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Bella Clara / Jahrhundertwind-Trilogie Bd. 3

Roman

(15)
Großer Frauenroman, der von den Lebensgeschichten Helena Rubinsteins und Elizabeth Ardens inspiriert wurde
1906: Clara Gropius kann die Herrschsucht ihres Mannes nicht mehr ertragen und lässt sich scheiden. Sie verliert alles, vor allem das Sorgerecht für ihre Kinder. Mittellos versucht sie, an ihre Ausbildung in der Apotheke ihrer Eltern anzuknüpfen. Doch als geschiedene Frau ist sie ein Skandal. Niemand will sie einstellen, sie wird wie eine Ausgestoßene behandelt. Nur ihre Freundinnen Josephine und Isabelle stehen ihr bei. Und tapfer hält Clara an ihren Träumen fest, sie zieht an den Bodensee und baut sich dort ein neues Leben auf. Mit einer selbstgemachten Creme beginnt es, ihre Schönheitsrezepte finden großen Anklang, schließlich revolutioniert Claras Naturkosmetik die Gewohnheiten ihrer Kundinnen. Aber zu keinem Zeitpunkt trösten Erfolg, Ruhm und die Aufmerksamkeit der Männer sie über den großen Verlust in ihrem Leben hinweg: Clara sehnt sich nach ihren Kindern.
Rezension
"Wieder ist ihr ein Roman mit großen Gefühlen gelungen.", Wochenpost, Karin Müller, 08.07.2015 20151112
Portrait
Petra Durst-Benning, 1965 in Baden-Württemberg geboren, lebt mit ihrem Mann südlich von Stuttgart. Mit ihren historischen Romanen zählt sie zur ersten Garde deutscher Bestsellerautorinnen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 06.03.2015
Serie Jahrhundertwind-Trilogie 3
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-471-35059-1
Verlag List Medien AG
Maße (L/B/H) 210/128/39 mm
Gewicht 748
Verkaufsrang 29.309
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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Ein Frauenroman mit Tiefgang
von Jennifer aus Stadtroda am 13.03.2015

Cover Das in Lila- und Rosétönen gehaltene Cover hat mich magisch angezogen. Alles passt farblich perfekt zusammen, sowohl die rothaarige Frau im lilafarbenen Kleid (wahrscheinlich die Protagonistin des Romans) oder der ebenso in den Farben Rosa und Lila strahlende und damit ungemein romantisch wirkende Himmel. Inhalt Bella Clara ist ein Frauenroman, der... Cover Das in Lila- und Rosétönen gehaltene Cover hat mich magisch angezogen. Alles passt farblich perfekt zusammen, sowohl die rothaarige Frau im lilafarbenen Kleid (wahrscheinlich die Protagonistin des Romans) oder der ebenso in den Farben Rosa und Lila strahlende und damit ungemein romantisch wirkende Himmel. Inhalt Bella Clara ist ein Frauenroman, der um 1900 in Deutschland spielt. Die Protagonistin Clara Gropius kann ihren herrischen und prügelnden Mann Gerhard Gropius nicht mehr ertragen. Um von ihm loszukommen, arrangiert sie fingiertes Techtelmechtel mit einem als Handlungsreisenden getarnten Handelsreisenden. Ihr Plan geht auf, denn ihr Arztgatte besteht auf Scheidung der gemeinsamen Ehe. Infolge ist sie eine mittellose und sozial geächtete Person. Das Sorgerecht für die Kinder (Sophie und Matthias) bekommt ihr Ex-Mann und ihre Apothekerlehre kann sie in Berlin nach dem Scheidungsskandal auch nicht fortführen, weil keiner der Geschäftstreibenden sie einstellen möchte. Erst durch ihre Freundinnen Josephine und Isabelle erlangt sie neuen Lebensmut. Der Umzug an den Bodensee verändert sie, denn dort beginnt sie mit der Herstellung von Naturkosmetik für Frauen. Diese Marktlücke bringt viel Erfolg und Anerkennung, auch bei der männlichen Bevölkerung, mit sich - sie ist wieder wer. Doch ihre Kinder kann sie einfach nicht vergessen. Meinung Die Autorin Petra Durst-Bennning hat mit "Bella Clara" einen authentischen Frauenroman geschrieben, der perfekt in die Zeit um 1900 passt. Die Protagonistin Clara vor dem Scheidungsgericht wird als Ehebrecherin dargestellt und erfährt nach der Verhandlung als "Sünderin" gesellschaftliche Ächtung - ein typisch zeitgenössisches Schicksal. Die Sprache ist einfach und schnörkellos, was zur Handlung passt. Denn hier wird keine alltagsferne Lovestory erzählt, sondern das Schicksal einer Frau erzählt, die einfach nur selbstbestimmt leben wollte und der kleinbürgerlichen, von der männlichen Gesellschaft dominierten Enge entfliehen wollte. Es freut mich zu sehen, wie Clara ihrem Schicksal die Stirn bietet und am Bodensee ein selbstbestimmtes Leben führt. Auch wenn der Weg dorthin nicht einfach gewesen ist, am Schluss wird sie mit jeder Menge Lebensglück entlohnt, zu der auch der charmante Parfumeur Laslo gehört. Fazit Ein ehrlicher Frauenroman, der die gesellschaftliche Zustände um 1900 sehr gut porträtiert und nicht nur deshalb sehr lesenswert ist.

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Bella Clara - der 3. Teil der Jahrhundertwindtrilogie. Die Vorfreude war groß und die Erwartungen wurden übertroffen
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 14.05.2016

Sehnsüchtig habe ich ihn erwartet - diesen 3. Band der Jahrhundertwindtrilogie. Und meine Erwartungen wurden total erfüllt! Ich habe dieses Buch bis zur letzten Seite genossen und muss sagen, schade dass diese Serie nun tatsächlich zu Ende ist. Insgesamt geht es in drei Bänden um die drei besten Freundinnen... Sehnsüchtig habe ich ihn erwartet - diesen 3. Band der Jahrhundertwindtrilogie. Und meine Erwartungen wurden total erfüllt! Ich habe dieses Buch bis zur letzten Seite genossen und muss sagen, schade dass diese Serie nun tatsächlich zu Ende ist. Insgesamt geht es in drei Bänden um die drei besten Freundinnen Josefine, Isabelle und Clara. Der erste Band beginnt Ende des 19. Jahrhunderts, die Hauptperson war dort Josefine. Der zweite Band erzählte die Geschichte von Isabelle und in diesem dritten Band spielt Clara die Hauptrolle, zeitlich sind wir jetzt im 20. Jahrhundert angekommen. Über die gesamten drei Bände kann man den Jahrhundertwind deutlich spüren. Es ist schon sehr faszinierend, wie sich manche Dinge entwickelt haben, die für uns heute selbstverständlich sind und nicht weg zu denken wären. Bella Clara ein eigenständiger Roman, den man auch lesen kann, wenn man die beiden ersten Bände nicht gelesen hat. Zum Inhalt: Clara wird seit Jahren von ihrem Ehemann misshandelt. Nachdem ihre Eltern verstorben sind, möchte sie jetzt die Scheidung. Es gelingt ihr zwar, die Scheidung durch zu bekommen. Allerdings muss sie dafür einen sehr hohen Preis bezahlen: Sie verliert die geliebte Apotheke ihrer Eltern und auch das Sorgerecht für ihren Sohn Matthias. Die Tochter Sophie möchte in ihrem zu Hause und bei ihrem Bruder bleiben. Clara steht nach ihrer Scheidung mit komplett leeren Händen dort - nichts ist ihr geblieben. Clara ist auf der Suche nach einer Arbeitsstelle in einer Apotheke, aber da sie keine Ausbildung in diesem Bereich hat und sie nach der Scheidung aus der Gesellschaft ausgeschlossen ist, bleibt der Erfolg bei der Arbeitssuche komplett aus. Auf Josefines Rat hin, tritt Clara eine Reise nach Meersburg an den Bodensee an. Dort lebt Lilo, eine Freundin von Josefine. Dort angekommen gelingt Clara das, was sie im Vorfeld nicht für möglich gehalten hat. Sie findet Arbeit in einer Apotheke und kann bei Lilo im Hotel wohnen. Nachdem sie sich eingelebt hat, wagt Clara den Schritt in die Selbständigkeit und lebt nun ihren Traum, mit der Herstellung von Körperpflegeprodukten und mit der Behandlung ihrer Kunden. Schnell stellt sich der Erfolg ein. Die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, weiß sie erfolgreich zu lösen. Was Clara trotz des Erfolges bleibt, ist die schmerzliche Sehnsucht nach ihren Kindern.

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Bella Clara - der 3. Teil der Jahrhundertwindtrilogie. Die Vorfreude war groß und die Erwartungen wurden übertroffen
von einer Kundin/einem Kunden aus Steyerberg am 14.05.2016

Sehnsüchtig habe ich ihn erwartet - diesen 3. Band der Jahrhundertwindtrilogie. Und meine Erwartungen wurden total erfüllt! Ich habe dieses Buch bis zur letzten Seite genossen und muss sagen, schade dass diese Serie nun tatsächlich zu Ende ist. Insgesamt geht es in drei Bänden um die drei besten Freundinnen... Sehnsüchtig habe ich ihn erwartet - diesen 3. Band der Jahrhundertwindtrilogie. Und meine Erwartungen wurden total erfüllt! Ich habe dieses Buch bis zur letzten Seite genossen und muss sagen, schade dass diese Serie nun tatsächlich zu Ende ist. Insgesamt geht es in drei Bänden um die drei besten Freundinnen Josefine, Isabelle und Clara. Der erste Band beginnt Ende des 19. Jahrhunderts, die Hauptperson war dort Josefine. Der zweite Band erzählte die Geschichte von Isabelle und in diesem dritten Band spielt Clara die Hauptrolle, zeitlich sind wir jetzt im 20. Jahrhundert angekommen. Über die gesamten drei Bände kann man den Jahrhundertwind deutlich spüren. Es ist schon sehr faszinierend, wie sich manche Dinge entwickelt haben, die für uns heute selbstverständlich sind und nicht weg zu denken wären. Bella Clara ein eigenständiger Roman, den man auch lesen kann, wenn man die beiden ersten Bände nicht gelesen hat. Zum Inhalt: Clara wird seit Jahren von ihrem Ehemann misshandelt. Nachdem ihre Eltern verstorben sind, möchte sie jetzt die Scheidung. Es gelingt ihr zwar, die Scheidung durch zu bekommen. Allerdings muss sie dafür einen sehr hohen Preis bezahlen: Sie verliert die geliebte Apotheke ihrer Eltern und auch das Sorgerecht für ihren Sohn Matthias. Die Tochter Sophie möchte in ihrem zu Hause und bei ihrem Bruder bleiben. Clara steht nach ihrer Scheidung mit komplett leeren Händen dort - nichts ist ihr geblieben. Clara ist auf der Suche nach einer Arbeitsstelle in einer Apotheke, aber da sie keine Ausbildung in diesem Bereich hat und sie nach der Scheidung aus der Gesellschaft ausgeschlossen ist, bleibt der Erfolg bei der Arbeitssuche komplett aus. Auf Josefines Rat hin, tritt Clara eine Reise nach Meersburg an den Bodensee an. Dort lebt Lilo, eine Freundin von Josefine. Dort angekommen gelingt Clara das, was sie im Vorfeld nicht für möglich gehalten hat. Sie findet Arbeit in einer Apotheke und kann bei Lilo im Hotel wohnen. Nachdem sie sich eingelebt hat, wagt Clara den Schritt in die Selbständigkeit und lebt nun ihren Traum, mit der Herstellung von Körperpflegeprodukten und mit der Behandlung ihrer Kunden. Schnell stellt sich der Erfolg ein. Die Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, weiß sie erfolgreich zu lösen. Was Clara trotz des Erfolges bleibt, ist die schmerzliche Sehnsucht nach ihren Kindern.

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Petra Durst-Benning - Bella Clara
von Hotel aus Ostfriesland am 04.01.2016

Es ist der dritte Teil der Jahrhundertwind-Trilogie, aber man muss Teil 1 und 2 nicht unbedingt kennen, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Ein praller Familienroman, der nur so strotzt von Ereignissen. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und beschrieben und auch die Stimmung der damaligen Zeit konnte... Es ist der dritte Teil der Jahrhundertwind-Trilogie, aber man muss Teil 1 und 2 nicht unbedingt kennen, da es eine in sich abgeschlossene Geschichte ist. Ein praller Familienroman, der nur so strotzt von Ereignissen. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet und beschrieben und auch die Stimmung der damaligen Zeit konnte man gut nachvollziehen. Wer gerne historisches liest, bei dem man auch noch ein bißchen lernt und nicht nur herunterschmökert ist hier bestens aufgehoben. "Bella Clara" wirkt ausgesprochen gut recherchiert. Viele Details wecken ein authentisch wirkendes Bild der Zeit und der Umstände, in der Clara lebte. Die Probleme, mit denen die Protagonisten kämpfen, sind ihrer eigenen Zeit entsprungen und nicht (wie bei historischen Romanen so häufig) nur in einen anderen Hintergrund geklebt. Jeder Einzelne Charakter spielt die ihm zugedachte Rolle ausgezeichnet und auch die zahlreichen Nebenfiguren bereichern die Handlung außerordentlich. Die Mischung aus Fiktion und Wahrheit hat mir sehr gut gefallen und ich finde , es ist der Autorin gut gelungen, diese zu einer Geschichte zu vereinen. Man kann nicht mehr aufhören zu lesen und steckt mittendrin im Geschehen. Die Geschichte Claras lässt einen nicht mehr los. Man lacht, trauert, bangt und leidet mit den Charakteren. Die Geschichte verliert nie an Spannung und ganz nebenbei bekommt man viele historische Informationen über eine wahrlich interessante Zeit. Am Ende des Buches wünscht man sich nur eins: Dass es noch fortgeführt wird. Clara hat ein spannendes und vor allem sehr unkonventionelles Leben geführt, das mir aus heutiger Sicht einiges an Respekt abverlangt - gerade deshalb finde ich es großartig, dass Petra Durst- Benning uns diese Geschichte erzählt.. Die Mischung aus Fakten und Fiktion, die ruhige und stimmungsvolle Erzählweise haben mir große Freude beim Lesen bereitet und ich hätte gerne noch mehr aus dem Leben dieser bemerkenswerten Frau gelesen. Petra Durst-Benning hat wieder einmal einen wunderschönen, gefühlvollen und spannenden Roman geschaffen, in dem an eine außergewöhnliche Frau erinnert wird. Ihre unaufgeregte Art, das interessante Leben von Clara, die trotz ziemlich großen Widerständen und immer wieder auftauchenden Problemen ihren Weg geht, zu erzählen hat mir sehr gefallen. Sie gibt der Geschichte am Anfang viel Raum und dementsprechende Tiefe, sowohl was die Charaktere als auch was die Handlung angeht. Dabei kommt sie ohne Kitsch aus und macht Hintergrund und Handlung mit vielen Details greifbar. Sehr zu empfehlen! Eines der Bücher die ein gutes Gefühl geben beim Lesen, wo das lesen Spass macht und selbst die tragischeren Momente der Geschichte auch einen Platz für schönere Gedanken lassen. Es hat mir auf jeden Fall großen Spaß gemacht, die zahlreichen, sehr unterschiedlichen Menschen kennenzulernen und sie auf ihrem Weg durch diese spannende Geschichte zu begleiten und Glück und Freude, aber auch Kummer und Furcht mit ihnen zu teilen.

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Schade, dass die Trilogie zu Ende ist.
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 21.07.2015

Mit Bella Clara findet die Jahrrhundertwind-Trilogie von Petra Durst-Benning ein gelungenes Ende. Clara bricht aus ihrem unglücklichen Familienleben aus, indem sie sich durch einen Trick schuldig scheiden läßt. Leider fällt das Urteil härter aus als erhofft und sie muß auf ihre beiden Kinder und die ererbte Apotheke zu Gunste ihres... Mit Bella Clara findet die Jahrrhundertwind-Trilogie von Petra Durst-Benning ein gelungenes Ende. Clara bricht aus ihrem unglücklichen Familienleben aus, indem sie sich durch einen Trick schuldig scheiden läßt. Leider fällt das Urteil härter aus als erhofft und sie muß auf ihre beiden Kinder und die ererbte Apotheke zu Gunste ihres Ehemanns verzichten. Auch mit einer Anstellung in einer Apotheke klappt es in Berlin nicht. Plötzlich winkt das Schicksal, Lilo ist ebenfalls geschieden und leitet in Meersburg am Bodensee ein Hotel und sucht dringend Personal. Clara zögert nicht lange und zieht dorthin. Durch weitere schicksalhafte Ereignisse bekommt sie sogar eine Anstellung in einer Apotheke, darf dort ihre erste Creme herstellen und findet gleich eine adlige Fürsprecherin ihres Produktes. Der Anfang ihrer Kosmetikserie ist geschafft. So toll der Erfolg und Aufstieg als 'Schönheitskönigin' auch ist, Clara vergeht fast vor Sehnsucht nach ihren Kindern. Petra Dunst-Benning hat mit dieser Trilogie ein tolles Werk geschrieben. Man erhält Einblick in die Problematik der unemanziperten Frauen um die Jahrhundertwende und gleichzeitig erfährt man einiges über die Anfänge des Fahrrades, der Champagner-Herstellung und den Champagner-Witwen und auch über die Anfänge der Kosmetiklinien. Der Schreibstil ist flüssig und baut viele Spannungsbögen auf, sodass ich, als Krimi- und Thrillerliebhaberin, voll auf meine Kosten gekommen bin. Nur der Einband von Bella Clara hätte in den Farben grün/lavendel noch besser zu dem Buch gepaßt.

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Abschluss der Jahrhundertwind-Trilogie
von Cornelia aus Mandelbachtal am 12.07.2015

Nach "Solange die Welt noch schläft " und "die Champagnerkönigin" findet die Jahrhundertwind Trilogie mit diesem Buch ihren Abschluss. Im Mittelpunkt dieses Romans steht diesmal Clara, die sich mit einem Trick endlich von ihrem Mann Gerhard Gropius scheiden lässt. Doch anders als erwartet verliert Clara auch ihre Kinder an ihren Exmann. In... Nach "Solange die Welt noch schläft " und "die Champagnerkönigin" findet die Jahrhundertwind Trilogie mit diesem Buch ihren Abschluss. Im Mittelpunkt dieses Romans steht diesmal Clara, die sich mit einem Trick endlich von ihrem Mann Gerhard Gropius scheiden lässt. Doch anders als erwartet verliert Clara auch ihre Kinder an ihren Exmann. In Berlin ist sie jetzt als Ehebrecherin verrufen und findet keine Anstellung. Clara entscheidet sich jedoch endlich ihr Leben in die Hand zu nehmen und findet einen Neuanfang am Bodensee. Unterstützt durch ihre Freundin Lilo und mit Hilfe ihrer noch bei ihrem Vater erworbenen Kenntnisse im Bereich Kosmetik, gelingt es ihr recht schnell, eine neue Lebensgrundlage zu schaffen. Als sie den Italiener Stefano kennenlernt, hofft sie, einen weiteren Schritt geschafft zu haben, ihre Kinder wieder zu sich holen zu können. Doch Stefano ist nicht der Traummann, den Clara sich erhofft hat. Aber in schwierigen Situationen kann sich Clara auf ihre Freundinnen Josephine und Isabelle, aber auch Lilo verlassen. Dieses Buch ist der 3. Band und der Abschluss der Jahrhundertwind-Trilogie, die die Wege dreier junger Frauen zu Beginn des 20.Jahrhundert zeigt. Man kann dieses Buch lesen, ohne die Vorgängerbände zu kennen. Aber auch die anderen Bände sind so lesenswert, dass man nicht darauf verzichten sollte. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreib-und Erzählstil und zeichnet die Figuren herrlich lebendig, der Leser fühlt sich in den Kreis der Freundinnen aufgenommen und hofft und bangt mit jeder Entscheidung mit. Besonders gut gefällt mir, dass die Romane unbedingt glaubwürdig sind, und wie im echten Leben gelingt auch hier den handelnden Personen nicht immer alles und nicht jedes Problem ist am Ende aus der Welt geschafft. Ich kann diese Trilogie nur jedem weiterempfehlen und hoffe auf viele weitere Romane dieser Autorin.

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Abschluss der „Jahrhundertwind-Trilogie“
von Barbara Diehl am 11.07.2015

„Bella Clara“ ist der 3. Band der „Jahrhundertwind-Trilogie“. Ihm voraus gehen die Bücher „Solang die Welt noch schläft“ und „Die Champagnerkönigin“. Auch ohne Vorkenntnis der Bände 1 und 2 kann man „Bella Clara“ gut lesen und verstehen. Ich bedauere es jedoch sehr, dass ich die Bücher vorher nicht... „Bella Clara“ ist der 3. Band der „Jahrhundertwind-Trilogie“. Ihm voraus gehen die Bücher „Solang die Welt noch schläft“ und „Die Champagnerkönigin“. Auch ohne Vorkenntnis der Bände 1 und 2 kann man „Bella Clara“ gut lesen und verstehen. Ich bedauere es jedoch sehr, dass ich die Bücher vorher nicht gelesen habe, denn Petra Durst-Benning hat einen wunderbaren Schreib- und Erzählstil, der den Leser direkt in die Geschichte eintauchen lässt. Da es sich um eine Trilogie handelt, findet man die Protagonistinnen Josephine und Liselotte auch hier in „Bella Clara“. Clara ist eine sehr sympathische junge Frau, die nichts anderes möchte als ihre unglückliche Ehe zu beenden. Leider war es im Jahr 1906 nicht so einfach wie heute und Clara gesteht in ihrer Ausweglosigkeit einen Ehebruch, den sie in Wirklichkeit nie begangen hat. So wird sie zwar von ihrem Mann geschieden, aber als „Ehebrecherin“ bekommt sie weder ihr Erbe noch beide Kinder zugesprochen. Sie bekommt lediglich ihre Tochter Sophie zugesprochen, die jedoch lieber bei ihrem Kätzchen bleiben möchte, das der Papa ihr gerade geschenkt hat (ein Schelm, wer böses dabei denkt). Ein Schock für Clara. Sie sucht Zuflucht bei ihrer Freundin Lilo, die am Bodensee ein kleines Hotel betreibt. Mehr und mehr wächst in Clara der Wunsch in einer Apotheke arbeiten zu können, denn von ihrem verstorbenen Vater hatte sie die Grundlagen der Creme- und Seifenherstellung lernen dürfen. In einer Apotheke in Meersburg hat Clara Erfolg mit ihrer Bewerbung und legt somit den Grundstein für ihre berufliche Zukunft und den Erfolg mit ihren kosmetischen Artikeln. Trost, Hilfe und Unterstützung findet Clara zu jeder Zeit bei ihren Freundinnen Josephine und Liselotte, deren Freundschaft trotz großer Entfernungen aus einem festen Band geknüpft ist. Leider hat Clara Recht mit ihrer Aussage „Was die Liebe angeht, bin ich leider völlig untalentiert“ denn bei der Auswahl der Männer in ihrem Leben hat sie ein schlechtes Händchen. Da sie aber aus ihrer 1. Ehe gelernt hat, begibt sie sich nicht mehr vollkommen in die Hand eines Mannes, sie behält immer ihre Eigenständigkeit – zum Glück. Roberto, der Haar-Händler aus Elva, spielt eine große Rolle in Claras Leben. Welche genau das ist, dass verrate ich an dieser Stelle nicht. Nur so viel – Clara findet nicht nur neue, gute und zuverlässige Freunde sondern am Ende auch ihre große Liebe und das fühlt sich sogar für den Leser so was von gut an. Wie eingangs schon beschrieben, ist der Schreibstil angenehm und ich hatte sofort ein heimeliges Gefühl und konnte vollkommen in die Geschichte eintauchen. Alle Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Aber Clara, auf der das Hauptaugenmerk dieses Buches liegt, macht eine wirklich enorme Entwicklung durch. Und das durchweg zum Positiven obwohl sie viele Rückschläge hinnehmen muss. Wer Bücher über couragierte Frauen mag, der findet in dieser Trilogie ganz sicher was er sucht.

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Clara erkämpft sich ihren Weg
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 17.05.2015

"Bella Clara" ist wohl der letzte Teil einer "Jahrhundertwindtrilogie" um drei Freundinnen, die sich alle Ende des 19 Jh. / Anfang des 20 Jh. ihren Weg und ihre Träume erkämpfen müssen. Die ersten beiden Romane kenne ich nicht, aber auch so ist es ein in sich abgeschlossener Roman, den... "Bella Clara" ist wohl der letzte Teil einer "Jahrhundertwindtrilogie" um drei Freundinnen, die sich alle Ende des 19 Jh. / Anfang des 20 Jh. ihren Weg und ihre Träume erkämpfen müssen. Die ersten beiden Romane kenne ich nicht, aber auch so ist es ein in sich abgeschlossener Roman, den man gut einzeln lesen kann. Es gibt nur verschiedene kurze Rückblenden / Erinnerungen, die auf die Vorgängerbände verweisen. 1906 wagt es Clara, eine junge Frau Mitte 30, sich von ihrem Ehemann scheiden zu lassen und verliert dadurch nicht nur ihr gesellschaftliches Ansehen, sondern auch das Sorgerecht für ihre 2 kleinen Kinder. In Berlin versucht sie verzweifelt den Stempel der geschiedenen Frau loszuwerden und sich eine berufliche Existenz aufzubauen. Allerdings werden ihr hier nur Steine in den Weg gelegt und so versucht sie am Bodenseeeinen kompletten Neuanfang. Dort kennt niemand ihre Geschichte und so schafft sie es hier sich mit Ausdauer und einem guten "Riecher" sich eine neue Existenz aufzubauen. Anstelle der geplanten Apotheke, eröffnet sich zunächst mit einer Freundin zusammen ein Schönheitssalon mit selbst entwickelten Produkten. Der Erfolg gibt ihr bald recht und nach und nach kommen weitere Salons und immer neue Produkte dazu. So erkämpft sich Clara immer mehr ihren eigenen Weg, auf dem sie immer auf ihre alten und neue Freundinnen zählen kann. Nur in der Liebe scheint sie kein so glückliches Händchen zu haben, denn auch die 2. Ehe wird nicht wirklich glücklich. Aber auch da lässt sich Clara nicht unterkriegen und geht zielstrebig ihren Weg zum eigenen Glück. Wenn man sich mal verdeutlicht, dass Frauen vor gut 100 Jahren noch so um eine eigene berufliche Karriere kämpfen ist es umso erstaunlicher, dass Frauen wie Clara so ihren eigenen Weg gegangen sind. Der Roman entführte mich beim Lesen nicht nur an den Bodensee, sondern ich hätte das ein oder andere Mal gerne auch so ein Schönheitsprogramm erleben wollen. Auch wenn ich normaler nicht so gerne historische Romane lese, hat mich dieser Roman vollkommen überzeugt und in seinen Bann gezogen.

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Packender Frauenroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Arbon am 19.04.2015

Bella Clara ist der dritte Teil einer Trilogie , kann aber auch ohne die beiden ersten Teile gelesen werden. In jedem Band geht es um das Schicksal einer der drei Freundinnen, Josefine, Isabelle und Clara. Schon zu Beginn packt die Geschichte, die in einem Gerichtssaal stattfindet. Clara wird des Ehebruchs bezichtigt... Bella Clara ist der dritte Teil einer Trilogie , kann aber auch ohne die beiden ersten Teile gelesen werden. In jedem Band geht es um das Schicksal einer der drei Freundinnen, Josefine, Isabelle und Clara. Schon zu Beginn packt die Geschichte, die in einem Gerichtssaal stattfindet. Clara wird des Ehebruchs bezichtigt obwohl sie das Opfer ist, nämlich das Opfer eines jähzornigen und gewalttätigen Mannes. Die Anklage auf Ehebruch ist für Clara die einzige Chance aus dieser Ehe auszubrechen, allerdings mit schweren Folgen, denn sie verliert nicht nur das Sorgerecht für ihre beiden Kinder und das Erbe ihrer Eltern, sondern auch Würde und Ehre. Nur ihre beiden Freundinnen stehen ihr mit Rat und Tat beiseite. Weil es ihr unmöglich gemacht wird in Berlin Arbeit zu finden, zieht sie schweren Herzens nach Meersburg um dort ein neues Leben zu beginnen. Als Apothekerstochter hat sie Ahnung von der Seifen- und Creme-Herstellung und baut sich mit diesem Wissen und viel Glück, eine neue Existenz auf. Doch auch Intrigen und Täuschungen , Höhen und Tiefen bleiben nicht aus und somit bleibt die Geschichte spannend bis zum Schluss. Der ganze Werdegang von der ersten Creme bis zur Schönheitsfabrik wird ausführlich und spannend beschrieben. In diesem Roman wird man entführt in die Welt der Düfte, der Cremes und Wässerchen. Ein Frauenschicksal , das sehr liebevoll und packend erzählt wird, so dass man in die Geschichte eintaucht und hautnah miterlebt welche Probleme Clara bewältigen muss und mit welcher Kraft und Stärke sie das alles meistert. In einer Zeit, in der Frauen noch nicht emanzipiert waren und alles hart erkämpfen mussten. Alles in allem ein sehr kurzweiliges Buch mit gutem Hintergrundwissen . Ich kann dieses Buch jedem der gerne historische Frauenromane liest ,wärmstens empfehlen.

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Clara läßt sich scheiden und verliert alles ...
von Gertie Gold aus Wien am 06.04.2015

Mit „Bella Clara“ endet die „Jahrhundertwind-Trilogie“ um die Freundinnen Josefine, Isabelle und eben Clara. Es ist nicht nötig, die beiden anderen Bücher, „Solange die Welt noch schläft“ (Bd. 1) und „Die Champagnerkönigin“ (Bd.2) zu kennen, da jeder der drei Roman für sich allein stehen kann. Hilfreich ist es trotzdem. Dieses... Mit „Bella Clara“ endet die „Jahrhundertwind-Trilogie“ um die Freundinnen Josefine, Isabelle und eben Clara. Es ist nicht nötig, die beiden anderen Bücher, „Solange die Welt noch schläft“ (Bd. 1) und „Die Champagnerkönigin“ (Bd.2) zu kennen, da jeder der drei Roman für sich allein stehen kann. Hilfreich ist es trotzdem. Dieses Buch ist Clara und allen jenen Frauen gewidmet, die sich von ihren gewalttätigen Männern trennen und sich scheiden ließen. In dieser Zeit (Anfang des 20. Jahrhunderts) ist eine Scheidung nur unter schwierigsten Bedingungen möglich. Clara verliert alles, ihre Kinder, ihr Erbe und ihre Reputation. Die Berliner Gesellschaft ächtete sie. Wie weg von Berlin, nämlich am Bodensee baut sie sich eine neue Existenz auf. Petra Durst-Benning schildert den Werdegang von der ersten Creme bis zur Schönheitsfabrik ausführlich und spannend. Sie entführt uns in die Welt der Düfte und Cremes. Die Autorin erzählt eine Geschichte, die ein bisschen an die Gründung von „Marbert“ von Margarethe Sendler und Bertha Roeber erinnert. Auch ein bisserl Elizabeth Arden ist darin verpackt.. Dennoch versprüht der Roman „ein abgerundetes Bouquet“ wie es in einem gut komponiertem Parfum sein soll. Alles in allem ein sehr kurzweiliges Buch mit gut recherchiertem Hintergrundwissen – empfehlenswert!

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Perfekt
von PMelittaM aus Köln am 03.04.2015

Berlin 1906: Clara Gropius hält es bei ihrem gewalttätigen Ehemann nicht mehr aus, sie lässt sich scheiden. Dafür muss sie allerdings die Schuld am Scheitern der Ehe auf sich nehmen und verliert so nicht nur ihr Erbe an der Apotheke ihrer Eltern sondern auch die Kinder, noch nicht einmal... Berlin 1906: Clara Gropius hält es bei ihrem gewalttätigen Ehemann nicht mehr aus, sie lässt sich scheiden. Dafür muss sie allerdings die Schuld am Scheitern der Ehe auf sich nehmen und verliert so nicht nur ihr Erbe an der Apotheke ihrer Eltern sondern auch die Kinder, noch nicht einmal ein Besuchsrecht räumt man ihr ein. Gut, dass sie gute Freundinnen hat, die ihr schließlich auch eine Stellung in Meersburg am Bodensee verschaffen. Dort gelingt es ihr schließlich, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen und sich mit viel Kraft, Kreativität und Können eine eigene Existenz aufzubauen. Dieser Roman ist der Abschluss der Jahrhundertwind-Trilogie, man kann ihn aber sehr gut auch lesen und verstehen, wenn man die beiden Vorgänger, so wie ich, nicht kennt. Allerdings sollte man darauf gefasst sein, dass die Wunschliste um diese beiden Romane wachsen wird. Schon zu Beginn gelingt es der Autorin perfekt, die Atmosphäre im Gerichtssaal einzufangen und auch im weiteren Verlauf erzählt sie atmosphärisch dicht. Zudem hat sie interessante, authentisch wirkende Charaktere geschaffen, die der Leser gut kennen lernt und die nachvollziehbare Entwicklungen durchlaufen. Die Geschichte ist interessant und spannend, besonders gut gefällt mir, wie sie in den historischen, vor allem gesellschaftlichen und technischen, Kontext eingebettet wurde, hier hat die Autorin gut recherchiert. Sehr interessant finde ich auch die italienischen Haareinkäufer, deren Erwähnung mich auch direkt dazu brachten, selbst zu recherchieren, so etwas liebe ich an historischen Romanen besonders: Wenn ich dazu lernen kann. Auch sehr schön ist die Erwähnung bzw. das Auftreten diverser historischer Persönlichkeiten und das Nachwort, in dem die Autorin, wenn auch nur kurz, auf reale Hintergründe eingeht und z. B. einen Kunstkniff klar stellt, auch das gehört für mich in einen guten historischen Roman. Der Roman hat eine Botschaft, die Mut macht und zeigt, dass auch manchmal aus Unglück Glück erwachsen kann. Es ist der erste, den ich von Petra Durst-Benning gelesen habe und er hat mich restlos überzeugt. Ich werde auf jeden Fall weitere Romane der Autorin lesen, natürlich auch die beiden anderen Bände der Trilogie und bin gespannt, ob sie mich ähnlich begeistern werden. Diesen Roman kann ich uneingeschränkt empfehlen, Petra Durst-Benning erzählt die Geschichte einer starken und patenten Frau, die es schafft, auf eigenen Füßen zu stehen ohne Schmalz und Kitsch, nachvollziehbar und gut recherchiert, fängt die Atmosphäre der Zeit ein, erstellt interessante Charaktere und eine spannende Geschichte. Zugreifen!

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Ein wahrer Wirbelsturm
von zauberblume am 25.03.2015

Mit „Bella Clara“ sind wir nur leider bei Band 3 der Trilogie „Jahrhundertwind“ angekommen. Die Autorin Petra Durst-Benning hat uns wieder atemberaubende historische Romane beschert. In jedem Band wird das Leben einer der drei Freundinnen beschrieben, ihre Wünsche, ihre Träume und ihre Sehnsüchte. Josefine, Isabelle und Clara. Alle drei jungen Frauen... Mit „Bella Clara“ sind wir nur leider bei Band 3 der Trilogie „Jahrhundertwind“ angekommen. Die Autorin Petra Durst-Benning hat uns wieder atemberaubende historische Romane beschert. In jedem Band wird das Leben einer der drei Freundinnen beschrieben, ihre Wünsche, ihre Träume und ihre Sehnsüchte. Josefine, Isabelle und Clara. Alle drei jungen Frauen haben Wünsche, die sie sich erfüllen wollen. In dem dritten Band dürfen wir nun Clara kennenlernen und lange Zeit auf ihrem Lebensweg begleiten. Die Geschichte beginnt in Berlin. Clara Gropius ist mit einem Arzt verheiratet und hat zwei Kinder. Doch sie kann die Herrschsucht ihres Mannes nicht mehr ertragen und lässt sich scheiden. Zur damaligen Zeit, im Jahr 1906, kein leichtes Unterfangen. Bei der Scheidung verliert sie alles, ihre Kinder – sie bekommt kein Sorgerecht. Auch das Erbe ihrer Eltern eine Apotheke fällt an ihren Mann. Sie will sich in Berlin eine Arbeit suchen, doch als geschiedene Frau haftet ihr ein Makel an. Gut, dass sie ihre Freundinnen Isabelle und Josefine hat, die ihr zur Seite stehen. Schließlich zieht Clara an den Bodensee. Sie hält an ihren Träumen fest und baut sich dort ein neues Leben auf. Mit einer selbstgemachten Creme beginnt es und ihre Schönheitsrezepte finden großen Anklang. Sie eröffnet den ersten Schönheitssalon. Clara baut sich ein richtiges Imperium auf. Doch zu keinem Zeitpunkt trösten sie Erfolg, Ruhm und die Aufmerksamkeit der Männer sie über den großen Verlust in ihrem Leben hinweg: Clara seht sich nach ihren Kindern. Die Geschichte war nicht nur ein Jahrhundertwind, sie hat mich wie ein Wirbelsturm mitgerissen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach Wahnsinn. Man wird sofort in den Bann der Geschichte gezogen und sie lässt den Leser nicht mehr los. Es ist spannend, gefühlvoll einfach unbeschreiblich. Ich war bei Clara in Berlin, habe ihren schrecklichen Mann miterlebt. Habe sie bewundert, als sie die Scheidung durchgesetzt hat. Und zur damaligen Zeit wurde sie ja richtig geachtet und die Wahrheit hätte wahrscheinlich niemand geglaubt. Der Umzug an den Bodensee war die richtige Entscheidung. Wenn ich die Augen schließe, wandle ich auch durch Meersburg. (war schon zweimal im Urlaub am Bodensee und von Meersburg waren wir jedesmal beigeistert) Auch herrscht hier eine besondere Atmosphäre, der man sich nicht entziehen kann. Besonders gefällt mir auch, dass es in allen drei Bänden Geschichten von Frauen sind, die in die Männerdomäne einbrechen. Auch wenn dies oft aus purer Not heraus geschieht. Wir stehen hier an der Schwelle zu modernen Zeit. Clara, Josefine und Isabelle haben alle ihren Teil dazu beigetragen. Ein traumhaftes Cover mit einem atemberaubenden Ausblick auf den Bodensee. Clara in einem wunderschönen Kleid , in der Farbe ihrer Bel Etage. Ein glänzender Abschluss für diese traumhafte Triologie, die ich nur bestens empfehlen kann. Sie werden ihre Freude beim Lesen haben. Selbstverständlich ergebe ich 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein).

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Das Ende der Jahrhunderwindtrilogie
von einer Kundin/einem Kunden am 02.01.2016

Nun ist die Geschichte um drei starke Frauen beendet. Ich habe alle drei Bände mit großer Begeisterung gelesen. In diesem Buch steht Clara Gropius im Mittelpunkt. Clara, Tochter eines Apothekers, ist mit dem Frauenarzt Doktor Gropius verheiratet. Sie ist die Mutter zweier Kinder . Nach außen hin stellt sich eine... Nun ist die Geschichte um drei starke Frauen beendet. Ich habe alle drei Bände mit großer Begeisterung gelesen. In diesem Buch steht Clara Gropius im Mittelpunkt. Clara, Tochter eines Apothekers, ist mit dem Frauenarzt Doktor Gropius verheiratet. Sie ist die Mutter zweier Kinder . Nach außen hin stellt sich eine glückliche Ehe dar,die Wahrheit sieht jedoch anders aus.Ihr Mann schlägt sie und nimmt ihr nach und nach jedes Selbstbewusstsein. In der damaligen Zeit ist eine Scheidung nur schwer möglich. Clara bezichtigt sich selbst des Ehebruchs , um ihrer Ehe zu entkommen . Allerdings verliert sie dadurch auch das Sorgerecht für ihre Kinder, nicht einmal ein Besuchsrecht wird ihr zugesprochen. Ebenso wird ihr Erbteil aus der Apotheke ihres Vaters ihrem Mann zugesprochen,eine für die heutige Zeit kaum vorstellbare Rechtsprechung. Doch Clara gibt nicht auf . Da sie in Berlin gebrandmarkt ist und keine Arbeit erhält, zieht sie zu ihrer Freundin Lilo nach. Meersburg an den Bodensee. Sie bekommt eine Anstellung in der Apotheke der Familie Weingarten. Da Sie Ihrem Vater immer gerne bei der Arbeit über die Schulter geschaut hat, erfüllt sie sich nach und nach ihren Jugendtraum. Mit Unterstützung ihrer neugewonnenen Freundin Therese und ihres Arbeitgebers entwickelt sie eine Pflegeserie ,speziell für Frauen. Was ganz klein beginnt, entwickelt sich bald zu einem Riesenerfolg. Clara könnte zufrieden sein, wäre da nicht die Sehnsucht nach ihren Kindern. Ihre Freundin Josefine, die nach wie vor in Berlin lebt, bekommt über die zweite Frau ihres Exmannes , Kontakt zu Claras Kindern. Per Brief lässt Josefine Clara am Leben ihrer Kinder teilnehmen. Auch mit einem neuen Mann ist ihr kein Glück beschieden. Auch beruflich muß sie einige Nackenschläge hinnehmen. Lediglich mit der Hilfe ihrer Freundinnen meistert Clara ihr Schicksal. Wie die Geschichte ausgeht, will ich natürlich nicht verraten. Ich gebe eine Leseempfehlung für diesen Roman ab. Es wäre von Vorteil die beiden Vorgängerbücher ,"Die Champagnerkönigin "und "Solange die Welt schläft " zu kennen , da diese Geschichte hierauf aufbaut. Buchtitel: Bella Clara

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Bella Clara
von raschke64 aus Dresden am 03.08.2015

Clara lebt in Berlin mit Mann und 2 Kindern. Ihr Mann ist Arzt und mehr als dominant. Die Ehe ist lieblos und Clara wird geschlagen. Endlich rafft sie sich auf und engagiert einen Schauspieler als ihren Liebhaber und erreicht so die Scheidung. Allerdings verliert sie nicht nur ihre beiden... Clara lebt in Berlin mit Mann und 2 Kindern. Ihr Mann ist Arzt und mehr als dominant. Die Ehe ist lieblos und Clara wird geschlagen. Endlich rafft sie sich auf und engagiert einen Schauspieler als ihren Liebhaber und erreicht so die Scheidung. Allerdings verliert sie nicht nur ihre beiden Kindern, sondern auch das von ihren Eltern geerbte Haus. Ihr Mann verbietet ihr sogar den Besuch der Kinder. Clara versucht, in Berlin Arbeit als Apothekenhelferin zu finden. Doch es ist aussichtslos. Erst als sie nach Meersburg an den Bodensee kommt, geht es aufwärts. Zuerst finde sie Arbeit in einer Apotheke, später eröffnet sie sogar einen eigenen Laden für Kosmetik. Und so geht es Stück für Stück aufwärts. „Bella Clara“ ist der 3. Teil der Geschichten um Frauen Anfang des 20. Jahrhunderts. Ich kenne beide Vorgängerbände nicht, trotzdem war es kein Problem, dem Geschehen im Buch zu folgen. Es ist gut beschrieben, welch wenigen Rechte die Frauen zu dieser Zeit hatten – privat wie beruflich. Und wie es immer mehr Frauen trotzdem schaffen, sich etwas eigenes aufzubauen. Das Buch ist gut lesbar, der Stil ist relativ einfach, viele Dinge sind vorhersehbar. Wunderbar beschrieben ist die Landschaft am Bodensee und vor allem Meersburg. Alles in allem eine gute Unterhaltung, nebenbei wird viel Wissenswertes über die Anfänge der Kosmetik(industrie) vermittelt und auch über die Anfänge der Emanzipation der Frau, verpackt in einem fiktiven Roman. Bedauert habe ich nur die Covergestaltung – warum hat man hier nicht die Stadt Meersburg am Bodensee genommen?

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Gute Unterhaltung und interessante Einblicke
von Angela.Bücherwurm aus Wülfrath am 02.04.2015

" Bella Clara " ist der dritte Teil der Jahrhundertwindtrilogie von Petra Durst-Benning ( Band 1 : Solang die Welt noch schläft , Band 2 : Die Champagnerkönigin ). In allen drei Bänden geht es um drei junge Frauen und die tiefe Freundschaft, die sie im ausgehenden 19. Jahrhundert... " Bella Clara " ist der dritte Teil der Jahrhundertwindtrilogie von Petra Durst-Benning ( Band 1 : Solang die Welt noch schläft , Band 2 : Die Champagnerkönigin ). In allen drei Bänden geht es um drei junge Frauen und die tiefe Freundschaft, die sie im ausgehenden 19. Jahrhundert bzw. zu Beginn des 20. Jahrhundert verbindet. Dabei ist jeder Band immer speziell einer dieser starken Frauen gewidmet, sodass man die Bücher auch sehr gut unabhängig voneinander lesen kann. In diesem dritten Buch geht es nun, wie der Titel schon verrät, vordergründig um die Geschicke von Clara. Dabei setzt die Geschichte zeitmäßig fortlaufend, d.h. nach dem Geschehen aus Band 2 an. Clara, Tochter eines Berliner Apothekers, ist in einer unglücklichen, gewalttätigen Ehe gefangen. Da man als Frau im Jahre 1906 so gut wie keine Aussicht auf eine Scheidung hat, inszeniert sie einen Grund, der ihren Mann dazu zwingt, die Scheidung von sich aus einzureichen. Dies fordert von Clara jedoch einen hohen Preis : die Ächtung der Berliner Gesellschaft, den Verlust allen Besitzes und - für sie kaum zu ertragen - sie verliert das Recht, ihre Kinder zu sehen. Dennoch nimmt sie ihren neuen Lebnsweg unterstützt von ihren Freundinnen in Angriff. Sie will alles dafür tun, eines Tages ihre Kinder wieder umarmen zu dürfen. Clara begibt sich nach Meersburg am Bodensee und baut sich dort Schritt für Schritt eine neue Existenz auf. Sie entwickelt Seifen, Cremes und andere Produkte für die Schönheitspflege der Frauen. Der Erfolg stellt sich schnell ein. Sie eröffnet die ersten Schönheitssalons und gründet eine Manufaktur. Sie lernt den Italiener Stefano kennen und lieben, heiratet ihn sogar. Ihr Glück scheint perfekt, wenn auch endlich die Kinder wieder zu ihr kommen dürften. Doch bald kommen nicht nur den Freundinnen Zweifel an den lauteren Absichten Stefanos. Gerät Claras Welt abermals ins Wanken? Oder gelingt es ihr diesmal, sich zu behaupten? Auch dieser dritte Teil zeigt auf unterhaltsame Weise erneut auf, mit welchen Problemen die Frauen seinerzeit zu kämpfen hatten, was ihnen alles verwehrt war und für welche Rechte und Freiheiten sie kämpfen mussten. Dinge, die für uns heute selbstverständlich sind . Clara, ein stellenweise etwas zaghafter und naiver Charakter, entpuppt sich dabei letztendlich auch als eine sehr starke und auf ihre Weise kämpferische Frau, getragen von ihren alten und neuen Freunden. Der Schreibstil der Autorin ist ansprechend und im großen und ganzen sehr lebendig, sodass man den Wind, der durch das Jahrhundert weht und große Änderungen mit sich bringt, deutlich spürt. Auch die Spannung wird größtenteils aufrechterhalten, wenn auch für den Leser - nicht aber für Clara - schnell ersichtlich ist, was auf diese couragierte Frau zukommt, insbesondere in Hinblick auf ihren zweiten Ehemann Stefano. Nur an einigen wenigen Stellen, besonders in der Mitte des Romans, hätte ich mir etwas kürzere Ausführungen und Beschreibungen gewünscht. Aufgelockert wird die Geschichte immer mal wieder durch Ausschnitte des Briefwechsels zwischen Clara und ihren Freundinnen. Es hat mir gefallen, dass so auch immer der Kontakt mit Josephine und Isabella aus den Vorbänden aufrecht erhalten wurde. Für unwahrscheinlich halte ich jedoch das Verhalten von Claras erstem Mann Gropius. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass aus einem egozentrischen, gewalttätigen Mann in zweiter Ehe ein liebevoller, nachgiebiger, beinahe schon sanfter Partner wird. Dieser Teil wirkte auf mich irgendwie doch arg konstruiert und unecht. Dennoch bietet der Roman interessante Einblicke in eine vergangene Zeit und hat mich insgesamt gut unterhalten.

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