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Bald ruhest du auch

Thriller

(2)
Töte dich selbst – sonst stirbt deine Tochter


Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Entführt aus ihrer Wiege. Schon bald wird Lena klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt.


















Rezension
"Ein Nachtschlaf raubender Psychothriller, beklemmend und manchmal auch blutig."
Portrait
Wiebke Lorenz, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Internationalen Filmschule Köln. Sie lebt heute in Hamburg, schreibt für verschiedene Zeitschriften (u.a. "Cosmopolitan") und TV-Produktionen. Gemeinsam mit ihrer Schwester veröffentlicht sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Ihre Romane "Was? Wäre? Wenn?" (2003), "Allerliebste Schwester (2010)" und ihr Thriller "Alles muss versteckt sein" (2012) waren bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 448, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641150310
Verlag Diana Verlag
Verkaufsrang 2.352
eBook (ePUB)
8,99
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Nachdem ihr Mann bei einem Unfall starb, lebt die traumatisierte Lena nur für Ihr Baby. Doch kurz nach der Geburt wird Emma entführt - und für die Mutter beginnt der Horror... Nachdem ihr Mann bei einem Unfall starb, lebt die traumatisierte Lena nur für Ihr Baby. Doch kurz nach der Geburt wird Emma entführt - und für die Mutter beginnt der Horror...

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Der Wettlauf mit der Zeit führt zu einem genialen, völlig unvorhersehbaren Ende! So viel sei verraten. Spannend u. zum Teil schockierend geschrieben. Gänsehaut u.schlaflose Nächte. Der Wettlauf mit der Zeit führt zu einem genialen, völlig unvorhersehbaren Ende! So viel sei verraten. Spannend u. zum Teil schockierend geschrieben. Gänsehaut u.schlaflose Nächte.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
2
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0

Spannung und Tempo
von einer Kundin/einem Kunden aus Rhodt am 11.08.2015

Ein Buch das man auf einen Rutsch durchlesen möchte, pure Spannung und Tempo, man hat kaum Zeit zum Atmen und ist perplex über den Ausgang der Geschichte. War mein erstes Buch dieser Schriftstellerin aber bestimmt nicht mein letztes.

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1 0
Super Spannung
von einer Kundin/einem Kunden aus Erftstadt am 08.04.2015

Ich konnte das Buch von Anfang an kaum aus der Hand legen. Spannung pur und das Unheimliche in einem Buch vereint. Da macht lesen Spaß. Echt empfehlenswert, obwohl die Geschmäcker natürlich unterschiedlich sind.

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0 0
perfides Thema spannend umgesetzt
von Frauke Gerdes aus Cloppenburg am 11.08.2016
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Wiebke Lorenz Bald ruhest du auch Thriller 444 Seiten Diana Verlag 9,99? Zum Inhalt Lena verliert ihren Mann durch einen Unfall, aber sie muss stark sein, denn sie ist im achten Monat schwanger. Sie darf sich nicht in ihrer Trauer verlieren. Doch der wahre Horror kommt erst noch. Vier Wochen nach der Geburt ist Lenas Tochter... Wiebke Lorenz Bald ruhest du auch Thriller 444 Seiten Diana Verlag 9,99? Zum Inhalt Lena verliert ihren Mann durch einen Unfall, aber sie muss stark sein, denn sie ist im achten Monat schwanger. Sie darf sich nicht in ihrer Trauer verlieren. Doch der wahre Horror kommt erst noch. Vier Wochen nach der Geburt ist Lenas Tochter Emma auf einmal verschwunden. Einfach aus der Wiege entführt. Lena beschleicht das Gefühl, dass sie für irgendetwas büßen soll. Doch wofür? Meine Meinung Ein sehr spannender Thriller, der unter dem Motto laufen kann "Töte dich selbst, sonst stirbt deine Tochter". Es erinnert etwas an "Einer lebt, einer stirbt". Man kann Lenas Wettlauf gegen die Zeit miterleben und mit ihr bangen. Beim Lesen kam wirklich die Frage auf, was würdest du machen? Über solch perfide Sachen sollte man lieber nicht nachdenken.

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0 0
von einer Kundin/einem Kunden aus Muenster am 29.06.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein psychologischer, spannender Thriller.

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0 0
von Luca Cerrone aus Moers am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Ein Thriller, der mich wirklich überrascht hat! Von Anfang an, zieht dieses Buch einen in seinen Bann. Man leidet und fiebert mit Lena. Ihr Albtraum scheint ausweglos.

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Spannung pur
von Sonja Wagener am 29.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

ch habe ja nun auch endlich das Genre "Thriller" für mich entdeckt und der Klappentext hörte sich wirklich spannend an. Der Schreibstil von Wiebke Lorenz ist toll. Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir immer wieder die aktuelle Situation erzählt bekommen, aber auch die Vergangenheit. So erfahren wir wie... ch habe ja nun auch endlich das Genre "Thriller" für mich entdeckt und der Klappentext hörte sich wirklich spannend an. Der Schreibstil von Wiebke Lorenz ist toll. Mir hat es sehr gut gefallen, dass wir immer wieder die aktuelle Situation erzählt bekommen, aber auch die Vergangenheit. So erfahren wir wie sich Daniel und Lena überhaupt kennengelernt haben. Lernen seine Exfrau Rebecca und seine Tochter Josy kennen. Auch die kurzen Einschübe aus Sicht des Täters fand ich gelungen. Insgesamt ist der Thriller wirklich sehr spannend und ich habe mit Lena absolut mitgefiebert und auch mitgefühlt. Es kann sich keiner vorstellen, wie es wohl ist, wenn das eigene Baby entführt wird und man selber so hilflos ist. Die Gefühle von Lena konnte Wiebke Lorenz sehr gut darstellen und ich war wirklich richtig drin im Buch. Niklas ist sehr sympathisch und versucht immer Lena zu unterstützen und ihr zu helfen. Zwischendurch habe ich natürlich immer gerätselt wer denn nun der Entführer ist.. Josy? Die Schusters? Oder vielleicht sogar der Exfreund Jasper? Immer wieder gab es Indizien und Hinweise und irgendwie waren sie doch alle verdächtig. Mit dem Ende hätte ich dann aber nicht gerechnet. Es war unwahrscheinlich spannend und für mich wirklich mehr als überraschend. Ich kam mit dem Blättern gar nicht so schnell nach, wie ich lesen wollte. Mein Herz fing an zu rasen und ich konnte überhaupt nicht glauben, was da gerade passiert... Als ich dann mit dem Buch fertig war, blieb ich erstmal fassungslos auf dem Sofa sitzen. Ich muss schon sagen, dass mich das Buch absolut positiv überrascht hat. Ein Thriller, der mich super unterhalten konnte. Ich fand ihn spannend und Wiebke Lorenz hat mich schon ganz schön bei der Stange gehalten. Das Ende des Buches ist echt der Kracher und ließ mich mit vor Staunen offenem Mund zurück. Von mir eine ganz klare Leseempfehlung 5 von 5 Punkten

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Spannung bis zur letzten Seite
von Katzenpersonal Kleeblatt aus Berlin am 13.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wie durch ein Wunder sitzt Lena nicht mehr im Auto ihres Mannes, als er tödlich verunglückt. Sie ist im 8. Monat schwanger und kann es nicht fassen, dass ihre kleine Familie so schnell zerstört wurde, aber sie muss leben, leben für ein Kind, das noch nicht geboren ist und... Wie durch ein Wunder sitzt Lena nicht mehr im Auto ihres Mannes, als er tödlich verunglückt. Sie ist im 8. Monat schwanger und kann es nicht fassen, dass ihre kleine Familie so schnell zerstört wurde, aber sie muss leben, leben für ein Kind, das noch nicht geboren ist und das das letzte ist, was ihr von ihrem Mann noch geblieben ist. Sie ist überglücklich, als ihr Kind nach einer Notoperation gesund zur Welt kommt. Fortan will sie nur noch für Emma da sein, ihr Mutter und Vater sein. Der Schreck sitzt tief, als eines Tages, Emma ist gerade 4 Wochen alt, das Kind aus der Wiege entführt wird. Welcher kranke Mensch entführt ein Baby? Es gibt keine Geldforderung, aber andere Anweisungen erhält sie, die auf ein perfides Spiel des Entführers hinweisen. Menschen sterben und die letzte Forderung des Entführers lautet, töte dich selbst, sonst stirbt deine Tochter. Lena ist wie gelähmt... Schlimm genug, dass Lenas Mann bei einem Autounfall tödlich verunglückte, nun hat man auch noch ihre geliebte Tochter Emma entführt. Wer kann das getan haben, wer hat solchen Hass auf sie, dass man ihr das Liebste nimmt, was sie hat? Jemand will Rache, aber Rache wofür? Lena ist Hebamme und hatte kürzlich erst einen plötzlichen Kindstod in einer Familie, die sie noch nach der Geburt betreute. Sinnen diese Eltern auf Rache, wollen ihr nehmen, was ihnen selbst genommen wurde? Ist vielleicht Josy, die Tochter ihres Mannes aus erster Ehe, an der Entführung beteiligt? Sie hat ihr bei der Beerdigung auf dem Friedhof eine Szene gemacht, dass sie Schuld am Tod ihres Vaters wäre. Lena versucht herauszubekommen, wer ihr Kind entführt haben könnte. Sie darf niemanden einweihen, keine Polizei, keine Freunde, nicht einmal ihrer Schwiegermutter darf sie etwas sagen. Sie steht allein da, kann niemanden um Rat oder Hilfe bitten. Es ergeben sich immer wieder neue Verdachtsmomente, sie weiß nicht mehr, wem sie überhaupt noch trauen kann. Wiebke Lorenz hat einen Thriller geschrieben, der unter die Haut geht. Lange hat mich ein Thriller nicht mehr so gefangen genommen wie dieser. Allein schon der Prolog lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Die Nachricht, töte dich, oder dein Kind stirbt, kann einen nicht ruhig lassen. Es bewegt, eine Entscheidung ist zu treffen, die niemand treffen möchte. Wer garantiert, dass das Kind wirklich leben darf, wenn sie sich getötet hat? Lena hat nur eine Wahl, sie muss den Absender dieser obskuren Nachrichten finden, muss finden, wer sie so hasst, dass er selbst vor Mord an einem Baby nicht zurückschreckt. Im Laufe der Geschichte wird dem Leser erzählt, wie Lena ihren Mann kennenlernte, so dass ein lückenloses Bild der Beziehung entsteht. Man erfährt von ein paar Ungereimtheiten, die im Raum stehen bleiben und über die man selbst nachdenkt. Wiebke Lorenz fordert den Leser. Sicher macht man sich seine eigenen Gedanken, wie die Zusammenhänge sein könnten. Man stellt Vermutungen an, muss diese jedoch wieder revidieren. Ich hatte im Hinterkopf immer eine Idee, von der ich mich jedoch ebenfalls verabschieden musste, so dass die Spannung weiter anstieg. Ich wollte wissen, welche Zusammenhänge es gibt, aber die tun sich erst nach und nach auf. Das Buch aus der Hand legen, ging fast gar nicht. Es hat mich so gepackt, dass ich mehr als einmal mit fliegenden Fahnen aus der S-Bahn gestürzt bin, weil ich verpeilt hatte, dass ich schon am Ziel bin. Der Spannungsbogen, den Wiebke Lorenz gleich zu Beginn aufbaut, geht stetig nach oben. Wenn man an dem Punkt angelangt ist, dass nun alles gesagt ist und man alle Hintergründe weiß, haut sie doch glatt auf die letzte Minute noch eins drauf. Es ist ein Buch, dem man sich nicht entziehen kann, hat man es einmal begonnen. Mich hat die Protagonistin angesprochen, ich habe förmlich mit ihr gelitten, verzweifelt ihr Kind gesucht und mit ihr gemeinsam immer wieder Hoffnung auf ein gutes Ende gehabt. Das ganze Buch ist ein einziger Albtraum, aber man hat die Gewissheit, dass es nur ein Buch ist. Diese Realität wünscht man niemandem. Wiebke Lorenz ist es gelungen, dass man als Leser diesen Albtraum miterleben darf, Nervenkitzel ist vorprogrammiert. Das ist ein Thriller, den ich uneingeschränkt weiterempfehle.

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Spannungs geladener Psychothriller
von Petra Donatz am 13.07.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Klappentext Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die... Klappentext Nach dem Unfalltod ihres Mannes fühlt Lena sich wie in einem Albtraum. Aber sie weiß, dass sie leben muss – für ihr Kind, denn Lena ist im achten Monat schwanger. Dabei ahnt sie nicht, dass ihr der wahre Horror erst noch bevorsteht. Vier Wochen nach der Geburt ist die kleine Emma plötzlich spurlos verschwunden. Entführt aus ihrer Wiege. Schon bald wird Lena klar: Sie soll büßen. Doch wofür? Ein perfider und grausamer Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Über die Autorin Wiebke Lorenz, geboren 1972 in Düsseldorf, studierte in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und absolvierte eine Ausbildung zur Drehbuchautorin an der Internationalen Filmschule Köln. Sie lebt heute in Hamburg, schreibt für verschiedene Zeitschriften (u.a. "Cosmopolitan") und TV-Produktionen. Gemeinsam mit ihrer Schwester veröffentlicht sie unter dem dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Ihre Romane "Was? Wäre? Wenn?" (2003), "Allerliebste Schwester (2010)" und ihr Thriller "Alles muss versteckt sein" (2012) waren bei Kritik und Publikum höchst erfolgreich. Meine Meinung Story Ich bin durch ein Rezensionsvideo der lieben Kossi auf das Buch aufmerksam geworden und habe es dann durch das Bloggerportal bekommen. Wenn man so viel Gutes von einem Buch hört, geht man mit großen Erwartungen an das Buch heran. Und siehe da, ich wurde wirklich nicht enttäuscht, den das Buch ist wirklich der Hammer. Es ist kein üblicher Ermittlungs- Krimi, sondern eher ein Psycho Thriller der rasant an Fahrt aufnimmt, wenn man mal erst angefangen hat zu lesen. Die Hauptcharaktere Lena ist hoch schwanger, als sie bei einer Autofahrt zu einer Wohnungsbesichtigung, Streit mit ihrem Mann Daniel bekommt und der sie kurzer Hand aus dem Auto wirft und ihr Geld für ein Taxi da lässt. Lena ahnt nicht, das Daniel nur zwei Straßen weiter einen schrecklichen Autounfall erleidet und er und der andere Autofahrer dabei ihr Leben lassen. Lena bekommt kurz darauf die kleine Emma und hat große Probleme das Kind in ihr Herz zu schließen. Zum Glück bekommt von ihrer Schwiegermutter Unterstützung, um das alles zu meistern. Doch eines Abends ist Emma auf einmal aus ihrem Bettchen verschwunden und dort liegt ein Zettel, auf dem geschrieben steht. "Kein Wort zu irgendwem, oder deine Tochter stirbt." Lena vermutet das Daniel 16. Jährige Tochte Josy, aus erster Ehe dahinter steckt. Denn diese hasst sie abgrundtief, weil sie ihr die Schuld gibt, das ihr Vater sie verlassen hat. Für Lena beginnt ein regelrechtes Horrorszenario, weil sie keinem vertrauen kann und kein Wort über Emmas Verschwinden verlieren darf. Sie versucht nun auf eigene Faust den Entführer ausfindig zu machen und begibt sich auf eine gefährlich und äußerst spannende Suche nach dem Entführern. Wibke Lorenz lässt den Leser völlig in der Geschichte versinken, so dass man das Buch nur ungern aus der Hand legt. Schreibstil Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen. Die Autorin schreibt aus der Erzähler Perspektive, im Präsenz, da musste ich mich erst einmal dran gewöhnen. Hab mich aber schnell damit zurechtgefunden. Man bekommt immer wieder Einblicke in die Vergangenheit von Lena und Daniel und lernt somit auch Daniel näher kennen, obwohl er schon längst tod ist. Der Schreibstil ist wahnsinnig spannend und mitreißend, so das man einfach kein Ende findet, wenn man erst einmal in die Geschichte eingetaucht ist. Charaktere Ich mochte Lena sofort, mit ihrer lockeren und natürlichen Art. Sie ist mir schnell sympathisch gewesen und ich hab von Anfang an mit ihr mit gefiebert. Daniel konnte ich nicht wirklich an mich heran lassen, den er war mir teilweise einfach sehr arrogant. Wer setzt btte seine hochschwangere Frau am Straßenrand ab, dazu noch mitten in der Pampa? Dennoch passte er genauso in die Story hinein, auch die Schiegermutter Esther mochte ich sehr. Rebecca und Josy, Daniel erste Familie, mochte ich nicht wirklich, aber sie wahren dennoch sehr authentisch so wie eigentlich alle Protagonisten in diesem Roman. Wiebke Lorenz hat hier tolle Charakter erschaffen, die sehr realistisch wirken und den Leser sofort in einen Sog ziehen, so dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Mein Fazit Ein absolut spannender und Emotion geladener Psycho Thriller, den man sich als Thriller Fan nicht entgehen lassen sollte. Ich vergebe hier fünf von fünf Sternen und meine absolute Leseempfehlung.

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Wie weit gehst du für das Wohl deines Kindes?
von My Books Paradise am 20.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Meine Meinung: Inhalt Das Leben von Lena sollte eigentlich perfekt sein, schließlich hat sie den Mann ihrer Träume gefunden und die Zwei erwarten sogar ihr erstes Baby. Doch dann schlägt das Schicksal zu und Lena verliert ihren Liebsten bei einem tragischen Autounfall. Als wäre es nicht schon schlimm genug mit diesem... Meine Meinung: Inhalt Das Leben von Lena sollte eigentlich perfekt sein, schließlich hat sie den Mann ihrer Träume gefunden und die Zwei erwarten sogar ihr erstes Baby. Doch dann schlägt das Schicksal zu und Lena verliert ihren Liebsten bei einem tragischen Autounfall. Als wäre es nicht schon schlimm genug mit diesem Schmerz umgehen zu müssen, wird auch noch ihr Baby entführt und sie soll nichts sagen, denn sonst wird der kleinen Emma etwas angetan. Fortan häufigen sich die Todesfälle in der Familie - Lena weiß nicht mehr was sie tun soll. Wird sie den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen? Cover Lena wünscht sich so sehr ein Baby mit ihrem Mann, dass sie sich selbst total unter Druck setzt. Natürlich ist die Freude über die Empfängnis umso größer, als es endlich geklappt hat. Sie ist glücklich und sieht der Zukunft positiv gestimmt entgegen, doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihr. Ich habe Lena für ihre unfassbare Stärke sehr bewundert. Daniel hatte ein schweres Alkoholproblem, doch erst Dank dieser Sucht lernte er seine Frau Lena kennen. Denn diese arbeitet als Hebamme in genau der Klinik, in der Daniel seinen Entzug gemacht hatte. »"Carolin hat diesen Platz ausgesucht", sagte Niklas. "Weil der Schmetterling ein Symbol für die Auferstehung ist. Das Leben endet nicht, es nimmt nur eine andere Gestalt an."« Zitat aus: "Bald ruhest du auch" Gesamt Schon der Prolog ist äußerst spannend und machte Lust auf mehr. Ich habe schon ab den ersten Zeilen ein enormes Suchtverhalten an den Tag gelegt, weil der Sog, den Wiebke Lorenz erzeugt hat, echt unausweichlich war. Ich wurde nämlich mitten in die Geschichte geschmissen, ohne, dass ich mich überhaupt dagegen wehren konnte. Es geht gleich zur Sache: Wir lernen Lena, sowie ihre kleine Tochter Emma kennen und erfahren außerdem, worauf alles hinauslaufen wird: »Bis Mitternacht bringst du dich um, oder deine Tochter stirbt.« Zitat aus: "Bald ruhest du auch" Natürlich ist man bei so einem Satz auf der Stelle neugierig, wie es überhaupt erst zu dieser Nachricht kommen konnte und vor allem: Ob Lena der drohenden Gefahr irgendwie aus dem Weg gehen kann. Bis zur Auflösung vergehen knackige 448 Seiten, die es allesamt in sich haben. Nach dem Prolog beginnt es eher ruhig. Wir bekommen, Dank diverser Rückblicke die Vergangenheit Lenas mit. Wie sie ihren Mann kennen lernte und wie es zu dem schrecklichen Unfall kam. Wie die Zwei versucht haben, endlich ein Kind zu bekommen und diverse Dinge aus der gemeinsamen Zeit des Ehepaars. Dabei schreibt Wiebke Lorenz auktorial aus der Sicht von Lena, was mir hier sehr gut gefallen hat. Ab und zu gibt es noch ein sehr kurzes Kapitel, welches aus der Sicht des Täters erzählt wurde. Dabei richtet er das Wort grundsätzlich an Lena und bereitete mir so Stellenweise eine Gänsehaut. Der etwas ruhigere Start wird ziemlich schnell von einer sehr rasanten Fahrt abgelöst. Man fährt in ziemlich viele Sackgassen, die die Autorin eigens für ihre Leser geschaffen hat und sie somit natürlich immer wieder in die Irre führt. So auch mich. Zwar hatte ich ab und zu mal wirklich den richtigen Gedanken wer die kleine Emma entführt haben konnte, habe sie aber ziemlich schnell wieder ad acta gelegt, weil es einfach nicht sein konnte. Es kam mir unlogisch vor, aber auch nur, weil ich die gesamten Hintergründe noch nicht kannte. Das Buch ist spannend. Sehr spannend. Ich konnte nicht mehr aufhören und war überwältigt, was sich die Autorin alles aus den Finger gesogen hat. Wie sie es schaffte einen Höhepunkt auf den nächsten folgen zu lassen und mich somit völlig aus dem Konzept brachte. Ich weiß nicht, wie oft ich sagte: Das kann doch nicht sein! Ist das ihr Ernst?! Nur um dann ganz schnell weiter zu lesen, um zu erfahren, ob es eben wirklich der Wirklichkeit entspricht, was ich da gerade gelesen hatte. Wiebke Lorenz hat mir ein enormes Kopfkino erschaffen. Ich habe jegliches Szenario vor Augen gehabt und das, obwohl ich gerade auf eine Schlüsselszene gut und gerne hätte verzichten können. Noch nie, wirklich noch nie sind mir bei einem Thriller die Tränen gekommen, hier empfand ich eine Szene allerdings als so grausam, das ich nicht mehr an mich halten konnte. Trotz dass ich die Szene, die ich gerade anspreche, wirklich nicht gebraucht hätte, hat sie dennoch gepasst. Es war schlimm, aber das ist der gesamte Plot von "Bald ruhest du auch". Was mir neben den Zeitsprüngen überaus gut gefallen hat ist, dass ich mich sehr gut in Lena hineinversetzen konnte. Ich habe ihre Panik gespürt und ihre Verzweiflung verstanden. Sehr oft habe ich mich selbst dabei ertappt, wie ich mich gefragt habe, ob ich das, was die Protagonistin gerade macht auch tun würde. Wie weit gehst du für das Wohl deines Kindes? Das Ende fand ich überaus gelungen. Es passte. Ich bin immer noch sprachlos über die Auflösung, denn mit dem Meisten habe ich wahrlich nicht gerechnet. Die Geschichte ist ziemlich gut durchdacht und der Schluss rundet diesen wundervoll spannenden Thriller für mich noch ab. Ganz besonders gefreut, aber gleichzeitig erstaunt war ich übrigens auch noch vom Epilog... In Kürze: Positiv Der Prolog macht schon Lust auf Mehr. Lena ist eine sehr starke Protagonistin, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Ich konnte mich überaus gut mit ihr identifizieren. Kopfkino während des Lesens. Spannend. Absolute Sogwirkung. Viele Überraschungen. Auch die Nebencharaktere sind allesamt ziemlich gut ausgearbeitet. Das Ende rundet die Geschichte sehr gut ab. Negativ Nichts. Fazit: Das Buch beschäftigte mich selbst noch, als ich es in einem Rutsch durchgelesen hatte. Noch immer stelle ich mir die Frage, wie weit ich für das Wohl meines Kindes gehen würde und noch immer habe ich die eine grausige Szene im Kopf. Ich kann nicht anders, als diesem Buch meine Höchstwertung zu verleihen, denn es ist von der ersten bis zur letzten Seite fantastisch!

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Fesselnder Thriller
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Cover: Das Cover passt definitiv zum Buch! Die Rosen sind von einer bestimmten Person, die mit verstrickt ist, die liebsten Blumen und die Hand passt perfekt zum Tod. Charaktere: Hier will ich nicht zu viel sagen, da man sonst schon fast alles weiß! Lena - Ihre Handlungen waren manchmal etwas komisch,... Cover: Das Cover passt definitiv zum Buch! Die Rosen sind von einer bestimmten Person, die mit verstrickt ist, die liebsten Blumen und die Hand passt perfekt zum Tod. Charaktere: Hier will ich nicht zu viel sagen, da man sonst schon fast alles weiß! Lena - Ihre Handlungen waren manchmal etwas komisch, aber durchaus berechtigt. Ich konnte sehr gut mit ihr mitfühlen! Daniel - Lena toter Mann, sehr mysteriös. Auf jeden Fall hatte er einen komischen Grund zu sterben. Esther - Daniels Mutter, eine verrückte/irre Person Josy - verstörten Kind, dass ihren Vater verloren hat Meine Meinung: Dieses Buch hat mich so geschockt! Wirklich. Am Anfang bin ich eher schwer in das Buch reingekommen muss ich sagen, aber es wurde mit jeder Seite besser und spannender. Dementsprechend habe ich auch immer schneller gelesen, sodass die Zeit und die Seiten nur so dahin geflogen sind. Wiebke Lorenz hat diesen Roman so fesselnd und spannend geschrieben, dass ich ihn nicht mehr weglegen konnte. Ich war gezwungen weiter zu lesen, um endlich rauszufinden, wer denn jetzt Emma entführt hat. Ich hatte einige Vermutungen, bei einer Person hat es sich bewahrheitet, aber die Anderen, die alle mit verstrickt darin waren, hätte ich nie rausbekommen. Es hätte jeder sein können, weil jeder irgendwie ein Motiv hatte. Das hat das Ganze dann nochmal spannender gemacht und vorallem überraschender. Es passieren so viele schreckliche Ereignisse hinter einander, die ich mir nie hätte ausdenken können. Vorallem bei den Personen, die ich sympathisch fand sind so einige Sachen ans Licht gekommen und wiederum bei denen, die ich nicht mochte war gar nichts, sie waren einfach Opfer, die mit nichts etwas zu tun hatten. Vorallem die Szene mit dem Hund. Bitte nie nie wieder! Das war echt abartig! Im Ganzen ein toller Thriller, der mich immer mehr fesseln konnte.

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Klischees und ein nicht nachzuvollziehender Plo
von einer Kundin/einem Kunden am 09.09.2015
Bewertetes Format: Hörbuch-Download

Hörbuch, 11 Stunden, 48 Minuten gesprochen von Chatrin Bürger Hier ist ein Griff in die Mottenkiste gelungen: Alle Klischees die man sich vorstellen kann, werden in diesem Roman beschrieben, eingebunden in eine groteske Handlung. Lenas Ehemann ist gerade bei einem Unfall ums Leben gekommen, ihr Kind ist geboren. Ihr verstorbener reicher... Hörbuch, 11 Stunden, 48 Minuten gesprochen von Chatrin Bürger Hier ist ein Griff in die Mottenkiste gelungen: Alle Klischees die man sich vorstellen kann, werden in diesem Roman beschrieben, eingebunden in eine groteske Handlung. Lenas Ehemann ist gerade bei einem Unfall ums Leben gekommen, ihr Kind ist geboren. Ihr verstorbener reicher Mann, der vorher mit einer exzentrischen Frau verheiratet war, hatte dem Alkohol gefrönt und die einfache Lena hatte ihn herausgezogen, wieder aufgebaut. Lena wird von ihrer Schwiegermutter unterstützt, die Lena für die bessere der beiden Ehefrauen hält. Plötzlich ist Emma, das Baby von Lena entführt. Die Nachricht lautet dazu „Kein Wort zu irgendwem, oder deine Tochter stirbt.“ Lena hat Josy im Verdacht, die Tochter aus erster Ehe ihres Mannes. Bei ihrer Suche nach Josy stellt sich heraus, dass auch sie unauffindbar ist. Ich habe mich königlich amüsiert, wie Frau Lorenz sich ein Internat vorstellt … Lena fährt auf den Parkplatz und läuft einfach hinein, nachts nach 24 Uhr. Auf dem Gelände laufen Schülerinnen herum, die sie nach Josy fragt. Da die nicht weiterhelfen können und sie nicht ins Haus kommt, fragt sie einen Jungen und ein Mädchen, die sich gemeinsam im Zimmer des Mädchens im Parterre aufhalten, bei offener Gardine und Licht. Die lassen sie herein und der Junge knackt mit seiner Kreditkarte das Schloss von Josys Zimmer. Die Jugendlichen haben Einzelzimmer mit persönlichen Möbeln ausgestattet. Puhhh. Ich denke, Frau Lorenz hat noch nie ein Internat von innen gesehen. Und dort findet Lena im Schreibtisch die Tagebücher der letzten sieben Jahre von Josi! Das ganze Buch ist grotesk! Der Entführer des Babys meldet sich ein bis zweimal am Tag, hinterlässt Nachrichten in der Wohnung, Fotos vom Baby, im Blumenstrauss usw. Es gibt keine Lösegeldforderung, nur die Aufforderung zu schweigen. Lena ist den ganzen Tag damit beschäftigt, vor allen anderen zu vertuschen, wo Emma verblieben ist. Niemandem vertraut sie sich an, schon gar nicht der Polizei. Da es keine Geldforderung gibt, ist es unlogisch, dass eine Mutter gar niemanden um Hilfe bittet, ihre Zeit damit verplempert, in der Gegend herumzufahren und Lügen gegen die aufzubauen, denen sie vertrauen müsste. Sie wird vom Entführer gezwungen, ihren Hund zu verstümmeln, sonst stirbt Emma. Die Szene ist absolut überflüssig und nicht nachvollziehbar. Für mich ist die Story nicht in einer Situation glaubhaft. Lena will in eine Villa einbrechen, da niemand nach dem Klingeln aufmacht, sie aber die Bewohner zu Hause vermutet. ?? Sie klettert über das Tor und geht durch den großen Garten, nichts ist alarmgesichert, die Tür vom Garten zum Wohnzimmer steht offen, innen ist alles beleuchtet. Weit auf der anderen Seite vom Haus befindet sich ein Pool. Die Hausbesitzerin liegt eindeutig tot im Wasser, blass, kalt, aufgedunsen. Aber Lena versucht die Frau längere Zeit wiederzubeleben. Oma Esther fährt an die Ostsee zum Internat, verhört diverse Mädchen (wie soll das gehen) und ist in rasanter Zeit zurück, noch ein Logikfehler. Solche Logikfehler ziehen sich durch das Buch. Das Ende ist absehbar, es gibt in der Mitte einen Hinweis. Letztendlich ist es aber absurd. Ab der Mitte versucht Wiebke Lorenz einen Showdown aufzubauen, was aber misslingt. Einem abstrusen Ereignis folgt das nächste. Ich war mehrfach dabei, das Buch zu löschen und ein neues zu beginnen. Im Rückblick erfahren wir von Lena parallel, wie sie ihren Mann kennenlernte, etwas über seine Alkoholsucht, etwas über seine erste Familie. Hier wird viel angesprochen, postnatale Depression, Trauerbewältigung, Selbsttötungsgruppen und vieles mehr. Es wird angestupst und nichts verarbeitet. Jedes Thema wäre ein ganzes Buch wert gewesen. So oberflächlich wie die Themen sind die Figuren ausgearbeitet. Nicht eine konnte sich mir plausibel eröffnen, nicht in eine konnte man hineinschauen. Hier fanden sich nur oberflächliche Plattitüden und sämtliche Figuren sind so arg klischeehaft dargestellt, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann: die obernaive Lena, ein Weibchen, das hoffentlich heute ausgestorben ist, die erste blasierte Ehefrau, hübsch, geldgierig, edel, zerstörerisch, mit Villa, kühl, auch zu der Tochter. Diese wieder ist psychisch kaputt durch die kalte Mutter im Internat gelandet, hat Hass auf die Neue. Der neue Ehemann dazu, ein hilfloser Trottel mit Geld, der an der Leine seiner Frau geführt wird. Die böse Schwiegermutter usw. Nein Danke, das Buch ist bei mir durchgefallen bis nach ganz unten.

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