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Am Abend des Mordes / Inspektor Barbarotti Bd.5

Roman

(5)
Wird Barbarotti aufs Abstellgleis befördert? Nach einem persönlichen Schicksalsschlag soll er sich mit dem Fall eines fünf Jahre zuvor spurlos verschwundenen Elektrikers beschäftigen. Nicht nur Kollegin Backman fragt sich, ob es sich hierbei nicht nur um eine Form von Beschäftigungstherapie für einen trauernden und labilen Kollegen handelt. Und es sieht auch ganz so aus, als sei Barbarotti nun zum Spezialisten für sogenannte »kalte Fälle« geworden, deren tatsächliche Lösung zweifelhaft ist. Tatsächlich lebte besagter Elektriker zum Zeitpunkt seines Verschwindens mit einer Frau zusammen, die bereits einmal einen Mord begangen und dafür elf Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Nur beweisen konnte man ihr in diesem Fall nichts: denn ohne Leiche, keine Mörderin. Doch Gunnar Barbarotti tut das, was er am besten kann: Er ermittelt. Mosaiksteinchen um Mosaiksteinchen setzt er zusammen, und als er schließlich begreift, was gespielt wird, hat das weitreichende Konsequenzen …



Portrait
Håkan Nesser, geboren 1950, ist einer der interessantesten und aufregendsten Krimiautoren Schwedens. Für seine Kriminalromane um Kommissar Van Veeteren erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, sie sind in mehrere Sprachen übersetzt und wurden erfolgreich verfilmt. Daneben schreibt er Psychothriller. "Kim Novak badete nie im See von Genezareth" oder "Und Piccadilly Circus liegt nicht in Kumla" gelten inzwischen als Klassiker in Schweden, werden als Schullektüre eingesetzt, und haben seinen Ruf als großartiger Stilist nachhaltig begründet. Håkan Nesser lebt mit seiner Frau in London und auf Gotland. 2011 wurde er mit dem "Ripper Award", dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet.
Paul Berf, geb. 1963 in Frechen bei Köln, lebt nach seinem Skandinavistikstudium als freier Übersetzer in Köln. Er übertrug u. a. Henning Mankell, KjellWestö, Aris Fioretos und Selma Lagerlöf ins Deutsche. 2005 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 10.03.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74783-2
Verlag btb
Maße (L/B/H) 187/118/35 mm
Gewicht 385
Originaltitel Styckerskan från Lilla Burma
Verkaufsrang 19.677
Buch (Taschenbuch)
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„Barbarotti in Not“

Martina Wolf, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

Alle Barbarotti-Fans seien gewarnt:
Schon auf den ersten Seiten ereilt Barbarotti ein Schicksalsschlag, der ihn völlig aus der Bahn wirft. Nach Wochen voller Trauer und Verzweiflung zurück im Dienst, betraut ihn sein Chef erst einmal mit einem der sogenannten "kalten Fälle". Seit fünf Jahren ist der Elektriker Arnold Morinder spurlos
Alle Barbarotti-Fans seien gewarnt:
Schon auf den ersten Seiten ereilt Barbarotti ein Schicksalsschlag, der ihn völlig aus der Bahn wirft. Nach Wochen voller Trauer und Verzweiflung zurück im Dienst, betraut ihn sein Chef erst einmal mit einem der sogenannten "kalten Fälle". Seit fünf Jahren ist der Elektriker Arnold Morinder spurlos verschwunden. Diese Geschichte wäre natürlich reine Routine, gäbe es nicht diesen besonderen Umstand, daß besagter Morinder zum Zeitpunkt seines Verschwindens, mit einer verurteilten Mörderin zusammengelebt hätte. Aber Barbarotti wäre nicht Barbarotti, wenn er nicht ziemlich schnell erkennen würde, daß in diesem ersten Fall äußerst schlampig ermittelt wurde. Und Hakan Nesser wäre nicht Hakan Nesser, wenn er nicht einen ebenso einfühlsamen wie spannenden und unterhaltsamen Krimi daraus gemacht hätte. Klasse !

„Ein neuer und vielleich letzter Fall für Inspektor Barbarotti“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Muenster

Ganz neue Wendungen im Leben und Arbeiten der Hauptfigur. Auch dieser Band schafft es wieder mich komplett zu fesseln. Man lebt und leidet mi den Figuren, mal schauen ob es einen nächsten Teil gibt. Ganz neue Wendungen im Leben und Arbeiten der Hauptfigur. Auch dieser Band schafft es wieder mich komplett zu fesseln. Man lebt und leidet mi den Figuren, mal schauen ob es einen nächsten Teil gibt.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Hakan Besser hat eine unnachahmlich gute Art zu schreiben. Seine Bücher sind immerein Erlebnis. Hakan Besser hat eine unnachahmlich gute Art zu schreiben. Seine Bücher sind immerein Erlebnis.

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Eine neuer Fall für Gunnar Barbarotti, der einen fünf Jahre alten Fall auflösen soll. Langsam kommt er der Wahrheit auf die Schliche. Spannend wie immer. Eine neuer Fall für Gunnar Barbarotti, der einen fünf Jahre alten Fall auflösen soll. Langsam kommt er der Wahrheit auf die Schliche. Spannend wie immer.

Noelle Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Für alle Fans des guten Barbarotti ein absolutes Muss! Für alle Fans des guten Barbarotti ein absolutes Muss!

„die Sclächterin von Klein Burma“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Barbarotti ist nach dem Tod seiner Frau wie versteinert und findet kaum ins Leben zurück! Um seine berufliche Belastbarkeit auszuloten, bekommt er einen COLD CASE zugewiesen, einen alten Fall, dessen Spuren längst erkaltet sind. Barbarotti ermittelt starr und akribisch, stößt dabei auf interessante Details. Wie er dabei auch in das Barbarotti ist nach dem Tod seiner Frau wie versteinert und findet kaum ins Leben zurück! Um seine berufliche Belastbarkeit auszuloten, bekommt er einen COLD CASE zugewiesen, einen alten Fall, dessen Spuren längst erkaltet sind. Barbarotti ermittelt starr und akribisch, stößt dabei auf interessante Details. Wie er dabei auch in das eigene Leben zurückfindet, ist erstaunlich und geht damit weit über einen Krimi hinaus. Natürlich bietet der COLD CASE auch noch eine Überraschung für den Leser, die wird hier aber nicht verraten !

„Ach, Barbarotti“

Marion Stein, Thalia-Buchhandlung Lingen (Ems)

Nach einem schweren Schicksalsschlag geht es Barbarotti schlecht. Er trauert. Als er nach einigen Wochen wieder in sein Büro kommt, wartet dort ein alter Fall auf ihn, der nie gelöst wurde. Beschäftigungstherapie?
Barbarotti arbeitet sich in den Fall ein. Besser als nichts tun und grübeln.
Vor fünf Jahren verschwand ein Mann. Seine
Nach einem schweren Schicksalsschlag geht es Barbarotti schlecht. Er trauert. Als er nach einigen Wochen wieder in sein Büro kommt, wartet dort ein alter Fall auf ihn, der nie gelöst wurde. Beschäftigungstherapie?
Barbarotti arbeitet sich in den Fall ein. Besser als nichts tun und grübeln.
Vor fünf Jahren verschwand ein Mann. Seine Leiche wurde nie gefunden. Er lebte damals mit einer Frau zusammen, die bereits wegen der Ermordung ihres Ehemannes jahrelang im Gefängnis gesessen hatte. Aber ohne Leiche gibt es weder einen Mord noch einen Mörder oder eine Mörderin.
Stückchenweise findet Barbarotti Dinge heraus, die vor fünf Jahren nie ans Tageslicht kamen und er kommt der Lösung des Falles immer näher...
Ein spannender Krimi und eine Geschichte über einen trauernden, sensiblen Mann. Lesenswert!

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Håkan Besser weiß seine Leser in einen Sog aus Spannung und Dramatik zu ziehen! Håkan Besser weiß seine Leser in einen Sog aus Spannung und Dramatik zu ziehen!

MarieCarolin Behring, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Es kommt eine neue Seite Barbarottis zum Vorschein.
Wie immer beweist Hakan Nesser eine sichere Hand. Seine Charaktere sind perfekt ausgebaut und der Leser versinkt in der Story.
Es kommt eine neue Seite Barbarottis zum Vorschein.
Wie immer beweist Hakan Nesser eine sichere Hand. Seine Charaktere sind perfekt ausgebaut und der Leser versinkt in der Story.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Etwas melancholische und ruhige Krimikost. Vielleicht mit dem ersten "Barbarotti" Fall beginnen. Etwas melancholische und ruhige Krimikost. Vielleicht mit dem ersten "Barbarotti" Fall beginnen.

Dr. Andreas Schmidt, Thalia-Buchhandlung Gießen

Ein Krimi mit vielen überraschenden Wendungen und einigen gruseligen Szenen. Neben der Spannung geht es um die Aufarbeitung einer großen Trauer. Ein Krimi mit vielen überraschenden Wendungen und einigen gruseligen Szenen. Neben der Spannung geht es um die Aufarbeitung einer großen Trauer.

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Kundenbewertungen


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Außergewöhnlicher Krimi-Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 14.08.2016

Der 52 jährige Kriminalist Barbarotti, verliert plötzlich, wenn auch nicht ganz unerwartet, seine über alles geliebte Frau durch ein Aneurysma. Völlig aus der Bahn geworfen, geht er nach drei Wochen wieder arbeiten. Sein Chef steht nach über 15 Jahren Dienst kurz vor dem Ruhestand. Mit seiner Kollegin Backmann bespricht... Der 52 jährige Kriminalist Barbarotti, verliert plötzlich, wenn auch nicht ganz unerwartet, seine über alles geliebte Frau durch ein Aneurysma. Völlig aus der Bahn geworfen, geht er nach drei Wochen wieder arbeiten. Sein Chef steht nach über 15 Jahren Dienst kurz vor dem Ruhestand. Mit seiner Kollegin Backmann bespricht er welchen Fall man Barbarotti geben könnte. Er soll einen vor 5 Jahre alten ungeklärten Fall noch einmal angucken. Damals verschwand Arnold Moriander spurlos. Brisant ist, dass seine Lebensgefährtin Ellen Bjarebo vor vielen Jahren ihren Ehemann erschlagen und zerstückelt hatte und dafür über 10 Jahre im Gefängnis gesessen hatte. Handelt es sich „nur“ um eine Beschäftigungstherapie? Barbarotti stößt bei seinen Recherchen auf Ungereimtheiten bei den Ermittlungen, denn für ihn ist klar, dass diese beiden Fälle zusammenhängen könnten. Backmann ermittelt während dessen in einem Fall um den toten ausländerfeindlichen Politiker, der anscheinend vergiftet wurde. Auch dieser Fall kommt zur Aufklärung, wenn auch eher am Rande. Nicht nur die interessanten Wendungen in den Fällen machen diesen Krimi zu etwas besonderem. Spannend von Beginn an ist das Buch weder blutrünstig noch actionreich, es besticht durch seine leisen Töne. Trotz der tiefen Trauer um seine Frau gelingt es Barbarotti sich einfühlsam mit den Personen seiner Ermittlung zu beschäftigen. Der Krimi, der sich absolut flüssig und schlüssig lesen lässt, weist romanartige Züge auf, die ihn dadurch aus der Masse der Krimis hervorhebt. Ein gelungener Abschluss der „Barbarotti-Reihe“, der sich auch ohne die anderen Fälle zu kennen, empfiehlt.

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Mordsbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 18.12.2014

Barbarotti ist schwer gebeutelt von seinem ganz persönlichen Schicksalsschlag, als seine Frau an einer Hirnblutung stirbt, während er neben ihr im Ehebett schläft. Der private Horror will verarbeitet werden und anfangs verdrängt er fast den Kriminalfall. Aber der hat es in sich und Barbarotti verbeisst sich darin, vielleicht auch,... Barbarotti ist schwer gebeutelt von seinem ganz persönlichen Schicksalsschlag, als seine Frau an einer Hirnblutung stirbt, während er neben ihr im Ehebett schläft. Der private Horror will verarbeitet werden und anfangs verdrängt er fast den Kriminalfall. Aber der hat es in sich und Barbarotti verbeisst sich darin, vielleicht auch, weil es eine Art Ehedrama zu sein scheint. Eine Ehegattenmörderin deren zweiter Mann spurlos verschwunden ist. Man konnte der Frau nichts nachweisen und Barbarotti muss richtig tief wühlen, bis er erste Hinweise findet. Der Grundton ist nicht der eines nervenzerfetzenden Thrillers. Nesser hat es nicht so mit Blut und Aktion. Statt dessen blättert er Seelenzustände auf, vor allem die von Barbarotti aber auch die Personen des Kriminalfalles werden analysiert. Man muss bei der Sache bleiben, da die Sache durchaus vertrackt und teilweise undurchsichtig angelegt ist. Und Nesser auf ruhige und langsame Art die Fakten vor dem Leser aufdröselt. Der Lesesog kommt erst allmählich. Ich fand Barbarottis Verarbeitung der privaten Seelenpein mindestens genauso spannend wie den Krimifall. Allerdings ist das Ende nicht jedermans Sache und warum ausgerechnet dieses sein letzter Fall sein soll, leuchtet mir nicht ganz ein. Barbarotti gefällt mir viel besser als der andere Kommissar von Nesser. Er trifft mehr meinen Geschmack und auch der Schreibstil ist im laufe der Jahre noch eindringlicher geworden. Von mir also die volle Punktzahl für dieses Mordbuch, welches ich in kurzer Zeit durchgelesen hatte. Ich habe noch nicht alle Teile gelesen, also für mich ist es nicht der letzte Teil - so oder so.

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ruhiger Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 20.04.2015

Ich gebe zu, ich hatte leichte Probleme in den Rythmus des Buches reinzukommen. Ich hatte bereits vorher mehrmals Nesser-Bücher gelesen aber irgendwie waren sie nie ganz mein Ding. Dies liegt und lag vor allem an seinem ruhigen und ziemlich actionlosen Erzählstil. Allerdings hat er eine sehr schöne Sprache und... Ich gebe zu, ich hatte leichte Probleme in den Rythmus des Buches reinzukommen. Ich hatte bereits vorher mehrmals Nesser-Bücher gelesen aber irgendwie waren sie nie ganz mein Ding. Dies liegt und lag vor allem an seinem ruhigen und ziemlich actionlosen Erzählstil. Allerdings hat er eine sehr schöne Sprache und seine Protagonisten sind durchaus sympathisch. Barbarottis Verlust lastet schwer auf ihm und um so intensiver stürzt er sich auf einen seit fünf Jahren ungeklärten Vermisstenfall. Die Sache wird mit Akribie und Feingefühl aufgedröselt, hat ein paar kleine Wendungen und hilft dem Kommissar über den Verlust seiner Frau ein bisschen hinwegzukommen bzw. ihn zu akzeptieren. Außerdem fordern die Kinder ihr Recht und sein Wunsch nicht aufzugeben ist groß genug, dass die private Tragödie sein polizeiliches Urteilsvermögen nicht schwächt. Vielleicht eher zum Gegenteil. Er scheint empfindsamer als vorher, aufmerksamer für die anderen Menschen. Wie gesagt, für mich kein absolutes Muss, da ich eigentlich temporeichere und handlungsstärkere Bücher bevorzuge. Das Thema ist aber gut gewählt und sticht aus dem Einheitsbrei sicherlich heraus. Also von mir eine Leseempfehlung, wenn sie ruhige und kluge Krimis mögen, die bis zum Ende ohne große Logikfehler erzählt werden.

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Am Abend des Mordes
von Ines vom Blog Grüsse vom See aus Konstanz am 21.01.2015

Inspektor Gunnar Barbarotti ist am Boden zerstört: eines morgens findet er seine geliebte Frau Marianne tot neben sich liegen. Ein Aneurysma im Kopf ist dafür verantwortlich. Völlig unter Schock stehend beginnt Barbarotti wieder zu arbeiten und bekommt vom Chef alte Fälle zugeteilt. Eine Beschäftigungstherapie um zu sehen, ob er... Inspektor Gunnar Barbarotti ist am Boden zerstört: eines morgens findet er seine geliebte Frau Marianne tot neben sich liegen. Ein Aneurysma im Kopf ist dafür verantwortlich. Völlig unter Schock stehend beginnt Barbarotti wieder zu arbeiten und bekommt vom Chef alte Fälle zugeteilt. Eine Beschäftigungstherapie um zu sehen, ob er einsatzfähig ist? Oder steckt mehr dahinter? Er soll sich die Fälle um Ellen Bjarnebo noch einmal überprüfen. Sie wurde bekannt als die Schlächterin von Klein-Burma, denn sie hat ihren Gatten Harry Helgesson, den Bauer auf Klein-Burma, erschlagen und zerstückelt im Wald abgelegt. Dafür saß sie elf Jahre im Gefängnis. Einige Jahre nach ihrer Freilassung verschwindet ihr Lebensgefährte Arnold Morinder spurlos. Dieses Mal gilt sie als unschuldig. Und diese beiden Fälle soll Barbarotti noch einmal durcharbeiten und möglichst eine Lösung finden, denn die Ermittlungsarbeiten in beiden Fällen waren ein wenig schlampig. Er vergräbt sich also in diese Aufgabe, die ihn unter anderem nach Stockholm und in den hohen Norden Schwedens führt. Während er außerdem versucht den Tod seiner Frau zu verarbeiten, mit der er immer wieder versucht in Kontakt zu treten und von der er auch einige Male geheime Botschaften bekommt, kommt er der Wahrheit in beiden Fälllen sehr nahe. Es ist spannend zu verfolgen wie Barbarotti diese Fälle bearbeitet und dabei feststellt, dass mehr dahinterstecken muss, als die damaligen Ermittlungen ergeben haben. Was dann wirklich passiert ist, wird in Rückblenden erzählt und ist nicht so spektakulär wie man am Anfang dachte, aber eine durchaus logische Entscheidung der Täter. Wie auch in früheren Barbarotti-Büchern darf der Inspektor wieder verschiedene Verträge mit Gott abschließen und hat dieses Mal noch zusätzlich Kontakt zu seiner verstorbenen Frau. Trotz dieser Elemente wird das Buch kein Klamauk, da es Nesser schafft diese Elemente so einzubauen, dass sie Barbarotti helfen seine Trauer zu verarbeiten. Es ist sicher nicht das spannendste Nesser-Buch, aber ein sehr leises und schönes Buch, das auf den Krimi-Lesestapel gehört.

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Am Abend des Mordes
von anyways aus Greifswald, Hansestadt am 12.11.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Ich habe mich riesig gefreut über dieses Exemplar, hatte ich doch schon viel von Nessers Krimireihe gehört ( aber nicht gelesen) und auch sein Bekanntheitsgrad blieb mir nicht verborgen. Doch wie schon oft passiert, treffen diese hochgelobten Autoren doch nicht meinen Geschmack. Auch mit Nessers Schreib- und Erzählstil kann... Ich habe mich riesig gefreut über dieses Exemplar, hatte ich doch schon viel von Nessers Krimireihe gehört ( aber nicht gelesen) und auch sein Bekanntheitsgrad blieb mir nicht verborgen. Doch wie schon oft passiert, treffen diese hochgelobten Autoren doch nicht meinen Geschmack. Auch mit Nessers Schreib- und Erzählstil kann ich mich zu meinem Bedauern nicht anfreunden. Zum Teil ist er mir arg bibellastig und zitiert auch in einem fort selbige. Dann wiederum kommt Übernatürliches ins Spiel. Auch gewisse Ansichten kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Mich irritiert bei der Trauerverarbeitung immer die bedingungslose Liebe zum Verstorbenen auf der einen Seite und auf der anderen ,dem Vorschlag dass der Hinterbliebene sich doch bald einen anderen Lebensbegleiter suchen soll, im Himmel würde man sich ja wieder treffen. Da bekommt der Begriff Patchwork-Familie für mich ausufernde Ausmaße. Der eigentliche Fall um den es hier geht, ist eigentlich auf eine subtile Art sehr interessant. Leider kommt das für mich überhaupt nicht zum Tragen, da der Autor mehr Wert auf die persönlichen Belange des Protagonisten legt und nicht müde wird in einem melancholischen Grundtenor diese zu schildern. Da dieses Buch fast gänzlich ohne Spannungsbögen gestaltet ist, ist es nach meinem Empfinden auch kein Kriminalroman.

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Krimi und Roman zugleich
von Fredhel am 16.09.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Das Buch "Am Abend des Mordes" ist mehr als ein Krimi. Zum einen gibt es da den Handlungsstrang mit Ellen Bjarnebo. Sie hat eine Haftstrafe hinter sich, weil sie, um sich und ihren debilen Sohn vor dem trunksüchtigen, überaus gewalttätigen Ehemann zu schützen, ihn ermordet und zerstückelt haben soll.... Das Buch "Am Abend des Mordes" ist mehr als ein Krimi. Zum einen gibt es da den Handlungsstrang mit Ellen Bjarnebo. Sie hat eine Haftstrafe hinter sich, weil sie, um sich und ihren debilen Sohn vor dem trunksüchtigen, überaus gewalttätigen Ehemann zu schützen, ihn ermordet und zerstückelt haben soll. Einige Jahre später verschwindet ihr nächster Lebensgefährte spurlos und der Verdacht fällt automatisch wieder auf sie, doch man kann ihr nichts nachweisen. Dann gibt es die Kommissarin Eva Backman, die die undankbare Aufgabe hat, den Mord an dem unsympathischen Volkspopulisten Fängström aufzuklären. Und eine weitere Geschichte windet sich um den durch den plötzlichen Tod seiner Frau traumatisierten Kommissar Barbarotti. Er soll die Akte Bjarnebo neu aufrollen. Anfangs deutet noch alles darauf hin, daß es so eine Art Schonprogramm sein soll, um ihm dem Wiedereinstieg in die Arbeit zu erleichtern, doch es steckt wesentlich mehr dahinter. Gegen Ende des Buches laufen alle Wege wie bei Rom zusammen. Als Deus ex machina gleicht ein Zeuge einem Schulfreund der angeblichen Mörderin und schon greifen die Zusammenhänge ineinander. Für mein Verständnis ein etwas weit hergeholter Kunstgriff. Auch dass Barbarotti mit Gott spricht und Erscheinungen seiner verstorbenen Ehefrau hat, finde ich befremdlich. Nun gut, das sei dichterische Freiheit von Hakan Nesser! Mir gefällt ausnehmend gut, wie einzigartig die Charaktere sind. Der Leser dringt tief in deren Gedankenwelt ein, kann den Handlungsverlauf nachvollziehen, erlebt wie die Kriminalfälle sich näherkommen, wittert die Gefahr schon vor den Kommissaren. Eben weil es zum Gegensatz der wirklich spannenden Kriminalhandlung auch ein inneres Leben und Sichweiterentwickeln der Akteure gibt, halte ich diesen Roman für absolut lesenswert.

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Am Abend des Mordes
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenberg (Eder) am 15.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inspektor Barbarotti erwacht an einem ganz gewöhnlichen Morgen, und stellt fest, daß seine Frau Marianne in der Nacht gestorben ist. Als er nach der Beerdigung wieder zum Dienst erscheint, betraut ihn sein Vorgesetzter mit einem Cold Case, was Barbarotti zunächst für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme hält. Es geht um einen seit... Inspektor Barbarotti erwacht an einem ganz gewöhnlichen Morgen, und stellt fest, daß seine Frau Marianne in der Nacht gestorben ist. Als er nach der Beerdigung wieder zum Dienst erscheint, betraut ihn sein Vorgesetzter mit einem Cold Case, was Barbarotti zunächst für eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme hält. Es geht um einen seit fünf Jahren verschwundenen Elektriker, der ein paar Tage nach seinem Verschwinden von seiner Lebensgefährtin als vermißt gemeldet wurde. Das wäre ja an sich nicht besonders ungewöhnlich, wäre die Lebensgefährtin nicht ausgerechnet Ellen Bjarnebo, die "Schlächterin von Klein Burma" . Jahre zuvor soll sie ihren Ehemann mit einem Hammer erschlagen, und anschließend zerstückelt haben. Auch damals meldete sie ihren Mann als vermißt. Erst, nachdem die ersten Leichenteile gefunden wurden, legte sie ein Geständnis ab. Dafür verbrachte sie fast 12 Jahre in einem Frauengefängnis in Hinseberg. Aber hat sie auch den Elektriker Arnold Morinder ermordet? Es wurde nie eine Leiche gefunden. Und warum lebte Morinder mit einer Mörderin zusammen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Verbrechen? Und was wurde aus Ellen Bjarnebos damals 12jährigen Sohn Billy? Inspektor Barbarotti muß tief in die Vergangenheit eintauchen. Er befragt alle möglichen Zeugen, gewiint überraschende neue Erkenntnisse, löst manches Rätsel, und nimmt einen mit auf eine Spannende Reise in die Vergangenheit. Man lernt Zeitzeugen kennen, rätselt mit, und wird am Ende mehrfach überrascht. Vom Ausgang dieses Falles, vom Ausgang des gleichzeitig laufenden Falles seiner Kollegin Eva Backmann, und besonders auch vom wirklichen Grund seines Vorgesetzten, Barbarotti auf diesen Fall anzusetzen. Mehr will ich nicht verraten, um anderen nicht die Spannung zu nehmen. Das Buch ist super spannend, und wirklich sehr zu empfehlen. Da muß man seine kleinen grauen Zellen beim Miträtseln auch mal anstrengen. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit macht das Buch noch interessanter. Schade, daß es der letzte Fall von Inspektor Barbarotti ist. Ich hätte gern noch erfahren, ob er seinen Vater in Italien findet, und, ob er mit Eva Backmann zusammen kommt, wie seine verstorbene Frau es sich wünscht. Auf jeden Fall hole ich mir noch die ersten vier Barbarotti - Bände, weil mir der Schreibstil des Autors, und der Ermittlungsstil des Inspektors sehr gut gefallen. Buchtitel: Am Abend des Mordes

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hervorragend
von einer Kundin/einem Kunden aus Unterhaching am 02.09.2015
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Diesmal stimmt die Werbung zu diesem Buch wirklich. Es ist wirklich Barbarottis persönlichster Fall. Wobei dies nicht unwesentlich daran liegt, dass er morgens neben seiner Frau aufwacht und feststellt, dass sie kalt und tot ist. Eine unheimliche Vorstellung, die man keinem wünscht. Und die Trauer und die Verarbeitung dieses... Diesmal stimmt die Werbung zu diesem Buch wirklich. Es ist wirklich Barbarottis persönlichster Fall. Wobei dies nicht unwesentlich daran liegt, dass er morgens neben seiner Frau aufwacht und feststellt, dass sie kalt und tot ist. Eine unheimliche Vorstellung, die man keinem wünscht. Und die Trauer und die Verarbeitung dieses Verlusts ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Barbarotti wächst daran irgendwie und verarbeitet seinen Schmerz auch mit der Lösung des verzwickten Falles einer mutmaßlichen Ehegatten-Mörderin. Eva Backmann versucht derweilen einen eigenen Fall zu lösen und man fragt sich, ob die Fälle nicht doch zusammenhängen. Wie immer macht es Spaß, einen Nesser-Roman zu lesen. Er versteht es, den Leser von der ersten Seite an in die Geschichte hineinzuziehen und dann so zu fesseln, dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch dieser roman besticht nicht durch Blutigkeit und Brutalität sondern durch Raffinesse, Seelenforschung und Recherchearbeit der Ermittler. Eine angenehme Mischung, die sich wohltuend aus dem Krimi-Genre hervorhebt, welches oft etwas platt und nichtssagend ist. Die Handlung ist dicht gewebt und spannend verschachtelt. Man rät mit den Ermittlern mit, leidet mit Barbarotti und freut sich an seinen Erfolgen. Ich hoffe sehr, dass dies nicht wirklich der letzte Fall ist, da mir die Charakter ein bisschen ans Herz gewachsen sind. Wobei natürlich auch was Neues von Nesser was für sich hat. Volle Punktzahl von mir.

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Hochspannung interessant gelesen
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 13.05.2014
Bewertetes Format: Medium: Hörbuch (MP3-CD)

Die Lieferung ging super schnell und eine CD im mp3forrmat spart auch das etwas lästige CD-wechseln mitten im Text. Die Geschichte selbst ist hoch spannend und entwickelt sich zügig ohne sinnlose Längen. Andererseits ist es auch nicht durch 1000 personen verworren, dass man Schwierigkeiten haben könnte, den faden im ohr... Die Lieferung ging super schnell und eine CD im mp3forrmat spart auch das etwas lästige CD-wechseln mitten im Text. Die Geschichte selbst ist hoch spannend und entwickelt sich zügig ohne sinnlose Längen. Andererseits ist es auch nicht durch 1000 personen verworren, dass man Schwierigkeiten haben könnte, den faden im ohr zu behalten sozusagen. Leicht und unterhaltsam verständlich und schön gelesen von Dietmar baer, den ich als Vorleser fast mehr mag als als Schauspieler. ..

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Am Abend des Mordes
von Kati Wascher aus Bad Zwischenahn am 16.06.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Gunnar Barbarotti ist völlig am Ende, nachdem seine geliebte Frau Marianne verstorben ist. Nur mühsam findet er ins Leben zurück und bekommt als Wiedereinstieg in den Beruf einen alten Fall vorgelegt, den er überprüfen soll. Stück für Stück entdeckt er dabei Details, die damals scheinbar übersehen wurden... Wer hier einen... Gunnar Barbarotti ist völlig am Ende, nachdem seine geliebte Frau Marianne verstorben ist. Nur mühsam findet er ins Leben zurück und bekommt als Wiedereinstieg in den Beruf einen alten Fall vorgelegt, den er überprüfen soll. Stück für Stück entdeckt er dabei Details, die damals scheinbar übersehen wurden... Wer hier einen Reißer erwartet, der wird ganz klar enttäuscht werden, denn für einen Thriller ist das Buch ganz klar viel zu gefühlvoll. Wer aber einen anspruchsvollen, wortgewaltigen und tiefgründigen Krimi sucht, ist hiermit bestens beraten. Schade, dass es der letzte Teil mit Barbarotti sein soll...

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Barbarottis letzer Fall
von einer Kundin/einem Kunden aus Krefeld am 16.01.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Barbarotti hat vor kurzem seine Frau verloren. Mit erst 47 Jahren lag Marianne plötzlich tot neben ihm im Bett. Der immer noch trauernde Kommissar kehrt nach 3 Wochen an seine Arbeitsstelle zurück. Er bekommt von seinem Chef die Anweisung, einen alten, nicht aufgeklärten Fall aufzurollen.Vor 5 Jahren verschwand der... Barbarotti hat vor kurzem seine Frau verloren. Mit erst 47 Jahren lag Marianne plötzlich tot neben ihm im Bett. Der immer noch trauernde Kommissar kehrt nach 3 Wochen an seine Arbeitsstelle zurück. Er bekommt von seinem Chef die Anweisung, einen alten, nicht aufgeklärten Fall aufzurollen.Vor 5 Jahren verschwand der Elektriker Arnold Morindo spurlos. Seine Lebensgefährtin war eine verurteilte Mörderin hatte aber mit seinem Verschwinden angeblich nichts zu tun. Da der Fall nicht aufgeklärt werden konnt, wurde er zu den Akten gelegt. Barbarotti ist unsicher, ob er sich nur mit dem alten Fall beschäftigen soll, weil sein Chef ihn noch etwas schonen will und ihn noch nicht für voll arbeitsfähig hält. Im Laufe der Ermittlung, die Barbarotti recht träge beginnt, stellt er fest, dass sein Chef ein persönliches Interesse an der Aufklärung des Falls hat. Er muss für die Lösung des Falls in der Vergangenheit suchen.... Mir hat Barbarottis letzer Fall sehr gut gefallen.Die Stimmung ist zunächst ruhig und trübe und spiegelt die tiefe Trauer des Kommisars wieder .Die Ermittlungen beginnt Barbarotti erst lustlos und träge. Je mehr er sich auf den Fall einlässt, desto spannender wird die alte Geschichte und damit auch das Buch. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Ich finde es sehr schade, dass es Barbarottis letzter Fall war. Ich habe alle Barbarotti-Bände mit Begeisterung gelesen!

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sensationell
von GSto aus St. Pölten am 06.01.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Hakan Nesser versteht es in all seinen Romanen, die Charaktere auf eine ganz besondere Weise darzustellen. Die Spannung wird in diffiziler Weise aufgebaut. Viel wichtiger wird, aus welchen Motiven die Personen handeln. Hoffentlich gibt es bald ein neues Buch. Schade, falls Barbarotti wirklich "aufhört". PS: Es macht Sinn, die Barbarotti-Krimis... Hakan Nesser versteht es in all seinen Romanen, die Charaktere auf eine ganz besondere Weise darzustellen. Die Spannung wird in diffiziler Weise aufgebaut. Viel wichtiger wird, aus welchen Motiven die Personen handeln. Hoffentlich gibt es bald ein neues Buch. Schade, falls Barbarotti wirklich "aufhört". PS: Es macht Sinn, die Barbarotti-Krimis in chronologischer Reihenfolge zu lesen!

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Am Abend des Mordes
von lilli15 aus HC am 28.10.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Zum Buch: Ein Mordfall, der 5 Jahre zurückliegt, ist unaufgeklärt geblieben. Denn es fehlt die Leiche. Assunander übergibt diesen Cold Case an Inspektor Barbarotti, um ihn, wie es heisst, eine einfache Beschäftigung zu geben. Denn nach Meinung seiner Kollegen im Dezernat ist er noch nicht wieder arbeitsfähig, da seine Frau... Zum Buch: Ein Mordfall, der 5 Jahre zurückliegt, ist unaufgeklärt geblieben. Denn es fehlt die Leiche. Assunander übergibt diesen Cold Case an Inspektor Barbarotti, um ihn, wie es heisst, eine einfache Beschäftigung zu geben. Denn nach Meinung seiner Kollegen im Dezernat ist er noch nicht wieder arbeitsfähig, da seine Frau Marianne an einem Aneurysma gestorben ist. Aber Assunander hat auch noch einen persönlichen Grund. Der verschwundene Elektriker war mit einer Frau zusammen, die schon einmal wegen Mord im Gefängnis gesessen hat. Damals hatte sie alles gestanden, die Polizei hat daraufhin keine weiteren Ermittlungen geführt. Gibt es einen Zusammenhang? Kommissar Barbarotti beginnt zu ermitteln. Am Anfang ist es für ihn eine Qual, keine Spuren führen ihn zu irgend einem Ergebnis. Als er schon aufgeben will, findet er eine Spur, die ihn, wie sollte es auch anders sein, zur Wahrheit führt. Meine Meinung: Von Nesser bin ich noch nie enttäuscht worden. Er hat eine eigene Erzählweise und seine Ermittler verbeißen sich immer komplett in ihre Fälle. Die Ermittlungen sind nie reißerisch oder gar Action-geladen, aber der Leser kann trotzdem nicht von dieser Lektüre lassen. Man kombiniert unwillkürlich mit und versucht selbst hinter das Rätsel zu kommen. Das Privatleben der Polizisten spielt auch eine Rolle, wird aber nie in den Vordergrund gehoben. Trotzdem ist man immer wieder gespannt, was sich in dem jeweiligen Privatleben so abspielt. Deshalb ist der Leser dieses Mal auch so geschockt, als Marianne schon auf den ersten Seiten stirbt. Sie war ja noch jung und gerade mal fünf Jahre mit Barbarotti zusammen. Es war interessant zu lesen, wie er sein Leben nach dem Ereignis wieder in den Griff bekommt. Ich war auf das Ende gespannt, ich konnte mir nicht vorstellen, was passieren könnte und wie er alles enden lässt. Ich muss aber gestehen, es hat mir gut gefallen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen. Fazit: Ich kann dieses Buch auf alle Fälle weiterempfehlen. Mir werden die Kommissare Barbarotti und Backmann fehlen. Man kann aber hoffen, das sich der Autor schon wieder etwas Neues hat einfallen lassen.

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Inspektor Barbarotti zwischen Trauer und Mord
von mac tíre súl am 02.08.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Inspektor Barbarotti ist am Boden zerstört, da seine geliebte Frau Marianne gestorben ist. Nach einer gewissen Zeit tritt er seinen Dienst wieder an, doch bekommt einen Fall zugewiesen, der fünf Jahre zurückliegt und nicht aufgeklärt werden konnte. Warum ist dieser Fall auf einmal so wichtig für seinen Chef? Oder... Inspektor Barbarotti ist am Boden zerstört, da seine geliebte Frau Marianne gestorben ist. Nach einer gewissen Zeit tritt er seinen Dienst wieder an, doch bekommt einen Fall zugewiesen, der fünf Jahre zurückliegt und nicht aufgeklärt werden konnte. Warum ist dieser Fall auf einmal so wichtig für seinen Chef? Oder ist es nur eine Beschäftigungstherapie? Zum Ende klärt sich die Sache auf, doch hier wird nichts verraten! Arnold Morinder, ein ehemaliger Elektriker ist spurlos verschwunden. Zuletzt gewohnt hat er bei der "Schlächterin" von Klein-Burma, Ellen Bjarnebo, die ihren Mann ermordet und zerstückelt haben soll. Sind es zwei Fälle, die geklärt werden müssen - oder hängen sie evtl. zusammen? Was ist damals auf dem Hof Klein-Burma geschehen? Und warum spricht Ellens Sohn Billy so wenig? Inspektor Barbarotti macht sich gemächlich auf Spurensuche, sogar bis in den hohen schwedischen Norden führt ihn sein Weg - den Weg der Wahrheit. Zwischendurch kämpft er mit der Trauer um seine Frau und wartet sehnsüchtig auf ein Zeichen von ihr. Die Wahrheit wird aufgedeckt, allerdings nicht für die Öffentlichkeit und Inspektor Barbarotti ist auf dem besten Weg mit seiner Trauer umgehen zu können. Seine Kinder und seine Kollegin Eva helfen ihm dabei tatkräftig. Da sich die Story ziemlich in die Länge zieht, bekommt sie von mir nicht so viele Sternchen. Das Thema ist gut, doch hätte ich mir mehr Spannung gewünscht.

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Barbarotti´s letzter Fall?
von Guaggi am 04.01.2013
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Als das Buch im September bei mir ankam habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut und kurze Zeit später mit dem lesen begonnen, doch zu meiner Enttäuschung kam ich nicht mehr ins Buch rein. Ich konnte mich nicht richtig für die Geschichte erwärmen und legte das Buch nach 48... Als das Buch im September bei mir ankam habe ich mich natürlich sehr darüber gefreut und kurze Zeit später mit dem lesen begonnen, doch zu meiner Enttäuschung kam ich nicht mehr ins Buch rein. Ich konnte mich nicht richtig für die Geschichte erwärmen und legte das Buch nach 48 Seiten beiseite. Dort geriet es zu meiner Schande in Vergessenheit bis ich es vor ein paar Tagen wieder aus den Tiefen meines Nachttisches hervorholte und nochmal zu lesen begann. Ich konnte mich immer noch nicht richtig in der Geschichte zurechtfinden und auch das lesen ging abgehackt und langsam vonstatten, streckenweise fand ich das Buch sogar ziemlich ermüdend. Die plötzlichen Rückblenden in die Vergangenheit von Ellen Bjarnebo und die Sprünge zurück zu den Ermittlungen von Gunner Barbarotti fand ich sehr anstrengend. Ebenso verwirrte mich der Mordfall Fängstöm in dem Eva Backman ermittelte und von dem ich ausging das er etwas mit dem Vermisstenfall Morinder zu tun habe, aber anscheinend nur eine Nebenrolle ohne weitere Bedeutung war. Die Lösung in den drei bearbeiteten Fällen war für mich überraschend und einige Fragen die während den Ermittlungen Barbarotti´s aufgetauft sind wurden leider nicht beantwortet, was ich sehr schade finde. Da es sich um mein erstes Buch von Hakan Nesser handelt werde ich mich wohl noch einmal an einem Buch von ihm versuchen.

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Am Abend des Mordes
von buchleserin am 14.11.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

3 Wochen nach dem Tod seiner Frau Marianne kommt Inspektor Barbarotti wieder zum Dienst. An dem aktuellen Fangström Fall will man ihn noch nicht ermitteln lassen. Er erhält von seinem Vorgesetzten die Anweisung, sich mit dem Fall eines fünf Jahre zuvor spurlos verschwunden Elektrikers zu beschäftigen, als er wieder... 3 Wochen nach dem Tod seiner Frau Marianne kommt Inspektor Barbarotti wieder zum Dienst. An dem aktuellen Fangström Fall will man ihn noch nicht ermitteln lassen. Er erhält von seinem Vorgesetzten die Anweisung, sich mit dem Fall eines fünf Jahre zuvor spurlos verschwunden Elektrikers zu beschäftigen, als er wieder seinen Dienst antritt. Es geht um den Elektriker Arnold Morinder der vor fünf Jahren mit dem blauen Moped spurlos verschwand. Seine Kollegin Eva Brackmann fragt sich, was diese Ein-Mann-Ermittlung soll und ob es sich hierbei um eine Form von Beschäftigungstherapie für einen trauernden und labilen Kollegen handelt. Ellen Bjarnebo, die Lebensgefährtin des Verschundenen, genannt auch „Die Schlächterin von Klein-Burma“, war damals verdächtig. Sie ist schon mal wegen Mordes verurteilt worden. Das blaue Moped von Arnold Morinder wurde damals gefunden, doch er selbst ist nicht aufgetaucht. Doch ohne Leiche kein Mord. Beweisen konnte man Ellen Bjarnebo nichts. Das Cover ist sehr ansprechend, düster aber auch interessant, gefällt mir sehr gut die rote Schrift auf dem grauen Hintergrund. Man erkennt sofort, dass es sich um einen Krimi handelt. Klar, wenn man Hakan Nesser liest natürlich auch. Ich fand das Buch jetzt nicht so spannend geschrieben. Vielleicht zu viel Trauer und zu gefühlvoll. Ich hatte einen spannenden Krimi erwartet. Doch für Inspektor Barbarotti Fans natürlich ein Muss.

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Halb Krimi, halb Roman
von Xirxe aus Hannover am 05.10.2012
Bewertetes Format: Einband: gebundene Ausgabe

Jetzt lese ich zum ersten Mal einen Fall mit Barbarotti - und dann ist dies ausgerechnet sein letzter! Na gut, ich habe verstanden: Ich führe mir die Anderen auch noch zu Gemüte :-) Gleich das erste Kapitel macht klar, in welcher Ausnahmesituation Barbarotti sich während dieser Geschichte befindet: Seine geliebte... Jetzt lese ich zum ersten Mal einen Fall mit Barbarotti - und dann ist dies ausgerechnet sein letzter! Na gut, ich habe verstanden: Ich führe mir die Anderen auch noch zu Gemüte :-) Gleich das erste Kapitel macht klar, in welcher Ausnahmesituation Barbarotti sich während dieser Geschichte befindet: Seine geliebte Frau Marianne stirbt neben ihm in der Nacht. Als er dies am nächsten Morgen feststellen muss, überwältigen ihn Schmerz und Trauer mit einer solchen Intensität, dass er beim Verlassen des Schlafzimmers zusammenbricht. Drei Wochen später soll er zurück an seine Arbeit, doch nicht nur sein Chef, auch seine Kollegin und wohl beste Freundin haben ihre Zweifel, ob er dem gewachsen sein wird. So weist ihm sein Vorgesetzter einen 'Cold Case' zu, einen Fall der bereits zu den Akten gelegt wurde. Fünf Jahre zuvor verschwand ein Elektriker spurlos, lediglich sein Mofa wurde an einem Moor gefunden. Auffallend war jedoch, dass er zu dieser Zeit mit einer Frau zusammenlebte, die als Schlächterin von Burma bekannt wurde. 18 Jahre vorher erschlug sie ihren Mann und zerstückelte und versteckte ihn in Plastiktüten im Wald, wofür sie elf Jahre im Gefängnis saß. Der Verdacht lag daher nahe, dass sie auch für das Verschwinden ihres Freundes verantwortlich war, doch ohne Leiche war ihr nichts nachzuweisen. Barbarotti beginnt mit seinen Untersuchungen und muss als erstes feststellen, dass die damaligen Ermittlungen alles andere als sorgfältig geführt wurden. Und nicht nur diese: Auch beim Fall der 'Schlächterin' scheint die notwendige Gründlichkeit gefehlt zu haben. Beginnt man dieses Buch mit der Erwartung zu lesen, einen spannenden und packenden Krimi vor sich zu haben, könnte es sein, dass man es am Ende etwas enttäuscht zur Seite legen wird. Ja, es gibt einen Kriminalfall, eigentlich sogar zwei, für die Barbarotti eine Auflösung ermittelt, die (mich zumindest) ziemlich überraschte. Doch immer wieder geraten die beiden Fälle an den Rand des Geschehens und Barbarottis 'Trauerarbeit' um den Verlust seiner Frau steht im Mittelpunkt. Seine Gespräche mit Gott, seine Zweifel an seinem gesamten Handeln und Tun, das Erleben seines Schmerzes - all das verleiht der Geschichte einen ruhigen, verhaltenen Ton, den manche vielleicht als zäh empfinden werden. Mir rückte Barbarotti jedoch sehr nahe ebenso wie beispielsweise die 'Schlächterin', was für Nessers überaus empfindsame und einfühlsame Art des Schreibens spricht. Man leidet und fühlt mit und wenn das Ganze dann fast schon als Happy End ausklingt (wenn auch nicht unbedingt im juristischen Sinn), schlägt man glücklich das Buch zu. Ja, so ist es gut ;-) Nicht die volle Punktzahl gibt es aus zwei Gründen: Einige wenige Vorfälle empfand ich schlicht als fehl am Platze, z.B. als Gott mit genauem Datum einen Brief Mariannes ankündigt *hüstel* Musste das sein? Und als zweites störten mich die überdurchschnittlich vielen Druckfehler im Buch. Am häufigsten wurde das 'Sie' falsch geschrieben, nämlich immer wieder klein. Dann fehlte mal ein Buchstabe oder es gab ein Wort doppelt. Vereinzelt mag das vorkommen, aber in dieser Häufigkeit fing es an lästig zu werden. Aber so etwas kann man ja bei der nächsten Auflage korrigieren...

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