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Als wir Schwestern waren

Roman

(3)
Die Liebe zweier Schwestern. Ein Krieg, der sie trennt. Ein Kind, für das sie alles tun würden.


Hamburg, 1916. Vivianne und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Vivianne schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten …



Portrait
Marie Jansen ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die zuvor erfolgreich exotische Sagas veröffentlicht hat. Mit Als wir Schwestern waren erfüllt sie sich den Wunsch, eine große Familiengeschichte zu erzählen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und ihren Pferden in Norddeutschland.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7341-0007-9
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 188/116/30 mm
Gewicht 312
Verkaufsrang 67.396
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Gefühlvolle Lebensgeschichte zweier Schwestern
von einer Kundin/einem Kunden aus Blumberg am 29.07.2016

Simone ersteigert im Jahre 2013 für eine Kundin zwei Koffer und einen Sattel. Da der Auftrag ohne Absender mit der Post kam, kennt sie den Namen ihrer Kundin nicht. Leider meldet sich diese nach der Versteigerung nicht und so entschließt sich Simone, die Koffer zu öffnen, um eventuell einen... Simone ersteigert im Jahre 2013 für eine Kundin zwei Koffer und einen Sattel. Da der Auftrag ohne Absender mit der Post kam, kennt sie den Namen ihrer Kundin nicht. Leider meldet sich diese nach der Versteigerung nicht und so entschließt sich Simone, die Koffer zu öffnen, um eventuell einen Hinweis zu finden, der sie auf die Spur ihrer Kundin führen könnte. Dabei entdeckt sie Tagebücher und Briefe, die die Lebensgeschichte zweier Schwestern über mehrere Jahrzehnte an den Tag bringen. Sie macht sich schließlich auf die Suche nach einer der Schwestern ohne zu ahnen, dass diese Begegnung ihr ganzes Leben verändern wird. Cover: Eine junge, hübsche Frau betrachtet ein Spielzeugkarussell. Das Cover erscheint interressant, doch erst beim Lesen entdeckt man, dass Zirkuspferde in diesem Buch eine wichtige Rolle spielen. Die Autorin erzählt sehr glaubhaft die Lebensgeschichte zweier Schwestern über zwei Weltkriege hinaus. Interressant ist dabei die abwechselnde Erzählung aus der Vergangenheit in Form von Briefen und Tagebüchern, und das heutige Erleben von Simones Leben in der Gegenwart. Allerdings wurden manche Passagen etwas zu detailgetreu ausgeführt, sodass der Leser dazu neigt, einzelne Stellen zu überblättern, um der eigentlichen Handlung weiter folgen zu können. Dafür ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten habe ich beim Lesen mit den Protagonisten mitgelitten und freute mich über den gut ausgewählten Schluss. Fazit: Glaubhafte Lebensgeschichte zweier Schwestern, die ein Bild auf frühere Zeiten wirft. Empfehlenswert.

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Das Band der Schwestern riss nie
von drei Lockenköpfe am 23.03.2016

Wir dürfen einen Einblick in das Jahr 1916 werfen. Die beiden Schwestern Vivianne und Elisabeth leben behütet im Haus ihrer Eltern. Sehr unterschiedlich gehen sie mit ihrem Leben und dem Krieg um. Als die Eltern Vivianne verheiraten wollten flieht sie. Über viele Jahre schreiben sich die Schwestern heimlich. Der Autorin Marie... Wir dürfen einen Einblick in das Jahr 1916 werfen. Die beiden Schwestern Vivianne und Elisabeth leben behütet im Haus ihrer Eltern. Sehr unterschiedlich gehen sie mit ihrem Leben und dem Krieg um. Als die Eltern Vivianne verheiraten wollten flieht sie. Über viele Jahre schreiben sich die Schwestern heimlich. Der Autorin Marie Jansen ist es geschickt gelungen hier zwei Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen. Zum einen erzählen die Schwestern aus ihrem Leben. Zum anderen erleben wir mit der Auktionsagentin Simone Berger wie sie im Jahr 2013 die Geheimnisse der damaligen Zeit lüftet. Die Charaktere sind sehr fein ausgearbeitet. Detailliert und authentisch lernten wir die Protagonisten kennen. Sie haben ihre Ecken und Kanten was sie echt wirken liessen. Auch die Kulissen wurden sehr gut beschrieben. Gerade die Beschreibungen ab dem Jahr 1916 fand ich sehr interessant. Einige geschichtliche Eckdaten begleiteten den Roman. Also nicht nur unterhaltsam sondern auch lehrreich ;-). Hier wird deutlich das die Kinder der Kriegszeit vieles nicht wussten und einiges nicht wissen wollten. Der Schreibstil hat mich gefesselt. Wunderbar flüssig und bildhaft wird der Leser von einem Jahrhundert ins andere begleitet. Simone findet in einer alten Kleiderkiste Tagebücher und Briefe einer längst vergessenen Zeit. Die Tagebucheinträge und Briefe waren sehr gefühlvoll geschrieben. Sie ergänzten sich fast lückenlos. Ein wenig unnatürlich fand ich den Drang von Simone von jetzt auf gleich nach Frankreich zu reisen. Vielleicht war dies aber zu dem Zeitpunkt ihre Flucht vor dem Alltag. Die Geschichte von Simone Berger war leider vorhersehbar. Dennoch konnte mich das Buch begeistern. Der Einblick in die Vergangenheit hat mir sehr gut gefallen. Vivianne und Elisabeth haben mich auf eine atemberaubende Reise eingeladen. Beide Frauen, so unterschiedlich sie auch waren, Marie Jansen hat mich mit ihrem Roman "Als wir Schwestern waren" berührt. Das Band der Schwestern riss nie. Eine tolle spannende Familiengeschichte. === Die Autorin === Marie Jansen ist das Pseudonym einer deutschen Autorin, die zuvor erfolgreich exotische Sagas veröffentlicht hat. Mit Als wir Schwestern waren erfüllt sie sich den Wunsch, eine große Familiengeschichte zu erzählen. Die Autorin lebt mit ihrer Familie und ihren Pferden in Norddeutschland.

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Fesselnde Familiensaga
von einer Kundin/einem Kunden aus Vechta am 10.03.2016

Klappentext: Hamburg, 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht... Klappentext: Hamburg, 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf. Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe. Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten Meine Meinung: Der Roman handelt von dem Schicksal zweier Schwestern, welches sich bis auf die Gegenwart auswirkt. Das Ganze spielt in zwei Zeitebenen, was ich sehr spannend finde. Ich habe mich von Anfang an gefragt, was die Personen miteinander zu tun haben, habe mit ihren Schicksalen mitgefiebert, war oftmals entsetzt, erstaunt und einfach nur angetan. Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet, und ich konnte mir alles gut vorstellen: diese Zerrissenheit der Schwestern, die schrecklichen Zustände während der beiden Weltkriege, gesellschafliche Zwänge… Einiges war dann doch vorhersehbar, was ich in dieser Art Roman aber nicht so schlimm finde. „Als wir Schwestern waren" ist ein tolles Buch für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa. Empfehlenswert für Leser, die Familiensagen mit etwas Herzschmerz mögen: 4/5 ****

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