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Ausradiert

Roman

(1)
*** Jetzt zum kleinen Preis. Nur für kurze Zeit. ***
Wie fühlt sich jemand, der auf einen Schlag für die gesamte Welt unbekannt geworden ist, an den sich weder die eigene Freundin noch die Kollegen erinnern?
Genau das passiert Moritz.
Als er kurz darauf von nebulösen Erscheinungen angegriffen und beinahe getötet wird, ist das erst der Anfang eines schrecklichen Albtraumes.
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»Ich bin von diesem Buch sehr begeistert und empfehle es weiter. Es lohnt sich zu lesen!« [Amazon Leser]
»Insgesamt hat mir Ausradiert gerade aufgrund der durchdachten und tiefergehenden Story sehr gut gefallen, was mich veranlasst eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung auszusprechen und es mit 5 Sternen zu bewerten.« [Amazon Leser]
»… lesenswerter Fantasy-Thriller, mit einzigartigem Inhalt! Überraschungen sind vorprogrammiert …« [Amazon Leser]
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 300, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783958351110
Verlag Luzifer-Verlag
Verkaufsrang 32.548
eBook (ePUB)
4,99
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Kundenbewertungen


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Kurzweilig und interessant
von einer Kundin/einem Kunden aus Melbeck am 14.11.2016

Ein sehr kurzweiliges Buch, was einfach zu lesen ist und eine gute Unterhaltung bietet. Die Story ist gut durchdacht und bietet Stoff zum Nachdenken an. Sehr Lesenswert.

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Der Weg zur Selbstfindung
von AberRush am 04.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

„Ausradiert“ ist das neuste Buch des deutschen Autors Martin S. Burkhardt. Diesmal ist es eine Mischung aus Thriller, Fantasy und irgendwie auch Philosophie. Ich weiß gar nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Es geht um den Hauptprotagonisten Moritz, der seine Identität verliert. Nicht nur im übertragenem Sinne, sondern... „Ausradiert“ ist das neuste Buch des deutschen Autors Martin S. Burkhardt. Diesmal ist es eine Mischung aus Thriller, Fantasy und irgendwie auch Philosophie. Ich weiß gar nicht wie ich es sonst beschreiben soll. Es geht um den Hauptprotagonisten Moritz, der seine Identität verliert. Nicht nur im übertragenem Sinne, sondern tatsächlich. Sein Leben ändert sich von jetzt auf gleich und niemand kann sich an Moritz erinnern, egal ob Freunde, Arbeitskollegen oder die Freundin, für sie alle ist er auf einmal ein Fremder. Er begibt sich nun auf einen Trip der Selbstfindung, dabei wird er von Dämonen heimgesucht, die ihn komplett auslöschen wollen. Zum Glück muss er diese Bürde nicht alleine tragen, denn er trifft auf Menschen, die das gleiche Leid teilen. Es beginnt eine spannende und aufregende Suche nach sich selbst und der Ursache des Persönlichkeitsverlusts. Dabei analysiert der Autor das Phänomen des Schicksals. Gibt es das Schicksal? Und wenn ja, wer bestimmt es? Wer hat den Plan des Lebens? Diese interessanten Fragen sind verpackt in einer mitreisenden Odyssee voller Gefahren, Überraschungen und Erkenntnisse. Die Figuren haben mir sehr gut gefallen, ich konnte mitfühlen und habe auch genau wie die Protagonisten der Aufklärung entgegen gefiebert. Es gab sowohl Passagen zum Lachen, sowie zum Schaudern. Es wurde auch mal etwas eklig und brutal. Und genau die Mischung macht es, die mich hat über die Seiten fliegen lassen. Ich mochte den Plot und die Aufklärung war auch schlüssig und machte die Geschichte rund. Ein paar Sachen waren mir etwas zu zufällig und wirkten leicht konstruiert, ich möchte nicht auf die einzelnen Stellen eingehen, da würde ich bloß zu sehr spoilern. Aber insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen und ich werde die Geschichte so schnell nicht vergessen. 4,5 Sterne und damit eine absolute Leseempfehlung.

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Spannend und gruselig
von einer Kundin/einem Kunden aus Landshut am 14.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung Schon der Klappentext konnte meine Neugierde wecken. Man stelle sich mal vor, in der Arbeit ist man auf einmal ein Unbekannter. Die Freundin weiß nicht wer man ist. In seine Wohnung kommt man nicht mehr hinein, weil der Schlüssel nicht mehr passt. Die Geldkarte wird vom Automaten einbehalten.... Meine Meinung Schon der Klappentext konnte meine Neugierde wecken. Man stelle sich mal vor, in der Arbeit ist man auf einmal ein Unbekannter. Die Freundin weiß nicht wer man ist. In seine Wohnung kommt man nicht mehr hinein, weil der Schlüssel nicht mehr passt. Die Geldkarte wird vom Automaten einbehalten. Kurz und bündig: Man ist am A..h!!! Da das alles noch nicht genug ist, wird man von nebulösen Erscheinungen angegriffen, die von einem, außer runzelige Haut, nichts mehr übrig lassen wollen. Man ist glücklich, dass man diese rasante Horrorgeschichte nur liest; nicht selber erlebt. Ich hab sie doch wirklich nur gelesen .... oder? Das alles und noch viel mehr erlebte Moritz. Ich bin kein Freund von Unmengen Alkohol. Dass Moritz einen hohen Konsum an Schnaps und Bier hatte, konnte ich trotzdem verstehen. Ich fand, dass Moritz trotz der unerklärlichen, gruseligen Ereignisse, ziemlich gefasst blieb. Auf der Suche nach einer Antwort, erlebte Moritz ein Abenteuer nach dem anderen. Nett waren diese auf keinen Fall ...... Fazit Eigentlich mag ich keine Horrorgeschichten. Da ich jedoch ein Faible für Storys habe, in denen die Protagonisten nicht mehr wissen wer sie sind; von anderen nicht mehr erkannt werden, musste ich Ausradiert unbedingt lesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Protagonisten gut beschrieben. Wenigstens hatte Moritz einen guten Nachbarn, der ihm half, so gut es ging. Die Spannung fängt mit der ersten Seite an und steigert diese kontinuierlich. Die Ereignisse verschlagen Moritz nach Island. Ob mir das Ende gefallen hat? Ja, es ist für uns eine sehr wertvolle Botschaft enthalten. Lieber Herr Burkhardt. Das ist nun das zweite Buch, das ich von Ihnen gelesen habe. Bei der letzten Geschichte haben Sie mich in Punkto Trinkwasser verunsichert. Jetzt habe ich meine Bedenken, wenn ich bei Nebel in die Arbeit fahren soll. Bei dunklen Ecken in der Wohnung, bin ich mir nicht sicher, ob die normal sind. Herr Burkhardt, wir sollten endlich mal reden!!! 5 Sterne

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Wenn du für die Gesellschaft aufhörst zu existieren
von Kerstin Stutzke aus Berlin am 30.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Moritz Heber ist sehr zufrieden mit seinem Leben. Er hat einen Job als Kameramann bei einem gut laufenden TV-Magazin und in Amy die Frau fürs Leben gefunden. Eigentlich läuft alles perfekt für ihn, es sind immer nur Kleinigkeiten, die stören, aber damit kann er leben. Was ihn allerdings irritiert... Moritz Heber ist sehr zufrieden mit seinem Leben. Er hat einen Job als Kameramann bei einem gut laufenden TV-Magazin und in Amy die Frau fürs Leben gefunden. Eigentlich läuft alles perfekt für ihn, es sind immer nur Kleinigkeiten, die stören, aber damit kann er leben. Was ihn allerdings irritiert ist die Tatsache, dass die Sonnenstrahlung in letzter Zeit deutlich schwächer geworden ist bzw. wer die Welt wie durch einen Nebel wahrnimmt. Wie gesagt, es ist irritierend, aber nicht weltbewegend für Moritz - doch die Tatsache, dass sein Name im Abspann der Reportage als Kameramann nicht mehr auftaucht, das ist weltbewegend für den jungen Mann! Immerhin hat mein seiner Arbeit Tribut zu zollen! Als er seinen Chef telefonisch zur Rede stellt, geht dieser von einem Versehen aus, doch es wird noch schlimmer. Als er zu einer Redaktionskonferenz (wie immer zu spät dran) will, tut plötzlich die Assistentin so, als würde sie ihn nicht kennen, ja schlimmer noch, er wird des Büros verwiesen! Das einzig positive an diesem Tag ist definitiv die Bekanntschaft mit seinem neuen Nachbarn Tobias, mit der er voll auf einer Wellenlänge zu liegen scheint. Dennoch, der Tag ist eigentlich im Eimer und nicht mehr zur retten. Doch nicht mehr lange und Amy kommt von ihrer Dienstreise zurück - dann wird sich das makabere Spiel schon aufklären. Doch auch Amy erkennt Moritz nicht, als dieser mit Frühstück vor der Tür steht. Als auch noch sein Name auf offiziellen Dokumenten verschwindet, weiß Moritz, das irgendwas ganz gewaltig im Argen liegt. Hilfe findet er tatsächlich in Form eines Obdachlosen, der sich ihm zu erkennen gibt, denn auch seine Identität ist nach und nach verschwunden, ebenso die Erinnerungen an ihn in der Gesellschaft. Doch das ist noch nicht einmal das schlimmste! Immer wieder werden die Männer angegriffen, von Wesen, die wie ein Nebel erscheinen, doch tödliche Waffen anstelle von Händen ihr eigen nennen und nur eines wollen - sie töten. Daran zumindest lassen sie keine Zweifel und sie kommen immer öfter und ein jeder neue Angriff schwächt die Männer. Doch was hinter allem steckt - das ist noch nicht ganz klar. Erstaunlicherweise finden sie Hilfe in der Psychiatrie ... Wenn du für die Gesellschaft aufhörst zu existieren! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders faszinierend empfand ich die Idee, dass die Spuren einer Person nach und nach verschwinden, nicht durch Diebstahl oder Löschung der Daten, sondern durch schlichte Nicht-Existenz ersetzt werden und wie die Figuren es schaffen, diesem Mysterium auf den Grund zu kommen. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Beeindruckt zurückgelassen hat mich die Figur des Moritz, auch wenn dieser alles andere als ein Sympathieträger ist! Tatsächlich verhält es sich eher so, dass Moritz ein Mensch zu sein scheint, der mehr als nur eine Schwäche hat und dennoch ist er nicht gewillt aufzugeben, bis er das Rätsel des Verschwindens seiner Existenz gelöst hat. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch packende Lesestunden bereitet hat.

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Genre-Mix mit Gänsehautfaktor!
von Franziska am 07.04.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Moritz führt ein ganz normales Leben, er hat einen guten Job und führt eine glückliche Beziehung. Bis er eines Tages feststellen muss, dass die Sonne nicht mehr so hell scheint, seine Arbeitskollegen sich kaum noch an ihn erinnern und seine Freundin ihn plötzlich für einen irren Stalker hält.... Inhalt: Moritz führt ein ganz normales Leben, er hat einen guten Job und führt eine glückliche Beziehung. Bis er eines Tages feststellen muss, dass die Sonne nicht mehr so hell scheint, seine Arbeitskollegen sich kaum noch an ihn erinnern und seine Freundin ihn plötzlich für einen irren Stalker hält. Als er dann auch noch von nebelhaften Erscheinungen attackiert wird, ist klar: Hier handelt es sich um keinen schlechten Scherz seiner Mitmenschen, sondern irgendetwas ist gewaltig aus den Fugen geraten… Meine Meinung: Das besonders Schöne und Ungewöhnliche an dieser Geschichte ist, dass sie sich so real liest und die Charaktere ziemlich normale Leute sind – wenn man mal von den Umständen absieht natürlich. Dieses Gefühl von Realität beim Leser aufzubauen, obwohl die Handlung ein Mix aus Fantasy, Thriller und ein bisschen Horror ist, das erfordert einiges an Können. Das Ergebnis ist ein toller Genre-Mix mit neuen Ideen. Definitiv keine Story, die man so oder so ähnlich schon unzählige Male gelesen hat. Vor allem das große Finale fesselt noch einmal richtig mit Spannung und Dramatik, aber auch die Liebe erhält einen Platz in der Geschichte. Der Leser kann die ganze Zeit so richtig schön miträtseln und auch bei Moritz´ Reisegefährten ist man sich bis zum Schluss nicht sicher, wer hier welche Rolle spielt... Es sei noch gesagt: Bei mir hat es ungefähr 100 Seiten gedauert, bis ich ganz und gar in der Geschichte drin war, danach habe ich sie förmlich inhaliert. Das erste Drittel des Buches hat mir der Protagonist Moritz ein bisschen schwer gemacht, weil ich ihn anfangs einfach furchtbar fand, was sein zunehmendes Alkoholproblem noch verschlimmert hat. Mit dem Auftauchen seiner späteren Weggefährten wurde er mir dann aber sympathischer. Sein Umgang mit den anderen ließ von da an schnell durchblicken, dass er das Herz am rechten Fleck hat. Genauso, wie die Personen, mit denen er unterwegs ist. Tolle und einzigartige Charaktere, die liebenswert und mutig sind. Und die trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen. Eine fabelhafte und spannende Story, die einen auch ins Grübeln bringt. Könnte es in unserer hochtechnisierten Welt passieren, dass plötzlich die eigenen Daten gelöscht werden, der Personalausweis keine Gültigkeit mehr hat, die Bankkarte eingezogen wird und man nicht mehr in die eigene Wohnung kommt? Ein Gedanke mit Gänsehautfaktor.

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Spannend, schaurig, gruselig.
von NiWa aus Euratsfeld am 09.03.2016
Bewertetes Format: Buch (Taschenbuch)

Wie würde es einem gehen, wenn sich die eigene Identität aufzulösen beginnt? Wenn einen plötzlich niemand kennt, das Namensschild von der Haustür verschwindet und der Schlüssel nicht mehr ins Schloss passt? Genau das passiert Moritz. Der anfangs noch an einen bösen Scherz seiner Arbeitskollegen glaubt, es aber dann mit der... Wie würde es einem gehen, wenn sich die eigene Identität aufzulösen beginnt? Wenn einen plötzlich niemand kennt, das Namensschild von der Haustür verschwindet und der Schlüssel nicht mehr ins Schloss passt? Genau das passiert Moritz. Der anfangs noch an einen bösen Scherz seiner Arbeitskollegen glaubt, es aber dann mit der Angst zutun bekommt, als ihn auch noch bedrohliche Wesen jagen. Moritz verschwindet nach und nach aus seinem eigenen Leben, seine Identität scheint sich irgendwie auf wundersame Weise aufzulösen. Es beginnt mit Kleinigkeiten. Ein fehlender Name da, ein merkwürdiges Gespräch dort, ein Urlaubsfoto, das er eigentlich anders in Erinnerung hatte, doch spätestens als ihn die eigene Freundin nicht mehr erkennt, wird ihm angst und bange. Als ihm auch noch summende Erscheinungen nach dem Leben trachten kriegt er es richtig mit der Angst zutun. Mir hat von Vornherein diese Normalität gefallen, die Protagonist Moritz ausströmt. Denn abgesehen von diesen horrormäßigen Entwicklungen ist er eigentlich ein ganz normaler Typ, der gern auf seiner Couch lungert, sich dabei ein Bierchen gönnt und sich im Großen und Ganzen des Lebens erfreut, natürlich nur solange, bis er sich aufzulösen beginnt. Weniger gefallen hat mir, dass der Protagonist über die gesamte Handlung hinweg ein ausgeprägtes Verlangen nach alkoholischen Getränken hat. Das fand ich etwas übertrieben und bei dem Alkoholkonsum ist es meiner Ansicht nach nicht verwunderlich, dass man früher oder später mal mit Erscheinungen zu kämpfen hat. Wobei diese Eigenschaft eventuell bewusst eingesetzt wurde, um den Leser zu verwirren oder ihn auf?s Glatteis zu führen. Jedenfalls habe ich diesen Teil an Moritz nicht gemocht und sogar öfter an seinem Verstand gezweifelt. Denn dadurch weiß man lange Zeit nicht genau, wie man Moritz? Erfahrungen einordnen soll. Hat es tatsächlich die Hölle auf ihn abgesehen oder ist er einfach nur ein Spinner, der den Folgen des Alkoholismus zu erliegen beginnt? Die Handlung selbst ist realistisch aufgebaut, was sich bei einer Rezension zu einem Horror-Roman vielleicht merkwürdig lesen mag. Aber in dieser relativ alltäglichen Existenz des Protagonisten, entspringt ein Schrecken, der sich zu einem wahren Horrortrip ausweitet und auch hier nach wie vor eine gewisse Glaubhaftigkeit beibehält. Daraus entwickelt sich Spannung, ich wurde neugierig, und musste einfach erfahren, was da mit Moritz passiert. Diese Hintergründe gehen wahnsinnig in die Tiefe, wie ich es gar nicht erwartet hätte und sämtliche Erklärungen haben mir gut gefallen, weil sie auf interessanten Überlegungen basieren und sogar noch in mysteriös zerkluftete Landschaften führen, die ich gern mit Moritz erkundet habe. Obwohl es sich um einen Horror-Roman handelt, weist die Erzählung einen sehr realistischen Kern auf, der einen auch ohne das Übernatürliche das Fürchten lehrt: Was wäre, wenn unsere Identität einfach aus dem System gelöscht wird? Wenn der Führerschein eingezogen, die Bankomatkarte gesperrt ist und man sich nirgends mehr ausweisen kann? Wären wir dann nicht auch wie Moritz geradezu aus dem Leben radiert? Alles in allem ist ?Ausradiert? eine fabelhafte Horror-Story, die richtig gut zu lesen ist. Spannend, schaurig, gruselig, und mit ausgefeilten Ideen hinterlegt, an denen man als Leser seine Freude hat.

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