... Zum Inhalt Diese Geschichte hat mich von der ersten Silbe an gepackt. Tammie hat ein Aneurysma im Kopf. Sie sollte Anstrengungen vermeiden, da die gefährliche Ader platzen könnte. Was dann passiert, weiß man nicht so genau. Sie könnte ein Pflegefall werden oder sterben. Nun möchte man meinen, dass man es mit einem traurigen Buch zu tun hat. Weit gefehlt! Die süße 16 jährige hat einen Humor zum Niederknien. Klar, sie macht sich schon viele Gedanken um das Y in ihrem Kopf. Sie fühlt sich im Friedhof wohl und sucht nach einem passenden Spruch, den sie mal für ihren Grabstein verwenden könnte. Mir war sogar der Friedhof sehr sympathisch. Besonders der Junge, den sie dort kennen gelernt hat. Fynn arbeitet im Friedhof und beobachtet Tammie schon längere Zeit. Tammie fühlt sich zu Fynn hingezogen. Er sucht sogar mir ihr nach passenden Sprüchen. Fynn hat immer seinen Hund OK dabei. Wie der Hund zu dem Namen kam? Sein Großvater konnte nach einem Schlaganfall nicht mehr sprechen. Einzig das Wort OK bekam er noch über die Lippen. Nach seinem Tod hat Fynn OK übernommen. Wenn Tammie einen Spruch findet der ihr gefällt, gönnt sie sich ein Pistazieneis. Wenn nicht dann auch. :-) Meine Meinung Ich habe die Zeit mit Tammie und Fynn sehr genossen. Die Friedhofbesuche waren alles andere als langweilig. Besonders als Tammie einen Grabstein entdeckte, auf dem der Namen Blumentopf stand. Die verstorbene Frau Blumentopf wurde oft besucht. Eine ältere- und jünger Dame kamen regelmäßig zum Grab. Ein Mann tanzte davor, wenn er sich unbeobachtet fühlte, und legte ringsherum Steine aus. Tammie und Fynn spielten Detektive um herauszufinden, was es mit den eigenartigen Besuchen auf sich hatte. Das hauchte der Geschichte Spannung ein. Tammies Eltern fand ich großartig. Vor allem die warmherzige Mutter, die nichts wegschmeißen konnte. Der Keller glich einem Museum, welches muffige, angeschimmelte Raritäten verbarg. Die nächste Flohmarktaktion stand an. Lachtränen flossen bei mir, als alle drei mit Tammies Arzt eine Unterhaltung führten. Der Mediziner zählte die Dinge auf, die Tammie gefährlich werden könnten. Mit einer Sache war Tammies Mutter so gar nicht einverstanden. Ich weiß, das klingt traurig und ist es auch. Aber nicht bei dieser Familie. Die Eltern zeigten auch viel Verständnis für Tammies Hobby. Grabsteine fotografieren, um damit die Zimmerwände zu tapezieren. Fynns Mutter konnte ich auch sehr gut leiden. Die alleinerziehende Frau unterstützte eine Beerdigung, wie sie nicht alle Tage statt findet. Die beste Freundin von Tammie nahm nie ein Blatt vor den Mund. Sie sprach mit Tammie über Aneurysma ganz normal. Sie zeigte kein falsches Mitleid und animierte Tammie richtig zu leben. Sich zu verlieben. Alles zu tun, was junge Mädels nun mal so machen. Fazit Humorvolle Dialoge und ein flüssiger Schreibstil würden einen normalerweise durch die Seiten fliegen lassen. Bei mir war das nicht der Fall, da ich immer wieder daraus vorgelesen habe, wenn ich etwas besonders lustig fand. Nun, das war auf vielen Seiten der Fall. Die warmherzigen Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen. Tammie und Fynns zarte Liebe fand ich total süß. Fynn machte eine Sterbebegleitung die mir sehr nahe ging. Ich habe sogar daraus gelernt. Normalerweise macht man es sich, wenn man in der gleichen Situation wie Fynn steckt, leider etwas zu leicht. Eine Geschichte, die einem das Herz wärmt, die einem Hoffnung gibt, die einen zum Lachen bringt, die Tränen fließen lässt, die Lust auf Friedhofbesuche macht, die einem lehrt, dass nicht immer ein ganzer Mensch in einem Grab liegt, die das häufige Thema Aneurysma anspricht, die zeigt, dass jedes Lebewesen eine anständige Sterbebegleitung verdient, die ich nicht mehr vergessen werde, die ich unfreiwillig beendet habe, da das Buch nun mal nur um die 280 Seiten hat. Ich würde so gerne noch viel mehr schreiben. Da ich Euch jedoch die Spannung vermiesen würde, schreibe ich nur noch: UNBEDINGT LESEN! Das wunderschöne Cover hält was es verspricht!

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Große Gefühle
von Doreen Frick am 29.04.2016

Das Buch befasst sich auf seine ganz eigene Art mit einem ernsten Thema. Tatsächlich ist ein Aneurysma im Kopf eine tickende Zeitbombe die jederzeit hoch gehen könnte. Ich kann mir im Traum nicht vorstellen wie es ist damit zu leben und es auch noch zu wissen. Tammie begegnet dem lauernden... Das Buch befasst sich auf seine ganz eigene Art mit einem ernsten Thema. Tatsächlich ist ein Aneurysma im Kopf eine tickende Zeitbombe die jederzeit hoch gehen könnte. Ich kann mir im Traum nicht vorstellen wie es ist damit zu leben und es auch noch zu wissen. Tammie begegnet dem lauernden Tod auf ihr eigene Art und Weiße. Diese wirkt im ersten Moment vielleicht etwas skurril, wird aber mit fortlaufen der Geschichte verständlich. Ich mochte sie als Hauptcharakter sehr gern und hab mich sofort ihr nahe gefühlt. Das mag auch daran liegen,dass die Geschichte komplett aus ihrer Sicht in der ICH-Perspektive erzählt wird. Tammie ist mutig, humorvoll und hat ein großes Herz. Da sie mit Fynn ihre erste Liebe erlebt wirkt sie stellenweiße etwas naiv, was sie dafür aber um so sympathischer und authentischer macht. Fynn hat sofort mein Herz erobert. Man spürt beim Lesen die Verbindung zwischen den Beiden und die Funken sprühen. Es prickelt und es knistert ohne dabei kitschig zu wirken. Der Schreibstil ist sehr poetisch, leicht und lässt sich flüssig lesen, dabei passt er sich perfekt dem Erzählstil von Tammie an. Ich hatte erwartet, dass das Buch stellenweiße sicherlich traurig wird. Oh mein Gott und das wurde es auch, aber anders als gedacht, dafür aber nicht weniger schlimm. Damit hatte ich nicht gerechnet. Mein Fazit "All die schönen Dinge" ist ein humorvolles und trauriges Jugendbuch, welches sich nicht scheut Fragen zu stellen wie: Kann ein Aneurysma platzen wenn man niest oder einen Orgasmus hat? Dabei lernt der Leser eine ganz besondere Liebesgeschichte kennen die einfach bezaubernd ist.

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aussergewöhnlich, gefühlvoll und sehr interessante Story ;)
von Bianca aus Köln am 21.04.2016

Meine Meinung Ruth Olshan hat mich mit ihrer Geschichte sofort mitgerissen … aussergewöhnlich, gefühlvoll und mit einer tollen Message … das hat mir sehr gefallen. Tammie und Fynn hab ich sofort ins Herz geschlossen .. zwei wirklich wunderschön ausgefeilte Charaktere, die der Geschichte die richtige Würze geben. Aussergewöhnliche Vorlieben machen das ganze... Meine Meinung Ruth Olshan hat mich mit ihrer Geschichte sofort mitgerissen … aussergewöhnlich, gefühlvoll und mit einer tollen Message … das hat mir sehr gefallen. Tammie und Fynn hab ich sofort ins Herz geschlossen .. zwei wirklich wunderschön ausgefeilte Charaktere, die der Geschichte die richtige Würze geben. Aussergewöhnliche Vorlieben machen das ganze besonders interessant. So hat Tammie (16 J.) durch die Sache mit ihrem Hirnaneurysma ein ganz aussergewöhnliches Hobbie. Sie geht viel auf den Friedhof und sucht einen passenden Spruch für ihren Grabstein. Sie möchte schliesslich nicht irgend einen 0815 Spruch auf ihrem Grabstein mal stehen haben … eine echt abgefahrene Sache … wenn ein Mädchen sich in dem Alter darüber Sorgen macht, statt sich auf Partys und mit Freunden zu vergnüngen. Doch sie lässt nur noch ihre beste Freundin Pat an sich ran, da sie sonst niemanden mit ihrem irgendwann eintretenden Tod belasten möchte. Durch das Aneurysma geht Tammie sehr vorsichtig durch das Leben … und ja … verzieht sich eben oft auf den Friedhof. Und da läuft ihr Finn über den Weg … der dort arbeitet. Und so kommen die beiden sich näher ..Tammie lernt was es heisst, das Leben zu geniessen, jeden Tag…und lernt dabei auch noch die Liebe kennen …. Aber nicht nur Tammie hat so ihre Sorgen … auch Finn muss großen Kummer erfahren, was ihn sehr mitnimmt. Doch gemeinsam stehen sie sich bei und es gibt eine Menge liebevoller Charaktere und Figuren in dieser Geschichte, die die beiden auffangen, unterstützen und stärken …. Eine wirklich traurige aber auch aufbauende Geschichte um zwei Charaktere, die jeder ihr Päckchen zu tragen haben. Es war wunderschön zu lesen, wie sie sich gegenseitig ergänzen, stärken und einander beistehen … und das verbindet. Der Schreibstil war flüssig und hat mich sofort in die Geschichte hineingezogen. Ein Thema, das mich manchmal schwer schlucken lies… aber auch mir beim Lesen wieder verdeutlichte, wie selbstverständlich uns doch alles immer wieder ist. Man muss sich öfters vor Augen halten, dass man mehr geniessen sollte, denn morgen kann alles schon ganz anders sein. Eine tolle Message, die diese Geschichte beinhaltet und hoffentlich viele begeistern wird. Zur Beruhigung und Sicherheit … es gibt kein dramatisches Ende, sondern einen stimmigen und offenen Abschluss, der mich als Leser zufrieden zurücklies. Fazit: „All die schönen Dinge“ von Ruth Olshan ist eine absolut aussergewöhnliche, gefühlvolle und interessante Geschichte. Die Message dieses Buches, jeden Tag zu geniessen, find ich wunderschön, wird auch klasse vermittelt und lässt den Leser lange davon zehren. Die Protagonisten sind interessant und ebenfalls sehr aussergewöhnlich *lach*… gerade was ihre Hobbies und Vorlieben so angeht. Aber genau das macht die Geschichte aus und lässt einen nicht mehr los.

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Genieße das Leben, man weiß nie wann es vorbei ist
von Kuhni77 am 19.03.2016

KLAPPENTEXT: Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiss, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Das hat es sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und... KLAPPENTEXT: Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiss, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Das hat es sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie. "All die schönen Dinge" von Ruth Olshan ist die ideale Mädchenlektüre für alle, die John Green & Co lieben. MEINUNG: Tammie hat ein Aneurysma im Kopf und darum dreht sich ihr ganzes Leben und das ihrer Familie. Durch ihre Erkrankunge beschäftigt sie sich sehr über den Tod und möchte den passenden Grabspruch für sich finden. Tammies Leben ist für mich, sehr grau und voller Trauer. Sie kann ihr Teenieleben gar nicht wirklich genießen, weil immer dieses Aneurysma ihre Gedanken beherrscht. Aber das ändert sich, als Tammie Fynn und den Hund „Okay“ kennenlernt. Mit Fynn erlebt sie das erste Kribbeln im Bauch, den ersten Kuss und einfach alles was zum Verliebtsein dazu gehört. Im Buch wird mit jeder Seite, die sie mit Fynn verbringt das Leben wieder bunter. Tammie lernt ihr Leben wieder zu genießen und das Aneurysma rückt in den Hintergrund. Auch ihre Familie blüht immer mehr auf. Was ich wirklich sehr schön finde. Die Krankheit nimmt nach und nach an Gewicht ab und Tammie kann das Leben wieder genießen. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so rückt das Verliebtsein, wie es sich für einen Teenie gehört, mehr in den Vordergrund. FAZIT Ruth Olshan hat mit ihrem Debütroman „All die schönen Dinge“ einen tollen Roman geschrieben, der einem zeigt, dass man nie weiß was das Leben für einen bereithält. Man sollte das Leben einfach genießen. Der Schreibstil des Buches ist leicht und man fliegt nur so durch die Seiten. Leider war es dadurch auch viel zu schnell durchgelesen und ich hätte doch so gerne mehr erfahren. Für mich eine klare Leseempfehlung für dieses gelungene Jugendbuch!

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vom Leben und Sterben – berührende Geschichte (4,5 Sterne)
von Anja am 18.03.2016

In ihrer Freizeit treibt sich die 16-jährige Tammie auf Friedhöfen herum, um nach dem perfekten Grabspruch zu suchen – für sich selbst, denn ihr Leben könnte jeden Tag vorbei sein, wenn das Aneurysma in ihrem Kopf platzt. Tammie soll jegliche Aufregung und Anstrengung vermeiden, positive wie negative –... In ihrer Freizeit treibt sich die 16-jährige Tammie auf Friedhöfen herum, um nach dem perfekten Grabspruch zu suchen – für sich selbst, denn ihr Leben könnte jeden Tag vorbei sein, wenn das Aneurysma in ihrem Kopf platzt. Tammie soll jegliche Aufregung und Anstrengung vermeiden, positive wie negative – all die schönen Dinge eben. Doch dann trifft sie auf dem Friedhof Fynn und beginnt, sich noch mehr Gedanken zu machen, auf was sie im Leben verzichten möchte und welches Risiko sie bereit ist, einzugehen... All die schönen Dinge ist ein ernstes Buch, es ist ein bewegendes Buch, ein trauriges, aber ebenso ein spaßiges. Tammie ist eine sehr sympathische Protagonistin. Seit Jahren lebt sie mit der tickenden Zeitbombe in ihrem Kopf, jederzeit könnte etwas passieren – muss aber nicht. Sie macht sich viele Gedanken über das Leben, aber auch über das Sterben. Obwohl ihre Eltern ihr wünschen, alle wichtigen Erfahrungen des Teenagerseins machen zu können, möchten sie sie andererseits gern hin und wieder in Watte packen. Tammie reagiert recht gelassen auf ihre oft überfürsorglichen Eltern. Sie ist sich der Gefahr bewusst und denkt viel darüber nach, welches Risiko sie bereit ist einzugehen und inwiefern sie sich in ihrem Leben einschränken lassen will. Dadurch entstehen viele nachdenkliche und bedrückende Szenen – manchmal aber auch witzige, da Tammie eine ganz eigene Herangehensweise an viele Dinge hat. Und da Tammie die Ich-Erzählerin ist, lässt sie den Leser an allen Gedanken und Gefühlen intensiv teilhaben. Sie hat eine sehr angenehme, flüssige und bildhafte Erzählweise. Auch Fynn ist mit seiner sehr lockeren Art sehr sympathisch. Obwohl er den Ernst der Lage sofort versteht, bläst er nicht Trübsal und hat immer wieder Späße auf Lager, um Tammie die Sorgen zu erleichtern. Ebenso oft zeigt er sich aber auch von einer sehr führsorglichen, ernsten Seite. Die Handlung entwickelt anders, als ich es mir zunächst vorgestellt habe. Die erste Liebe ist ein großes Thema des Buches, aber auch der erste Verlust. Manche Szenen in dem Buch waren für mich etwas skurril und unrealistisch, aber insgesamt baut sich eine sehr stimmige und atmosphärische Geschichte auf, die viel Zeit an einem recht ungewöhnlichen Handlungsort verbringt. Denn während Tammie nach dem perfekten Grabspruch sucht, stellt sie sich bei manchen Gräbern die Frage nach der Geschichte der Toten und dem Hintergrund ihres Spruches. Und so gibt es für Tammie und Fynn sogar noch ein kleines Rätsel zu verfolgen, das mit einer sehr überraschenden wie ergreifenden Auflösung daherkommt. Fazit: Szenen zum Lachen und Szenen zum Weinen. Momente zum Nachdenken und Grübeln. Das ernste Thema des Aneurysmas mit all seinen Risiken wird in eine unterhaltsame und ebenso bewegende Geschichte um die erste Liebe, Freundschaft und Familie verpackt. Vielen Dank an den Oetinger-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Berührend
von Nicole aus Nürnberg am 13.03.2016

Meine Meinung zum Buch: All die schönen Dinge Erwartung und Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr wieder auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Tammi, 16 Jahre alt, lebt seit einigen Jahren mit einem Aneurysma in ihrem Kopf. Richtig auf das Leben kann sie sich nicht einlassen, denn dieses Diagnose ist furchtbar. Somit geht... Meine Meinung zum Buch: All die schönen Dinge Erwartung und Aufmerksamkeit: Diesen Punkt findet ihr wieder auf meinem Blog. Inhalt in meinen Worten: Tammi, 16 Jahre alt, lebt seit einigen Jahren mit einem Aneurysma in ihrem Kopf. Richtig auf das Leben kann sie sich nicht einlassen, denn dieses Diagnose ist furchtbar. Somit geht sie regelmäßig auf den Friedhof und sammelt Sprüche die auf Grabsteinen stehen. Dabei kommt es, womit sie niemals gerechnet hätte, OKAY begegnet ihr, mit seinem Besizter Fynn. Fynn schafft etwas womit Tammie nicht mehr rechnen konnte und wollte. Doch was schaffte er? Dazu solltet ihr zu diesem Buch greifen. Wie fand ich das gelesene? Anfangs war ich skeptisch als ich den Hund Okay traf, denn zu sehr musste ich an das Buch: Das Schicksal ist ein mieser Verräter denken. Denn dort gibt es ja dieses Wortspiel mit : Okay Okay ;). Doch schnell wurde mir klar, dieses Buch kann ich in keine Schublade legen, dazu ist es zu frisch und munter und einzigartig. Tammie wirkte anfangs sehr traurig und lebensmüde. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, mit einer tickenden Zeitbombe im Kopf zu leben, doch ich weiß wie es ist, eine schwere Bürde mit sich zu tragen, so konnte ich mich gut in Tammie hinein versetzen. Als ich dann auch merkte, wie stück für stück wieder Tammie dank der Hilfe von Okay und Fynn Lebensmut geschenkt bekommt, fand ich das richtig toll zu lesen. Dass das Thema Sex im Buch eine sehr wichtige Rolle spielt, finde ich gerade in diesem Buch lebensnah, andererseits gibt es doch noch so viel mehr als nur "Sex". Doch für Tammie ist es eben wichtig zu merken und zu erkennen sie muss nicht mehr in Angst leben, als ein anderer Mensch auch, auch wenn da was in ihrem Kopf ist. Doch warum das Thema Sexualität so einen Fokus im Buch einnimmt, solltet ihr selbst herausfinden, es kommt schnell heraus warum das so ist, und was damit gemeint ist. Deswegen konnte ich diesen Punkt auch gut stehen lassen. Charakterstark finde ich die Personen im Buch auch. Sei es die Eltern, die Geschwister, Fynn und Anne, Okay, Knut und all die anderen tollen Menschen im Buch. Nur die Nebengeschichte im Buch lies noch Fragen offen, und das fand ich dann nicht so schön. Geschrieben ist das Buch in einer sehr leichten und verständlichen Sprache, bis auf das Wort Aneurysma fand ich kein Wort das fremdartig und schwer zu verstehen war. Warum ich euch empfehle das Buch zu lesen? Obwohl die Geschichte nicht wirklich leicht ist, denn es zeigt auf, wie viele Ängste eine Krankheit mit sich bringen kann, ist dieses Buch eine wirkliche Oase für die Seele. Voller Lebenswille und Hoffnung, genügend Charme und Scherz sind auch hineinverwebt worden. So wirkt das Buch lebensnah, echt und Mut machend. Das einzige was ich mir wünsche ist heraus zu finden wie es mit Tammie und Fynn weiter gehen wird, denn irgendwie hab ich diese beiden Charakter in mein Herz geschlossen. Fazit: Ein wirklich berührendes Buch, das an der richtigen Stelle Humor und Charme in sich trägt. Hoffnungsvoll - kleiner Tipp, schaut dass ihr eine Eisdiele mit Pistazieneis in der Nähe habt, denn das Buch macht Hunger auf Hoffnung und Eis :). Sterne: Ich gebe fünf.

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Tammie beginnt zu leben
von Jennifer aus Stadtroda am 10.03.2016

INHALT Tammie ist 16 und hat ein Aneurysma, das bei der kleinsten Anstrengung sofort platzen könnte. Um ihr Leben nicht zu gefährden, meidet sie deshalb alles, was Spaß macht (vgl. Buchtitel); vor allem die Liebe. Kein Wunder, dass sie ihr eintöniges Leben einfach nur anödet und das Sammeln von Grabsprüchen... INHALT Tammie ist 16 und hat ein Aneurysma, das bei der kleinsten Anstrengung sofort platzen könnte. Um ihr Leben nicht zu gefährden, meidet sie deshalb alles, was Spaß macht (vgl. Buchtitel); vor allem die Liebe. Kein Wunder, dass sie ihr eintöniges Leben einfach nur anödet und das Sammeln von Grabsprüchen ihr Hobby wird. Als sie eines Tages auf dem Friedhof den lebenslustigen Fynn begegnet, der berufsbedingt an Grabsteinen rüttelt, beginnt ihr innerer Schutzwall erste Risse zu bekommen… INHALT Die Autorin Ruth Olshan hat mit „All die schönen Dinge“ ein sehr emotionales sowie authentisches Jugendbuch-Debüt vorgelegt, das sich wunderbar von den üblichen, wenig tiefgründigen Jugendbuch-/Teeniegeschichten abhebt. Hauptprotagonistin und Ich-Erzählerin Tammie lebt aufgrund ihrer Krankheit ein Leben mit angezogener Handbremse. Sie wirkt erwachsener als viele ihrer Altersgenossen und nimmt die täglichen Einschränkungen mit viel Selbstironie hin. Ich habe sie auf Anhieb in mein Leserherz geschlossen. Ihre charakterliche Weiterentwicklung innerhalb des Buchs fand ich sehr realistisch dargestellt. Der unkomplizierte und lebensbejahende Junge Fynn ist Tammies beste Therapie. Durch seine Liebe und seine offenen Worte blüht sie regelrecht auf. Neben Fynn war es vor allem dessen Hund OKAY, der mich überzeugt hat. Beide bereicherten die Geschichten durch ihre Anwesenheit sehr. Handlungstechnisch und sprachlich konnte Ruth Olshan mich 100%ig überzeugen. Tammies Krankheit wird offen thematisiert und Wege zum glücklichen Leben trotz Handicap aufgezeigt. Der Jugendroman ist eine Hommage an das Leben und die Verwirklichung eigener Träume. Bis zum Ende reißt Olshans Geschichte mit und wirkt in sich geschlossen. Aus sprachlicher Sicht hat mich vor allem der heitere, moderne Grundton gefallen. Der Plot wirkt bunt und energetisch, was man bei Büchern zum Thema Krankheit nicht so üblich ist. Das Cover mit den verschiedenen Post-Ist finde ich sehr innovativ und einfach perfekt auf die jugendliche Zielgruppe (13-16 Jahre) zugeschnitten. FAZIT Ein lebensechter und emotionaler Jugendroman mit Tiefgang. Krankheit trifft auf erste Liebe und trotzdem wird’s nicht depressiv. Absolute Leseempfehlung!

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Dieses Buch vermittelt wirklich eine besondere Botschaft über das Leben und den Tod
von Monika Schulze am 04.04.2016

Meine Meinung: Der Klappentext hat mich wirklich sehr neugierig gemacht. Eine Protagonistin, die Pistazieneis liebt und Grabsprüche sammelt? Das klang zu seltsam, um nicht mehr darüber rausfinden zu wollen. Als ich dann anfing zu lesen, lernte ich schnell Tammie kennen und lieben. Sie hat wirklich eine außergewöhnliche Art die Welt zu... Meine Meinung: Der Klappentext hat mich wirklich sehr neugierig gemacht. Eine Protagonistin, die Pistazieneis liebt und Grabsprüche sammelt? Das klang zu seltsam, um nicht mehr darüber rausfinden zu wollen. Als ich dann anfing zu lesen, lernte ich schnell Tammie kennen und lieben. Sie hat wirklich eine außergewöhnliche Art die Welt zu sehen und mit ihrer Krankheit umzugehen. Anstatt das Schicksal zu verfluchen nimmt sie es einfach, wie es ist und macht sich ihre eigenen Gedanken dazu. Ich fand sie wirklich sehr mutig und stark. Doch fast noch besser gefiel mir ihre beste Freundin Pat. Diese lässt sich nämlich von Tammies schräger Art nicht verunsichern, ist immer für sie da und lebt doch auch ihr eigenes Leben. Eine wirklich tolle Freundin, die mir viel Spaß bereitet hat. Auch Fynn ist ein wirklich interessanter Protagonist. In meinen Augen wirkt er anfangs älter, als er wirklich ist, aber im Laufe des Buches merkt man dann doch, dass er nicht so erwachsen ist, als gedacht. Fynn arbeitet auf dem Friedhof und lernt so Tammie kennen. Auch er ist wirklich einzigartig und total liebevoll. Der Autorin Ruth Olshan gelingt es sehr gut, ihren Figuren Leben einzuhauchen, ihnen eine einzigartige Note zu verpassen und sie so dem Leser sympathisch zu machen. Ich liebe die Figuren dieses Buches. Besonders schön ist natürlich die Liebesgeschichte, denn eigentlich gesteht Tammie sich so etwas gar nicht ein, da sie „sowieso sterben wird und nicht noch mehr Leute unglücklich zurücklassen möchte“. Doch neugierig ist sie dann doch und nachdem sie Fynn kennenlernt, kann sie sich auch nicht mehr gegen die Liebe wehren. Ich fand es richtig berührend, wie Fynn sich nach und nach in Tammies Leben schleicht und nach und nach den Tod wegdrängt und Platz für das Leben schafft. Es ist aber auch wirklich außergewöhnlich, wie Fynn mit Tammies Krankheit umgeht. Er bringt Humor in die Geschichte und hat einfach einen wunderbaren Blick auf das Leben. Dadurch wurde ich auch immer wieder dazu gebracht, über das Leben zu philosophieren: Was zählt wirklich im Leben? Sollte man immer alles so ernst nehmen oder einfach einmal leben, spontan sein und einfach genießen? Es ist wirklich bezaubernd, welche Botschaft dieses Buch dem (jungen) Leser vermittelt. Zum Ende hin bekommt das Buch zwar dann noch einmal eine ernstere und vor allem traurigere Richtung, diese passt aber wirklich gut in die Geschichte und rundet sie im Grunde noch einmal ab. Trotz allem musste ich mir ein paar Tränchen verkneifen, so sehr haben mich die Geschichte und die Protagonisten mitgenommen. In meinen Augen hätte das Buch zwar noch ein paar Seiten mehr haben können, um doch noch tiefer in Fynns und Tammies Geschichte einzutauchen, ihre Liebe weiter zu begleiten und noch mehr über die Zukunft der beiden zu erfahren, doch für einen Jugendroman ist die Seitenzahl wahrscheinlich ganz gut gewählt und so bleibt wenigstens noch jede Menge Platz für eigene Gedanken. Fazit: Dieses Buch vermittelt wirklich eine besondere Botschaft über das Leben und den Tod. Der Leser wird durch die liebevoll gestalteten Figuren und die schöne Geschichte immer wieder dazu angeregt, sich selber seine Gedanken zu diesem Thema zu machen und all die schönen Dinge in Tammies und Fynns Leben kennenzulernen. Von mir bekommt das Buch 4 Punkte von 5.

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Vom Leben ausgebremst ....
von Barbara Diehl am 28.03.2016

Wenn man 16 Jahre alt ist, dann sollte man auf Partys gehen, sich mit Freunden treffen, jede Menge Spaß und vielleicht auch den ersten Sex haben, auf jeden Fall nicht seine kostbare (Lebens-)Zeit auf Friedhöfen verbringen, um nach dem perfekten Spruch für den eigenen Grabstein zu suchen. Tammie tut... Wenn man 16 Jahre alt ist, dann sollte man auf Partys gehen, sich mit Freunden treffen, jede Menge Spaß und vielleicht auch den ersten Sex haben, auf jeden Fall nicht seine kostbare (Lebens-)Zeit auf Friedhöfen verbringen, um nach dem perfekten Spruch für den eigenen Grabstein zu suchen. Tammie tut jedoch genau das: Sie verbringt jeden Tag Zeit auf dem Friedhof, sichtet die Grabsteine nach darauf verewigten Sprüchen und wenn sie einen guten Spruch gefunden hat, fotografiert sie diesen und "belohnt" sich mit einem Pistazieneis. Den perfekten Spruch - für ihren eigenen Grabstein- hat sie jedoch noch nicht gefunden, weswegen ihre Suche täglich weiter geht. Bei ihren Aufenthalten auf dem Friedhof lernt sie Fynn kennen, der auf dem Friedhof arbeitet. Während sie, zusammen mit Fynns Hund "Okay", weiter nach dem perfekten Grabsteinspruch suchen, passiert das, was man Leben nennt: Tammie und Fynn verlieben sich ineinander. Das Leben könnte so schön sein - wäre da nicht die tickende Zeitbombe in Tammies Kopf. Mit "All die schönen Dinge" hat Ruth Olshan ein Jugendbuch geschrieben, das sich mit einem ernsten Thema auseinandersetzt. Tammie und ihre Eltern wissen seit 6 Jahren, dass sich in Tammies Gehirn ein Aneurysma befindet, das jederzeit und ohne vorherige Ankündigung platzen kann. Tammies Eltern befinden sich deswegen seit Jahren in einer Art Schockstarre und behandeln ihre Tochter wie ein rohes Ei. Diese Ängste übertragen sie natürlich auf Tammie und deswegen lebt auch sie ihr Leben mit stark gedrosseltem Schub. Nach Aussage des Arztes ist es jedoch egal was Tammie tut. Niemand kann vorhersagen, wann und warum "es" platzen wird und es gibt keinen Grund, sein Leben im Schongang zu leben. Mit Fynn und "Okey" an ihrer Seite lernt sie, nicht permanent an den Tod zu denken (obwohl sie durchaus mit ihm konfrontiert wird) und sich den schönen Dingen des Lebens zu öffnen. Die Charaktere Tammie und Fynn werden sehr realistisch und glaubhaft beschrieben. Ihre Ängste, ihre Gedanken und die Konfrontation mit dem "Ypsilon" in Tammies Kopf konnten von mir nachvollzogen werden. Auch "Okey" ist mir sehr ans Herz gewachsen. Mit den Eltern von Tammie kann ich mich leider über die ganze Geschichte hinweg nicht anfreunden. Nicht nur, dass sie ihre Tochter behüten wie ein rohes Ei, sondern sie sind permanent etwas am entrümpeln. Wahrscheinlich wollen sie im übertragenen Sinne ihr eigenes Leben entrümpeln aber irgendwie scheinen sie das nicht auf die Reihe zu bekommen. "Auch meine Eltern wissen nicht immer, was zu tun ist. Ihre verwirrten Gedanken haben sie in großen Haufen in der Wohnung verteilt und sortieren sie jetzt neu. Das Schlechte kommt in den Müll, das Gute wieder zurück in den Schrank. Es ist eigentlich ganz einfach, und ich frage mich, warum wir nicht alle schon viel früher darauf gekommen sind. Bin gespannt, was übrig bleibt". Etwas weniger Entrümpelung hätte mir persönlich besser gefallen. Für mich las es sich so, als ob Tammies Eltern in der ganzen Zeit nichts anderes getan hätten als Schlafzimmer, Keller und Küche zu durchforsten nach "gutem und schlechtem" und dabei ebenfalls vergessen, wie es sich anfühlt zu leben. Alles in allem ist "All die schönen Dinge" ein ruhiges Buch, das sich mit einem Thema beschäftigt, dass wir alle - egal ob jung oder alt - gerne von uns schieben. Altersgerecht verpackt wird hier die Botschaft übermittelt, dass man sein Leben genießen soll .... wir haben schließlich nur das Eine.

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Interessante Thematik, bleibt aber leider zu seicht
von Vanessas Bücherecke am 24.04.2016

Inhalt aus dem Klappentext: Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Es hat sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem... Inhalt aus dem Klappentext: Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Es hat sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie. "All die schönen Dinge" von Ruth Olshan ist die ideale Lektüre für alle, die John Green & Co lieben. Meinung: Tammie muss mit einer ziemlichen Bombe, die ihr Leben bedroht, leben. Genauer gesagt handelt es sich dabei um ein Aneurysma in ihrem Gehirn, das jederzeit platzen könnte. Wahrscheinlich rührt daher ihr Wunsch, sich einen originellen Grabspruch zuzulegen. Um sich zu inspirieren verbringt sie viel Zeit auf dem Friedhof. Dort findet sie nicht nur ein rätselhaftes Grab mit einem ungewöhnlichen Spruch, den es zu ergründen gilt, sondern auch Fynn, der dort für die Friedhofspflege mitzuständig ist. Die zwei kommen sich näher und Tammie erkennt, dass man nicht auf die schönen Dinge im Leben verzichten sollte, nur weil man eine ständige Bedrohung auf seine Gesundheit mit sich herumträgt. Ruth Olshans Protagonisten sind jung und verliebt. Tammie ist scheint sich zwar mit ihrem Schicksal abgefunden zu haben, immer auf sich achten zu müssen, trotzdem vermisst sie es, sich richtig gehen lassen zu dürfen. Ihre Familie behandelt sie wie ein rohes Ei, was sie mit der Zeit immer mehr nervt. Fynn kümmert sich rührend um den Hund seines verstorbenen Großvaters. Er ist direkt von Tammie fasziniert und nimmt sie auf eine sehr charmante Art für sich ein. Ich fand beide Charaktere ganz nett, so ganz verstehen konnte ich sie aber nicht immer und manche Handlungsweisen blieben mir fremd. Ein wenig hat mir hier manchmal die Tiefe bei den Charakteren gefehlt und ich hatte das Gefühl, nur an deren Oberfläche zu kratzen. Die Geschichte selber ist vom Grundsatz her gut, schwächelt aber ein wenig in der Umsetzung. Die Entwicklung der Protagonisten z. B. verlief mir insgesamt zu schwammig. Auch der Handlungsverlauf war nett, hatte aber für mich zu wenig richtige Überraschungen. Ich habe ständig auf einen großen Knall gewartet, der aber so nicht eintrat. Den großen Coup versucht Ruth Olshan mit dem Hund zu landen, was mich emotional zwar sehr berühren konnte, mich aber auch sehr ärgerlich gemacht hat, denn ich hätte anders an der Stelle mit Tier verfahren, wie z. B. früher zum Tierarzt zu gehen... Natürlich hätte dann das Ende des Romans nicht mehr so wirken können, wie es das jetzt tut. Daran merkt man dann, dass die Autorin sich etwas dabei gedacht hat ;) Ruth Olshans Schreibstil empfand ich leider als ein wenig distanziert, was wohl an den oft kurzen Sätzen und Dialogen liegt. Dafür stimmt der Lesefluss und der Roman lässt sich gut und flüssig lesen. Die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man sich zügig durch das Geschehen liest. Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive aus Tammies Sicht erzählt. Das Ende des Buches war nicht wirklich überraschend, hatte ich doch mit diesem Verlauf gerechnet, doch trotz aller Kritik kann das Buch auch mit witzigen und selbstironischen Passagen punkten, was die Thematik nicht ganz so schwermütig macht und den Kern des Buches hervorhebt: Soll man sein Leben zurückstellen, nur weil man mit einem erhöhten Risiko lebt, früher zu sterben als andere? Vielen Dank an den Oetinger Verlag für das Rezensionsexemplar. Fazit: All die schönen Dinge empfand ich insgesamt als nett und recht unterhaltsam, auch wenn es ein paar Dinge daran gibt, die mich gestört haben. Das Buch blieb mir persönlich leider zu seicht und die Protagonisten und ich wurden nicht so ganz grün. Das Buch hätte noch ein wenig mehr Potential gehabt. Von mir gibt es 3 von 5 Punkten.

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Sag ja zum Leben
von einer Kundin/einem Kunden am 06.03.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Das Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Ich habe es zwar nicht atemlos verschlungen, dafür aber in Ruhe genossen. Mit viel Humor beschreibt die Autorin Tammies Leben, ihre Gedanken und wie sich die Liebe zwischen Tammie und Fynn nach und nach entwickelt. Mit den beiden... Das Buch hat mich von der ersten Seite in seinen Bann gezogen. Ich habe es zwar nicht atemlos verschlungen, dafür aber in Ruhe genossen. Mit viel Humor beschreibt die Autorin Tammies Leben, ihre Gedanken und wie sich die Liebe zwischen Tammie und Fynn nach und nach entwickelt. Mit den beiden sind ihr zwei liebenswerte Protagonisten gelungen. Vor allem Fynn hat mir gefallen. Er ist so einfühlsam und verständnisvoll und ihn verbindet eine wunderbare Freundschaft mit seinem Hund Okay. Durch ihn kommt Tammie zu dem Schluss, dass es so viele schöne Dinge im Leben gibt, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Sie fängt an sich nicht länger nur mit sich und ihren Ängsten zu beschäftigen, sondern mit anderen gemeinsam durchs Leben zu gehen. Auch das Leben von Tammies Familie wird von der Angst vor dem Aneurysma und dem Verlust der Tochter bzw. Schwester bestimmt. Aufregungen sollen vermieden werden, Normalität soll trotzdem gelebt werden, was aber nicht immer einfach ist. Mit diesem Thema geht die Autorin sehr umsichtig um. Es wird spürbar, dass die Angst allgegenwärtig ist, doch in einem Maß, dass ich für das Alter der Zielgruppe passend fand. Um diese Geschichte herum hat sich die Autorin noch ein paar schöne, manchmal witzige, manchmal nachdenklich stimmende Nebenhandlungen ausgedacht. Insgesamt ist es eine schöne, ruhige Geschichte, die manchmal humorvoll, dann aber auch wieder nachdenklich ist. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und finde, dass es ein gelungener Jugendroman ist, mit der Botschaft sich nicht von Ängsten bestimmen zu lassen, sondern ja zum Leben zu sagen.

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Pistazieneis und andere schöne Dinge
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 02.03.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Tammies Lieblingsbeschäftigung ist es, auf Friedhöfen nach schönen Grabsprüchen zu suchen. Dort trifft sie auf Fynn, in den sie sich verliebt und er verliebt sich auch in sie. Es könnte alles so einfach sein, aber Tammie hat eine tickende Zeitbombe in ihrem Kopf: ein Aneurysma. Obwohl sie eigentlich... Zum Inhalt: Tammies Lieblingsbeschäftigung ist es, auf Friedhöfen nach schönen Grabsprüchen zu suchen. Dort trifft sie auf Fynn, in den sie sich verliebt und er verliebt sich auch in sie. Es könnte alles so einfach sein, aber Tammie hat eine tickende Zeitbombe in ihrem Kopf: ein Aneurysma. Obwohl sie eigentlich keinen so nah an sich heranlassen möchte, weil sie jeden Moment sterben könnte oder aber auch nicht, schafft Fynn es durch ihre Mauer hindurch zu kommen. Erster Satz: Pistazieneis stirbt aus. Meine Meinung: Der Debütroman von Ruth Olshan ist ein wahrer Wohlfühlroman. Obwohl die Protagonistin nach eigenen Angaben eine tickende Zeitbombe in ihrem Kopf hat und ihre ganze Familie damit zu kämpfen hat, hat die Autorin es geschafft, mit diesem Buch einen schönen Jugendroman über die erste Liebe zu schreiben. Ungeachtet der Krankheit, die sich eher nach schwerer Kost anhört, schafft die Autorin es, das Thema leicht aufzuarbeiten. Der Leser erfährt recht früh, dass Tammies Leben recht eingeschränkt ist und ihre Eltern sich wahnsinnige Sorgen machen. All dies ändert sich, nachdem Tammie Fynn kennengelernt hat. Kurz danach stehen die normalen Themen eines Teenagers im Vordergrund: Wie komme ich mit meinem Schwarm ins Gespräch? Wie verhalte ich mich ihm und seiner Familie gegenüber und wie schaffe ich es, dass meine Eltern sich nicht völlig uncool benehmen? Schon sehr bald lernt man eine unbeschwerte Tammie kennen, die das Leben außerhalb ihrer Krankheit erlebt. Es ist nicht immer leicht, jedoch ist es aufregend und mit ihrer Veränderung verändert sich auch bald das Verhalten ihrer ganzen Familie. Die Autorin beschreibt all dies aus Tammies Perspektive. Ihr gelingt der Spagat aus guter Alltagsbeobachtung und dennoch die Eigenarten eines Teenagers mit einfließen zu lassen. Daher wirkt alles authentisch. Auch die Unsicherheiten, die mit der ersten Liebe und den Umgang mit dem Aneuyrsma aka Ypsilon-Ding einhergehen, beschreibt sie sehr einfühlsam und nachvollziehbar. Die Charaktere Tammie und Fynn werden sehr gut gezeichnet, sodass man sehr bald ein sehr genaues Bild von beiden erhält. Die anderen Personen bleiben eher im Hintergrund, sodass nicht all ihrer Motive erkennbar werden. Jedoch hat mich das an keiner Stelle gestört, da es gut zu der Geschichte gepasst hat. Insgesamt war es ein Buch, das ich, sobald ich es in die Hand genommen habe, nicht mehr weglegen konnte - ein wahrer Page-Turner.

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