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Anonym

(10)
Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr...
Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...
Rezension
Lebendig und packend, manchmal ganz schön brutal. Neue Presse
Portrait
Ursula Poznanski wurde 1968 in Wien geboren. Sie war als Journalistin für medizinische Zeitschriften tätig. Nach dem fulminanten Erfolg ihrer Jugendbücher «Erebos», «Saeculum», «Layers» etc. landete sie bereits mit ihrem ersten Thriller «Fünf» auf den Bestsellerlisten. Bei Wunderlich folgten «Blinde Vögel» und «Stimmen» sowie zusammen mit Arno Strobel die Bestseller «Fremd» und «Anonym». Ursula Poznanski lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Wien.
Arno Strobel, 1962 in Saarlouis geboren, studierte Informationstechnologie und arbeitete lange bei einer großen deutschen Bank in Luxemburg bis er sich an das Schreiben von Romanen wagte. Mit seinen Psychothrillern "Der Trakt", "Das Wesen", "Das Skript", "Der Sarg", "Das Dorf", "Die Flut" etc.erklomm Strobel die Bestsellerlisten. Mit Ursula Poznanski zusammen schrieb er den Bestseller "Fremd". Arno Strobel lebt mit seiner Familie in der Nähe von Trier.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 21.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-5085-6
Verlag Wunderlich
Maße (L/B/H) 219/152/32 mm
Gewicht 551
Auflage 1
Verkaufsrang 1.898
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ein sehr spannender und wunderbar kurzweiliger Krimi, dessen Ende überrascht. Anonym hat mich super unterhalten. Poznanski und Strobel wissen wie man Leser fesselt! Ein sehr spannender und wunderbar kurzweiliger Krimi, dessen Ende überrascht. Anonym hat mich super unterhalten. Poznanski und Strobel wissen wie man Leser fesselt!

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Mein persönliches Thrillerhighlight des Jahres
von einer Kundin/einem Kunden aus Heinsberg am 30.11.2016

Na, nervt dich dein Nachbar, weil sein Hund wieder sein Geschäft in deinem Vorgarten hinterlassen hat? Oder ist deine Frau fremd gegangen? Womöglich mit deinem Bruder? Dann schau in das Forum Morituri, denn da hast du nun die Möglichkeit abzustimmen, wer und wie dieser "Verbrecher" sterben soll. Das würdest... Na, nervt dich dein Nachbar, weil sein Hund wieder sein Geschäft in deinem Vorgarten hinterlassen hat? Oder ist deine Frau fremd gegangen? Womöglich mit deinem Bruder? Dann schau in das Forum Morituri, denn da hast du nun die Möglichkeit abzustimmen, wer und wie dieser "Verbrecher" sterben soll. Das würdest du nie tun? Bist du sicher? Denn genau das passierte in Hamburg und die erste Leiche, ein Anwalt, dem es gelang, einen Freispruch für einen Vergewaltiger herauszuholen, wurde brutal ermordet. Die Ermittler Daniel Buchholz und seine neue Kollegin Nina Salomon können es kaum glauben und doch müssen sie einen Wettlauf mit der Zeit beginnen, denn auf Morituri läuft bereits die zweite Abstimmung über ein mögliches Opfer und die Presse läuft heiß. Meine Meinung: Wow, ich muss sagen, ich bin völlig geflashed von diesem unglaublich spannungsgeladenen und temporeichen Thriller. Bereits das erste Buch aus der gemeinsamen Feder des Autorenduos Poznanski und Strobel hat mir sehr gut gefallen, aber dieser Thriller schlägt das noch um Längen. Der Schreibstil hat mir extrem gut gefallen, flüssig, fesselnd, schwungvoll und absolut mitreißend. Ich war innerhalb kürzester Zeit ganz tief in dem Fall versunken, denn die Autoren treffen mit dem gewählten Thema auch ein sehr aktuelles Thema. Die Anonymität des Internets ruft doch in so manch einem die dunkle Seite hervor und man fühlt sich sicher. Welche Möglichkeiten das Internet dann letzten Endes tatsächlich bietet, wird hier hervorragend aufgegriffen und dargestellt. Aber auch die menschliche Sensationslust und die Gleichgültigkeit anderen gegenüber ist glaubwürdig und sehr realitätsnah beschrieben. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Menschen ganz genau so reagieren würden und das macht das Erzählte noch einmal eine Portion grausamer und brutaler. Die Spannung ist von Beginn an gegeben, kann sich auch über den kompletten Thriller halten und auch immer wieder steigern. Unvorhersehbare Ereignisse und sehr brutale und extrem grausam wirkende Morde hielten mich ganz schön in Atem. Dabei gibt es dann noch wechselnde Perspektiven zum einen unter den beiden Ermittlern Buchholz und Salomon, zum anderen aus der Sicht des Täters. Während Buchholz und Salomon aus der Ich-Perspektive berichten, bekommt man den Täter durch einen Erzähler in der dritten Person dargestellt. So konnte ich mit den Ermittlern mitfühlen und den Täter beobachten. Solche Perspektivenwechsel, in denen der Täter auch zu Worte kommt, gefallen mir immer ganz besonders gut, denn das gibt dem ganzen Erzählten noch einmal viel Schwung und man kann einfach noch mehr miträtseln, welche Motive dieser Mensch haben könnte. Auch die beiden Protagonisten, Nina Salomon und Daniel Buchholz, haben mir sehr gut gefallen. Nicht nur äußerlich sind die Beiden absolut gegensätzlich, sondern auch vom agieren her, dabei ist Buchholz stets korrekt und hält sich an Vorschriften, Salomon ist eher impulsiv und geht nicht immer ganz konform mit den Vorschriften. Ich mochte beide Ermittler und fand, dass sie sich ganz hervorragend ergänzten. Mein Fazit: Glaubhaft, realitätsnah, erschreckend, spannend, grausam, das alles ist Anonym von Ursula Poznanski und Arno Strobel. Mir hat der Thriller extrem gut gefallen und für mich war er der Pageturner im Thrillerbereich schlechthin, definitiv eins meiner Jahreshighlights. Ich hoffe sehr, dass es sich um den ersten Teil einer neuen Reihe des Autorenduos handelt, denn ich möchte noch sehr viel mehr über Buchholz und Salomon lesen. Klare Leseempfehlung!

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Ein Pageturner von einem Top-Autorenduo
von Yvonne Hantschel am 20.11.2016

Was entsteht, wenn 2 Top Autoren sich zusammensetzen und eine Geschichte erfinden? Na klar – ein Pageturner. So geschehen bei dem Autorenduo Ursula Poznanski und Arno Strobel. Von beiden Autoren habe ich schon Bücher gelesen und fand diese einfach super. Zusammen schrieben sie nun ein weiteres Buch nach „Fremd“,... Was entsteht, wenn 2 Top Autoren sich zusammensetzen und eine Geschichte erfinden? Na klar – ein Pageturner. So geschehen bei dem Autorenduo Ursula Poznanski und Arno Strobel. Von beiden Autoren habe ich schon Bücher gelesen und fand diese einfach super. Zusammen schrieben sie nun ein weiteres Buch nach „Fremd“, welches packender nicht sein könnte. Es handelt sich um den Thriller „anonym“. Stell dir vor, der Hund deines Nachbarn kackt ständig auf dein Grundstück und du hast die einmalige Gelegenheit, deinen Nachbarn dafür büßen zu lassen. Du meldest dich einfach im Forum „Morituri“ an und setzt deinen Nachbar auf die Liste. Mit etwas Glück wird er dann durch Abstimmung der anderen User zum „Auserwählten“ und er stirbt einen grausamen Tod. Na, wäre das was? Oder setze deinen Chef auf die Liste, weil er dir den Jahresurlaub nicht genehmigt hat? Es gibt viele Gründe, warum man seinen Mitmenschen die Pest an den Hals schicken kann. Im Buch „anonym“ werden solche Wunschvorstellungen, wie ich einem ungeliebten Menschen eins auswischen kann, Realität. Und die Gründe, warum jemand auf die Liste gesetzt wird, sind teilweise einfach nur banal. Der „Auserwählte“ darf dann durch die Hand Trajans, der das Forum leitet, einen grausamen Tod erleiden. Und so finden die Kommissare Daniel Buchholz und seine Kollegin Nina Salomon das erste Opfer dieses perfiden Spieles, einen Rechtsanwalt, der tot in einer riesigen Blutlache liegt und der augenscheinlich gezwungen wurde, Glasscherben zu essen. Bei diesem einem Opfer wird es aber nicht bleiben, denn eine neue Abstimmung ist im Forum „Morituri“ schon im Gange. Die Polizei tappt im Dunkeln, denn das Darknet ist nicht nur groß, sondern auch anonym. Und Trajan ist realer und näher an Daniel und Nina als sie denken…. Der Klappentext vom Buch ließ schon erahnen, dass mir hier einige kurze Nächte bevorstehen würden – und so war es dann auch. Die beiden Autoren Poznanski und Strobel haben mit „anonym“ wieder mal einen „Schlafräuber“ kreiert, weil man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann. Aber Schlaf wird ja eh bei überbewertet bei uns Bücherwürmern und so war ich schneller auf der letzten Seite des Buches angekommen als mir lieb war. Ich denke nach dem Buch „Fremd“, was ebenfalls beide Autoren zusammengeschrieben haben, wird auch ihr neuestes Werk wieder ein Bestseller werden. Schon allein stehen die Namen Poznanski und Strobel für exzellente, spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite, zusammen sind sie für mich DAS Top-Autorenduo. Dazu muss ich sagen, dass man es echt nicht merkt, dass hier 2 Autoren am Werk geschrieben haben. Sie ergänzen sich einfach perfekt und „sprechen dieselbe Sprache“. Der Schreibstil ist packend und einfach nur flüssig zu lesen, man rätselt mit den beiden Kommissaren von Beginn an mit, wer sich hinter Trajan wohl versteckt und kommt dennoch nicht auf die Lösung. Diese ist dann umso verblüffender und unglaublicher, trotzdem ist die Auflösung absolut schlüssig und der Leser wird mit keiner offenen Frage zurückgelassen. Die beiden Ermittler Buchholz und Salomon sind interessante Charaktere. Bei Nina weiß man eigentlich gar nicht so recht, woran man ist und Daniel hat es recht schwer mit der von Bremen versetzten jungen Frau, die stets auf Konfrontation aus ist und auch Alleigänge nicht scheut. Bei Daniel denkt man erst: Was für ein Biedermann. Immer top angezogen und Dienst nach Vorschrift sind bei ihm an der Tagesordnung. Erst später bekommt man als Leser mit, dass auch er einige Leichen im Keller hat und deshalb so ist wie er ist. Diese Mischung aus den beiden so unterschiedlichen Charakteren macht die Hauptprotagonisten dann erst richtig interessant und sorgte auch mit dafür, dass es an Spannung im Buch nicht fehlte. Der Plot ist genial durchdacht und ich hatte öfters das Bild einer blökenden Schafherde im Kopf, die dem Hammel hinterherrennt. Genauso verhält es sich im Forum von „Morituri“. Trajan pfeift zur Abstimmung und die Meute an Usern folgt ihm und macht genau das, was er will. Man muss ja kein schlechtes Gewissen haben von der Wohnzimmercouch aus, man ist ja der Überzeugung, nicht für den Tod des „Auserwählten“ verantwortlich zu sein. Dass Trajan hier nur die ausführende Hand ist und jeder einzelne User der Richter über die Personen, die auf der Liste stehen, will man dabei nicht sehen. Traurig, dass es sich hier mittlerweile um Realität handelt. Nicht, was das die grausamen Morde im Buch angeht, aber ist es im World Wide Web nicht schon genauso? Man fühlt sich sicher, anonym und agiert oder kommentiert, wie man es sich im Real Life nie getrauen würde, weil man sich der Konsequenzen durchaus bewusst ist. Man muss sich zum Beispiel nur mal etwas genauer auf diversen Social Media Kanälen umsehen. Das Prinzip ist das Gleiche. Und selbst in der Realität gibt es leider dazu schon genügend Beispiele. Poznanski und Strobel greifen mit der Handlung des Buches also durchaus ein reales Thema auf, was uns Menschen schon ein wenig zu denken geben sollte. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Daniel und Nina geschrieben und man könnte mutmaßen, ob die Figur Daniel jetzt von Arno Strobel geschrieben wurde und Nina von Ursula Poznanski. Aber eigentlich ist das ziemlich egal, wer welche Kapitel geschrieben hat. Am Ende kam ein spannendes Buch heraus, welches den Leser fesselt und für mich ein Lesehighlite 2016 ist. Das Buch „anonym“ bekommt volle 5 Sterne und natürlich eine Leseempfehlung von mir.

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Spannung und Dramatik perfekt kombiniert
von Merlins Bücherkiste aus Sundern am 13.11.2016

Während die junge Polizistin Nina Salomon an ihrem ersten Arbeitstag bei der Hamburger Mordkommission direkt mit einem grausamen Fund konfrontiert wird, können die Zuschauer des Darknet praktisch hautnah am Tod des gefundenen Opfers teilnehmen, denn der Betreiber einer Internetseite bietet ein schreckliches Spiel für die Hamburger Bürger an. Jeder User... Während die junge Polizistin Nina Salomon an ihrem ersten Arbeitstag bei der Hamburger Mordkommission direkt mit einem grausamen Fund konfrontiert wird, können die Zuschauer des Darknet praktisch hautnah am Tod des gefundenen Opfers teilnehmen, denn der Betreiber einer Internetseite bietet ein schreckliches Spiel für die Hamburger Bürger an. Jeder User kann anonym seine persönlichen Favoriten nominieren, Opfer vorschlagen und somit am nächsten Mord mitwirken. Der Gewinner des Votings wird als nächstes zur „Schlachtbank“ geführt und dort im Todeskampf präsentiert. Nicht nur Nina ist an der Suche nach dem Verbrecher beteiligt, auch ihr neuer Kollege und Vorgesetzter Daniel Buchholz ist von dem Mord schockiert. Er und das ganze Team müssen schnell eine Lösung finden, denn sonst wartet bereits das nächste Opfer auf seinen Tod. Doch während ihrer gemeinsamen Suche kommen sie dem Betreiber der Website immer näher, vielleicht sogar zu nah? „Anonym“ ist das Werk von den beiden Bestseller-Autoren Ursula Poznanski und Arno Strobel, die bereits mit vielen Einzelromanen gezeigt haben, dass sie es meisterhaft verstehen, ihre Leser zu begeistern und in Staunen zu versetzen. Mit diesem Buch ist ihnen ein weiteres Lesehighlight gelungen, das an die Seiten fesselt. Ganz im Fokus der Geschichte stehen Nina Salomon und Daniel Buchholz. Immer abwechselnd präsentieren sie aus ihrer jeweiligen Sicht die Erlebnisse und lassen so ihre Gedanken und Emotionen lebendig werden. Interessant ist es, dass erst während des Lesens deutlich wird, dass nach jedem neuen Kapitel der Andere im Mittelpunkt steht. Ganz zu Anfang ist es etwas verwirrend, doch nach und nach, mit zunehmender Seitenzahl, wird es immer einfacher. Irgendwann weiß der Leser einfach, wer welche Umschreibungen und welche Worte für seine Gedanken wählt. Direkt auf den ersten Seiten geht es in die dramatische und spannende Handlung, die von Beginn an begeistert. Schockierende Bilder werden suggeriert und so für Authentizität und Brutalität gesorgt. Doch neben den grausamen Ereignissen bleibt auch genug Raum, die beiden neuen Kollegen kennenzulernen. Sowohl Nina, als auch Daniel, haben mit ihre kleinen und großen Problemen zu kämpfen. Erlebnisse aus deren Vergangenheit, aber auch die Entwicklung privater Beziehungen bringen ihre Charaktere hervorragend zur Geltung. So erscheinen beide glaubwürdig und facettenreich. Gerade bei Top-Autoren ist der Leser immer ein wenig auf der Suche nach den kleinen Fehlern in der Handlung. Doch hier wird dieser enttäuscht werden, denn alles hat Hand und Fuß. Die Geschichte wurde perfekt ausgearbeitet und bietet eine logische und nachvollziehbare Erzählung. Hier passt einfach alles und das Gesamtkonzept geht vollkommen auf. Außerdem wird durch den langsam wachsenden Spannungsbogen ein gewisser Suchtfaktor erzeugt, der einfach zum Weiterlesen verführt. Nina & Daniel sind ein tolles Team! Spannung und Dramatik in perfekter Kombination… Mein persönliches Fazit: Schon das Cover und die kurze Inhaltsangabe haben mein Interesse an dem Werk geweckt. Als ich dann noch gesehen, dass zwei großartige Schriftsteller das Buch geschrieben haben, musste ich es einfach lesen. Zum Glück – denn es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite herrlich unterhalten und mit einer aufregenden Geschichte belohnt. Die Charaktere haben mich erreicht und ich habe die ganze Zeit mit ihnen mit gefiebert. Zusätzlich hat mich die Handlung überrascht und überwältigt. Deshalb fällt es mir ganz leicht, diesem Werk eine große Leseempfehlung auszusprechen.

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Spannende Idee und tolle Umsetzung!
von Tine_1980 am 09.11.2016

Nina Salomon kommt frisch nach Hamburg und wird gleich an ihrem ersten Tag zu einem Fabrikgelände gerufen. Dort trifft sie auf ihren neuen Partner Daniel und die Leiche, die Teil eines perfiden Forums im Internet ist. Denn dort kann man Personen vorschlagen, die per Voting ausgewählt und dann ermordet... Nina Salomon kommt frisch nach Hamburg und wird gleich an ihrem ersten Tag zu einem Fabrikgelände gerufen. Dort trifft sie auf ihren neuen Partner Daniel und die Leiche, die Teil eines perfiden Forums im Internet ist. Denn dort kann man Personen vorschlagen, die per Voting ausgewählt und dann ermordet werden. Doch die Internetseite kann nicht gelöscht werden, man findet nicht heraus, wer der Admin Trajan ist und schon bald ist die zweite Abstimmung im Gange. Ich mag sowohl Bücher von Poznanski, wie auch von Strobel und war sehr gespannt, wie sie die Zusammenarbeit umgesetzt haben. Ich habe mich super unterhalten gefühlt und fand die Geschichte klasse gewählt. Was würde man machen, wenn es sowas wirklich geben würde? Würde man sich verleiten lassen, jemand zu nominieren? Oder würde man das ganze zwar verfolgen, aber nicht mitvoten? Wäre diese Art von Voyeurismus nicht auch schon abscheulich? Man wird während des Lesens immer wieder zum Überlegen angeregt, wie man sich selbst verhalten würde und ich denke, es gibt genügend Personen, die sich zwar nicht aktiv daran beteiligen würden, aber eben trotzdem nicht aufhören könnten, zuzuschauen. Mich hat das Thema fasziniert und erschreckt zugleich. Ich hoffe sehr, dass man nie in der Wirklichkeit so eine Seite finden wird, doch war es so gut beschrieben, dass man sich stets mittendrin gefühlt hat. Man ist regelrecht in die Ermittlungen hineingezogen worden und durch die Seiten geflogen. Der Spannungsbogen war zu jeder Zeit gegeben und ich habe als Leser immer wieder überlegt, wie alles zusammenhängt und wer der Täter sein könnte. Der Schreibstil ist flüssig und man merkt keinen Unterschied vom Stil her, wer die einzelnen Kapitel geschrieben hat. Die beiden Autoren ergänzen sich super und es liest sich im Gesamten sehr harmonisch. Auch die Charaktere sind sehr facettenreich, Nina, die ganz Direkte, die öfter mal über das Ziel hinausschießt und nicht immer alles nach den Regeln erledigt und Daniel, der Akkurate, der durch seine Kindheit sehr auf sein Aussehen und Hygiene achtet und am Anfang erst seine Probleme mit Ninas Art hat. Doch finde ich, ergänzen sie sich super als Team. Ich war ab der ersten Zeile gefesselt, habe das ganze Buch über gerätselt und bin durch die spannende Geschichte regelrecht durch das Buch geflogen. Das Thema ist gut recherchiert und hat hier einen logisch durchdachten Thriller, der mit einigen Überraschungen aufwarten kann.

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Unerwartete Wendungen und ein überraschendes Ende mit Show-Down
von Girdin aus Erkelenz am 05.10.2016

„Anonym“ ist das zweite Buch, das Ursula Poznanski und Arno Strobel zusammen geschrieben haben. Der Thriller ist gänzlich verschieden und unabhängig von der ersten gemeinsamen Arbeit „Fremd“, und hat das Potential dazu, in Serie zu gehen. Auf dem Cover erkennt man im oberen Drittel die Hafenanlagen Hamburgs im Abendlicht... „Anonym“ ist das zweite Buch, das Ursula Poznanski und Arno Strobel zusammen geschrieben haben. Der Thriller ist gänzlich verschieden und unabhängig von der ersten gemeinsamen Arbeit „Fremd“, und hat das Potential dazu, in Serie zu gehen. Auf dem Cover erkennt man im oberen Drittel die Hafenanlagen Hamburgs im Abendlicht und nach Hamburg führt uns auch die vorliegende Geschichte der beiden Autoren. In einem spannenden Prolog lernt der Leser einen Mann kennen, der aus einem Traum erwacht den er immer wieder träumt. Für mich stellte sich daher von Beginn an die Frage: Ist er der kommende „anonyme“ Mörder und liegt hier das Motiv? Bereits im ersten Kapitel werden der Hamburger Kriminalkommissar Daniel Buchholz und sein Team mit einem Mord konfrontiert. Früh am Morgen wird Buchholz als leitender Ermittler zum Tatort gerufen. Ein Anwalt ist auf ungewöhnliche Weise grausam zu Tode gekommen, Selbstmord ist ausgeschlossen. Noch vor Ort lernt er seine neue Kollegin Nina Salomon kennen. Sie wurde an ihrem ersten Arbeitstag auf ihrer morgendlichen Joggingrunde über den Todesfall informiert und von ihrer Vorgesetzten zum Tatort gebracht. Obwohl beide sich zunächst misstrauisch abschätzen, gehen sie bei den Ermittlungen sofort professionell vor. Schnell führt die Spur ins Internet zu einem Forum bei dem ein Spiel mit furchtbarem Ausgang gespielt wird. Die Forumsmitglieder reichen den von Personen ein, denen sie den Tod wünschen und warum sie diese tot sehen wollen. Die Mitspieler geben ihre Stimme einem Kandidaten von der Liste mit ausgesuchten Vorschlägen. Die Seite liegt im Darknet und alle Versuche sie zu eliminieren schlagen fehl. Zu Beginn der Fahndung läuft bereits die nächste Runde, Eile ist also angesagt. Während die Ermittlungen scheinbar auf der Stelle verharren, wächst der Druck aus der Öffentlichkeit. Und das Spiel geht unbeirrt weiter … Mit Daniel Buchholz und Nina Salomon haben die beiden Autoren interessante Charaktere geschaffen. Während beispielsweise Buchholz sehr viel auf sein Äußeres gibt, liebt Salomon eher die saloppe Lebensweise. Außerdem nimmt Salomon es nicht immer so genau mit dem Ausführen von Anweisungen ihres Vorgesetzten. Beide lernen sich erst im Laufe der Zeit besser zu schätzen je mehr sie voneinander über das Umfeld in dem sie leben und der Vergangenheit des jeweils anderen erfahren. Von Beginn an wird Spannung erzeugt. Durch das laufende Spiel bleibt die Spannungskurve bis zum Schluss hoch und reißt den Leser im Lesefluss förmlich mit. Die Kapitel sind in chronologischer Reihenfolge und im Wechsel in der Ich-Form aus Sicht von Buchholz und Salomon mit unwesentlichen Überschneidungen erzählt. Dadurch erfahren wir als Leser natürlich auch, was beide übereinander denken. In wenigen Einschüben wird der Täter in den Fokus gerückt, ohne dass der Leser jedoch einen wesentlichen Vorteil bei der Fallaufklärung gegenüber den Fahndern erhalten würde. Die Anonymität des Darknets lässt den Mörder in der Masse verschwinden. Das macht die Sache gerade so spannend, denn der Mörder könnte überall sein und so traut man als Leser mehreren Figuren des Thrillers im Zeitablauf die Täterrolle zu. Arno Strobel und Ursula Poznanski denken sich fantasievolle, überraschende Todesarten aus, die mich als Leser schaudern ließen. Einige unerwartete Wendungen sorgen außerdem für Spannung und führen zu einem ungeahnten Ende mit Show-Down. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und ich wünsche mir weitere Fälle für Buchholz und Salomon. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung für Thrillerfans.

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Ein absolut packender Thriller, bis zum Schluss
von Book-addicted am 21.09.2016

*Erster Satz des Buches* "Sie stoßen ihn in den Dreck und reißen ihm alles vom Leib." *Fazit* "Anonym" ist ein Roman der Autoren Arno Strobel und Ursula Poznanski. Zwar kenne ich keinen Roman von Arno Strobel, allerdings ist er oft in aller Munde, weswegen ich eigentlich schon lange neugierig auf seine Bücher... *Erster Satz des Buches* "Sie stoßen ihn in den Dreck und reißen ihm alles vom Leib." *Fazit* "Anonym" ist ein Roman der Autoren Arno Strobel und Ursula Poznanski. Zwar kenne ich keinen Roman von Arno Strobel, allerdings ist er oft in aller Munde, weswegen ich eigentlich schon lange neugierig auf seine Bücher bin. Zusätzlich habe ich vor kurzem den neuen Roman ("Elanus") von Ursula Poznanski gelesen und war schlichtweg begeistert! Aus diesem Grund reizte mich natürlich die Kombination "Poznanski/Strobel" und da ich in letzter Zeit ganz gerne mal einen Krimi/Thriller lese, war diese Neuerscheinung natürlich ein muss. Stell Dir vor, Du kannst entscheiden, ob einer Deiner Erzfeine sterben soll. Würdest Du es tun? Vermutlich würden viele von euch diese Frage mit nein beantworten, doch wäre es tatsächlich so? Was wäre, wenn euch völlige Anonymität versprochen werden würde und ihr sicher sein könntet, dass niemand jemals erfährt, wen ihr zum Tode verurteilt habt? Würdet ihr es tun? Vor diese Entscheidung werden die Nutzer des Forums Morituri gestellt, denn der Inhaber Trajan - der dies anfangs innerhalb des Darknet betreibt bietet diese einmalige Gelegenheit: jeder kann jemanden nominieren, den er tot sehen möchte, er muss nur begründen, warum. (Das Darknet ist ein spezieller, nicht so einfach zugänglicher Teil des Internets, für dessen Nutzung man einen speziellen Browser und ein paar Kenntnisse über dessen Verwendung braucht.) Im Laufe der Zeit ist dieses Forum jedoch nicht nur über das Darknet zugänglich, sondern auch über die normale Suchmaschine auffindbar - denn Trajan und seine Taten werden bekannter - sehr zum leiden der potenziellen Opfer und der Polizei, die mit allen Mitteln versucht, diese Seite vom Netz zu nehmen. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, die nicht nur ein Ermittlerteam an den Rande der Verzweiflung bringt, sondern auch viele, vermeintlich unschuldige, zu Mittätern werden lässt. Mit "Anonym" schaffen Poznanski/Strobel einen grandiosen Roman, der nicht nur das Potenzial hat, einer der besten Thriller des Jahres 2016 zu werden, sondern vielschichtiger ist, als es auf den ersten Blick scheint. Neben menschlichen Abgründen, die uns auf erschütterndste Art und Weise präsentiert werden und einigen blutigen Missetaten steht auch die Menschlichkeit (oder das völlige Fehlen derer) ganz klar im Vordergrund und wir bekommen einmal mehr vor Augen geführt, dass auch Polizisten nur Menschen sind, die eine Vergangenheit haben. Auch wenn ich dieses Buch als wahren Pageturner erlebt habe, der mich immer mehr in seinen Bann gezogen hat, so musste ich so manches Mal auch innehalten, da mich die Grausamkeit der Menschheit ziemlich erschüttert hat. Natürlich handelt es sich hierbei um einen fiktiven Roman, dennoch lässt es sich nicht leugnen, dass sich genau solch eine Szenerie in unserer Mediengeplagten (oder -gesegneten?) Welt genau so abspielen könnte und sind wir doch mal ehrlich: wir würden es wohl alle verfolgen - jeder auf seine eigene Art und Weise. Der Schreibstil des Thrillers ist packend, die Charaktere tiefgründig, die Story absolut genial und die Auflösung... unvorhersehbar! Mich konnte die Kombination Poznanski/Strobel auf jeden Fall überzeugen und ich werde mit Sicherheit bald auch mal (wieder) zu einem Roman greifen, der nur von Poznanski oder Strobel geschrieben wurde. Prädikat: Sehr lesenswert! Wertung: 5 von 5 Sterne!

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Mordabstimmung
von einer Kundin/einem Kunden aus Clausthal-Zellerfeld am 01.12.2016

Im Hamburg wird eine Leiche gefunden. Die Spur führt zu einem Internetforum, auf dem der Mord angekündigt wurde. Doch das ist erst der Anfang. Nina Salomon und Daniel Buchholz ermitteln. Das Cover hat eindeutig atmosphäre. Hamburg vom Wasser aus betrachtet in Abendlichtstimmung. Es fällst einem schon mal schnell ins Auge. Die... Im Hamburg wird eine Leiche gefunden. Die Spur führt zu einem Internetforum, auf dem der Mord angekündigt wurde. Doch das ist erst der Anfang. Nina Salomon und Daniel Buchholz ermitteln. Das Cover hat eindeutig atmosphäre. Hamburg vom Wasser aus betrachtet in Abendlichtstimmung. Es fällst einem schon mal schnell ins Auge. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Im normalen Erzählfluss sind das abwechselt die Ich-Erzähler Salomon und Buchholz, die zwar Beide ihren eigenen Charakter haben, sie könnten unterschiedlicher eigentlich gar nicht sein, aber trotzdem war ich zwischendurch manchmal etwas verwirrt. Auch wenn ich wusste das sie immer abwechselt zu Wort kamen war es auf den ersten Blick nicht immer zu erkennen wer wer ist. Der Grundton der Beiden hätte unterschiedlich sein müssen, für mich war der leider bei Beiden identisch. Die dritte Perspektive ist die des Mörders. Er meldet sich nur wenig zu Wort und dann auch nur kurz. Der Plot an sich gefällt mir gut und zeigt auf was Menschen zu tun bereit sind, die sich hinter der Anomymität des Internets verstecken. Welche Grenzen plötzlich nicht mehr vorhanden sind und moralische Bedenken plötzlich in den Hintergrund treten. Der Grundgedanke des Buches ließ mich etwas an den Film "Nerve" denken, der ein ähnliches Thema filmisch im Szene gesetzt hat. Bis auf die oben erwähnten Identifizierungsprobleme ließ sich das Buch flüssig lesen und hat mich gut unterhalten. Durchaus lesenswert.

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Im Darknet bist du anonym
von Lilli33 am 01.10.2016

Inhalt: Nina Salomon wurde gerade von Bremen zum LKA Hamburg versetzt, als sie dort auch schon mit ihrem ersten Fall konfrontiert wird: Die ausgeblutete Leiche eines Anwalts ist gefunden worden. Schnell wird bekannt, dass Mitglieder eines Forums im Darknet, jenem schwer zugänglichen Teil des Internets, abstimmen konnten, welcher von vier... Inhalt: Nina Salomon wurde gerade von Bremen zum LKA Hamburg versetzt, als sie dort auch schon mit ihrem ersten Fall konfrontiert wird: Die ausgeblutete Leiche eines Anwalts ist gefunden worden. Schnell wird bekannt, dass Mitglieder eines Forums im Darknet, jenem schwer zugänglichen Teil des Internets, abstimmen konnten, welcher von vier Kandidaten sterben sollte. Und die nächste Abstimmungsrunde läuft schon … Meine Meinung: Ich schätze sowohl Ursula Poznanski als auch Arno Strobel als Autoren sehr. Auch ihr erstes gemeinsames Werk, „Fremd“, fand ich klasse. So war es nur logisch, dass ich auch „Anonym“ lesen musste. Auch dieser Thriller hat mich gefesselt und mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Dummerweise habe ich erst neulich einen Thriller von Chris Carter gelesen, in dem das Setting sehr ähnlich ist. Auch dort konnten die Menschen per Internet über den Tod eines anderen abstimmen. Hat mich dieses Szenario bei Carter noch absolut mitgenommen, war es nun bei „Anonym“ eben nichts Neues mehr für mich und deshalb auch nicht so schockierend. Hinzu kommt, dass ich in der ersten Hälfte des Romans ein wenig Spannung vermisst habe. Hier wird sehr viel Zeit darauf verwendet, die Personen zu charakterisieren – nicht nur die beiden Protagonisten Nina Salomon und Daniel Buchholz, sondern auch ihre Chefin Arendt, der Staatsanwalt sowie weitere Kriminalbeamte, die an dem Fall mitarbeiten. Ich muss sagen, wirklich sympathisch war mir keiner von ihnen. Nina Salomon benimmt sich sehr zickig und hält sich ungern an Regeln und Anweisungen. Das finde ich absolut unprofessionell und in dieser Art bei der Kripo untragbar. Daniel Buchholz ist genau das Gegenteil. Er klammert sich an Regeln, kehrt auch gerne mal den Chef raus und ist die Ordnung in Person. Das Schöne an dieser Konstellation sind die bissigen Dialoge, die zwischen den beiden daraus resultieren und einen schon mal zum Schmunzeln bringen. Zum Glück wird die Zusammenarbeit im Verlauf des Buches immer besser und sie lernen sich gegenseitig schätzen. Hier nimmt dann auch die Handlung an Fahrt auf und wird immer spannender. Die Erzählweise hat mir ganz gut gefallen. Nach einem Prolog, der in Mali spielt und die Neugier des Lesers weckt, geht es in Hamburg weiter. Dabei erzählen Nina und Daniel abwechselnd ein Kapitel aus ihrer Sicht, wobei sie nicht nur den Fall, sondern auch den Partner genau unter die Lupe nehmen. Dieselbe Szene wird so auch manchmal von beiden Seiten beleuchtet, was ganz interessant ist, denn man kann dieselbe Sache ja unter Umständen ganz anders empfinden. Leider ist am Schreibstil nicht immer sofort zu erkennen, wer gerade erzählt, und eine entsprechende Markierung gibt es nicht. So kann es schon mal eine halbe Seite dauern, bis man weiß, wessen Part man gerade liest. Das ist kein Problem, solange man das Buch nicht aus der Hand legt, weil wirklich nach jedem Kapitel der Ich-Erzähler wechselt. Aber wenn man eine Pause machen muss und nicht mehr weiß, wessen Perspektive zuletzt dran war, kann es eben verwirrend sein. Hier hätte man mit einer entsprechenden Überschrift leicht Abhilfe schaffen können. Die Abfolge der Kapitel wird durch einige kurze Einschübe, die den Täter beleuchten, unterbrochen. So weiß der Leser manchmal ein bisschen mehr als die Ermittler. Fazit: „Anonym“ behandelt den ersten Fall für das Team Nina Salomon und Daniel Buchholz. Der Roman thematisiert die psychischen Abgründe der menschlichen Seele und die Gefahren des Internets, wo man sich anonym wähnt und meint, keine Verantwortung für seine Taten übernehmen zu müssen. Besonders in der zweiten Hälfte legt der Thriller stark an Spannung zu. Der Roman ist in sich abgeschlossen. Ich hoffe aber sehr auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit von Salomon und Buchholz.

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Anonym
von ZeilenZauber aus Hamburg am 21.09.2016

?*? Meine Meinung ?*? Kaum beginnt man das Buch zu lesen, ist man auch schon mittendrin. Die Handlung wird zum größten Teil aus den Perspektiven von Nina Salomon und Daniel Buchholz, den Kommissaren, erzählt. Dadurch erfährt man auch mehr über die Figuren und ihre Hintergründe und ihr Erlebtes, was sie... ?*? Meine Meinung ?*? Kaum beginnt man das Buch zu lesen, ist man auch schon mittendrin. Die Handlung wird zum größten Teil aus den Perspektiven von Nina Salomon und Daniel Buchholz, den Kommissaren, erzählt. Dadurch erfährt man auch mehr über die Figuren und ihre Hintergründe und ihr Erlebtes, was sie zu den Charakteren gemacht hat, die sie jetzt sind. Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und vermute, dass Ursula Poznanski die weibliche Kommissarin und Arno Strobel den männlichen Kommissar übernommen hat. Ob dem so ist, werde ich euch im Bericht über die Lesung mit den beiden erzählen. Dies ist ja schon recht spannend, doch es wird auch ein paar Mal die Sichtweise des Mörders beschrieben und ich lasse mich überraschen, wer diese geschrieben hat. Nach und nach steigert sich die Spannung ganz subtil und erst wenn man das Buch beiseite legen muss, weil zum Beispiel die gewünschte Haltestelle erreicht ist, bemerkt man, wie gefesselt und in die Handlung miteinbezogen man doch ist. Häufig endeten Kapitel mit Cliffhangern und dies sorgt natürlich auch für Spannung. Doch ich musste trotz des brisanten Themas häufig grinsen, denn vor allem das Zusammenraufen der beiden Kommissare, die unterschiedlicher kaum sein könnten, bot dafür immer wieder Stoff. Es gibt allerdings einen Meckerpunkt, die Recherche ist nicht ordentlich ausgeführt worden. Nina Salomon wohnt im Ortsteil Ottensen und geht an der Außenalster joggen. Bitte, liebe Autoren, Lektoren, Korrektoren, einfach mal Maps-Google bemühen und erkennen, dass nur sehr wenige Läufer, die in Ottensen wohnen, die gut 5 km bis zur Außenalster laufen, dann im Anschluss die ca. 10 km um die Außenalster absolvieren und die 5 km wieder nach Ottensen laufen. Und so, wie es beschrieben wurde, ist Nina mal eben vor dem Job laufen gewesen. Sorry, aber wenn Nina joggen geht, dann zum Beispiel im Altonaer Balkon oder einem der anschließenden Parkanlagen parallel zur Elbe. Das ärgert mich schon arg und so gibt es nur 4 anonyme Sterne. ?*? Klappentext ?*? Du verabscheust deinen Nachbarn? Du hast eine offene Rechnung mit deiner Ex-Frau? Du wünschst deinem Chef den Tod? Dann setze ihn auf unsere Liste und warte, ob die anderen User für ihn voten. Aber überlege es dir gut, denn manchmal werden Wünsche wahr... Es ist der erste gemeinsame Fall von Kommissar Daniel Buchholz und seiner Kollegin Nina Salomon, und er führt sie auf die Spur des geheimnisvollen Internetforums "Morituri". Dort können die Mitglieder Kandidaten aufstellen und dann für sie abstimmen. Dem Gewinner winkt der Tod. Aber das Internet ist unendlich, die Nutzer schwer zu fassen. Nur der Tod ist ausgesprochen real, und er ist näher, als Buchholz und Salomon glauben...

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