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Als Schisser um die Welt

Die Geschichte von einem, der mitmusste

(1)
Pauschaltourismus, Strandurlaub und Stadtrundfahrten waren gestern – heute gehen wir Bergsteigen im Himalaya oder machen Hundeschlittenrennen in Alaska. Alles ist möglich, kein Ziel unerreichbar! Und doch gibt es Leute, die wollen gar nicht weg. Der Schisser zum Beispiel würde lieber zu Hause bleiben. Das Problem ist nur: Seine Frau liebt Abenteuerreisen. Und er liebt seine Frau. Also verbringt er seine Freizeit notgedrungen überall, nur nicht auf dem geliebten Sofa. Erspart bleibt ihm auf seinen unfreiwilligen Reisen rund um den Globus natürlich nichts: menschenfressende Riesenechsen, Wildwasserrafting mit Zahnverlust, Safari im Schweinsgalopp, auf dem Elefanten durch den Dschungel und dabei immer mit den Nerven zu Fuß. Dies ist die Geschichte von einem, der mitmusste ...


Rezension
»Urkomisch!«
Portrait
Eigentlich hatte der Illustrator und Marketingmann Jan Kowalsky, geboren 1976, gar keine Lust auf abenteuerliche Fernreisen. Erst seine Frau musste ihn zu seinem Glück zwingen. Was als Schocktherapie begann, endete in einer Leidenschaft fürs Reisen, die beide inzwischen schon um die halbe Welt geführt hat.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.06.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641130381
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 2.887
eBook (ePUB)
7,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Tanja Schröder, Thalia-Buchhandlung Lemgo

Egal ob auf den höchsten Berg oder in die tiefste Schlucht- der Schisser muss mit! Man lacht und leidet in jedem Kapitel mit ihm, tolles Buch was wirklich Lust auf Reisen macht! Egal ob auf den höchsten Berg oder in die tiefste Schlucht- der Schisser muss mit! Man lacht und leidet in jedem Kapitel mit ihm, tolles Buch was wirklich Lust auf Reisen macht!

Katrin Grünwald, Thalia-Buchhandlung Neunkirchen

Für mich definitiv eines der unterhaltsamsten Bücher, die ich je gelesen habe! Egal, ob man abenteuerlustig oder selbst ein Schisser ist, man wird beim Lesen garantiert lachen! Für mich definitiv eines der unterhaltsamsten Bücher, die ich je gelesen habe! Egal, ob man abenteuerlustig oder selbst ein Schisser ist, man wird beim Lesen garantiert lachen!

Nicole Simic, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Das Buch ist lustig geschrieben und lässt einen als Leser teilhaben an diversen Reisen rund um die Welt. Eine ganz neue Reiseberichterfahrung, voller Humor und witziger Ideen. Das Buch ist lustig geschrieben und lässt einen als Leser teilhaben an diversen Reisen rund um die Welt. Eine ganz neue Reiseberichterfahrung, voller Humor und witziger Ideen.

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Kundenbewertungen


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Köstliche Unterhaltung!
von Gabi aus St. Pölten am 21.07.2016

Lustig und sehr bildlich, sodass nachvollziehbar, schildert Jan Kowalsky seine Erlebnisse auf den Urlaubsreisen. Eine hervorragende Urlaubslektüre, sehr kurzweilig und zu empfehlen.

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Für Schisser und Abenteurer
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 11.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

»Ich wurde 1976, im »Jahr des Drachen«, geboren. Passender wäre wohl das Jahr davor gewesen. 1975 gilt im chinesischen Kalender als das »Jahr des Hasen«. Denn ich muss zugeben: Ich bin ein Schisser. Ich wittere Gefahr, wo keine ist, ich bin ein extrem penibler Kontrolleur (Stichwort »Herd aus?«) und Fan... »Ich wurde 1976, im »Jahr des Drachen«, geboren. Passender wäre wohl das Jahr davor gewesen. 1975 gilt im chinesischen Kalender als das »Jahr des Hasen«. Denn ich muss zugeben: Ich bin ein Schisser. Ich wittere Gefahr, wo keine ist, ich bin ein extrem penibler Kontrolleur (Stichwort »Herd aus?«) und Fan der entspannten Wiederholung: gleiches Urlaubsziel, gleicher Italiener, immer Spaghetti carbonara. Dann traf ich meine Frau Sarah. Sie ist Ärztin und überhaupt kein Fan von wiederkehrenden Handlungsmustern. Denn sie liebt das Neue, das Aufregende, das »Abenteuer«. Sie will herumkommen und was von der Welt sehen. Seit wir uns kennen, lautet daher das Reisemotto: Sie hat Spaß und ich ein Problem. Dies ist die Geschichte von einem, der mitmusste.« Der Schisser liebt also seine Sarah und weil das so ist, lernt er - gezwungenermaßen - an ihrer Seite die Welt kennen, und zwar von ihrer abenteuerlichsten Seite. Sarah mag alles, was möglichst nichts mit Pauschaltourismus zu tun hat. Das fängt bei der Anreise an, setzt sich bei der Unterbringung fort und wird meist durch irgendwelche abenteuerlichen Unternehmungen vor Ort gekrönt. Der Schisser an ihrer Seite erleidet eine Panikattacke nach der nächsten... »Als ich bei der Koppel eintraf, ließ ich mich auf den nächstgelegenen Stuhl sinken. Ich war fertig mit der Welt und fragte mich, wieso ich mein Leben für so einen Irrsinn auf Spiel setzte. Dann kam Sarah mit drei Flaschen eiskaltem Bier um die Ecke. Wir stießen an. Eins musste man Nahtoderfahrungen lassen: Das Bier danach schmeckt wirklich erstklassig.« Was hab ich gelacht! Vom Anfang bis zum Ende war dies ein Buch, aus dem ich meiner Umwelt immer wieder laut Passagen vorlesen musste (weil alleine lachen nur halb so lustig ist ;-) Sowohl der Schisser als auch seine Sarah waren mir schwer sympathisch! Einige Ängste des Schissers konnte ich sehr gut nachvollziehen, über andere habe ich grinsend den Kopf geschüttelt. Bei aller Paranoia blieb er aber zu jeder Zeit ein liebenswerter Charakter. Die regelmäßigen Besuche bei dem Hausarzt seines Vertrauens zogen sich schon beinahe wie ein Running Gag durchs Buch. Sarah könnte man theoretisch für rücksichtslos halten (was mutet sie dem armen Mann nur zu?), aber tatsächlich wirkt auch sie als Charakter sehr sympathisch. Und ihre herzhaft trockene Art hat mich regelmäßig zum Lachen verleitet... »Es ist uns echt schon lange kein anderes Auto mehr entgegengekommen«, flüsterte ich Sarah zu. »Stimmt!«, sagte sie. »Ist es nicht großartig? Das ganze Panorama, nur für uns allein!« Zu den vielen lustigen Szenen einer Ehe gibt es reichlich Interessantes, Lustiges und Schönes über viele tolle Fernziele auf diesem Planeten. Da sich die beiden konsequent abseits der üblichen Tourismus-Pfade bewegen, erfährt man sehr viel Landestypisches. Bei so manchen kulinarischen Besonderheiten musste ich kräftig schlucken, aber dafür waren viele Beschreibungen von Landschaft oder Sehenswürdigkeiten so verlockend, dass ich am liebsten gleich meinen Koffer gepackt hätte. Ein weiteres Highlight im Buch sind die zahlreichen Illustrationen, die absolut treffend gezeichnet und gleichfalls urkomisch sind. Der Schisser mag ein überängstlicher Typ sein, aber schreiben und zeichnen kann er großartig - und manchmal wird er sogar poetisch, wenn er zum Beispiel ein Liebesgedicht an seine Couch verfasst. Fazit: Ein Buch, das Schisser und Abenteurer gleichsam lieben können. Tolle Reiseberichte, herrlich komisch und mit liebenswerten Charakteren. Gerne mehr davon!

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...von einem, der mitmuss
von Marakkaram aus dem Emsland am 10.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

...und so sehr man auch über ihn schmunzelt, man kann ihn oftmals auch ein kleines bisschen verstehen. Ja, Man(n) hat es schon nicht leicht, wenn die eigene (Traum) Frau incl. Familie Globetrotter, ferne Welten-Entdecker, ja, einfach Abenteurer sind und man selber doch eher zur Gattung Hasenfuß, Sicherheitsfanatiker und immer-für-alle-Fälle-gerüstet-sein, gehört. Da... ...und so sehr man auch über ihn schmunzelt, man kann ihn oftmals auch ein kleines bisschen verstehen. Ja, Man(n) hat es schon nicht leicht, wenn die eigene (Traum) Frau incl. Familie Globetrotter, ferne Welten-Entdecker, ja, einfach Abenteurer sind und man selber doch eher zur Gattung Hasenfuß, Sicherheitsfanatiker und immer-für-alle-Fälle-gerüstet-sein, gehört. Da wird schon, das in angesäuselter romantischer Stimmung geflüsterte "Ich wär so gern mit dir auf einer einsamen Insel - nur wir zwei" zack, sofort mal wörtlich genommen. Ein herrliches Buch mit Reiseberichten der ganz anderen Art. Hier und da ein wenig überdreht, vom Kern her aber wohl immer dicht an der Wahrheit, ist sie die perfekte Lektüre für alle Couchpotatos oder auch grade für alle Abenteurer, die einmal ganz, ganz tief in das Herz der Anderen hineinschauen und fühlen möchten. Mir hat es jedenfalls einige großartige Stunden beschert. Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig ohne irgendwie flapsig oder zu gewollt witzig rüberzukommen. Und auch die kleinen comicartigen Zeichnungen machen Spaß und lassen einen zusätzlich nochmal grinsen. Fazit: Eine kurzweilige Lektüre, bei der man aus dem Schmunzeln gar nicht mehr rauskommt und dann nicht einmal mehr den Schaffner anbrummen kann, weil der Zug schon wieder seit 1 Stunde mitten in der Pampa stehengeblieben ist, denn das ist ja eigentlich harmlos, verglichen mit den Abenteuern und Gefahren, die in weiter Ferne auf einen lauern.

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1 0
„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ (Matthias Claudius)
von Liane Marth / LimaKatze am 23.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

ZUM INHALT: „Ich wurde 1976, im »Jahr des Drachen«, geboren. Passender wäre wohl das Jahr davor gewesen. 1975 gilt im chinesischen Kalender als das »Jahr des Hasen«. Denn ich muss zugeben: Ich bin ein Schisser. ..." So beginnt der Autor in seinem Vorwort mit den Erzählungen über seine Fernreisen, auf... ZUM INHALT: „Ich wurde 1976, im »Jahr des Drachen«, geboren. Passender wäre wohl das Jahr davor gewesen. 1975 gilt im chinesischen Kalender als das »Jahr des Hasen«. Denn ich muss zugeben: Ich bin ein Schisser. ..." So beginnt der Autor in seinem Vorwort mit den Erzählungen über seine Fernreisen, auf die er sich einst nur seiner abenteuerlustigen Frau zuliebe einließ. Von Kindheit an daran gewöhnt ohne Risiken und auf Sicherheit bedacht durch das Leben zu gehen, ist eine Fernreise für den Autor bis dato undenkbar. Sogar die Ferien mit den Eltern gingen ausnahmslos auf Nummer sicher. Sie fanden alljährlich in Dänemark statt, ganz nach dem Motto: Da weiß man, was man hat! Und wenn jemand, so wie der ängstliche Verfasser dieses Buches, sogar ein Gedicht über sein heißgeliebtes Sofa schreibt, ist das doch sehr bezeichnend. Seine geliebte Frau Sarah, die durch ihr Elternhaus ganz anders geprägt wurde, ist da aus einem ganz anderen Holz geschnitzt. Durch ihre Abenteuerlust, die sich zum Leidwesen des Autors auch auf ihre gemeinsame Urlaubsplanung ausdehnt, wird der Reisemuffel nun gezwungen die Sicherheit seines Schneckenhauses zu verlassen. Bereits bei dem Gedanken daran, und erst recht bei der Durchführung der Reisepläne, ereilt ihn somit eine Panikattacke nach der anderen. Schließlich lauern auf solchen Reisen alle möglichen Gefahren, angefangen bei fremdartigen wilden Tieren bis hin zu todbringenden tropischen Krankheiten. Ganz zu schweigen von den zweifelhaften Hygiene- und Sicherheitsstandards und fragwürdigen Essensgewohnheiten. Der höchst reiseunlustige Autor kann und will zunächst einfach nicht verstehen, warum man sich so etwas antun sollte. Ein Abenteuergeist und ein Couchpotato, kann das gutgehen?! Weil Sarah zu Anfang auf Biegen und Brechen einfach ihr Ding durchziehen will, wird ihre Beziehung zueinander auf eine harte Probe gestellt. Ihr Mann wiederum will seine Ängste anfangs noch verbergen, doch das gelingt ihm natürlich nicht sehr lange. Einsicht und Kompromissbereitschaft sind hier gefragt, und zwar auf beiden Seiten. Und manchmal verleiht die Liebe ja sogar Flügel. … *** MEIN FAZIT: Dieses Buch bietet wirklich jede Menge Lesevergnügen. Auf äußerst humorvolle Art und Weise erzählt der Autor Jan Kowalsky hier von seinen Reisephobien, sowie von seinem Bemühen ihnen entgegenzuwirken. Der angewandte Schreibstil und die amüsanten Illustrationen haben mir dabei viel Freude gemacht. Das gilt auch für die Schilderungen über seine Reiseeindrücke, in denen der Autor sehr lebendig von Land und Leuten berichtet, so dass beim Lesen die entsprechenden Bilder im Kopf entstehen und mehr als einmal das eigene Fernweh angeknipst wird. Indem der Autor sich so offen und selbstironisch zu seinen Ängsten bekennt, macht ihn das für den Leser sehr sympathisch. Leider war nach meinem Empfinden die eine oder andere Panikdarstellung doch ein wenig überdosiert, zu überspitzt. Das hätte dieses Buch gar nicht nötig gehabt und war auch der Grund, warum mich die Lektüre nach einem fulminanten Einstieg dann in der Mitte doch etwas verloren hat. Mit den letzten Kapiteln konnte der Autor mich allerdings wieder für sein Buch gewinnen, da hier mehr Gefühl und viele wunderbare Reiseeindrücke in den Vordergrund rückten. Deshalb hat mir dieser Leseabschnitt letztendlich ganz besonders gefallen. Insgesamt gesehen vergebe ich für diesen abwechslungsreichen und kurzweiligen Reisebericht sehr gerne vier Sterne, mit starker Tendenz zu fünf Sternen. Und ganz zum Schluss möchte ich auch noch die hochwertige Verarbeitung des Buches lobend erwähnen, die mich überrascht und sehr gefreut hat.

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Das Logbuch des Todes
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 16.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Das Leben könnte so schön sein. Jan könnte gemeinsam mit seiner Frau seine wohlverdienten Urlaube in Dänemark verbringen, wie er es schon 15 Jahre lang mit seinen Eltern gehandhabt hatte. Da gibt es nichts, was einen überraschen würde, keine fremden oder wilden Tiere und es wäre auch nicht allzu... Das Leben könnte so schön sein. Jan könnte gemeinsam mit seiner Frau seine wohlverdienten Urlaube in Dänemark verbringen, wie er es schon 15 Jahre lang mit seinen Eltern gehandhabt hatte. Da gibt es nichts, was einen überraschen würde, keine fremden oder wilden Tiere und es wäre auch nicht allzu weit weg von zu Hause. Keine todbringenden Krankheiten, die irgendwo lauern würden, nichts, was gefährlich wäre. Das alles könnte Jan machen, wenn er nicht mit Sarah verheiratet wäre. Sarah hat von Urlaub jedoch völlig andere Vorstellungen als Jan und damit fängt dessen Dilemma an, denn Urlaub ohne Sarah ist keine Option für ihn. Sarah zieht es in exotische Länder, weit weg von zu Hause und Jan, der seine Frau liebt, muss mit. Jan ist ein Schisser, wie er im Buche steht. Es gibt nichts, wovor er nicht Angst hat. Sein Kopfkino geht schon los, bevor sie überhaupt losgeflogen sind. Die Gedanken, was alles passieren kann, in welche Gefahren sie sich bringen, lassen ihn nicht los, auch wenn er das gerne möchte. Seine Gedanken drehen sich um Krankheiten und Unglücksfälle, die sich ereignen können, so dass es ihm oftmals nicht gelingt, sich im Urlaub zu erholen oder ihn gar zu genießen. Als Leser darf man sich gemeinsam mit ihm und Sarah auf die Reise machen nach Bali, China, Japan, New York, Laos, Sri Lanka und Australien. Alles gut ausgesuchte Ziele, die ihm vor der Reise bereits den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Aber einmal auch entführen sie uns nach Europa, zu einem Aktivurlaub in Slowenien, den sich Jan auch völlig anders vorgestellt hatte. Diesen treten sie im "Knacki" an, einem alten VW-Bus von Sarahs Vater. Sie lassen nichts aus, wagen vieles, sehen unglaublich viel und machen Lust, das alles auch einmal zu sehen, was die beiden erlebt haben. Sie nächtigen in einsamen Hütten, reiten auf Elefanten, besteigen Berge, machen Safari-Touren oder auch Wildwasserrafting. Auf ihren Reisen machen sie Bekanntschaft mit den eigentümlichsten kulinarischen Gerichten und Geflogenheiten der Einheimischen, die mehr als gewöhnungsdürftig sind. Nicht alles stecken sie locker weg. Jan hat Angst, sich die Malaria zu holen, vor Spinnen, vor Quallen, vor Höhe und wer weiß was nicht alles. Er weiß, dass er ein Schisser ist und versucht, es zu bekämpfen, aber er kann nicht aus seiner Haut. Sarah kann das nicht wirklich nachvollziehen und so kommt es irgenwann auch einmal zu einem wirklich großen Krach. Jan zeigt uns, dass man alles erreichen kann, selbst seine eigene Angst überwinden oder einfach nur nach dem Motto handeln, Augen zu und durch. Er stellt sich seiner Angst, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Über viele seiner Angstneurosen kann man als Leser nur schmunzeln, ist ja auch einfach, denn sie betreffen einen ja nicht. Einige konnte ich gut nachvollziehen und ich weiß nicht, wie ich in einigen Situationen gehandelt hätte. Mit Sicherheit hätte auch mir die Angst im Nacken gesessen. Das Buch ist unterhaltsam und führt den Leser an fantastische Orte, die traumhaft schön sein müssen. Jan Kowalsky ist nicht nur der Autor des Buches, er hat auch die witzigen Karikaturen im Buch selbst gezeichnet. Wahrscheinlich sind das Abbildungen aus seinem Urlaubstagebuch, dem "Logbuch des Todes", wie er es nannte. Die Ziele der beiden machen neugierig auf die Länder, die sie bereist haben, so dass man sie selbst bereisen möchte. Es ist fast wie ein Reiseführer mit Dingen, die man unbedingt machen sollte. Das Buch ist eine herrliche Urlaubslektüre, die man aber auch während der restlichen Zeit im Jahr lesen kann.

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ausgesprochen witzig und kurzweilig geschrieben- vor allem auch, wenn man das eine oder andere Reiseziel bereits kennt. Leioder ist es aber stellenweise auch wenig gluabwürdig geschrieben, denn irgendwann nimmt man dem "Helden" einfach nicht mehr ab, dass er tatsächlich lieber auf der Couch wäre

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