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Allein kann ja jeder

Roman

(2)
Die schrägste Truppe, seit es Hausbesetzer gibt!
Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen.
Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele – und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden.
Portrait
Jutta Profijt wurde 1967 in Ratingen geboren. Nach einem kurzen Auslandsaufenthalt kehrte sie ins Rheinland zurück und arbeitete als Projektmanagerin und Übersetzerin. Heute schreibt sie sehr erfolgreich Bücher und hat sich u.a. mit ihrer 'Kühlfach'-Serie eine riesige Fan-Gemeinde erobert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in der niederrheinischen Provinz.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 336, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.05.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783423426299
Verlag dtv
Verkaufsrang 7.403
eBook (ePUB)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Allein kann ja jeder
von einer Kundin/einem Kunden aus Amberg am 01.12.2015

Rosa, eine unkonventionelle 71 jährige. Raucht gerne einen Joint, eher egoistisch, macht gerne Yoga. Sie verkauft mit ihrem Nachbarn und Freund ihre beiden Doppelhaushälften um in ein schönes altersgerechtes Appartement zu ziehen. Diese Bauphase II ist leider ein Betrug. Und der Freund liegt ermordet in seinem Haus. Rosa pleite... Rosa, eine unkonventionelle 71 jährige. Raucht gerne einen Joint, eher egoistisch, macht gerne Yoga. Sie verkauft mit ihrem Nachbarn und Freund ihre beiden Doppelhaushälften um in ein schönes altersgerechtes Appartement zu ziehen. Diese Bauphase II ist leider ein Betrug. Und der Freund liegt ermordet in seinem Haus. Rosa pleite und obdachlos besetzt die alte Villa Zucker auf dem Baugrundstück der Bauphase II. Sie gehört ja schließlich ihr. Konrad Schmitt 72, ebenfalls betrogener der Bauphase II zieht sofort mit in die Villa... Ellen, Rosas Tochter wird mit ihrer Tochter Kim vom Exmann aus dem Haus geworfen. Der Ex hat seine Neue geschwängert und deswegen braucht er Geld und entzieht seiner Exfrau und Tochter das Wohnhaus. Ellen streng korrekt, diszipliniert und liebenswert ist leicht überfordert und landet bei Mutter Rosa in der Villa und erfährt nach langen Jahren endlich wer ihr Vater ist.... Kim, Tochter von Ellen, mitten in der Pupertät, unglücklich verliebt in Tarik, bald zerstritten mit der besten Freundin will sie zum Film. Sieht sich einem Stalker gegenüber und einem Gast im Keller "Mardi". Außerdem muß sie nun mit Mutter, Oma und Physiklehrer in der Villa leben. Hans, Physiklehrer von Kim. Früher Soldat, nun Lehrer, verwitwet. Anhand des Covers und der Leseprobe habe ich auf einen echt lustigen Roman gehofft. Die 280 Seiten waren flüssig und toll zu lesen. Aber der rote Faden des Buches ging leider an mir vorbei. Mein Eindruck: zuviele Themen in einem Buch. Geht es nun um den Mord? Geht es um den Betrug? Sollen wir verstehen, daß Familie zusammenhalten muß? Daß man gemeinsam alles erreichen kann? Daß Andrea so wichtig für die Story ist, kommt fast zu kurz, welchen Sinn hat Leo. Was passiert mit Mardi? Wie geht's mit Ellens neuer Liebe weiter? Plötzlich ist der Mord endlich geklärt und das Buch hört auf. Die Ausschnitte aus Ellens Kitschroman fand ich schön aber leider auch unnötig. Hatte eine andere Story und mehr Lacher erwartet. Sehr gelungenes Cover.

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Allein kann ja jeder
von einer Kundin/einem Kunden aus Mönchengladbach am 27.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Als Ellen und ihre Tochter Kim obdachlos werden, weil Ellens Exmann das gemeinsame Haus verkaufen will, hofft Ellen, bei ihrer Mutter unterkommen zu können. Diese Hoffnung zerschlägt sich, da Rosa gemeinsam mit ihrem Nachbarn und Liebhaber RoBert ihre Doppelhaushälften verkauft haben und sich in einem Neubauprojekt in Kaiserswerth eingekauft... Als Ellen und ihre Tochter Kim obdachlos werden, weil Ellens Exmann das gemeinsame Haus verkaufen will, hofft Ellen, bei ihrer Mutter unterkommen zu können. Diese Hoffnung zerschlägt sich, da Rosa gemeinsam mit ihrem Nachbarn und Liebhaber RoBert ihre Doppelhaushälften verkauft haben und sich in einem Neubauprojekt in Kaiserswerth eingekauft haben. Rosa findet Robert vor dem geplanten Umzug ermordet auf und muss dann noch feststellen, das sie einem Anlagebetrüger aufgesessen sind. Die hochwertige Eigentumswohnung, welche sie erworben haben, befindet sich noch nicht mal im Bau, stattdessen steht auf dem Grundstück eine alte Villa. Mit einigen anderen, welche um ihr Geld betrogen wurden , richtet sich Rosa in der Villa ein, und auch ihre Tochter Ellen zieht mt Kim ein. Zu den Mitbewohnern gehört auch ein Lehrer von Kim, welcher als eigenbrötlerisch gilt und Manieren wie beim Militär besitzt. Für den Zusammenhalt der Kommune sorgt Konrad, welcher sich eifrig bemüht, ein gutes Klima herzustellen und den Hausmann für alle spielt. Zwischen dem im Mordfall ermittelnden Kommissar Mittmann und Ellen knistert es, doch die aufkeimende Liebe wird vor eine größere Bewährungsprobe gestellt, als es zu einem weiteren Mord und bestimmten Tatverdächtigen kommt. Der Roman läßt sich Super lesen, die Autorin beherrscht ihr Handwerk, insgesamt ist die Erzählung noch besser als die vorherigen Bücher der Autorin. Leider wird bis zumm Schluß nicht das Geheimnis um Konrad aufgeklärt. Auch das Cover ist ansprechend und verlockt im Bücherregal zum Kauf. Insgesamt ein durch und durch empfehlenswertes Buch.

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WG mal anders
von simi159 am 15.08.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ellens Ex-Mann hat das gemeinsame Haus ohne Rücksprache verkauft und so braucht sie, für sich und ihre 13 jährige Tochter, Kim, möglichst schnell eine neue Bleibe. Als erstes könnte man ja bei Oma Rosa, Ellens Mutter, unter kommen, doch die hat ihr Haus ebenfalls verkauft. Denn sie wollte mit... Ellens Ex-Mann hat das gemeinsame Haus ohne Rücksprache verkauft und so braucht sie, für sich und ihre 13 jährige Tochter, Kim, möglichst schnell eine neue Bleibe. Als erstes könnte man ja bei Oma Rosa, Ellens Mutter, unter kommen, doch die hat ihr Haus ebenfalls verkauft. Denn sie wollte mit ihrem Nachbarn und Freund, Robert, in eine altersgerechte Wohnung am Rhein ziehen. Doch leider haben die Beiden ihr Geld an einen windigen Immobilien Verkäufer verloren, der zwar Geld kassiert, aber nicht gebaut hat. Zudem liegt Robert noch ermordet in seiner Wohnung. Wo sollen Ellen, Kim und Rosa denn jetzt hin? Kurzer Hand gründet Ellen mit ihrer Mutter und Tochter Kim eine WG, in dem sie eine leerstehende Villa besetzen. Doch mit diesem Gedanken sind die drei Frauen nciht allein. Auch der weiterreiste Konrad Schmitt und der Chemielehrer Hans Seefeld beziehen je ein Zimmer. Zusammen versuchen sie den Mord an Robert aufzuklären und des veruntreute Geld der beiden Rentner wieder aufzutreiben. Fazit: In dem Roman "Allein kann ja jeder" von Jutta Profijt ist für jeden was dabei, und das nicht nur, weil ihre Charakter drei Generationen abdecken. Es ist eine bunte Mischung aus allerlei Charakterstarken Typen, die jeder für sich, schon ein Buch füllen könnte. Die chaotische Rentnerin Rosa, die schon immer ihr eigenes Ding durchgezogen hat und dabei nicht nur allerlei Drogen probiert, sondern öfter mal recht egoistisch gehandelt hat. Ihre Tochter Ellen schlägt ins andere Extrem, sie ist eine sehr penible und gewissenhafte Groschenromautorin. Die Enkelin, und Tochter von Ellen, Kim, ist ein typischer pubertierender Teenager, der für so manche Aufregung und Diskussion sorgt. Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen, den Mord hätte es nicht unbedingt noch gebraucht. Doch dieser und auch die Wiederbeschaffung des Geldes, ist der Kleber, der die Truppe zusammen hält und auch für Spannung in der Geschichte sorgt. Gefallen haben mir die kleinen Leseinseln in Form von Romanausschnitten aus Ellens Groschenheftchen. Alle Charaktere sind klar gezeichnet, sind lebensnah und authentisch. Egal ob Ellen, Oma Rosa oder auch der Physiklehrer. Die Autorin, Jutta Profijt, hat so einen so humorvollen, klaren und damit leicht lesbaren Schreibstil, dass man einmal eingestiegen i die Lektüre erst zum Ende des Buches wieder mit dem Lesen aufhören kann. "Allein kann ja jeder" ist gute Unterhaltung, perfekt für den Urlaub oder ein sonniges Wochenende zu Hause auf dem Balkon. Von mir gibt es 5 STERNE.

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Mord, Chaos und eine unfreiwillige WG - Witz, Unterhaltung und Spannung
von Franzy aus Gießen am 25.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ellen ist alleinerziehend und verdient ihre Brötchen mit dem Schreiben von "Heftchen-Romanen". Ihre Tochter Kim ist 13 Jahre alt und befindet sich voll in der Pubertät. Eigentlich hat sie auf gar nichts Lust, will nicht zur Schule sondern lieber Schauspielerin werden und hört am liebsten den ganzen Tag Musik. Beide... Ellen ist alleinerziehend und verdient ihre Brötchen mit dem Schreiben von "Heftchen-Romanen". Ihre Tochter Kim ist 13 Jahre alt und befindet sich voll in der Pubertät. Eigentlich hat sie auf gar nichts Lust, will nicht zur Schule sondern lieber Schauspielerin werden und hört am liebsten den ganzen Tag Musik. Beide Damen hatten bei mir sofort einen Stein im Brett. Ellen, die starke und unabhängige Frau, die ihr Leben meistert und ganz nebenbei auch noch einen pubertären Teenager im Zaum hält. Selbst als sie dank ihrem Exmann obdachlos wird, bewahrt sie die Ruhe und verliert ihre Fassung nicht (jedenfalls nicht so, wie ich es in ihrer Situation täte :-D). Ihre Mutter, Rosa, die durch einen Betrug ebenfalls auf der Straße landet, hatte es bei mir deutlich schwerer. Sie ist Egoismus und Gleichgültigkeit in ihrer reinsten Form. Probleme anderer interessieren sie nicht die Bohne und von Empathie scheint die gute Frau in ihren 71 Lebensjahren auch noch nichts gehört zu haben. Erst fast am Ende des Buches verhält sie sich so, wie ich es mir gewünscht habe und sie wurde mir dadurch dann doch etwas sympathischer - wenn auch nur bedingt ;-) Ihre ständigen Weingelage und das Rauchen unzähliger Joints haben mich genervt. Natürlich ist es nicht verwerflich wenn ein Mensch sich in seinen letzten Jahren etwas gönnt, aber so wie sie beschrieben wird, war sie nie die treusorgende Mutter und Oma wie sie eigentlich hätte sein sollen/können. Sie ist schrill, laut, rücksichtslos und manchmal wirklich dreist und frech - sie ist einfach absolut kein Mensch für mich. Allerdings verdanken wir ihr die Hausbesetzung, ohne die es diese Geschichte gar nicht gegeben hätte. Hans Seefeld ist Kims Physiklehrer und meine neue Buchliebe :-D In der Leserunde habe ich ihn oft als Supermann-Seefeld bezeichnet und er macht seinem Namen alle Ehre. Er rettet Kim bei einem Böller-Anschlag durch einen Mitschüler, zeigt ihr und ihren Klassenkammeraden durch eine ziemlich coole Aktion, dass sie nicht zu viel im Internet über sich preisgeben sollten und "verhaftet" nebenbei auch noch jemanden mit seinen Bundeswehr-Kenntnissen. Auf niemanden passt "Harte Schale, weicher Kern" so sehr, wie auf Ninja-Attacken-Seefeld. Und weiß man erstmal warum er oftmals so verbittert und kalt wirkt, macht es ihn noch eine Spur sympathischer. Konrad Schmitt ist die "Mutti" der WG. Er ist ein süßer, kleiner Opa, der die ungleiche Wohngemeinschaft zusammenhält und dafür sorgt, dass es niemandem an etwas fehlt. Doch er scheint ein Geheimnis zu haben, über das wir im zweiten Band hoffentlich mehr erfahren werden. Abgerundet wird dieser Turbulente Haushalt noch von Mardi, einem schwarzafrikaner französischer Herkunft (man weiß nicht genau woher er kommt und auch nicht wie er wirklich heißt), der sich im Keller versteckt und von Kim mit allem Nötigen versorgt wird. Auch bei ihm erhoffe ich mir in Band zwei ein paar mehr Infos. Außerdem gibt es noch Robert (Rosas Lebensgefährten), Leo (ein Freund von Rosa und Robert), Andrea (Roberts Tochter und Ellens Freundin) und Jenny (Kims beste Freundin). Im Zuge des Mordfalles kommt noch "Öko-Bulle" Mittmann hinzu, der uns auch im zweiten Teil sicher noch begleiten wird. Der Schreibstil, der mir bei "Kühlfach 4" so gut gefiel, war auch hier wieder deutlich zu erkennen. Locker leicht mit viel Witz und Humor aber auch wirklich spannenden Abschnitten. Hat man sich in die Geschichte eingefunden liest es sich sehr flüssig und man bemerkt gar nicht, dass man schon wieder 20 Seiten gelesen hat. Auch wenn sich hier und da ein paar Längen eingeschlichen haben und ich auf das ein oder andere durchaus hätte verzichten können, hat mir dieses Buch alles geliefert, was ich erwartet hatte.

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Chaos-WG
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 06.07.2015
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Chaos-WG
von Jarmila Kesseler aus Mannheim am 06.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Buchbeschreibung: Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von... Buchbeschreibung: Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. Leseeindruck: Dieses Buch ist witzig, spritzig und zu herrlich aus dem Leben gegriffen beschrieben. Schon die Inhaltssbeschreibung von "Allein kann jeder" verrät: Hier geht es drunter rund drüber. Eine mehr als chaotische Zwangs-WG, die hier in diesem Roman von Jutta Profijt fabelhaft beschrieben wird. Oftmals musste ich herzhaft schmunzeln oder aber auch nachdenklich innehalten. Alle Charaktere werden so herrlich authentisch und wunderbar vorstellbar beschrieben. Die Buchbeschreibung bringt es auf den Punkt, was uns in diesem Unterhaltungsroman erwartet. 21 herrlich kurzweilige Kapitel verteilt auf 336 Seiten lasen sich leicht und sehr angenehm. Das Cover ist eines dieser, bei denen ich in der Buchhandlung sofort zugreifen und mit den Buchrückentext näher betrachten würde. Der Roman hat mir wunderbar angenehme Lesestunden beschwert und sehr gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen. © esposa1969

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Chaotisch-schräger Mehrgenerationenroman
von roterrabe am 15.06.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Rosa ist die 71 Jahre junge Hippiemutter von Ellen (46) und Oma der 13jährigen Kim. Rosa kommt nach einem Yoga-Seminar nach Hause und findet ihren Nachbarn, der gleichzeitig ihr Lebensgefährte war, tot in seinem Haus. Das verliebte Pärchen hat seine beiden nebeneinanderstehenden Häuser bereits verkauft und haben sich eine... Rosa ist die 71 Jahre junge Hippiemutter von Ellen (46) und Oma der 13jährigen Kim. Rosa kommt nach einem Yoga-Seminar nach Hause und findet ihren Nachbarn, der gleichzeitig ihr Lebensgefährte war, tot in seinem Haus. Das verliebte Pärchen hat seine beiden nebeneinanderstehenden Häuser bereits verkauft und haben sich eine gemeinsame Wohnung an der Rheinpromenade gekauft. Leider müssen sie erfahren, dass das Gebäude noch gar nicht gebaut ist. Auf dem Grundstück steht noch die alte verlassene Zucker-Villa. Rosa, die bereits in Ellens Kindheit Erfahrung in Sachen Hausbesetzung gemacht hat, zieht kurzerhand in die verlassene Villa ein. Zwei der ebenfalls betrogenen Wohnungskäufer, der 72jährige Konrad und Hans (56), beschließen ebenfalls, in die Villa zu ziehen. Gleichzeitig machen sich die Villabesetzer auf die Suche nach ihrem Geld. Rosas Tochter Ellen und deren 13jährige Tochter Kim müssen kurzerhand ebenfalls in die Villa einziehen, wenn sie nicht auf der Straße übernachten wollen. Denn leider hat Ellens Ex-Mann das gemeinsame Haus eigenmächtig verkauft. Kim ist eine typische pubertierende 13jährige, die für manche Diskussion und Aufregung sorgt. In Ellen und ihre Sorgen konnte ich mich gut hineinversetzen. Gut fand ich den Mathelehrer von Kim, der die 13jährige durchschaut hat und der seinen Auftrag als Lehrer mehr als ernst nimmt. Beeindruckend fand ich die Szene, als alle Schüler ihre Handys anschalten sollten. Ich kann mir gut vorstellen, dass dies auf die Jugendlichen einen viel größeren Eindruck gemacht hat, als alle Vorträge, Ratschläge und Ermahnungen zusammen. Ich hatte alle handelnden Personen lebhaft vor Augen und ich mochte Jutta Profijts Schreibstil sehr. Einige ihrer anderen Bücher kenne ich ebenfalls und finde, dass sie von Mal zu Mal besser wird, was das Schreiben betrifft. "Allein kann ja jeder" hat sowohl Elemente eines Frauenromans, als auch eines Krimis. Die handelnden Personen sind zwischen 13 und 72 Jahre alt, die noch dazu alle unter einem Dach hausen. Man kann also sagen, dass es sich um einen Mehrgenerationenroman handelt, auch wenn ich nicht weiß, ob es dieses Genre überhaupt gibt. Auf jeden Fall kommen in dieser Konstellation natürlich auch sehr lustige, absurde und chaotische Situationen zustande. Besonders als die aufmüpfige Kim dann plötzlich ihre soziale Ader entdeckt, als sie im Keller der alten Villa einen Geruch bemerkt, der da absolut nicht hingehört... Mir hat jeder Aspekt dieses Buches ausgesprochen gut gefallen und zusammen ergeben sie ein harmonisches Ganzes. Lesenswert!

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Chaotisch-schräger Mehrgenerationenroman
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wirklich packend
von einer Kundin/einem Kunden aus Ansbach am 28.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

>>Allein kann ja jeder<< von Jutta Profijt ist rundum gelungen. Das Buch hat mich super unterhalten und ist wirklich toll geschrieben. Die Charaktere sind wirklich gut getroffen und es macht einfach nur Spaß von der 46-jährigen Ellen zu lesen, die mit ihrer Tochter Kim (13) plötzlich bei ihrer Mutter Rosa... >>Allein kann ja jeder<< von Jutta Profijt ist rundum gelungen. Das Buch hat mich super unterhalten und ist wirklich toll geschrieben. Die Charaktere sind wirklich gut getroffen und es macht einfach nur Spaß von der 46-jährigen Ellen zu lesen, die mit ihrer Tochter Kim (13) plötzlich bei ihrer Mutter Rosa einziehen muss, weil ihr Exmann das Haus verkaufen will und sie eigentlich von heute auf Morgen raus wirft. Rosa selbst musste zuvor aber selbst aus ihrem Haus ausziehen und besetzt jetzt eine Villa, da sie bei einem Besichtigungstermin ihres neuen Hauses feststellen muss, das sie betrogen wurde und das Haus gar nicht gebaut wurde, in dem sie nun wohnen wollte. Auf dem Grundstück steht nur die alte Villa und bald ziehen auch noch mehr in die Villa ein, da Rosa nicht die einzige ist, die betrogen wurde. Die chaotische WG zieht einen wirklich in den Bann und nachdem ein paar Dinge leider offen bleiben, warte ich auf den zweiten Teil, denn von Mardi würde ich gerne noch mehr Wissen, der heimlich im Keller der Villa wohnt und was mit Konrad Schmitt wirklich ist bleibt auch noch offen.

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Ein gelungener Roman
von marielu am 26.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die 46-jährige Ellen soll mit ihrer Tochter Kim (13) aus dem Haus ausziehen, da ihr Ex Jens das Haus verkaufen will und das Geld für seine neue Familie braucht. Unfreiwillig macht sich Ellen auf den Weg zu ihrer Mutter Rosa, um diese um kurzfristige Aufnahme zu bitten. Doch diese... Die 46-jährige Ellen soll mit ihrer Tochter Kim (13) aus dem Haus ausziehen, da ihr Ex Jens das Haus verkaufen will und das Geld für seine neue Familie braucht. Unfreiwillig macht sich Ellen auf den Weg zu ihrer Mutter Rosa, um diese um kurzfristige Aufnahme zu bitten. Doch diese wurde gerade mit dem Tod ihres Nachbarn und Freundes konfrontiert und muss ebenfalls aus ihrem Haus raus, da sie gemeinsam mit ihm in eine Eigentumswohnung ziehen wollte und deshalb beide Häuser verkauft wurden. Doch bei einem Besichtigungstermin musste Rosa feststellen, dass sie betrogen wurde und das Haus mit den Wohnungen noch gar nicht gebaut wurde. Aus der Not heraus, besetzt die 71-jährige Rosa kurzerhand die alte Villa die noch auf dem Grundstück steht. Aber nicht nur sie ist auf diesen Gedanken gekommen, denn auch der weitgereiste Konrad Schmitt und der unheimliche Chemielehrer Hans Seefeld beziehen in dieser Villa ein Zimmer. Zwangsweise folgt Ellen mit Kim ihrer Mutter und so müssen die ungleichen Menschen sich nicht nur als Mehrgenerationen-WG zusammen raufen, sondern auch noch versuchen an ihr betrogenes Geld zu kommen und nebenbei den Mord an Robert aufzuklären. Und alle haben so ihre kleinen Geheimnisse. Als Hauptprotagonisten lernen wir die 71-jährige chaotische, kiffende, egoistische Rosa, ihre 46-jährige, groschenromanschreibende und penible Tochter Ellen und deren 13-jährige pubertierende Tochter Kim kennen. Dazu kommen in der WG noch der vielgereiste, ehemalige Geschäftsmann Konrad Schmitt, der unheimliche, verschlossene Chemielehrer Hans Seefeld, der nicht nur Handys orten kann sondern auch kämpfen wie ein Ninja und der 14-jährige Mardi der sich im Keller des Hauses versteckt hält. Meine Meinung: Jutta Profjit zeigt uns in ihrem Roman wie sich aus einer Zwangssituation Menschen mehr oder weniger zusammen finden, jeder kocht sein eigenes Süppchen aber trotzdem wird in bestimmten Notsituationen zusammen gehalten/geholfen. Die Autorin erzeugt mit ihrem klaren, humorvollen, flüssigen Schreibstil genügend Spannung, so dass das Buch „lebt“ und der Leser das Gefühl hat Mitglied dieser WG zu sein. Ich konnte auf jeden Fall das Buch nicht aus der Hand legen und hatte pure Lesefreude. Zum Schluss wurde das Hauptziel erreicht, aber nicht alle Geheimnisse gelüftet, so dass eine leichte Sehnsucht nach einer Fortsetzung bestehen bleibt. Fazit: Ein rundum gelungenes Buch.

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Einfach nur genial. ....
von einer Kundin/einem Kunden aus Deutschland am 24.05.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

In dem Buch beschreibt die Autorin Szenen aus dem Leben von Rosa, Ellen und Kim und wechselt dabei immer abschnittsweise zwischen diesen Personen, was ich sehr abwechslungsreich und interessant finde. Die Geschichte ist sehr lebhaft und spannend geschrieben, enthält aber auch humorvolle Elemente, zu denen vor allem Rosa -... In dem Buch beschreibt die Autorin Szenen aus dem Leben von Rosa, Ellen und Kim und wechselt dabei immer abschnittsweise zwischen diesen Personen, was ich sehr abwechslungsreich und interessant finde. Die Geschichte ist sehr lebhaft und spannend geschrieben, enthält aber auch humorvolle Elemente, zu denen vor allem Rosa - die so überhaupt nicht dem Bild, das man von einer 70 jährigen hat, entspricht - beiträgt. Die Geschichte ist absolut unvorhersehbar und spannend bis zum Schluss. Zunächst lernt man zunächst Rosa (71 jährige Frau mit Begeisterung für Yoga, früher Hausbesetzerin, heute immer noch sehr verrückt), ihre Tochter Ellen (Autorin von Groschenromanen, eher vernünftig und perfektionistisch veranlagt ) und die Enkelin Kim (Schülerin ) kennen . Ellen und Kim müssen aus ihrem Haus ausziehen, da Jens (Ellens Ex) wieder Vater wird und das Geld braucht, Rosa hat ein Verhältnis mit ihrem Nachbarn Robert und plant, mit ihm in ein Mehrgenerationenhaus zu ziehen - ihre Häuser haben sie dafür bereits verkauft. Doch dann findet Rosa Robert tot in seinem Haus....und alles sieht nach einem Raubüberfall und Mord aus. Waren Roberts letzte Ermittlungen vor seinem Ruhestand als Kommissar der Grund für seinen Tod? Nun muss ein Mord aufgeklärt werden und zusätzlich auch noch ein Betrug aufgedeckt werden, denn die von Rosa und Robert erworbene Neubauwohnung entspricht auch in keiner Weise der Beschreibung. Da Rosa die Arbeit der Polizei viel zu lange dauert, nimmt sie die Ermittlungen einfach selbst in die Hand - und steht plötzlich selbst unter Mordverdacht. .... Irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass Rosa und auch ihre Enkelin Kim in Gefahr sind. Gleichzeitig müssen die drei auch ihre Wohnsituation lösen, schließlich stehen sie bald alle ohne ein Dach über dem Kopf da. Doch auch da ist Rosa sehr erfinderisch und besetzt einfach ein leerstehendes Haus auf dem Grundstück, auf dem eigentlich ihre neu erworbene Wohnung stehen sollte. Zusammen mit zwei weiteren Betrogenen gründen die drei dort eine WG. Als dann auch noch die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen des Betrugs einstellt und es so aussieht, als wenn Rosa und ihre beiden Mitbewohner ihr Geld, um das sie betrogen wurden, endgültig verloren hätten, müssen die WG-Bewohner selbst sehen, wie sie ihr Geld zurück bekommen. Ob diese verrückte WG das schafft und ob sie den Mörder finden werden? Das Buch ist bis zur letzten Seite spannend und es werden am Ende so manche Dinge aufgedeckt, mit denen man nie gerechnet hätte..ich wusste zwischendurch gar nicht mehr, wem man überhaupt noch trauen konnte!

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Allein kann ja jeder
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wer das Buch in die Hand nimmt schmunzelt zuerst über das Cover. Ein Abend auf einer Terrasse. Zusehen sind eine lässige ältere Dame im Liegestuhl, eine Frau im Business-Outfit, die etwas verkniffen schaut und ein junges Mädchen. Ellen, ihre Mutter Rosa und ihre Tochter Kim sowie Hans und Konrad wohnen... Wer das Buch in die Hand nimmt schmunzelt zuerst über das Cover. Ein Abend auf einer Terrasse. Zusehen sind eine lässige ältere Dame im Liegestuhl, eine Frau im Business-Outfit, die etwas verkniffen schaut und ein junges Mädchen. Ellen, ihre Mutter Rosa und ihre Tochter Kim sowie Hans und Konrad wohnen in einer alten Villa zusammen in einer WG. Nicht ganz freiwillig. Rosa, Hans und Konrad wurden von einem Immobilienhai über den Tisch gezogen, Ellen und Kim wurden von Ellens Ex-Mann unsanft auf die Strasse gesetzt. Das Buch berichtet von den Problemen in einer WG, der Neuorientierung von Ellen, Kims Schulproblemen und der Suche nach dem Geld von Rosa, Hans und Konrad. Ganz nebenbei versucht Rosa auch noch den Mord an ihrem Freund Robert. Das Ganze ist witzig und unterhaltsam geschrieben und manche Eigenheiten der einzelnen Bewohner kommen einem bekannt vor. Ein Krimi ist es nicht, dafür aber ein nettes Sommerbuch.

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Jutta Profijt - Allein kann ja jeder
von Hotel aus Ostfriesland am 05.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil der Autorin ist einfach göttlich! Mit viel Schwung, Ideen und Humor hat sie einen tollen Sommer- und Gute-Laune-Krimi-Roman erschaffen. Ich habe auf jeden Fall sehr viel Spaß beim Lesen gehabt. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen. Der flüssig und angenehm zu lesende Schreibstil, machen das ganze... Der Schreibstil der Autorin ist einfach göttlich! Mit viel Schwung, Ideen und Humor hat sie einen tollen Sommer- und Gute-Laune-Krimi-Roman erschaffen. Ich habe auf jeden Fall sehr viel Spaß beim Lesen gehabt. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen. Der flüssig und angenehm zu lesende Schreibstil, machen das ganze sehr anschaulich. Die Geschichte wird sehr gut aufgebaut, es entwickelt sich ein Gefühl, wie wenn ich alles selber miterlebe und so baut sich eine gewisse Spannung auf. Beim Lesen frage ich mich: wie sich das ein oder andere wohl entwickelt oder dann auflösen soll. Die Spannung zieht sich jedenfalls durch die gesamte Geschichte. An keiner einzigen Stelle kam Langeweile auf. Es gibt auch herrlich skurrile Schmunzelmomente. Und das Beste: wann weiß nicht bereits nach wenigen Seiten, wie die Handlung weitergeht. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dazu trug die abwechslungsreiche Handlung, aber auch der gekonnte Schreibstil der Autorin bei. Sie fand für jede Situation die passenden Worte und Metapher, ob für humorvolles Geplänkel zwischen den Protagonisten, ernste Aussprachen oder Situationen, wo es darauf ankam, die Lage zu entschärfen. Die unterschiedlichen Stimmungen kamen sehr gut rüber. Der Ablauf der Handlung war folgerichtig. Es gibt in der Erzählung viele Kleinigkeiten, die sie zu etwas Besonderem machen. Die Personen, Situationen und Handlungen sind sehr lebensnah, wie aus dem Leben gegriffen: mal ruhig, mal turbulent, dann wieder verrückt, total unglaublich oder einfach nur sau-dumm-gelaufen. Doch nach und nach tauchen weitere teils skurrile, dickköpfige, charakterstarke und sympathische, aber vor allem originelle Protagonisten auf. Sie alle bereichern die Geschichte, wirken unglaublich lebendig und man fühlt sich mit ihnen verbunden. Die Figuren sind insgesamt authentisch geschildert. Sie harmonieren trotz aller Querelen miteinander und wirken wie aus dem Leben gegriffen. Ihre Wünsche, Sorgen und Befürchtungen werden sehr nachvollziehbar gezeichnet. Auf den ersten Blick klingt das Buch eher wie eine seichte Urlaubslektüre. Das ist es aber ganz und gar nicht! Das Buch bietet zwar gute Unterhaltung, schlägt aber auch sehr viele ernste Untertöne an und ist auch ein Krimi in dem es einen spannenden Fall zu ermitteln gibt, also nicht nur, dass die Generationsprobleme zutage treten und sehr feinfühlig von der Autorin beschrieben werden. Jutta Profijt versteht dies alles sehr schön zu schildern, ohne dass es auch nur an irgendeiner Stelle kitschig wird und behält bis zum Schluss die Spannung des aufzulösenden Mordes bei.

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Unfreiwillige Hausbesetzer im Sog des Verbrechens
von einer Kundin/einem Kunden aus syke am 05.08.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Zu atypischen Besetzern einer alten Villa aus unterschiedlichen Beweggründen wird der völlig inhomogene Trupp, bestehend aus der unkonventionellen Rentnerin Rosa, ihrer allein erziehenden Tochter Ellen mit pubertierender Tochter Kim, deren verhasstem, gerne den Kommandoton anschlagenden Physiklehrer Hans und dem hausfraulich bewanderten, vermeintlichen Unternehmer Konrad. Die Zwangs-WG lernt, sich zusammenzuraufen.... Zu atypischen Besetzern einer alten Villa aus unterschiedlichen Beweggründen wird der völlig inhomogene Trupp, bestehend aus der unkonventionellen Rentnerin Rosa, ihrer allein erziehenden Tochter Ellen mit pubertierender Tochter Kim, deren verhasstem, gerne den Kommandoton anschlagenden Physiklehrer Hans und dem hausfraulich bewanderten, vermeintlichen Unternehmer Konrad. Die Zwangs-WG lernt, sich zusammenzuraufen. Eine besondere Herausforderung ist zu meistern, als sie in den Sog von Mord und Betrug gezogen wird. Es handelt sich um eine schöne Mischung aus Kriminalkomödie und Mehrgenerationenroman, die genau deshalb Leser aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen Lesevorlieben ansprechen wird. Gute Unterhaltung ist auf jeden Fall vorprogrammiert. Dafür sorgen schon die teilweise schrägen Romanfiguren mit ihrem individuellen persönlichen background. An sich ernste Themen wie Hausbesetzung und Mord werden witzig aufgearbeitet. Die Fachterminologie bei dem Verbrechenskomplex wird sogar korrekt verwendet, was bei Unterhaltungsromanen sonst nicht unbedingt der Fall ist. So wird die Vergewaltigung zutreffend als Offizialdelikt und der Hausfriedensbruch als Antragsdelikt eingeordnet. Positiv hervorzuheben ist die Liebe zum Detail. Zu erfahren ist etwa, dass 1,2 Mio EUR, gebündelt je zur Hälfte in Fünfziger und Hunderter, 9,3 kg wiegen. Gefallen hat mir auch, dass „eine Geschichte in der Geschichte“ zu finden ist. Eingestreut sind nämlich Ausschnitte aus dem von Ellen verfassten kitschigen Groschenroman. Einziger Kritikpunkt meinerseits ist das Ende, weil hier wesentliche Informationen zu Romanfiguren bewusst nicht gegeben werden, um sie einem Folgeband vorzubehalten. Eine schöne, sich gut lesende Lektüre.

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turbulente Mehrgenerationen-WG
von Sara Schäfer aus Wuppertal am 18.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Eigentlich hatte Rosa mit ihrem Lebensgefährten Robert eine Wohnung in einem Mehrgenerationenhaus gekauft, das gerade gebaut wird. Doch dann wird Robert ermordet aufgefunden und kurz darauf stellt sich heraus, dass sie bei dem Mehrgenerationenhaus einem Betrüger aufgesessen ist. Bleibt nur Plan B: Bei ihrer Tochter Ellen und deren... Eigentlich hatte Rosa mit ihrem Lebensgefährten Robert eine Wohnung in einem Mehrgenerationenhaus gekauft, das gerade gebaut wird. Doch dann wird Robert ermordet aufgefunden und kurz darauf stellt sich heraus, dass sie bei dem Mehrgenerationenhaus einem Betrüger aufgesessen ist. Bleibt nur Plan B: Bei ihrer Tochter Ellen und deren Tochter Kim einziehen. Doch die Beiden sind gerade selbst auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Dank Rosas Einfallsreichtum kommen die drei zu einer neuen Bleibe, indem sie zusammen mit Kims Physiklehrer und Konrad Schmitt eine alte Villa besetzen... Das Cover strahlt zwar mehr Ruhe und Harmonie aus, als der Roman vermittelt, aber irgendwie passt es doch, weil die Protagonisten die Momente, in denen sie sich alle zum gemeinsamen Essen treffen, sehr genießen. Der Roman liest sich sehr flüssig. Am Anfang musste ich bei den ganzen Charakteren ein bisschen den Überblick gewinnen, aber mit der Zeit klappte das ganz gut, zumal in der Regel nicht nur der Name genannt wird, sondern durch eine Bezeichnung oder einen Nebensatz die Figur auch in ihren Kontext eingeordnet wird. Das hat mir ziemlich geholfen, weil umgekehrt auch klar ist, dass allein die Besetzung der WG nicht einfach nur aus zwei Personen bestehen kann - dann wäre das Chaos ja nur einen Bruchteil so groß und die Geschichte nur halb so amüsant. Die Geschichte an sich ist an vielen Stellen zwar dramatisch, aber das Buch verliert dadurch nicht seine Leichtigkeit, zumal nichts übertrieben wirkt - obwohl schon einiges zusammen kommt. Die Charaktere sind ziemlich unterschiedlich und haben alle ihre Ecken und Kanten, aber da man bei allen erfährt, woher das kommt - und sei es, weil sie wie Kim gerade in der Pubertät stecken oder wie Ellen zeitlebens von der Unstetigkeit ihrer Hippiemutter genervt sind. Bei manchen kommt auch erst später raus, warum sie so sind, wie sie sind. Für mich hat diese Konstellation das Buch so interessant gemacht, weil man eben auch nie so wirklich wusste, wie die eine Person auf die andere reagieren würde. Gleichzeitig machen die meisten Charaktere im Buch auch eine ziemliche Entwicklung durch, womit ich auch nicht immer so gerechnet hätte. Nur eine Sache hat mich gestört, wofür ich auch einen Stern abziehe: Am Ende bleiben doch noch einige, für mich wesentliche Fragen offen. Das ist schade, zumal ich bisher nicht wüsste, dass es einen zweiten Band geben sollte. Fazit: Ein Buch, das skurril und ernst und lustig und dramatisch und einfach gut ist - genau das richtige für einen sommerlichen Leseabend!

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Allein kann eben NICHT jeder
von Badeamsel aus Traunstein am 04.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Die Autorin: Jutta Profijt wurde 1967 in Ratingen geboren. Nach einem kurzen Auslandsaufenthalt kehrte sie ins Rheinland zurück und arbeitete als Projektmanagerin und Übersetzerin. Heute schreibt sie sehr erfolgreich Bücher und hat sich u.a. mit ihrer 'Kühlfach'-Serie eine riesige Fan-Gemeinde erobert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in der niederrheinischen... Die Autorin: Jutta Profijt wurde 1967 in Ratingen geboren. Nach einem kurzen Auslandsaufenthalt kehrte sie ins Rheinland zurück und arbeitete als Projektmanagerin und Übersetzerin. Heute schreibt sie sehr erfolgreich Bücher und hat sich u.a. mit ihrer 'Kühlfach'-Serie eine riesige Fan-Gemeinde erobert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann in der niederrheinischen Provinz. Klappentext: Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele - und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. Cover: Das Cover zeigt die jointrauchende Rosa, ihre Tochter Ellen und deren pubertierende Tochter Kim, sie befinden sich wohl im Garten der alten Villa, die sie besetzt haben. Es hat sehr schöne angenehme Farben. Rosa ist eine 71-jährige ehemalige Schauspielerin. Sie kifft des Öfteren, macht Yoga und ist mehr oder weniger noch aus der Hippie-Zeit übriggeblieben. Als sie von einem 3-tägigen Yoga-Seminar nach Hause kommt, findet sie ihren Nachbarn Robert tot in seinem Haus. Sie und Robert haben beide ihre Häuser verkauft und haben sich eine gemeinsame Wohnung in einem neuen Mehrgenerationenhaus gekauft. Ende des Monats ist Umzugstermin. Aber was nun? Robert ist tot, und Rosa kommt drauf, dass sie einem Immobilienbetrüger aufgesessen ist. Es gibt nämlich ihr neues Haus gar nicht... Da auf dem Grundstück, wo das Haus gebaut werden sollte, noch eine alte Villa steht, besetzt Rosa kurzerhand diese, da sie auch nicht zu ihrer Tochter Ellen ziehen kann. Es finden sich noch zwei weitere geprellte Käufer ein, die alle das gleiche Wohnungsproblem haben: Konrad Schmitt, ein älterer ehemaliger Unternehmer, und Hans Seefeld, ein Lehrer. Ergänzt wird das chaotische Trio von Ellen (46), Rosas Tochter und Kim, Ellens 13-jähriger pubertierender Tochter. Ellen und Kim werden auf die Schnelle von Jens, Ellens Ex-Mann, aus dem ehemals gemeinsamen Haus geschmissen und finden in so kurzer Zeit keine neue Wohnung. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als ebenfalls in die große alte Villa zu ziehen. Und dann gibt es da noch einen Jungen, der ebenfalls in der Villa lebt, aber im Keller. Die restlichen Hausbewohner ahnen nichts von ihm... Meine Meinung: Jutta Profijt ist ein kurzweiliger, amüsanter Unterhaltungsroman gelungen. Beim Lesen hatte ich ständig ein Lächeln im Gesicht. Das Buch habe ich mehr oder weniger an einem Tag gelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte und wissen wollte wie es ausgeht. Die Spannung bleibt bis zum Schluß erhalten und man ahnt überhaupt nicht, wer der Täter sein könnte. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat: Konrad Schmitt, Hans Seefeld und Mardi bleiben sehr im Dunkeln, über ihre Schicksale ist wenig bis gar nichts bekannt. Es lässt mich fast vermuten, dass es eine Fortsetzung geben könnte, wo diese Charaktere dann eine größere Rolle spielen. Die beschriebene Handlung im Buch ist natürlich nicht ganz ernst zu nehmen und entspricht nicht unbedingt einem Tatsachenroman, aber es ist eine großartige Sommer-Unterhaltung. Ich vergebe daher 4 von 5 Sternen und empfehle das Buch weiter.

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Vergnügliche Lesestunden mit einer liebenswürdig-chaotischen Zwangs-WG
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 22.06.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Rosa (71), Ellen (46), Kim (13), Hans (56) und Konrad (72), alle ungewollt obdachlos geworden, besetzen eine alte Villa: Rosa, Hans und Konrad hatten sich eine Wohnung gekauft, die dann nicht gebaut wurde. Ellen und ihre Tochter Kim sind aus ihrem Haus geflogen, weil Ellens Mann das Haus verkaufen... Rosa (71), Ellen (46), Kim (13), Hans (56) und Konrad (72), alle ungewollt obdachlos geworden, besetzen eine alte Villa: Rosa, Hans und Konrad hatten sich eine Wohnung gekauft, die dann nicht gebaut wurde. Ellen und ihre Tochter Kim sind aus ihrem Haus geflogen, weil Ellens Mann das Haus verkaufen will, das ihm und seiner Ex-Frau anteilig gehört. Später entdeckt Kim, dass sich im Keller der alten Villa ein weiterer Bewohner versteckt: Mardi, dessen richtiger Name sie genauso wenig erfährt wie der Grund, weshalb er sich dort versteckt hält. Mit viel Witz hat die Autorin Jutta Profijt diese sechs Leute zusammengewürfelt, die nun eine WG bilden und sich mit ihren unterschiedlichen Temperamenten zusammenraufen müssen. Sie finden sich wieder im Alltagsleben wie auch in den gemeinsamen Bemühungen, den Investor des Betrugs zu überführen, der das Geld für die geplanten Wohnungen auf ein Nebenkonto überwiesen hat. Zudem wollen sie den Mord an Rosas Nachbar Robert aufdecken, denn dieser war wohl schon auf die Betrügereien gestoßen. Außerdem ist Hans Seeberg nicht nur Bewohner der WG, sondern gleichzeitig auch Kims Lehrer, dessen berufliche Laufbahn nicht so ganz bekannt ist. Zu guter Letzt wird Kim auch noch gestalkt – wer ist es, der sie verfolgt, und was ist seine Motivation? Jede Menge Probleme wirft die Autorin in die Runde, rührt ein paar Mal darin herum und lässt augenzwinkernd der Geschichte ihren eigenen Lauf. Das Ergebnis ist ein humorvoller Roman, der zu manchem Nachdenken anregt, das Ganze aber mit einem solch gehörigen Schuss Humor würzt, dass die Lektüre zu einem dauerhaften vergnügten Lächeln auf den Lippen führt. Dabei überzieht die Autorin gehörig, greift jedes nur mögliche Klischee auf und baut es geschickt in die Charakterisierung ihrer Protagonisten wie auch in die Handlung mit ein. Überraschende Wendungen ziehen den Leser immer wieder neu in ihren Bann. Das Ergebnis ist ein heiterer Roman, der sich selbst nicht ganz ernst nimmt und für manch vergnügliche Lesestunde sorgt. Schon das Coverbild wie auch der Covertext sorgen für die nötige Einstimmung auf das Buch und machen Lust aufs Lesen. Da nicht alle Handlungsstränge aufgelöst werden, vermute ich, dass diesem Band eine Fortsetzung folgen wird.

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Ich hatte eine andere Vorstellung von dem Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Lüdinghausen am 15.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Inhalt: Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von... Inhalt: Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele – und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. Cover: Das Cover hat mich sehr angesprochen und mich neugierig auf das Buch gemacht. Auch wenn es nicht hundertprozentig zum Inhalt passt, finde ich es doch sehr gelungen. Mein Fazit: Das Thema des Buches, ein Mehrgenerationenhaus zu schaffen, fand ich sehr interessant. Die Umstände, die in dem Buch dazu geführt haben, waren etwas speziell, aber ganz gut ausgedacht. Es treffen ganz verschiedene Generationen aufeinander und versuchen, zusammen zu leben, nachdem sie von einer Immobilienfirma betrogen worden sind. Das klappt auch eigentlich ganz gut. Aber um die WG geht es in dem Buch eigentlich gar nicht hauptsächlich, sondern es soll „nebenbei“ auch noch ein Mord aufgeklärt werden. Ich finde, dass man dies auch hätte weglassen können, da ich das, zusammen mit der anderen Story des Zusammenlebens, nicht passend fand. Die kleinen Krisen und Auseinandersetzungen der WG haben mir gut gefallen, aber diese waren für meine Begriffe zu kurz dargestellt. Leider wurden auch einige Charaktere nicht genügend durchleuchtet. So fand ich, dass man Mardi z.B. auch hätte aus dem Buch weglassen können. Von ihm erfährt man einfach nicht wirklich viel. Ellen ist eine Autorin, die Romane schreibt. In dem Buch wird auch immer mal wieder ein kleiner Part aufgegriffen, woran Ellen im Moment schreibt. Ehrlich gesagt fand ich diese Story doch sehr überflüssig. Das hätte man auch weglassen können, denn es war für das Buch nicht wirklich relevant und auch nicht interessant. Ich hatte von dem Buch eine ganz andere Vorstellung. Trotzdem hat mir die Schreibweise gut gefallen. Sie war einfach und flüssig zu lesen. Von den Charakteren hat mir Rosa am besten gefallen, da sie doch recht witzig dargestellt wurde, als rüstige, alte Omi. Obwohl ich auch dort einige Dinge, wie z.B. das kiffen, etwas übertrieben und überzogen fand. Ich finde allgemein hätte die Autorin es bei einem Thema belassen sollen: Entweder ein Krimi oder die Geschichte über die WG oder eine Geschichte über eine Autorin, wo dann deren Roman eingestreut wird. Ich fand, dass alles zusammen nicht wirklich passte. Alles in allem vergebe ich hier 2 von 5 Punkten.

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Chaos-WG und Mord - passt das?
von Jennifer aus Stadtroda am 06.07.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Ich habe mich sehr gefreut, den Roman "Allein kann ja jeder" von Jutta Profijt lesen zu dürfen, weil mich die Leseprobe einfach angesprochen hatte und ich das liebevoll gestaltete Cover sehr mochte. INHALT Sechs ganz unterschiedliche Menschen wohnen gezwungenermaßen unter einem Dach. Rosa (71 Jahre), Kim (13 Jahre), Ellen (46 Jahre),... Ich habe mich sehr gefreut, den Roman "Allein kann ja jeder" von Jutta Profijt lesen zu dürfen, weil mich die Leseprobe einfach angesprochen hatte und ich das liebevoll gestaltete Cover sehr mochte. INHALT Sechs ganz unterschiedliche Menschen wohnen gezwungenermaßen unter einem Dach. Rosa (71 Jahre), Kim (13 Jahre), Ellen (46 Jahre), Hans, Konrad (56 Jahre), (72 Jahre) und Mardi (14 Jahre) besetzen die sog. Villa Zucker in Düsseldorf, weil sie alle dem Immobilienhändler Weiterscheid auf dem Leim gegangen sind. Geld und Bleibe sind pfutsch und so gründet man eine Zwangs-WG. Doch nicht nur das tägliche Zusammenleben mit fremden Mitbewohnern, sondern vor allem der Mord an Rosas Lebensgefährten Robert macht einen normalen Alltag mehr als unmöglich. MEINUNG Jutta Profijts Roman nimmt sich einem aktuellen Thema, nämlich wohnen in einem Mehrgenerationenhaus, an, was ich als sehr interessant empfunden habe. Allerdings hätten einzelne Charaktere, wie z. B. Mardi und Hans Seefeld, besser ausgearbeitet werden können. Nicht jeden der Protagonisten lernt man hinreichend kennen, so dass auch nach dem Schluss des Plots offene Fragen bleiben. Hier hätte man zugunsten der Figurenentwicklung getrost auf den Alibikrimi rund um die Ermordung des Ex-Kriminalers Robert verzichten können. Irgendwie hat der Mord so gar nicht ins Buch gepasst und wurde in einigen Kapiteln auch mehr als stiefmütterlich behandelt. Auch die Ausschnitte aus Ellens Heftchenroman hätte es nicht gebraucht. Nicht immer gelingt ein Genremix. Die Schilderung der kleinen und großen Krisen im Mehrfamilienhaus hat mir schon eher zugesagt. Besonders die Hippie-Oma Rosa verleiht der manchmal recht drögen bzw. vorhersehbaren Handlung Esprit und Pfiff. Die Ex-Schauspielerin ist ein eigenwilliger, mutiger Geist und damit so ganz anders als ihre konservative Tochter Ellen, die Heftchenromane schreibt und nur ungern mit ihrer Tochter Kim in die Chaos-WG ihrer Mutter einzieht. Ellen ist geschieden und wird ihrem Ex-Mann aus dem Familienhaus getrieben. Die Liebesbeziehung zum jüngeren Polizisten Patrick Mittmann verläuft mir etwas zu schnell bzw. wird sehr flach beschrieben. Kim ist ein typischer Teenager. Sie hört gern laute Musik, schämt sich für ihre Mutter und hasst Physik. Dumm nur, wenn der eigene, immer diszipliniert auftretende Physiklehrer mit ins Haus zieht. Hans Seefeld ist ein ehemaliger Bundeswehr-Major und immer korrekt, aber leider wortkarg und wenig sozial. Für Kim ist er damit ein Psycho. Doch sein Verhalten hat sich erst mit dem Tod seiner geliebten Frau verändert. Konrad ist ein Unternehmer gewesen, der sein an den Betrüger Weiterscheid verlorenes Geld unbedingt wieder haben möchte und sehr gern und gut kocht. Mardi ist der bekannte Unbekannte der WG. Der Franzose, afrikanischer Herkunft, lebt illegal im Hauskeller und wird von Kim durchgefüttert. Über ihn erfährt man im Laufe des Plots am wenigsten, was sehr schade ist. Insgesamt war ich von der Handlung und dem niedrigen Spannungsbogen des 336 Seiten starken Buchs etwas enttäuscht, ich hatte mir vor der Lektüre einfach mehr versprochen. An einigen Stellen zog sich die Handlung sehr dahin und ich musste mich zwingen, mein Buch nicht wegzulegen. Die Sprache ist simpel, teilweise witzig, aber auch austauschbar. Alles in Allem passt sie zum Romaninhalt, konnte mich aber leider nicht mitreißen. FAZIT Ein Roman, der mit vielen vielversprechenden Ideen gestartet ist, diese aber leider nicht stringent zu Ende führt. Hier ist einiges an Potenzial auf der Strecke geblieben und die Krimikomponente hätte m. E. nicht sein müssen. Nette Unterhaltung, aber auch nicht mehr.

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Schade, diese Haubesetzung kann man sich sparen
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2015
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Der Schreibstil lässt leider zu wünschen übrig. Anfangs dachte ich noch, dass es lediglich einer gewissen Einlesephase bedarf. Aber, die Idee hinter dem Buch, die durchaus interessant klingt, wurde durch Oberflächlichkeit nicht gut in Szene gesetzt. Mir fehlte es an Witz und Charme, der zu Herzen geht. Die Handlung dreht sich um... Der Schreibstil lässt leider zu wünschen übrig. Anfangs dachte ich noch, dass es lediglich einer gewissen Einlesephase bedarf. Aber, die Idee hinter dem Buch, die durchaus interessant klingt, wurde durch Oberflächlichkeit nicht gut in Szene gesetzt. Mir fehlte es an Witz und Charme, der zu Herzen geht. Die Handlung dreht sich um Ellen, eine Mittvierzigerin, die mit ihrer Tochter Kim in der Pubertätsphase steckt und zu allem Übel "vor die Tür gesetzt" wurde. Ausserdem muss sie auch noch mit den Problemen mit ihrer Mutter Rosa, die ein übriggebliebener Hippie zu sein scheint und die ebenfalls keine Bleibe mehr hat, zurechtkommen. Hinzu kommt, dass sie einen Mord aufdecken wollen/müssen. Die Ideen zum Buch, die durchaus Potential hätten, wurden leider ohne Tiefgang umgesetzt und die versucht witzigen Details waren etwas mager und flach. Mein Fazit: Schade, diese Haubesetzung kann man sich sparen

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