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All die verdammt perfekten Tage

(gekürzte Lesung)

(1)
Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will
Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…
Annina Braunmiller und Patrick Mölleken fangen die Atmosphäre dieses gleichermaßen zauberhaften wie tragischen Romans auf zutiefst berührende Art und Weise ein.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-Hörbuch-Download
Anzahl Dateien 82
Erscheinungsdatum 28.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783837131451
Verlag Random House Audio
Spieldauer 505 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 505 Minuten, 338.37 MB
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Violet bekommt während eines Schulprojektes Gelegenheit sich selbst ein Bild zu machen. Und lernt jemanden kennen der Sie zurück ins Leben bringt. Ein Leben, von den sie angenommen hat, es durch den Tod ihrer Schwester verloren zu haben. Kann sie das Gleiche für ihn tun ?

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"Ich erinnere mich, wie ich eine lange Straße entlang zu einer Gärtnerei gelaufen bin.
Ich erinnere mich an ihr Lächeln und ihr Lachen, wenn ich ganz bei mir war und sie mich anschaute, als ob ich nichts falsch machen könnte und ganz und gar richtig wäre. Ich erinnere mich, wie sie mich auch dann so anschaute, wenn ich es nicht war.
Ich
"Ich erinnere mich, wie ich eine lange Straße entlang zu einer Gärtnerei gelaufen bin.
Ich erinnere mich an ihr Lächeln und ihr Lachen, wenn ich ganz bei mir war und sie mich anschaute, als ob ich nichts falsch machen könnte und ganz und gar richtig wäre. Ich erinnere mich, wie sie mich auch dann so anschaute, wenn ich es nicht war.
Ich erinnere mich an ihre Hand in meiner; dass es sich so anfühlte, als ob etwas oder jemand zu mir gehörte." (S. 326-327)
Es handelt sich um die herzerwärmende und tragische Geschichte von Violet und Finch, die sich eines Tages auf dem Glockenturm der Schule begegnen; beide mit der Intetion jetzt und hier ihr Leben auf diese Art und Weise zu beenden. Finch, der eigentlich Theodore heißt, schafft es jedoch, sich selbst und das eigentlich sehr beliebte Mädchen auf der anderen Seite des Turms, sicher auf festen Boden zu manövrieren. Von nun an scheint der Weg für die beiden geebnet zu sein - es entwickelt sich eine ganz besondere Bekanntschaft, in der ein kompliziertes Netz aus gesellschaftlichen Drücken, emotionaler Verwirrung und sozialer Beeinträchtigung für diverse Komplikationen sorgen. Doch das hält Finch nicht davon ab, seine psychische Bipolarität in den Hintergrund zu rücken, nur um "all die verdammt perfekten Tage" mit Violet zu verbringen. Die hat Aufmunterung und Trost seiner Meinung nach nämlich deutlich nötiger als er selbst.
Mit einer fabelhaften Schriftsprache und einem ganz besonderen Stil schafft es die Autorin Jennifer Niven, den Leser in eine ganz eigene Welt einzuladen, in der fast alles möglich ist und die trotzdem unheimlich real wirkt und einem somit umso näher geht. "All die verdammt perfekten Tage" sollte deshalb meiner Meinung nach nicht nur bei der herkömmlichen Belletristik eingeordnet sein, sondern auch als Jugendbuch eine ganz ausgefallene Leseempfehlung darstellen. Für Jugendliche ab 16 Jahren und alle Erwachsenen, die sich mit der Gedankenwelt eines Teenagers beschäftigen möchten, eignet sich dieses Buch hervorragend. Durch die schonungslose Behandlung von verschiedensten Streitthemen (häusliche Gewalt, Bipolariät, Suizid, andere psychische Erkrankungen, Mitläufertum, Gruppenzwang, Cliquenbildung, Trauerprozesse und die erste Liebe), gepaart mit einer unheimlich einfühlsamen Erzählung entsteht ein äußerst realistisches Bild der modernen Generationen mit den dazugehörigen neu geordneten Prioritäten während des Erwachsenwerdens. Ein großes Lesevergnügen mit viel Tiefgang und dem "was wirklich zählt".

Sina-Marie Perkuhn, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Wunderschöne Liebesgeschichte, die unter die Haut geht. Für alle Fans von John Green - und da besonders von 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter'. Macht nachdenklich! Wunderschöne Liebesgeschichte, die unter die Haut geht. Für alle Fans von John Green - und da besonders von 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter'. Macht nachdenklich!

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Verdammt gut geschriebene, bittersüße Liebesgeschichte, die sich dem Thema Selbstmord sehr differenziert und von einer eher ungewohnten Seite her nähert. Verdammt gut geschriebene, bittersüße Liebesgeschichte, die sich dem Thema Selbstmord sehr differenziert und von einer eher ungewohnten Seite her nähert.

Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Herzzerreissend schön! Das schwierige Thema Depression/Selbstmord wird einfühlsam aufgegriffen und in eine berührende Romanhandlung eingebunden. Taschentücher bereithalten! Herzzerreissend schön! Das schwierige Thema Depression/Selbstmord wird einfühlsam aufgegriffen und in eine berührende Romanhandlung eingebunden. Taschentücher bereithalten!

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Theo und Violet treffen sich am Abgrund ...
Berührend, authentisch, wahnsinnig echt und ein gelungenes, traurig-schönes Leseerlebnis.
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Dieses Buch hat mein Herz gebrochen, aber im positiven Sinne. Wunderschön! Dieses Buch hat mein Herz gebrochen, aber im positiven Sinne. Wunderschön!

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So ein trauriges, aber zugleich wunderschönes Buch habe ich bisher selten gelesen. Man wünscht den Hauptcharakteren so sehr ein Happy End - weiß aber, dass es nichts wird ... So ein trauriges, aber zugleich wunderschönes Buch habe ich bisher selten gelesen. Man wünscht den Hauptcharakteren so sehr ein Happy End - weiß aber, dass es nichts wird ...

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Ein Buch, das lange nachhallt! Suizidgefahr und Depressionen zweier Teenager sind der Kern, die Geschichte rührt zu Tränen und doch gibt es immer wieder Momente zum Schmunzeln. Ein Buch, das lange nachhallt! Suizidgefahr und Depressionen zweier Teenager sind der Kern, die Geschichte rührt zu Tränen und doch gibt es immer wieder Momente zum Schmunzeln.

„Eine etwas andere Liebesgeschichte .. “

Jasmin Frese, Thalia-Buchhandlung Bremerhaven

Die tragische Geschichte von zwei Jugendlichen, die zwischen Leben und Tod stehen. Ein schönes Buch, das zum Nachdenken anregt und zeigt, dass es immer Licht in der tiefsten Dunkelheit zu finden gibt. Die tragische Geschichte von zwei Jugendlichen, die zwischen Leben und Tod stehen. Ein schönes Buch, das zum Nachdenken anregt und zeigt, dass es immer Licht in der tiefsten Dunkelheit zu finden gibt.

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Auf dem Glockenturm der Schule treffen sich Violet und Finch. Beide wollen sich mehr oder weniger in den Tod stürzen. Doch dann finden sie zueinander. Für John-Green-Leser ... Auf dem Glockenturm der Schule treffen sich Violet und Finch. Beide wollen sich mehr oder weniger in den Tod stürzen. Doch dann finden sie zueinander. Für John-Green-Leser ...

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Gute Unterhaltung mit einem Schuss Tragik. Gute Unterhaltung mit einem Schuss Tragik.

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Wein. Heul. Tränen. Ich war überrascht, dass es um das viel zu selten angesprochene Thema Depressionen ging, und dann zutiefst berührt. Wein. Heul. Tränen. Ich war überrascht, dass es um das viel zu selten angesprochene Thema Depressionen ging, und dann zutiefst berührt.

Juliana Grassel, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Zwei junge Menschen, die vor dem Leben fliehen möchten und dem Leser trotzdem zeigen, was es heißt, richtig zu leben! Tragisch, aber auch voller Lebensfreude! Zwei junge Menschen, die vor dem Leben fliehen möchten und dem Leser trotzdem zeigen, was es heißt, richtig zu leben! Tragisch, aber auch voller Lebensfreude!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Es ist nicht immer einfach, sich als Teenager in der Welt zurechtzufinden. Doch gemeinsam schaffen zwei einsame Seelen genau das. Sehr emotional, aber ohne Kitsch. Traurig schön! Es ist nicht immer einfach, sich als Teenager in der Welt zurechtzufinden. Doch gemeinsam schaffen zwei einsame Seelen genau das. Sehr emotional, aber ohne Kitsch. Traurig schön!

Astrid Jankowski, Thalia-Buchhandlung Lünen

Die langsame und zunächst kaum denkbare Beziehung zweier absolut verschiedener Menschen. Eine wunderschöne und ungewöhnliche Liebesgeschichte. Die langsame und zunächst kaum denkbare Beziehung zweier absolut verschiedener Menschen. Eine wunderschöne und ungewöhnliche Liebesgeschichte.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wundervolles Buch, tiefgründig und außergewöhnlich. Tolle Zitate, in denen man sich wieder erkennt. Einziges Manko ist für mich das Thema, deswegen nur 4 Musen. Ein wundervolles Buch, tiefgründig und außergewöhnlich. Tolle Zitate, in denen man sich wieder erkennt. Einziges Manko ist für mich das Thema, deswegen nur 4 Musen.

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Sie lernen sich auf dem Glockenturm kennen, kurz vor dem Runterspringen. Sie freunden sich an. Er lockt sie aus ihrem Schneckenhaus, holt sie zurück ins Leben. Traurig und schön! Sie lernen sich auf dem Glockenturm kennen, kurz vor dem Runterspringen. Sie freunden sich an. Er lockt sie aus ihrem Schneckenhaus, holt sie zurück ins Leben. Traurig und schön!

„Ultraviolettes Licht“

Wiebke Renken, Thalia-Buchhandlung Günthersdorf

Eine Liebesgeschichte, aber dennoch kein ganz einfacher Stoff – denn Violet und Finch, die beiden Teenager, die sich hier finden, haben es nicht leicht. Der Roman berührt die Tabuthemen Suizid und Verlust von nahen Angehörigen. Abwechselnd in Kapiteln erzählen die beiden Protagonisten aus ihrer Perspektive, so dass man als Leser emotional Eine Liebesgeschichte, aber dennoch kein ganz einfacher Stoff – denn Violet und Finch, die beiden Teenager, die sich hier finden, haben es nicht leicht. Der Roman berührt die Tabuthemen Suizid und Verlust von nahen Angehörigen. Abwechselnd in Kapiteln erzählen die beiden Protagonisten aus ihrer Perspektive, so dass man als Leser emotional alles unmittelbar miterlebt.
Violet hat ihre ältere Schwester bei einem Autounfall verloren, während sie selbst diesen überlebt hat. Theodor Finch hat eine dunkle Seite in sich, an seiner Schule ist er als verrückter Freak abgestempelt, seine Eltern leben getrennt und sowieso führen alle fünf Mitglieder in der Familie Finch ein Eigenleben, an dem die anderen nicht wirklich teilhaben.
Violet und Finch finden zueinander, als beide in einem labilen Moment auf dem Rand des Glockenturms ihrer Highschool stehen und merken, dass sie doch irgendwie Parallelen haben. Daraus wird mehr, tiefe Zuneigung, füreinander Dasein, Freundschaft der besonderen Art und noch mehr.
Die Autorin selbst über ihr Buch: „ All die verdammt perfekten Tage ist die Geschichte eines Mädchens, das von einem Jungen, der sterben will, zu leben lernt.“ Und ja, es ist eine Geschichte, die durch Höhen und Tiefen führt. Mal ist Finch der wunderbarste Junge, den man Violet als ersten Freund nur wünschen kann, dann das komplette Gegenteil.
Durch ein gemeinsames Projekt im Fach Geografie, bei dem sie zusammen zu Orten in Indiana fahren und diese besuchen, lernen sie einander immer besser kennen und das Leben selbst wieder wertschätzen. Deshalb gefällt mir der Originaltitel „All the bright places“ wesentlich besser als der deutsche.
Die Geschichte hat autobiografische Züge (siehe Anmerkung der Autorin am Ende des Buches) und die Website, die Violet im Roman aufzubauen beginnt, gibt es mittlerweile wirklich. Ich würde den Roman für Jugendliche ab 16 und junge Erwachsene empfehlen.
Vergleichbare Bücher: Green „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ ,Forman „Wenn ich bleibe“, Moyes, „Ein ganzes halbes Jahr“ und „ Ein ganz neues Leben“.

Karina Walgenbach, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Schön, aber auch traurig und vor allem: realistisch. Leider haben mich die Charaktere nicht ganz überzeugt, die Story an sich ist gut. Ein wichtiges Thema und eine mutige Autorin. Schön, aber auch traurig und vor allem: realistisch. Leider haben mich die Charaktere nicht ganz überzeugt, die Story an sich ist gut. Ein wichtiges Thema und eine mutige Autorin.

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Kundenbewertungen


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In den emotionalen Abgrund hinab
von NiWa aus Euratsfeld am 03.06.2016

Finch schaut vom Glockenturm aus in den Abgrund hinab und fragt sich, ob ein perfekter Tag zum Sterben ist. Aber auch Violet ist offenbar aus einer ähnlichen Motivation dort oben aufgetaucht. Statt sich einzeln in die Tiefe zu stürzen, versuchen sie gemeinsam wieder nach unten zu kommen. Obwohl dieses Buch... Finch schaut vom Glockenturm aus in den Abgrund hinab und fragt sich, ob ein perfekter Tag zum Sterben ist. Aber auch Violet ist offenbar aus einer ähnlichen Motivation dort oben aufgetaucht. Statt sich einzeln in die Tiefe zu stürzen, versuchen sie gemeinsam wieder nach unten zu kommen. Obwohl dieses Buch allerorts in hohen Tönen gelobt wird, kann ich mich dem nicht ganz anschließen. Ja, es ist eine schöne Geschichte, sie ist traurig und teilweise herzzerreissend, doch sie hat mich nicht vollkommen überzeugt. Die Geschichte wird abwechselnd von den Protagonisten Finch und Violet erzählt, wobei sich die Handlung auf ihre Freundschaft, gegenseitige Zuneigung sowie Unterstützung und Selbstmordgedanken stützt. Laufend werden Statistiken zu Selbstmordarten eingestreut, die Finch trocken schildert und über die er nachdenkt. Denn er hat ein ausgeprägtes Interesse daran und beschäftigt sich ständig damit. Der Junge selbst ist ein schwieriger Charakter, der mir im Verlauf der Handlung immer mehr auf die Nerven ging. Eigentlich stellt es sich so dar, als ob er ein Jugendlicher auf einem Selbstfindungstrip ist, was im Grunde genommen völlig in Ordnung ist. Jedoch hat er nicht nur eine Neigung zu diversen Selbstmordarten und Statistiken, die im Jugendalter gar nicht so abwegig ist, sondern zudem eine äußerst ungesunde Haltung sich selbst, anderen und dem Leben gegenüber, was mich rasch zu einer laienhaften Ferndiagnose verleitet hat, die sich im späteren Verlauf der Geschichte sogar bestätigt hat. Violet hat es ebenfalls schwer, weil sie den Unfalltod ihrer Schwester verarbeiten muss und sie die Oberflächlichkeit ihres bisherigen Lebens zum Zweifeln bringt. Da scheint der charmant-witzige Finch ein wahrer Lichtblick zu sein. Beide Jugendliche haben nicht nur vom Glockenturm dem Tod ins Auge gestarrt, sondern befinden sich in psychologischer Betreuung und daher kann ich einfach nicht nachvollziehen, dass keiner merkt, was hier vor sich geht. Natürlich sagen Jugendliche nicht die Wahrheit, wenn sie einem Psychologen gegenübersitzen - wie übrigens die meisten Erwachsenen auch - aber ein Profi hätte meiner Meinung nach schon viel, viel früher ernsthaft Alarm geschlagen und es gar nicht so weit kommen lassen. Die Traurigkeit liegt also nicht nur im Schicksal der Jugendlichen, in ihren Bewältigungsstrategien und dem Versuch sich gegenseitig zu stützen, sondern im sozialen Umfeld, das hier vollkommen versagt hat. Trotzdem gefällt es mir, wie Finch und Violet gemeinsam versuchen, dem depressiv-apathischen Sog ihres Daseins zu entgehen und sich dazu auf eine emotionale Wanderschaft quer durch ihren Bundesstaat begeben. Die Erzählung ist sehr emotional aufgebaut und konnte mich trotzdem nicht tief genug berühren. Die Situation von Finch und Violet hat auf mich zu realitätsfern gewirkt, sodass ich ihnen nicht glauben und mich nicht ganz auf sie einlassen konnte. Entweder bin ich zu kaltherzig oder die Geschichte war mir zu aufgesetzt, wobei es wahrscheinlich eine Mischung aus beiden Gründen ist. Wenn ich diese Aspekte nicht weiter berücksichtigte, bleibt aber trotzdem eine sehr schöne, zarte Liebesgeschichte, die von den schwierigen Seiten des Lebens, dem Erwachsenwerden und dem Umgang mit Trauer erzählt.

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Schon jetzt mein absolutes Jahreshighlight!
von einer Kundin/einem Kunden am 23.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Auf dem Glockenturm, sechs Stockwerke über dem Abgrund, beginnt die wundervolle und tragisch schöne Geschichte von Finch und Violet. Beide starren in die Tiefe und fragen sich, ob heute der Tag ist, an dem sie springen sollen. Keiner der beiden hätte geahnt, an diesem Ort und an diesem Tag, einen... Auf dem Glockenturm, sechs Stockwerke über dem Abgrund, beginnt die wundervolle und tragisch schöne Geschichte von Finch und Violet. Beide starren in die Tiefe und fragen sich, ob heute der Tag ist, an dem sie springen sollen. Keiner der beiden hätte geahnt, an diesem Ort und an diesem Tag, einen Menschen zu treffen, der gleich fühlt und denkt wie sie selbst. Anfangs ist Violet noch skeptisch gegenüber dem lustigen und ungewöhnlichen Jungen. Aber bald merkt sie, dass sie mehr gemeinsam haben, als es zunächst den Anschein hat. Denn sie verbindet eine tiefe Traurigkeit und bald entsteht zwischen dem beliebten Mädchen und dem Freak der Schule eine zarte Freundschaft. Durch ein gemeinsames Schulprojekt besuchen Violet und Finch viele außergewöhnliche Orte ihres Bundesstaates und kommen sich dabei näher. Violet versucht den frühen Tod ihrer Schwester zu verarbeiten, aber Finch bringt sie mit seiner lebenslustigen Art dazu die kleinen Momente des Lebens zu genießen und zeigt ihr, wie kostbar manche Augenblicke sind... Finch und Violet auf ihrer Reise zu begleiten ist sehr berührend. Besonders sympathisch und witzig ist Finch, der immer wieder versucht Violets Herz zu gewinnen. Meines hat er auf jeden Fall erobert :)

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Jahreshighlight
von Weinlachgummi aus Schwarzwald am 04.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Aufmerksam würde ich auf das Buch durch die Pressemail. Ansonsten wäre dieses Highlight wohl an mir vorbei gezogen. Deswegen an dieser stelle,vielen Dank fürs aufmerksam machen. Der erste Satz sprach mich dann gleich an "Ist heute ein guter Tag zum Sterben?" sowie der Klappentext. Glaubst du, dass es so etwas... Aufmerksam würde ich auf das Buch durch die Pressemail. Ansonsten wäre dieses Highlight wohl an mir vorbei gezogen. Deswegen an dieser stelle,vielen Dank fürs aufmerksam machen. Der erste Satz sprach mich dann gleich an "Ist heute ein guter Tag zum Sterben?" sowie der Klappentext. Glaubst du, dass es so etwas wie einen perfekten Tag gibt? ..... Einen Perfekten Tag. Von Anfang bis Ende. Wenn nichts Schlimmes oder Trauriges oder Normales passiert. Seite 18. Das der Inhalt des Buch etwas traurig ist, lässt schön der Klappentext erahnen, dass es dann so traurig wird hätte ich nicht gedacht. Es war immer wieder ein Wechsel zwischen Melancholie und schmunzeln. Violet und Theodore sollen zusammen Indiana erwandern, aber dies ist nur ein kleiner Teil der Handlung, der dünne rote Faden, wenn man so will. Der Teil herum, wie sie die Hoffnung findet und er sie fast verliert, ist sehr ergreifend. Ich habe noch nie so lange und durchgehend bei einem Buch weinen müssen. Das Thema psychische Erkrankungen und suizidales Verhalten, ist bestimmt nicht für jeden was. Mir hat die ganze Thematik sehr zugesagt. Ich arbeite in einer Psychiatrie und fand dieses "gegen Schubladen denken" sehr ansprechend. Ich war schon immer anders, aber für mich ist anders zu sein normal. Seite 70 Der Schreibstil, ist wie die Handlung bezaubernd. Frau Niven schafft es so viel Gefühl in ihre Worte zu legen. Alles wirkt authentisch und wenn man sich dann das Nachwort durch liest, versteht man auch warum. Ich habe mir angewöhnt, schöne Textstellen zu markieren. Bei diesem Roman wurde ich gar nicht mehr fertig mit markieren, soviel schöne Zeilen gab es. Ein Post it folge dem nächsten. Nicht nur deswegen ist das Buch für mich etwas ganz besonderes. Wenn ein Lied bleiben soll, dann setzt es sich in deinen Knochen fest, und du trägst es immer mit dir herum. Seite 304. Die Kapitel wechseln meistens zwischen Theodore und Violet, den beiden Hauptcharakteren. Man merkt schon an den Kapitel Überschriften, die gegensätzliche Richtung der beiden. Violet zählt der Tage ab, bis sie endlich mit der Schule fertig ist. Und Theodore zählt die Tage, die er schafft wach zu bleiben. Theodore hat mir unglaublich gut gefallen. Er war so echt und authentisch, obwohl er seine Rollen gespielt hat. Einen so umwerfenden und facettenreichen Charakter begegnet man selten. Ich würde ihn gerne mal treffen. Violet verblasst durch seine Präsenz etwas, ist aber nichtsdestotrotz auch ein toller Charakter, der mir sympathisch war. Weil es keine Lüge ist, wenn man fühlt, was man sagt. Seite 205 Titel, wie Cover passen perfekt . Ja sogar die Farbe des Covers und die Achterbahn, in der Klappbroschur passen perfekt. Da hat jemand wirklich mit gedacht. Rund herum ein tolles Buch. Fazit: Bezaubernd. Ein ganz besonderes Buch, welches mich tief bewegt hat. Die Charaktere sind wunderbar heraus gearbeitet. Allen voran Theodore, ihn zu begleiten war berauschend und aufwühlend. Selten ist Hoffnung und Hoffnungslosigkeit so nah beieinander. Ich habe geweint, ich habe gelacht und viel nachgedacht. Für mich ein Jahreshighlight. Nachdem ich es beendet hatte, die Tränen weg gewischt waren, habe ich gleich wieder von vorne angefangen. Dies ist eins von diesen Büchern, die es schaffen, etwas in einem zu verändern.

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3 1
Ein bezauberndes Buch mit Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden aus Halberstadt am 07.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt: Finch und Violet, beide 17 Jahre, gehen auf die selbe Schule. Violet gehört zu den beliebten Schülern und Finch ist der Außenseiter, den alle nur "Freak" nennen. Beide haben, oberflächlich betrachtet, nichts gemeinsam. Trotzdem finden sie sich zufällig gemeinsam am Rande des Abgrunds, auf dem Glockenturm der Schule wieder.... Inhalt: Finch und Violet, beide 17 Jahre, gehen auf die selbe Schule. Violet gehört zu den beliebten Schülern und Finch ist der Außenseiter, den alle nur "Freak" nennen. Beide haben, oberflächlich betrachtet, nichts gemeinsam. Trotzdem finden sie sich zufällig gemeinsam am Rande des Abgrunds, auf dem Glockenturm der Schule wieder. Beide überlegen zu springen. Finch gelingt es, dass Violet es schafft wieder zurück in die Sicherheit hinter das Geländer zu klettern. Dies ist der Beginn einer Freundschaft, aus der sich eine tiefe Verbindung entwickelt. Violet, traumatisiert durch den Unfalltod ihrer Schwester, schafft es mit Finchs Hilfe, wieder zurück ins Leben zu finden. Finch, hat tiefer gehende Probleme und wird im Lauf der Geschichte immer tiefer in die Dunkelheit gezogen. meine Meinung: Eins vorneweg, es handelt sich bei diesem Buch nicht um eine leichte Teenie-Lektüre. Dieses Buch geht in die Tiefe und befasst sich mit dem Tabuthema Tod. Mir persönlich hat das Buch SEHR gut gefallen. Ich habe Finch und Violet sofort in mein Herz geschlossen und die beiden gern begleitet. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Finch und Violet erzählt. Beide werden gut beschrieben und der Leser bekommt gute Einblicke in ihr Seelenleben. Die Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie ist lustig, nachdenklich, berührend und tieftraurig. Dieses ist einfach bezaubernd. Eine Geschichte zweier junger Menschen, die, jeder auf seine Weise und doch irgendwie zusammen, versuchen ihren Weg im Leben zu finden.

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Welcher Augenblick ist perfekt?
von Magische Farbwelt am 01.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Endlich habe ich mal wieder ein Buch gelesen. Ich kann gar nicht verstehen, warum ich das so lang nicht gemacht habe. Denn wenn ich lese, steige ich zumeist richtig in das Buch und seine Geschichte ein, wenn es denn gut und auch leicht lesbar geschrieben ist. Und das... Endlich habe ich mal wieder ein Buch gelesen. Ich kann gar nicht verstehen, warum ich das so lang nicht gemacht habe. Denn wenn ich lese, steige ich zumeist richtig in das Buch und seine Geschichte ein, wenn es denn gut und auch leicht lesbar geschrieben ist. Und das kann ich an dieser Stelle schon mal sagen: „All die Verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven liest sich richtig gut. Als ich mir den Klappentext durchgelesen hatte, war ich mir nicht so sicher, ob diese mental schwierige Geschichte etwas für mich sei. Denn sind wir mal ehrlich: Mit Selbstmordgedanken habe ich bisher nicht soviel zu tun gehabt. Etwas Angst hatte ich, dass mich das Buch deprimieren wird. Aber das Gegenteil war der Fall. Besonders gefällt mir an diesem Buch, dass es aus der Sicht von zwei verschieden Personen geschrieben ist: Die Sicht von Violet und die Sicht von Finch. Und jede Person erzählt von sich in der Ich-Form. Das heißt, der Leser versetzt sich in Violet hinein und ein paar Seiten weiter in Finch. Und ja, beim Lesen war ich dann Violet und dann war ich wiederum Finch. Ich hatte beinah die Empfindungen, die sie spüren müssten in den Momenten, wo die Dinge mit ihnen passieren. Die ganze Zeit über beim Lesen fieberte ich mit, dass Finch ES doch nicht tun würde. Und jedes Mal war ich erleichtert, dass er noch lebt. Violet schien mir da weniger gefährdet zu sein. Als sich die beiden ineinander verliebten, spürte ich regelrecht das Kribbeln und die Funken. Und dennoch kommt es in diesem Buch zu einer Wende, die mich ein wenig deprimiert hat, ich stand beim Lesen, glaube ich, unter Schock. Aber genau diesen Moment braucht das Buch, um aufzugehen. Auf den letzten Seiten des Buches sind die Anmerkungen der Autorin enthalten. Dort wird klar: Sie hat Ähnliches erlebt.

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Großartiges Buch, das einen emotional wund zurücklässt
von Bücherkrähe am 08.06.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Auf dem Dach der Turnhalle treffen sich Finch und Violet das erste Mal. Sie wussten vorher schon voneinander, Finch ist der schulbekannte Weirdo, Violet überlebte einen Autounfall, bei dem sie ihre Schwester verlor, und wurde Schulgespräch. Nach dem “Vorfall” auf dem Dach ist Finch fasziniert von Vioet und schafft es,... Auf dem Dach der Turnhalle treffen sich Finch und Violet das erste Mal. Sie wussten vorher schon voneinander, Finch ist der schulbekannte Weirdo, Violet überlebte einen Autounfall, bei dem sie ihre Schwester verlor, und wurde Schulgespräch. Nach dem “Vorfall” auf dem Dach ist Finch fasziniert von Vioet und schafft es, sie als Partnerin bei einem längern Schulprojekt zu bekommen. Zunächst ist das Violet gar nicht recht, immerhin gilt Finch als Creep, und sich mit ihm abzugeben ist für den eigenen Ruf an einer High School nicht unbedingt förderlich. Nach und nach verbringt sie aber immer mehr und auch immer lieber Zeit mit ihm. Er steht zwar selbst am Abgrund, aber zeigt ihr nicht nur wie schön das Leben sein kann und dass die Schönheit manchmal im Detail liegt, er nimmt Violet auch nach und nach die Schuldgefühle, den Unfall überlebt zu haben. Mit All the Bright Places hat Jennifer Niven einen Jugendroman geschrieben, der den Leser noch lange nachängt und nicht nur für Jugendliche geeignet ist. Niven schreibt mit viel Gefühl für die Thematik – Depressionen – und mit einer Sprache, die den Leser tief im Inneren berührt. Der Schmerz, der Violet davon abhält am Leben teilzunehmen, und die Gefühlsmüdigkeit, die Finch immer wieder zu ersticken droht sind genauso spürbar und greifbar wie die Freude der beiden bei ihren Ausflügen. Violet und vor allem Finch wachsen einem ans Herz, und bevor man es merkt fühlt man sich als Teil des Freundeskreises. Niven schreibt so leicht und doch so emotional über Depression ohne sie je beim Namen zu nennen, und doch können die Leser den Schmerz, die Leere und die Müdgkeit spüren als wäre es ihre eigenen. Das Buch lässt einen emotional wund zurück, doch ein gutes Buch über Depressionen sollte einen nicht kalt lassen.

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„Ein Mädchen lernt zu leben- von einem Jungen, der sterben will“
von einer Kundin/einem Kunden am 05.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Poetisch, traurig und amüsant in diesen Roman findet man alles. Finch der Außenseiter von der Schule lernt die beliebte Violet am Glockenturm der Schule kennen als sie in versuchung war zu springen. Violet steht am Abgrund, will und kann nicht mehr leben, Finch dagegen überlegt jeden Tag „ist heute ein... Poetisch, traurig und amüsant in diesen Roman findet man alles. Finch der Außenseiter von der Schule lernt die beliebte Violet am Glockenturm der Schule kennen als sie in versuchung war zu springen. Violet steht am Abgrund, will und kann nicht mehr leben, Finch dagegen überlegt jeden Tag „ist heute ein guter Tag zum Sterben?“ – er zeigt Violet das Leben zu leben in vollen Zügen, es zu genießen wieder Spaß zu haben, Fehler zumachen, wieder aufzustehen usw... Violet zögert, jedoch ist die Neugierde größer den wahren Finch kennenzulernen. Finch, der Violet von Anfang an faszinierte taucht mit Violet in eine Welt voller Möglichkeiten und Momente des „kurzen“ Glücks ein. Als Violet wieder versucht mit dem Leben schritt zuhalten taucht Finch immer mehr in seine eigene kleine Welt ab. Von traurigen Momenten besonderen Erlebnissen und eine zweite Chance…

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TF & VM
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 29.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wunderschön, aber auch tieftraurig. Auf jeden Fall ein Buch, das man lesen sollte! Es geht unter die Haut & regt zum Nachdenken an. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen! Bezaubernd schön :)

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Lieblingsbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus dem Saarland am 15.03.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Mehr durch Zufall stolperte ich über „All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven und war direkt vom Klappentext angetan. Das Pro und Contra zum Leben und Weitermachen spielte auch in meiner Vergangenheit immer wieder eine Rolle, und so hoffte ich auf eine nachdenkliche und berührende Liebesgeschichte. Ich bekam... Mehr durch Zufall stolperte ich über „All die verdammt perfekten Tage“ von Jennifer Niven und war direkt vom Klappentext angetan. Das Pro und Contra zum Leben und Weitermachen spielte auch in meiner Vergangenheit immer wieder eine Rolle, und so hoffte ich auf eine nachdenkliche und berührende Liebesgeschichte. Ich bekam sie – und noch mehr. Die Geschichte wird kapitelweise aus zwei verschiedenen Perspektiven und jeweils aus der Egoperspektive erzählt – aus der von Finch, einem Außenseiter, dessen Gedanken sich immer wieder um sein Ableben drehen, und aus der von Violet, die ursprünglich sehr lebenslustig war – bis zu dem Tag, an dem das Schicksal beschloss, dass sie einen Autounfall überleben soll, im Gegensatz zu ihrer großen Schwester. So zählt Finch die Tage, an denen er ‚wach‘ ist, sprich, nicht völlig in der Depression versinkt und Violet die Tage bis zu ihrem Abschluss, um die Stadt und all die unliebsamen Erinnerungen endlich hinter sich zu lassen. Doch trotz allen Bemühungen weiterzumachen, treffen sich die beiden schließlich zufällig und mit dem gleichen Ansinnen auf dem Glockenturm der Schule. Fortan fühlt sich Finch für Violet verantwortlich und zwingt sie gewissermaßen, zusammen an einem Schulprojekt zu arbeiten – außergewöhnliche Orte rund um ihren Wohnort zu besuchen und zu dokumentieren. Und genau hier beginnt der Teil im Buch, der einem vor Augen führt, warum man die Welt genießen sollte, ja, sogar muss – es gibt einfach so viel zu sehen. Finch schafft es schließlich, Violet aus ihrem Tief, in dem sie steckt, herauszuholen – bis ihn sein eigenes wieder einholt. Ich habe diese Geschichte verschlungen und sie wird mir definitiv noch lange im Gedächtnis bleiben. Sie steckt voller schöner Sätze und Wahrheiten, die man sich dringend notieren sollte, um sie nicht zu vergessen. Die sich anbahnende Liebesgeschichte hat mich völlig berührt und mir sogar hin und wieder ein paar Tränchen abgerungen. In anderen Kritiken habe ich gelesen, dieses Buch sei ein zweites „Das Schicksal ist ein meiser Verräter“ – ich persönlich fand die Story um Finch und Violet aber tatsächlich um ein Vielfaches origineller und berührender. Fazit: Eine witzige, traurige und berührende Liebesgeschichte, die psychische Krankheiten nicht tabuisiert und zeigt, wie nah ein „Ja“ und ein „Nein“ zum Leben nebeneinanderliegen. Definitiv ein Lieblingsbuch.

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Eine Achterbahnfahrt der Emotionen
von PMelittaM aus Köln am 27.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Auf dem Glockenturm ihrer Highschool treffen Theodore Finch und Violet Markey aufeinander, beide jenseits der Brüstung, beide springen schließlich nicht. Das gemeinsame Erleben schweißt sie im Folgenden immer enger zusammen. Selten, dass mich ein Charakter sofort so gefangen nimmt, wie Finch, der Autorin ist es außerordentlich gut gelungen, diesen eigentlich... Auf dem Glockenturm ihrer Highschool treffen Theodore Finch und Violet Markey aufeinander, beide jenseits der Brüstung, beide springen schließlich nicht. Das gemeinsame Erleben schweißt sie im Folgenden immer enger zusammen. Selten, dass mich ein Charakter sofort so gefangen nimmt, wie Finch, der Autorin ist es außerordentlich gut gelungen, diesen eigentlich schwer zugänglichen Charakter unglaublich liebenswert darzustellen. Ziemlich schnell erkennt man, dass Finch wohl an einer bipolaren Störung leidet (er erzählt von Wach- und Schlafphasen), zudem kommt er aus einem schwierigen Elternhaus und hat unter Mobbing-Attacken zu leiden. Freunde hat er nur wenige, Lebensfreude noch weniger. Bei Violet brauchte ich deutlich länger, bevor ich sie in mein Herz schließen konnte. Cheerleaderin und bei den Mitschülern beliebt, kann sie nun einen großen Verlust nicht verarbeiten und leidet zusätzlich unter Schuldgefühlen. Finch und Violet, beide im Abschlussjahrgang, tun sich gegenseitig gut und trotzdem schwebt weiterhin viel Melancholie über der Geschichte. Ich habe mich sehr schnell in der Geschichte wohlgefühlt, sie versprüht, bei aller Melancholie auch Lebensfreude. Violet und Finch erzählen beide fast durchgehend abwechselnd in Ich-Form, wodurch Nähe zwischen den Charakteren und dem Leser aufgebaut und das Geschehen noch eindringlicher wird. Die Autorin arbeitet mit vielen passenden Buchzitaten, die der Geschichte eine zusätzliche Qualität geben. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass wir zusammen mit Finch und Violet einige, zum Teil sehr kuriose, „Sehenswürdigkeiten“ Indianas kennen lernen. Selten habe ich einen so emotional packenden Roman gelesen, der mich immer mehr in seinen Bann zieht, man bangt, man hofft, man ärgert sich, man weint und lacht, liest immer atemloser und ist am Ende ein nervliches Wrack. Zum Ende möchte ich wenig sagen, ich hätte es mir anders gewünscht, aber es passt zur Geschichte und zum wahren Leben. In einem Nachwort erfährt man, dass der Roman autobiographisch geprägt ist, wodurch er noch eindringlicher wirkt. Auf Grund der Thematik ist es gut, dass im Anhang hilfreiche Adressen aufgelistet werden. Insgesamt ein atemberaubender Roman, mit wunderbaren Protagonisten, emotional sehr packend, viel Stoff zum Nachdenken liefernd und sicher lange nachwirkend. Für mich ein Lesehighlight, das ich gerne weiter empfehle.

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Ein perfektes Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Linden am 20.02.2016
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ich musste weinen, fühlte meine Gefühle mit und es fühlte sich an, als wäre ich mittendrin

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Geht unter die Haut
von einer Kundin/einem Kunden am 19.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein sehr stark geschriebenes Buch, zweier Jugendlicher, die mit ihrer derzeitigen Situation nicht zufrieden sind. Hut ab vor dieser Autorin, ein so sensibles Thema, mit eigener Erfahrung, so zu schreiben ."Gewaltig! " Dieses Buch zu empfehlen ist eine Gratwanderung. Nehmen sie es in die Hand, lesen sie den... Ein sehr stark geschriebenes Buch, zweier Jugendlicher, die mit ihrer derzeitigen Situation nicht zufrieden sind. Hut ab vor dieser Autorin, ein so sensibles Thema, mit eigener Erfahrung, so zu schreiben ."Gewaltig! " Dieses Buch zu empfehlen ist eine Gratwanderung. Nehmen sie es in die Hand, lesen sie den Klappentext. Wenn sie sich entscheiden es zu lesen, rechnen sie mit einigen Tränen, und großen Emotionen. Mir persönlich ist es sehr nahe gegangen.

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Finch und Violet
von Bücherfarben aus Neu-Ulm am 12.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Meine Meinung: Das Cover hat für mich keinen WOW Effekt erbracht aber es passt einfach zum Inhalt der Geschichte rund um Finch und Violet und das ist mir persönlicher wichtiger als dieser sogenannte wow Effekt. Die Farben des Cover sind ebenfalls sehr toll gewählt und "glänzen" zusammen in einem... Meine Meinung: Das Cover hat für mich keinen WOW Effekt erbracht aber es passt einfach zum Inhalt der Geschichte rund um Finch und Violet und das ist mir persönlicher wichtiger als dieser sogenannte wow Effekt. Die Farben des Cover sind ebenfalls sehr toll gewählt und "glänzen" zusammen in einem sehr tollen Schein. Das alleine ist swchon große Klasse für mich. Der Schreibstil der Autorin ist für mich sehr gefühlvoll und auf den Punkt gebracht, denn sie weiß genau wie sie schreiben muss um die Spannung im Buch nicht verfliegen zu lassen. Dazu kommt das er für mich sehr flüssig und gezielt war, was mir gut gefallen hat. Nun möchte ich zur Story kommen, denn mich hat diese bewegt und sehr berührt. Ich hätte es mir nie vorstellen können das eine so emotionale Story so berührend und emotional sein kann wie diese. Man merkt, wenn man in der Geschichte drin ist, dass sich die Autorin Jennifer Niven echt sehr sehr viele Gedanken gemacht hat wie sie diese Story schreiben kann um sie so zu machen wie sie nun ist. Das ist für mich wahre Kunst. Die handlung der Geschichte war mit jeder Seite immer mehr nachvollziehbar und man lernte die Geschichte zu lieben. Auch die Charaktere hat die Autorin sehr schön rüber gebracht. Finch war für mich anfangs auch eher der Freak und ich konnte ihm nichts abgewinnen aber je mehr er und Violet "zusammen" kamen und das alles, um so mehr mochte ich ihn und ich muss zugeben, ich habe ihn in mein Herz geschlossen, ebenfalls Violet, mit der ich echt mitgefühlt habe und ich mich echt schön in sie hineinversetzen konnte. Großartig. Fazit: Dieses Buch ist sehr emotional. Man fiebert mit, man leidet mit, man versinkt in der Geschichte und man lernt sie lieben. Dieses Buch wird in meinem Kopf bleiben, denn es ist spannend aufgebaut, emotional und mitreißend. Wenn man dieses Buch gelesen hat, dann denkt man darüber nach, ob man möchte oder nicht und genau das fasziniert mich an diesem Werk einfach am aller meisten. Ich kann für dieses Werk aus der Feder von Jennifer Niven nur eine klare Leseempfehlung aussprechen, denn es ist, finde ich, ein MUST-HAVE für alle die Bücher lieben. 5 von 5!

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Höchst emotionales Jugendbuch mit ernstem Hintergrundthema
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 29.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„All die verdammt perfekten Tage“ ist ein äußerst emotionsgeladener Roman, bei dem alles anders kommt, als man zu Beginn denkt. Die Protagonisten sind mehr als sympathisch und die Handlung authentisch sowie dramatisch. Das perfekte Herzschmerz-Buch mit ernstem Hintergrundthema, das berührt und gleichzeitig erschüttert. Die Story wird uns abwechselnd von den... „All die verdammt perfekten Tage“ ist ein äußerst emotionsgeladener Roman, bei dem alles anders kommt, als man zu Beginn denkt. Die Protagonisten sind mehr als sympathisch und die Handlung authentisch sowie dramatisch. Das perfekte Herzschmerz-Buch mit ernstem Hintergrundthema, das berührt und gleichzeitig erschüttert. Die Story wird uns abwechselnd von den Protagonisten Violet und (Theodore) Finch nähergebracht. Dabei wird in den Überschriften immer darauf hingewiesen, wer nun gerade der Erzähler ist und wo wir uns zeitlich befinden. Das ist für den Leser sehr hilfreich, da es öfter mal zeitliche Sprünge gibt und man diese so nachvollziehen kann. Beide Darstellungen werden in der Ich-Perspektive erzählt, was zum einen die Emotionen schürt und zum anderen das Verständnis für den Charakter. Sowohl Violet als auch Finch sind sehr stille Charaktere, die viel mit sich selbst ausmachen. Schon von der ersten Seite an hat mich der lockere, dem Alter der Protagonisten angepasste und doch einfühlsame Schreibstil der Autorin mitgenommen. Ich konnte mich zu jedem Zeitpunkt in die Charaktere hineinversetzen, was das Lesevergnügen noch um einiges gesteigert hat. Wie schon erwähnt, sind beide Protagonisten sehr komplex. Mit Violet hat Frau Niven eine klassische Antiheldin erschaffen, die eigentlich alles hatte im Leben (Schönheit, Akzeptanz, Freunde) und durch einen Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen wird. Man kann ihren Schmerz nachvollziehen. Auch die Vorwürfe und Schuldzuweisen sind so authentisch geschildert, dass man zwischendurch den Eindruck hatte, dass sie tatsächlich für die tragischen Taten im vergangenen Jahr die Schuld trägt. Im Verlauf der Geschichte kämpft sich Violet dank Finchs Hilfe wieder zurück ins Leben und die einzelnen Schritt – die mal größer und mal kleiner sind – kann man sehr gut nachvollziehen. Genrell musste ich über beide Protagonistin nie nachdenken und konnte sie in ihrer Gesamtheit einfach akzeptieren. Und dann ist da noch Finch. Er ist so facettenreich, dass man immer wieder eine neue Seite an ihm entdecken kann. Sein schreckliches Geheimnis offenbart sich erst Schritt für Schritt und ich war als Leserin von seinem Schicksal wirklich ergriffen. Man möchte ihm so gerne helfen und ist doch hilflos. Die Nebencharaktere sind bewusst gewählt und positioniert. Gerade auf den Familien der beiden liegt ein großes Augenmerk. Wir haben hier ein klassisches Beispiel dafür, wie unterschiedlich jede Familie sein kann. Auf der einen Seite bekommen wir ein Negativbeispiel par exellence abgeliefert und auf der anderen Seite sehen wir, was wirkliche Familienbande bewirken kann, was sie heilen kann, wie sie einen wieder ganz machen kann. Die Freunde und Mitschüler von Violet & Finch sind teilweise Stereotypen und teilweise absolute Individuen. Ich denke, dass hier ganz bewusst so unterschieden wurde, um aufzuzeigen, auf wen es tatsächlich ankommt. Gernerell muss ich der Autorin ein dickes Lob für ihre Charaktergestaltung aussprechen, weil hier einfach alles stimmig war. Die Spannung ist von Anfang an greifbar, denn wir werden bei diesem Roman wirklich MITTEN ins Geschehen hineingeworfen. Bei mir kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf – im Gegenteil: Ich war total gefesselt und habe das Buch praktisch in einem Rutsch gelesen. Dabei haben die vielen überraschenden Wendung natürlich eine große Rolle gespielt. Zwischendurch gibt es immer wieder Passagen, die voller Magie, Poesie und Worte sind. Die den Leser zum Träumen verleiten und zeigen, dass in Finch und Violet so viel mehr steckt als zwei minderjährige Teenager, denen das Leben übel mitgespielt hat. Gerade die Auswahl der Zitate aus berühmten literarischen Werken hat mir gut gefallen, denn sie war immer passend und hat die Dramatik der Situation oft unterstrichen. Für mich ist es bisher (auch wenn das Jahr noch jung ist) ein Jahreshighlight, denn diese Geschichte hat für mich alles enthalten, was ich brauchte: authentische Charaktere, eine komplexe Story, ein erschütterndes und vor allem viel zu wenig diskutiertes Hintergrundthema und Gefühle, Emotionen und Echtheit. Gerade der Schluss hat es in sich und spätestens hier konnte ich mich mit meinem Tränen nicht mehr zurückhalten, denn ich war vom Schicksal der beiden wirklich und aufrichtig ergriffen. Ich habe mit Violet & Finch gelitten, geliebt, gelacht und getrauert. Eine Geschichte, die noch lange in meinem Gedächtnis bleiben wird.

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Höchst emotionales Jugendbuch mit ernstem Hintergrundthema
von Nessis Bücherregal aus Wölfersheim am 29.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„All die verdammt perfekten Tage“ ist ein äußerst emotionsgeladener Roman, bei dem alles anders kommt, als man zu Beginn denkt. Die Protagonisten sind mehr als sympathisch und die Handlung authentisch sowie dramatisch. Das perfekte Herzschmerz-Buch mit ernstem Hintergrundthema, das berührt und gleichzeitig erschüttert. Die Story wird uns abwechselnd von den... „All die verdammt perfekten Tage“ ist ein äußerst emotionsgeladener Roman, bei dem alles anders kommt, als man zu Beginn denkt. Die Protagonisten sind mehr als sympathisch und die Handlung authentisch sowie dramatisch. Das perfekte Herzschmerz-Buch mit ernstem Hintergrundthema, das berührt und gleichzeitig erschüttert. Die Story wird uns abwechselnd von den Protagonisten Violet und (Theodore) Finch nähergebracht. Dabei wird in den Überschriften immer darauf hingewiesen, wer nun gerade der Erzähler ist und wo wir uns zeitlich befinden. Das ist für den Leser sehr hilfreich, da es öfter mal zeitliche Sprünge gibt und man diese so nachvollziehen kann. Beide Darstellungen werden in der Ich-Perspektive erzählt, was zum einen die Emotionen schürt und zum anderen das Verständnis für den Charakter. Sowohl Violet als auch Finch sind sehr stille Charaktere, die viel mit sich selbst ausmachen. Schon von der ersten Seite an hat mich der lockere, dem Alter der Protagonisten angepasste und doch einfühlsame Schreibstil der Autorin mitgenommen. Ich konnte mich zu jedem Zeitpunkt in die Charaktere hineinversetzen, was das Lesevergnügen noch um einiges gesteigert hat. Wie schon erwähnt, sind beide Protagonisten sehr komplex. Mit Violet hat Frau Niven eine klassische Antiheldin erschaffen, die eigentlich alles hatte im Leben (Schönheit, Akzeptanz, Freunde) und durch einen Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen wird. Man kann ihren Schmerz nachvollziehen. Auch die Vorwürfe und Schuldzuweisen sind so authentisch geschildert, dass man zwischendurch den Eindruck hatte, dass sie tatsächlich für die tragischen Taten im vergangenen Jahr die Schuld trägt. Im Verlauf der Geschichte kämpft sich Violet dank Finchs Hilfe wieder zurück ins Leben und die einzelnen Schritt – die mal größer und mal kleiner sind – kann man sehr gut nachvollziehen. Genrell musste ich über beide Protagonistin nie nachdenken und konnte sie in ihrer Gesamtheit einfach akzeptieren. Und dann ist da noch Finch. Er ist so facettenreich, dass man immer wieder eine neue Seite an ihm entdecken kann. Sein schreckliches Geheimnis offenbart sich erst Schritt für Schritt und ich war als Leserin von seinem Schicksal wirklich ergriffen. Man möchte ihm so gerne helfen und ist doch hilflos. Die Nebencharaktere sind bewusst gewählt und positioniert. Gerade auf den Familien der beiden liegt ein großes Augenmerk. Wir haben hier ein klassisches Beispiel dafür, wie unterschiedlich jede Familie sein kann. Auf der einen Seite bekommen wir ein Negativbeispiel par exellence abgeliefert und auf der anderen Seite sehen wir, was wirkliche Familienbande bewirken kann, was sie heilen kann, wie sie einen wieder ganz machen kann. Die Freunde und Mitschüler von Violet & Finch sind teilweise Stereotypen und teilweise absolute Individuen. Ich denke, dass hier ganz bewusst so unterschieden wurde, um aufzuzeigen, auf wen es tatsächlich ankommt. Gernerell muss ich der Autorin ein dickes Lob für ihre Charaktergestaltung aussprechen, weil hier einfach alles stimmig war. Die Spannung ist von Anfang an greifbar, denn wir werden bei diesem Roman wirklich MITTEN ins Geschehen hineingeworfen. Bei mir kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf – im Gegenteil: Ich war total gefesselt und habe das Buch praktisch in einem Rutsch gelesen. Dabei haben die vielen überraschenden Wendung natürlich eine große Rolle gespielt. Zwischendurch gibt es immer wieder Passagen, die voller Magie, Poesie und Worte sind. Die den Leser zum Träumen verleiten und zeigen, dass in Finch und Violet so viel mehr steckt als zwei minderjährige Teenager, denen das Leben übel mitgespielt hat. Gerade die Auswahl der Zitate aus berühmten literarischen Werken hat mir gut gefallen, denn sie war immer passend und hat die Dramatik der Situation oft unterstrichen. Für mich ist es bisher (auch wenn das Jahr noch jung ist) ein Jahreshighlight, denn diese Geschichte hat für mich alles enthalten, was ich brauchte: authentische Charaktere, eine komplexe Story, ein erschütterndes und vor allem viel zu wenig diskutiertes Hintergrundthema und Gefühle, Emotionen und Echtheit. Gerade der Schluss hat es in sich und spätestens hier konnte ich mich mit meinem Tränen nicht mehr zurückhalten, denn ich war vom Schicksal der beiden wirklich und aufrichtig ergriffen. Ich habe mit Violet & Finch gelitten, geliebt, gelacht und getrauert. Eine Geschichte, die noch lange in meinem Gedächtnis bleiben wird.

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berührende Geschichte voller Dramaturgie und Romantik
von Charming Books am 14.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Klappentext Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Ab-grund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er.... Klappentext Ein Mädchen lernt zu leben - von einem Jungen, der sterben will Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Ab-grund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die bei-den eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… Meinung: Bei diesem Buch fällt es mir so richtig schwer meine Meinung niederzuschrei-ben. Denn alleine bei dem Gedanken an diese Geschichte und der Thematik des Buches fließen bei mir die Tränen. Dieses Buch hat mich dermaßen emotional mitgenommen, das mir für diese Rezension etwas die Worte fehlen. Soweit ich mich erinnern kann, ist es wirklich erst das erste Mal das es mir so schwer fällt Worte zu finden. Dieses Buch war für mich schon so ein kleiner Geheimtipp. Ich wurde vom Verlag darauf aufmerksam gemacht. Das Cover sah schon recht interessant aus und auch der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, welches Drama mich hier erwartet. Und schwupps, war das Buch in meinem Besitz. Der Einstieg ins Buch ging quasi Knall auf Fall, weil man direkt mittendrin statt nur dabei war. Und durch einen sehr fesselnden Stil ist es der Autorin gelungen mich absolut mitzureißen. Das Buch zeichnet sich generell durch einen einfachen gefühlvollen und teilweise dramatischen Schreibstil aus. Diese rührende Geschichte wird aus abwechselnder Sicht – Finch – Violet - ge-schildert. Somit ist man in allen Lebenslagen an der Seite von den beiden und kann die Welt aus deren Augen mit Ihren Gedankengängen betrachten. Man wird in die Welt zweier junger Menschen geworfen, wo jeder für sich mit seinen Problemen zu kämpfen hat – in der sie sich dazu näher kommen und ineinander verlieben. Sie lernen sich kennen, lieben lernen und ihre Probleme zu offerieren und diese auch gemeinsam zu bewältigen. Dieses Buch vermittelt einem wirklich das es sehr viel Sinn macht, sich Hilfe zu holen, wenn man nicht mehr weiter weiß. Und das finde ich ganz wunderbar, denn es stimmt einfach. Mit jeder Faser meines Körpers hab ich bei diesem Buch gelitten, da es so großartig widersprüchlich ist. Einerseits absolut charmant, humorvoll und be-eindruckend mit ganz viel Tiefgang und andererseits durch so viel Leid und Traurigkeit geprägt. Es hat mich absolut niedergerissen – und die Taschentü-cher waren mein bester Freund. Fazit Eine sehr berührende Geschichte die Dramaturgie und Romantik vereint und wobei Taschentücher die besten Freunde werden. Lest es, ihr verpasst sonst etwas.

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ein bezauberndes Buch mit Tiefgang
von einer Kundin/einem Kunden aus Halberstadt am 07.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt: Finch und Violet, beide 17 Jahre, gehen auf die selbe Schule. Violet gehört zu den beliebten Schülern und Finch ist der Außenseiter, den alle nur "Freak" nennen. Beide haben, oberflächlich betrachtet, nichts gemeinsam. Trotzdem finden sie sich zufällig gemeinsam am Rande des Abgrunds, auf dem Glockenturm der Schule wieder.... Inhalt: Finch und Violet, beide 17 Jahre, gehen auf die selbe Schule. Violet gehört zu den beliebten Schülern und Finch ist der Außenseiter, den alle nur "Freak" nennen. Beide haben, oberflächlich betrachtet, nichts gemeinsam. Trotzdem finden sie sich zufällig gemeinsam am Rande des Abgrunds, auf dem Glockenturm der Schule wieder. Beide überlegen zu springen. Finch gelingt es, dass Violet es schafft wieder zurück in die Sicherheit hinter das Geländer zu klettern. Dies ist der Beginn einer Freundschaft, aus der sich eine tiefe Verbindung entwickelt. Violet, traumatisiert durch den Unfalltod ihrer Schwester, schafft es mit Finchs Hilfe, wieder zurück ins Leben zu finden. Finch, hat tiefer gehende Probleme und wird im Lauf der Geschichte immer tiefer in die Dunkelheit gezogen. meine Meinung: Eins vorneweg, es handelt sich bei diesem Buch nicht um eine leichte Teenie-Lektüre. Dieses Buch geht in die Tiefe und befasst sich mit dem Tabuthema Tod. Mir persönlich hat das Buch SEHR gut gefallen. Ich habe Finch und Violet sofort in mein Herz geschlossen und die beiden gern begleitet. Das Buch wird abwechselnd aus der Perspektive von Finch und Violet erzählt. Beide werden gut beschrieben und der Leser bekommt gute Einblicke in ihr Seelenleben. Die Geschichte ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Sie ist lustig, nachdenklich, berührend und tieftraurig. Dieses ist einfach bezaubernd. Eine Geschichte zweier junger Menschen, die, jeder auf seine Weise und doch irgendwie zusammen, versuchen ihren Weg im Leben zu finden.

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Eine bewegende Geschichte über zwei Menschen die dem Abgrund näher sind, als dem Leben
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 07.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir nicht klar auf was ich mich einlasse. Bereits der Einstieg ließ mich durch die Seiten fliegen. Die beiden Hauptprotagonisten Finch und Violet sind mit viel Liebe und Tiefe gezeichnet, daß es mir den Atem geraubt hat. Finch ist ein Charakter der kaum zu verstehen... Als ich den Klappentext gelesen habe, war mir nicht klar auf was ich mich einlasse. Bereits der Einstieg ließ mich durch die Seiten fliegen. Die beiden Hauptprotagonisten Finch und Violet sind mit viel Liebe und Tiefe gezeichnet, daß es mir den Atem geraubt hat. Finch ist ein Charakter der kaum zu verstehen ist. Er ist ein Mensch der eine drückende Schwärze in sich trägt. Er ist auf der Suche nach sich selbst und erfindet sich dabei immer wieder neu. Er ist mir ungeheuer zu Herzen gegangen, wie oft hätte ich ihn einfach mal gern in den Arm genommen. Er hat mich auf eine Welle voller Schmerz, Verzweiflung, aber auch Hoffnung mitgenommen. Im Laufe des Buches hab ich ihn immer wieder neu entdeckt. Dabei habe ich versucht ein Stück in ihn zu dringen. Aber das ist nicht leicht. Denn Finch lässt die Menschen nur das sehen, was er sie sehen lassen möchte. Was ihn ausmacht und wer und was er wirklich ist, behält er für sich. Auch seine Familie lernt man relativ gut kennen. Und oftmals konnte ich vieles nicht begreifen. Ich begegnete diesem Umstand mit Unverständnis, Schmerz und auch Mitgefühl. Dann lernen wir noch Violet kennen. Sie ist auch von tiefem Schmerz umgeben. Sie hat ihre Schwester verloren. Sie war ihre beste Freundin, ihr alles. Ein Abgrund tut sich vor ihr auf, der sie zu verschlingen droht. Auch ihr fühlte ich mich unglaublich nah. Ich hab sie verstanden, mit ihr gelitten. Die beiden begegnen sich auf dem Glockenturm. Eine schicksalhafte Begegnung, die alles verändert. Die beiden sind doch verschieden, aber auf emotionale Ebene eins. Sie lernen sich kennen, lieben und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Es war unglaublich dem Verlauf der beiden zu folgen. Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen, es hat mich zum weinen gebracht. Stellenweise auch unsagbar traurig und wütend gemacht. Es hat mich einfach so sehr berührt. Hier fühlt man einen Schmerz den man kaum benennnen und ertragen kann. Man liest dieses Buch nicht nur, man fühlt es viel mehr. Es ist wie eine ellenlange Welle die nicht endet und die uns immer wieder neue Dinge entdecken lässt. Ich fand dieses Buch sehr interessant, facettenreich und sehr berührend. Ich weiß nicht wie oft ich etwas gelesen habe, daß mich so mitgenommen und zum weinen gebracht hat. Es ist einfach ein Buch das jeder lesen sollte. Einfach um vieles besser zu verstehen. Denn es hat mich auch zum nachdenken gebracht. Es hat mir auch gezeigt, das es wichtig ist, wie die Menschen mit uns umgehen, die wir lieben. Wo wir Halt finden und was uns Kraft gibt. Und ob es letztendlich wirklich etwas ändern kann. Die Autorin hat dieses Buch mit sehr viel Liebe und Herzblut verfasst und dabei einige Wendungen mit einfließen lassen, die ich nicht erwartet hätte. Einfach ein absolut grandioses Werk, was noch lange nachhallen wird. Die Charaktere hierbei sind sehr authentisch und kraftvoll gezeichnet. Die Autorin hat hier eine Atmosphäre geschaffen , die bedrückend und traurig ist. Dadurch fühlte man sich Finch und Violet noch näher. Die Handlung fand ich sehr authentisch, sie ist gut durchstrukturiert und überzeugt durch ihre Grundidee. Denn das Thema das hier behandelt wird, ist sehr wichtig. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Finch und Violet, was den beiden mehr Raum und Tiefe verschafft. Man fühlt sich eins mit Ihnen. Die Kapitel sind kurz bis normal gehalten. Die Überschriften tragen die Namen der Person aus dessen Sicht wir es erfahren. Der Schreibstil der Autorin ist intensiv und eindringlich, aber auch sehr bildgewaltig und mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel passen sehr gut zu diesem Buch. Fazit: Ein Buch über zwei Menschen die dem Abgrund näher sind, als dem Leben. Sie haben mich unglaublich berührt und zum weinen gebracht. Ich hab dieses Werk mehr gefühlt als gelesen. Es hat mich förmlich überrollt, in Besitz genommen und zum nachdenken gebracht. Eine mehr als klare Leseempfehlung. Ich liebe es und werde es so schnell nicht vergessen. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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Perfekte Tage
von einer Kundin/einem Kunden aus Augsburg am 06.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Zum Inhalt Violet Markey und Theodore Finch gehen in den gleichen Jahrgang und bis zu dem Zeitpunkt als sie beide am überlegen sind, ihrem Leben durch einen Sprung von Schulturm ein Ende zu setzen, hatten sie auch keine Gemeinsamkeiten. Violet ist beliebt, gut in der Schule und kommt aus einem... Zum Inhalt Violet Markey und Theodore Finch gehen in den gleichen Jahrgang und bis zu dem Zeitpunkt als sie beide am überlegen sind, ihrem Leben durch einen Sprung von Schulturm ein Ende zu setzen, hatten sie auch keine Gemeinsamkeiten. Violet ist beliebt, gut in der Schule und kommt aus einem fürsorglichem Elternhaus und ist zur Zeit durch den Unfalltod ihrer Schwester aus der Bahn geworfen ist. Theo ist ein Problemkind, das nur auf Bewährung noch auf der Schule ist und der von allen als Freak erachtet wird, da er provoziert, aneckt und allgemein für Unruhe sorgt. Zudem ist seine familiäre Situation äußerst problematisch und sein Verhältnis zu seinen Eltern ist eher schwierig. Jedoch überredet Finch Violet dem Leben nochmal eine Chance zu geben und durch ein Schulprojekt, für das sie ihren Heimatstaat erkunden sollen, kommen die beiden sich immer näher. Erster Satz Ist heute ein guter Tag zum Sterben? Meine Meinung: Das Lesejahr hätte kaum besser beginnen können. Gleich vom Anfang war ich gefangen in der Geschichte von Violet und Finch. Jennifer Niven hat es auf eine ganz besondere Weise geschafft, das Gefühlsleben der beiden Protagonisten darzustellen und auch die Schwierigkeiten, die die beiden in der Schule und auch zu Hause haben. Die Probleme von Violet sind offensichtlicher als von Finch. Jeder weiß, dass sie mit im Auto saß, als ihre Schwester bei einem Autounfall tödlich verunglückt ist. Die Probleme von Finch werden erst nach und nach ersichtlich. Jedoch hat das auch dazu geführt, dass ich beim Lesen mich immer wieder gefragt habe, was ihn eigentlich auf den Turm geführt hat. Das Schulprojekt führt dazu, dass Violet und Finch wieder Zeit miteinander verbringen müssen und Violet immer mehr aus ihrem Schneckenhaus herauskommt und auch Finch scheint diese Ausflüge sehr zu genießen und sich auf diese zu freuen. Durch gemeinsame Ausflüge lernen sie sich und auch ihre Umgebung immer besser kennen. Die Charaktere von den beiden werden gut dargestellt. Sie sind nicht eindimensional, sondern zeichnen sich durch Eigenarten, Stärken und Schwächen aus. Die Nebencharaktere werden nicht ganz so detailreich dargestellt, das ist für diesen Roman auch nicht notwendig gewesen. Jedoch zeigen diese die typischen Verhaltensweisen auf, wenn sie mit Menschen zu tun haben, die sich aus unterschiedlichsten Gründen anders verhalten. Besonders zum Ende hin empfand ich dies als sehr zutreffend. Das Ende des Buches kam überraschend, da man in einem Jugendbuch eher mit leichteren Themen rechnet, jedoch empfand ich es als wirklich sehr gut umgesetzt. Es hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Insgesamt hat das Buch viele wunderschöne, aber auch sehr bedrückende Szenen, sodass es keine leichte Lektüre darstellt. Ich empfinde das Buch als äußerst gelungen und kann es jedem, der ein anspruchsvolleres Jugendbuch lesen möchte, sehr empfehlen.

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Verdammt schön, verdammt packend
von Vanessas Bücherecke am 25.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhalt aus dem Klappentext: Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine... Inhalt aus dem Klappentext: Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden… Meinung: Bereits in den Verlagsvorschauen viel mir dieses Buch ins Auge. Und auch bei Goodreads hat es den Goodreads-Choice-Award im Bereich Jugendbücher gewonnen. Ein Grund mehr, dieses Buch unbedingt lesen zu wollen. Theodore Finch sitzt auf dem Glockenturm der Schule und denkt über seine zusammengetragenen Fakten zum Thema "Selbstmord durch Springen" nach, als er bemerkt, dass er nicht alleine auf dem Turm ist. Auch Violet Markey steht dort oben, unsicher, was sie dort macht. Finch hilft ihr vom Turm zu kommen, doch stellt es so hin, als ob Violet ihm geholfen hat. Denn Violet ist im Gegensatz zu ihm beliebt und nicht so ein "Freak", wie er von den anderen Schülern gerne genannt wird. Finch beschließt, Violet in sein Amerikakunde-Projekt mit einzubeziehen und den Staat Indiana zu erkunden. Violet ist zwar alles andere als begeistert davon, doch auch sie zieht mit, denn Finch ist der Einzige, der sie aus der Reserve und aus ihrem Tief herausholen kann, in dem sie seit dem Tod ihrer Schwester steckt. Schon auf den ersten Seiten war mir klar, was mit Finch los ist und umso erschreckender fand ich, dass es den anderen Menschen im Buch nicht aufzufallen scheint. Er ist ein sehr aufgedrehter, kluger Mensch, der oft Schwierigkeiten hat, sich einzubremsen. Aber er ist auch sehr nett und liebenswert, achtet auf die kleinen Dinge im Leben und hat es mit seiner Familie echt nicht einfach. Violet dagegen ist ziemlich überbehütet, besonders nach dem Verlust ihrer Schwester, und es fällt ihr schwer, sich unter der Liebe ihrer Eltern zu entfalten und sie selbst zu sein. Außerdem schleppt sie einiges an Schuldgefühlen mit sich herum, über die sie mit niemanden reden mag und die sie in ihrem Leben einbremsen. Ich habe die beiden Hauptfiguren geliebt und hätte sie am liebsten immer wieder in den Arm genommen, nur um ihnen zu sagen, dass alles gut wird. Jennifer Niven hat ihre Charaktere so authentisch und nah ausgebaut, dass die beiden einen einfach nicht mehr loslassen. Die Thematik des Buches ist nicht gerade leicht. Die Autorin spricht über Themen wie Selbstmord, Depressionen, Schuldgefühle und Schubladendenken. Aber Jennifer Niven hat daraus ein wunderbar leichtes und befreiendes Buch gemacht. Und auch, wenn ich bereits ab er Mitte des Buches Tränen in den Augen stehen hatte, so musste ich doch immer wieder lächeln und auch manchmal lachen, einfach weil so viel Hoffnung immer noch mit durchschwingt. Aber ich habe auch viel Wut beim Lesen empfunden und es hat mich bestürzt, dass so viele offensichtliche Dinge von den Verantwortlichen einfach übersehen wurden, da jeder so mit seinen eigenen Sorgen und Gedanken beschäftigt war. Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Perspektive und sowohl Finch als auch Violet kommen hier zu Wort. Die Kapitel sind zumeist kurz gehalten und Jennifer Nivens eingängiger Schreibstil sorgt für einen schönen Lesefluss. Die Geschichte ist aber auch spannend und man bangt und hofft mit den Figuren von der ersten bis zu letzten Seite. Besonders gut hat mir auch der Anhang am Ende der Geschichte gefallen, wo man Adressen und Telefonnummer für betroffene Menschen finden kann. Fazit: Achtung, Taschentuch-Alarm. Dieses Buch geht ans Herz und an die Tränendrüsen, aber auf eine so bezaubernde und liebenswerte Art, dass ich die Tränen gerne in Kauf genommen habe. Dieses Buch ist wirklich ein Highlight und macht trotz der ersten Thematik Mut. Ich vergebe eine ganz klare Leseempfehlung. Von mir gibt es 5 von 5 Punkten.

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