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Alles so leicht

(21)

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.
Ehrlich bis zur Schmerzgrenze, mitfühlend und hoffnungsvoll erzählt

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 13.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20215-2
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 223/147/32 mm
Gewicht 514
Illustratoren Natalie C. Sousa
Verkaufsrang 28.332
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ehrlich und gefühlvoll“

Katja Behnke

Als ihr Vater sie in ein Therapiezentrum einweisen lässt, ist es schon fast zu spät. Denn Stevie hat ihren Entschluss bereits vor langer Zeit gefasst: Sie will aus dem Leben scheiden, und das an einem bestimmten Tag.

Hinter dem schönen Cover wartet eine gefühlvolle Geschichte, die die Leser mit ihrem flüssigen Schreibstil in Stevies
Als ihr Vater sie in ein Therapiezentrum einweisen lässt, ist es schon fast zu spät. Denn Stevie hat ihren Entschluss bereits vor langer Zeit gefasst: Sie will aus dem Leben scheiden, und das an einem bestimmten Tag.

Hinter dem schönen Cover wartet eine gefühlvolle Geschichte, die die Leser mit ihrem flüssigen Schreibstil in Stevies Gefühlswelt entführt.
Die Mädchen in der Klinik sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen, und ich war fast schon ein wenig traurig, als ich am Ende des Buches angelangt war.
Eine klare Empfehlung, nicht nur für Mädchen bis 16.

„Alles so leicht?“

Maren Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Düren

Stevie hat die Nase gestrichen voll, sie will ihrem Leben ein Ende setzen und hat alles minutiös geplant: Bis zum Todestag ihres Bruders will sie sich schlichtweg zu Tode gehungert haben. Keiner wird sie aufhalten. Dieser Plan ist das einzige was sie überhaupt noch am Leben hält. Doch der Aufenthalt in einem Therapiezentrum inklusive Stevie hat die Nase gestrichen voll, sie will ihrem Leben ein Ende setzen und hat alles minutiös geplant: Bis zum Todestag ihres Bruders will sie sich schlichtweg zu Tode gehungert haben. Keiner wird sie aufhalten. Dieser Plan ist das einzige was sie überhaupt noch am Leben hält. Doch der Aufenthalt in einem Therapiezentrum inklusive Seelenklempnerin und penetranten Zimmergenossen, lässt ihre dramatische Vorstellung sich aus dem Leben zu stehlen langsam verblassen.

Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Meg Haston schafft es so leicht, Stevies Gefühlsachterbahn darzustellen und uns Leser mit auf diese spektakuläre Fahrt zu nehmen. Dieses Buch ermöglicht einen sich in solch eine Problematik rein zu lesen, die man doch so als Außenstehender oft nicht nachvollziehen kann. Ein wirklich lohnenswertes Buch, besonders für Fans von "Love Letters to the Dead"!

Indra Fürstenberg, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Mädchen kommt aufgrund ihrer Essstörung in eine Klinik. Sie wird konfrontiert mit sich, mit der Vergangenheit und auch mit dem Leben! Ein sehr interessanter Titel. Gut lesbar. Ein Mädchen kommt aufgrund ihrer Essstörung in eine Klinik. Sie wird konfrontiert mit sich, mit der Vergangenheit und auch mit dem Leben! Ein sehr interessanter Titel. Gut lesbar.

Rührend, aufwühlend und schockierend realistisch. Eine Geschichte von Schmerz, Trauer, Freundschaft und dem Kampf gegen sich selbst. Rührend, aufwühlend und schockierend realistisch. Eine Geschichte von Schmerz, Trauer, Freundschaft und dem Kampf gegen sich selbst.

Chiara Pache, Thalia-Buchhandlung Bremen

Alles so leicht - schwere, doch schöne Geschichte ! Alles so leicht - schwere, doch schöne Geschichte !

Melanie Kehl, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Die beeindruckende Geschichte der essgestörten Stevie. Kann sie sich ihren Problemen stellen und den Weg zurück ins Leben schaffen? Absolut lesenswert!!! Die beeindruckende Geschichte der essgestörten Stevie. Kann sie sich ihren Problemen stellen und den Weg zurück ins Leben schaffen? Absolut lesenswert!!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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11
1
0
0

Wundervoll, mitfühlender Jugendroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 13.11.2016

Stevie ist krank. Sie hat Bulimie. Sie hungert und kotzt, weil sie glaubt Schuld am Tod ihres Bruders zu tragen. Dem Leben gegenüber abgeneigt, arbeitet Stevie auf den sich jährenden Todestag ihres Bruders hin, der zugleich ihr eigener sein soll. Der Aufenthalt in einer Klinik, so ist Stevie... Stevie ist krank. Sie hat Bulimie. Sie hungert und kotzt, weil sie glaubt Schuld am Tod ihres Bruders zu tragen. Dem Leben gegenüber abgeneigt, arbeitet Stevie auf den sich jährenden Todestag ihres Bruders hin, der zugleich ihr eigener sein soll. Der Aufenthalt in einer Klinik, so ist Stevie überzeugt ändert auch nichts an ihrem Vorhaben. Es hat mich schockiert, eine Geschichte von einem fiktiven Mädchen zu lesen, die trotzdem auf realer Ebene so viele wirklich betrifft. Die Protagonistin nimmt sich selbst so anders wahr, als man sie im Buch kennenlernt. Sie versteckt ihr Herz, aus Angst wieder enttäuscht zu werden und beißt so Jeden erst mal weg, der ihr zu nah kommt. Ihre Zimmergenossin, wie ihre Therapeutin. Und trotzdem wurde ich überzeugt, welch großes Herz Stevie eigentlich hat, die sich einfach nur nach der Liebe ihrer geflohenen Mutter und ihrem toten Bruder sehnt. Man kriegt sehr detaillierte Einblicke in Stevies Gedanken und ihre Wahrnehmung und leidet total mit ihr mit. Es ist ein grandioses Buch, dass zu verstehen gibt in welch tragischer und für die betroffene Person aussichtsloser Situation sie sich befindet. Aber es zeigt auch, dass es einen Ausweg gibt.

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rührend und mitreißend
von Schneeflöckchen am 06.06.2016

Inhalt Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie... Inhalt Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. Quelle: Thienemann-Esslinger Verlag Meinung "Alles so leicht" ist ein ausgezeichnetes Debüt der Autorin Meg Haston. Mit ihrem hervorragendem Schreibstil hat sie die Geschichte besonders hervorgehoben. Feine und ausdrucksstarke Wortwahl unterstreicht das Ganze und bringt beim Leser Emotionen hervor. Mitfühlend und hoffnungsvoll wird die Geschichte über Stevie erzählt. Stevie ist 16 Jahre alt und leidet unter Magersucht und Bulimie. Nach einem tragischen Vorfall in der Familie hat sie sich nämlich ein Ziel gesetzt: von Tag zu Tag immer leichter zu werden und so ihrem verstorbenem Bruder immer ein Stück näherzukommen. Voller Besorgnis weist ihr Vater sie ins Therapiezentrum ein. Auch dort verfolgt sie ihrem Plan. Doch nach und nach öffnet sie sich ihrer Therapeutin Anna, denn Anna ist anders als alle anderen Therapeuten. Es entwickelt sich ein intensives, teils freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden. Anna unterstützt sie und hilft ihr, so gut es geht. Doch schafft sie auch, Stevie von ihrem Plan abzuhalten? In den mitreißenden Rückblenden.wird Stevies Geschichte eingeleuchtet. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihrem Bruder sowie auch ihre Freundschaft zu Eden werden beschrieben. So kriegt der Leser einen besseren Einblick in Stevies Geschichte. Schließlich werden die Umstände sichtbar, die zu ihren Essstörungen geführt haben. Stevie habe ich in erster Linie ganz nett aufgefasst. Doch später als ich sie besser kennen gelernt habe, habe ich ihr gegenüber Sympathie empfungen. Ich habe mit ihr gefühlt und mit ihr gelitten. Sie hat eine große Entwicklung vollzogen. Die zu Beginn schwache, einsame Stevie ist zu einem starken Mädchen herangewachsen. Fazit So rührend und ehrlich erzählt Meg Haston in "Alles so leicht". "Alles so leicht" ist eine bewegende Geschichte, die unter die Haut geht. Es ist eine Geschichte voller Schmerz und Hoffnung zugleich. Klare Leseempfehlung!

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Alles so leicht - oder doch nicht?
von goat am 24.11.2015

Nur dem Umstand, dass Stevie "erst" siebzehn ist, ist es zu verdanken, dass sie sich einer Therapie nicht allein entziehen kann. Ihr Vater hat in der letzten Sekunde die Reißleine gezogen. Hungert seine Tochter noch weiter, dann wird es sie bald nicht mehr geben. Aber genau das hat Stevie... Nur dem Umstand, dass Stevie "erst" siebzehn ist, ist es zu verdanken, dass sie sich einer Therapie nicht allein entziehen kann. Ihr Vater hat in der letzten Sekunde die Reißleine gezogen. Hungert seine Tochter noch weiter, dann wird es sie bald nicht mehr geben. Aber genau das hat Stevie vor: Bevor der Todestag ihres Bruders sich zum ersten Mal jährt, möchte sie diese Welt verlassen haben. Und nichts und niemand wird sie davon abhalten … „Alles so leicht“ ist gar nicht mal so leicht und ließ mich an manchen Stellen schon sehr nachdenklich werden. Diese Krankheit ist sehr schlimm, aber ich bin mir sicher, dass Meg Haston mit ihrem Roman einen großen Teil dazu beitragen kann, wachzurütteln. Ein sehr schöner Text zu einem nicht sehr schönen aber doch wichtigem Thema. Ich habe mich schnell in die Lage von Stevie hineinversetzen können, weil die Autorin mit ihrer lebhaften Schreibweise alles wahnsinnig authentisch rüberbringen kann. Die Einlieferung in die "Klinik", Stevies Gedanken und auch ihre Gefühle. Es wird schnell klar, dass sich Stevie mit ihrem Umfeld auseinandersetzen muss, denn sterben wird man sie dort nicht lassen. Durch die strenge Überwachung wird sie ihren Plan auch nicht in die Tat umsetzen können. Doch die Frage, die sich dem Leser die ganze Zeit stellt ist, wie es der Therapeutin gelingt, Stevies Vertrauen zu gewinnen und ob sie e auch schafft, Stevies Denken in die richtige Richtung zu lenken. Zusätzlich zum guten Schreibstil, machen die überzeugenden Charaktere einen Großteil dieses wundervollen Jugendromans aus, der für mich einer der besten Jugendromane in den letzten Jahren ist. Ich kann ihn nur empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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Alles so schwer.
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 13.08.2015

Das Cover ist in zarten Blautönen gehalten, "Alles so leicht" verspricht der Titel und mit einer ebenfalls leichten und lockeren Erzählart taucht der Leser in die Welt der 17 Jährigen Stevie ein. Doch in dieser Welt ist Leichtigkeit etwas, das schon lange Zeit nicht mehr vorherrschend war. Seit nun fast... Das Cover ist in zarten Blautönen gehalten, "Alles so leicht" verspricht der Titel und mit einer ebenfalls leichten und lockeren Erzählart taucht der Leser in die Welt der 17 Jährigen Stevie ein. Doch in dieser Welt ist Leichtigkeit etwas, das schon lange Zeit nicht mehr vorherrschend war. Seit nun fast einem Jahr ist ihr Bruder Josh schon tot und mit ihm ist nicht nur Stevies einziger Bruder, sondern auch ihr bester Freund, von ihr gegangen. Der Leser wird direkt in das Geschehen geworfen und befindet sich mit Stevie auf dem Weg in eine private Therapieanstalt und lässt, durch Erinnerungsmomente die sie im Geiste wieder erlebt, einen Einblick in die Vergangenheit zu. Dort wird lebhaft geschildert, wie es zu Stevies Problemen kam. Nach und nach, Tag für Tag - Kapitel für Kapitel, fügen sich die Scherben der vergangenen Bilder zusammen und lassen an einer Geschichte teilhaben, die ins Mark und Bein geht und dabei nicht nur ein komplexes Thema bearbeitet! Stevies Essstörung begann nicht von heute auf morgen, sondern schlich sich langsam ein. Angetrieben durch die zunehmende Verzweiflung angesichts der fehlenden Aufmerksamkeit und Anerkennung ihrer Mutter (und dadurch als Kompensation ein idealisiertes Bild dieser), versuchte sie nach und nach ihren Körper zu kasteien. Die Therapie soll ihr nun dabei helfen, ihr Leben wieder in geordnete Bahnen zu bringen und an ihrer Seite sind ihre neue Zimmergenossin Ashley - die sie anfänglich als eine undisziplinierte, pummelige Bulimikerin abtut - und die zwei anderen Mädchen aus demselben Bungalow Teagon und Cathy - die durch eine Magensonde ernährt werden muss, weil sie zu dünn ist. Sehr einfühlsam und anschaulich werden die Mädchen beschrieben und man lernt sie mit jedem Tag ein bisschen näher kennen, was die Erzählweise der Ich-Perspektive noch zusätzlich unterstützt. Stevie ist am Anfang ein wandelndes Klischee und gerade deswegen eignet sie sich als Charakter ideal zur Identifizierung, auch wenn man selber nicht von einer ES betroffen ist, oder war. Die Schreibweise lässt die Gefühle von Stevie durchleben und unterstreicht an passenden Stellen mit unterdrückter Wut, Verzweiflung und fährt an manchen Stellen eine unbewusste Stärke und Trauer auf, die einem fast den Atem rauben. Doch an genau den richtigen Stellen lässt die Autorin wieder Hoffnung aufkeimen, kurze Gefühle des Glücks aufkommen, nostalgische Momente aus der Vergangenheit wieder hochbrodeln. Stevies Ansichten sind, für all diejenigen die selber einmal ähnliche Probleme hatten, sehr gut nachvollziehbar. Sie mag in unbekannten Augen vielleicht narzisstisch, oder arrogant wirken - aber sie ist in Wirklichkeit nur egozentrisch und das ist etwas, was die Krankheit mit sich bringt. Sie hält einen so sehr gefangen, dass man die Objektivität aus dem Blickfeld verliert und sich nur noch auf sich besinnt und alles, eben auch die Umwelt, auf sich bezieht. Stevie ist also keineswegs ein flacher, oder gar bösartiger Charakter, sondern ein normales Mädchen mit einer relativ weitverbreiteten Krankheit. Im Laufe des Buches lernt Stevie mit Hilfe ihrer Therapeutin Anna Fragmente aus ihrer Vergangenheit hervorzuholen und aufzuarbeiten. Die perfekt verknüpften Rückblenden, die immer gerade genug Informationen liefern, um unbedingt weiterlesen zu wollen, veranschaulichen die Situation und gewähren einen emotionalen Blick auf die Wurzeln des Problems. Die Beziehung zu ihrem Bruder, sowie der zu ihren jeweiligen Elternteilen und zu ihrer Beziehung zu Eden werden sehr sensibel, aber mit viel Kraft, geschildert und vollziehen einen sehr ungeahnten Wandel im Laufe der Ereignisse. Ich habe dieses Buch in "einem Atemzug" gelesen und konnte es nicht mehr weglegen, bis es zu Ende war, auch wenn - zugegebenermaßen - am Ende ein paar Fragen offen standen, die ich gerne beantwortet gehabt hätte. Da "Alles so leicht" so wahnsinnig authentisch, ehrlich und wahrheitsnah geschrieben ist (und auch weil die Auskunft der Autorin ähnliches vermuten lässt), nehme ich an, dass die Autorin Meg Haston selber wohl eine Erfahrung in die Richtung gemacht haben muss und genau das verleiht dem Buch die richtige Stärke! Viele Bücher, die sich um dasselbe Thema drehen, sind meist oberflächlich gehalten und beschreiben nur die eine Seite der Medaille, Meg Haston aber beleuchtet die Essstörung nicht nur in ihrer vollen Symptomatik, sondern geht tiefer, zeigt verschiedene Ursachen auf und erklärt sehr ergreifend, dass in keinem Falle jemals eine Hoffnungslosigkeit besteht. "Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit , die es zu erfahren gilt." - Buddha

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fantastische Umsetzung
von einer Kundin/einem Kunden am 29.07.2015

Dieses Buch ist sehr einfühlsam geschrieben. Es behandelt ein sehr wichtiges Thema: Essstörungen. Dieses Thema ist gerade bei jungen Mädchen nicht zu vernachlässigen. Deswegen freue ich mich immer gute Bücher über Probleme von Jugendlichen zu lesen. Und dieses Buch ist gut. Es schildert die Thematik sachgerecht und realistisch. Zudem... Dieses Buch ist sehr einfühlsam geschrieben. Es behandelt ein sehr wichtiges Thema: Essstörungen. Dieses Thema ist gerade bei jungen Mädchen nicht zu vernachlässigen. Deswegen freue ich mich immer gute Bücher über Probleme von Jugendlichen zu lesen. Und dieses Buch ist gut. Es schildert die Thematik sachgerecht und realistisch. Zudem ist der Leser in der Lage eine Beziehung zu der Protagonistin aufzubauen, weil sie so konzipiert wurde, dass man sich gut in ihre Lage versetzen und ihre Denkweise nachvollziehen kann. Die Protagonistin ist ein gut und tief ausgearbeiteter Charakter. Ihre Probleme sind nachvollziehbar und wirken auch auf den Leser sehr bedrückend. Ihre Gesamtsituation ist realistisch und authentisch. Die Autorin hat hier eine tolle Protagonistin erschaffen. Aber auch die Nebencharaktere vermögen durch ihre Art zu überzeugen. Der Schreibstil ist hervorragend. Gerade, weil es sich um ein Jugendbuch mit einem thematisch schwierigen Schwerpunkt handelt ist es wichtig, dass Jugendliche eine Verbindung zu dem Buch aufbauen können. Das ist anhand der Sprache absolut gegeben. Sie geht auf die Bedürfnisse von jungen Lesern ein. Ich finde, dass „Alles so leicht“ ein fantastisches neues Jugendbuch ist. Ich würde es bedenkenlos weiterempfehlen.

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Alles so leicht...
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 27.07.2015

Stevie ist siebzehn. Ihr Vater hat sie in eine Klinik einweisen lassen wegen ihrer Essstörung. Doch Stevie ist fest entschlossen, immer mehr zu verschwinden, denn bald jährt sich der Tod ihres Bruders, und an diesem Tag möchte sie sterben. Das weiß nur sie. Wie sie selbst sich auch die... Stevie ist siebzehn. Ihr Vater hat sie in eine Klinik einweisen lassen wegen ihrer Essstörung. Doch Stevie ist fest entschlossen, immer mehr zu verschwinden, denn bald jährt sich der Tod ihres Bruders, und an diesem Tag möchte sie sterben. Das weiß nur sie. Wie sie selbst sich auch die Schuld gibt am Tod ihres Bruders. Deshalb verweigert sie sich dem Essen und versucht, sich auch der Gemeinschaft und den Therapiegesprächen zu entziehen. Annette, ihre Therapeutin, die sie SK nennt, als Abkürzung für Seelenklempnerin, ist aber so ganz anders als die anderen Seelenklempner. Stevie fällt es gar nicht leicht, unter diesen Voraussetzungen ihren Plan weiter zu verfolgen. Nach und nach aber erfährt der Leser, wie Josh zu Tode kam und weshalb Stevie sich Vorwürfe macht. Sehr einfühlsam lässt die Autorin den Leser in Stevies Geschichte hineinkommen, sie nimmt alle Mädchen ernst mit ihren Essstörungen, und so fällt es auch dem Leser leicht, sich in deren Gedankenwelt hineinzuversetzen. Stevies Geschichte ist eine ganz tragische, hat sie doch bereits ihre Mutter verloren, die die Kleinfamilie verließ, um mit ihrem Freund nach Paris zu ziehen. Auch den Verlust der Mutter sieht Stevie als eigenes Versagen an. Sie trägt schwer an all den Vorwürfen, die sie sich macht. Als Leser möchte man ihr immer wieder die Hand reichen und sie aus ihrer schwarzen Gedankenwelt herausziehen. Passend ist auch das Ende der Erzählung, das Hoffnung aufzeigt auch in schwierigen Zeiten. Es ist eine ganz eigene Welt, die Meg Haston hier entstehen lässt in der Beschreibung der Klinik und der Mädchen, die dort mehr oder weniger bereitwillig zur Therapie sind. Man merkt es der Autorin an, dass sie weiß, wovon sie erzählt. Dadurch entsteht eine Geschichte, die mich sehr berührt und gefesselt hat. Sehr ansprechend finde ich auch das Coverbild mit der Hand, die von Wolken, Luftballons und Vögeln getragen wird. Diese bemühte Leichtigkeit zieht sich in einer kleineren Form als grafische Gestaltung durch das ganze Buch. Eine unbedingte Leseempfehlung für Jugendliche und Erwachsene und alle, die in irgendeiner Form davon betroffen sind.

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ALLES nicht SO LEICHT im Leben
von Jasmin am 23.07.2015

Nach dem Tod ihrer Bruders wird die immer kränker werdende Stevie in ein teures Therapiezentrum für Essgestörte geschickt. Sie hat Anorexie und Bulimie. Doch Stevie hungert nicht um dünn oder schön zu sein. Stevie will sterben, um damit für den Tod ihres Bruders, den sie selbst zu verschulden hat,... Nach dem Tod ihrer Bruders wird die immer kränker werdende Stevie in ein teures Therapiezentrum für Essgestörte geschickt. Sie hat Anorexie und Bulimie. Doch Stevie hungert nicht um dünn oder schön zu sein. Stevie will sterben, um damit für den Tod ihres Bruders, den sie selbst zu verschulden hat, zu bezahlen. Die Einzige die ihr jetzt noch helfen kann, ist die Therapeutin Anna. Sie versucht Stevie mit sanften Schritten zurück ins Leben zu führen, doch diese stürzt sich in immer tiefere Abhänge. Bei meiner kurzen Zusammenfassung über den Inhalt bin ich absichtlich sehr oberflächlich geblieben, da ich nicht mehr über dieses schöne Buch verraten möchte. Ich möchte, dass ihr genauso schockiert und überrascht seid, wie ich es beim lesen war. Sowohl Stevies Aufenthalt in der Therapie, als auch ihre Vergangenheit, haben mir einiges an Stoff zum Nachdenken gegeben. Es handelt sich, wie ihr schon bemerkt hat, um ein Buch über Essstörungen. Ich habe schon zahlreiche davon gelesen und man könnte meinen langsam müsste es eintönig werden, doch ich liebe dieses Thema immer noch. Jedes Buch fokusiert sich auf einen anderen Bereich und zeigt eine andere Seite der zerstörerischen Krankheit. "Alles so leicht" unterscheidet sich vor allem dadurch dass es in diesem Buch nicht um Schönheit geht. Stevie steht nicht vor dem Spiegel und bewundert begeistert ihre herausstehenden Rippen. Stevie möchte nicht hübsch sein, ihr einziges Ziel ist es zu sterben. Ich glaube ein trauriges Buch erkennt man auch daran, dass alein beim Gedanken an dieses Buch schon Tränen in die Augen treten. Stevies Geschichte ist leider unglaublich traurig und deshalb weine ich. Schon wieder. Immer noch. Ich konnte einfach nicht anders als mit ihr mitzufühlen und während des Lesens wurde mein Verlangen, Stevie fest in den Arm zu nehmen, immer stärker. Sie versucht immer stark zu sein und dabei ist sie doch nur ein junges Mädchen.Im Laufe des Buches bekommt man als Leser immer mehr Einblicke in ihre Vergangenheit und die schlimmen Schicksalschläge, die sie erleiden musste. Diese Vergangenheitsschnipsel kamen immer nach und nach, so dass man wirklich erst am Schluss richtig anfing zu verstehen was eigentlich los ist. Los war. Am Ende stand Stevie für mich auch in einem komplett anderen Licht. Sie vereint so eine gefährliche Mischung aus selbstzerstörerischen Wahn und sturem Ehrgeiz. Neben Stevie lernt man noch andere erkrankte Mädchen kennen, die im Therapiezentrum leben. Eines davon ist Ashley, die genauso wie Stevie einen Platz in meinem Protagonistenherzen bekommen haben. Ich finde Ashley ist das beste Beispiel, weshalb man niemanden verurteilen sollte. Stevie stempelt das etwas rundlichere Mädchen anfangs als willenschwach ein. Als Verliererin. Doch da Ashley ihre Zimmergenossin ist, kommen sich die beiden etwas näher und wir beide, Stevie und ich, mussten bemerken dass man niemals weiß welche Geschichte sich hinter einem Menschen verbirgt. Der Schreibstil von der Autorin Meg Haston passt perfekt in das Buch und die Geschichte. Er ist überraschend leicht, aber dadurch fühlt man sich nur noch enger mit Stevie verbunden. Ich erhielt einen sehr guten Einblick in ihre Gedankenwelt, ihren Hass und die große Ablehnung die sie alles und jedem entgegen brachte. Es fiel mir nicht schwer Stevie zu verstehen, doch trotzdem fand ich ihr Verhalten selten richtig. Meistens blieb die Autorin sehr fokusiert und der Handlungsfaden konzentrierte sich auf Stevie. Doch hin und wieder, gibt es einige nichts sagende Stellen in denen die Autorin Stevies Blicke schweifen lässt und damit viele kleine Details einfängt. Wie einen schiefen Kakteen. Es rundet das Bild ab und gefiel mir immer sehr gut. ~ FAZIT ~ "Alles so leicht", ist ein unberührbares und doch gleichzeitig auch so nahe gehendes Jugendbuch, das mich wirklich zu Tränen gerührt hat und mir wieder gezeigt hat dass es im Leben eben doch nicht immer alles so leicht ist. Aber man es trotzdem schaffen kann.

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Essstörungen werden realistisch dargestellt
von Lisa Fritze aus Berlin am 06.11.2016

Dieses Buch behandelt Essstörungen als Hauptthema. Nicht nur die Hauptperson, Stevie, leidet darunter, sondern auch die anderen Mädchen im Therapiezentrum, zu dem Stevie am Anfang des Buches geschickt wurde. Man merkt sofort, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und dadurch nicht nur Stevies Kampf mit einer Essstörung sehr... Dieses Buch behandelt Essstörungen als Hauptthema. Nicht nur die Hauptperson, Stevie, leidet darunter, sondern auch die anderen Mädchen im Therapiezentrum, zu dem Stevie am Anfang des Buches geschickt wurde. Man merkt sofort, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat und dadurch nicht nur Stevies Kampf mit einer Essstörung sehr realistisch darstellen konnte. Doch Stevie trauert daneben auch noch um ihren Bruder, der vor gut einem Jahr starb. Wie es dazu kam, erfahren wir durch Stevies Flashbacks, sodass am Ende des Buches Stevies ganze traurige Geschichte zutage tritt und man sehr mit ihr mitfühlt, selber auch trauert und sehr gut nachvollziehen kann, warum Stevie denn so erpicht darauf ist, aus ihrem Körper zu verschwinden. Auch die anderen Figuren im Therapiezentrum haben ihre eigenen Geschichten zu erzählen, wie Ashley, Stevies Mitbewohnerin, die anfangs von Stevie als schwach bezeichnet und ignoriert wird, dann aber ungeahnte Tiefen bergt. Meg Hastons Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, des Weiteren zieht sie einen sehr schnell ins Buch hinein, was bei mir dazu geführt hat, dass ich dieses Buch in einem Rutsch gelesen habe.

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Alles so leicht
von miss.mesmerized am 22.10.2016

Stevie weiß nicht, wo sie sich befindet. In einem Auto, mit einer unbekannten Frau. Doch wo bringt diese sie hin? Und was ist geschehen? Egal, nur noch wenige Wochen, dann ist der große Tag und ihr Ziel ist erreicht. Doch so einfach wird es nicht werden zu verschwinden, schon... Stevie weiß nicht, wo sie sich befindet. In einem Auto, mit einer unbekannten Frau. Doch wo bringt diese sie hin? Und was ist geschehen? Egal, nur noch wenige Wochen, dann ist der große Tag und ihr Ziel ist erreicht. Doch so einfach wird es nicht werden zu verschwinden, schon gar nicht, wenn man sich tothungern möchte. Denn die Unbekannte liefert sie gerade in eine Fachklinik für essgestörte Mädchen ein. Die Regeln sind streng und die anderen alle doof. Stevie wird ihrer Psychologin zeigen, wie stark sie ist und dass bei ihr die Therapie nicht anschlagen wird, denn das ist sie ihrem Bruder schuldig, dem Bruder, der nicht mehr da ist. Wegen ihr. Genau wie ihre Mutter. Meg Haston hat mit „Alles so leicht“ ein durchaus relevantes Thema aufgegriffen und ihm ein Gesicht gegeben. Essstörungen sind nach wie vor insbesondere bei jungen Mädchen ein wichtiges und auch erschreckendes Thema. Wie sie schön anhand Stevie und der anderen Mädchen aufzeigt, können die Ursachen vielfältig sein und doch zu derselben Krankheit führen. Insbesondere das verquere Weltbild ist eine große Hürde, um Heilung oder zumindest Besserung zu verlangen. Dies sieht man in dem Roman, wenn der Vergleich nie zu den Gesunden erfolgt, sondern immer nur zu den noch dünneren Mädchen, wenn die Diagnose Bulimie eine Katastrophe darstellt, denn noch die Anorektischen gelten als willensstark und diszipliniert, was man gerne sein möchte. Der Kampf um jede Kalorie, der Kampf mit sich, seinem Körper und den Menschen, die einem eigentlich helfen wollen – all das gelingt der Autorin glaubwürdig darzustellen. Die größte Stärke des Romans ist für mich die Figurenzeichnung. Nach und nach wird die Vergangenheit Stevies aufgerollt und unterschiedliche Aspekte als Auslöser und Verstärker der Anorexie/Bulimie hervorgebracht. Die Arbeit der Psychologen kann ich schwer einschätzen, möglicherweise sind die Arbeitsweisen in diesen Fachkliniken auch anders als außerhalb, bisweilen erschien mir der Kontakt zu nach, zu persönlich und zu wenig professionell. Auch die Tatsache, dass nur wenige Tage im Prinzip ausreichen, um zu einem Therapieerfolg zu führen, bei einer Jugendlichen, die seit über einem Jahr darunter leidet, erscheint mir nicht ganz überzeugend und realistisch. Alles in allem jedoch ein lesenswertes Jugendbuch, das die Thematik Essstörungen gut umsetzt und zum Nachdenken anregen kann.

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Alles so leicht
von Tintenherz aus Kronshagen am 02.05.2016

„Alles so leicht“ von Meg Haston, erschienen im Thienemann Verlag, Seitenzahl: 320 Inhalt: Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als... „Alles so leicht“ von Meg Haston, erschienen im Thienemann Verlag, Seitenzahl: 320 Inhalt: Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. Ehrlich bis zur Schmerzgrenze, mitfühlend und hoffnungsvoll erzählt. Autorin: Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida. Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. „Alles so leicht“ ist ihr erster Jugendroman. Meine Meinung zu dem o. g, Buch: Stevie (Stephanie, 17 Jahre) erlebt ihr Leben als Zuschauerin. Sie beobachtet sich bei ihrem Tun. Da sie an Anorexie leidet und den Wunsch hat, sich umzubringen, wird sie in ein Therapiezentrum eingewiesen. Sie trägt eine schwere Last (Schuld) mit sich herum und versucht mit der Wut und Trauer zurecht zu kommen. Stevie muss ihr Schicksal akzeptieren. Das Buch zeigt auf, wie sie mit ihrer Essstörung lebt. Stevie hat Zurückweisung in ihrer Familie erlebt und ist so in die Krankheit hinein gerutscht. Der Alltag im Therapiezentrum und die ihre Gefühlswelt wird sehr authentisch dargestellt. Fazit: Eine sehr persönliche und emotionale Geschichte, die den Leser nachhaltig beschäftigt.

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Alles so leicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 24.04.2016

"Alles so leicht“ ist der erste Jugendroman von Meg Haston und man sollte das Alter der Zielgruppe nicht ganz aus den Augen verlieren, denn der Erzählstil ist eben für diese auch gemacht. Das Thema ist in erster Linie natürlich die Magersucht der Hauptdarstellerin Stephanie genannt Stevie. Aber da ja... "Alles so leicht“ ist der erste Jugendroman von Meg Haston und man sollte das Alter der Zielgruppe nicht ganz aus den Augen verlieren, denn der Erzählstil ist eben für diese auch gemacht. Das Thema ist in erster Linie natürlich die Magersucht der Hauptdarstellerin Stephanie genannt Stevie. Aber da ja solche Essstörungen eigentlich immer nur Ausdruck eines anderen Problems sind, geht es in diesem Buch auch um eine Jugendliche, die von Leben arg gebeutelt wird, die viele große und kleine Verluste erleiden muss und die darüber eine Krankheit entwickelt, die sie selbst zerstören kann, wenn ihr nicht jemand hilft. Stevie leidet darunter, dass ihre Mutter ihren Vater verlassen hat und dass der Bruder vor einem Jahr gestorben ist. Sie gibt sich selber die Schuld daran und ihr Vater, der sich nicht mehr zu helfen weiß, lässt sie in ein Therapiezentrum einweisen, wo in 3 Monaten intensiv versucht wird, ihr mit allen Mitteln zu helfen. Sie ist bereits so stark abgemagert, dass ihr Plan, in 27 Tagen „verloschen“ zu sein, durchaus möglich wäre. Eine sehr schräge Art, sich umzubringen, finde ich. Sich tothungern mit allen Mitteln. Also ein krasses Thema und Stevie’s Meinung über das Leben und das Essen und um die Menschen um sie rum sind zuerst eigentlich nur voller Ablehnung und Verachtung. Sie verachtet sich selbst und produziert das auch auf den Rest der Welt. Dass sie Stück für Stück aus dieser depressiven Haltung raus findet hat vor allem mit ihrer neuen Therapeutin zu tun, die ihr das Gefühl vermittelt, dass sie ihr wichtig ist und dass nicht alles schlecht ist um sie herum. Interessant fand ich auch, dass die Autorin hier aus eigenen Erfahrungen schreibt und man das Gefühl, dass Stevie hat, zwar vielleicht nicht für sich persönlich nachempfinden kann, aber es wird so gut beschrieben, dass man zumindest versteht, warum Stevie so weit gekommen ist. Gut finde ich auch, dass die Entwicklung der Hauptdarstellerin eine durchaus positive Richtung nimmt und man merkt, dass diese Spirale der schlechten Gedanken durchbrochen werden kann. Ein Hoffnungsschimmer für den Leser.

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ab wann ist man "zu viel"
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 06.01.2016

Die siebzehnjährige Stevie muss so einige Verluste in ihrem Leben ertragen, zuerst verlässt ihre Mutter die Familie und kurze Zeit später stirbt ihr Bruder bei einem Unfall. Für beides gibt Stevie sich die Schuld, da sie glaubt, nicht perfekt genug für ihre Mutter gewesen zu sein, beginnt sie zu... Die siebzehnjährige Stevie muss so einige Verluste in ihrem Leben ertragen, zuerst verlässt ihre Mutter die Familie und kurze Zeit später stirbt ihr Bruder bei einem Unfall. Für beides gibt Stevie sich die Schuld, da sie glaubt, nicht perfekt genug für ihre Mutter gewesen zu sein, beginnt sie zu hungern, doch sie ist immer noch "zu viel". Nach dem Tod ihres Bruders schwört sie sich selbst, bis zu seinem Todestag sich zu Tode zu hungern. Doch nach einem körperlichen Zusammenbruch wird sie von ihrem Vater in ein Therapiezentrum für Mädchen mit Essstörungen eingewiesen. Hier lernt sie Anna, ihre Therapeutin kennen und natürlich auch andere Mädchen mit dieser Krankheit. Nur die Diagnose Bulimie erschreckt Stevie, denn Bulimie bedeutet, sich nicht beherrschen zu können, Anorexie wäre doch so viel besser... Ich muss sagen, dass ich bisher noch nichts zu diesem Thema gelesen habe, es der Autorin aber sehr gut gelungen ist, mich an ihr Buch zu fesseln. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, gerade für die Zielgruppe "Jugendliche" ein gut verständliches Buch. Aber auch als Erwachsene fand ich Gefallen an dem Buch. Das Buch wird aus der Sicht von Stevie erzählt und man lernt das Mädchen und ihre Sorgen sehr gut kennen. Zwischenzeitlich erhält man durch Rückblicke auf das, was geschah, Erkenntnis, warum Stevie erkrankte. Ein schweres Thema über das Meg Haston geschrieben hat, doch sie hat alles gut umgesetzt. Auch den langwierigen Prozess der Erkenntnis und Heilung wurde gut herausgearbeitet. Die Darstellung der an Bulimie erkrankten Stevie fand ich sehr erschreckend, jedoch absolut glaubhaft. Stevie ist durch und durch negativ eingestellt, sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber, was wahrscheinlich auch sehr viel mit der Art der Mutter und deren letztendlichem Fortgang zu tun hat. Stevie mag sich gar nicht, fühlt sich körperlich zu viel und hält das für eine Schwäche. Sie hungert tagelang am Stück, bis der Fresskick kommt, bei dem sie wahllos alles in sich hinein stopft und dann das daraus resultierende Ergebnis, das Übergeben. Woraus wieder resultiert, dass sie sich nicht leiden kann, weil sie sich nicht beherrschen konnte. Ich konnte mich sehr gut in Stevie einfühlen, sie tut mir auf einer gewissen Art Leid, während ich ihr gleichzeitig in den Allerwertesten hätte treten wollen, damit sie endlich aufwacht. Stevie lädt sich alle Schuld auf, um den Zusammenbruch der Familie sich selbst zu erklären und zerbricht daran. Dann gibt es noch Anna, ihre Therapeutin, die ich wirklich ganz toll fand. Eine bewundernswerte Frau, mit dem richtigen Einfühlungsvermögen und dem gewissen Maß an Erfahrung. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt, bleiben aber verglichen mit der Protagonistin farblos, was aber so auch völlig in Ordnung ist, da das Buch sonst zu überladen wäre. Während des Buches kann man sehr gut herauslesen, dass es ein absolut langwieriger Prozess ist, seine Probleme aufzuarbeiten und auch die Krankheit zu bekämpfen und schlussendlich auch zu besiegen. Für mich kam das Ende dann doch Recht schnell und ich hätte gerne noch mehr über Stevie erfahren, z. B. wie das Verhältnis zum Vater sich entwickelt. Alles in allem jedoch ein durchaus lesenswertes Buch, das vom Schreibstil gut und schnell zu lesen ist und auch eine glaubhafte Geschichte vermittelt. Gerade für die Zielgruppe ein ansprechendes Buch zu einem doch leider immer mehr aufkommenden Thema.

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Alles so leicht
von Landbiene am 17.12.2015

Meinung über das Cover: Wenn ich ehrlich finde, finde ich das Cover langweilig. Es hätte mich im Buchhandel nicht angesprochen, obwohl es zu der Geschichte doch passend ist. Ich denke es liegt an dem zarten blau, dass einfach zu unschuldig & zart ist, für so eine Geschichte. Eigene Inhaltsangabe: Stevie leidet an... Meinung über das Cover: Wenn ich ehrlich finde, finde ich das Cover langweilig. Es hätte mich im Buchhandel nicht angesprochen, obwohl es zu der Geschichte doch passend ist. Ich denke es liegt an dem zarten blau, dass einfach zu unschuldig & zart ist, für so eine Geschichte. Eigene Inhaltsangabe: Stevie leidet an einer Essstörung und fühlt sich sich für den Tod ihres Bruders Josh verantwortlich. Daher hat sie sich in den Kopf gesetzt, sich zu Tode zu hungern. Ihr Herz und alle anderen Organe sollen genau an dem Tag an dem ihr Bruder vor einem Jahr starb zum Stillstand kommen. Ihr Vater hat ihren Zustand sicherlich bemerkt, aber nie etwas gesagt. Erst in einer Nacht an dem Stevie von einer durchzechten Nacht mit ihrer Freundin Eden nach Hause kommt, wird ihr Vater aktiv. Denn Stevie bricht zum wiederholten Mal bewusstlos zusammen. Kurzer Hand organisiert ihr Vater ihr einen Platz in einem Therapiezentrum. Schon am nächsten Tag befindet sie sich in einem Flugzeug. Angekommen in dem Therapiezentrum, fühlt Stevie sich fehl am Platz. Will ihren Plan durchziehen! Ihre Therapeutin Anna ist sehr bemüht um Stevie, aber Stevie will nichts an sich ran lassen…. Meinung über den Schreibstil: Der Schreibstil von Meg Haston ist angenehm und flüssig zu lesen. Die Geschichte spielt in dem Therapiezentrum in dem Stevie sich zurzeit befindet. Jedoch kommen auch ab und zu Rückblenden aus der Vergangenheit. Die beiden Zeiten kann man als Leser gut voneinander entscheiden und ich fand dies sehr interessant. Denn so konnte ich einiges über Stevie erfahren. Z.B. wie es zu ihrer Essstörung kam und warum sie meint, dass sie Schuld am Tod ihres Bruders hat. Meinung zur Protagonistin: Stevie ist am Anfang sehr skeptisch was das Therapiezentrum, der Therapie an sich, ihrer Therapeutin (die sie nur SK für Seelenklempnerin nennt) und den anderen Mädchen. Sie fühlt sich fehl am Platz und verhält sich den anderen Mädchen sehr unfreundlich. Sie ist der Ansicht, dass sie die Starke ist und die anderen Mädchen die Schwachen, weil Sie sich der Therapie fügen und mitmachen. Wie ich aus anderen Rezensionen entnommen habe, kam sie einigen als unsympathisch rüber. Dies war bei mir gar nicht der Fall. Ich hatte sofort Mitleid mit ihr. Ihr Verhalten liegt der Krankheit zu Grunde und ich konnte ihr Verhalten teilweise verstehen, wenn ich mich in ihre Lage versetzte. Ist doch klar, dass sie einige der anderen Mädchen als „fleischig“ und eklig ansieht, wenn sie sich selbst, so dürr, perfekt findet. Jedoch konnte man im Laufe des Buches auch feststellen, dass Stevie eigentlich ein ganz normales, nettes Mädchen ist. Wäre da eben nicht die Krankheit und die Last die sie zu tragen hat. Ich mochte Stevie jedenfalls von Anfang an und habe mich gefreut das sie sich im Laufe des Buches zum Positiven verändert. Allgemeine Meinung zum Buch: Ich finde die Autorin hat das Thema „Essstörung“ sehr gut rüber gebracht und es in diesem Buch beschrieben. Es war direkt und nicht drum herum geredet. Auch die Eindrücke aus dem Therapiezentrum fand ich spannend. Z.B. wurden verschiedene Therapiesitzungen im Laufe des Buches beschrieben. Vorher konnte ich mir nicht vorstellen wie es in so einem Therapiezentrum zu geht. Mir hat das Buch gut gefallen und ich habe es recht fix gelesen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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ab wann ist man "zu viel"
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 14.12.2015

Die siebzehnjährige Stevie muss so einige Verluste in ihrem Leben ertragen, zuerst verlässt ihre Mutter die Familie und kurze Zeit später stirbt ihr Bruder bei einem Unfall. Für beides gibt Stevie sich die Schuld, da sie glaubt, nicht perfekt genug für ihre Mutter gewesen zu sein, beginnt sie zu... Die siebzehnjährige Stevie muss so einige Verluste in ihrem Leben ertragen, zuerst verlässt ihre Mutter die Familie und kurze Zeit später stirbt ihr Bruder bei einem Unfall. Für beides gibt Stevie sich die Schuld, da sie glaubt, nicht perfekt genug für ihre Mutter gewesen zu sein, beginnt sie zu hungern, doch sie ist immer noch "zu viel". Nach dem Tod ihres Bruders schwört sie sich selbst, bis zu seinem Todestag sich zu Tode zu hungern. Doch nach einem körperlichen Zusammenbruch wird sie von ihrem Vater in ein Therapiezentrum für Mädchen mit Essstörungen eingewiesen. Hier lernt sie Anna, ihre Therapeutin kennen und natürlich auch andere Mädchen mit dieser Krankheit. Nur die Diagnose Bulimie erschreckt Stevie, denn Bulimie bedeutet, sich nicht beherrschen zu können, Anorexie wäre doch so viel besser... Ich muss sagen, dass ich bisher noch nichts zu diesem Thema gelesen habe, es der Autorin aber sehr gut gelungen ist, mich an ihr Buch zu fesseln. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, gerade für die Zielgruppe "Jugendliche" ein gut verständliches Buch. Aber auch als Erwachsene fand ich Gefallen an dem Buch. Das Buch wird aus der Sicht von Stevie erzählt und man lernt das Mädchen und ihre Sorgen sehr gut kennen. Zwischenzeitlich erhält man durch Rückblicke auf das, was geschah, Erkenntnis, warum Stevie erkrankte. Ein schweres Thema über das Meg Haston geschrieben hat, doch sie hat alles gut umgesetzt. Auch den langwierigen Prozess der Erkenntnis und Heilung wurde gut herausgearbeitet. Die Darstellung der an Bulimie erkrankten Stevie fand ich sehr erschreckend, jedoch absolut glaubhaft. Stevie ist durch und durch negativ eingestellt, sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber, was wahrscheinlich auch sehr viel mit der Art der Mutter und deren letztendlichem Fortgang zu tun hat. Stevie mag sich gar nicht, fühlt sich körperlich zu viel und hält das für eine Schwäche. Sie hungert tagelang am Stück, bis der Fresskick kommt, bei dem sie wahllos alles in sich hinein stopft und dann das daraus resultierende Ergebnis, das Übergeben. Woraus wieder resultiert, dass sie sich nicht leiden kann, weil sie sich nicht beherrschen konnte. Ich konnte mich sehr gut in Stevie einfühlen, sie tut mir auf einer gewissen Art Leid, während ich ihr gleichzeitig in den Allerwertesten hätte treten wollen, damit sie endlich aufwacht. Stevie lädt sich alle Schuld auf, um den Zusammenbruch der Familie sich selbst zu erklären und zerbricht daran. Dann gibt es noch Anna, ihre Therapeutin, die ich wirklich ganz toll fand. Eine bewundernswerte Frau, mit dem richtigen Einfühlungsvermögen und dem gewissen Maß an Erfahrung. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt, bleiben aber verglichen mit der Protagonistin farblos, was aber so auch völlig in Ordnung ist, da das Buch sonst zu überladen wäre. Während des Buches kann man sehr gut herauslesen, dass es ein absolut langwieriger Prozess ist, seine Probleme aufzuarbeiten und auch die Krankheit zu bekämpfen und schlussendlich auch zu besiegen. Für mich kam das Ende dann doch Recht schnell und ich hätte gerne noch mehr über Stevie erfahren, z. B. wie das Verhältnis zum Vater sich entwickelt. Alles in allem jedoch ein durchaus lesenswertes Buch, das vom Schreibstil gut und schnell zu lesen ist und auch eine glaubhafte Geschichte vermittelt. Gerade für die Zielgruppe ein ansprechendes Buch zu einem doch leider immer mehr aufkommenden Thema.

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Eine Essstörung die den Tod bringen soll
von spozal89 am 22.08.2015

Als die Mutter der siebzehnjährigen Stephanie genannt Stevie plötzlich ohne Vorwahrnung die Familie verlässt fühlt sich Stevie im Stich gelassen. Stevie glaubt sie ist Schuld daran, dass ihre Mutter sie verlassen hat, weil die Mutter ihr Kind nicht lieben konnte Weder ihr Dad noch ihr Bruder Josh können ihr... Als die Mutter der siebzehnjährigen Stephanie genannt Stevie plötzlich ohne Vorwahrnung die Familie verlässt fühlt sich Stevie im Stich gelassen. Stevie glaubt sie ist Schuld daran, dass ihre Mutter sie verlassen hat, weil die Mutter ihr Kind nicht lieben konnte Weder ihr Dad noch ihr Bruder Josh können ihr die Schuldgefühle nehmen. Sie stürzt sich in eine Fress-und Brechattackte nach der nächsten und betrinkt sich fast täglich. Ihre Freundin Eden unterstützt sie im Alkoholkonsum nur noch mehr und Stevie verändert sich immer mehr. Als eines Tages Josh bei einem Unfall ums Leben kommt gibt sich Stevie erneut die Schuld an dem ganzen. Ihr Vater weist sie darauf hin in eine Klinik ein, die sie therapieren und auch gleichzeitig von ihrer Essstörung heilen soll. Doch Stevie hat andere Pläne, denn am ersten Jahrestag des Todes ihres Bruders, will sie ihm folgen und sich selbst das Leben durch Nährungsverweigerung nehmen. Das Thema des Buches ist nicht einfach. Leider ist es viel zu real, da Essstörungen einen im Grunde täglich im Leben irgendwo und irgendwie begleiten. Die Autorin hat aber dennoch ein unglaublich tolles Buch geschaffen. Der Schreibstil war flüssig und sehr authentisch und in Stevie als Charakter und deren Gedanken und Gefühle konnte man gut eintauchen. Die Geschichte war mitfühlend und tiefgründig und hat mich sehr berührt. Von der Mutter verlassen zu werden ist so etwas schreckliches, dass ich die Flucht in die Essstörung richtig gut nachvollziehen konnte. Die Therapeuten und deren Aufgaben und die Abläufe in der Klinik waren realistisch und gut formuliert. Ich konnte mir das gut vorstellen und die Angst und die Veränderung der anderen Bewohner konnte man förmlich spüren. Anna als Therapeutin war mir mega sympatisch und das Stevie bei ihr aufgeblüht ist fand ich wirklich toll. Das Ende fand ich passend für die Geschichte. Im Grunde bleibt es offen und es passt besser als ein Friede-Freude-Wir sind wieder alle Gesund-Ende. Die Heilung einer solchen Krankheit dauert einfach wahnsinnig lange und das Leben der Personen muss sich im Grunde nochmal komplett erneuern. Was ich schade fand, und darum ziehe ich auch einen Punkt ab, ist die Tatsache das man über die Beweggründe der Mutter nicht allzuviel erfahren hat. Weshalb ist sie wirklich gegangen (es wurde nur mal kurz vermerkt das sie wohl einen anderen Mann kennengelernt hat) und ob es ihr gegenüber der Familie nicht irgendwie Leid tat. Am Ende im Nachwort erfährt man noch, dass die Autorin selbst an einer Therapie wegen einer Esstörung teilgenommen hat und das macht die Geschichte noch bewegender....

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Anders als erwartet
von eclipse888 am 13.07.2015

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie... Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. Einer der Hauptgründe, wieso mich dieses Buch angesprochen hat, ist einer der Sätze, mit denrn dafür geworben wurde: „Eine Geschichte von solch einer Wucht und Schönheit, dass man immerzu Sätze unterstreichen möchte.“ Klingt das nicht extrem vielversprechend? Ich scheine das Buch wohl mit Scheuklappen gelesen zu haben oder vielleicht mit einer extra dicken Sonnenbrille, die mich diese Sätze nicht hat erkennen lassen. Wo waren sie? Ich habe mir beim Lesen zwar immer mal wieder gedacht, dass einige der Sätze nicht übel sind, aber dieses Unterstreichenwollen war nicht da. Alles so leicht war ganz anders, als ich es erwartet habe. Zum Beispiel gibt es keinerlei Liebesgeschichte. Es steht wirklich Stevies Essstörung und wie sie damit umgeht im Vordergrund. Am Anfang fand ich das schade, ich lese einfach kaum Geschichten, in denen keine romantische Liebe vorkommt. Aber ich bin auch sehr froh darüber, dass das hier so ist. Stevie ist auch so schon überfordert mit ihren Problemen, eine sich anbahnende Beziehung wäre too much gewesen und hätte an dieser Stelle gar nicht gepasst. Ich hatte von vornherein die Befürchtung, dass mir das Buch vielleicht nicht gefallen könnte, weil es vom Thema her zu schwierig ist. Es ist auch ein harter Brocken, aber doch nicht so hart, dass es einen verschreckt. Klar, man muss sich darauf einlassen, dass das Buch ein etwas ernsteres Thema, Esstörungen, behandelt. Alles so leicht ist nichts, was man schnell zwischendurch lesen kann und ehrlich gesagt finde ich das auch gut so. Wenn alle paar Seiten ein Witz darüber gemacht worden wäre, während die Mädels versuchen, ihr Leben wieder in den Griff zu kriegen, dann hätte das gar nicht gepasst und die ganze Atmosphäre zerstört. Also auf seine Art ist es genau so, wie es sein sollte. Stevie selbst ist eine realistische und rundum ehrliche Protagonistin. Ich denke mal, jeder hat irgendeine Vorstellung davon, wie es ist, Essstörungen zu haben. Bereit, diese Vorstellungen kräftig durchschütteln zu lassen? Denn Stevie gewährt einen Einblick in ihren Kopf und ihre Gedanken, denn man sonst nirgendwo bekommt (außer man hat die gleichen Probleme wie sie). Stevie ist unverfälscht, sie verstellt sich nicht, sondern sie ist einfach sie selbst und wenn sie dabei jemandem auf die Füße tritt, dann ist das eben einfach so. Außerdem will ich noch kurz loswerden, dass mich das Buch gerade am Anfang sehr an die Serie Orange is the New Black erinnert hat. Ich habe zwar nur zwei Folgen gesehen, deshalb sage ich dazu lieber gleich nicht viel, bevor ich mich noch unwissentlich um Kopf und Kragen rede, aber von der Atmosphäre her und wenn man es ganz grob betrachtet, sind die zwei sich gar nicht so unähnlich. Sowohl in der Serie, als auch im Buch sind es fast nur Mädchen bzw. Frauen, die mehr oder weniger festgehalten werden. Jaaa, das ist sehr grob, aber ich denke, ihr versteht meinen Punkt. Über die Autorin: Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida. Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. Als sie sich wegen einer Essstörung in Therapie begab, begann sie sich selbst und die anderen mit den Augen der Schriftstellerin zu betrachten. Daraus wurde „Alles so leicht“. Fazit Unerwartet, anders und ehrlich. Müsste ich das Buch mit drei Worten beschreiben, dann wären es wohl diese drei. Es hat zwar nicht ganz meinen Geschmack getroffen, ihn aber zumindest teilweise geschrammt, sodass ich die Geschichte doch ganz gerne hatte und sie mich auf jeden Fall angeregt hat, über dieses doch recht tabuisierte Thema nachzudenken.

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Eher 'alles so schwer' würde ich sagen ...
von Janine2610 am 12.07.2015

Leichte und angenehme Kost ist der Inhalt dieses Buches ganz bestimmt nicht. Die Protagonistin Stevie leidet nämlich an einer Essstörung und wurde von ihrem Vater in ein Therapiezentrum geschickt, wo sie wieder gesund werden soll. Dabei hat sie ja ganz andere Pläne ... Stevies bisheriges (17-jähriges) Leben ist geprägt von... Leichte und angenehme Kost ist der Inhalt dieses Buches ganz bestimmt nicht. Die Protagonistin Stevie leidet nämlich an einer Essstörung und wurde von ihrem Vater in ein Therapiezentrum geschickt, wo sie wieder gesund werden soll. Dabei hat sie ja ganz andere Pläne ... Stevies bisheriges (17-jähriges) Leben ist geprägt von dem Glauben, dass sie untragbar, 'zu viel' für ihre Mutter wäre# Sie glaubt, dass ihre Mutter wegen ihr die Familie verlassen hat und dass sie Schuld an dem Unfalltod ihres Bruders Josh war# - Für mich also kein Wunder, dass sie dadurch Gedanken ans Verschwinden/sich zu Tode zu Hungern hat# Leider war mir Stevie von Anfang an unsympathisch# Ihre Gedanken zu den meisten Menschen in der Geschichte sind eher gehässig und abwertend# Natürlich könnte man das auf ihre Krankheit schieben, auf mich hat das aber trotzdem andauernd ziemlich abschreckend und asozial gewirkt# Mit solchen Menschen will ich in der Regel im wahren Leben nichts zu tun haben müssen und so ging es mir beim Lesen auch# Ich bin mit Stevie erst gegen Ende des Buches ein bisschen warm geworden, als sie 'umgänglicher' geworden ist und sympathischere Dinge gedacht oder von sich gegeben hat# #Wer sich den Buchtrailer noch ansieht: genauso unsympathisch, wie die Stimme darin klingt, war mir Stevie im Großteil des Buches auch# - #Für mich# eigentlich die perfekte Stevie-Stimme!# Ich glaube fast sagen, dass das Buch zum Teil biografisch ist, obwohl die Autorin das so nicht erwähnt# Aber Meg Haston dürfte wohl selbst einmal wegen einer Essstörung in Therapie gewesen sein# Das Buch ist jedenfalls ein Jugendroman und ich finde, dass es sich auch genau so wie einer liest# Der Inhalt ist manchmal schon echt hart und erschreckend und nicht schön, aber gerade deshalb fand ich den Ausgang der Geschichte auch nicht wirklich zu 100% passend# Der war mir dann doch eine Spur zu schön# Nicht ganz authentisch eben ### Was mir gut gefallen hat, waren die Rückblenden, die zeitweise vorhanden waren# Darin werden Situationen und Momente erzählt, in denen Stevie mit ihrem Bruder Josh und/oder ihrer Freundin Eden zusammen ist# Es wird darin sehr gut deutlich, wie die Beziehung zu den beiden ist und was die beiden eigentlich für Menschen sind# Und diese Rückblenden, an die sich Stevie erinnert und auch mit ihrer Therapeutin Anna #Stevie hat sie immer SK = Seelenklempner genannt# bespricht, sind in der Therapie wichtige Schlüsselszenen, die ihr wohl auch bei ihrer Genesung helfen. Ein Buch, in dem es ganz viel um Eltern, Brüder und Freundschaften geht, in dem ein Unfall mit Todesfall der Auslöser einer lebensbedrohlichen Krankheit ist und in dem auch vermittelt wird, dass eine gute Therapie lebensrettend sein kann. Also ein Buch, das definitiv lesenswert ist, von mir aber trotzdem keine fünf Sterne erhält, weil ich mit der Hauptprotagonistin nicht klar gekommen bin.

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Alles "nicht" so leicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 24.08.2015

Stevie hat eine nicht so schöne Teenagerzeit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen und ist nach Paris gezogen und Freunde hat sie auch nicht so richtig. Der einzige Halt den sie hat ist ihr älterer Bruder Josh. Bis sie Eden kennenlernt. Durch Eden wird Stevie ein komplett anderer Mensch.... Stevie hat eine nicht so schöne Teenagerzeit. Ihre Mutter hat die Familie verlassen und ist nach Paris gezogen und Freunde hat sie auch nicht so richtig. Der einzige Halt den sie hat ist ihr älterer Bruder Josh. Bis sie Eden kennenlernt. Durch Eden wird Stevie ein komplett anderer Mensch. Sie verhält sich ihrem Bruder gegenüber anders,bläst Verabredungen ab und sie wird magersüchtig! Als sie Josh eines Abends mit zu einem Treffen mitnimmt,wo auch Eden wartet. An diesem Abend kommen Josh und Eden zusammen. Aber nicht nur sas,denn auch Eden und Stevie sind zusammen. Das bringt einen Zwist zwischen den beiden und es passiert was unerwartetes. Einige Zeit später findet sich Stevie in einem Therapiezentrum für Magersüchtige wieder! Zuerst sträubt sie sich jede Hilfe anzunehmen,denn sie möchte nur auf ein Ziel hinarbeiten. Und zwar hat sie ein ganz bestimmtes Datum im Auge,an dem sie verschwinden möchte! Ihr Körper soll sich wahrhaftig auflösen.... Ich finde die Thematik des Buches sehr ergreifend und emotional. Das ist das was für mich der Reiz des Buches ausgemacht hat. Allerdings muss ich sagen das einige Stellen im Buch wirklich sehr langgezogen waren,und deswegen einige Stellen schon sehr langweilig waren. Man hätte doch vieles knapper schreiben können. Zudem konnte ich mich auch in Stevie nicht so richtig reinfühlen. Vielleicht liegt das daran weil man selber sowas nicht durchgemacht hat. Aber Stevie war einfach von Anfang an schon ein sehr komplizierter Mensch. Man wußte auch am Ende der Geschichte irgendwie nicht "Wer ist Stevie"?!? Das Ende hin,hat mich allerdings schon ein bißchen traurig gemacht. Das waren aber auch nur so an die 10 letzten Seiten. Die ganzen restlichen Seiten musste ich mir leider erzwingen,und brauchte deswegen auch solange um mit dem Buch fertig zu werden. Ich würde dem Buch eigentlich nur 2 Sterne geben wollen,aber es kriegt 3 weil ich das Buchcover sehr bezaubernd und hübsch finde! Das Beste am Buch!

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ab wann ist man "zu viel"
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 13.08.2015

Die siebzehnjährige Stevie muss so einige Verluste in ihrem Leben ertragen, zuerst verlässt ihre Mutter die Familie und kurze Zeit später stirbt ihr Bruder bei einem Unfall. Für beides gibt Stevie sich die Schuld, da sie glaubt, nicht perfekt genug für ihre Mutter gewesen zu sein, beginnt sie zu... Die siebzehnjährige Stevie muss so einige Verluste in ihrem Leben ertragen, zuerst verlässt ihre Mutter die Familie und kurze Zeit später stirbt ihr Bruder bei einem Unfall. Für beides gibt Stevie sich die Schuld, da sie glaubt, nicht perfekt genug für ihre Mutter gewesen zu sein, beginnt sie zu hungern, doch sie ist immer noch "zu viel". Nach dem Tod ihres Bruders schwört sie sich selbst, bis zu seinem Todestag sich zu Tode zu hungern. Doch nach einem körperlichen Zusammenbruch wird sie von ihrem Vater in ein Therapiezentrum für Mädchen mit Essstörungen eingewiesen. Hier lernt sie Anna, ihre Therapeutin kennen und natürlich auch andere Mädchen mit dieser Krankheit. Nur die Diagnose Bulimie erschreckt Stevie, denn Bulimie bedeutet, sich nicht beherrschen zu können, Anorexie wäre doch so viel besser... Ich muss sagen, dass ich bisher noch nichts zu diesem Thema gelesen habe, es der Autorin aber sehr gut gelungen ist, mich an ihr Buch zu fesseln. Der Schreibstil ist einfach und leicht zu lesen, gerade für die Zielgruppe "Jugendliche" ein gut verständliches Buch. Aber auch als Erwachsene fand ich Gefallen an dem Buch. Das Buch wird aus der Sicht von Stevie erzählt und man lernt das Mädchen und ihre Sorgen sehr gut kennen. Zwischenzeitlich erhält man durch Rückblicke auf das, was geschah, Erkenntnis, warum Stevie erkrankte. Ein schweres Thema über das Meg Haston geschrieben hat, doch sie hat alles gut umgesetzt. Auch den langwierigen Prozess der Erkenntnis und Heilung wurde gut herausgearbeitet. Die Darstellung der an Bulimie erkrankten Stevie fand ich sehr erschreckend, jedoch absolut glaubhaft. Stevie ist durch und durch negativ eingestellt, sowohl sich selbst als auch anderen gegenüber, was wahrscheinlich auch sehr viel mit der Art der Mutter und deren letztendlichem Fortgang zu tun hat. Stevie mag sich gar nicht, fühlt sich körperlich zu viel und hält das für eine Schwäche. Sie hungert tagelang am Stück, bis der Fresskick kommt, bei dem sie wahllos alles in sich hinein stopft und dann das daraus resultierende Ergebnis, das Übergeben. Woraus wieder resultiert, dass sie sich nicht leiden kann, weil sie sich nicht beherrschen konnte. Ich konnte mich sehr gut in Stevie einfühlen, sie tut mir auf einer gewissen Art Leid, während ich ihr gleichzeitig in den Allerwertesten hätte treten wollen, damit sie endlich aufwacht. Stevie lädt sich alle Schuld auf, um den Zusammenbruch der Familie sich selbst zu erklären und zerbricht daran. Dann gibt es noch Anna, ihre Therapeutin, die ich wirklich ganz toll fand. Eine bewundernswerte Frau, mit dem richtigen Einfühlungsvermögen und dem gewissen Maß an Erfahrung. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt, bleiben aber verglichen mit der Protagonistin farblos, was aber so auch völlig in Ordnung ist, da das Buch sonst zu überladen wäre. Während des Buches kann man sehr gut herauslesen, dass es ein absolut langwieriger Prozess ist, seine Probleme aufzuarbeiten und auch die Krankheit zu bekämpfen und schlussendlich auch zu besiegen. Für mich kam das Ende dann doch Recht schnell und ich hätte gerne noch mehr über Stevie erfahren, z. B. wie das Verhältnis zum Vater sich entwickelt. Alles in allem jedoch ein durchaus lesenswertes Buch, das vom Schreibstil gut und schnell zu lesen ist und auch eine glaubhafte Geschichte vermittelt. Gerade für die Zielgruppe ein ansprechendes Buch zu einem doch leider immer mehr aufkommenden Thema.

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