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Alles oder nichts

Der große Wurf der Päpste

Im Jahr 2035 wird die katholische Kirche ganz anders sein – oder sie wird nicht mehr sein. Die Weichen dafür werden heute gestellt. „Alles oder Nichts“ dokumentiert den Kampf der Aufklärer gegen die Fundamentalisten in einem realitätsnahen Zukunftsszenario. Die Frontlinie verläuft zwischen den Verteidigern der ewigen Glaubenswahrheiten und jenen Kräften, für die grundlegende Veränderungen unausweichlich sind.
Andreas Salcher und Johannes Huber erzählen mit viel Hintergrundwissen die Geschichte, wie Papst Franziskus und seine Nachfolger versuchen; diesen gewaltigen Umbruch trotz aller Rückschläge zu bewältigen. Sie stellen Fragen, die niemand gleichgültig lassen können:
Wird es nach Papst Franziskus einen Rückfall auf eine ängstlich nach innen orientierte Kirche geben?
Kann sich eine lebendige offene Kirche im Zweifrontenkrieg gegen den Fundamentalismus und die Glaubenskrise behaupten?
Entsteht aus dem Christentum die Basis für eine universelle Weltreligion?
Die katholische Kirche ist heute zerrissener denn je – Auf der einen Seite stehen einflussreiche Traditionalisten, die an antiquierten Dogmen festhalten und denen die Anhänger in Scharen davonlaufen. Auf der anderen Seite hat durch die Wahl von Franziskus zum 265. Papst der katholischen Kirche eine Bewegung Aufwind bekommen, die einen fortschrittlichen Glauben abseits reaktionärer Vorstellungen und antiquierter Regeln ins Zentrum der vatikanischen Agenden rücken will.
Andreas Salcher und Johannes Huber entwerfen eine Zukunftsvision, die eine Entwicklung skizziert, welche die Kirche zurück zu den Menschen und diese wieder näher zu Gott rücken soll.
In dieser Vision beruft der Papst trotz beträchtlichen Widerstands aus den eigenen Reihen das dritte vatikanische Konzil ein. Endlich sollen restriktive Vorschriften geändert und längst überfällige Reformen umgesetzt werden – nur so kann Religion sich in einer zunehmend technokratischen Gesellschaft behaupten.
In einem faszinierenden Gedankenexperiment zeigen die Autoren, in welche Richtungen die katholische Kirche sich entwickeln könnte, wenn sie ihren konservativen Grundduktus abschüttelt und zeitgemäßen Wandel in ihre Ideologie einbezieht, statt sich hinter längst überholten Ideen zu verstecken.
Portrait
Andreas Salcher ist Mitbegründer der Sir Karl Popper Schule für besonders begabte Kinder. 2004 initiierte Andreas Salcher die "Waldzell Meetings" im Stift Melk, an denen sieben Nobelpreisträger und der Dalai Lama teilgenommen haben. Seine Bücher sind ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Achtsamkeit im Umgang miteinander und vor allem mit uns selbst. 2009 wurde Andreas Salcher zum "Autor des Jahres" gewählt. Für "Der verletzte Mensch" und "Meine letzte Stunde" wurde er 2012 jeweils mit dem "Platin Buch" ausgezeichnet.
Johannes Huber ist Arzt, Theologe und war von 1973 bis 1983 der persönliche Sekretär von Kardinal Franz König. Seither verfügt er über ein großes Netzwerk im und um den Vatikan. Der Experte für Endokrinologie ist Professor an der Universität Wien und Autor zahlreicher Bücher.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 19.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0083-5
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 216/149/27 mm
Gewicht 469
Auflage 1
Buch (gebundene Ausgabe)
21,95
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