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Alleine bist du nie

Psychothriller

(33)

Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt - und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt -

Portrait

Clare Mackintosh arbeitete zwölf Jahre bei der britischen Polizei. Doch dann musste sie feststellen, dass sie ihre eigenen Kinder kaum sah und sie sich außerdem nach neuen beruflichen Herausforderungen sehnte. Also sattelte sie um zur Journalistin und schrieb u.a. für den Guardian. Ihr erster Roman Meine Seele so kalt verkaufte in ihrer Heimat mehr als eine halbe Million Exemplare und wird in 25 Sprachen übersetzt. Zusammen mit ihrer Familie lebt Clare Mackintosh in den Cotswolds.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 448
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 13.01.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-17470-6
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 188/126/32 mm
Gewicht 432
Originaltitel I See You
Auflage 2. Auflage 2017
Verkaufsrang 1.369
Buch (Taschenbuch)
10,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Gefährliche Nähe...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein ganz normales Leben mit festen Gewohnheiten scheint gefährlich zu sein, jedenfalls für Zoe die sich selbst auf einem persönlichen Foto in einer Kontaktanzeige wiederfindet. Eine Verwechslung scheint ausgeschlossen und nur Kelly eine Ermittlerin mit speziellem Background nimmt ihre Ängste ernst ! Gut gemachter authentischer Psychothriller, Ein ganz normales Leben mit festen Gewohnheiten scheint gefährlich zu sein, jedenfalls für Zoe die sich selbst auf einem persönlichen Foto in einer Kontaktanzeige wiederfindet. Eine Verwechslung scheint ausgeschlossen und nur Kelly eine Ermittlerin mit speziellem Background nimmt ihre Ängste ernst ! Gut gemachter authentischer Psychothriller, der Realitätsnähe zum Leser herstellt. Lesenswert, wenn auch ab einem bestimmten Zeitpunkt vorhersehbar...

Kundenbewertungen


Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
11
18
3
1
0

Die Tücken der permanenten Überwachung
von melange aus Bonn am 22.01.2017

Zoe, geschieden, zwei (fast) erwachsene Kinder, lebt mit ihrem Lebensgefährten in einem Londoner Vorort und fährt täglich mit der U-Bahn zur Arbeit. Als sie in einer Gratiszeitung ihr Porträt unter einer Kontaktanzeige zu erkennen glaubt, denkt ihr Umfeld an eine Verwechslung. Aber dann passieren ihr und anderen Benutzerinnen des... Zoe, geschieden, zwei (fast) erwachsene Kinder, lebt mit ihrem Lebensgefährten in einem Londoner Vorort und fährt täglich mit der U-Bahn zur Arbeit. Als sie in einer Gratiszeitung ihr Porträt unter einer Kontaktanzeige zu erkennen glaubt, denkt ihr Umfeld an eine Verwechslung. Aber dann passieren ihr und anderen Benutzerinnen des öffentlichen Nahverkehrs mysteriöse Dinge, die Zoe zuerst in Angst und später in Schrecken versetzen. Mein Eindruck: Clare Mackintosh hat selber als Polizistin gearbeitet und bringt ihre Erfahrungen von Routineabläufen, der polizeilichen Rangordnung und vor allem der Befugnisse und Übertretungen der Beamten auf angenehm unaufgeregte Weise ein. In ihrem Buch konzentriert sie sich auf zwei Hauptpersonen – ein potenzielles Opfer und eine Polizistin – und stellt diesen eine nicht zu kleine, aber für die Leserschaft gut überschaubare Schar von Charakteren zur Seite. Privatleben und polizeiliche Zusammentreffen halten sich dabei die Waage. Die Entwicklung der Geschichte gelingt der Autorin für mein Dafürhalten perfekt und für einen Psychothriller angemessen. Für mich steht dabei Angst und nicht Drama und Gemetzel im Vordergrund. Zuerst ist da nur ein unterschwelliges Gefühl von Unwohlsein und Ärger, welches nach einer Weile in Angst und schließlich in kopflose Panik mündet, immer wieder unterbrochen von Einblicken in die Polizeiarbeit. Dabei sind die Vergangenheit der Ermittlerin und Verbrechen, bei denen nicht klar ist, ob sie mit dem hier behandelten Stalking-Fall in Verbindung stehen oder nicht, Teilaspekte des Buchs. So liest sich „Alleine bist du nie“ als Pageturner, da – bei aller Liebe zu diesen Details – Zoes Schicksal am meisten interessiert und der Leser bald nicht mehr entscheiden kann, was Wahn und was Wirklichkeit ist. Das Ende kommt überraschend, ist aber nachvollziehbar und lässt einen mit mildem Gruseln zurück. Mein Fazit: Das Grauen kommt auf leisen Sohlen aber dann unerbittlich mit der Wucht eines Tsunamis. 5 Sterne

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1 0
Sehr nah an der Realität
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 18.01.2017

Wie viele andere Menschen nutzt Zoe Walker regelmäßig die U-Bahn, um an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Ihr Leben scheint völlig normal zu verlaufen, bis sie plötzlich in einer Zeitung unter den Kontaktanzeigen ein Foto von sich entdeckt. Während ihre Familie an eine Verwechslung glaubt, möchte Zoe erfahren, was wirklich... Wie viele andere Menschen nutzt Zoe Walker regelmäßig die U-Bahn, um an ihren Arbeitsplatz zu kommen. Ihr Leben scheint völlig normal zu verlaufen, bis sie plötzlich in einer Zeitung unter den Kontaktanzeigen ein Foto von sich entdeckt. Während ihre Familie an eine Verwechslung glaubt, möchte Zoe erfahren, was wirklich dahintersteckt. So durchforstet sie weiter die Zeitungen und entdeckt unter ähnlichen Fotos eine Frau, die vor Kurzem ermordet wurde... . Claire Macintosh hat hier einen Thriller geschrieben, der zwar nicht durchgängig spannend ist, aber mich letztendlich durch seine Nähe an der Realität überzeugt hat. Im Mittelpunkt der Handlung steht Zoe Walker, eine ganz gewöhnliche Frau mittleren Alters, die sich nicht von anderen Menschen hervorhebt und auch anfangs nicht ahnt, dass sie sich durch ihre tägliche Routine angreifbar macht. Es wird sehr intensiv und ausführlich beschrieben, wie ihr Leben verläuft, was dass Buch an einigen Stellen etwas langatmig macht, Neben Zoe tritt auch die Ermittlerin Kelly Swift in den Vordergrund. Sie ist zuerst die Einzige, die sich für Zoes Anliegen interessiert und auch einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Fällen und den veröffentlichten Fotos in der Zeitung vermutet. Auch sie wirkt sehr authentisch, gerade weil sie eine Vorgeschichte hat und wohl auch gerade deshalb sehr hartnäckig an die Ermittlungen herangeht. Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, aber verliert sich manchmal in den Alltagsbeschreibungen ihrer Figuren. Allerdings baut sie nach und nach immer etwas mehr Spannung auf und hat mich mit einem Finale überrascht, dass ich so nicht erwartet hätte. Außerdem hat sie wirklich ein authentisches Szenario geschaffen, welches so wirklich passieren könnte. Insgesamt hat mich ,,Alleine bist du nie" sehr gut unterhalten und kann das Buch jedem weiterempfehlen, der gerne einen realistischen Thriller liest, der auch ohne einen Mord nach dem anderen auskommt.

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1 0
Ein Thriller vom Feinsten
von Sandra aus NRW am 22.01.2017

Nach einem ganz gewöhnlichen Tag im Büro befindet Zoe Walker sich auf dem Heimweg in der U-Bahn, als sie in der Tageszeitung eine Kontaktanzeige mit einem Foto von sich entdeckt. Alles deutet auf eine Verwechslung hin. Gleichwohl hat Zoe ein mulmiges Gefühl bei der ganzen Sache. Weder ihre Familie... Nach einem ganz gewöhnlichen Tag im Büro befindet Zoe Walker sich auf dem Heimweg in der U-Bahn, als sie in der Tageszeitung eine Kontaktanzeige mit einem Foto von sich entdeckt. Alles deutet auf eine Verwechslung hin. Gleichwohl hat Zoe ein mulmiges Gefühl bei der ganzen Sache. Weder ihre Familie noch die Polizei nehmen ihre Sorge jedoch ernst. Bei der Polizistin Kelly Swift stößt sie auf Verständnis. Zoes Foto ist nicht das einzige, das in den Kontaktanzeigen erscheint. Eine Frau wird schließlich ermordet aufgefunden. Ist Zoe das nächste Mordopfer? Die Erzählperspektive wechselt zwischen Zoe und Kelly. Zudem gibt es Einschübe in Form der Gedanken des Täters. Diese stetig wechselnde Erzählperspektive führt zu einem beständigen Spiel zwischen ansteigender und nachlassender Spannung. In den Beschreibungen der Ermittlungsarbeit macht sich bemerkbar, dass die Autorin ehemalige Polizistin ist, wirken diese doch sehr authentisch. So muss z. B. erst eine Genehmigung von höherer Stelle eingeholt werden, bevor finanzielle Ausgaben getätigt werden können. Das Erzähltempo der Geschichte ist eher gemächlich, aber die Gefahr, der Zoe ausgesetzt ist, ist immerwährend präsent. Die Ich-Erzählung aus ihrer Sicht führt nicht nur dazu, dass man sich als Leser mit Zoe identifizieren kann. Vielmehr übernimmt man ihre paranoide Haltung und verdächtigt jeden, dem sie begegnet. Wie Zoe wittert man überall Gefahren; teils sogar dann, wenn Zoe naiv und vertrauensselig ist. Diese unterschwellige Gefahr, gepaart mit detaillierten Beschreibungen und einem eher langsamen Erzähltempo, machen das Buch auf eine ganz besondere Art und Weise spannend. Wie ein musikalisches Crescendo lässt Clare Mackintosh die Spannung im Buch nur allmählich anwachsen, um sie am Ende in ein dramatisches Finale mit großer Überraschung münden zu lassen. "Alleine bist du nie" ist ein Thriller vom Feinsten und hat mir wahnsinnig gut gefallen. Spannung und unerwartete Wendungen, die dennoch schlüssig und nachvollziehbar sind, bis zur letzten Seite. Genauso muss ein Thriller meines Erachtens sein. Lesegenuss pur!

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spannend und realistisch
von tweedledee aus St. Goarshausen am 17.01.2017

Schauplatz London. Zoe Walker fährt täglich mit der U-Bahn zur Arbeit, sie vertreibt sich die Zeit indem sie liegen gebliebene Zeitungen von Fahrgästen liest. Als sie eines Tages wieder einmal die Zeitung durchblättert kann sie nicht glauben was sie sieht. Unter den Kleinanzeigen einer Partnervermittlung findet sie ein Foto... Schauplatz London. Zoe Walker fährt täglich mit der U-Bahn zur Arbeit, sie vertreibt sich die Zeit indem sie liegen gebliebene Zeitungen von Fahrgästen liest. Als sie eines Tages wieder einmal die Zeitung durchblättert kann sie nicht glauben was sie sieht. Unter den Kleinanzeigen einer Partnervermittlung findet sie ein Foto von sich. Wie kommt ein Foto von ihr in die Zeitung? Die Telefonnummer die bei der Anzeige steht ist nicht aktiv, für die angegebene Website braucht man ein Passwort. Als sich Zoe ihrer Familie anvertraut wird sie nicht ernst genommen. Dann wird eine Frau ermordet und Zoe erkennt ihr Foto in einer älteren Ausgabe der Zeitung, die gleiche Partnervermittlungen warb mir ihrem Foto. Jetzt wendet sie sich an die Polizei, doch auch diese nimmt sie nicht ernst..... Diese Geschichte ist wie geschaffen für einen Psychothriller, jeder der die öffentlichen Verkehrsmittel täglich für den Weg zur Arbeit nutzt fühlt sich angesprochen, denn die Story könnte so ähnlich tatsächlich passieren. Die Autorin baut eine unterschwellige Spannung auf, man begleitet Zoe beim recherchieren, erlebt ihre Ängste und Sorgen hautnah mit. Und wie schlimm es für sie ist, als ihr nicht einmal ihre Familie glaubt. Doch als sie das Foto der ermordeten Frau erkennt ist klar, dass hinter diesen Anzeigen mehr steckt. Zoe fühlt sich ständig beobachtet, wird unsicher, man fragt sich, ob sie überreagiert. Sie beginnt ihre Umgebung genau zu beobachten, selbst der neue Freund ihrer Tochter erscheint ihr verdächtig. Parallel erleben wird die Sicht der Polizistin Kelly Swift, die mit einem Team bei der Aufklärung des Falles mitarbeitet. Kurze Kapitel geben Einblick in die Psyche des Menschen, der hinter den Anzeigen steckt. Allerdings gibt es keine Hinweise zu seiner Identität, was die Spannung bis zum Ende aufrecht erhält. Sackgassen und überraschende Wendungen machen die Story unvorhersehbar, der Epilog wartet mit einem Knalleffekt auf der es in sich hat. Fazit: Ich fand den Thriller super spannend, konnte mit fiebern und mit rätseln und bin auf das nächste Werk der Autorin schon gespannt. 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5.

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spannend und realistisch
von einer Kundin/einem Kunden aus St. Goarshausen am 17.01.2017

Schauplatz London. Zoe Walker fährt täglich mit der U-Bahn zur Arbeit, sie vertreibt sich die Zeit indem sie liegen gebliebene Zeitungen von Fahrgästen liest. Als sie eines Tages wieder einmal die Zeitung durchblättert kann sie nicht glauben was sie sieht. Unter den Kleinanzeigen einer Partnervermittlung findet sie ein Foto... Schauplatz London. Zoe Walker fährt täglich mit der U-Bahn zur Arbeit, sie vertreibt sich die Zeit indem sie liegen gebliebene Zeitungen von Fahrgästen liest. Als sie eines Tages wieder einmal die Zeitung durchblättert kann sie nicht glauben was sie sieht. Unter den Kleinanzeigen einer Partnervermittlung findet sie ein Foto von sich. Wie kommt ein Foto von ihr in die Zeitung? Die Telefonnummer die bei der Anzeige steht ist nicht aktiv, für die angegebene Website braucht man ein Passwort. Als sich Zoe ihrer Familie anvertraut wird sie nicht ernst genommen. Dann wird eine Frau ermordet und Zoe erkennt ihr Foto in einer älteren Ausgabe der Zeitung, die gleiche Partnervermittlungen warb mir ihrem Foto. Jetzt wendet sie sich an die Polizei, doch auch diese nimmt sie nicht ernst..... Diese Geschichte ist wie geschaffen für einen Psychothriller, jeder der die öffentlichen Verkehrsmittel täglich für den Weg zur Arbeit nutzt fühlt sich angesprochen, denn die Story könnte so ähnlich tatsächlich passieren. Die Autorin baut eine unterschwellige Spannung auf, man begleitet Zoe beim recherchieren, erlebt ihre Ängste und Sorgen hautnah mit. Und wie schlimm es für sie ist, als ihr nicht einmal ihre Familie glaubt. Doch als sie das Foto der ermordeten Frau erkennt ist klar, dass hinter diesen Anzeigen mehr steckt. Zoe fühlt sich ständig beobachtet, wird unsicher, man fragt sich, ob sie überreagiert. Sie beginnt ihre Umgebung genau zu beobachten, selbst der neue Freund ihrer Tochter erscheint ihr verdächtig. Parallel erleben wird die Sicht der Polizistin Kelly Swift, die mit einem Team bei der Aufklärung des Falles mitarbeitet. Kurze Kapitel geben Einblick in die Psyche des Menschen, der hinter den Anzeigen steckt. Allerdings gibt es keine Hinweise zu seiner Identität, was die Spannung bis zum Ende aufrecht erhält. Sackgassen und überraschende Wendungen machen die Story unvorhersehbar, der Epilog wartet mit einem Knalleffekt auf der es in sich hat. Fazit: Ich fand den Thriller super spannend, konnte mit fiebern und mit rätseln und bin auf das nächste Werk der Autorin schon gespannt. 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5.

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Durchhalten wird belohnt
von Angelika Altenhoevel aus Wachtendonk am 16.01.2017

Zum Inhalt:Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt,... Zum Inhalt:Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt - und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt. Meine Meinung: Ich hab mich über dreiviertel des Buches echt schwer getan. Die handelnden Personen konnte ich erst kaum auseinander halten und so richtig spannend wurde es auch nicht, sondern plätscherte eher etwas vor sich hin. Die Geduld und das Durchhalten wurde zum Glück im letzten Viertel belohnt. Hier wird es rasant und sehr spannend und die Überraschung, wer der Täter ist war ganz schön groß. Und dann kommt der absolute Knaller im letzten Abschnitt, mit dem so gar nicht zu rechnen war. Fazit: Durchhalten, das Ende belohnt einen.

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das Grauen lauert überall und kennt dich besser als du es dir vorstellen kannst
von einer Kundin/einem Kunden aus Siegen am 16.01.2017

Klappentext: Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe... Klappentext: Zoe Walker führt ein komplett durchschnittliches Leben in einem Londoner Vorort: Sie ist geschieden, hat zwei Kinder und einen langweiligen Job. Eines Tages entdeckt sie auf dem sonst so ereignislosen Heimweg ein Foto von sich in der U-Bahn, daneben eine ihr unbekannte Telefonnummer. Bloß eine harmlose Verwechslung? Zoe ahnt, dass es hier um mehr gehen muss. Doch noch weiß sie nicht, in welcher Gefahr sie schwebt - und wie bald sie alles zu verlieren droht, was sie liebt Cover: Das Cover zeigt eine fahrende Bahn. Ob U- oder S-Bahn ist nicht bekannt. Durch die dunkel gehaltenen Farben strahlt das Cover schon an sich ein unterschwelliges Unbehagen aus aus. Meinung: Das Buch wird von zwei Protagonisten angeführt. Die Sichtweisen wechseln zwischen Zoe Walker, geschieden, zwei Kinder, langweiliger Job, alltägliche Nutzerin der U-Bahn und Kelly Swift, Ermittlerin in kleinen Delikten innerhalb das U-Bahnnetzes. Das Buch ist schön flüssig geschrieben, die Protagonisten lernt man durch viel Hintergrundinformationen, was aber nicht überladen oder langatmig wirkt, sehr gut kennen. Man verfolgt beide Handlungsstränge, die im Laufe der Geschichte sich ineinander verweben. Der Spannungsaufbau verläuft eher langsam, erst in den letzten ca. 100 Seiten geht es richtig rasant los. Jedoch finde ich ist gerade dieser Aspekt das besondere an diesem Buch. Es ist immer Spannung vorhanden, sie zeigt sich aber eher in einer dauerhaften unterschwelligen Bedrohung. Denkt man grade es ist alles logisch und alles hätte sich aufgeklärt, kommt der nächste Punkt der nicht zu fassen ist aber wie eine dunkle, unsichtbare Bedrohung über Zoe schwebt. Ich finde das Buch spielt sehr gut mit der Psyche der Leser indem er mit der Psyche der Protagonistin Zoe spielt. Ständige auf und abs, ständiges ausatmen und in Sicherheit wägen um dann doch wieder enttäuscht und verunsichert zu werden macht hier die Bedrohung, die allgegenwärtig ist, aus. Man rätselt mit, man verdächtig die ein oder andere Person die im Buch eine Rolle spielt um dann doch wieder alles zu revidieren und später vielleicht doch daran zu zweifeln. Das Ende ist nicht vorhersehbar und einfach spannend geschrieben. Man kann das Buch nicht weg legen, man muss nun endlich wissen wer so perfide, kranke Gedanken hat. Cliffhanger gibt es nicht viele, jedoch ist der dran zum weiterlesen auf jeden Fall präsent. Diese unterschwellige Bedrohung macht neugierig: Stimmt es was Zoe sieht, hört, mitkriegt oder sind es alles Hirngespinste? Auch die Aufgenommene Jagd der Polizei liest sich flüssig und macht Lust auf mehr. Lust auf mehr Hinweise, mehr Verdächtige und ein schnelles Finden des Täters. Ein super Psychothriller der seinen Namen, meiner Meinung nach, total verdient hat.

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Klasse Ermittlerteam in einem spannenden Thriller
von Nadine am 16.01.2017

Zeitungsannoncen mit abgebildeten Frauengesichtern mutieren zu gefährlichen Taten. Ein Unbekannter beobachtet Frauen auf der Straße, in der U-Bahn und in Cafés. Zwei Frauen wurden bereits vergewaltigt. Zu den Opfern gehört auch die alleinerziehende Zoe Walker. Zoe lebt nach ihrer Scheidung von Matt mit Simon zusammen, doch ihre mittlerweile erwachsenen... Zeitungsannoncen mit abgebildeten Frauengesichtern mutieren zu gefährlichen Taten. Ein Unbekannter beobachtet Frauen auf der Straße, in der U-Bahn und in Cafés. Zwei Frauen wurden bereits vergewaltigt. Zu den Opfern gehört auch die alleinerziehende Zoe Walker. Zoe lebt nach ihrer Scheidung von Matt mit Simon zusammen, doch ihre mittlerweile erwachsenen Kinder Katie und Justin leben noch bei ihr. Justin litt unter der Scheidung, die mittlerweile einige Jahre zurückliegen. Dadurch geriet Justin auf die schiefe Bahn. In der Gegenwart konnte Justin sich rehabilitieren, so zumindest der Anschein. Katie erhält ein Theater-Arrangement bei einem kleinen Theater in London. Der ein paar Jahre ältere Regisseur Isaac stellt sie ein. Als Zoe mit den Kindern alleine lebte bevor sie Simon kennenlernte, musste sie für den Unterhalt sorgen. Deshalb betreute Zoes Nachbarin und Freundin Melissa ihre Kinder. Heute arbeitet Justin in einem von Melissas Cafés. Nachdem das Ermittlerteam von Kelly Swift und Nick Rampello von der Londoner Polizei nach dem unbekannten Täter sucht, gerät Zoe Walker ins Visier des Unbekannten. Zoe wird genauso verfolgt und beobachtet wie die anderen Frauen. Des Weiteren wirkt eines von Melissas Cafés verdächtig, weil von dort Geldtransfers über eine IP-Adresse fließen, mit der der Unbekannte seine mysteriöse Website anscheinend finanziert. Mit diesem zweiten Thriller unterhält die britische Autorin Clare Mackintosh die Krimi- und Thriller-Leserschaft auf eine spannende und unterhaltsame Art und Weise. Kelly Swift steht anfangs als DI mehr im Mittelpunkt aufgrund ihrer Aufgabe bei der British Transport Police (BTP), bei der sie gerne weg möchte aufgrund eines Falles, der sie privat betrifft. Ihr Kollege Nick Rampello ist ein ebenbürtiger Partner, der zielstrebig die Aufklärung des Falles herangeht. Mit dem weiblichen Gespür Kellys ergänzen beide sich sehr gut. Ein souveränes Ermittlerteam, das bisher einen positiven Eindruck hinterlässt. Des Weiteren stehen hauptsächlich Frauen im Mittelpunkt dieses Thrillers – in erster Linie als Opfer. Die Männer an der Seite der Frauen geraten hin und wieder unter Verdacht und die Nutznießer der Zeitungsannoncen sind die bösen Buben. Allerdings bringt die Autorin eine spannende Wendung in die Geschichte, mit der man überhaupt nicht erahnt hat. Dieser Thriller ist für mich eine positive Überraschung. Deshalb gehören Clare Mackintosh‘ Thriller nun zu meinem Favoriten unter den Thriller-Autorinnen. Spannen und unterhaltsam erzählt mit einem sympathischen Ermittlerteam. Allerdings wünsche ich mir mehr britisches Flair in den Geschichten, so dass mehr authentische Momente herüberkommen.

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Das wäre mein persönlicher Albtraum !!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 16.01.2017

Vorab gesagt, ich finde diese Autorin einfach genial. Auch mit ihrem zweiten Buch nach ihrem erfolgreichen Debütroman „Meine Seele so kalt“ schafft sie es wieder, mich komplett in den Bann zu ziehen. Diesmal hat sie sich etwas besonders unheimliches und perfides und ausgedacht. Eine Vorgehensweise, die einem das Gefühl... Vorab gesagt, ich finde diese Autorin einfach genial. Auch mit ihrem zweiten Buch nach ihrem erfolgreichen Debütroman „Meine Seele so kalt“ schafft sie es wieder, mich komplett in den Bann zu ziehen. Diesmal hat sie sich etwas besonders unheimliches und perfides und ausgedacht. Eine Vorgehensweise, die einem das Gefühl vermittelt, sich ständig umdrehen zu müssen, sich verfolgt zu fühlen und jeden zu hinterfragen, der einem begegnet. Die Story baut sich langsam auf. Immer mehr Fährten zu Verdächtigen werden gelegt bis man an dem Punkt anlangt, an dem einem niemand mehr unschuldig erscheint. Wer hat es auf Zoe abgesehen? Der Freund, der Boss oder gar der Mann der besten Freundin? Wie viele weitere unschuldige Frauen hat der perverse Täter in sein Netz gezogen? Wie viele Stalker durchstreifen Londons U-Bahn Netz. Nachdem die erste Leiche entdeckt wird, erhöht sich der Druck auf die Ermittlungen. Die ultimative Aufklärung lässt einem als Leser die Haare zu Berge stehen! Diese Autorin werde ich definitiv im Auge behalten!

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Eisiges Grauen
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 16.01.2017

Profilbild von Tulpe2966 Tulpe2966 Veröffentlicht am 16.01.2017 Eisiges Grauen 0 0 Dieses Buch war sehr spannend und unterhaltsam. Die Geschichte fing erst ganz harmlos mit der Beschreibung des Familienalltags der Protagonisten usw. an, steigerte sich aber allmählich zu einer fesselnden, packenden Story. Ich finde es gekonnt erzählt. Man staunt immer wieder, was aus scheinbar harmlosen Menschen,... Profilbild von Tulpe2966 Tulpe2966 Veröffentlicht am 16.01.2017 Eisiges Grauen 0 0 Dieses Buch war sehr spannend und unterhaltsam. Die Geschichte fing erst ganz harmlos mit der Beschreibung des Familienalltags der Protagonisten usw. an, steigerte sich aber allmählich zu einer fesselnden, packenden Story. Ich finde es gekonnt erzählt. Man staunt immer wieder, was aus scheinbar harmlosen Menschen, die den Opfern auch oft noch nahestehen, durch bestimmte Erlebnisse und charakterliche Anlagen werden kann. Mit so einem Verlauf der Handlung und diesem Ausgang hätte ich nicht gerechnet. Bewußt führt die Autorin den Leser immer wieder in die Irre. Ein tolles Buch, kann ich nur empfehlen.

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Solider Psychothriller
von Kayla am 27.01.2017

Über die Autorin: 12 Jahre lang war die Autorin Polizistin in Großbritannien. Um Beruf und Familienleben besser koordinieren zu können, schulte sie zur Journalistin um. Ihre Artikel erschienen unter anderem im Guardian. Ihr Erstling „Meine Seele so kalt“ wurde in fünfundzwanzig Sprachen übersetzt. Mehr als eine halbe Million Briten... Über die Autorin: 12 Jahre lang war die Autorin Polizistin in Großbritannien. Um Beruf und Familienleben besser koordinieren zu können, schulte sie zur Journalistin um. Ihre Artikel erschienen unter anderem im Guardian. Ihr Erstling „Meine Seele so kalt“ wurde in fünfundzwanzig Sprachen übersetzt. Mehr als eine halbe Million Briten kauften das Buch. Clare Mackintosh lebt und arbeitet in den Cotswolds. Zum Inhalt: Die Protagonistin Zoe Walker führt eigentlich ein ziemlich langweiliges Leben in einem Vorort von London. Sie ist geschieden, ihr Job ist öde und sie ist Mutter von zwei Kindern. Durchschnitt eben. Doch eines Tages kommt Bewegung in ihr gleichförmiges Leben. Leider nicht auf gute Art: In der U-Bahn entdeckt sie ein Foto von sich, als sie nach Hause fährt. Daneben prangt eine Telefonnummer, die Zoe gänzlich unbekannt ist. Was soll das? Handelt es sich bloß um eine Verwechslung, oder steckt womöglich mehr dahinter? Zoe beschleicht ein ungutes Gefühl! Doch noch kann sie die ganze Dimension des Vorfalls nicht ermessen, sie weiß nicht, dass sie vielleicht alles verlieren wird, was ihr lieb und teuer ist. Die abstrakte Gefahr wird plötzlich real und die Ereignisse spitzen sich zu… Meine Meinung: Die Grundthematik des Romans gefiel mir gut, denn sie ist total am Puls der Zeit – Social Media und die Gefahren, denen man als Nutzer ausgesetzt ist. Nicht nur Gutes und Vernetzung. Kontakt mit weit entfernten Freunden und Familie, sondern auch die Kehrseite der Medaille – cybermobbing, Attacken, Straftaten bis hin zur Bedrohung von Leib und Leben. Stil und Sprache der Autorin lassen sich einfach und flüssig lesen. Leider hätte ich mir aber eine etwas ausgefeiltere Umsetzung der tollen Grundidee gewünscht. Es war ein etwas ambivalentes Lesevergnügen, da die Handlung stellenweise etwas langatmig beschrieben wurde, sodass Pep und Spannung zu wünschen übrig ließen. Der Showdown machte jedoch vieles wett! Ein furioses Finale, wie es sich jeder Leser nur wünschen kann. Über den eigentlichen Handlungsverlauf und plot will ich nicht zu viel verraten, um potentiellen Lesern nicht den Spaß zu verderben. Nur soviel: Von der Auflösung war ich doch überrascht! Auch gefiel mir die akribische Beschreibung der Polizeiarbeit gut – hier merkte man die Fachkenntnis der Autorin. Macintosh hat wohl insider – Wissen in ihre Erzählung einfliessen lassen. Der Roman wird aber eher ruhig erzählt, es ist kein Spannungskracher wie etwa ein Fitzek-Krimi. Daher würde ich sagen, dass „Alleine bist du nie“ wohl Geschmackssache ist. Gute und weniger gute Aspekte halten sich die Waage. Ich habe „Alleine bist du nie“ von CLARE MACINTOSH gerne gelesen und vergebe 3,5 – 4 von insgesamt fünf möglichen Sternen.

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Ich kann dich sehen…
von Suska am 23.01.2017

Zoe Walker ist Mutter von 2 erwachsenen Kindern und lebt mit ihnen und ihrem Partner in London. Zu ihrem Job bei einer Immobilienvermittlung fährt sie jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eines Tages entdeckt sie im „Metro“ Magazin eine Anzeige für eine Partnervermittlung – mit ihrem Bild! Zuerst unsicher,... Zoe Walker ist Mutter von 2 erwachsenen Kindern und lebt mit ihnen und ihrem Partner in London. Zu ihrem Job bei einer Immobilienvermittlung fährt sie jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Eines Tages entdeckt sie im „Metro“ Magazin eine Anzeige für eine Partnervermittlung – mit ihrem Bild! Zuerst unsicher, ob die Frau auf dem Foto wirklich sie ist, entdeckt sie nach und nach Zusammenhänge zwischen der Anzeige und Verbrechen an Frauen. Denn jeden Tag ist eine andere Frau in dieser Anzeige zu sehen. Zoe ist überzeugt, dass sie gemeinsam mit vielen anderen Frauen in Gefahr schwebt. Doch niemand will ihr so richtig glauben. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Mal aus Zoes, mal aus Sicht der Polizistin Kelly, die noch immer mit einem Vorfall in ihrer Vergangenheit kämpft, Zoe aber unbedingt helfen möchte. Zwischendurch gibt es kursive Einschübe, die die Gedanken des Täters beschreiben. Dadurch baut sich nach und nach Spannung auf, die sich zum Ende hin entlädt. Das Buch startet etwas langsam, wird aber immer rasanter. Der letzte Abschnitt hat es in sich, das Ende fand ich sehr gelungen. Inklusive Kopfkino. Alleine bist du nie ist durchaus gelungen, leidet aber ein wenig unter dem gemächlichen Anfang. Das kann die Spannung und das unerwartete Ende aber durchaus wettmachen. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

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Vertraue niemanden!
von einer Kundin/einem Kunden aus St.Pölten am 23.01.2017

Viele Leute, die öffentlich in die Arbeit pendeln, werden sich in dem Buch wiedererkennen. Die Annahme, dass man sich dabei nicht beobachtet vorkommt, mag trügerisch sein. Zumindest ist das in diesem Buch der Fall. Anfangs ist es noch unklar, ob hinter dem beklemmenden Gefühl von Zoe Walker mehr steckt... Viele Leute, die öffentlich in die Arbeit pendeln, werden sich in dem Buch wiedererkennen. Die Annahme, dass man sich dabei nicht beobachtet vorkommt, mag trügerisch sein. Zumindest ist das in diesem Buch der Fall. Anfangs ist es noch unklar, ob hinter dem beklemmenden Gefühl von Zoe Walker mehr steckt als nur Paranoia. Doch die Beweise verdichten sich und ein Katz und Maus Spiel beginnt. Wer ist in Gefahr? Wer steckt hinter den scheinbar nicht zusammenhängenden Verbrechen? Eine geraubte Geldbörse hier, eine Annäherung da ... Ist vielleicht doch alles nur Zufall? Vertraue niemanden! Mein Fazit: Ein gut durchdachter spannender Thriller, der ohne Gewaltexzesse auskommt. Es spielt sich viel im Kopf der Hauptdarstellerin und der Leser ab und erzeugt ein beklemmendes Gefühl des Verfolgungswahns. Interessante Wendungen lassen mal die eine, mal die andere Person verdächtig erscheinen. Eine nette Polizistin, die ihre eigenen Probleme hat, komplettiert die Handlung. Klare Leseempfehlung vor allem für Leute, die sich mehr von Girl on the train erwartet haben und natürlich für Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel.

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Gänsehautfaktor
von einer Kundin/einem Kunden aus Erfurt am 20.01.2017

Verursacht der Klappentext bei euch auch so eine Gänsehaut wie bei mir? Der Gedanke, dass jemand ein Foto von dir veröffentlicht, ist ja schon schlimm, aber dass du auch noch in Gefahr bist... Mich hat dieser Gedanke richtig gefesselt und weil ich das Londoner U-Bahn-Netz wie meine Westentasche kenne,... Verursacht der Klappentext bei euch auch so eine Gänsehaut wie bei mir? Der Gedanke, dass jemand ein Foto von dir veröffentlicht, ist ja schon schlimm, aber dass du auch noch in Gefahr bist... Mich hat dieser Gedanke richtig gefesselt und weil ich das Londoner U-Bahn-Netz wie meine Westentasche kenne, war das Buch für mich ein richtiger Lesegenuss. Denn die Protagonistin Zoe ist nicht die Einzige, die in den Kleinanzeigen auftaucht... Mehr kann ich leider nicht verraten. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Zoe geschrieben, dass hat mir sehr gut gefallen. Man erlebt ihre Anspannung und ihre Ängste richtig mit, man spürt das Herzklopfen und fiebert mit ihr mit. Ebenfalls im Mittelpunkt steht die Polizistin Kelly, die eigentlich nur bei Diebstählen in der U-Bahn ermittelt, aber dann doch etwas Großes hinter diesen Anzeigen und Fotos der Frauen entdeckt. Man erfährt abwechselnd etwas über die Beiden, so hat man als Leser immer beide Seiten parat: Die des Opfers und die der Ermittler. Das ist gut gelungen. Ab und zu kommt aber der Täter selbst zu Wort, anfangs wirkt es noch wie eine Rechtfertigung - was aber natürlich trotzdem extrem zur Spannung beträgt. Die Geschichte, die sich entwickelt, kann man aufgrund des Klappentextes gar nicht erahnen. Sie is sehr komplex und spannend, man ist gefesselt und will nicht aufhören zu lesen. Dazu trägt auch der überaus angenehme Schreibstil bei. Allerdings gab es auch einige Dinge, die mich etwas enttäuscht haben. Es werden doch einige Sachen ausführlich beschrieben, die gar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Ich habe immer darauf gewartet, dass da noch was kommt, was aber nicht der Fall war. Das war unnötig. Leider werden auch die fälschen Fährten, auf die der Leser gelockt werden soll, zu plump gelegt. Ich bin nicht darauf reingefallen und ich denke, das passiert den wenigstens, die regelmäßig Krimis und Thriller lesen. Da ist man dann zu aufmerksam :) Aber am schlimmsten: Das Ende. Das ganze Buch ist wirklich super und ein Pageturner, die letzten 50 Seiten haben das für mich aber kaputt gemacht. Denn zum einen kommt es nicht überraschend, zum anderen wirkt es sehr konstruiert und auch etwas willkürlich. Das ganze Buch kommt ohne das detailreiche Schildern blutiger Gewalt aus - man hatte den Eindruck, die Autorin wollte das jetzt am Ende aufholen. Sehr schade! Nichtsdestotrotz wurde ich sehr gut unterhalten, ich habe das Buch genossen und hatte das ein oder andere Mal Gänsehaut. Deswegen gibt es von mir - trotz misslungenem Schluss - 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die mal einen etwas anderen Thriller lesen wollen.

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Alleine bist du nie - aber du merkst es erst, wenn es zu spät ist
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2017

Der Stil der Übersetzung gefällt mir gut; das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Spannung baut sich allerdings - meines Erachtens - etwas langsam auf. Richtig fahrt nimmt die Story erst im letzten Viertel des Buches auf. Dann aber so richtig. Spannung pur. Allerdings hätte ich mir gerade diesen... Der Stil der Übersetzung gefällt mir gut; das Buch lässt sich flüssig lesen. Die Spannung baut sich allerdings - meines Erachtens - etwas langsam auf. Richtig fahrt nimmt die Story erst im letzten Viertel des Buches auf. Dann aber so richtig. Spannung pur. Allerdings hätte ich mir gerade diesen Teil auch etwas ausführlicher erhofft; beispielsweise an der Stelle an der Polizistin Kelly dann weiß wer der Täter ist. Im Buch lockt die Autorin den Leser immer wieder auf die falsche Fährte; das fand ich gut. Bis zum Schluss wusste ich nicht, wer der Täter ist. Die Story wird aus verschiedenen Sichtweisen (Zoe und Polizistin Kelly) erzählt; was mir persönlich sehr gefallen hat, da man dadurch ein sehr umfassendes Bild bekommt. Insbesondere die Passagen aus Sicht der Polizistin Kelly fand ich gut. Die Autorin selbst arbeitete zwölf Jahre bei der britischen Polizei und beschreibt die Polizeiarbeit meiner Meinung nach dadurch sehr authentisch. Das hat mir gut gefallen. In gewissen Abständen sind immer wieder auch die Gedanken des Täters eingeflochten. Dies schafft irgendwie eine dauerhafte latente Bedrohung; der Täter ist irgendwie immer mit im Boot und gegenwärtig. Die Thematik (Gefährdung durch Internet, der unbedarfte Umgang mit Social Media und die Nutzung der Videoüberwachung für kriminelle Zwecke) fand ich sehr zeitgemäß und auch sehr realitätsnah aufbereitet. Auch die Schwierigkeiten der Strafverfolgungsbehörde im Aufklären solch eines Verbrechens fand ich super dargestellt. Näher möchte ich auf den Inhalt aber nicht eingehen; sonst ist die Story nicht mehr interessant. Fazit: Für einen Psychothriller fand ich die Geschichte teilweise nicht spannend bzw. packend genug. Das Buch hat mich aber trotzdem wirklich gut unterhalten. Jemand der es nicht megaspannend mag, der ist mit diesem Buch super beraten.

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.......Fahre nicht immer denselben Weg!
von Michael Malkemus am 18.01.2017

Der Thriller ist für Personen, welche gerne das Beständige und Kontuinität lieben, nicht wirklich etwas, denn genau darum geht es - eben nicht ausrechenbar zu sein und nicht immer das gleiche zu tun! Zoe Walker, eine Mama von 2 erwachsenen Kindern fährt jeden Tag mit der U-Bahn zur Arbeit, jeden... Der Thriller ist für Personen, welche gerne das Beständige und Kontuinität lieben, nicht wirklich etwas, denn genau darum geht es - eben nicht ausrechenbar zu sein und nicht immer das gleiche zu tun! Zoe Walker, eine Mama von 2 erwachsenen Kindern fährt jeden Tag mit der U-Bahn zur Arbeit, jeden Tag zur selben Zeit, jeden Tag auf dem selben Platz, jeden Tag Umstieg an derselben Station und Ausstieg jeden Arbeitstag zur gleichen Zeit am gleichen Platz. Bis Sie Ihr Gesicht in einer Reklame der Datingagentur findtheone.com in der Gazette findet - nur Sie hatte gar keinen Auftrag dazu gegeben. Der Wettlauf mit dem unbekannten Gegner beginnt und liebgewonnene Verhaltensmuster auf dem Arbeitsweg werden für Zoe zu einer Belastung - denn Alleine ist Sie nie! Der Thriller hat mir echt sehr gut gefallen, auch wenn die Handlung nur schwer in Tritt kam, am Anfang war mir einfach zu viel Tam Tam um die Annonce, welche Zoe in der Gazette nicht aufgegeben hatte. Erst als mit Isaac ein weiterer Protagonist in der Handlung auftaucht, wird es spannender. Die Charaktere sind auf alle Fälle sehr gut gezeichnet, man wird mit jedem Charakter schnell bekannt und kann sich in die Handlung der Personen sehr gut reinempfinden. Graham, der Chef von Zoe bleibt lange Zeit suspekt, genauso wie Simon, der Lebensgefährte, ebenso Isaac, welcher sich in die Tochter, Katie, verliebt. Auch bleibt lange im Dunkeln, ob es zwischen der Vergewaltigung der Schwester von Kelly Swift einen Zusammenhang gibt. Kelly ist eine der ermittelnden Beamtin in dem Fall. Liebevoll von der Autorin gezeichnet will Kelly von ihrer Vergangenheit loskommen. Die Spannung baut sich eigentlich nur recht langsam auf, viel gibt es zu der Theatervorstellung von Zoes Tochter Katie und der Probe davor zu lesen, bevor die letzten 50 Seiten des Romans beginnen. Fast auf jeder Seite wird der Leser mit einem neuen möglichen Täter konfrontiert und das Versteckspiel, wer nun der Kopf hinter den Zeitungsannoncen ist, treibt seinem Höhepunkt entgegen, bis zum äußerst spannenden Ende. Die letzten 50 Seiten verdienen durchaus das Prädikat Psychothriller und entschädigen vollständig für den etwas lahmen Beginn. Ich habe am Ende, trotzdem es einem wirklich logisch erscheint, mit dem wahren Täter daneben gelegen. Fortsetzung könnte folgen......

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Wirst du beobachtet oder bist du allein??
von Steffi1611 aus Schwerin am 18.01.2017

Zoe Walker führt ein durchschnittliches Leben in London. Mitte 40, geschieden mit zwei Kindern und neuem Lebensgefährten meistert sie ihr Leben. Ihr Job ist nicht ihr Traumjob aber er bringt genügend Geld ein um ihr ein sicheres Leben zu ermöglichen. Den Arbeitsweg legt sie mit der S- sowie U-Bahn... Zoe Walker führt ein durchschnittliches Leben in London. Mitte 40, geschieden mit zwei Kindern und neuem Lebensgefährten meistert sie ihr Leben. Ihr Job ist nicht ihr Traumjob aber er bringt genügend Geld ein um ihr ein sicheres Leben zu ermöglichen. Den Arbeitsweg legt sie mit der S- sowie U-Bahn zurück. Während einer Heimfahrt sieht sie in der Zeitung ein Foto von sich. Sie wundert sich, warum sollte ihr Foto bei den Kontaktanzeigen zu sehen sein? Erlaubt sich da jemand einen Scherz mit ihr? Leicht beunruhigt geht sie nach Hause, dort nimmt ihre Familie ihr die Angst und redet ihr aus, dass sie auf dem Foto zu sehen ist. Aber als weitere verdächtige Vorfälle eintreten, meldet Zoe sich bei der Polizei. Zu Beginn der Geschichte werden alle wichtigen Charaktere eingeführt. Deren Beschreibungen sind sehr detailliert und man bekommt als Leser gleich einen guten Überblick. Die Story baut sich langsam auf und erst nach und nach erkennt man, was wirklich hinter der Anzeige steckt. Ebenso handhabt die Autorin es mit der Spannung. Ein stetiger Anstieg von Beklemmung wird vermittelt. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Tatsache, das man sich angreifbar macht, wenn immer der selben Routine gefolgt wird. Eine Überwachung sowie Verfolgung wird dadurch erleichtert. Man wird zu einem leichten Ziel. Diese Erkenntnis bleibt für mich nach dem Lesen im Hinterkopf. Es ist kein schönes Gefühl und regt zum Nachdenken an. Der Autorin ist hier ein Psychothriller gelungen, welcher ohne viel Gewalt und Blut auskommt. Durch den flüssigen, leicht lesbaren Schreibstil wird eine immer beklemmender werdende Stimmung übermittelt, welche zum Weiterlesen antreibt. Bis fast zum Ende weiß der Leser nicht wer der Täter ist. Es werden unterschiedliche Spuren gelegt und eigentlich alle verdächtigt. Cover sowie Titel sind stimmig zur Geschichte. Die Darstellung der fahrenden Bahn zeigt das Hauptaktionsfeld der Story. Und allein ist man bei diesem Buch ganz sicher nicht. Abschließend kann ich nur eine Leseempfehlung für jeden Psychothrillerfan geben.

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Alleine sind wir wirklich nie...
von c-bird am 17.01.2017

Zoe Walker fährt täglich mit der Bahn zur Arbeit. Während der Fahrt liest sie Zeitung und studiert auch dabei die Kleinanzeigen. Eine der Anzeigen, auf der sich Frauen zur „diskreten Abwechslung“ anbieten, weckt ihr ganz besonderes Interesse. Denn es zeigt das Bild einer Frau mit einer Telefonnummer und einem... Zoe Walker fährt täglich mit der Bahn zur Arbeit. Während der Fahrt liest sie Zeitung und studiert auch dabei die Kleinanzeigen. Eine der Anzeigen, auf der sich Frauen zur „diskreten Abwechslung“ anbieten, weckt ihr ganz besonderes Interesse. Denn es zeigt das Bild einer Frau mit einer Telefonnummer und einem link zum Internet. Und das Bild der Frau ist ihr eigenes… „Alleine bist du nie“ ist der zweite Thriller nach „ Meine Seele so kalt“ von Claire Mackintosh. Das Buch beginnt recht unspektakulär mit der Bahnfahrt Zoes. Danach lernt man die engagierte Polizistin Kelly Swift kennen, die aufgrund eines Fehlverhaltens zur Bahnpolizei degradiert wurde. Anfänglich fand ich es schwierig in das Buch hineinzukommen, denn die einzelnen Charaktere werden nicht direkt vorgestellt, sondern man erhält die Informationen über die Figuren nur häppchenweise. Und so dauert es etwas bis man sich endlich ein komplettes Bild von Zoe und ihrer Familie machen kann. Zoe ist vierzig, geschieden von Matt, dem Vater ihrer beiden mittlerweile fast erwachsenen Kinder und lebt zusammen mit dem fast 15 Jahre älteren Journalisten Simon. Zoe, als auch die Polizistin Kelly konnten beide als Sympathieträger bei mir punkten. Als Zoe noch mehr Kleinanzeigen entdeckt und feststellen muss, dass einige der Frauen danach einem Verbrechen zum Opfer fielen, wendet sie sich an die Polizei. Sie selbst entwickelt dabei Ängste und wird regelrecht paranoid, weil sie sich ständig verfolgt fühlt. Mit der Zeit gewinnt die Handlung immer mehr an Fahrt bis hin zu einem Ende, das wirklich seinesgleichen sucht. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Zoe und Kelly, aber auch der Täter kommt in kursiv gehaltenen Abschnitten zu Wort. Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat, war die Vielzahl der potentiellen Täter. Fast jeder ist auf die eine oder andere Art verdächtig und man grübelt die ganze Zeit, wer hinter all dem steckt. Das Ende und somit die Auflösung ist genau das Gegenteil des Beginns, rasant und spektakulär und sogar auf der letzten Seite schafft es die Autorin noch eine Wendung zu platzieren. Das Buch befasst sich mit Opfern und Tätern, unseren allzu sorglosen Umgang mit den sozialen Netzwerken und auch der Überwachung. Alles in allem eine recht spannende Umsetzung, die auch gleichzeitig nachdenklich macht.

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Vorstellbares Szenario
von einer Kundin/einem Kunden aus Osterwald am 16.01.2017

Zoe Walker, geschiedene Mutter von zwei erwachsenen Kindern, lebt in London und fährt täglich via U-Bahn zur Arbeit. Eines Tages sieht sie in einer Zeitung ihr eigenes Foto in einer Dating Anzeige. Verwirrt versucht sie der Sache auf den Grund zu gehen. Oder hat sie sich getäuscht? Sieht die... Zoe Walker, geschiedene Mutter von zwei erwachsenen Kindern, lebt in London und fährt täglich via U-Bahn zur Arbeit. Eines Tages sieht sie in einer Zeitung ihr eigenes Foto in einer Dating Anzeige. Verwirrt versucht sie der Sache auf den Grund zu gehen. Oder hat sie sich getäuscht? Sieht die Frau auf dem Foto ihr vielleicht nur ähnlich? Zoes Gefühl sagt ihr, dass mehr dahinter steckt und dass sie die Hintergründe erforschen sollte. Ein gefährliches Unterfangen… „Alleine bist du nie“ ist ein Psychothriller, geschrieben von Clare Mackintosh, einer britischen Autorin, die zuvor auch schon zwölf Jahre bei der Polizei arbeitete. Mit dieser Erfahrung kann sie Polizeiarbeit sicher authentisch darstellen, was dem Buche zu Gute kommt. Aber auch ihr flüssiger Schreibstil, der schnell zu lesen ist, gefällt mir gut. Außerdem versteht sie es, eine unterschwellige Spannung aufzubauen, die lange auch ohne viel Blut vergießen auskommt. Die Thematik ist hochaktuell, denn alleine sind wir heutzutage wirklich nie, überall wird gefilmt und fotografiert. Und wir selber posten ja auch fleißig Bilder in den sozialen Netzwerken, meistens für jeden zugänglich. Wer weiß schon, was mit all diesem Bildmaterial wirklich geschieht? Nach der Lektüre dieses Buches mache ich mir wesentlich mehr Gedanken über dieses Thema, denn der Thriller wirkt auf mich ziemlich realistisch. Die Protagonisten sind recht sympathisch, wenn auch Zoes Handlungsweise für mich nicht immer ganz nachvollziehbar ist. Die Spannung steigt zum Schluss des Thrillers rapide an, mit dem Ende hätte ich nicht gerechnet, das hat mir sehr gut gefallen. Das Cover stellt, passend zum Buch, eine Alltagsszene in einer Bahn dar. Durch die leicht verwischte Schrift und das ebenso bearbeitete Foto entsteht der Eindruck eines fahrenden Zuges, das ist ganz gut gemacht. Der Titel passt sehr gut zur Geschichte.

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Am Anfang noch etwas zu subtil, aber das Ende ist extremst spannend und überraschend
von einer Kundin/einem Kunden am 16.01.2017

Zoe lebt und arbeitet in London. Dazu pendelt sie täglich immer zur gleichen Zeit durch die Stadt. Alles scheint völlig in Ordnung, sieht man von den kleineren Problemen mit dem Sohn, dem Exmann und dem neuen Freund ab. Doch plötzlich findet Zoe eine Annonce in der Zeitung mit ihrem... Zoe lebt und arbeitet in London. Dazu pendelt sie täglich immer zur gleichen Zeit durch die Stadt. Alles scheint völlig in Ordnung, sieht man von den kleineren Problemen mit dem Sohn, dem Exmann und dem neuen Freund ab. Doch plötzlich findet Zoe eine Annonce in der Zeitung mit ihrem Bild. Jeden Tag ist eine andere Frau abgebildet und plötzlich überschlagen sich die Ereignisse…oder ist es etwa alles nur Zufall? Gibt es keine Verbindung? Ist Zoe nur paranoid? Das Buch beginnt langsam, die Spannung baut sich subtil auf. Das ist nicht uninteressant und man möchte das Buch eigentlich gar nicht zur Seite legen, um zu erfahren, was beziehungsweise wer hinter all dem Schrecken steckt. Bildet sich Zoe nur etwas ein oder wird sie tatsächlich verfolgt? Wenn ja – von wem, wie vielen und warum? Ist sie ernsthaft in Gefahr? Immer mehr scheinen die Personen in Zoes familiären und beruflichen Umfeld geraten unter Verdacht und die Autorin schaffte es wirklich jeden verdächtig aussehen zu lassen. Die Auflösung hat mich trotzdem mehrfach überraschen und überzeugen können. Das Thema war extrem spannend und vor allem auch ein stückweit beängstigend, da es sich mit den Möglichkeiten der technischen Neuerungen auseinandersetzt und einem Problem, das jeden treffen kann – Stalking. Hier begünstigen viele potentielle Opfer die Täter durch ihren recht sorglosen Umgang mit ihren Daten in sozialen Netzwerken. Mir haben die Charaktere gut gefallen, ihre Hintergründe wurden interessant dargestellt und vor allem die Erzählerinnen Zoe; sowie die Polizistin Kelly, sind gut ausgearbeitet. Der Schreibstil ist leicht verständlich und sehr flüssig. Nach den letzten hundert Seiten und vor allem dem Epilog war ich so begeistert von dem Buch, dass ich direkt mal spontan fünf Sterne vergeben hätte, da jedoch die Anlaufzeit etwas lange war und zwischenzeitlich die Spannung nicht beziehungsweise sehr subtil vorhanden war, entscheide ich mich für vier Sterne, die absolut gerechtfertigt sind.

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