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Annähernd Alex

(4)
Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. Und langsam dämmert es Mink: Porter ist Alex. Annähernd.
*** Moderne Verwechslungskomödie für alle Fans von "E-Mail für dich" ***
Portrait

Jenn Bennett wurde in Deutschland geboren, zog dann aber in die USA. Sie reist gern, u.a. nach Europa und Südostasien. Sie arbeitet hauptberuflich als Autorin und hat u.a. eine sehr erfolgreiche Fantasyserie geschrieben, bevor sie nun mit "Die Anatomie der Nacht" ihr erstes realistisches Jugendbuch vorlegt. Jenn Bennett lebt mit ihrem Mann in Georgia.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 480
Altersempfehlung 14 - 99
Erscheinungsdatum 29.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-551-56035-3
Verlag Carlsen
Maße (L/B/H) 190/115/35 mm
Gewicht 462
Originaltitel Alex Approximately
Verkaufsrang 78.037
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Eine berührende und witzige, streckenweise aber auch dramatische Liebesgeschichte, die nach vielen Irrwegen schließlich doch zum Happy-End führt. Schön! Eine berührende und witzige, streckenweise aber auch dramatische Liebesgeschichte, die nach vielen Irrwegen schließlich doch zum Happy-End führt. Schön!

Jasmin Reinert, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein traumhaftes Buch, ich kann es immer wieder von neuem lesen. Beim lesen bekommt man selber das Gefühl an der Küste zu sein und fiebert einfach mit wann sie bemerkt wer Alex ist. Ein traumhaftes Buch, ich kann es immer wieder von neuem lesen. Beim lesen bekommt man selber das Gefühl an der Küste zu sein und fiebert einfach mit wann sie bemerkt wer Alex ist.

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein wahres Lesevergnügen bis zur letzten Seite. Dieses Buch ist die perfekte Mischung aus Humor, Romantik und dem gewissen Hauch Drama. Absolut empfehlenswert! Ein wahres Lesevergnügen bis zur letzten Seite. Dieses Buch ist die perfekte Mischung aus Humor, Romantik und dem gewissen Hauch Drama. Absolut empfehlenswert!

Erika Schmidt-Sonntag, Thalia-Buchhandlung Schweinfurt, Stadtgalerie

Genau so fühlt es sich an, wenn Amor einen richtig erwischt - herrlich gefühlvoll beschrieben! Freche Dialoge und viele liebenswerte Charaktere mit interessanten Schicksalen. Genau so fühlt es sich an, wenn Amor einen richtig erwischt - herrlich gefühlvoll beschrieben! Freche Dialoge und viele liebenswerte Charaktere mit interessanten Schicksalen.

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Ein Blick hinter die Kulissen
von hasirasi2 aus Dresden am 24.11.2016

Die beiden jugendlichen Filmfreaks Mink und Alex kennen sich aus einem Filmchat. Sie leben zwar in verschiedenen Bundesstaten der USA, teilen in der Anonymität des Netzes aber Freud und Leid und werden beste Freunde. Doch dann zieht Mink, die im wahren Leben Bailey heißt, zu ihrem Vater und damit... Die beiden jugendlichen Filmfreaks Mink und Alex kennen sich aus einem Filmchat. Sie leben zwar in verschiedenen Bundesstaten der USA, teilen in der Anonymität des Netzes aber Freud und Leid und werden beste Freunde. Doch dann zieht Mink, die im wahren Leben Bailey heißt, zu ihrem Vater und damit in die Stadt, in der Alex, eigentlich Porter, wohnt. Und während sie noch überlegt, wie sie Alex ausfindig machen kann, lernt sie bei ihrem Ferienjob im Museum Porter kennen. Porter ist für sie der Inbegriff des überheblichen Surferboys und so kracht es gewaltig zwischen ihnen, aber gleichzeitig prickelt es auch immer mehr – was sich neckt, liebt sich vielleicht doch?! Je näher sich die beiden kommen, desto mehr öffnen sie sich, erzählen sich Dinge, die nicht einmal Mink und Alex voneinander wissen. Bailey versteht sich selber nicht: „Wovor habe ich mehr Angst: vor Porter ... oder der Person, die er in mir freisetzt?“ „Annähernd Alex“ ist eine wunderbare spannende und leicht zu lesende Liebesgeschichte zweier Teenager, die es entgegen allem Anschein nicht immer leicht hatten. Sowohl in Porters als auch in Baileys Familie gab es in der Vergangenheit dramatische Situationen, die sie immer noch nicht verarbeitet haben. Dadurch hat der Roman hat eine unerwartete Tiefe. Bailey und Porter sind von Ängsten und Verlusten geprägt. Beide gehen sehr unterschiedlich damit um. Porter ist eher extrovertiert, überspielt alles mit chronisch guter Laune. Bailey hingegen versucht einerseits, sehr unauffällig zu sein, steht aber auf 60er Jahre Klamotten und hat einen platinblonde Lana-Turner-Frisur – ganz wie die alten Film-Diven. Besonders witzig fand ich die Szenen zu Beginn, in denen sie sich im Chat ihre gemeinsamen (!) Erlebnisse des Tages mitteilen (natürlich ohne es zu wissen) und dabei so unterschiedlich empfinden. Ich habe mich immer gefragt, wann sie denn endlich entdecken, wer sie sind. Die Beziehung der beiden entwickelt sich sehr natürlich und wirkt dadurch so real. Auch die anderen Protagonisten des Buches, wie Baileys neue Freundin Grace oder der zwielichtige Davy sind interessant und vielschichtig gestaltet. Die Kapitel werden übrigens durch passende Filmzitate eingeleitet, so dass man ungefähr erahnen kann, worum es geht. Allerdings habe ich mich gefragt, ob die Zielgruppe (Teenager), die Filme kennt und den Zusammenhang zwischen den Zitaten und der Handlung herstellen kann. Mein Lieblingszitat ist natürlich aus meinem Lieblingsfilm: „Ich habe mir gewünscht, dass Du es bist. Ich habe mir so gewünscht, dass Du es bist!“ Für diese zauberhafte und zum Teil wildromantische Geschichte, welche ich an nur zwei Abenden durchgeschmökert habe, gibt es von mir verdiente 5 Sterne!

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Witzig, liebenswert und romantisch. Ein tolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenbek am 23.11.2016

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt gewesen. Als ich im Buchladen das erste Mal darauf gestoßen bin, wollte ich es unbedingt lesen, da der Klappentext sehr vielversprechend klang und mich sofort sehr neugierig gemacht hat. Als ich es dann endlich angefangen habe zu lesen, war ich schon nach den... Auf dieses Buch war ich sehr gespannt gewesen. Als ich im Buchladen das erste Mal darauf gestoßen bin, wollte ich es unbedingt lesen, da der Klappentext sehr vielversprechend klang und mich sofort sehr neugierig gemacht hat. Als ich es dann endlich angefangen habe zu lesen, war ich schon nach den ersten Seiten hellauf begeistert. Der Schreibstil ist einfach super, das Buch lässt sich wunderbar lesen und in die Geschichte findet man sofort perfekt hinein. Die Protagonistin Bailey, die unter dem Mink in einem Chatforum aktiv ist, zieht zu ihrem Vater nach Kalifornien. Dort will sie versuchen, ihren "Freund" Alex, mit dem sie regelmäßig chattet, ausfindig zu machen. Sie hat nur ein paar Anhaltspunkte. Sie weiß nicht, wie dieser Alex aussieht, wo er genau wohnt und zudem weiß er auch gar nicht, dass sie mittlereile in Kalifornien lebt. Mit einem genauen Plan macht sich Bailey also auf die Suche nach Alex. Zudem fängt sie einen Sommerjob in einem Museum "Die Höhle" an. Und dort begegnet sie Porter. Ein charmanter, aber auch sehr von sich überzeugter gutausehender Junge. Am Anfang mögen sich die beiden nicht besonders, aber das ändert sich dann sehr schnell... Ich habe hier einfach alles toll gefunden. Der Schauplatz wird sehr gut beschrieben, sodass man sofrt die Lust auf Sommer, Strand und Meer verspürt. Eigentlich die perfekte Sommerlektüre, aber mit dem Buch bis zum Sommer warten - das hätte ich nicht geschafft. So hat mir das Buch eben sommerliche Lesestunden im grauen November beschert. Bailey war mir gleich zu Anfang sehr sympathisch. Sie hat einen tollen Humor und ihre ganze ironische und verrückte Art hat mir sehr gut gefallen. Porter dagegen konnte ich zuerst gar nicht leiden. Aber das änderte sich sehr schnell im Verlaufe des Buches. Viele Dinge waren zwar für den Leser vorsehbar, aber mich persönlich hat das gar nicht gestört. Bei einem Krimi wäre das etwas ganz anderes. Wenn ich da schon sehr früh weiß, wer der Böse ist, dann bin ich vom ganzen Buch enttäuscht. Aber dieses Buch hier ist ja kein Krimi, sondern eine sehr nette Teenie-Liebesgeschichte und daher sind solche Vorsehbarkeiten völlig in Ordnung für mich. Wenn ich Spannung und Aha-Effekte haben möchte, lese ich eben einen Krimi. Dass ich schon sehr früh wusste, wer Alex ist, war also keine Sache, die ich als negativ oder schlimm empfunden habe. Mich hat es eher amüsiert. Immer wieder habe ich gedacht: Jetzt muss Bailey doch endlich begreifen, wer Alex ist. Aber sie tat es nicht. Das hat sie mir dann noch sympathischer gemacht. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen! Die Charaktere, der Schauplatz, der Schreibstil, die ganze Handlung - alles ist einfach nur toll und passt perfekt zusammen. Ich habe selten ein Buch mit 480 Seiten so schnell gelesen. Am liebsten hätte ich es gar nicht mehr aus der Hand gelegt. Es hat mich sehr gut unterhalten. "Annähernd Alex" ist witzig, romantisch und herrlich liebenswert. Ich hoffe, dass noch weitere Bücher der Autorin erscheinen werden, denn von diesem Buch bin ich so begeistert, dass ich es am liebsten gleich noch einmal lesen würde. Eine ganz klare Leseempfehlung und daher volle 5 Sterne von mir!

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von Stefan Wichmann am 08.11.2016

Cover Es hat eine ungewöhnliche Aufteilung: ein bisserl vorn, ein bisschen hinten und bedeckt den Buchrücken. Ja, das hat etwas. Vor allem aber der Rollerfahrer zeugt von Geschwindigkeit (flatternder Schal) und Eile. Es schaut etwas angespannt aus, wie er da so sitzt. Oder? Inhalt und Aufteilung des Buches Das Internet machts es... Cover Es hat eine ungewöhnliche Aufteilung: ein bisserl vorn, ein bisschen hinten und bedeckt den Buchrücken. Ja, das hat etwas. Vor allem aber der Rollerfahrer zeugt von Geschwindigkeit (flatternder Schal) und Eile. Es schaut etwas angespannt aus, wie er da so sitzt. Oder? Inhalt und Aufteilung des Buches Das Internet machts es möglich: Was im Netz begann entwickelt sich zu der Frage, ob ein Treffen im Realleben sinnvoll ist oder es bei der platonischen Freundschaft bleiben sollte. Und so beginnt sie, die Odyssee der Möglichkeiten und Vorhaben ... Der Einstieg gefällt mir persönlich nicht so ganz, auch wenn mal ein anderer Ansatz die Geschichte zu beginnen, sicher belohnt werden sollte. Viel mehr reißen mich die unterschwelligen Beschreibungen vom Hocker. Fast möchte man diese Spezialität ?Churro? selbst einmal ausprobieren. Und die Mitleser der gemeinschaftlichen Leserunde wissen es: Churro gibt es tatsächlich, was die Erwartung auf den nächsten Weihnachtsmarkt bei mir erhöht. Doch zurück zum Buch. Zwischenzeitlich skizziert die Autorin Jenn Bennett immer wieder einmal die Gegend, in der die Geschichte handelt. Das ist untergründig und nicht zuviel oder zu dick aufgetragen, sodass der Leser diese Information gerne in die Gedankenwelt einbezieht. Auf der anderen Seite ist die Ihr-Ansprache des Lesers wieder etwas ungewohnt. Doch was solls? Wenn sie beschreibt, wie sich die Protagonistin hinter einem Plakat versteckt und dazu die zwar kurze aber plastische Reaktion des Vaters liefert, bin ich?s doch als Rezensent zufrieden. Später kommt dann die gezackte Narbe zur Geschichte. Diese Situation ist perfekt eingefangen. Und auch hier ist wieder zu sagen: Es ist nicht zu dick, sondern genau richtig dosiert. Wunderbar. Ich liebe diese Stelle. Mit der Aussage ?Hot Stuff? und dem Fragebogen glänzt die perfekt umgesetzte Geschichte weiter. Dies liegt nicht an den Zitaten über den Kapiteln, sondern auch an Kleinigkeiten, wie beispielsweise dem Verweis auf ?Hot Stuff, [...] du erinnerst dich??. Ich persönlich liebe derlei Rückbezüge auf Vorhergesagtes. Das gibt dem Buch Tiefe, die Autorin hat sich etwas gedacht beim Konzeptschreiben für das Buch. Hingegen fand ich die Erklärung der Schusswunde etwas zu wenig ausgeschmückt. Im realen Leben wären hier mehr Nachfragen gekommen! Demgegenüber ist die Annäherung der beiden wieder wundervoll eingefangen und wird dann so jäh gestört! Dies ist wunderbar beschrieben, denn so ist das Leben. Ja, so ist es tatsächlich. Dies trifft auch die Frage des Autofahrens, als der Freund verletzt wird. Wie gehen die beiden mit der Situation um? So viel sei gesagt, das Werk spielt auch mit untergründiger Spannung und lässt den Leser sich fragen: Was täte ich in solch einer Situation? Zielgruppe Eine Liebe, ein Geheimnis, ein Jugendroman, der mit dem modernen Medium Internet spielt und mit der Frage, was man wann, wem erzählt. Stil In der Ich-Perspektive mit wörtlicher Rede und Blogbeiträgen gespickt erlebt der Leser den Jugendroman ohne Slangsprache und das wirkt angenehm, erlaubt es doch das Buch einfach zu genießen, ohne sich in Jugendlicher Sprache zu verlieren. Fazit Die Gegenwartsliteratur entfaltet nach und nach ihr wahres Gesicht, die Story, das Leben und lässt an der richtigen Stelle auch mal eine Mülltonne klappern.

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Dieses Buch macht glücklich
von Julia Lotz aus Aßlar am 27.10.2016

Inhalt: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts... Inhalt: Seinem Online-Schwarm im echten Leben zu begegnen kann böse Überraschungen mit sich bringen. Was, wenn er ein Idiot ist? Oder ein Langweiler? Mink erzählt Alex aus dem Film-Forum deswegen erst mal nicht, dass sie in genau den kalifornischen Küstenort zieht, in dem er wohnt. Sie erzählt auch nichts von ihrem furchtbaren Job in der Tourifalle von Museum, bei dem sie sich jeden Tag halb tot schwitzt. Und erst recht nichts erzählt sie von Porter, Surfwunder und Aufschneider zugleich. Als Mink und Porter nachts im Museum eingeschlossen werden, kommen sie einander näher. (Quelle: Verlag) Meine Meinung: Ich habe Jenn Bennetts ersten Königskinder Roman, Die Anatomie der Nacht, hier zu Hause stehen und bin sehr gespannt aufs Lesen. Die Geschichte hinter Annähernd Alex klang jedoch so süß und spannend, dass ich sofort dazu greifen musste. Allein das Cover finde ich ja schon genial und ich konnte beim Lesen feststellen, dass es perfekt zur Protagonistin Bailey passt. Folglich war diese mir auch mehr als sympathisch und als etwas jüngeres Mädchen kann man sich sicher gut in sie hineinversetzen. Bailey ist unglaublich schüchtern und kann nicht gut auf Leute zugehen. Das hängt zum Teil mit ihrer Art zusammen, zum anderen Teil jedoch auch mit ihrer Vergangenheit, die im Roman nach und nach gelüftet wird. Wenn Bailey jedoch eins liebt, dann sind es Filme. Besonders alte Filme und über die redet sie besonders gerne in einem Filmforum im Internet, indem sie Alex kennenlernt. Die beiden werden Chatfreunde und verstehen sich sogar so gut, dass Alex ihr vorschlägt, Bailey könne ihren Vater in Kalifornien besuchen und mit ihm auf ein Filmfestival gehen. Der wohnt nämlich zufällig in Alex Stadt. Bailey ist unsicher und möchte Alex nicht fest zusagen, was daran liegt, dass sie schon längst in Kalifornien ist, da sie zu ihrem Vater gezogen ist. Das soll Alex jedoch nicht wissen, denn Bailey will ihn erst finden, um sich aus der Nähe anzusehen, ob Alex in echt auch so toll ist, wie im Chat. Vielleicht hatte Walt Whitman Recht: Wir sind widersprüchlich und umfangreich und enthalten Massen. Wie können wir je wissen, wer wir wirklich sind? – Seite 184 So wird Bailey ihre Schüchternheit zum Verhängnis. Denn sie nimmt einen Ferienjob an, bei dem sie nicht nur eine Freundin findet sondern auch Porter kennenlernt. Der ist Anfangs unausstehlich doch nach und nach kommen sich die beiden näher. Wenn da nur nicht Alex wäre und sie Porter frei heraus alles erzählen könnte. Diese ganze Geschichte lässt schon vermuten, dass Bailey innerhalb des Romans eine große Entwicklung machen muss und genauso war es auch. Das hat der auch so schon schönen Sommergeschichte noch einmal eine tiefere Thematik gegeben. Baileys große Liebe sind Filme. Besonders alte. Ich muss zugeben, dass ich mit alten Filmen oder Filmen im Allgemeinen längst nicht so viel anfangen kann, wie mit Büchern und doch hat auch dieser Aspekt dem Buch eine interessante Note gegeben. An jedem Kapitelanfang findet man ein Filmzitat, das perfekt zu dem darauffolgenden Kapitel passt und Bailey Liebe zu Filmen, nimmt insgesamt eine sehr bedeutende Rolle ein. Die Geschichte an sich ist neben Baileys tollen Entwicklung und der Sache mit den Filmen eine klassische Sommer-Liebesgeschichte. Dies ist aber keinesfalls negativ zu sehen, denn mir hat sie sehr gut gefallen. Wir begeben uns auf die Suche nach Alex, durchleben Baileys Gefühlschaos mit einem anderen Jungen und beschäftigen uns mit ihren alltäglichen Problemen. Und das vor Kaliforniens wunderbarer Kulisse, die zum Träumen einlädt. Mich hat Jenn Bennett mit diesem Werk sehr gut unterhalten und berührt und ihren Schreibstil kann ich nur loben. Nun freue ich mich auf Die Anatomie der Nacht. Fazit: Dieses Buch macht einfach glücklich! Jenn Bennett hat mit Annähernd Alex einen wunderschönen und berührenden Sommerroman geschaffen, der auch in den tristesten Herbsttagen den Sonnenschein ins Zimmer zaubert. Die Protagonistin Bailey ist herzallerliebst und zusammen mit ihrer Liebe zu Filmen und ihrer starken Entwicklung macht sie Annähernd Alex zu einem berührenden und lesenswerten Werk. Vielen herzlichen Dank an den Königskinder Verlag für das schöne und berührende *Rezensionsexemplar.

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