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Am Ende der Welt traf ich Noah

(6)

Es war so verlockend: Die Möglichkeit, in eine fremde Rolle zu schlüpfen, lag direkt vor mir. Ich brauchte nur zuzugreifen.

Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen.

Ein Roman mit viel Atmosphäre, Spannung und einer unerwarteten Wendung am Ende. Diese atemberaubende Liebesgeschichte von Irmgard Kramer wird jugendliche und auch erwachsene Leser begeistern und in ihren Bann ziehen.

Portrait
Irmgard Kramer wurde 1969 in Vorarlberg geboren. Nach 19 Jahren hängte sie die Arbeit als Grundschullehrerin an den Nagel und lebt heute als freie Autorin zwischen Bergen, Kühen und Käse im Bregenzerwald. Sie schreibt Geschichten für kleine und große Leser sowie Texte für Magazine.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 27.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7855-8127-8
Verlag Loewe
Maße (L/B/H) 221/158/35 mm
Gewicht 625
Originaltitel Noah
Verkaufsrang 57.848
Buch (gebundene Ausgabe)
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Sonja Hertkens, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Als ich eine Lesung von Frau Kramer besuchte, wirkte sie etwas zu euphorisch, generell ein Ticken drüber, aber sie erzählte so gut wie gar nichts von diesem Buch, außer zwei Sachen – die Frage, „Wieso sollte man einen Menschen irgendwo gefangen halten?“ und dass man es zweimal lesen wird -> Mysteriös…

Und mit dieser Information begann
Als ich eine Lesung von Frau Kramer besuchte, wirkte sie etwas zu euphorisch, generell ein Ticken drüber, aber sie erzählte so gut wie gar nichts von diesem Buch, außer zwei Sachen – die Frage, „Wieso sollte man einen Menschen irgendwo gefangen halten?“ und dass man es zweimal lesen wird -> Mysteriös…

Und mit dieser Information begann ich das Buch, natürlich ist das Mädchen etwas sehr unbedarft, steigt bei einem fremden Mann ins Auto und geht auf ein Abenteuer und denkt nicht oft an ihre besorgten Eltern. Aber wenn man von dem etwas merkwürdigen Einstieg absieht, entwickelt sich das Buch richtig gut und spannend. Die Charaktere sind interessant, obwohl sie eigentlich außer Noah und Marlene nur am Rande vorkommen. Die Geschichte peitscht sich selber immer weiter an bis zu einem etwas zu abenteuerlichem Ereignis, aber noch alles stimmig.

Ich wollte nun endlich meine Antworten haben und ich wäre niemals auf diese Auflösung gekommen, was das Buch rückwirkend in ein so anderes Licht rückt, dass man es tatsächlich ein zweites Mal lesen will. Und nein, man findet keine Fehler!

Mit einer tollen Sprache und einer mehr als pfiffigen Idee ist dieses Buch natürlich ein super Roman für Jugendliche, aber auch sehr spannend für Erwachsene!

„Der rote Koffer“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Erst ganz zum Schluss wird deutlich, was es mit dem roten Koffer auf sich hat. Und warum sich Marlene ihn an einer Bushaltestelle schnappt und sich als dessen Besitzerin ausgibt. Das Leben in der Villa und ihre Bewohner, allen voran Noah, erscheint die ganze Zeit fast unwirklich, wie ein Traum.
Diese Geschichte hat mir aber gut gefallen,
Erst ganz zum Schluss wird deutlich, was es mit dem roten Koffer auf sich hat. Und warum sich Marlene ihn an einer Bushaltestelle schnappt und sich als dessen Besitzerin ausgibt. Das Leben in der Villa und ihre Bewohner, allen voran Noah, erscheint die ganze Zeit fast unwirklich, wie ein Traum.
Diese Geschichte hat mir aber gut gefallen, vielleicht gerade deswegen. Die Spannung, die Gefühle, sie sind fast greifbar. Schön!

Laura van Endern, Thalia-Buchhandlung Kleve

Eine gelungene Mischung aus Spannung und Liebesgeschichte, geheimnisvoll und mit einem Ende, dass man zu Beginn so nie erwartet hätte. Schön und überraschend bis zur letzten Seite. Eine gelungene Mischung aus Spannung und Liebesgeschichte, geheimnisvoll und mit einem Ende, dass man zu Beginn so nie erwartet hätte. Schön und überraschend bis zur letzten Seite.

Lisa Bertram, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein etwas schwieriger Einstieg führt in eine spannende Geschichte, die den Leser ratlos macht. Man kann das Buch erst nach dem Beenden wieder aus der Hand legen. Ein etwas schwieriger Einstieg führt in eine spannende Geschichte, die den Leser ratlos macht. Man kann das Buch erst nach dem Beenden wieder aus der Hand legen.

Christina Fröhlink, Thalia-Buchhandlung Hamm

Gut zu lesen, schöner Stil. Eine tolle "was wäre wenn"-Geschichte Gut zu lesen, schöner Stil. Eine tolle "was wäre wenn"-Geschichte

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
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Unbedingt LESEN!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 02.09.2015

Marlene entdeckt im Urlaub einen roten verlassenen Koffer auf der Straße. Dieser „bringt“ sie in eine geheimnisvolle Villa am Ende der Welt, wie ihr scheint. Noah wohnt dort, doch irgendetwas stimmt hier nicht…. WOW!!! Was für ein tolles Buch. Ich war so gefesselt und konnte es kaum zur Seite... Marlene entdeckt im Urlaub einen roten verlassenen Koffer auf der Straße. Dieser „bringt“ sie in eine geheimnisvolle Villa am Ende der Welt, wie ihr scheint. Noah wohnt dort, doch irgendetwas stimmt hier nicht…. WOW!!! Was für ein tolles Buch. Ich war so gefesselt und konnte es kaum zur Seite legen! Einfühlsamer und sensibler Schreibstil! Das Ende ist der Hammer!!!

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Ein Buch wie ein Traum - was ist wahr, was nicht?
von Sandra Budde von BuchZeiten aus Neuss am 30.07.2015

Inhalt: Es ist nur ein Schritt. Ein Griff zu einem Koffer, der ihr nicht gehört. Und schon scheint sich eine ganz neue Welt für Marlene zu öffnen. Ohne es wirklich zu wollen, schlüpft sie in die Rolle einer anderen und wird in einen Strudel gezogen, aus dem es scheinbar kein... Inhalt: Es ist nur ein Schritt. Ein Griff zu einem Koffer, der ihr nicht gehört. Und schon scheint sich eine ganz neue Welt für Marlene zu öffnen. Ohne es wirklich zu wollen, schlüpft sie in die Rolle einer anderen und wird in einen Strudel gezogen, aus dem es scheinbar kein entrinnen mehr gibt. Vielleicht aber möchte Marlene auch gar nicht entrinnen. Denn in dieser neuen Rolle trifft sie Noah und egal was auch immer er tut, sie ist sicher, ihn nicht wieder verlassen zu wollen. Die Tage vergehen und manchmal weiß Marlene nicht, was ist real und was entspringt nur der Fantasie von Noah, dem sie immer und immer näher kommt - heimlich. Denn alles, was ihn umgibt ist ein Rätsel und die Gefahr, darin zu verschwinden ist groß. Noah ist blind und gefangen in einer Villa mit 3 Menschen, bei denen Marlene nicht entscheiden kann, ob sie Freund oder Feind sind. Verlässt Noah die Villa, wird er sterbenskrank, deshalb lebt er in der Villa. Sagen sie. Er sagt, sie sind schuld. Marlene kommt bald an einen Punkt, wo sie nichts mehr weiß, außer ... ohne Noah will sie nicht mehr leben, und so versucht sie, mit ihm zu fliehen. Doch was dann geschieht, konnte keiner ahnen. Meine Meinung: Was ein Buch. Mir fehlen selten die Worte für Rezensionen. Hier aber geht es mir grad so .. irgendwie bin ich sprachlos - oder wortlos. Ich begann dieses Buch in einer wie ich dachte Leseflaute .. bereits 4 Bücher in Folge begann ich und brach ich ab. Dann nahm ich dies hier zur Hand, angezogen nur durch den Titel. Und ich begann zu lesen. Nach 50 Seiten musste ich leider für ein paar Stunden aufhören und tat doch nichts anderes, als an das Buch zu denken. Sobald möglich, griff ich wieder danach und las und las und las. Bis ich am Ende ankam ... verwirrt, beeindruckt, wortlos. Die Geschichte ist einfach nur genial. Sie reißt einen mit. Man weiß nicht, was einen erwartet. Auf jeder neuen Seite hofft man auf die Lösung. Was ist mit Noah, was versteckt sich in der Villa. Was ist das große Geheimnis. Doch jede Seite bringt nur neue Fragen auf, verstärkt die Spannung. Man vermutet, wirft über den Haufen, ist ratlos, hat eine neue Idee, doch nichts führt zu dem Ende, das einen dann letztendlich erwartet. Das mich absolut sprachlos gemacht hat. Mit dieser Lösung, dieser Wendung hätte ich im Leben nicht gerechnet. Und als ich mich dann endlich damit arrangierte, es akzeptierte, gab es noch ein kleines unscheinbares letztes Kapitel, was mich dann noch einmal gänzlich verwirrte. Aber all das ist absolut positiv gemeint. Das Buch war so anders, so unwirklich wie Marlenes Empfinden. Und auch jetzt, Stunden nach dem ich die letzte Seite las, ist es zu 100%ig in meinem Kopf und beschäftigt mich. Lässt mich die letzten Seiten noch einmal lesen ... ob ich irgendwas übersah, denn für mich ist auch dieser letzte Abschluss so unwirklich .. so offen und dennoch geschlossen. Klingt sehr wirr denke ich, wenn man das Buch nicht kennt. Passt aber wohl auch irgendwie zum Buch selbst :) Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Sie schafft es, mich als Leser direkt auf der ersten Seite zu packen. Man ist sofort mitten in der Handlung und hat auch nie nur irgendwo das Gefühl, es würde eine Information fehlen, ohne dass viel erklärt wird von dem, was war, was vorher geschah, wie es dazu kam. Eigentlich müsste man das Buch am Ende noch einmal von vorn beginnen. Denn mit dem Wissen sieht man so vieles klar, was vorher eine ganz andere Wirkung hatte, versteht so vieles, was man vorher gar nicht in Frage stellte. Es ist so raffiniert, so voller kleiner Details, die sich erst nach und nach zeigen. Wundervoll! Fazit: Ein Buch, das einem wie ein Traum vorkommt, so wie Marlene nie sicher ist, was ist wahr, was nicht. Das einen mitreisst, dem man nicht auf die Spur kommt. Das einen durch sein Ende, seine Wendungen absolut überrascht, da man mit allem rechnete, aber nicht damit. Das einen in die Verlockung zieht, nach dem Ende noch einmal von vorn zu beginnen, weil nun alles ein anderes Licht hat. Wer zu den Menschen gehört, die das Ende zuerst lesen - bitte hier nicht .. lasst Euch einfach überraschen, denn sonst fehlt Euch sicherlich eine ganz große Besonderheit des Buches, die es für mich zu einem der besten dieses Jahr werden lässt!

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Eine surreale Atmosphäre, die mich atemlos zurücklässt
von Cindy am 25.07.2015

Eines muss ich gleich sagen: Wow. Das war mein erster Satz zum ersten Abschnitt in der Vorab-Leserunde zu Am Ende der Welt traf ich Noah und diese Aussage hat sich bis zum Ende hin nicht geändert. Irmgard Kramer entführte mich mit dem roten Koffer in die Villa Morris, zu... Eines muss ich gleich sagen: Wow. Das war mein erster Satz zum ersten Abschnitt in der Vorab-Leserunde zu Am Ende der Welt traf ich Noah und diese Aussage hat sich bis zum Ende hin nicht geändert. Irmgard Kramer entführte mich mit dem roten Koffer in die Villa Morris, zu Noah und seinen seltsamen Mitbewohnern, in eine Welt, in der man Wahrheit und Einbildung nicht scharf trennen kann, und lässt mich atemlos zurück. Diese Geschichte beginnt an einem Sommertag, an dem sich die Protagonistin Marlene ganz furchtbar darüber ärgert, dass sie ihre beste Freundin nicht in den Urlaub begleiten darf, sondern von ihren Eltern ans Ende der Welt mitgeschleppt wird. Sie nutzt die erste Gelegenheit, um mal kurz auszubüxen und frische Luft zu schnappen, und läuft dabei ausgerechnet einem roten und herrenlosen Koffer über den Weg. Dieser übt eine ungeheure Faszination auf sie auf und kaum hat sie ihn sich geschnappt, hält plötzlich ein Auto neben ihr an. Der Fahrer freut sich sie endlich gefunden zu haben und bugsiert sie prompt ins Auto. Marlene, verwirrt, aber auch aufgeregt, lässt dieses Missverständnis zu und begibt sich auf ein Abenteuer. Nun ist sie wirklich auf dem Weg ans Ende der Welt, wo sie die Villa Morris vorfindet. Noah wohnt dort, zusammen mit einer Nonne und weiteren Haushältern, die jemanden bestellt haben, um Noah das Schwimmen beizubringen. Nur mal gucken, nimmt Marlene sich vor, nur einen Tag, dann kann ich das Missverständnis aufklären. Genau wie Marlene selbst werden auch die Leser mitten ins Geschehen geworfen, zum roten Koffer, und dann mitten ins surreale Abenteuer. Die ganze Reise, die Villa, Noahs Lebensweise scheinen direkt aus einem Traum zu kommen: Auf den ersten Blick ist alles wunderschön, auf den zweiten kann man gar nicht mehr genau sagen, ob das wirklich so passiert und was überhaupt dahinter stecken könnte. Am traumhaftesten ist hier wahrscheinlich Noah, von dem Marlene sofort fasziniert ist, obwohl er sich doch von Beginn an recht unhöflich zeigt. Manchmal allerdings, da entdeckt sie ganz zauberhafte Seiten an ihm. Genau diese surreale und traumhafte Atmosphäre war es, die mich mitten ins Buch gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Ich war genau dort, mit Marlene, genauso verwirrt, genauso wenig gewillt irgendeine Entscheidung zu treffen, die dieses Klima zerstören könnte. Die Atmosphäre ist allerdings nicht nur schön, sondern auch regelrecht seltsam. Man muss rätseln, was die da überhaupt in ihrer so abgelegenen Villa machen. Warum wohnt Noah mit einer Nonne zusammen, wo sind seine Eltern? Und was ist mit den Verschwörungstheorien, mit denen Noah Marlene vollends verwirrt? Was ist wahr und was ist nur Einbildung? All diese Fragen machen den Roman unglaublich spannend und mitreißend und die Autorin spielt wunderbar mit Hinweisen, die man hier und dort einordnen könnte, aber bloß nicht in die richtige Lücke im Puzzle. Dazu kommt noch eine ordentliche Portion Emotionen, eine erste Liebe, ganz herzig erzählt. Und dann kommt das Ende, vollkommen überraschend und plötzlich, über das garantiert noch viel gesprochen werden wird, weil es polarisiert. Für mich war es, obwohl überraschend und wie ein kleiner Schlag in den Magen, stimmig und logisch. Die letzten paar Seiten des Buches habe ich nur noch mit offenem Mund gelesen, ich war sprachlos und konnte es nicht fassen. Doch es hat genau zu dem gepasst, was ich beim Lesen sowieso die ganze Zeit empfunden hatte: diesen Sog und diese Faszination.

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Schräg, aber mit Charme =)
von eclipse888 am 13.08.2015

Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer... Ein fremder roter Koffer zieht Marlene wie magisch an und ehe sie wirklich weiß, was sie tut, hat sie sich schon als dessen Besitzerin ausgegeben und ist in ein neues Leben abgetaucht. Als Irina Pawlowa verbringt sie ihren Sommer fernab der Zivilisation in einer alten Villa zusammen mit einer Nonne, einem Gärtner und einem Koch. Und Noah. Noah ist faszinierend, blind und in der Villa gefangen, denn irgendetwas außerhalb ihrer schützenden Mauern macht ihn schwer krank. Doch er möchte frei sein, und als Marlene sich in ihn verliebt, willigt sie ein, mit ihm zu fliehen. Was daraufhin passiert, konnte jedoch niemand vorhersehen. Nachdem ich bei einigen Bloggern schon gesehen habe, wie begeistert sie von Noahs und Marlenes Geschichte sind, war ich selber sehr neugierig. Tolles Cover, cooler Klappentext, begeisterte Stimmen – klingt nach einem guten Rezept, ist es auch. Alles in einen Topf geschmissen ergibt das einen leckeren... Käsekuchen, von dem man nicht genug bekommen kann. (Der Vergleich hinkt, ich weiß. xD) Ich fange mal ganz am Anfang an, nämlich bei der Protagonistin Marlene. Es steht zwar schon im Klappentext, dass Marlene sich als Irina Pawlowa ausgibt, aber was stellt man sich darunter vor? „Hallo, ich bin Marlene, will jetzt aber einen anderen Namen haben, weil ich meinen nicht mehr mag. Oh, da passt es doch gut, dass da gerade ein herrenloser Koffer steht.“ Marlene zweifelt ihre spontane Aktion schon in der nächsten Sekunde an und die Zweifel verfolgen sie auch während ihres Aufenthaltes in der Villa Morris immer wieder. Das war das Erste, was sie mir so richtig sympathisch gemacht hat. Im Klappentext wird Noah als „faszinierend, blind und in der Villa gefangen“ beschrieben. Das sind Tatsachen. Denen füge ich auch noch ein paar eigene hinzu. Noah ist besonders, manchmal total romantisch und auf welchem Baum wachsen Noahs? Ja, ich habe mich zusammen mit Marlene ein klitzekleines bisschen in Noah verliebt, aber wie soll man das nach einem solch tollen Liebesbrief denn bitte nicht tun? An einer Stelle relativ in der Mitte habe ich das Buch als „schräg, aber mit Charme“ beschrieben und nachdem ich es beendet habe, stehe ich noch immer voll und ganz hinter diesen Worten. Besonders die Nonne Schwester Fidelis ist nicht ganz einfach und ich würde ihr auf gar keinen Fall begegnen wollen, aber irgendwie mochte ich sie trotzdem. Sie passt zu der Villa und sie und sie anderen zwei Mitarbeiter, die der seltsamen Situation den Charme verleihen. Die Geschichte ist absolut genial. Anders kann ich sie echt nicht beschreiben. Zum Einen bleibt das Mysteriöse und damit auch die Spannung die ganze Zeit über erhalten, wenn sie sich nicht gerade noch weiter steigern. Nichtmal die ruhigeren oder romantischeren Stellen können dagegen etwas tun. Irgendwann klebte ich nur noch an den Seiten und wollte unbedingt wissen, was es mit Noah und der Villa auf sich hat. Zum Anderen das Ende, dass man garantiert nicht vorhersagen kann. (An dieser Stelle nochmal Respekt an die Teilnehmerin an der LB-Leserunde, die das tatsächlich zum Teil erraten hat.) Wahnsinn, Irmgard ist der Wahnsinn. Einen einzigen Kritikpunkt habe ich. Einerseits wurde am Ende alles irgendwie aufgeklärt, aber mir persönlich blieben noch zu viele Fragen offen, die mir keine Ruhe lassen wollen. Die werden mich vermutlich auch noch eine ganze Weile verfolgen. Aber hey, so bleibt mir das Buch zumindest auf jeden Fall noch ein wenig im Gedächtnis. Über die Autorin: Irmgard Kramer wurde 1969 in Vorarlberg geboren und wuchs in einem alten Häuschen auf, das sich lebendig anfühlte. Nach 19 Jahren hängte sie die Arbeit als Grundschullehrerin an den Nagel und lebt heute als freie Autorin zwischen Bergen, Kühen und Käse im Bregenzerwald. Sie schreibt Geschichten für kleine und große Leser sowie Texte für Magazine. Fazit Am Ende der Welt traf ich Noah: Der Wahnsinn. Mit seinen Geheimnissen und seinem besonderen Charme hat mich das Buch gepackt und erst am Ende wieder ausgespuckt. Das Eine oder Andere hätte ich zwar noch gerne gewusst, aber das ist irgendwie auch wieder ein Teil dessen, was das Buch so besonders macht.

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