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Alles, was ich von mir weiß

(5)

Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony?
Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren?

Portrait
Adele Griffin, geb. 1970 in Philadelphia, lebt und arbeitet in New York City, nachdem sie einige Zeit als Lektorin in einem Kinder- und Jugendbuchverlag tätig war. Sie ist Autorin mehrerer hoch gelobter und mit Preisen bedachter Kinder- und Jugendbücher.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 336
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 17.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7348-5012-7
Verlag Magellan GmbH
Maße (L/B/H) 218/159/37 mm
Gewicht 620
Verkaufsrang 21.374
Buch (gebundene Ausgabe)
16,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Sehr gefühlvoll!“

Katja Behnke

Nachdem Ember schwer verletzt einen Autounfall überlebt, sind einige Erinnerungen spurlos aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Sie kann sich nicht mehr daran erinnern, was sie in der Zeit vor ihrem Unfall getan hat oder warum ihr Umfeld ihr hinterher gewisse Dinge verheimlichen will. Und sie erinnert sich auch nicht mehr an den Jungen, der Nachdem Ember schwer verletzt einen Autounfall überlebt, sind einige Erinnerungen spurlos aus ihrem Gedächtnis gelöscht. Sie kann sich nicht mehr daran erinnern, was sie in der Zeit vor ihrem Unfall getan hat oder warum ihr Umfeld ihr hinterher gewisse Dinge verheimlichen will. Und sie erinnert sich auch nicht mehr an den Jungen, der während des Unfalls in ihrem Auto saß und starb.

Im Laufe des Geschehens hofft, leidet und freut man mit Amber, die versucht, ihr Leben wieder unter Kontrolle zu kriegen, obwohl durch den Unfall auf vieles verzichten muss, und langsam ihr Gedächtnis wiedererlangt.
Besonders das Ende hat mich sehr berührt.

„Wunderschön“

Natalie Krone, Thalia-Buchhandlung Cloppenburg

Ein fabelhaftes, wunderschönes Buch über das Leben und die Frage nach der eigenen Persönlichkeit. Nach ihrem Autounfall hat Ember alle Erinnerungen an die Wochen vor dem Unfall verloren und will nun nicht nur ihre Erinnerungen, sondern auch sich selbst finden. Leichter gesagt als getan.
Es hat mich sehr bewegt, Ember auf ihrem Weg
Ein fabelhaftes, wunderschönes Buch über das Leben und die Frage nach der eigenen Persönlichkeit. Nach ihrem Autounfall hat Ember alle Erinnerungen an die Wochen vor dem Unfall verloren und will nun nicht nur ihre Erinnerungen, sondern auch sich selbst finden. Leichter gesagt als getan.
Es hat mich sehr bewegt, Ember auf ihrem Weg zu begleiten. Ich habe mit ihr mitgelitten und mitgerätselt. Ich wollte unbedingt wissen, ob sie zu sich selbst findet und was es mit Anthony auf sich hatte.. Nach nur zwei Abenden war das Buch gelesen!
Ein wunderschönes Buch!

Lisa Bertram, Thalia-Buchhandlung Bremen

Was ist, wenn du dich nicht an alles von einem bestimmten Moment erinnern kannst und dich die Schuldgefühle einfach zerfressen? Ein Buch, das mitreißt und zum Nachdenken anregt. Was ist, wenn du dich nicht an alles von einem bestimmten Moment erinnern kannst und dich die Schuldgefühle einfach zerfressen? Ein Buch, das mitreißt und zum Nachdenken anregt.

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Kundenbewertungen


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Alles, was ich von mir weiß
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2015

Ember, 17 Jahre alt, leidet nach einem Autounfall unter einer Amnesie... sie weiß teilweise Sachen vor oder nach dem Unfall nicht mehr. Auch an ihren Beifahrer kann sie sich nicht erinnern... Es ist unklar, ob sie sich jemals wieder an das Geschehene erinnern wird. Der Leser begleitet Ember die... Ember, 17 Jahre alt, leidet nach einem Autounfall unter einer Amnesie... sie weiß teilweise Sachen vor oder nach dem Unfall nicht mehr. Auch an ihren Beifahrer kann sie sich nicht erinnern... Es ist unklar, ob sie sich jemals wieder an das Geschehene erinnern wird. Der Leser begleitet Ember die erste Zeit nach der Klinikentlassung in den Alltag. Wir erfahren ihre Bedenken, erleben ihre Ängste und Sorgen... emotional und sehr einfühlsam geschrieben, die Charaktere sind sehr greifbar und sehr bildlich. Hoffnungslosigkeit und Einsamkeit, sowie Freundschaft sind hier Thema. Ember fühlt sich erstmal alleine und ist hilflos, da sie erstmal gar nicht mehr weiß wer und was sie überhaupt ist, Schritt für Schritt muss sie sich wieder in ihrem Leben einfinden, Hilfe bekommt sie hier von ihren Eltern, ihrer besten Freundin Rachel, ihrem Exfreund Holden und auch von Kai. Mehr will ich hierzu aber nicht verraten, sonst gebe ich zuviel vom Inhalt bekannt... Ich kann nur eins sagen, dieses Buch sollte man gelesen haben!!!

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Alles, was ich von diesem Roman weiß ist, dass ihr ihn lesen müsst!
von Skyline Of Books am 31.07.2015

Klappentext „Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben... Klappentext „Als Ember einen schweren Autounfall verursacht und ihr Beifahrer Anthony dabei ums Leben kommt, ist nichts mehr so, wie es war. Ember überlebt schwer verletzt, kann sich jedoch an nichts mehr erinnern. Während ihre Eltern und Freunde nicht über die Geschehnisse reden wollen, stellt sich Ember immer wieder dieselben Fragen: Was ist in dieser Nacht passiert? Warum hat sie ihr Gedächtnis verloren? Und vor allem: Wer war Anthony? Bei der Suche nach Antworten trifft sie auf den geheimnisvollen Kai, der sie wie kein anderer zu kennen scheint. Gemeinsam versuchen sie, der Vergangenheit nachzugehen. Aber ist Ember wirklich bereit, die Wahrheit zu erfahren?“ Gestaltung Die herunterfallenden Blätter in den warmen rotrosa Tönen gefallen mir sehr sehr gut. Vor allem passen sie perfekt zu dem im Gras liegendem Mädchen und dessen rotem Haar. Dazu passend hat auch Protagonistin Ember rotes Haar, sodass das Covermädchen die Protagonistin wiederspiegelt. Der Titel in Türkis hebt sich sehr schön vom Hintergrund ab und passt farblich dennoch sehr gut zur restlichen Covergestaltung. Auch unter dem Schutzumschlag ist das Buch komplett mit dem wunderschönen Blättermuster versehen, was ich sehr gerne mag. Die gesamte Gestaltung an sich gehört definitiv mit zu meinen Lieblingscovern. Meine Meinung Wir alle kennen vermutlich das Gefühl, wenn wir auf der Suche nach etwas sind. Nach dem perfekten Leben. Nach dem Glück. Nach Zufriedenheit. Protagonistin Ember ist auch auf der Suche. Sie sucht allerdings etwas ganz besonderes und außergewöhnliches: ihre verloren gegangenen Erinnerungen. Ember hatte einen Autounfall und hat ein Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Infolgedessen hat sie die letzten 6 Wochen vor dem tragischen Unfall komplett vergessen. Der Roman beginnt eher seicht und ruhig. Der Leser hat Zeit, Ember kennen zu lernen und sich an sie zu gewöhnen. Schon auf den ersten Seiten wird jedoch klar, dass wir nur die Ember nach dem Unfall kennen lernen, der die „alte Ember“ und deren altes Leben, seltsam vorkommt. Sie versucht wieder in ihr Alltagsleben einzufinden, geht zur Schule, trifft ihre Freunde und dennoch ist vieles anderes. Sie fühlt sich unwohl in ihrem alten Zimmer. Viele Dinge sind ihr fremd. Wenn der Unfall zur Sprache kommt, ist es nicht nur schwer für Ember, sondern auch für ihr Umfeld. Die Atmosphäre scheint sich zu verkrampfen, da jeder vorsichtig mit ihr ist. Doch Ember beginnt sich langsam zu erinnern. Sie war nicht alleine in der Unfallnacht. Mit ihr im Auto war Anthony. Doch sie hat keinerlei Erinnerung daran, wer er war und wieso sie ihn mitgenommen hat. Ihre Familie und ihre beste Freundin Rachel scheinen jedoch mehr zu wissen und erzählen Ember nicht die volle Wahrheit. So macht sie sich auf die Suche nach ihren Erinnerungen. Dabei begegnet sie Kai. Kai, der sie besser zu kennen scheint, als er es zunächst zugibt. Kai, den sie zu mögen beginnt. An „Alles, was ich von mir weiß“ mochte ich wirklich am allermeisten die Thematik des Vergessens und Protagonistin Ember. Ihre Geschichte hat mich wirklich mitgerissen. Generell mag ich Romane, in denen es um verlorene Erinnerungen und das Wiederfinden von ihnen geht, sehr gerne, da ich dies wirklich sehr interessant finde. Einerseits ist es schwer für die betroffene Person, da ihr ganze Zeitabschnitte fehlen, andererseits ist es aber auch für das Umfeld nicht sehr leicht. Diese Schwierigkeiten im Umgang mit Amnesiepatienten greift „Alles, was ich von mir weiß“ sehr berührend auf und lässt den Leser einen sehr guten Eindruck in die Gefühlswelt der Figuren haben. Vor allem Ember verdeutlicht sehr schön, wie schwer es für Betroffene ist, ohne die Erinnerungen leben zu müssen und wie nicht nur dieser Verlust sie belastet, sondern auch die traurigen Gesichter ihrer Freunde und Familie. Adele Griffin hat es hier zudem geschafft Embers Suche nach dem Selbst mit einer zarten Liebesgeschichte zu verknüpfen, die wirklich das Herz berührt. Auf der Suche nach dem fehlenden Puzzleteil in ihrem Gedächtnis, steht Ember vor vielen tiefschürfenden Fragen. Sie scheint sich selber nicht richtig zu kennen, wie soll sie sich da noch auf einen neuen Freund einlassen? Bei der Lektüre dieses Romans war das Innenleben und die Gefühlswelt der Protagonistin jederzeit so real und greifbar, dass ich als Leser das Gefühl hatte, alles selber zu durchleben. Embers Gefühle haben sich auf mich übertragen, mich mit ihr fühlen lassen und das sogar bis zu dem Punkt, an dem ich Embers Fragen auf mein eigenes Leben übertragen habe. „Alles, was ich von mir weiß“ regt den Leser dazu an, über sein eigenes Leben nachzudenken. Zu hinterfragen, ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist oder ob man nicht doch stehen bleiben sollte und den Weg verlassen sollte, um einen neuen zu beschreiten. Fazit Mit „Alles, was ich von mir weiß“ hat Adele Griffin einen tiefgründigen Roman geschrieben, der dem Leser nicht nur einen wunderbaren Einblick in das Thema des Gedächtnisverlustes und der Gefühlswelt betroffener Personen gibt, sondern der darüber hinaus auch den Leser selbst dazu anregt, über sein Leben zu reflektieren. Die Figuren sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen, da ihre Gefühlswelt sehr treffend und gut nachvollziehbar dargelegt wurde. Der Fokus der Autorin liegt definitiv auf den Figuren, sodass sich die Geschichte sehr intensiv entfalten konnte. In diesem Roman geht es nicht nur die Suche nach den Fäden, die einen zusammen halten, Adele Griffin hat hier viel mehr geschaffen, sie hat die ernste Thematik des Vergessens mit einer zarten Liebesgeschichte und tiefgründigen Gedanken verbunden und zieht so die Leser in ihren Bann. 5 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

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Sechs verlorene Wochen
von Cindy am 14.09.2015

"Alles, was ich von mir weiß" behandelt ein Thema, das von sich aus schon ganz viel Spannungspotenzial besitzt: Gedächtnisverlust. Nicht nur, weil es spannend sein könnte aufzuarbeiten, was denn in der verlorenen Zeit geschehen ist, sondern auch, weil ich es unglaublich interessant finde, wie die Betroffenen und deren Umgebung... "Alles, was ich von mir weiß" behandelt ein Thema, das von sich aus schon ganz viel Spannungspotenzial besitzt: Gedächtnisverlust. Nicht nur, weil es spannend sein könnte aufzuarbeiten, was denn in der verlorenen Zeit geschehen ist, sondern auch, weil ich es unglaublich interessant finde, wie die Betroffenen und deren Umgebung damit umgehen. All dies habe ich mir von diesem Buch über die junge Frau Ember, die nach einem schweren Autounfall sechs Wochen ihres Lebens vergessen hat, erhofft und, wenn auch nur teilweise, aber auf außergewöhnliche Weise bekommen. Diese Geschichte beginnt an einem Tag, an dem Ember wieder aus der Reha zurück nach Hause zu ihren Eltern gehen darf. Nach dem Unfall lag sie einige Wochen im Krankenhaus und verbrachte danach noch viele Monate in der Reha. Sie hat einige schwere Verletzungen davongetragen und musste natürlich erst mal wieder lernen mit ihrem geschwächten Körper umzugehen. Auch die vergessenen sechs Wochen vor dem Unfall verursachten ihr immer wieder Sorgen. Als sie dann wieder Zuhause ist, wird sie zwar herzlichen empfangen, aber doch auch sehr vorsichtig. Sie wird wie ein rohes Ei behandelt und fühlt sich dabei sehr schnell eingeengt von zu viel Fürsorglichkeit. Zudem merkt Ember schnell, dass ihr nicht alles gesagt wird. Zuerst ist da der junge Mann, der beim Unfall auch mit im Auto saß, aber da scheint noch viel mehr zu sein. Embers Sicht führt uns durch ihr Leben nach der Reha und somit beginnt das Buch recht ruhig. Der Schreibstil ist gefühlsbetont und nachdenklich und beschäftigt sich viel mit Embers Gedanken. Durch den eher stillen Einstieg in die Geschichte konnte ich mich persönlich schnell und gut in Embers Gedankenwelt einfühlen und war deshalb unglaublich interessiert, wie ihr alltägliches Leben nun mit dem Gedächtnisverlust weitergeht. Auch wenn es nur sechs Wochen sind, die ihr fehlen, scheinen sich diese wie ein riesiges Loch in ihren Gedanken anzufühlen. Schließlich ist es nicht nur die Unfallnacht, die ihr fehlt. Wenn man so etwas noch nie erlebt hat, kann man sich das wahrscheinlich nicht mal im geringsten vorstellen, bei "Alles, was ich von mir weiß" hatte ich aber zumindest das Gefühl, dass es sich dem Thema annähern konnte. Besonders eindringlich wurden hier auch die Reaktionen der Menschen um Ember herum beschrieben. Da waren nicht nur ihre Eltern, sondern auch Freunde oder bloße Bekannte. Niemand schien so recht zu wissen, wie man nun mit ihr umgehen sollte, was man sagen darf und was nicht. In dem Zusammenhang spielen auch die sechs vergessenen Wochen eine Rolle, denn Ember selbst scheint in dieser Zeit eine ganz andere Person gewesen zu sein, die aber niemand so richtig mehr haben will. Alle scheinen froh zu sein, dass sie wieder die alt bekannte Ember haben. Viele, viele Seiten über hat sich in meinen Augen einfach jeder verdächtig gemacht, der offensichtlich nicht alles aus- oder angesprochen hat. Genau das hat wiederum enorm zum Spannungsaufbau beigetragen. So interessant die Reaktionen der anderen Personen auch waren, so hätte ich mir doch gewünscht, dass sie mehr sein könnten als bloß stereotype und besorgte Menschen. Da wirklich alles nur aus Embers Sicht beschrieben ist, bekommt der Leser natürlich auch nur diese mit, sodass besonders ihre Eltern schnell zu nervigen, übereifrigen und nervösen Menschen degradiert werden und ihre beste Freundin oft mehr eifersüchtig als froh wirkt. Hier wären weitere Sichtweisen oder auch nur erklärende Szenen wichtig gewesen, um diese Personen aus dem Klischee herauszuholen. Ember, die den neuen Alltag auf sich zukommen lassen soll, um die vergessene Zeit ganz von allein wieder zu bekommen, ist ein Charakter, der mich zweigespalten zurückgelassen hat. So ruhig das Buch auch angefangen hat, so schnell wird klar, dass Ember nicht immer ein leiser oder sanfter Mensch ist. Sie entwickelt mit der Zeit ihre eigene "Kopf durch die Wand"-Methode, die ihr vielleicht Ergebnisse bringt, irgendwann allerdings nur noch fürchterlich egoistisch wirkt. Ich suche zwar per se nicht ständig Charaktere, die ich sympathisch finden kann, aber hier fand ich die Entwicklung wirklich schade. Vor allem, weil sich dadurch viele Situationen andauernd wiederholt haben, beispielsweise Szenen, bei denen Ember viel zu spät nach Hause kam und mal wieder genervt war von der Sorge ihrer Eltern, die stundenlang gebangt hatten. Was ihr allerdings während dieser spontan Aktionen passiert, ist wiederum ziemlich faszinierend, weil sich hier eine kleine, aber intensive Liebesgeschichte entwickelt. Sie trifft Kai, Kai trifft Ember und beide werden gleich unglaublich voneinander angezogen. Eine frische Liebe, die fast surreal wirkte und beim Lesen viel Spaß machte. "Alles, was ich von mir weiß" ist nicht nur ein Buch, das einen schweren Unfall, Schuldgefühle und einen Gedächtnisverlust aufarbeitet, sondern auch eine Suche nach sich selbst. Ember, die sich durch die lange Zeit in der abgeschiedenen Reha-Klinik gar nicht mehr zu kennen scheint, fühlt sich langsam wieder in sich selbst ein. Es ist ein spannendes Buch voller Geheimnisse mit einer überraschenden Wendung, die dem Gedächtnisverlust noch ein weiteres Level verpasst. Für mich war die Wendung an sich nichts, das mich vom Hocker gerissen hätte (dafür sind mir ähnliche Überraschungen in letzter Zeit zu oft begegnet), aber sie war dennoch kaum vorauszusehen und besonders die Erklärungen haben mich überzeugt. Trotz einiger Längen durch Wiederholungen empfehle ich dieses Buch allen weiter, die sich für das Thema Gedächtnisverlust interessieren.

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