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Bannwald / Bannwald-Trilogie Bd. 1

Roman

(16)

Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis.

Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren.
Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum?
Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr?
Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind.

Wie es dazu gekommen ist? Wie es immer zu so etwas kommt. Die Starken wittern die Macht und bezwingen die Schwachen. Wir, der Stamm der Leonen, sind Anhänger der weißen Magie. Die Magie der Natur. Wir heilen, wir erschaffen, wir tun Gutes.
Die anderen, der Stamm der Tauren, haben sich der schwarzen Magie verschworen. Sie herrschen kaltblütig, sie vernichten, sie töten. Auch uns. Aber das werde ich nicht länger zulassen.

Rezension
Eine märchenhafte Saga, die über Macht und Liebe geht. Schöne Schauplätze, spannend und fesselnd! Mädchen.de 20150625
Portrait
Julie Heiland hat Journalistik studiert. Parallel dazu hat sie eine Schauspiel- und Rhetorikausbildung absolviert und schon in einigen Fernsehfilmen mitgespielt. Julie Heiland, 1991 geboren und lebt in der Nähe von München. Nach der ihrer Trilogie - „Bannwald“, „Blutwald“ und „Sternenwald“ - ist „Pearl" ihr vierter Roman.
Zitat
»›Bannwald‹ ist der gelungene erste Band einer Trilogie um das Sternenvolk: clever inszeniert, mitreißend geschrieben. Ein kleiner Leckerbissen für alle Fantasy-Fans.«
Hamburger Morgenpost, 16.7.2015
»Eine märchenhafte Saga, die über Macht und Liebe geht. Schöne Schauplätze, spannend und fesselnd!«
Mädchen.de, 25.6.2015
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 21.05.2015
Serie Bannwald-Trilogie 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8414-2108-1
Verlag Fischer Fjb
Maße (L/B/H) 221/148/35 mm
Gewicht 570
Auflage 1
Verkaufsrang 46.419
Buch (gebundene Ausgabe)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Fantasy gemischt mit spannenden dystopischen Momenten“

Denise Thoma, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Handlung & Umsetzung:
Da ich bisher nur gute Meinungen zu diesem Buch gehört habe, habe ich natürlich sehr hohe Erwartungen gehabt, die leider völlig enttäuscht wurden. Die Idee finde ich ganz toll und ich mag Bücher über ein gutes Mädchen und einen bösen, geheimnisvollen Jungen. Deshalb hat mich der Klappentext auch so angesprochen.
Handlung & Umsetzung:
Da ich bisher nur gute Meinungen zu diesem Buch gehört habe, habe ich natürlich sehr hohe Erwartungen gehabt, die leider völlig enttäuscht wurden. Die Idee finde ich ganz toll und ich mag Bücher über ein gutes Mädchen und einen bösen, geheimnisvollen Jungen. Deshalb hat mich der Klappentext auch so angesprochen. Leider ist die Lovestory in diesem Buch etwas untergegangen. Natürlich gibt es Annäherungen, doch dabei bleibt es auch. Immer wieder heißt es, sie können nicht zusammen sein und ein paar Seiten später wird von großer Liebe gesprochen, von der man vorher einfach nichts mitbekommen hat. Ich konnte als Leser nicht nachvollziehen, woher diese plötzlichen Gefühle kamen, und dieses Kribbeln, das ich mir so sehr erhofft hatte, blieb einfach aus.
Aber das war inhaltlich nicht das einzige, das mir nicht so gut gefallen hat. Auch das ganze Drama um Robins plötzliche Fähigkeit, töten zu können, kam mir viel zu kurz. Ich wäre erst einmal völlig verwirrt gewesen und hätte mich gefragt, was da passiert ist. Doch Robins erster Gedanke war: Ich bin eine von ihnen. Und das fand ich irgendwie befremdlich. So geht es aber die ganze Zeit. Außergewöhnliche Vorkommnisse werden überhaupt nicht hinterfragt.
Abgesehen davon finde ich es sehr seltsam, dass es jungen Leonen erlaubt ist, abends in der Stadt auszugehen, wo sie doch sonst in allen Dingen von den Tauren unterdrückt werden und ihr Gebiet nicht verlassen dürfen. Es kamen einfach viel zu viele Ungereimtheiten vor.

Charaktere:
Wie schon gesagt ist Robin die Protagonistin, die ich anfangs noch ganz toll fand, doch dann ist sie mir immer unsympathischer geworden. Ich war regelrecht genervt von ihr! Sie ist eigentlich durchweg gereizt und lässt das meistens an ihrem besten Freund aus, was ich überhaupt nicht verstanden habe. Und sobald ein unangenehmes Gespräch droht, rennt sie davon in den Wald.
Emilian hat mir etwas besser gefallen, auch wenn er mir sehr wankelmütig erschienen ist. Ich habe mich oft gefragt, warum er etwas Bestimmtes tut, wo er doch kurz zuvor genau das Gegenteil getan hat. Er macht auch meist das Gegenteil von dem, was er sagt.
Laurin hingegen hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Er ist Robins bester Freund und immer für sie da und unterstützt sie und will sie beschützen. Doch meistens kam er mir eher wie ein quengeliges Kind vor, das nicht alleine zurecht kommt.

Schreibstil:
Der Schreibstil war leider mit das größte Problem des Buches. Versteht mich nicht falsch, der Schreibstil war nicht schlecht! Aber eben einfach nur nicht meins. Es waren mir zu abgehackte, kurze Sätze, die bei mir dafür gesorgt haben, dass ich überhaupt nicht in diesen Lesefluss reingefunden habe. Ich persönlich mag lange, ausgeschmückte Sätze einfach viel lieber, und deshalb bin ich mit dem Schreibstil in Bannwald überhaupt nicht klargekommen.


Fazit:
Eine unglaublich tolle Idee, deren Umsetzung mir leider nicht gefallen hat, und die für mich eigenartig geschrieben war.

V. Harings, Thalia-Buchhandlung Bergisch-Gladbach

Ein Volk das unterdrückt wird und dienen muss. Als Robin verfolgt wird, rechnet sie mit dem Tod, doch der Feind Emilian verschont sie. Dadurch ändert sich alles... Ein Volk das unterdrückt wird und dienen muss. Als Robin verfolgt wird, rechnet sie mit dem Tod, doch der Feind Emilian verschont sie. Dadurch ändert sich alles...

Katharina Bodden, Thalia-Buchhandlung Ottersberg

Ein richtig toller, Fantasie reicher Reihenauftakt. Bin gespannt wie es weiter geht. Ein richtig toller, Fantasie reicher Reihenauftakt. Bin gespannt wie es weiter geht.

Friederike Gärtner, Thalia-Buchhandlung Wildau

Fesselnde Auftakt. Robin glaubt ihr leben sei vorbei, als sie ihrem Feind begegnet, doch der lässt sie laufen. Begegnet ihr sogar immer wieder und hilft ihr. Wunderbar geschrieben. Fesselnde Auftakt. Robin glaubt ihr leben sei vorbei, als sie ihrem Feind begegnet, doch der lässt sie laufen. Begegnet ihr sogar immer wieder und hilft ihr. Wunderbar geschrieben.

Anja Bergmann, Thalia-Buchhandlung Emden

Das Buch lässt sich gut lesen und auch die Geschichte an sich hält einiges an Überraschungen bereit. Der Einstieg ist etwas holprig, es wird aber im Verlauf der Story besser. Das Buch lässt sich gut lesen und auch die Geschichte an sich hält einiges an Überraschungen bereit. Der Einstieg ist etwas holprig, es wird aber im Verlauf der Story besser.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
6
7
2
1
0

Sehr spannend!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.11.2015

Die 17-jährige Robin ist eine Leonin und gehört zu den Guten. Sobald man die Grenze der Tauren überschreitet, töten sie dich. Sie überschreitet die Grenze und trifft auf den jungen Tauren Emilian, der sie jedoch laufen lässt. Sie trägt unsterbliche Kräfte in sich, die sie nach und nach bemerkt. Emilian... Die 17-jährige Robin ist eine Leonin und gehört zu den Guten. Sobald man die Grenze der Tauren überschreitet, töten sie dich. Sie überschreitet die Grenze und trifft auf den jungen Tauren Emilian, der sie jedoch laufen lässt. Sie trägt unsterbliche Kräfte in sich, die sie nach und nach bemerkt. Emilian und Robin kommen sich immer näher und näher, aber sie wissen beide, dass diese Liebe nicht sein darf. Der erste Band der Triologie hat mich sehr überrascht und ist sehr empfehlenswert!

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So türkis - so atmosphärisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 08.10.2015

Nachdem ich so enttäuscht war von „Schnee wie Asche“ habe ich mit „Bannwald“ von Julie Heiland angefangen und war sofort begeistert. Die Atmosphäre ist mitunter das Schönste an der ganzen Geschichte, denn diese findet in einem Wald statt. Genau wie das Cover in Grüntönen gehalten ist, so spürt man... Nachdem ich so enttäuscht war von „Schnee wie Asche“ habe ich mit „Bannwald“ von Julie Heiland angefangen und war sofort begeistert. Die Atmosphäre ist mitunter das Schönste an der ganzen Geschichte, denn diese findet in einem Wald statt. Genau wie das Cover in Grüntönen gehalten ist, so spürt man auch diese überaus grüne Atmosphäre im Buch. Das finde ich nämlich total entspannend und schön. Der Schreibstil hat da sehr viel beeinflusst, weswegen ich wirklich schnell durch das Buch kam. Die Geschichte der Leonen, die heilen und der Tauren, die töten, ist wirklich etwas ganz Besonderes. Mit Robin lernt man eine standhafte und doch in einigen Punkten unsichere Person kennen, die im Laufe des Buches mehr über sich, den Stamm und den Tauren erfährt. Dabei muss sie sich den Gefahren der Natur, der Liebe und der Freundschaft stellen. Alles wird auf die Probe gestellt und vor allem sie muss ihr Leben zusammenhalten. Das mit aller Kraft, die sie besitzt. »Vertrauen spürt man, Robin. Es ist da oder nicht. Voraussetzung ist, dass man dafür auf sein Herz hören muss. Das ist dein Problem. Du hörst auf den Kopf.« [Seite 174] Für den zweiten Band wünsche ich mir, dass einige Personen noch ein wenig mehr in die Handlung integriert werden, da manche nur oberflächlich angekratzt wurden. Außerdem freue ich mich einfach tierisch auf die Atmosphäre, weil ich in „Bannwald“ schon abtauchen durfte in eine für mich andere, leuchtende und gefährliche Welt. „Bannwald“ von Julie Heiland war für mich in diesem Jahr definitiv ein Highlight, das ich jedem empfehlen kann, der in eine Geschichte abtauchen möchte. „Blutwald“ wird sicher noch einiges drauflegen, auch wenn ich immer noch nicht herausbekommen habe, was dort genau passieren wird. Ich gebe dem Buch die volle Wertung, da es toll war und mich unglaublich unterhalten hat. »Ich will keine Macht haben, wenn ich dich haben kann. Macht verändert die Menschen, Birkaras. Sie macht sie schlechter.« [Seite 73]

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Grandiose Storyidee, herzergreifende Protagonisten, Spannung pur!
von Lielan am 03.10.2015

Julie Heilands "Bannwald" ist der erste Band ihrer gleichnamigen Fantasy-Jugendbuchreihe. Als großer Fan von der Jugendbuch Fantasy Literatur aus dem Fischer (FJB) Verlag, ist mir Bannwald gleich in der Verlagsvorschau aufgefallen. Der Klappentext und das Cover sind schon wahnsinnig einzigartig, anders, Eyecatcher, die man so schnell nicht vergessen kann.... Julie Heilands "Bannwald" ist der erste Band ihrer gleichnamigen Fantasy-Jugendbuchreihe. Als großer Fan von der Jugendbuch Fantasy Literatur aus dem Fischer (FJB) Verlag, ist mir Bannwald gleich in der Verlagsvorschau aufgefallen. Der Klappentext und das Cover sind schon wahnsinnig einzigartig, anders, Eyecatcher, die man so schnell nicht vergessen kann. Da ich von dem unfassbar viele, wahnsinnig guten Lesermeinungen zu "Bannwald" positiv überrascht war, konnte ich gar nicht anders, als das Werk aus Julie Heilands Feder gleich zu verschlingen. Und auch mich konnte sie mit ihrem Reihenauftakt voll und ganz in ihren Bann ziehen. Julie Heilands Schreibstil ist grandios. Der Leser fliegt förmlich durch die Seiten und kann sich gegen die aufsteigende Sucht-Welle nullkommanull wehren. Man MUSS "Bannwald" einfach erleben und lieben. Allerdings ist das Buch viel zu kurz und viel zu schnell beendet und dann auch noch mit einem absoluten ohrenbetäubenden-ultra-mordsmäßig-verzweifelndem Knall am Ende. Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Überraschungen, keine Szene war sonderlich vorhersehbar und die Charaktere sind sehr undurchschaubar, sodass der Leser in ständiger Unruhe vor Angst um seine geliebten Charaktere bangt und natürlich von Verrat und Verlust ausgeht. Auch die neuartigen Fantasywesen, die Julie Heiland in ihrem "Bannwald" entwickelt, nämlich Sternzeichen, finde ich grandios gelungen! Die Idee, mehrere, unterschiedliche Sternzeichen-Stämme zu entwickeln, die in unterschiedlichen Umgebungen, wie zum Beispiel Wald oder Wasser leben, ist fantastisch umgesetzt worden. Ich hoffe sehr, dass ich in Band 2 noch mehr über die anderen Sternzeichen-Stämme erfahren darf, die bislang eher Randerscheinungen gewesen sind. Und obwohl sich Julie Heiland vieler, typischer Jugendbuch-Klischees bedient hat, zum Beispiel die Geschichte des armen Waisenkind-Mädchens, des Liebesdreiecks, des Bad-Boys, der seine sanften Seiten hat und der verbotenen Romeo & Julia Geschichte, muss man "Bannwald" einfach aufgrund seiner dennoch verhandenen Andersartigkeit lieben. Die weibliche Protagonistin Robin hasst ihre Lebenssituation. Sie gehört dem Sternzeichen-Stamm der Leonen an und lebt gemeinsam mit ihrer Adoptivfamilie in einem kleinem bescheidenen Heim. Trotz der liebevollen Stimmung unter den Leonen, herrscht im Grunde ein purer Angstzustand, denn die Leonen sind dem stärkeren, brutalem Stamm der Tauren untergeordnet. Sie müssen deren Wünsche und Gelüste erfüllen, ansonsten werden sie bestraft. Obwohl Robin von ihrer liebenswerten Familie und Freunden umgeben ist, fühlt sie sich unwohl in ihrer Haut. Sie will Frieden und Freiheit für ihr Volk. Robin ist eine absolute Kämpfernatur und spielt, um ihren Willen durch zu setzen, sogar mit dem Feuer. Dann begegnet sie Emilian, er gehört den Tauren an. Trotz Misstrauen, Hass und Angst nähert sich Robin immer wieder Emilian. Schnell merkt der Leser, dass dieser anders zu sein scheint und trotz seines Bad-Boy Gehabes einen weichen Kern besitzt. Zwischen Robin und Emilian entwickelt sich eine Romeo und Julia Geschichte sondergleichen und verschafft den Lesern das nötige Herzklopf-kribbel-Schmetterlings-Feeling. Falls ihr euch nun wundert, wieso ich trotz den Begeisterungsausbrüchen zu dem Protagonisten-Duo einen Punkt bei den Charakteren abgezogen habe, es liegt an einem, nicht ganz unbedeutenden, Nebencharakter. Laurin ist der beste Freund von Robin und gehört ebenfalls dem Stamm der Leonen an. Für mich ist Laurin von der ersten Seite an eine kleine Nervensäge gewesen. Man spührt gleich nach wenigen Seiten, dass er Feuer und Flamme für Robin ist. Allerdings passt er so gar nicht an ihre Seite, alles was Robin an Stärke und Kampfgeist besitzt hat Laurin in umgekehrter Form. Er ist ein ziemlicher Angsthase und zusätzlich auch noch ziemlich schwach und er nervt! Ich hoffe, dass ich ihm im zweiten Band vielleicht mehr positive Gefühle entgegenbringen kann, aber in Band 1 ist und bleibt er eine Nervensäge.

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Wenn Rettung für dein Volk bedeutet gegen deine Überzeugungen zu handeln! Wie weit bist du bereit zu gehen?
von Solara300 aus Contwig am 08.06.2015

Kurzbeschreibung Die 17 jährige Robin gehört zu dem Stamm der Leonen. Ihr Zuhause ist ein Gefängnis, denn sie dürfen den Wald in dem sie leben nicht verlassen. Sie werden von dem Stamm der Tauren unterdrückt. Jeder Regelverstoß wird bestraft, sehr oft mit dem Tod. Die Leonen sind kein kriegerisches... Kurzbeschreibung Die 17 jährige Robin gehört zu dem Stamm der Leonen. Ihr Zuhause ist ein Gefängnis, denn sie dürfen den Wald in dem sie leben nicht verlassen. Sie werden von dem Stamm der Tauren unterdrückt. Jeder Regelverstoß wird bestraft, sehr oft mit dem Tod. Die Leonen sind kein kriegerisches Volk, sie können nicht töten. Sie leben mit der Natur in Einklang und nutzen ihre Magie um zu heilen und zu erschaffen. Während die Tauren sich der schwarzen Magie verschworen haben. Sie sind gewalttätig und herrschen kaltblütig, sie töten und vernichten. Als Robin auf den Tauren Emilian trifft ist sie sicher, dass sie diese Begegnung nicht überleben wird. Doch sie entkommt überraschend und erst später klar wird ihr klar, dass er sie hat laufen lassen. Doch aus welchem Grund? Cover Das Cover zieht einen an, es zeigt eine junge Frau die in einem Wald läuft, der auf den ersten Blick dunkel und düster wirkt. Die große weiße Schrift des Titels verstärkt das Gefühl, doch das helle Licht das durch die Bäume fällt mildert den Eindruck, ein Hoffnungsschimmer auf Rettung. Es ist super und absolut passend zur Geschichte. Schreibstil Die Autorin Julie Heiland hat einen tollen Schreibstil. Sehr schnell war ich mitten drin in der Handlung. Ich flog nur so durch die Seiten, so spannend, berührend und fesselnd erzählt sie die Geschichte. Man fiebert, hofft und bangt mit den Charakteren mit. Das Buch ist in verschiedene Erzählstränge unterteilt, was meiner Meinung nach, die Spannung noch enorm steigert. Auch die bildhaften, lebendigen und detaillierten Beschreibungen, des Waldes und der Natur verstärken das Gefühl noch mitten im Geschehen zu sein. Charaktere Robin habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie ist sehr ruhig und bleibt gerne für sich, reagiert eigensinnig und schroff wenn es ihr zu viel wird. Aber sie besitzt ein großes Herz, ist sehr mutig, hilfsbereit und absolut loyal. Emilian ist sehr schwer zu durchschauen, bleibt distanziert und geheimnisvoll. Er wirkt nicht sehr vertrauenswürdig, er verbirgt seine Emotionen und sein wahre Persönlichkeit. Doch hinter seiner Fassade verbirgt sich viel mehr als man glaubt, er überrascht immer wieder. Meinung Wenn Rettung für dein Volk bedeutet gegen deine Überzeugungen zu handeln! Wie weit bist du bereit zu gehen? Es wird schon auf den ersten Seiten richtig spannend, denn man startet gleich durch und die Spannung bleibt durchgehend erhalten. Robin ist leichtsinnig und macht einen Fehler, sie überschreitet eine Grenze und trifft auf den Tauren Emilian. Auf dieses Vergehen steht der Tod und Robin weiß das. Doch sie will nicht kampflos gehen und wehrt sich. Da passiert womit sie nicht gerechnet hat, sie entkommt und erst später wird ihr klar dass der Taure sie hat laufen lassen. Sie versteht nicht warum er sie nicht getötet hat, sie versteht auch nicht warum er ihr seitdem immer wieder begegnet. Immer wieder bittet er um ihr Vertrauen, doch die Erfahrung hat gezeigt das man den Tauren nicht vertrauen kann. Sie sind gefühllos, berechnend, sie leben ihre Macht aus, unterdrücken und töten einfach weil sie es können. Die Leonen leben von ihnen versklavt im Wald den sie nur selten und nur zu bestimmten Zeiten verlassen dürfen. Sie müssen Tribut zahlen und leben selbst sehr einfach, denn ihnen bleibt kaum genug um zu überleben. Der Stamm der Leonen ist friedlich und im Umgang untereinander sehr liebevoll. Sie haben resigniert, sich mit ihrem Schicksal abgefunden. Doch in Robin regt sich Widerstand, sie ist nicht bereit alles so einfach zu akzeptieren. Sie trägt ein Geheimnis in sich eine Gabe, sehr mächtig und einzigartig, die sich ihr unverhofft offenbart. Sie ist geschockt, weiß nicht wie sie damit umgehen soll, denn bei ihrem Volk gab es so etwas noch nie. Emilian bietet ihr an sie zu trainieren, er hilft ihr, lässt sich allerdings nicht wirklich in die Karten schauen, doch es macht Spaß über seine Beweggründe und Motive zu rätseln. Er ist ein sehr interessanter Charakter der immer wieder überrascht und die Chemie zwischen Ihm und Robin stimmt einfach. Wenn Robin ihre Gabe einsetzt um ihren Stamm zu retten handelt sie gegen alle ihre Überzeugungen, was ihr ein moralisches Dilemma beschert. Die Veränderungen die Robin durchlebt, ihre innere Zerrissenheit, ihre Zweifel, auch Ängste sind sehr gut beschrieben. Ich konnte alle Gedanken und Handlungen sehr gut nachvollziehen. Sie wächst an ihren Aufgaben, sie besitzt eine große innere Stärke und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Alle Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie haben Tiefe und sind authentisch. Laurin, ihr bester Freund hat mir auch sehr gut gefallen. Er ist immer für Robin da und kümmert sich um sie. Er ist einfach nur süß, auch etwas tollpatschig, aber ein richtig lieber Kerl, den man manchmal auch mal schütteln könnte wenn er es übertreibt. Wie gute Freunde nun mal sind. :-D Fazit Ein grandioser Auftakt!! Die Handlung ist aufwühlend, spannend, berührend und wundervoll beschrieben. Ich habe jede Seite verschlungen und warte ungeduldig auf die Fortsetzung. Unbedingt lesen!! 5 von 5 Sternen

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Gut gegen Böse
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Salzuflen am 04.06.2015

Inhalt: Verborgen vor den Menschen leben die magischen Völker der Tauren und Leonen in einem riesigen Wald. Während die Leonen durch und durch gut sind und mit ihrer weißen Magie und der Natur im Einklang leben, sind die Tauren das genaue Gegenteil. Sie sind reich und töten aus Spaß.... Inhalt: Verborgen vor den Menschen leben die magischen Völker der Tauren und Leonen in einem riesigen Wald. Während die Leonen durch und durch gut sind und mit ihrer weißen Magie und der Natur im Einklang leben, sind die Tauren das genaue Gegenteil. Sie sind reich und töten aus Spaß. Ausserdem beherrschen sie die gefährliche schwarze Magie. Seit Generationen bereits sind die Leonen die Sklaven der Tauren. Sie sind Gefangene in dem Wald, der auch gleichzeitig ihr Zuhause ist, denn sie dürfen bestimmte Grenzen nicht überschreiten. Als die 17-jährige Robin auf den 19-jährigen Tauren Emilian trifft, ist sie sicher nun zu sterben. Aber er verschont sie und sucht von da an immer wieder ihre Nähe. Was will der Junge, der eigentlich ihr Feind ist, nur von ihr? Und warum hat sie plötzlich Kräfte, die sie als Leonin eigentlich gar nicht haben dürfte? Meinung: Schon der erste Absatz dieses Buches „Ich hasse den Wald. Ich hasse ihn aus tiefstem Herzen. Er tut so, als wäre er mein Zuhause. Aber das ist er nicht. Er ist mein Gefängnis,“ hat mich vollkommen in seinen Bann gezogen. Ab diesem Zeitpunkt war ich selbst in dem Wald, und die ganze Zeit über an Robins Seite. Denn dieses Buch wird vor allem aus ihrer Sicht erzählt. Ich mochte sie sehr. Sie ist stark und mutig und versucht alles für ihr Volk zu tun, auch wenn sie sich oft als Außenseiterin fühlt. Dieses Gefühl ist allerdings nicht von ihrem Stamm verschuldet. Die Leonen sind einfach klasse. Sie sind freundlich und stehen immer für einander ein, egal was passiert. Sie helfen einander mit dem wenigen, dass sie selbst zum Leben haben. Ich habe mich in ihrer Mitte sofort wohl gefühlt. Ganz anders sind hingegen die Tauren. Sie sind böse und selbstsüchtig. Ihr Anführer regiert mit einer Mischung aus Härte und Brutalität. Sogar sein eigener Berater hat Todesangst vor ihm. Emilian ist zwar ein Taure, aber ihn mochte ich dennoch sofort. Er ist zwar sehr gefährlich, ein richtig böser Typ eigentlich, aber trotzdem auch irgendwie sympathisch. Er gibt nicht vor etwas zu sein, was er nicht ist. Er tut gar nicht so, als wäre er kein Mörder. Tauren sind eben Mörder. Wie ein Löwe oder ein Wolf, die ihre Beute reißen ist es für die Tauren ganz selbstverständlich zu töten. Und Emilian ist da keine Ausnahme. Aber diese Figur hat etwas an sich, was sich schwer beschreiben lässt. Er ist anziehend und irgendwie doch gut, obwohl er eigentlich böse ist. Es ist schwer zu beschreiben. Ich denke aber, sobald man das Buch liest, weiß man, wovon ich spreche. Emilian und Robin zusammen fand ich einfach super. Man konnte richtig fühlen, wie sich da zarte Bande entwickeln und wie sie sich dagegen wehren. Die anderen Protagonisten haben mir ebenfalls gefallen. Sie sind lebendig und, je nachdem, zu welchem Stamm sie gehören, eben gut oder Böse. Besonders hervorheben möchte ich noch Robins besten Freund Laurin, der alles für sie tun würde, und Birkaras, den Anführer der Tauren, der ein ebenso böser, wie faszinierender Charakter ist, über den und dessen Pläne ich gerne noch mehr erfahren möchte. Das Buch ist sehr gut geschrieben und macht, trotz allem, große Lust auf einen Waldspaziergang. Es wirft den Leser in eine andere und doch sehr ähnliche Welt hinein, in der es um den alten Kampf zwischen Gut und Böse und um Unterdrückung und Widerstand geht. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und rundet den Gesamteindruck ab. Ende September soll wohl der zweite Teil dieser Reihe erscheinen und ich bin schon sehr gespannt darauf, zu erfahren, wie die Geschichte weiter geht, denn dieses Buch endet eher offen, auch wenn einige Sachen abgeschlossen wurden. Fazit: Ein tolles Jugendbuch, über den Kampf zwischen Gut und Böse und den Beginn einer großen Liebe. Sehr zu empfehlen.

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spannende Fantasy, die mich nicht mehr losgelassen hat
von mithrandir am 24.05.2015

Robin ist siebzehn und lebt mit ihrem Stamm der Leonen, tief im Wald unter kargen Bedingungen. Ihr Volk ist friedlich, übt nur weiße Magie aus und untersteht den grausamen und mächtigen Tauren, die die Leonen unterdrücken und auch, ohne mit der Wimper zu zucken, töten. Als Robin eines Tages eine... Robin ist siebzehn und lebt mit ihrem Stamm der Leonen, tief im Wald unter kargen Bedingungen. Ihr Volk ist friedlich, übt nur weiße Magie aus und untersteht den grausamen und mächtigen Tauren, die die Leonen unterdrücken und auch, ohne mit der Wimper zu zucken, töten. Als Robin eines Tages eine Regel übertritt und dabei dem Tauren Emilian begegnet, geht sie davon aus, das sie nun sterben wird. Doch der junge Taure überrascht sie und lässt sie laufen. Verwirrt kehrt sie in ihr Dorf zurück und versucht, die Gründe dafür zu erkennen. Zudem haben sich ihr kurz vor der Begegnung Kräfte offenbart, die sie eigentlich nicht haben dürfte. Wie hängt das alles zusammen? Meine Meinung: Das Cover und der Klappentext des Buches hatten mich direkt angesprochen; es war also quasi Liebe auf den ersten Blick. Und Julie Heiland hat einfach alles gegeben, damit sich dieses Gefühl auch nicht wieder verflüchtigte. Ihr fesselnder Schreibstil hat mich durch die Seiten fliegen lassen. Dabei hat sie das Buch in verschiedene Erzählstränge gegliedert. Robins Geschichte wird in der Ich-Form wiedergegeben, die der anderen in der dritten Person. Für eine Fantasygeschichte fand ich das sehr ungewöhnlich; die Spannung wurde nach meinem Gefühl dadurch enorm gesteigert. Ich mochte Robin sofort, obwohl sie oft sehr zurückgezogen und in sich gekehrt ist. Wenn es ihr zuviel wird, dann reagiert sie mit Schroffheit und lässt niemanden mehr an sich heran. Aber sie hat auch ein großes Herz und ungeheuer viel Mut, ohne den sie so manche Situation bestimmt nicht überstanden hätte. Hinter Emilians Fassade zu blicken fand ich schwer. Für mich blieb er stets ein wenig undurchsichtig. Immer, wenn ich gerade dachte, dass ich ihm trauen kann, dann tat er etwas, das mich wieder an ihm zweifeln ließ. Das Weltenbild des Romans fand ich sehr interessant. Auf der einen Seite gibt es die unwissenden Menschen, die hier aber wohl keine Rolle spielen. Und auf der anderen Seite sind da die Sternenvölker, unterteilt in die Tierkreiszeichen. Diese Völker scheinen über die Erde verteilt und unterschiedlich begabt zu sein. Vor Ort leben die Leonen, zu denen Robin gehört, und die machtvollen Tauren wie Emilian, die die Leonen mehr oder weniger versklavt haben. Das einzige, das ich ein wenig schade fand, war, dass man so wenig über die Sternenvölker selbst erfährt. Wer sind sie alle, woher kommen sie und wie gestaltet sich die Magie der einzelnen. Das alles bleibt auch nach dem Ende des Buches mehr oder weniger im Dunkeln und ich hoffe sehr, mehr darüber in der Fortsetzung zu erfahren. Fazit: Julie Heilands "Bannwald" ist der Auftakt einer fantastischen Trilogie, die mir außerordentlich gut gefallen hat. Eindrucksvolle Charaktere, ein genialer Schreibstil und eine interessante Grundidee machen diesen Roman zu einem bemerkenswerten Leseerlebnis, das man keinesfalls verpassen sollte.

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Zwischen Hell und Dunkel
von thora01 am 28.10.2015

Inhalt/Klappentext: Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie... Inhalt/Klappentext: Sie können nicht töten – als Anhänger der weißen Magie erschaffen sie nur. Seit Generationen lebt der friedliche Stamm der Leonen gefangen im Wald, gewaltsam unterdrückt vom Stamm der mörderischen Tauren. Als die 17-jährige Robin auf den jungen Tauren Emilian trifft, ist sie sich sicher, dass er sie töten wird. Doch Robin gelingt es zu fliehen – scheinbar. Erst später wird ihr bewusst: er hat sie laufen lassen. Warum? Als Robin dann ein Reh mit der bloßen Kraft ihrer Gedanken tötet, ist sie zutiefst erschüttert. Was ist mit ihr? Robin trägt ein Geheimnis in sich, und es gibt nur einen, der davon weiß – ihr größter Feind. Sehr spannender 1. Teil einer interessanten Trilogie. Der Schreibstil ist sehr jugendlich und leicht zu lesen. Ich bin einfach nur durch das Buch geflogen. Die Geschichte gefällt mir sehr gut. Für mich war es sehr spannend wie sich die Beziehung zwischen den beiden feindlichen Parteien entwickeln wird. Der Charakter von Robin gefällt mir durch seine Vielschichtigkeit besonders gut. Sehr passend zu der Story ist die Anlehnung der Nebencharaktere an die Sternzeichen, das macht dieses Buch zu etwas besonderem. Die Autorin spielt in ihrer Geschichte sehr gut mit den Gefühlen der Protagonisten und sie spinnt einige sehr interessante Intrigen. Der Abschluss ist actionreich gestaltet und lässt einen direkt auf den 2. Teil fiebern.

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Spannung, Emotionen und eine starke Protagonistin bilden einen fesselnden Auftakt, der Lust auf mehr macht.
von Selection Books am 14.10.2015

Die 17-jährige Robin gehört zum Stamm der Leonen, der bereits seit Jahrzehnten von den Tauren unterdrückt wird. Die Leonen sind ein einfaches, friedvolles Volk, das im Einklang mit der Natur lebt. Robins Dorf gleicht einem Gefängnis mit Mauern aus Bäumen. Denn im Wald befindet sich die Grenze zum taurischen... Die 17-jährige Robin gehört zum Stamm der Leonen, der bereits seit Jahrzehnten von den Tauren unterdrückt wird. Die Leonen sind ein einfaches, friedvolles Volk, das im Einklang mit der Natur lebt. Robins Dorf gleicht einem Gefängnis mit Mauern aus Bäumen. Denn im Wald befindet sich die Grenze zum taurischen Gebiet, das die Leonen nicht betreten dürfen. Doch eines Tages wird Robin unachtsam und betritt ungewollt das Gebiet ihrer Unterdrücker. Auf das Übertreten der Grenzen seht der Tod. Emilian, ein junger Taurer, erwischt sie schließlich. Mit ein wenig Glück gelingt es Robin zu fliehen – oder auch nicht. Denn etwas später wird Robin bewusst, dass Emilian sie hätte töten können, wenn er gewollt hätte. Die Taurer sind ein mörderisches, gewissenloses Volk, das Spaß am Töten hat und niemanden einfach so laufen lässt. Robin muss sich die Frage stellen, warum ausgerechnet sie entkommen konnte. Kurze Zeit später gerät Robins Welt ins Wanken. Sie, eine friedliche Leonin, trägt ein tödliches Geheimnis in sich. Und ausgerechnet der größte Feind der Leonen weiß davon. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Denn für die Tauren kann Robin mit ihrer Gabe ein gefährlicher Gegner werden. Es liegt an Robin, ob sie unter dem Druck ihrer Gabe zerbricht oder sie dazu nutzt, Freiheit für die Leonen zu erkämpfen. Der Schreibstil von Julie Heiland ist locker und leicht zu lesen. Man fliegt förmlich durch die Seiten. „Bannwald“ wird zum Großteil aus der Ich-Perspektive von Robin erzählt. Man erfährt viel von ihr und schließt sie schnell ins Herz. Robin ist eine sehr authentische Protagonistin, die mit ihrem starken Willen und ihrem temperamentvollen Wesen überzeugt. Sie ist unglaublich dickköpfig und impulsiv, aber auch sehr loyal ihrem Stamm und ihren Feunden gegenüber. Robin setzt all ihre Kraft in das Beherrschen ihrer Gabe und in den Kampf gegen die Taurer. Emilian mochte ich auch von Anfang an. Er ist längst nicht so unnahbar, wie es scheint. Er kommt für meine Verhältnisse in diesem Teil der Buchreihe etwas zu kurz. Ich freue mich schon darauf, mehr über ihn zu erfahren. Mit Laurin, Robins besten Freund, konnte ich leider nicht so viel anfangen. Er war mir einfach zu soft und ist mir oft auf die Nerven gegangen. Das Buch ist in zwei unterschiedliche Erzählstränge unterteilt. Neben Robins Sichtweise gibt es regelmäßige Einblendungen aus Sicht des Anführers der Tauren. Auf diese Weise wird Spannung erzeugt und man erfährt mehr über das Volk, das die Leonen so grausam unterdrückt. Ich war ein wenig überrascht von Technik der Taurer. Irgendwie passte das für mich nicht so richtig zum Weltbild dazu, das ich in meinem Kopf hatte. Der Weltenentwurf ist insgesamt sehr interessant, könnte aber etwas mehr erläutert werden. Man erfährt ein wenig über Sternenvölker und Menschen, es bleiben aber viele Fragen offen. An dieser Stelle besteht auf jeden Fall noch Potenzial für Band 2, was bei Bannwald aber keinesfalls den Lesespaß mindert. Bannwald konnte mich mit einer starke Protagonisten und einer mitreißenden Story fesseln. Band 2, Blutwald, steht schon bei mir im Regal und wird in den nächsten Tagen verschlungen. Fazit: Spannung, Emotionen und eine starke Protagonistin bilden einen fesselnden Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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tolle Idee & dichte Atmosphäre = Pageturner
von Favola aus Diessenhofen am 11.10.2015

Robin hat mir den Einstieg in die Geschichte wirklich leicht gemacht. Schon die ersten Sätze faszinierten mich und weckten mein Interesse. Wir erfahren gleich einiges über den Stamm der Leonen, die Tauren, die Regeln und bekommen Robins Emotionen zu spüren. Durch die tollen Beschreibungen des Waldes schafft es Julie... Robin hat mir den Einstieg in die Geschichte wirklich leicht gemacht. Schon die ersten Sätze faszinierten mich und weckten mein Interesse. Wir erfahren gleich einiges über den Stamm der Leonen, die Tauren, die Regeln und bekommen Robins Emotionen zu spüren. Durch die tollen Beschreibungen des Waldes schafft es Julie Heiland von Anfang an, eine spezielle Atmosphäre aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen die Leonen und die Tauren, die Sternenvölker sind. Diese sind an unsere Sternzeichen angelehnt, denn im Buch kommen auch noch Acuarier, Piscarien oder Virginen. Eigentlich sollten die Sternenvölker im Einklang leben, doch die Tauren herrschen in einem strengen Regime über die Leonen. Diese dürfen ihr Waldstück nicht verlassen, müssen Abgaben leisten und sind den Tauren einfach ausgeliefert. Doch in der Geschichte gibt es immer wieder Andeutungen, dass da ein blinder Fleck in der Geschichte ist und dass da einiges nicht stimmt. Robin ist eine starke und mutige Protagonistin, hat aber einige Ecken und Kanten, was sie für mich nur smpathischer und authentischer machte. Sie ist eigenwillig und stösst ihre Clanleute ab und zu vor den Kopf. Robin würde alles für die Leonen tun, doch sie ist anders als die anderen. Und je mehr Zeit sie mit Emilian verbringt, desto mehr wird ihr das auch bewusst. Emilian ist ein Taure und gehört somit zu Robins Feinden. So ist er der perfekte Bad Boy, doch schnell wird klar, dass auch in diesem harten, muskelbepackten Kerl ein weicher Kern steckt. Laurin ist von klein auf Robins bester Freund. Er möchte sie vor allem und jedem beschützen und ist dabei oft etwas übereifrig. Auch sonst ist er eher ein sanfter, ruhiger Typ. "Bannwald" zeichnet sich vor allem durch die tolle Atmosphäre aus. Julie Heiland schildert den Wald und das Leben mit der Natur äusserst lebendig und lässt immer wieder Beschreibungen mit in die Geschichte einfliessen, so dass man glaubt, das Laub rauschen zu hören. Zudem konnte sie mich mit ihrer Idee mit den Sternzeichen-Völker faszinieren und ich bin gespannt, was da noch alles kommt. So entwickelt die Geschichte schnell einen Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch. In sehr vielen Jugendbüchern gibt es die schon zu genügend bekannte Dreiecksgeschichte bester Freund - Protagonistin - mysteriöser Fremder. So auch hier. Meiner Meinung nach hätte es das nicht gebraucht, doch dem Lesespass hat dies trotzdem keinen Abbruch getan. Die Geschichte ist meistens aus der ich-Perspektive von Robin erzählt, so dass wir ihre Gefühlswelt sehr schön zu spüren bekommen. Zwischendurch bekommen wir jedoch auch Einblicke in die Mitte der Tauren, was eine rassige Würze ins Spiel bringt. Julie Heiland schreibt oft in kurzen Sätzen, was beim Lesen eine tolle dynamik entwickelt, so dass ich das Buch an einem Tag verschlungen habe. Fazit: Durch Julie Heilands spezielle Idee mit den Sternzeichen und der dichten Atmosphäre zog mich "Bannwald" wortwörtlich völlig in seinen Bann. Urban Fantasy, die positiv überrascht und zum totalen Pageturner mutiert.

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Ein außergewöhnliches Debüt.
von Kate am 18.09.2015

Mit ihrem Debütroman „Bannwald“ hat mich Julie Heiland positiv überrascht. Es war anders als ich zu Anfang vermutet habe. Und dieses „anders“ ist für mich auch der größte Pluspunkt des Buches, da es aus der Masse heraussticht. Die Welt, die Frau Heiland hier erschaffen hat, hat mich in den... Mit ihrem Debütroman „Bannwald“ hat mich Julie Heiland positiv überrascht. Es war anders als ich zu Anfang vermutet habe. Und dieses „anders“ ist für mich auch der größte Pluspunkt des Buches, da es aus der Masse heraussticht. Die Welt, die Frau Heiland hier erschaffen hat, hat mich in den Bann gezogen. Ich bin selbst ein Waldkind und war von der Atmosphäre in Buch begeistert. Dieses Dunkle, Gefährliche und Mysteriöse war stets präsent und hielt somit die Spannung relativ konstant. Auch die Fantasy-Elemente haben deutlich zum Lesevergnügen beigetragen. Ich hatte kurze Startschwierigkeiten, weil ich einfach das Gefühl hatte, dass zumindest zu Anfang ein doch recht flottes Tempo vorgelegt wurde. Der Leser wird mitten ins Geschehen geworfen. In einen Weltentwurf, der mir persönlich noch zu undurchsichtig erschien. Der Stamm der Leonen und die Tauren werden zwar ausreichend erklärt. Auch wie es dazu gekommen ist, dass die Tauren über die Leonen herrschen. Die anderen Sternenstämme sind mir allerdings immer noch mehr oder weniger ein Rätsel. Vielleicht spielt es ohnehin keine allzu Rolle in der Zukunft, aber dadurch hatte man das Gefühl etwas zu verpassen. Robin ist ein sehr eigenwilliger Charakter. Ich mochte sie direkt von Anfang an. Auch die anderen Figuren des Stammes der Leonen waren eindeutig Sympathieträger. Besonders das Machtgefälle zwischen den beiden Stammen ist der Autorin gut gelungen. Als Leser leidet man mit Robin und ihrer Familie. Emilian dagegen war mir anfangs ein Rätsel. Und ich muss auch ehrlich gestehen - auch wenn die Autorin die Beweggründe von ihm am Ende erklärt - so war es für mich ebenfalls ein wenig übereilt um vollständig glaubwürdig zu sein. Aber das Miteinander der Beiden hat mir einige nervenaufreibende Lesestunden beschert, sodass ich in diesem Punkt versöhnlich gestimmt wurde. Dazu kommt noch der Schreibstil der Autorin. Außergewöhnlich, vielleicht zu Anfang auch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Kurze Sätze, die stellenweise abgehackt wirken. Und doch entfalten sie eine starke Sogwirkung. Sobald man anfängt zu lesen, kann man nicht mehr aufhören. Allerdings hatte der Schreibstil leider auch eine kleinen Nachteil. Die Gefühle der Protagonisten war so für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, weil es so den Anschein hatte, dass es einfach zu schnell ging. Die Emotionen gingen dabei teilweise leider verloren. Der Showdown am Ende hatte es wahrlich in sich. Nervenaufreibend und auch emotional. Am liebsten würde man direkt zum zweiten Band „Blutwald“ greifen um zu erfahren, wie es denn nun weitergehen wird. Die Geschichte hat noch einiges an Potential und ich bin gespannt, wohin die Autorin uns noch hinführen wird. Fazit Mit „Bannwald“ ist Julie Heiland ein außergewöhnlicher Debütroman gelungen, der es verstand mich in den Bann zu ziehen. Abgesehen von einigen kleinen Punkten konnte mich die Geschichte um Robin und Emilian überzeugen. Zudem bin ich begeistert von dem außergewöhnlichen Schreibstil der Autorin.

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Gelungenes Fantasy-Debüt
von Michael Lehmann-Pape am 23.06.2015

„Regel Nr.1: Wir, der Stamm der Leonen, sind immer minderwertig. Wir haben keine Rechte und schulden unseren Herrschern, dem Stamm der Tauren, bedingungslosen Gehorsam“. So sind die Verhältnisse in diesem Wald, der den Lebensraum beider Stämme bietet. Und wenn dann noch klar wird, dass die „Leonen“ Anhänger der „weißen Magie... „Regel Nr.1: Wir, der Stamm der Leonen, sind immer minderwertig. Wir haben keine Rechte und schulden unseren Herrschern, dem Stamm der Tauren, bedingungslosen Gehorsam“. So sind die Verhältnisse in diesem Wald, der den Lebensraum beider Stämme bietet. Und wenn dann noch klar wird, dass die „Leonen“ Anhänger der „weißen Magie der Natur“ sind und die „Tauren“ jene „schwarze Magie der Macht“ benutzten, sind die Verhältnisse auch innerlich beschrieben und durchaus breit bekannt. Denn in ihrem Grundsetting verlässt Julie Heiland in keiner Weise die Form der „klassischen Fantasy“ und bietet somit eine weitere, neue Version des uralten Dualismus und Kampfes zwischen gut und Böse. Dies allerdings durchaus frisch erzählt, weniger poetisch oder episch wie ansonsten überwiegend in Fantasy Romanen üblich, sondern modern und umgangssprachlich. Diese Robin, ihre weibliche Hauptfigur, hat ihr Herz am rechten Fleck, hält zu ihren Freunden, ist mutig und durchaus auch widerborstig. „„Ich gebe nicht kampflos auf“, keife ich ihn an“. Und muss erkennen, dass die einfache schwarz.weiß Malerei den Umständen der Welt, auch dieser Fantasy Welt, nicht unbedingt gerecht wird. Denn da gibt es diesen einen Tauren, der sich anders zu verhalten scheint, der nicht kühl und kalt rein auf Macht versessen ist. Oder doch? Es wird sich erweisen, denn Robin ist (auch das ein bekanntes Motiv der Fantasy) etwas „Besonderes“. Eine Möglichkeit zur Freiheit und eine Bedrohung der „dunklen Macht“. „…..ihr alles zu nehmen, was ihr etwas bedeutet. Und sie dann mit offenen Armen in Empfang zu nehmen“. So ist der Plan der „Gegenseite“, von dem Robin zu Anfang weder etwas ahnt noch überhaupt wüsste, dass sie selbst so im Mittelpunkt des Interesses eines entscheidenden Spieles der Macht im Wald steht. Gefahren werden allerdings früh entstehen, die nicht nur Robin, sondern auch die Ihren mit betreffen. Gefühle tastender Liebe entfalten sich da, wo sie eigentlich nicht sein dürften und ebenfalls Gefahr mit sich bringen. Aber Robin wird ihre Kräfte schon noch kennenlernen im Lauf der Zeit und diese im Finale dieses ersten Bandes einer geplanten Trilogie zum Einsatz bringen. Alles in allem eine frische Stimme im „Reich der Fantasy“, flüssig erzählt und in einer in sich überzeugenden Fantasywelt angesiedelt. Eher für den jugendlicher Leser natürlich geeignet durch die doch eher stereotypen Verteilungen der „Rollen“ im Buch, aber für diesen Leserkreis spannend und unterhaltsam geschrieben.

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Solide - mit Potential
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2015

Es waren tatsächlich die ersten Sätze, die mich zum Lesen dieses Romans gebracht haben. Die geschilderte Hassliebe zum Wald hat mich neugierig gemacht, die Formulierung fand ich gelungen. Häufig blitzen richtig schöne Sätze hervor - hier lauert Potential (beispielsweise bei einer richtig schönen Beschreibung des Abendrots - das dann... Es waren tatsächlich die ersten Sätze, die mich zum Lesen dieses Romans gebracht haben. Die geschilderte Hassliebe zum Wald hat mich neugierig gemacht, die Formulierung fand ich gelungen. Häufig blitzen richtig schöne Sätze hervor - hier lauert Potential (beispielsweise bei einer richtig schönen Beschreibung des Abendrots - das dann gleich bedrohlich wirkt). Ab und an wiederholen sich Phrasen oder sind eher gewöhnlich. Die Story an sich ist eine gute Idee - Sternzeichen, die nicht mehr ganz so einheitlich leben, das Machtstreben des einen, das Kuschen und Wegschauen der anderen. Kommt vor - das hat die tatsächliche Geschichte oft genug bewiesen. Auch die Mechanismen dieses Systems sind gut umgesetzt. An ein paar Stellen sollte man die Geschichte lieber nicht so genau hinterfragen, sonst finden sich Lücken in der Logik der ansonsten guten Geschichte (Robin hat ihre Mutter nie kennengelernt, da diese gleich nach ihrer Geburt ermordet wurde. Sie kommt zu einer Ziehfamilie (also GLEICH nach ihrer Geburt) und hat hier gleich mal Schwestern, die sie nie gehabt hatte (?). Lustigerweise sind die Schwestern deutlich jünger als sie. Öhm...wie geht das? --> direkt so verdreht steht es nicht im Roman, aber unscharfe Formulierungen legen des Schluss nahe, dass Robin einmal jung und einer weniger jung adoptiert wurde). Robins Charakter ist gut getroffen, manche ihrer Gedanken erinnern an literarische Floskeln, die man zum Spannungsaufbau etc. einsetzt. Dennoch ist sie ein runder Charakter und nicht eine bloße, hingeklatschte Figur. Ihre Beziehung zu IHM ist hingegen wenig innovativ. Er, der gutaussehnde Fremde mit düsterer Vergangenheit, der dann doch einen recht weichen Kern hat. In dieser Beziehung wird leider meistens nur wiederholt, was schon tausendfach beschrieben wurde. So vom Gesamteindruck des Buches hätte ich der Autorin auch hier mehr zugetraut. Aber auch hier darf ich sagen, man kann mit Robin mitfühlen. Fazit: Ich kann das Buch trotz kleinerer Mängel wirklich empfehlen - ich habe es in einem Rutsch durchgelesen und mir war zu keiner Zeit langweilig. Im Gegenteil - Unterbrechungen im Lesefluss fand ich weniger toll. Ich freue mich auf den zweiten Band und hoffe hier auf eine Steigerung - die Autorin hat Potential.

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Solides Debüt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Windsheim am 29.05.2015

Robin gehört nicht nur zum Stamm der Leonen, sie ist auch noch die Ziehtochter des Anführers. Ihr bester Freund Laurin ist immer für sie da, doch als eines Tages der Taure Emilian in ihrem Leben auftaucht, scheint ihre Freundschaft zu bröckeln, denn Laurin kann einfach nicht verstehen, warum sie... Robin gehört nicht nur zum Stamm der Leonen, sie ist auch noch die Ziehtochter des Anführers. Ihr bester Freund Laurin ist immer für sie da, doch als eines Tages der Taure Emilian in ihrem Leben auftaucht, scheint ihre Freundschaft zu bröckeln, denn Laurin kann einfach nicht verstehen, warum sie sich mit einem der Unterdrücker abgibt. Doch alles ist nicht so einfach wie es scheint, denn Robin hat eine Kraft, die sonst niemand bei den Leonen hat, sondern nur die Tauren beherrschen. Während Robin es keinen erzählen will, findet es nur einer raus, nämlich Emilian. Doch überraschender Weise kommt alles anders als erwartet. Das Cover zeigt eine Rückansicht der Protagonistin im Wald während sie durch den Wald rennt. Da diese Handlung im Buch relativ oft erfolgt, denn Robin ein wenig die Neigung hat vor den Dingen davonzurennen, ist es für das Cover sehr passend. Der Titel Bannwald hingegen wird mir nicht so recht klar. Natürlich sind die Leonen in irgendeiner Weise in den Wald gebannt, allerdings klingt Bannwald eher danach als würde der Wald den Bann aufrecht erhalten, dabei sind es die Tauren. Daher ist für mich die Titelwahl ein wenig unglücklich. Robin ist zwar nicht die einzige, aber sicherlich die wichtigste Protagonistin. Sie ist 17 und Waise. Ihre Mutter wurde von den Tauren getötet und von ihrem Vater weiss sich nichts. Sie ist ein sehr verschlossener Typ und regelt die Dinge lieber mit sich selbst als darüber zu sprechen. Außerdem liebt sie die Natur und ist im Wald ganz in ihrem Element. Auch wenn dies alle Leonen irgendwie sind, so ist ihre Affinität mit dem Wald doch etwas sehr besonderes. Aber auch ihre taurischen Kräfte sind übermäßg stark. Da Robin leider ein wenig das Problem hat, dass sie zu aufbrausend, impulsiv und unbeherrscht ist, muss sie durch eine harte Schule gehen und man kann nur hoffen, dass sie sich lernt unter Kontrolle zu bekommen. Obwohl Robin sicherlich die Nummer eins unter den Protagonisten ist, haben auch Laurin und Emilian wichtige Rollen. Sie sind wie Feuer und Wasser. Nicht nur, dass sie sich nicht leiden können, sie könnten auch charakterlich unterschiedlicher nicht sein. Während Emilian stark, gnadenlos, selbstbewusst und ein Anführer ist, ordnet sich der schüchterne Laurin gerne unter, ist zart und zerbrechlich. Sie haben nur eine einzige Gemeinsamkeit – sie mögen Robin – und diese sorgt dafür, dass die ohnehin große Kluft durch die Stammesfehden noch unüberwindbarer wird. Die Idee hinter dem Buch ist einerseits gar nicht so neu, was das Thema Stammesfehden und Co angeht. Die Idee die Sternzeichen als Stämme auf die Erde zu schicken finde ich interessant, wobei ich die Aufteilung der Fähigkeiten noch ein wenig seltsam finde, denn während die Leonen eigentlich die Löwen repräsentieren und eher mäßge Kräfte haben, sind die Tauren das Stierzeichen und haben nahezu übermächtige Fähigkeiten gegen die es, zumindest so wie es sich in diesem Band abzeichnet, nahezu keine Möglichkeit des Schutzes gibt. Ich finde so etwas immer ein wenig schade, denn ich persönlich bevorzuge einfach ein gewisses Gleichgewicht zwischen den Parteien. Dieser Band hatte für mich dadurch leider ein wenig den Nachteil, dass er die meiste Zeit sehr vorhersehbar war in der Gesamtentwicklung der Handlung. Schon eher interessant waren hier die Werdegänge der einzelnen Personen, welche sich teils sehr rasant und teils in vollkommen unerwartete Richtungen entwickeln. Das Buch hat sich zwar insgesamt sehr schön lesen lassen, hatte einen guten Fluss und auch einen sehr angenehmen Stil, allerdings hat es mich zu keiner Zeit so richtig fesseln können und ich habe es auch gut weglegen können. Dennoch hat mich die Geschichte so neugierig gemacht, dass ich den zweiten Teil der Trilogie auch lesen werde. Insgesamt war es eine solide Gesamtleistung mit Luft nach oben, aber für einen Debütroman schon ordentlich. Daher gibts 3,5 von 5 Punkten.

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Nicht so Top
von Bookaloo aus Gelsenkirchen am 24.01.2016

INHALT Robin gehört zum Stamm der Leonen. Sie sind im Einklang mit der Natur. Sie töten nicht. Sie heilen. Sie erschaffen. Doch seit Generation werden sie von dem Stamm der Tauren, dunkel, mächtig und gewalttätig, unterdrückt und in einem Waldstück gefangen gehalten. Jeder der sich untererlaubt über die Grenze bewegt,... INHALT Robin gehört zum Stamm der Leonen. Sie sind im Einklang mit der Natur. Sie töten nicht. Sie heilen. Sie erschaffen. Doch seit Generation werden sie von dem Stamm der Tauren, dunkel, mächtig und gewalttätig, unterdrückt und in einem Waldstück gefangen gehalten. Jeder der sich untererlaubt über die Grenze bewegt, wird mit dem Tod bestraft. Eines Tages übertritt Robin diese Grenze und trifft auf Emilian. Er ist einer von den Tauren. Doch erstaunlicherweise tötet er Robin nicht. Kurz darauf erfährt Robin von einem Geheimnis, welches sie umgibt. Es verändert Robin. Doch ist es auch die größte Chance Vergeltung zu erhalten. MEINUNG Sehr beliebt, sehr gehypt. Man kommt um ?Bannwald? von Julie Heiland nicht mehr so einfach rum. Von allen Seiten tönt es nahezu durchweg positive Rezensionen. Und wenn man das nur auf den Beginn des Buches reduziert, dann kommt das sogar hin. Doch für den Rest findet sich nicht mehr viel von der Einzigartigkeit und der Berechtigung für den ?Hype?. Aber von Anfang an. Der doch recht düstere, aber sehr stimmungsvolle Einstieg hat direkt gefesselt. Das Setting ist grandios, sehr passend umschrieben und dann der anfängliche Hang zur Brutalität bzw. der direkten Schreibweise der Autorin, ohne Sachen süß zu umschreiben. Das war und ist toll. Schnell stößt man aber auf einige Stolpersteine in dem Gesamtbild. Da wären zum Beispiel die sehr dürftigen Erklärungen, die es einem zu Beginn einfach schwer machen, die Tragweite und die Macht von dieser Welt und von den Stämmen der Tauren und Leonen zu erfassen. Das piekst dann so im Hintergrund, während man weiterliest. Und darüber hinaus, bekommt mein keinen besonderen Draht zu der Hauptprotagonistin Robin. Es ist immer sehr schwer in die Geschichte einzutauchen, besonders in dem Genre Fantasy, wenn man keine Bezugsperson hat, die den Leser auf die Reise mitnimmt. Denn Robin ist so schwierig als Charakter. Dauernde Selbstzweifel, so viel Negativität, Misstrauen, Hass? dafür, dass das Mädel doch bei den Leonen, diesem so friedlichen und harmonischen Völkchen, wohnt. Sich der Ruhe des Waldes so gerne hingibt.... Auch diese leichte Ignoranz stört so sehr. Denn wie in fast jedem Jugendbuch, gibt es wieder eine Dreiecksbeziehungskiste. Der beste Freund ist mal wieder seit Ewigkeiten und bis alle Ewigkeiten ge-?friendzoned? und stattdessen wendet sie sich einem Erzfeind zu. Klar, irgendwo muss man ja ansetzen, sonst gibt?s ja keine Spannung, die Handlung wäre für die Katz?, aber das Tempo und diese Neutralität in der Begegnung zwischen ihr und Emilian, einem Tauren! Das ist so viel Klischee! Allein das Emilian so düster und mysteriös ist, aber wieder unverschämt sexy ist? Die alte Leier. Auch der ?Showdown? in diesem Buch ist einer, der eigentlich keiner war. Denn was ein Befreiungsschlag werden soll, wird schrecklich stümperhaft geplant, umgesetzt? und wen wundert es dann noch, dass das gewünschte Ergebnis nicht erzielt wird. FAZIT Alles fing so schön an. Die Atmosphäre stimmte, die Originalität war toll und vom Setting her hatte ich das Gefühl ?Das ist anders!?. Aber je mehr ich dann im dem Buch fortschritt, desto zäher wurde der Verlauf. Ich hab das Verhältnis von Robin zu Emilian nicht begriffen. Denn es wirkte so unfassbar unglaubwürdig. Denn die Beziehung entwickelte sich so rasant! Und selbst mit ihrem Hintergrund? Nein. Das kam bei mir nicht an. Denn die Charaktere waren rundherum blass. Und das Sahnehäubchen war wirklich, dass der Spannungsbogen, meiner Meinung nach, eher nachließ, je mehr man im Buch fortschritt. Unfassbar viel Potential, was an der Umsetzung dann doch scheiterte, weil in der Klischeeschublade ordentlich rumgewühlt wurde. Ob ich die Reihe so schnell fortsetze steht in ? Ha! Anspielung olé! ? den Sternen.

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Netter Anfang einer Fantasy-Trilogie
von Franziska Kopf aus Bürs am 26.05.2015

Robin wird zusammen mit ihrem Stamm, den Leonen, von den Tauren geknechtet. Eines Tages bemerkt sie, dass sie etwas anders ist, als ihre restlichen Stammmitglieder - sie kann töten. Dies verängstigt und verwirrt sie, und nun wird sie auch noch von einem Taurerjungen gejagt! Ständig taucht er in ihrer... Robin wird zusammen mit ihrem Stamm, den Leonen, von den Tauren geknechtet. Eines Tages bemerkt sie, dass sie etwas anders ist, als ihre restlichen Stammmitglieder - sie kann töten. Dies verängstigt und verwirrt sie, und nun wird sie auch noch von einem Taurerjungen gejagt! Ständig taucht er in ihrer Nähe auf, doch warum lässt er sie immer gehen, anstatt sie gleich zu töten? Die Handlung des Buches ist sehr interessant und die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil. Jedoch hätte sie meiner Meinung nach, die Geschichte ein wenig besser ausbauen können und sie somit umso spannender machen können. Die Hauptfigur, Robin, kam mir etwas verwirrt vor, denn sie hat des öfteren extreme Stimmungsschwankungen, die ich nicht richtig nachvollziehen konnte. Das Buch hat mir trotzdem gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Oktober auf den Markt kommt.

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