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Arztroman

(1)
Anita Cornelius ist Notärztin an einem großen Berliner Krankenhaus. Sie liebt ihren Beruf, mag auch ihre oft schrägen Patienten. Selbst wenn es bei ihren Einsätzen nicht immer so aufregend zugeht, wie man sich das vorstellt. Doch Anita kann helfen, ab und zu sogar etwas Gutes tun. Wären da nur nicht die ärgerlichen Pausen zwischen den Diensten, in denen sie sich mit ihrem Privatleben auseinandersetzen muss. Mit ihrem Exmann und Kollegen Adrian und dessen neuer Frau, der unerträglichen Heidi. Mit ihrem eigenen unzulänglichen Liebesleben. Und all den anderen Problemen, die auftauchen, wenn man unverschämterweise mehr vom Leben erwartet als Routine und „schöner Wohnen“ ...



Portrait
Kristof Magnusson, 1976 in Hamburg geboren, machte eine Ausbildung zum Kirchenmusiker, arbeitete in der Obdachlosenhilfe in New York und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Universität Reykjavík. Er hat mehrere Theaterstücke geschrieben, die mit großem Erfolg u.a. in Berlin, Dresden, Köln und Bonn aufgeführt wurden. Seine Arbeit als Theater- und Prosaautor wurde mit zahlreichen Stipendien gefördert, sein vielbeachteter Debütroman "Zuhause" wurde 2006 mit dem Ruriser Literaturpreis ausgezeichnet. Für seinen Spiegel-Bestseller "Das war ich nicht" (2010) wurde Magnusson für den Deutschen Buchpreis nominiert. Die Komödie "Männerhort" wurde am 18. Oktober 2003 am Schauspiel Bonn uraufgeführt und zudem fürs Kino verfilmt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 15.02.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-48301-3
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 185/135/27 mm
Gewicht 262
Verkaufsrang 47.328
Buch (Taschenbuch)
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Magnusson hat so eine Leichtigkeit, mit der er erzählt. Ich fühlte mich, als wäre ich auch im NEF. Einfach super! Dieser Roman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Magnusson hat so eine Leichtigkeit, mit der er erzählt. Ich fühlte mich, als wäre ich auch im NEF. Einfach super!

„Arztroman“

I. Schneider, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Der Titel lässt einem ein bißchen an die Kioskheftchen erinnern, die kleinen 'Schundromane', in denen es um Liebesgeschichten in Krankenhäusern, zwischen Ärzten und Krankenschwestern geht. Doch weit gefehlt, denn 'Arztroman' ist kein Schundroman, sondern ein ernstzunehmender, spannender Roman. Es geht um Anita Cornelius, eine Notärztin, Der Titel lässt einem ein bißchen an die Kioskheftchen erinnern, die kleinen 'Schundromane', in denen es um Liebesgeschichten in Krankenhäusern, zwischen Ärzten und Krankenschwestern geht. Doch weit gefehlt, denn 'Arztroman' ist kein Schundroman, sondern ein ernstzunehmender, spannender Roman. Es geht um Anita Cornelius, eine Notärztin, die mit Leib und Seele ihren Beruf ausübt, Sonderschichten fährt und mit ihrem Krankenwagen- Partner Maik den Alltag und die Notfälle bravourös meistert. So schön wie in ihrem Berufsleben sieht es in ihrem Privatleben und Liebesleben leider nicht aus, denn Anita und ihr Mann Adrian, der im selben Urban-Krankenhaus wie sie arbeitet, haben sich erst vor kurzem getrennt und der gemeinsame Sohn Lukas lebt bei Adrian und seiner neuen Freundin Heidi. Alles hätte wunderbar sein können, denn Anita trifft Rio, den sie schon auf einer Party kennengelernt hat und verliebt sich in ihn. Doch die Situation mit Heidi, Adrian und Lukas stresst sie sehr, denn Anita findet Adrian, bewusstlos durch ein gespritzes Narkosemittel auf der Krankenhaustoilette, was sie natürlich gleich Heidi unter die Nase reibt. Diese ist nicht faul und schlägt zurück, indem sie Anita eröffnet, dass sie alle aufs Land ziehen, wo Adrian Landarzt werden wird. Außerdem beeinflusst Heidi Lukas negativ mit ihren Ansichten, was Anita schrecklich zusetzt und ihre Liebe zu Rio trübt. Anita muß sich entscheiden, was wichtg für sie und ihre Zukunft ist. In einem Tag gelesen - einfach genial!

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Unterhaltsamer Roman aus dem Alltag und Privatleben einer Notärztin Unterhaltsamer Roman aus dem Alltag und Privatleben einer Notärztin

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein wohltuend untypischer, herzlicher Frauenroman, der authentische Einblicke in den Berufsalltag einer Notärztin in Berlin gewährt. Ein wohltuend untypischer, herzlicher Frauenroman, der authentische Einblicke in den Berufsalltag einer Notärztin in Berlin gewährt.

„Arztroman“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Kristof Magnusson erzählt in seinem Roman über Anita Cornelius, die mit Leidenschft Notärztin am Urban-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg ist. Ihr Ex-Mann Adrian ist ebenfalls Arzt auf der Intensivstation im gleichen Krankenhaus. Beide kamen vor 15 Jahren nach Berlin. Der Alltag ihrer Zweisamkeit hat unter ihren Berufen sehr gelitten. Kristof Magnusson erzählt in seinem Roman über Anita Cornelius, die mit Leidenschft Notärztin am Urban-Krankenhaus in Berlin-Kreuzberg ist. Ihr Ex-Mann Adrian ist ebenfalls Arzt auf der Intensivstation im gleichen Krankenhaus. Beide kamen vor 15 Jahren nach Berlin. Der Alltag ihrer Zweisamkeit hat unter ihren Berufen sehr gelitten. Anita und Adrian trennten sich in bestem Einvernehmen. Ihr vierzehnjähriger Sohn Lukas lebt bei Adrian und dessen neuer Freundin Heidi.
Der Autor hat die Abläufe im Rettungsdienst sehr gut recherchiert. Als Leser nimmt man interessiert an den Einsätzen teil. Anita setzt sich sehr angagiert für ihre Patienten ein. Dafür wird sie als "Gutmensch" betrachtet.
Nach einem Einsatz findet Anita Adrian zufällig bewußtlos auf der Krankenhaustoilette. Sie rettet ihm das Leben, nachdem sie feststellen mußte, daß er sich mit Narkosemittel zugedröhnt hatte. Die Probleme nehmen ihren Lauf...
Kristof Magnussons ist ein faszinierender und flüssig zu lesender Roman gelungen. Die Protagonistin ist kein "Halbgott" in weiß. In ihrem Privatleben durchlebt sie gerade eine Sinnkrise. Das macht den Roman so sympathisch und unterhaltsam.

„Alltag einer Notärztin“

Andrea Becker, Thalia-Buchhandlung Fulda

Spannend erzählte Einsätze der Notärztin Anita, kein bisschen langweilig ihr Privatleben, welches leider mit der Trennung von ihrem Mann komplett neu sortiert werden muss. Feine, zarte Liebesgeschichte mit Rio.... Spannend erzählte Einsätze der Notärztin Anita, kein bisschen langweilig ihr Privatleben, welches leider mit der Trennung von ihrem Mann komplett neu sortiert werden muss. Feine, zarte Liebesgeschichte mit Rio....

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Gut recherchierter Roman über den Arbeitsalltag einer Notfallärztin, die versucht Job, Kind & Ex unter einen Hut zu bringen. Mit viel Humor! Gut recherchierter Roman über den Arbeitsalltag einer Notfallärztin, die versucht Job, Kind & Ex unter einen Hut zu bringen. Mit viel Humor!

Sarah Engels, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Die Geschichte über das Leben einer Notärztin vor und hinter den Kulissen! Mitreißend erzähl! Auch die Höhen und Tiefen des sozialen Lebens in Deutschland werden gut dargestellt! Die Geschichte über das Leben einer Notärztin vor und hinter den Kulissen! Mitreißend erzähl! Auch die Höhen und Tiefen des sozialen Lebens in Deutschland werden gut dargestellt!

Vanessa Pludra, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein super witziger Roman über die Erlebnisse einer Ärztin mitten in Berlin. Alltägliche Erlebnisse gemixt mit witzigen und chaotischen Situationen. Sehr lesenswert! Ein super witziger Roman über die Erlebnisse einer Ärztin mitten in Berlin. Alltägliche Erlebnisse gemixt mit witzigen und chaotischen Situationen. Sehr lesenswert!

Victoria Richter, Thalia-Buchhandlung Gotha

Ein witziger Roman aus dem Alltag einer Ärztin in Berlin. Etwas für zwischendurch. Ein witziger Roman aus dem Alltag einer Ärztin in Berlin. Etwas für zwischendurch.

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Anekdoten aus dem Leben einer Sanitäterin.Aber nichts alles dreht sich um den Beruf.Ein seichter Tonan zum abschalten und auch für Laien geeignet. Anekdoten aus dem Leben einer Sanitäterin.Aber nichts alles dreht sich um den Beruf.Ein seichter Tonan zum abschalten und auch für Laien geeignet.

Ulrike Müller, Thalia-Buchhandlung Fulda

Unterhaltsame Weisskittel-Story die weitestgehend ohne die üblichen Klischees auskommt. Unterhaltsame Weisskittel-Story die weitestgehend ohne die üblichen Klischees auskommt.

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Kundenbewertungen


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Ein wenig anspruchsvolles Sommerbuch, aber süß aufbereitet!
von einer Kundin/einem Kunden aus Absdorf am 24.07.2016

Inhalt: Der Roman handelt von der Notärztin Anita, welche getrennt von ihrem Ehemann und dem gemeinsamen 14-jährigen Sohn lebt. Sie liebt und lebt ihren Beruf und man bekommt so einige Einblicke in die Arbeit eines Notfallmediziners. Beruflich ist die Protagonistin sehr zufrieden, nur privat läuft ihr Leben aus dem Ruder... Schreibstil: Das... Inhalt: Der Roman handelt von der Notärztin Anita, welche getrennt von ihrem Ehemann und dem gemeinsamen 14-jährigen Sohn lebt. Sie liebt und lebt ihren Beruf und man bekommt so einige Einblicke in die Arbeit eines Notfallmediziners. Beruflich ist die Protagonistin sehr zufrieden, nur privat läuft ihr Leben aus dem Ruder... Schreibstil: Das Buch ist locker und leicht geschrieben und stellt keine allzu hohen Ansprüche an die Leser. Lediglich die Fachausdrücke führten bei mir hin und wieder ins Stocken. Die Geschichte ist in lange Kapitel gegliedert, die ungefähr 40 Seiten umfassen. Dies ist persönlich nicht ganz mein Fall, hat aber beim Lesen weniger gestört! Mein Fazit: Es handelt sich um einen leichten Roman mit ärztlichen Hintergrund. Dieser hebt ihn auch etwas von typischen Frauenbüchern ab. Mir persönlich hat aber einfach die Aussage des Buches gefehlt und ich hätte mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht. Als Sommerlektüre ist das Buch aber ziemlich in Ordnung.

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für mich sehr gelungen
von robby lese gern aus Belm am 26.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Schon mit seinem Buch " Das war ich nicht " konnte Magnusson bei mir punkten und so war es für mich selbstverständlich, auch sein neues Buch " Arztroman " zu lesen. Das Leben einer Notärztin, die sich gegen den Dienst auf der Intensivstation entschieden hat, um nur noch Noteinsätze zu... Schon mit seinem Buch " Das war ich nicht " konnte Magnusson bei mir punkten und so war es für mich selbstverständlich, auch sein neues Buch " Arztroman " zu lesen. Das Leben einer Notärztin, die sich gegen den Dienst auf der Intensivstation entschieden hat, um nur noch Noteinsätze zu fahren, hat mich mehr als begeistert. Da ich selbst im medizinischen Bereich arbeite, fühlte ich mich fast wie zu Hause und habe die Einsätze mit viel Interesse verfolgt. Anita Cornelius, um die es in diesem Buch geht, lebt seit einiger Zeit getrennt von ihrem Mann und ihrem Sohn, der eine andere Lebenspartnerin gefunden hat und Lukas, ihr Sohn, ist gleich mit in die neue Wohnung gezogen. Man merkt, dass Anita das aus der Bahn geworfen hat, obwohl die Trennung für sie durchaus o.k. war. Aber sie hat ein bisschen ihren strukturierten Rahmen verloren. Ihre Wohnung sieht immer noch aus, als wäre sie gerade erst eingezogen, außer Lukas Zimmer. Aber sie verbringt ihre Zeit auch lieber auf der Rettungswache, als zu Hause, weil dort das große Loch auf sie wartet. Auch eine neue, aber eher unverbindliche Beziehung , bringt sie nicht wieder auf die Spur. Gemeinsame Begegnungen mit ihrem Ehemann, der noch auf der Intensiv arbeitet, erinnern sie noch an alte Zeiten, in denen Anita auch mal einen Patienten auf die Intensiv einwies, nur um ihm für eine gewisse Zeit Pflege zuzusichern, weil diese Patienten allein lebten. Doch auch dies läuft nicht mehr wie früher, die Krankenhausreform lässt solches " Schmarotzertum" nicht mehr zu, jeder muss sehen wo er bleibt und muss gesund bleiben, denn wie Heidi, die neue Partnerin von Anitas Ehemann sagt, wir können nicht alle Sozialfälle mit durchziehen. Anita muss miterleben, wie ihre " alte Familie " sich immer weiter von ihr entfernt, nicht nur von ihrem Leben, sondern auch von den gemeinsamen Idealen und sie für sich ein neues Leben finden muss. Eine nicht immer ganz einfache Aufgabe für Anita. Mir hat es großartig gefallen Anita zu begleiten, sowohl in ihrem Berufsleben, als auch im privaten Bereich. Sie muss Idealvorstellungen und Wunschvorstellungen über Bord schmeißen und sich der Realität stellen und die sieht häufig anders aus, als sie sie sich wünscht, sowohl privat, als auch beruflich. Kristof Magnusson gelingt es wirklich gut , diese Zusammenhänge flüssig und unterhaltsam zu beschreiben. Anita fand ich als Person sehr sympathisch, in ihrer Orientierungslosigkeit , aber auch in ihrer gut ausgefüllten Rolle als Notärztin. Für alle Interessierten, die einer Notärztin einmal über die Schulter schauen wollen, aber auch ein Buch, das die Orientierungslosigkeit einer Frau beschreibt, die durch ihre Familie Halt fand, um dann selbst einen neuen Weg für sich zu finden.

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Arztroman
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Das war der beste Arztroman, den ich je gelesen habe. Ich habe teilweise gut geschmunzelt und habe diesen netten, kleinen Schmöker genüßlich verlungen. Das ist wirklich mal eine schön unterhaltsame Geschichte. In der Tat wirkt es wie ein typischer Frauenroman, nur eben von einem Mann geschrieben und daher doch... Das war der beste Arztroman, den ich je gelesen habe. Ich habe teilweise gut geschmunzelt und habe diesen netten, kleinen Schmöker genüßlich verlungen. Das ist wirklich mal eine schön unterhaltsame Geschichte. In der Tat wirkt es wie ein typischer Frauenroman, nur eben von einem Mann geschrieben und daher doch ein bisschen anders. Ich kann es nur empfehlen, sich mal damit auseinander zu setzen. Es hat einen besonderen Charme und eine anrührende Geschichte, die man durch und durch nachvollziehen kann. Ich war vom ersten Wort ganz bei der Sache und hätte jetzt gerne noch einen zweiten Teil.

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Arztroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 02.12.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Das war der beste Arztroman, den ich je gelesen habe. Ich habe teilweise gut geschmunzelt und habe diesen netten, kleinen Schmöker genüßlich verlungen. Das ist wirklich mal eine schön unterhaltsame Geschichte. In der Tat wirkt es wie ein typischer Frauenroman, nur eben von einem Mann geschrieben und daher doch... Das war der beste Arztroman, den ich je gelesen habe. Ich habe teilweise gut geschmunzelt und habe diesen netten, kleinen Schmöker genüßlich verlungen. Das ist wirklich mal eine schön unterhaltsame Geschichte. In der Tat wirkt es wie ein typischer Frauenroman, nur eben von einem Mann geschrieben und daher doch ein bisschen anders. Ich kann es nur empfehlen, sich mal damit auseinander zu setzen. Es hat einen besonderen Charme und eine anrührende Geschichte, die man durch und durch nachvollziehen kann. Ich war vom ersten Wort ganz bei der Sache und hätte jetzt gerne noch einen zweiten Teil.

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Notfall
von einer Kundin/einem Kunden aus Maulbronn am 30.10.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Die Leidenschaft, wie die Notärztin ihren Beruf in der Rettungswache eines großen Berliner Krankenhauses ausübt, kann nur beneidet werden. Denn der Beruf ist alles andere als einfach, wie auch anschaulich beschrieben wird. Die medizinische Fachkenntnis der Notfallmedizin in diesem Buch beeindruckt sehr. Ihr Exmann, auch Arzt, wird beinahe auch zu... Die Leidenschaft, wie die Notärztin ihren Beruf in der Rettungswache eines großen Berliner Krankenhauses ausübt, kann nur beneidet werden. Denn der Beruf ist alles andere als einfach, wie auch anschaulich beschrieben wird. Die medizinische Fachkenntnis der Notfallmedizin in diesem Buch beeindruckt sehr. Ihr Exmann, auch Arzt, wird beinahe auch zu einem Notfall, als sie ihn zugedröhnt mit Narkosemittel auf einer Krankenhaustoilette entdeckt. Sie fühlt sich immer noch für ihn verantwortlich und möchte ihm helfen, aber wie? Zudem entfremdet sich ihr eigener Sohn immer mehr von ihr. Dieser lebt bei ihrem Exmann und dessen neuer Partnerin Heidi. Ihr jugendlicher Sohn möchte es allen recht machen und übernimmt ihre selbstgefälligen Sprüche, so was wie: dass jeder für sein Schicksal selbst schuld sei usw. Wie ihren Sohn wieder für sich gewinnen? Diesen Aufgaben versucht sie sich neben ihren harten Beruf zu stellen und droht fast zu scheitern. Mich hat das Buch beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Für Laien sind die Notfälle vielleicht zu medizinisch beschrieben. Dennoch ist es gut erzählt und die positive Entwicklung der Hauptpersonen ist gut beschrieben.

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Notärztin in der Krise
von thora01 am 30.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Anita übt ihren Beruf als Notärztin in einem Berliner Krankenhaus mit Leib und Seele aus. Sie ist seit einem Jahr von Adrian, der auch als Arzt in einer anderen Abteilung arbeitet, geschieden.Ihr gemeinsamer Sohn Lukas wohnt aber bei Adrian und dessen Freundin. Durch Zufall findet Anita Adrian ohne Bewusstsein... Anita übt ihren Beruf als Notärztin in einem Berliner Krankenhaus mit Leib und Seele aus. Sie ist seit einem Jahr von Adrian, der auch als Arzt in einer anderen Abteilung arbeitet, geschieden.Ihr gemeinsamer Sohn Lukas wohnt aber bei Adrian und dessen Freundin. Durch Zufall findet Anita Adrian ohne Bewusstsein auf dem WC, vollgedröhnt mit Narkosemittel . Zudem kann sie sich nur schwer mit der Scheidung abfinden. Mir hat das Buch gut gefallen. Es beschreibt schön den Alltag einer Notärztin. Das Zwischenmenschliche ist sehr gut zu spüren. Es wird auch sehr gut auf die Veränderungen im privaten Bereich und deren Auswirkungen auf das Leben von Anita eingegangen. Der Aufbau mit den wechselnden Themenbereichen Arbeit und Privates ist sehr gut. Auch wurden die Übergänge fließend geschrieben.. Die Notfallsituationen in diesem Buch sind sehr realistisch beschrieben. Vielleicht etwas zu medizinsch. Das macht wiederum deutlich das der Beruf für Anita das Leben ist. Das Cover könnte ein wenig moderner gestaltet werden. Es sagt nicht unbedingt etwas über das Buch aus. Es könnte auch von einem Schnulzenarztroman stammen.

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Interessanter Einblick in den Beruf der Notärztin
von Sara Schäfer aus Wuppertal am 01.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Anita Cornelius ist Notärztin an einem Berliner Krankenhaus. Ursprünglich hat sie damit ihr Gehalt als Ärztin auf der Intensivstation aufgebessert, doch mit der Zeit hat sie ihr Herz an die Arbeit als Notärztin verloren. So kann sie auch ihrem Ex-Mann Adrian besser aus dem Weg gehen, der auf der... Anita Cornelius ist Notärztin an einem Berliner Krankenhaus. Ursprünglich hat sie damit ihr Gehalt als Ärztin auf der Intensivstation aufgebessert, doch mit der Zeit hat sie ihr Herz an die Arbeit als Notärztin verloren. So kann sie auch ihrem Ex-Mann Adrian besser aus dem Weg gehen, der auf der Intensivstation tätig ist. Zudem gefällt ihr die Arbeit, bei der sie nie so genau weiß, was sie bei einem Einsatz erwartet, aber trotzdem vielen Menschen helfen kann und dabei Hand in Hand mit anderen Helfern arbeitet. Die Trennung hat sie allerdings noch nicht so ganz überwunden, was auch daran liegt, dass Lukas, ihr gemeinsamer Sohn, aus pragmatischen Gründen bei Adrian und dessen Freundin Heidi wohnt und jetzt in die Pubertät kommt, weswegen er noch weniger Interesse daran hat, Zeit mit seiner Mutter zu verbringen. Anita ist darüber sehr traurig und versucht so manches, um wieder für mehr Nähe zu sorgen und als ihr das nicht gelingt, stürzt sie sich in die Arbeit. Doch auf Dauer bringt auch das sie nicht weiter... Das Buch erzählt recht sachlich aus dem Leben von Anita. Sie ist eine Notärztin, die im Beruf so perfektionistisch ist, wie sie sein muss, in deren Privatleben aber bei weitem nicht alles rund läuft. Die Schilderung der Einsätze klingt sehr realistisch, soweit ich das beurteilen kann. An einigen Stellen wurde mir mal wieder bewusst, warum ich nicht Medizin studiert habe... :) Allerdings war es nicht eklig beschrieben, sondern so, wie ein Arzt einen Patienten in dem Moment eben sieht oder was er tun muss, damit der Patient überlebt. Leider zieht sich das Buch an manchen Stellen, in denen es um Anitas Privatleben geht, ein wenig, weswegen ich einen Stern abziehe. Anita fand ich sehr sympathisch. Sie ist auf der einen Seite sehr rational, auf der anderen Seite wird ihr genau das zwischendurch zum Verhängnis. Sie würde gerne mehr über den Dingen stehen, schafft das aber nicht, als sie enttäuscht ist, dass Lukas lieber bei seinem besten Freund als bei ihr übernachtet (wobei das natürlich eine doofe Situation ist). Sie würde gerne cool bleiben, doch das gelingt ihr nicht immer, wodurch sie sich manchmal ziemlich reinreitet. Sehr nett fand ich ihren Kollegen Maik, der immer für sie da ist, der aber Neutralität zu seinem obersten Gebot erklärt hat und sich in Anitas Beziehungsstress nicht reinziehen lassen will. Adrian dagegen fand ich ziemlich unsympathisch. Ich könnte noch nicht mal genau sagen, woran es lag, vielleicht daran, dass er sich ein Stück weit hinter seiner neuen Freundin Heidi versteckt. Fazit: Ein spannender Einblick in einen Beruf, der zwar nichts für mich wäre, wo ich aber große Achtung vor jedem habe, der ihn ausübt.

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"Spritzt die Vene, war es keene", alte Medizinstudentenweisheit
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Anita Cornelius ist Notfallärztin in Berlin, Anfang vierzig, relativ frisch getrennt, ihr 14 jähriger Sohn lebt bei seinem Vater und dessen neuen Freundin. Das zwingt sie, ihr Leben nach der Trennung neu zu ordnen, einen Weg für ihre Zukunft zu erkennen und zu hinterfragen, wie es beruflich weitergehen... Anita Cornelius ist Notfallärztin in Berlin, Anfang vierzig, relativ frisch getrennt, ihr 14 jähriger Sohn lebt bei seinem Vater und dessen neuen Freundin. Das zwingt sie, ihr Leben nach der Trennung neu zu ordnen, einen Weg für ihre Zukunft zu erkennen und zu hinterfragen, wie es beruflich weitergehen soll. Der Autor dürfte sich medizinisch informiert haben, seine Schilderungen der Einsätze sind sehr plastisch, man hat beim Lesen das Gefühl, im Raum dabeizusein. Der Erzählstil ist leicht und flüssig, könnte mir gut vorstellen, dass sich das Buch als Filmvorlage eignet. Hat mich gut unterhalten

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Anitas Spagat zwischen Privat- und Berufsleben
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 21.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

In dem Buch "Arztroman" von Kristof Magnusson lernen wir die Notärztin Anita kennen, die im Privatleben vor kurzem von ihrem Mann verlassen wurden ist und sich nun mit der neuen Situation arrangieren muss. Ihr Teenagersohn lebt beim Vater mit der neuen Lebensgefährtin, was für sie als Mutter nur schwer... In dem Buch "Arztroman" von Kristof Magnusson lernen wir die Notärztin Anita kennen, die im Privatleben vor kurzem von ihrem Mann verlassen wurden ist und sich nun mit der neuen Situation arrangieren muss. Ihr Teenagersohn lebt beim Vater mit der neuen Lebensgefährtin, was für sie als Mutter nur schwer zu akzeptieren ist. Doch der Roman handelt nicht alleine von den privaten Problemen, sondern wir bekommen einen ausführlichen Eindruck von dem Berufsalltag einer Berliner Notärztin. Auch da steht Anita immer wieder vor neuen Entscheidungen und es treten verschiedene Spannungen mit ihrem Kollegenfreund Maik auf, die irgendwie typsich fürs Berufsleben sein könnten. Es ist kein typischer "Arztroman", wie man es nach dem Titel vermuten könnte, so dass ich den Titel nicht so glücklich gewählt finde. Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar und man bekommt einen glaubhaften Eindruck, so als ob der Autor sich wirklich mit der Problematik auskennt. Ich fand die Mischung aus Privat- und Berufsleben gelungen, und hatte das Gefühl Anita, als Frau in den besten Jahren, kurz kennenzulernen. In manchen Situationen dachte man, das könnte so oder in ähnlicher Form auch einen selber passieren. Allerdings finde ich, dass man den letzten Teil des Epilogs (der Teil mit dem Notfalleinsatz) auch gut weglassen hätte können, denn irgendwie passen die letzten ca. 5 Seiten überhaupt nicht in die Geschichte rein (oder ich habe da was nicht so ganz mitbekommen?!), aber ansonsten ist alles recht schlüssig und aufbauend geschrieben. Als Fazit lässt sich sagen, ein schönes Buch als Zwischenlektüre, aber man darf sich nicht von dem Titel verunsichern lassen, denn es ist auf kein Fall ein "Herzschmerzbuch über die Halbgöttern in Weiß".

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Beruf top privat hop
von Asio Otus am 26.02.2015
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Die Story an sich ist nicht schlecht auch die Schilderung vom Leben einer Notärztin hat mir sehr gut gefallen. Anita lebt eigentlich nur für den Dienst in der Klinik, sie hat ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Rettungsassistenten und Kumpel Maik, welches sie sehr oft mit Füßen tritt. Es... Die Story an sich ist nicht schlecht auch die Schilderung vom Leben einer Notärztin hat mir sehr gut gefallen. Anita lebt eigentlich nur für den Dienst in der Klinik, sie hat ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Rettungsassistenten und Kumpel Maik, welches sie sehr oft mit Füßen tritt. Es geht ihr nur um ihre Probleme, geht nie auf den jungen Mann und seiner Weiterbildung ein statt dessen zickt sie ihn nur an. Das Privatleben lässt auch sehr zu wünschen übrig, sie kümmert sich kaum um ihre Familie und als alles zu Spät ist und ihr Mann sich zu Heidi hingezogen fühlt kommt sie mit ihrem Leben nicht mehr zurecht. An einigen Stellen fand ich ihr überzogen zickiges Verhalten schon ein wenig langweilig ? wie kann eine so intelligente Frau so kindisch herumzicken. Ihr Exmann Adrian kann einem eigentlich nur leid tun, ein bisschen kann ich ihn auch irgendwie verstehen das er ?Drogen? nimmt. Er ist ja schließlich bei seinen Frauen von dem sogenannten ?Regen in die Traufe? gekommen, Heidi ihr Verhalten seiner Sucht gegenüber ist auch nicht lobenswert da sie dabei ja nur ihr eigenes Wohlbefinden im Auge hatte. Dann wäre da noch Anitas neuer Freund Rio zu erwähnen, was ein sehr ruhiger und ausgeglichener Kamerad zu sein scheint der immer wieder auf sie eingeht und ihr immer zur Seite steht. Alles in allem ein recht amüsantes Buch für zwischen durch. Positive Leseerlebnisse: Die medizinische Seite, die Arbeit auf einem Rettungswagen mit zum Teil sehr schwierigen Einsätzen ist sehr gut beschrieben. Negativ Mich hat die ewige Zickerei von Anita und das bewusst gesunde Leben der Heidi ein wenig genervt. Der Sohn Lukas stand oft zwischen zwei Stühlen und wusste nicht wirklich wem er es recht machen sollte.

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Zu oberflächlich und eher peinlich als witzig
von mrs-lucky am 03.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Der Titel „Arztroman“ klingt im ersten Moment nach Groschenroman oder einer dieser trivialen, klischeehaften Vorabendserien im Fernsehen. Damit hat das Buch zum Glück nichts gemein, trotz eines vielversprechenden Beginns hat mich der Roman letztendlich jedoch enttäuscht. Der Klappentext verspricht: „Vor allem aber erzählt er witzig und unterhaltend aus dem... Der Titel „Arztroman“ klingt im ersten Moment nach Groschenroman oder einer dieser trivialen, klischeehaften Vorabendserien im Fernsehen. Damit hat das Buch zum Glück nichts gemein, trotz eines vielversprechenden Beginns hat mich der Roman letztendlich jedoch enttäuscht. Der Klappentext verspricht: „Vor allem aber erzählt er witzig und unterhaltend aus dem Leben einer Frau Anfang vierzig, die mehr will als Routine und »schöner Wohnen«. “ Meinen Humor hat der Autor leider nicht getroffen, Anita habe ich im Verlauf des Lesens immer mehr als nervig und peinlich empfunden. Anita und ihr Ex-Mann sind beide Ärzte, nach 15 Jahren haben sie sich auseinandergelebt und einvernehmlich getrennt. Anita hat auch kein Problem damit, dass der gemeinsame Sohn Lukas bei seinem Vater und dessen Freundin Heidi lebt. Zumindest redet Anita sich das ein, in der Realität ist ihr Leben mehr aus den Fugen geraten, als sie es sich selbst gegenüber eingestehen mag. Sie lebt nur noch für ihre Arbeit, hat keine Hobbys und keinen Kontakt zu Freunden. Das passt wenig zu ihrer Aussage, die Ehe sei unter anderem daran gescheitert, dass sie die Aktive ist und ihr Ex Adrian lieber zuhause bleiben und seine Ruhe haben wollte. Wo sind ihre Freunde jetzt? Außer ihrem Kollegen Maik und einer Zufallsbekanntschaft gibt es keine Menschen in ihrem Leben, denen sie sich anvertrauen kann. Auch Anitas Verhältnis zu Lukas reißt immer weiter ab, sie hat kaum noch Zugang zu seinem Leben. Ich als Mutter konnte es absolut nicht nachvollziehen, dass sie ihre Sorgerechtsansprüche für Lukas derart kampflos aufgibt. Lukas ist mit 14 mitten in der Pubertät. Das ist zwar eine Phase der Abnabelung, aber gerade in diesem Alter ist der Rückhalt bei den Eltern enorm wichtig. Der Roman liest sich zwar flüssig, die Notarzteinsätze bieten immer wieder Abwechslung und spannende Momente, insgesamt hat mich jedoch die Oberflächlichkeit insbesondere Anitas genervt. Sie sieht sich als Gutmensch, und als Notärztin macht sie sicher einen wichtigen Job. Bei vielen Einsätzen wird jedoch deutlich, dass sie nur akute Symptome lindern kann, wirkliche Hilfe kann sie nicht leisten. Auch ihre Beziehung zu Rio ist von Oberflächlichkeit geprägt, Anita kennt weder sein Alter noch weiß sie genaueres über seine Vergangenheit. Mit ihren unüberlegten Äußerungen und Aktionen schlägt Anita nicht nur ihren Mitmenschen sondern auch mir als Leser vor den Kopf. Mit dem Ende versucht der Autor noch etwas gerade zu biegen, der Tenor des letzten Kapitels passt in meinen Augen nicht zur übrigen Geschichte, Anitas Wandlung wirkt nicht schlüssig.

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Zu oberflächlich und eher peinlich als witzig
von mrs-lucky am 03.09.2014
Bewertetes Format: Einband: Kunststoff-Einband

Der Titel „Arztroman“ klingt im ersten Moment nach Groschenroman oder einer dieser trivialen, klischeehaften Vorabendserien im Fernsehen. Damit hat das Buch zum Glück nichts gemein, trotz eines vielversprechenden Beginns hat mich der Roman letztendlich jedoch enttäuscht. Der Klappentext verspricht: „Vor allem aber erzählt er witzig und unterhaltend aus dem... Der Titel „Arztroman“ klingt im ersten Moment nach Groschenroman oder einer dieser trivialen, klischeehaften Vorabendserien im Fernsehen. Damit hat das Buch zum Glück nichts gemein, trotz eines vielversprechenden Beginns hat mich der Roman letztendlich jedoch enttäuscht. Der Klappentext verspricht: „Vor allem aber erzählt er witzig und unterhaltend aus dem Leben einer Frau Anfang vierzig, die mehr will als Routine und »schöner Wohnen«. “ Meinen Humor hat der Autor leider nicht getroffen, Anita habe ich im Verlauf des Lesens immer mehr als nervig und peinlich empfunden. Anita und ihr Ex-Mann sind beide Ärzte, nach 15 Jahren haben sie sich auseinandergelebt und einvernehmlich getrennt. Anita hat auch kein Problem damit, dass der gemeinsame Sohn Lukas bei seinem Vater und dessen Freundin Heidi lebt. Zumindest redet Anita sich das ein, in der Realität ist ihr Leben mehr aus den Fugen geraten, als sie es sich selbst gegenüber eingestehen mag. Sie lebt nur noch für ihre Arbeit, hat keine Hobbys und keinen Kontakt zu Freunden. Das passt wenig zu ihrer Aussage, die Ehe sei unter anderem daran gescheitert, dass sie die Aktive ist und ihr Ex Adrian lieber zuhause bleiben und seine Ruhe haben wollte. Wo sind ihre Freunde jetzt? Außer ihrem Kollegen Maik und einer Zufallsbekanntschaft gibt es keine Menschen in ihrem Leben, denen sie sich anvertrauen kann. Auch Anitas Verhältnis zu Lukas reißt immer weiter ab, sie hat kaum noch Zugang zu seinem Leben. Ich als Mutter konnte es absolut nicht nachvollziehen, dass sie ihre Sorgerechtsansprüche für Lukas derart kampflos aufgibt. Lukas ist mit 14 mitten in der Pubertät. Das ist zwar eine Phase der Abnabelung, aber gerade in diesem Alter ist der Rückhalt bei den Eltern enorm wichtig. Der Roman liest sich zwar flüssig, die Notarzteinsätze bieten immer wieder Abwechslung und spannende Momente, insgesamt hat mich jedoch die Oberflächlichkeit insbesondere Anitas genervt. Sie sieht sich als Gutmensch, und als Notärztin macht sie sicher einen wichtigen Job. Bei vielen Einsätzen wird jedoch deutlich, dass sie nur akute Symptome lindern kann, wirkliche Hilfe kann sie nicht leisten. Auch ihre Beziehung zu Rio ist von Oberflächlichkeit geprägt, Anita kennt weder sein Alter noch weiß sie genaueres über seine Vergangenheit. Mit ihren unüberlegten Äußerungen und Aktionen schlägt Anita nicht nur ihren Mitmenschen sondern auch mir als Leser vor den Kopf. Mit dem Ende versucht der Autor noch etwas gerade zu biegen, der Tenor des letzten Kapitels passt in meinen Augen nicht zur übrigen Geschichte, Anitas Wandlung wirkt nicht schlüssig.

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