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Asterix 36: Der Papyrus des Cäsar

Der Papyrus des Cäsar

(7)
DIE GALLIER sind wieder da! Und nicht nur die Gallier, sondern auch der gute alte Julius (Cäsar) – seines Zeichens Staatsmann und neuerdings auch Schriftsteller ...
Ja, der große Julius Cäsar hat ein Buch geschrieben – und zwar kein geringeres als den Latein-Klassiker "Der Gallische Krieg/ De bello Gallico". Auf Drängen seines Verlegers und PR-Beraters Syndicus unterschlägt er darin allerdings ein nicht ganz unwesentliches Kapitel der gallischen Geschichte. Nämlich jenes, das von den unbeugsamen Galliern handelt. Cäsar behauptet, ganz Gallien besiegt zu haben und das können unsere gallischen Freunde Asterix, Obelix & Co. natürlich nicht auf sich sitzen lassen. So entbrennt die vermutlich erste PR-Schlacht der Geschichte: eine Schlacht voll hintergründigem Witz und mit großer Spannung, jeder Menge verkloppter Römer – und verspeister Wildschweine? Lassen Sie sich überraschen!
Portrait
Didier Conrad, geb. 1959 in Marseille, veröffentlichte seine ersten Cartoons 1973 im Magazin 'Spirou'. Seitdem hat sich Conrad zahlreicher Comic-Serien angenommen und gilt als einer der erfahrensten Comic-Zeichner aus französischen Landen, der unter anderem für Disney und Dreamworks arbeitete. Unter Pseudonym zeichnete er die Abenteuer des jungen Lucky Luke ('Lucky Kid') und ab 2011 den 'Marsupilami'-Ableger 'Marsu Kids'. Conrad lebt mit seiner Familie in Los Angeles.
René Goscinny, geb. 1926 in Paris, wuchs in Buenos Aires auf und arbeitete nach dem Abitur erst als Hilfsbuchhalter und später als Zeichner in einer Werbeagentur. 1945 wanderte Goscinny nach New York aus. 1946 musste er nach Frankreich um seinen Militärdienst abzuleisten. Zurück in den USA arbeitete er wieder als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, die ihn zweimal als Korrespondent nach New York schickte. Er gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. René Goscinny verstarb 1977.
Albert Uderzo, 1927 geboren, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. In dieser Zeit entstanden u.a. "Belloy, Ritter ohne Rüstung" (für die Zeitschrift OK) und "Verbrechen lohnt sich nicht" (für die Zeitung France-Soir). Uderzo wurde Mitarbeiter einer belgischen Agentur in Paris, wo er 1951 Jean-Michel Charlier und Rene Goscinny kennenlernte. Mit Charlier machte Uderzo "Belloy", "Tanguy" und "Laverdure" und mit Goscinny entstanden zunächst u. a. "Pitt Pistol" und "Der unglaubliche Korsar", dann folgten "Luc Junior" (für La Libre Belgique), "Benjamin und Benjamine" (für "Top Magazin") und "Umpah-Pah" (für "Tintin"). 1959 gründeten Uderzo und Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix der Gallier".
Albert Uderzo erhielt im Juni 2004 den Max-und-Moritz-Preis des Comic-Salons Erlangen für sein herausragendes Lebenswerk.
Jean-Yves Ferri lebt seit seinem vierten Lebensjahr in Südwestfrankreich, im Départment Ariège. Er lernte mit Comics das Lesen und zeichnete bereits im zarten Alter von 11 Jahren seinen ersten Comic-Strip. Erste Erfolge konnte er Mitte der 90er Jahre als Kinderbuchillustrator verbuchen. 1995 begann seine Zusammenarbeit mit dem in Frankreich sehr bekannten Zeichner Manu Larcenet, als dessen Co-Autor und Szenarist er bis heute wirkt. Albert Uderzos Entscheidung, Ferri als Szenaristen künftiger Asterix-Abenteuer aufzubauen, lag nicht zuletzt an dessen in Frankreich sehr populären Solo-Werk 'De Gaulle à la plage', das einen humoristischen Blick auf (fiktive) Abenteuer des großen Generals wirft.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 22.10.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7704-3890-7
Verlag Egmont Comic Collection
Maße (L/B/H) 292/215/9 mm
Gewicht 370
Originaltitel Asterix - Le papyrus de César
Auflage 3. Auflage
Illustratoren Didier Conrad, Albert Uderzo
Verkaufsrang 11.485
Buch (gebundene Ausgabe)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Viel besser“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Lange Zeit (nämlich seit Texter Goscinnys Tod) hatte ich die Asterix-Bände nur der Vollständigkeit halber gekauft, denn witzige Texte und schlüssige Storyline fehlten dem guten alten Zeichner Uderzo doch in etlichen Ausgaben.
Nun aber, mit dem 2.Band des neuen französischen Asterix-Teams Jean-Yves Ferri und Diedier Conrad bin ich mehr
Lange Zeit (nämlich seit Texter Goscinnys Tod) hatte ich die Asterix-Bände nur der Vollständigkeit halber gekauft, denn witzige Texte und schlüssige Storyline fehlten dem guten alten Zeichner Uderzo doch in etlichen Ausgaben.
Nun aber, mit dem 2.Band des neuen französischen Asterix-Teams Jean-Yves Ferri und Diedier Conrad bin ich mehr als zufrieden, denn dieser "Papyrus des Caesar" macht Laune.
Auf Anraten seines Verlegers und PR-Managers Rufus Syndicus streicht Caesar aus seinem Gallischen Krieg-Text die Stelle mit dem unbeugsamen Dorf der renitenten Gallier.Einer der numidischen(Ab-)Schreiber namens Bigdatha spielt den fehlenden Text allerdings einem jungen Journalisten,genannt Polemix zu, der übrigens aussieht wie WikiLeaks-Gründer Julian Assange....
Als Polemix im gallischen Dorf auftaucht, will sich erst keiner über die Geschichtsfälschung aufregen, aber nach kleinen Zwistigkeiten zwischen Majestix und seiner Frau Gemahlin,wird beschlossen ,die Rolle in den Karnutenwald zum Druiden Archaeopterix zu bringen, so etwas wie das mündliche Gedächtnisprotokoll aller Gallier. Allerdings ist der verzweifelte Rufus Syndicus dem "Verräter" Polemix bereits auf der Spur, denn wenn Caesar etwas merkt, ist sein Verleger sicherlich ein gefundenes Fressen für die Löwen...
Viele witzige Anspielungen auf heutige Kommunikation,Mediennutzung und die Eskapaden der horoskopverrückten Gallier (Obelix soll auf Wildschwein verzichten, oje) machen Spaß ebenso wie die lustigen Namen und Anspielungen auf Klassikerbände wie z.B."Die Tour de France" oder "Die Trabantenstadt" etc.
Also, Kompliment meine Herren Ferri u.Conrad, die "Pikten" waren schon recht ordentlich, aber der "Papyrus" ist eine echte Steigerung,
mehr davon bitte !!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Mein Asterix
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2015

Lange habe ich darauf gewartet: Ein Asterix-Album, das aktuelle Themen und gesellschaftskritische Zusammenhänge reflektiert. Als "Zuspätgeborener" war mir dieser Genuss bislang verwehrt, die Alben von Uderzo im Alleingang hatten eher solide Unterhaltung denn scharfe Sozialkritik zu bieten. Doch nun, im Jahr 2 nach Uderzo, scheint der Bann gebrochen. Die... Lange habe ich darauf gewartet: Ein Asterix-Album, das aktuelle Themen und gesellschaftskritische Zusammenhänge reflektiert. Als "Zuspätgeborener" war mir dieser Genuss bislang verwehrt, die Alben von Uderzo im Alleingang hatten eher solide Unterhaltung denn scharfe Sozialkritik zu bieten. Doch nun, im Jahr 2 nach Uderzo, scheint der Bann gebrochen. Die beiden Neulinge - Jean-Yves Ferri und Didier Conrad - haben mit ihrem zweiten Asterix-Werk den Draht gefunden! Der Band strotzt nur so vor lustigen Anspielungen auf aktuelles Zeitgeschehen und verdient sich damit einen Platz neben den ewigen Klassikern der Reihe. Man könnte meinen, Coscinnys Geist hätte hier seinen Einfluss gehabt, und die Zeichnungen fühlen sich tatsächlich wie von Uderzo gestaltet an. Der Band fühlt, liest, und schaut sich an, wie ein echtes Asterix-Buch eben sein muss. Ich freue mich bereits riesig auf das nächste!

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Cäsar als Schriftsteller ...
von PMelittaM aus Köln am 24.10.2015

Julius Cäsar schreibt seine „Kommentare zum gallischen Krieg“, wahrheitsgemäß kommt darin auch das uneinnehmbare Dorf der Gallier vor, sehr zum Verdruss seines Verlegers, der die Kapitel für schädlich hält. Also werden sie entfernt, gelangen aber in falsche Hände … Ich war direkt vom ersten Bild an gepackt: Cäsar als Schriftsteller,... Julius Cäsar schreibt seine „Kommentare zum gallischen Krieg“, wahrheitsgemäß kommt darin auch das uneinnehmbare Dorf der Gallier vor, sehr zum Verdruss seines Verlegers, der die Kapitel für schädlich hält. Also werden sie entfernt, gelangen aber in falsche Hände … Ich war direkt vom ersten Bild an gepackt: Cäsar als Schriftsteller, das erfreut mich als Bücherjunkie … Und auch sonst gefällt mir der Comic richtig gut, es gibt viele Anspielungen, die mich zum Schmunzeln bringen und einige schöne Einfälle, wie z. B. Obelix' Horoskop, das ihm rät Konflikte und Wildschwein zu meiden … Am Ende gibt es das klassische Festessen – aber damit endet der Comic ausnahmsweise nicht, es gibt noch eine schöne Schlusspointe. Das neue Team hat wieder gute Arbeit geleistet, ich habe den 36. Asterix-Band sehr gerne gelesen, ich denke, Asterix-Fans kommen nicht darum herum und bin gespannt, was sich Jean-Yves Ferri und Didier Conrad für den nächsten Band einfallen lassen.

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Asterix is Back!
von Nessiezg aus Zug am 31.12.2015

Und zwar so gut wie früher, ich habe mich kaputt gelacht und als ich es fertig gelesen hatte gleich nochmals gelesen. Somit kann ich es allen Fans und auch nicht Fans, es wärmstens empfehlen.

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Der neue Asterix
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2015

In ihrem mittlerweile 36ten Abenteuer bekommen es die beiden Freunde Asterix und Obelix erneut mit ihrem Erzrivalen Cäsar zu tun. Dieses Mal in Form seines heimlichen Autobiographen Syndicus. Dieser ist gerade dabei sein epochales Standardwerk zum Gallischen Krieg für Cäsar neu zu bewerten. Ganz Gallien ist unter römischer Kontrolle,... In ihrem mittlerweile 36ten Abenteuer bekommen es die beiden Freunde Asterix und Obelix erneut mit ihrem Erzrivalen Cäsar zu tun. Dieses Mal in Form seines heimlichen Autobiographen Syndicus. Dieser ist gerade dabei sein epochales Standardwerk zum Gallischen Krieg für Cäsar neu zu bewerten. Ganz Gallien ist unter römischer Kontrolle, doch das kleine, wohlbekannte Dorf leistet immer noch erfolgreich Widerstand. Um Cäsar diese Schmach bei Erscheinen seines Buches zu ersparen und die Verkaufszahlen anzutreiben, will er diesen Schandfleck von der römischen Weltkarte tilgen lassen. Doch er selbst ist viel zu faul um in die Wildnis aufzubrechen, also schickt er drei römische Elitesoldaten an die Atlantikküste um sich die „Barbaren“ anzusehen und auszukundschaften. Ihnen stehen die „modernsten“ Kommunikationsmittel ihrer Zeit zur Verfügung, die Brieftauben. Als sich die Beschattungsaktion jedoch als weit schwieriger als angenommen herausstellt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Auch vom neuesten Abenteuer kann ich nur gutes Berichten. Nachdem ja einige Jahre keine wirklich brauchbar neuen Bände erschienen sind, vielmehr sind die Bände 33 und 34 eine Art „beste Reste“ Verwertung, wird er wider Erwarten besser. Nachdem ja bereits der Vorgängerband (Asterix bei den Pikten) von den beiden Jungautoren und Jungzeichnern den Weg in die richtige Richtung fand, ist auch der Nachfolger ausgezeichnet. Wie immer gibt es eine Handvoll lateinischer Ausdrücke und Sprüche, welche gekonnt in die Geschichte eingwebt werden und zum Schmunzeln anregen. Gefällt mir sehr gut!

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Der Papyrus ist weg!
von peedee am 24.01.2016

Ein neues Abenteuer für Asterix: Cäsar hat ein Buch geschrieben. In einem ersten Entwurf steht wahrheitsgemäss, dass er nicht ganz Gallien besetzt hat. Aber einer seiner guten „Berater“ meint, dass das Volk das nicht erfahren dürfe. Doch dann ist der Papyrus mit diesem Kapitel verschwunden! Erster Eindruck: Ein sehr schönes,... Ein neues Abenteuer für Asterix: Cäsar hat ein Buch geschrieben. In einem ersten Entwurf steht wahrheitsgemäss, dass er nicht ganz Gallien besetzt hat. Aber einer seiner guten „Berater“ meint, dass das Volk das nicht erfahren dürfe. Doch dann ist der Papyrus mit diesem Kapitel verschwunden! Erster Eindruck: Ein sehr schönes, sehr detailliertes Cover mit den Palästen im Hintergrund – gefällt mir sehr gut. „Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt… Ganz Gallien? Nein! […]“ Welcher Asterix-Fan kennt diese Sätze nicht? Asterix-Bücher begleiten mich seit meiner Kindheit und ich nehme gerne von Zeit zu Zeit wieder einen der alten Bände hervor. Dies ist Band 36 der Asterix-Reihe. Obwohl die Geschichte 50 v. Chr. spielt, hat doch die Moderne Einzug gehalten: Es gibt den Mitteilungsversand per Taube, wo – ebenso wie bei einer E-Mail – schon mal vergessen geht, den Anhang mitzuschicken. Oder dann wird auch die Wirkung von Horoskopen bzw. des geschriebenen Wortes beleuchtet. Insbesondere hat mir in diesem Band Gutemine, die Frau des Häuptlings, gefallen. Sie gibt einmal mehr den Ton an, was ihr Mann jedoch gar nicht gutheissen kann – herrlich. Mir hat die Geschichte gut gefallen, aber es ist für mich nicht der beste Band der bisherigen Asterix-Bände.

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Lustig, aber nicht der ganz große Wurf.
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 29.10.2015

»Was ist los, Asterix?« »Sein Horoskop hat Obelix völlig verstört, o Druide...« »Ja, viele Leute neigen dazu, zu glauben, was geschrieben steht. Ein seltsames Phänomen!« Große Sache! Julius Cäsar hat für die Nachwelt seine gesammelten Erinnerungen zum Papyrus gebracht, seine "Kommentare zum Gallischen Krieg". Diese dürften auch heute noch jedem... »Was ist los, Asterix?« »Sein Horoskop hat Obelix völlig verstört, o Druide...« »Ja, viele Leute neigen dazu, zu glauben, was geschrieben steht. Ein seltsames Phänomen!« Große Sache! Julius Cäsar hat für die Nachwelt seine gesammelten Erinnerungen zum Papyrus gebracht, seine "Kommentare zum Gallischen Krieg". Diese dürften auch heute noch jedem Latein-Schüler ein Begriff sein, es fragt sich nur, ob in der zensierten oder der unzensierten Fassung ;-) Auf Anraten seines Verlegers Syndicus wird das Kapitel mit dem Eingeständnis, dass doch nicht ganz Gallien besiegt wurde, gestrichen. Dumm nur, dass ein umtriebiger Kolporteur namens Polemix das gestrichene Kapitel in die Finger bekommt und damit schleunigst ins Dorf der unbesiegbaren Gallier flieht - dicht verfolgt von einem Zensurkommando... Anfang der 70er Jahre zogen bei mir die ersten Asterix-Bände ein. Jeder neu erschienene Band stellte sich im Regal neben seine Vorgänger und somit war klar, dass auch "Der Papyrus des Cäsar" gleich erworben werden musste. Obwohl er ganz unterhaltsam war, kann er sich für mich nicht mit früheren Bänden messen. Wie in beinahe jedem Asterix fließen auch hier aktuelle Themen ein, konkret sind das beispielsweise Abhörskandale, Lauschangriffe, moderne Medien und Zensur. Besonders nett fand ich die Kurznachrichten via Taube (einschließlich der Darstellung des dazugehörenden Servers) und einen ständig twitternden Druiden. Römer tragen klangvolle Namen wie "Datenflus" oder "Antivirus" und die üblichen Running Gags, wie beispielsweise das Bankett am Ende, die Prügelei zwischen Automatix und Verleihnix und Troubadix Gesang, sind alle vollständig angetreten. Lustig wird es auch, wenn es um das Thema "Horoskope" geht (was unsere Gallier eigentlich viel mehr interessiert als Julius' Kommentare ;-) Und doch wollte sich beim Lesen die ganz große Begeisterung nicht einstellen, vermutlich, weil automatisch der Vergleich mit früheren Bänden erfolgte - und da fehlte einfach was. Vielleicht ist das unfair, aber ich glaube einfach, dass da noch mehr geht (weshalb ich mir Band 37 auf jeden Fall ebenfalls kaufen werde). Fazit: Lustig, aber nicht der ganz große Wurf. Ich vergebe 3,5 Sterne, die ich (da ich mit früheren Bänden vergleiche) aus diesem Grund abrunde. »Hier Julius, nimm dies als Andenken. Das sind meine persönlichen Kommentare zum "Gallischen Krieg"! Mit ein paar Verbesserungsvorschlägen für dein Buch.«

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