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Andromedanebel

Roman - Meisterwerke der Science Fiction

(2)
Aufbruch nach Andromeda


Wir schreiben das Jahr 3000, und das Universum ist komplett erforscht. Die Menschheit hat die nächste Entwicklungsstufe erklommen und zusammen mit den anderen zivilisierten Völkern des Universums den »Großen Ring« gegründet, eine Art intergalaktischen Staatenbund, der sich hauptsächlich der Weiterentwicklung von Wissenschaft und Kunst verschrieben hat. Als ein Forscherteam der Erde auf einem namenlosen Planeten notlanden muss und dort ein verlassenes Raumschiff entdeckt, das anscheinend von einer bisher unbekannten Zivilisation konstruiert wurde, steht die Menschheit vor einem Rätsel ...



Portrait

Iwan Jefremow wurde 1908 im russischen Wyriza geboren und studierte an der Universität von Sankt Petersburg Paläontologie. Er war einer der führenden Mitarbeiter des paläontologischen Instituts und ist der Begründer der Taphonomie, der Fossilienlehre. Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit widmete er sich dem Schreiben von Science-Fiction-Literatur. Sein größter Erfolg Andromedanebel erschien im Jahr 1958 und war einer der meistverkauften Romane der Sowjetunion. Iwan Jefremow starb 1972 in Moskau.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 12.01.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31537-2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 189/121/45 mm
Gewicht 435
Originaltitel Туманность Андромеды (Andromeda Nebula)
Abbildungen farbige Illustrationen
Verkaufsrang 84.491
Buch (Taschenbuch)
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Futuro-Kommunisten im Weltraum
von MR.Devilappe aus Minden am 23.01.2015

Iwan Jefremows „Andromedanebel“ gilt als einer der erfolgreichsten „kommunistischen“ Zukunftsromane und wurde in der ehemaligen Sowjetunion immer wieder aufgelegt. Er erschien erstmals 1957 als Serie im Magazin („Technika – molodjoshi“; übersetzt: Technik – der Jugend), ein Jahr später dann vollständig in Romanform. Jefremows ferne Zukunft ist das Ergebnis... Iwan Jefremows „Andromedanebel“ gilt als einer der erfolgreichsten „kommunistischen“ Zukunftsromane und wurde in der ehemaligen Sowjetunion immer wieder aufgelegt. Er erschien erstmals 1957 als Serie im Magazin („Technika – molodjoshi“; übersetzt: Technik – der Jugend), ein Jahr später dann vollständig in Romanform. Jefremows ferne Zukunft ist das Ergebnis jahrhundertelanger Entwicklungen des Menschen auf allen körperlichen und geistigen Gebieten: Der Futuro-Kommunismus, den Jefremow in Anlehnung an Karl Marx als „Ende der Vorgeschichte der Menschheit“ feiert. Nur in dieser klassen- und besitzlosen Gesellschaftsform würden die Menschen erst in der Lage sein, ihre Zukunft selbst zu gestalten, ohne weiterhin von den Wirren und Missständen der Geschichte beeinflusst zu sein (wie Uwe Neuhold in seinem wissenschaftlichen Anhang zu diesem Roman weiter ausführt). Jefremows kommunistische Utopie beschreibt eine Gesellschaft, in der alle wichtigen Entscheidungen im Kollektiv getroffen werden, während der Einzelne sein Leben (nach wie vor definiert durch seine Arbeit) selbst gestalten kann. Dazu gehört auch, dass jeder seine Arbeit frei wählen und frei wechseln kann, sofern er die nötigen Qualifikationen mitbringt. Mit der Produktion von Nahrungsmitteln befasst man sich dabei nicht mehr; nur noch Ingenieure warten die automatischen Algen-Fabriken auf dem Meer. Wer körperlich schwere Arbeit sucht, findet sie in den Minen, sobald man sich ausgepowert hat, sucht man sich einen anderen Job. Interessant sind in diesem Roman vor allem die Menschen, die aus dieser Gesellschaft herausfallen – wie Beispielsweise der Raumschiffkommandant Erg Noor: Er ist unendlich weit von der Erde entfernt und muss daher wichtige Entscheidungen alleine treffen. Das macht ihn zum Helden, anderen Figuren hingegen, wie Mwen Maas, wird sein Alleingang zum Verhängnis. Wo der Unterschied zwischen beiden liegt, sei hier nicht verraten – Spoiler! Vor diesem gigantischen Gesellschaftsentwurf, der sehr detailreich gestaltet wird und jeden Bereich des Lebens von Kindererziehung über Kunst bis hin zum Verbrechen umfasst, treten die einzelnen Charaktere zurück. Oft wird den Figuren in „Andromedanebel“ vorgeworfen, sie seien zu oberflächlich, und tatsächlich legt der Autor ihnen oft Erklärungen zu seiner Welt in den Mund, weniger persönliche Befindlichkeiten oder Gedanken. Auch die wenigen Konflikte werden auf einem intellektuellen Niveau gelöst, Gefühle analysiert, verstanden und dann nicht artikuliert (was nicht gleichbedeutend ist mit der „Emotionslosigkeit“, die den Figuren immer wieder vorgeworfen wird). Die sachliche Diskussion ist das Mittel zur Konfliktlösung schlechthin, und wann immer ich mich jemandem gegenübersehe, der seine Gefühle mit Argumenten verwechselt, wünsche ich mir, wir wären ein bisschen mehr wie die Menschen in Jefremows Roman. Es ist schließlich nicht so, dass keine Emotionen vorhanden sind – allein die Dreiecksgeschichte zwischen Dar Weter, Weda Kong und Erg Noor ist in höchstem Maße emotional und wird ganz anders gelöst, als man auf den ersten Blick erwartet. Konfliktvermeidung steht für die Figuren an oberster Stelle, und so sind sie immer darauf ausgerichtet, eine „friedliche“ Lösung zu finden. Die Gefühle, die ihnen dabei in die Quere kommen könnten, belasten sie dabei durchaus. Jefremow zeigt hier, dass er Kind einer konfliktreichen Zeit ist, und erinnert in den Strategien seiner Figuren an Stifters „Nachsommer“. Diese „Verkopftheit“ der zukünftigen Gesellschaft spiegelt sich beispielsweise auch in der Benennung der Planeten wieder, die in der offiziellen Nennung nur eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen sind. Doch wann immer die Emotionalität einer Figur aufscheint – auch in der Zukunft sind Menschen schließlich noch Menschen – greifen die Figuren auf die alten Bezeichnungen, die Götter-, Helden- und Tiernamen der Sterne, zurück. Auch in der Kunst, die meistens multimedial gestaltet ist und der im Roman ein großer Platz zukommt, drücken sich die Gefühle der Figuren aus, die nichts in den Diskussionen und Entscheidungsfindungsprozessen zu suchen haben. Erg Noor, Mwen Maas, Dar Weter, Nisa Krit und Weda Kong sind alles andere als emotionslose Robotschniks der Zukunft – im Gegenteil: Die Archaik ihrer Gefühle ist etwas, mit dem sie auch in Zukunft ringen, und wenn Mwen Maas ein Missverhältnis zwischen geistiger und emotionaler Entwicklung des Menschen konstatiert, trifft er den Nagel auf den Kopf. Diese Zurücknahme des Individuums findet sich sowohl auf der Figurenebene, wo sie als Projektionsflächen zur Illustration der Gesellschaft und ihrer Entstehungsgeschichte dienen, als auch auf der Handlungsebene des Romans, denn der Einzelne ordnet sich am Ende den Entscheidungen der Mehrheit unter (die von allen Menschen auf der Erde, nicht von einer Parteispitze, getroffen wurde). Das Reizvolle an Jefremows Roman liegt ohnehin weniger in der konkreten Handlung, sondern vielmehr in seinem umfassenden Weltentwurf inklusive Platz für diejenigen, die sich dem nicht unterordnen wollen – und gerade, wenn ich mir das ansehe, was heutzutage auf der Welt vor sich geht, erscheint es mir durchaus erstrebenswert, zumindest einige Aspekte der Jefremowschen Utopie näher in Augenschein zu nehmen. Und wenn es nur dieser eine ist: „Dar Weter schaltete in beiden Zimmern das Gebläse ein, und wenige Minuten später war aller Staub, der sich angesammelt hatte, verschwunden.“ Ade, stundenlanger Wohnungsputz!

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In den Weiten des Universums
von einer Kundin/einem Kunden aus Ingersheim am 19.06.2015

Eine Geschichte ohne richtigen Höhepunkt und viele wissenschaftliche Ausdrücke, die das Lesen erschweren. Dieses Buch ist wirklich nur etwas für Science-Fiction Liebhaber. Mir hat es nicht gefallen. Mehr lest ihr hier: https://seitenweiser.wordpress.com/2015/06/19/in-den-weiten-des-universums/

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