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Anton hat kein Glück

(3)
Holla, die Waldfee
Ein Anruf seiner Eltern und eine E-Mail vom Elektrodiscounter sind die einzigen Glückwünsche, die Anton zu seinem 45. Geburtstag erhält. Aber der grummelige Berufszauberer mag Menschen sowieso nicht besonders. Seit Jahren tingelt er mäßig erfolgreich mit seinen Auftritten von Altersheim zu Einkaufszentrum. An und für sich würde ihn all das gar nicht stören. Wäre da nicht sein Erzfeind Sebastian, der mit seiner spektakulären Zaubershow in ganz Schweden Erfolge feiert. Ausgerechnet mit Charlotta an seiner Seite, Antons Ex-Freundin.
Früher waren Anton und Sebastian befreundet und haben gemeinsam gezaubert, nun sieht Anton überall die riesigen Plakate, die Sebastians und Charlottas Tournee ankündigen und auf denen groß in silbernen Buchstaben Together in Magic Forever steht. Es liegt auf der Hand: Für Anton läuft es nicht gut. Im Grunde läuft es überhaupt nicht. Aber niemand ist besser darin als er, sich das Leben schönzureden. Bis er sich eines Nachts im Wald verirrt und ein seltsames Mädchen trifft. Danach scheint Anton plötzlich vom Pech verfolgt zu werden. Als ernsthafter Zauberer glaubt Anton natürlich nicht an Magie. Aber langsam dämmert ihm, dass er etwas an seinem Leben ändern muss…
Rezension
Lieben Sie Bücher, die Sie zum Lachen bringen und gleichzeitig Ihr Herz berühren? Dann lesen Sie "Anton hat kein Glück". Wenn Sie noch dazu eine Vorliebe für dunkle Wälder und schwedische Mythen haben, wird diese zauberhafte Geschichte Sie an das Sofa fesseln, bis die letzte Seite gelesen ist. Bonniers Book Club
Portrait
Lars Vasa Johansson, geboren 1966 in Stockholm, ist Drehbuchautor, Musiker und einer der gefragtesten script doctors in Schweden. Er war an diversen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt und arbeitete außerdem als Schlagzeuger und Komponist, ehe im Februar 2016 sein Romandebüt "Anton hat kein Glück" erschien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 21.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8052-0387-6
Verlag Wunderlich
Maße (L/B/H) 211/132/32 mm
Gewicht 505
Originaltitel Den stora verklighetsflyken
Auflage 1
Verkaufsrang 2.766
Buch (gebundene Ausgabe)
19,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unterhaltsam!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Mystisch und märchenhaft, fech und ironisch, fantasisch und trollig, verhexend und verzaubernd! Schräg, witzig und unterhaltsam! Einfach schwedisch und klasse! Mystisch und märchenhaft, fech und ironisch, fantasisch und trollig, verhexend und verzaubernd! Schräg, witzig und unterhaltsam! Einfach schwedisch und klasse!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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Nur etwas für hartgesottene Fans von Fantasyromanen
von einer Kundin/einem Kunden aus Brachbach am 25.10.2016

Anton, seines Zeichens professioneller Zauberer ohne durchschlagenden Erfolg, landet nach einem Autounfall in der mysteriösen Welt von Tiveden und trifft auf diverse eigenartige Typen und Fabelwesen. Ich muss es gleich vorab sagen: Ich hatte etwas völlig anderes erwartet, und zu meinem Leidwesen driftete die Handlung nahezu vollständig in den... Anton, seines Zeichens professioneller Zauberer ohne durchschlagenden Erfolg, landet nach einem Autounfall in der mysteriösen Welt von Tiveden und trifft auf diverse eigenartige Typen und Fabelwesen. Ich muss es gleich vorab sagen: Ich hatte etwas völlig anderes erwartet, und zu meinem Leidwesen driftete die Handlung nahezu vollständig in den Fantasybereich ab. Als Teilnehmer einer Leserunde, der ein Freiexemplar erhalten hat, habe ich den Roman natürlich bis zum Ende gelesen, obwohl es für mich eher Quälerei als Lesevergnügen war. Das Buch ist eindeutig etwas für die Leser, die es unterhaltsam und spannend finden, wenn die Hauptperson Anton von der Königin des Waldes (genannt „Miststück“!) mit einem Todesfluch belegt wird, weil er einem kleinen Mädchen (der Waldfee) nicht die geforderten Blumen pflückt. Um diesen Fluch zu besiegen, muss er drei Prüfungen bestehen: Trauerschmuck basteln, einen „Wiedergänger“ vertreiben und den Verlauf eines Plastikbandes verändern. Skurril und originell? Nein danke, ebenso langweilig und banal wie alles, was in diesem ominösen Tiveden lebt und diverse Dinge treibt. Man muss schon ein enormes Faible haben für Fantasy, magischen Realismus oder wie immer man das Genre nennen mag, um Empathie für Tränentriefer und Garnschweine zu entwickeln, für Grenzziehungen mittels Salzstreifen und Besteckteilen, für das Besprühen mit Flüssigkeit gegen Fabelwesen, für Hexen, die einen Ausflug machen und dabei einen Ameisenhaufen bauen, für einen Lauschenden und einen Tratschenden Wald und unendlich viele weitere abstruse Zutaten. Die Rückblenden auf Antons Leben sind für mich das einzig Lesenswerte und böten Stoff genug für einen guten Roman. Vielleicht würde die Geschichte als Film funktionieren, schließlich kann der Verfasser nicht leugnen, dass er Drehbuchautor ist. Banale Dialoge über staubige Erdnüsse in der Minibar eines Hotels, über Schnitzel-Kartoffel-Kombinationen auf einer Speisekarte, über klemmende Türen auf Tankstellen-Herrentoiletten und permanentes Backen von Biskuitrollen eignen sich eventuell als Film- und Running Gags, im Buch sind sie dagegen deplaziert, überflüssig und völlig sinnfrei. Bei allem Wohlwollen: Mir fehlt einfach jegliche Affinität zu diesem Genre. Weitaus gravierender ist allerdings, dass der Roman inhaltlich und sprachlich nicht überzeugen kann, er ist weder in Ansätzen gelungen, noch skurril, humorvoll, spannend oder unterhaltsam. Fazit: „Anton hat kein Glück“ ist wirklich nur etwas für hartgesottene Fans von Fantasyromanen. Alle anderen sollten getrost die Finger davon lassen. Ich habe schon seit vielen Jahren nicht mehr derart Belang- und Einfallsloses zwischen zwei Buchdeckeln gelesen. So, und jetzt freue ich mich darauf, wieder ein gutes Buch zu lesen.

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Eine magische Geschichte, die mich vollends verzaubert hat. Ein Märchen für Erwachsene mit einer klaren Botschaft!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2016

Niemand gratuliert dem Zauberer Anton zu seinem 45. Geburtstag; überhaupt läuft es gerade gar nicht gut für ihn. So trifft er im Wald auf ein kleines Mädchen, das ihn bittet, verschiedene Blumen für sie zu pflücken. Nichts ahnend, dass es sich dabei um eine Waldfee handelt, lehnt er ab... Niemand gratuliert dem Zauberer Anton zu seinem 45. Geburtstag; überhaupt läuft es gerade gar nicht gut für ihn. So trifft er im Wald auf ein kleines Mädchen, das ihn bittet, verschiedene Blumen für sie zu pflücken. Nichts ahnend, dass es sich dabei um eine Waldfee handelt, lehnt er ab und das Unglück nimmt seinen Lauf. Denn wer der Waldfee einen Wunsch abschlägt, wird mit dem Todesfluch bestraft. Diesen Umstand erfährt Anton erst später, nachdem er im Wald auf Gunnar und Greta stößt, Bewohner von Tiveden, einem magischen Waldgebiet in Schweden. Diese erklären ihm, dass er 3 Prüfungen bestehen muss, um den Fluch abzuwenden. So trifft er auf verschiedene Fabelwesen in Tiveden, wie den Nachtklopfer, das Garnschwein, den lauschenden Wald, den Tränentriefer und so weiter. „Früher haben die Bewohner von Tiveden dem Tränentriefer Straßenläufer geopfert, um ihn wieder loszuwerden. Nörgelnde egoistische und unsympathische Typen, die niemand vermisst hätte, wenn sie spurlos im unterirdischen Reich des Tränentriefers verschwunden wären.“ Eine magische Geschichte, die mich vollends verzaubert hat. Ein Märchen für Erwachsene mit einer klaren Botschaft. Ich wünsche diesem Buch viele Leser und vom Autor wünsche ich mir dringlichst eine weitere Geschichte.

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Anton, vom Pech verfolgt
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 27.10.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

Anton ist 45 Jahre alt, allein und ein eher mittelmäßiger Zauberkünstler. Obwohl er seit seiner Kindheit nie etwas anderes machen wollte als zaubern, hat er sich nicht wirklich weiter entwickelt. Er tingelt allein von Altersheim zu Altersheim und kommt gerade so über die Runden. Gerade an seinem 45. Geburtstag ruft ihn... Anton ist 45 Jahre alt, allein und ein eher mittelmäßiger Zauberkünstler. Obwohl er seit seiner Kindheit nie etwas anderes machen wollte als zaubern, hat er sich nicht wirklich weiter entwickelt. Er tingelt allein von Altersheim zu Altersheim und kommt gerade so über die Runden. Gerade an seinem 45. Geburtstag ruft ihn sein Manager an, nicht etwa, um ihm zu gratulieren, sondern um ihm mitzuteilen, dass die nächsten Auftritte abgesagt wurden. Was nun? Während er sich geschlagen auf den Rückweg macht, hat er unterwegs einen Zusammenstoß mit einem plötzlich auf der Straße stehenden roten Sofa. Sein Auto hatte die Karambolage nicht ganz so gut überstanden, ebenso wenig sein Handy, so dass er keinen Abschleppdienst oder dergleichen anrufen konnte. Er stand mitten im Wald und musste sich irgendwie Hilfe suchen, denn ein Auto kam in der letzten halben Stunde auch nicht vorbei. Außer dass er immer wieder auf Schilder traf, die kund taten, dass es gefährlich wäre, weiterzugehen und er sich auf Privatgelände befände, passierte nichts. Während er noch herumirrte, traf er ein etwa 10-jähriges Mädchen, dass ihn bat, doch mit ihr gemeinsam 7 verschiedene Blumen zu sammeln. Also wirklich, als hätte Anton nichts wichtigeres zu tun. Er gab ihr Bescheid, dass er keine Zeit hätte und ließ sie stehen. Kurz darauf stieß er auf ein kleines Häuschen, an dessen Tür er klopfte, um dort telefonieren zu können. Ihm öffnete ein altes Pärchen, die sich als Gunnar und Greta vorstellten. Später erfuhr er von ihnen, dass sie Nachfahren von Hexen waren. Anton, realitätsbezogen und völlig ohne Glauben und ohne die Anerkennung von Aberglauben, nahm deren Geschichte nicht ernst und belächelte sie insgeheim. Ebenso die Tatsache, dass das kleine Mädchen, das ihm im Wald begegnet war, eine Waldfee gewesen sein soll, die ihn, da er ihr nicht geholfen hatte, mit einem Todesfluch belegt haben soll. Er würde fortan soviel Pech bzw. Unglück haben, bis er selbst seinem Leben ein Ende bereiten würde. Ja, zugegeben, er hatte augenblicklich mehr Pech als Glück, aber ein Todesfluch? Niemals... Obwohl das Buch viele magische Momente hat, würde ich es nicht in das Genre Fantasy einordnen wollen. Der Autor Lars Vasa Johansson erzählt die Geschichte eines Mannes, der an einem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr weiter geht, weder beruflich noch privat. Große Träume, die er als Kind hatte, zerplatzten. Er steht nunmehr allein da, der Kontakt zu seinen Eltern ist ebenfalls nur sporadisch. Keine Freunde und keine Partnerin, von Kindern ganz zu schweigen. Er ist ein Mensch, der stark auf sich selbst bezogen ist. Als er einem kleinen Mädchen im Wald die Hilfe verweigert, ändert sich von da ab sein Leben komplett. Irgendwann fängt er dann doch an den Todesfluch zu glauben, zu bizarre Dinge geschehen, auf die er keinen Einfluss hat. Auf die Frage, ob der Todesfluch umkehrbar ist, gibt es eine Antwort, die Aktivitäten von ihm verlangen. Das Buch hat etwas magisches an sich. Man trifft gemeinsam mit Anton auf seltsame Wesen und vor einigen von ihnen sollte man sich in Acht nehmen. Zwischen den Erlebnissen, die den Leser an Antons aktuellem Leben teilhaben lassen, erfährt der Leser in Kapiteln auch über Antons Leben. Was passierte in seinem bisherigen Leben? Wie wurde aus dem hoffnungsvollen Schüler Anton und besten Freund Sebastians ein Tingeltangelzauberer und Sebastian zu seinem Erzfeind? Anton gelingt es trotz wiederholter Bemühungen nicht, aus dem Wald wieder herauszukommen. Es gibt dort einen Kreisverkehr, den er nicht an den gewünschten Abfahrten verlassen kann. Anton findet in dem Wald seine Erfüllung und lernt sich neu kennen. Er erkennt, was wichtig ist im Leben. Zu Beginn des Buches mochte ich Anton als Mensch überhaupt nicht, aber ganz langsam änderte ich meine Meinung und er wurde mir symphatisch. Das Cover passt wie die Faust aufs Auge, es wunderbar auf das Buch abgestimmt. Das Buch hat ein wenig was von einem Märchen für Erwachsene, das sich hervorragend lesen lässt.

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