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Auferstehung der Toten

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Krimi-Preis, Kategorie National 1997. Roman. Originalausgabe

(9)
In Zell am See geht es etwas langsamer zu als im Rest der Welt. Hier wird man nicht erschossen., sondern tiefgefroren. So ist es einem steinreichen amerikanischen Ehepaar ergangen, das man an einem klirrend kalten Wintermorgen in einem Sessellift findet. Die Polizei beißt sich an der Sturheit der Zeller schnell die Zähne aus. Licht in diesen Fall kann nur ein Mann wie Privatdetektiv Brenner bringen, ein ehemaliger Polizist, der wegen seiner nervenzermürbenden Langsamkeit aus dem Job geekelt wurde. Brenner hat das Gespür für den Rhythmus der österreichischen Provinz.
Der Roman erhielt den Deutschen Krimipreis 1997.
«So viel Spaß, Weisheit und Spannung um einen wohlfeilen Preis, das gibt’s normal gar nicht.» (Der Standard, Wien)
Rezension
So viel Spaß, Weisheit und Spannung um einen wohlfeilen Preis, das gibt's normal gar nicht. Der Standard
Portrait
Wolf Haas wurde 1960 in Maria Alm am Steinernen Meer geboren und veröffentlichte 1996 mit «Auferstehung der Toten» den ersten der sieben Brenner-Krimis. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und unter anderem mit dem Deutschen Krimipreis, dem Burgdorfer Krimipreis, dem Literaturpreis der Stadt Wien und dem Wilhelm-Raabe-Preis ausgezeichnet. Wolf Haas lebt als freier Autor in Wien.


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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 152
Erscheinungsdatum 01.08.2000
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-43244-6
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 191/115/15 mm
Gewicht 100
Auflage 26
Verkaufsrang 63.288
Buch (Taschenbuch)
8,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Eiseskälte in Zell am See.“

Violetta Hofmann, Thalia-Buchhandlung Dresden

Dass das Pinzgau eine wunderschöne Berglandschaft, freundliche Menschen und wunderbares Essen zu bieten hat, wissen mindestens die, die schon ein mal das Vergnügen hatten, hier ihren Urlaub zu verbringen. Wolf Haas siedelt zudem seinen ersten „Brenner-Krimi“, der bereits 1996 erschienen ist, hier an. Und wenn sie dieses Buch noch nicht Dass das Pinzgau eine wunderschöne Berglandschaft, freundliche Menschen und wunderbares Essen zu bieten hat, wissen mindestens die, die schon ein mal das Vergnügen hatten, hier ihren Urlaub zu verbringen. Wolf Haas siedelt zudem seinen ersten „Brenner-Krimi“, der bereits 1996 erschienen ist, hier an. Und wenn sie dieses Buch noch nicht kennen, ist ihr nächster Urlaub, vielleicht genau der richtige Zeitpunkt, das zu ändern.
Privatdetektiv Brenner ermittelt in einem Mordfall, bei dem die Polizei längst klein beigegeben hat. Der introvertierte Ermittler, Brenner, geht hingegen mit einer stoischen Ruhe an den Fall heran, wie man sie wohl nur bei einem derartigen österreichischen Original findet.
Erzählt wird das Buch im Stammtisch-Stil. Da hört man sie richtig reden, die Pinzgauer.
Ein Krimi-Auftakt, bei dem man Lust bekommt, auch noch die anderen Bände aus dem Regal zu holen. (Oder eben direkt wieder mal Urlaub im Salzburger Land zu machen.)

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr spannender Krimi !! Sehr spannender Krimi !!

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Der Auftakt der Brenner-Reihe beinhaltet schon alles was man auch an den späteren Krimis liebt. Trocken und mit schwarzem Humor versehen erzählt Haas einen Krimi der anderen Art. Der Auftakt der Brenner-Reihe beinhaltet schon alles was man auch an den späteren Krimis liebt. Trocken und mit schwarzem Humor versehen erzählt Haas einen Krimi der anderen Art.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
2
6
0
1
0

Heimattheater
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2010

„Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt“. Aber genau da befinden sich zwei Amerikaner: tiefgefroren und nicht erschossen! auf einem Sessellift. Andere Länder andere Sitten könnte man (aus amerikanischer Sicht) fast meinen … Die Polizei hat zwar einen Verdächtigen, muss den Fall aber mangels Beweisen zu den Akten... „Von Amerika aus betrachtet, ist Zell ein winziger Punkt“. Aber genau da befinden sich zwei Amerikaner: tiefgefroren und nicht erschossen! auf einem Sessellift. Andere Länder andere Sitten könnte man (aus amerikanischer Sicht) fast meinen … Die Polizei hat zwar einen Verdächtigen, muss den Fall aber mangels Beweisen zu den Akten legen. Simon Brenner, der damals an den Ermittlungen beteiligt war und nun seine Dienstmarke abgegeben hat, ist wieder in Zell. Diesmal als Privatdetektiv im Auftrag der Versicherung der Verstorbenen. Sein erster Fall also! Brenner ist langsam, kann sich schwer konzentrieren. Seit er nicht mehr bei der Polizei ist, hat er natürlich keine Dienstwaffe mehr. Die Wahl wird zur Qual: Glock oder Walther? Genau wegen dieser Unentschlossenheit ist Brenner immer um eine Nasenlänge vorne. Seltsam? Aber so steht`s geschrieben … bzw. so wird´s erzählt. Tratsch vom Feinsten! Mit dieser Krimireihe hat Wolf Haas etwas ganz Eigenes geschaffen. Das ländliche Österreich, in diesem Fall Salzburg, rückt in den Mittelpunkt und bringt dem höchst amüsierten Leser Personen nahe, die liebenswürdig, schräg und einzigartig sind – und trotzdem bitterböse!

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3 0
Unterhaltung pur!
von einer Kundin/einem Kunden am 21.09.2009

Die Ermittlungen des Detektivs Brenner im Fall zweier "tiefgefrorener" Amerikaner werden vom Erzähler wiedergegeben, als würde er die Story beim Stammtisch zum Besten geben. Diese Erzählweise ist zwar anfangs etwas ungewohnt, aber sehr unterhaltsam - man kann sich das Grinsen an vielen Stellen nicht verkneifen. Für mich auf jeden... Die Ermittlungen des Detektivs Brenner im Fall zweier "tiefgefrorener" Amerikaner werden vom Erzähler wiedergegeben, als würde er die Story beim Stammtisch zum Besten geben. Diese Erzählweise ist zwar anfangs etwas ungewohnt, aber sehr unterhaltsam - man kann sich das Grinsen an vielen Stellen nicht verkneifen. Für mich auf jeden Fall Grund genug, mir auch die folgenden Teile der Brenner-Reihe zu gönnen.

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3 0
Brenners erster Fall
von einer Kundin/einem Kunden am 08.09.2009

In Zell am See bei Salzburg werden zwei Leichen entdeckt. Aber nicht wie gewöhnlich erschossen sondern einfach auf einem Schilift erfroren. Verdächtige hat die Mordkommission am Anfang viele doch keine stichhaltigen Beweise. Nun ist fast ein Dreivierteljahr vergangen und die Polizei ist unverrichteter Dinge abgereist. Einzig der Privatdetektiv Brenner,... In Zell am See bei Salzburg werden zwei Leichen entdeckt. Aber nicht wie gewöhnlich erschossen sondern einfach auf einem Schilift erfroren. Verdächtige hat die Mordkommission am Anfang viele doch keine stichhaltigen Beweise. Nun ist fast ein Dreivierteljahr vergangen und die Polizei ist unverrichteter Dinge abgereist. Einzig der Privatdetektiv Brenner, ehemaliger Polizist, ist noch vor Ort. Alle im Ort glauben an die Schuldigkeit des Zeller Millionärs Vergolder, da es sich bei den Ermordeten um seine amerikanischen Eltern handelt. Als diese Spur ins Leere verläuft schließt die Polizei den Fall ab und legt in zu den Akten. Nur Privatdetektiv Brenner ist noch fleißig am ermitteln. Der erste Band er Brenner Krimis.

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2 1
Brenner Krimi Nr. 1
von Dr. Christian Rößner aus Göttingen am 27.08.2009

Ich habe den ersten Brenner-Krimi von Wolf Haas von einem österreichischen Freund empfohlen bekommen. Er schwärmte vom Inhalt („zwei amerikanische Touristen werden erfroren in einem Skilift in Zell im Pinzgau gefunden, dann ermittelt der Brenner“), von der Sprache („also Grammatik, Satzbau usw. kannst du alles vergessen“) und von der... Ich habe den ersten Brenner-Krimi von Wolf Haas von einem österreichischen Freund empfohlen bekommen. Er schwärmte vom Inhalt („zwei amerikanische Touristen werden erfroren in einem Skilift in Zell im Pinzgau gefunden, dann ermittelt der Brenner“), von der Sprache („also Grammatik, Satzbau usw. kannst du alles vergessen“) und von der Hauptfigur („also der Brenner, der ist ein typischer österreichischer Ermittler, so wie Kottan nur langsamer“). Ich wollte das nicht lesen, habe es dann doch getan und wurde vom Brenner-Virus infiziert. Mittlerweile seit sieben Bänden. Kleiner Tipp: in der Reihenfolge genießen!

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2 1
Überraschender Krimierfolg!
von raubkatzal aus Wien am 03.02.2007

Wolf Haas hat es in seinem Debütroman geschafft, die Sprache und den Erzählstil noch vor die Handlung zu stellen, und hat so schon vor dem eigentlichen Lesebeginn eine heimelige Atmosphäre geschaffen, die nur so ein Genuss ist. Detektiv Brenner wird einem sofort sympathisch, weil wir uns alle ein bisschen... Wolf Haas hat es in seinem Debütroman geschafft, die Sprache und den Erzählstil noch vor die Handlung zu stellen, und hat so schon vor dem eigentlichen Lesebeginn eine heimelige Atmosphäre geschaffen, die nur so ein Genuss ist. Detektiv Brenner wird einem sofort sympathisch, weil wir uns alle ein bisschen in ihm wiederfinden können. Der jeweilige Erzähler spricht den Leser immer mit Du an, Floskeln wie "du wirst schon sehen", "ja was glaubst du?" brechen spätestens nach wenigen Seiten das Eis. Wenn auch etwas langwierig, selbst der langsame Simon Brenner kommt letztendlich zum Ziel - gottseidank!

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1 0
Filmerzähler im Kopf
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 02.08.2015

Beim gesamten Buch hörte ich stets die Erzählstimme wie in den Brenner-Filmen. Somit war das Buch noch etwas unterhaltsamer. Eine sehr skurrile Wolf-Haas-Geschichte.

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0 0
Zell on ice
von Thomas Zörner aus Lentia am 21.05.2011

Jetzt ist zum ersten Mal was passiert. Also der Brenner, der hat seinen Anfang in Zell. Also nicht wirklich, weil geboren ist er ja in der Steiermark, aber so im Roman, da löst er seinen ersten Fall in Zell. Weil zwei Leichen am Skilift, hast du nicht gesehen, Amerikaner waren... Jetzt ist zum ersten Mal was passiert. Also der Brenner, der hat seinen Anfang in Zell. Also nicht wirklich, weil geboren ist er ja in der Steiermark, aber so im Roman, da löst er seinen ersten Fall in Zell. Weil zwei Leichen am Skilift, hast du nicht gesehen, Amerikaner waren das. Und reich. Hat natürlich jeder geglaubt da gehts ums Erben. Also da war der Brenner noch bei der Kripo, da hat das jeder geglaubt. Aber ist ja jetzt nicht mehr. Brenner, Detektiv. Das ist er jetzt gewesen, und hat nicht ganz geglaubt, dass es da ums Erben gegangen ist. Musst du wissen, der Haas, der hat einen Stil, hast du noch nie gesehen. Als würdest du mit ihm im Wirtshaus sitzen, so mit Bier, und allem, und er erzählt dir die Geschichte. Von Angesicht zu Angesicht quasi. Ist jetzt vielleicht nicht jedermanns Sache, aber interessant, das muss man schon sagen. Und Humor hat der, der Haas. Da kannst du dir ein Lachen manchmal gar nicht verkneifen, weil der weiß schon wie er die Welt sehen muss, der Haas. So mit ein bisserl kritischem Blick, aber nicht gehässig. So hintergründig fast. Muss man fast sagen: Gott sei Dank. Gott sei Dank ist noch öfter was passiert, sonst hätte uns der Haas gar nichts mehr vom Brenner erzählen können.

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0 0
Bei mir ist nichts passiert.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.04.2015

Leider kann ich den Hype um den Brenner nicht verstehen. Mir gefällt die Geschichte und auch der Kommissar Brenner ist mir nicht unsympathisch, doch mir geht dieser Erzähler einfach tierisch auf den Keks. Und ich kann nicht so ganz nachvollziehen wie in den ersten beiden dritteln des Buches nichts... Leider kann ich den Hype um den Brenner nicht verstehen. Mir gefällt die Geschichte und auch der Kommissar Brenner ist mir nicht unsympathisch, doch mir geht dieser Erzähler einfach tierisch auf den Keks. Und ich kann nicht so ganz nachvollziehen wie in den ersten beiden dritteln des Buches nichts passiert und der Brenner im letzten drittel plötzlich alles weiß. Für Menschen die einen blutlosen Krimi suchen, der durchaus mit etwas „schmäh“ gespickt ist kann man den Brenner schon empfehlen. Wer Österreichische Literatur mag sollte auch mal reinschauen. Jemand der Spannung sucht wird hier aber nicht wirklich auf seine Kosten kommen.

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