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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 24.03.1992
EAN 0731451220128
Musik (CD)
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-sensationell!-
von Detlef Stahnke aus Berlin am 10.02.2007

Alex Harvey Band Only The Good Die Young. Trifft auch hier zu. Alex Harvey starb am 4. Februar vor 25 Jahren, einen Tag vor Vollendung seines 47. Lebensjahres, an einer Herzattacke. Der Alkohohl forderte seinen Tribut. Doch in den frühen 70er Jahren machte er mit einer Art Musik auf... Alex Harvey Band Only The Good Die Young. Trifft auch hier zu. Alex Harvey starb am 4. Februar vor 25 Jahren, einen Tag vor Vollendung seines 47. Lebensjahres, an einer Herzattacke. Der Alkohohl forderte seinen Tribut. Doch in den frühen 70er Jahren machte er mit einer Art Musik auf sich aufmerksam, so theatralischen ausgeflippten Auftritten – ich kenne keinen Künstler, der bei seinen Gesangsdarbietungen auf der Bühne die Story der Songs so intensiv mitgelebt, ja mitgelitten hat, wie Alex Harvey. Seine Interpretation des Tom-Jones-Klassikers „Delilah“ fand ich im ersten Augenblick abscheulich. Das hat sich ins Gegenteil gedreht: Ich kann den Jones damit nicht mehr hören, vor Allem, seit ich diese Version von AH schätzen gelernt habe. Mit so viel Inbrunst, Flehen und Gnade vorgetragen, das ist beispiellos. Nun ist gerade dieser Song erst 1975 erschienen, AH konnte aber schon zuvor mit der Eigenkomposition „Sergeant Fury“ (I wanna be rich... and famous...) und mit dem gespenstigen „Next“ glänzen. Bekannt wurde auch seine Hymne „Anthem“. In einer besonderen Radiosendung, in der es um Rockmusik mit Überlängen ging, vielleicht können sich einige Fans noch erinnern, wurde auch der „Faith Healer“ gespielt. Eigentlich ein sehr beliebter Wunschsong, da er oft aufgrund seiner gut sieben Minuten nicht ausgespielt wurde, eine Musik aus Zeiten, da Mitschneiden noch erwünscht war und zwischenmenschliche Beziehungen begünstigen sollte. Heute hat sich auch das leider ins Gegenteil entwickelt. Ja aber aus genau diesem 7-Minuten-Werk stammt auch das sehr bekannte monotone Intro, das dann gar nicht mehr enden will und den gesamten Song durchzieht plus sattem Gitarrenriff. Unbedingt mal anhören und durchhalten bis zum Schluss! Zu empfehlen auf diesem Sampler wäre noch „Framed“, ein herrlicher Blues (das ist Titel Nr 9, hier im Player fälschlich als VALENS benannt, das ist der Name des Komponisten!). Was wäre noch zu nennen oder zu empfehlen, falls Geschack aufkommen sollte? Vielleicht auf anderen Ausgaben: „Cheek To Cheek“ (prima jazzige Interpretation der alten Irving Berlin-Komposition), „Runaway“ (Del Shannon), der "Gamblin' Bar Blues" oder „School’s Out“ (Cooper). Auf den Flashplayer-Anspielungen der anderen CDs nachvollziehbar. Der vollständige Name der 1972 in Glasgow gegründeten Band entwickelte sich zur S.A.H.B., The Sensational Alex Harvey Band, muss man mal reingehört haben! ...mit etwas Geduld und Musikverstand.

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