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Bella Germania

Roman

(17)
»Eine packende Geschichte – und wunderschön erzählt.« Jan WeilerDaniel Specks Roman »Bella Germania« ist eine große deutsch-italienische Familiengeschichte in drei Generationen – voller Zeitkolorit, dramatischer Wendungen und großer Gefühle. »Er reichte mir ein altes Foto. Ein junges Paar vor dem Mailänder Dom. Die Frau hatte schwarze Haare und sah aus wie ich. Es war, als blickte ich direkt in einen Spiegel. ›Das ist Giulietta‹, sagte er, ›deine Großmutter.‹«München, 2014: Die Modedesignerin Julia ist kurz vor dem ganz großen Durchbruch. Als plötzlich ein Mann namens Vincent vor ihr steht, der behauptet, er sei ihr Großvater, gerät ihre Welt aus den Fugen. Mailand, 1954: Der junge Vincent fährt von München über den Brenner nach Mailand, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verfällt dem Charme Italiens, und er begegnet Giulietta. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch sie ist einem anderen versprochen.Eine tragische Liebe nimmt ihren Lauf, die auch Jahrzehnte später noch das Leben von Julia völlig verändern wird.»Daniel Speck nimmt uns mit auf eine lange Reise durch Italien und Deutschland. Und nach wenigen Seiten will man nicht mehr aussteigen.« Jan Weiler
Rezension
Marion Hirsch, Literatur-Expertin Thalia:
"Dies ist ein hochaktuelles Buch und es hat mich tief bewegt. Mein Blick auf Deutschland und all seine Einwanderer der vergangenen Jahrzehnte hat sich dadurch verändert. Daniel Speck, der mit Drehbüchern zu Filmen wie „Maria, ihm schmeckt's nicht“ oder „Meine verrückte türkische Hochzeit“ bekannt wurde, erzählt in seinem ersten Roman „Bella Germania“ die Geschichte von drei Generationen einer italienisch-deutschen Familie. Im Mittelpunkt stehen die aufstrebende Modedesignerin Julia und ein Mann namens Vincent, der plötzlich bei ihr auftaucht und behauptet, ihr Großvater zu sein. Julia erfährt eine ihr unbekannte Geschichte, die im Italien der 1950er-Jahre beginnt und bis in die Gegenwart reicht. Wie verändern uns solche Geschichten? - Das ist die Leitfrage dieses ganz wunderbaren Buches, das mir unter die Haut und ans Herz gegangen ist. Speck ist zweifelsohne ein wirklicher Volltreffer gelungen."
Portrait

Daniel Speck ist erfolgreicher Drehbuchautor und Dozent an Filmhochschulen in Deutschland und Italien. Er studierte Filmgeschichte in München und in Rom, wo er mehrere Jahre lebte. Er verfasste die Drehbücher zu ›Maria, ihm schmeckt’s nicht‹ und ›Antonio, ihm schmeckt´s nicht‹ von Jan Weiler, sowie ›Zimtstern und Halbmond‹. Für ›Meine verrückte türkische Hochzeit‹ erhielt er den Grimme-Preis und den Bayerischen Fernsehpreis.
›Bella Germania‹ ist sein erster Roman.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 624
Erscheinungsdatum 28.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-29596-8
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 216/134/48 mm
Gewicht 652
Auflage 8
Verkaufsrang 50
Buch (Paperback)
14,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Daniel Speck hat eine deutsch-italienische Familiengeschichte geschrieben, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann.
Ein Blick, eine Entscheidung und es verändert das Leben aller, über Generationen hinweg.
Lebendig, emotional und sehr tiefgründig.
Daniel Speck hat eine deutsch-italienische Familiengeschichte geschrieben, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann.
Ein Blick, eine Entscheidung und es verändert das Leben aller, über Generationen hinweg.
Lebendig, emotional und sehr tiefgründig.

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Die Zeit des Wirtschaftswunders und die nachfolgenden Jahrzehnte bilden den Hintergrund für diese abwechslungsreiche deutsch-italienische Familiengeschichte.
Vincent verliebt sich 1955 als junger Ingenieur in Mailand in Giulietta, seine Dolmetscherin. Leider ist sie jemand anderem versprochen... .
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Ein fesselnder Familienroman zwischen Italien und Deutschland! Ein Mädchen, das ihren Vater kennenlernen möchte und eine Vergangenheit in den 50er Jahren. Einfach großartig!!! Ein fesselnder Familienroman zwischen Italien und Deutschland! Ein Mädchen, das ihren Vater kennenlernen möchte und eine Vergangenheit in den 50er Jahren. Einfach großartig!!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Absolut lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Spelle am 25.11.2016

Daniel Speck hat ein wundervolles Buch geschrieben - ausgesprochen spannend, voller Leben und er hat mit seiner Geschichte auch ein Stück deutscher Entwicklungsgeschichte beschrieben, die vielen heute gar nicht mehr präsent ist. Vieles, was in der heutigen Zeit selbstverständlich für uns ist, war in den 60er und 70er Jahren... Daniel Speck hat ein wundervolles Buch geschrieben - ausgesprochen spannend, voller Leben und er hat mit seiner Geschichte auch ein Stück deutscher Entwicklungsgeschichte beschrieben, die vielen heute gar nicht mehr präsent ist. Vieles, was in der heutigen Zeit selbstverständlich für uns ist, war in den 60er und 70er Jahren neu und in Deutschland unbekannt bzw. ungewöhnlich. Daniel Speck bindet das alles in seine Geschichte mit ein, die von einer großen Liebe erzählt, aber auch von Enttäuschungen, Verpflichtungen, Zwängen. Absolut lesenswert.

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1 0
Jeder Superlativ wäre eine Untertreibung...
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 24.09.2016

Tja, eigentlich fehlen mir die Worte. Ich kann nur sagen, ich habe bis vor diesem Buch nur Sachbücher über "nützliche" Gebiete gelesen oder welche, die mit meinem Beruf zu tun hatten, denn da könne man was Brauchbares lernen, war meine Argumentation. Denn das, was da drin steht, habe nichts mit... Tja, eigentlich fehlen mir die Worte. Ich kann nur sagen, ich habe bis vor diesem Buch nur Sachbücher über "nützliche" Gebiete gelesen oder welche, die mit meinem Beruf zu tun hatten, denn da könne man was Brauchbares lernen, war meine Argumentation. Denn das, was da drin steht, habe nichts mit reelen Erfahrungen oder Erkenntnissen zu tun. Nun war ich mit meiner Tochter und meinem Enkelkind im Urlaub. Und da hatte ich festgestellt, daß meine Tochter ganz gespannt in eben diesem Buch las und es nicht weglegen konnte. Auf meine Frage hin erzählte sie mir wie schön und spannend dieses Buch wäre. Ich entschloß mich dazu, ein paar Seiten probehalber zu lesen. Tja, es blieb nicht nur bei den paar Seiten. Ich habe es nur beim Schwimmen, Essen und schlafen weggelegt. Es ist irrsinnig spannend, schon mal von der Geschichte her. Dann enthält es mehrere wunderschöne Liebesgeschichten bzw. -Beziehungen und deren Entwicklung über das ganze Leben. Es wird über die unterschiedlichen Lebensauffassungen der Deutschen und der Südländer, in diesem Fall von Sizilianern und deren Unterschied zu den Norditalienern, speziell den Milanesen dermassen differenziert erzählt, daß man denken könnte, man hätte ein gutes Sachbuch vor sich, mit dem Unterschied der wunderschönen, gefühlvollen Sprache, die dabei verwendet wird. Ich kann mir übrigens kein Sachbuch vorstellen, das so gut die Problematik der Migration aus dem Blickwinkel der Migranten selbst sieht. Man versteht unweigerlich, was die Migranten (eigentlich Gastarbeiter) gefühlt haben und fühlen. Ein Satz eines Migranten wie z.B. "die Heimat ist der Ort, in dem man sich gerade nicht befindet" ist eine beeindruckende Sichtweise, auf die man erst mal kommen muß, sie so genial zu formulieren. Man versucht normalerweise, generell eines der beiden Länder zu nennen, unabhängig vom aktuellen Aufenthaltsort. Also, mein Fazit lautet: unbedingt lesen! Sonst hat man im Leben was verpasst...

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1 0
Lebendig, emotional und sehr tiefgründig
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 10.10.2016

Daniel Speck hat hier eine wundervolle italienisch-deutsche Familiengeschichte auf das Papier gebracht, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Das ganze beginnt in den 50er Jahren und reicht bis in die Gegenwart. Da begegnen sich Giulietta und Vincent. Eine Begegnung die ihr Leben und das ihrer Nachfahren ändern soll. Liebe. Gibt... Daniel Speck hat hier eine wundervolle italienisch-deutsche Familiengeschichte auf das Papier gebracht, wie ich es so noch nicht gelesen habe. Das ganze beginnt in den 50er Jahren und reicht bis in die Gegenwart. Da begegnen sich Giulietta und Vincent. Eine Begegnung die ihr Leben und das ihrer Nachfahren ändern soll. Liebe. Gibt es sie oder ist es ein Trugbild? Ist es besser mit dem Kopf oder dem Herzen zu entscheiden? Vor dieser Frage stehen tagtäglich viele Menschen und viele treffen für sich die richtige Entscheidung. Es beginnt so traumhaft und leidenschaftlich, das man meint man müsste den Atem anhalten. Ein erster Blick, eine Verbindung und man möchte nie mehr ohne den anderen sein. Doch dann passieren unvorhergesehene Dinge und zwingen uns zum Handeln. Doch trifft man die richtige Entscheidung? Kann man ermessen, was das für Konsequenzen nach sich zieht? Giuletta war mir anfangs etwas unnahbar, doch ihre Geschichte hat mich fasziniert. Sie ist sympathisch, leidenschaftlich in dem was sie tut und sie tut alles für ihre Lieben. Notfalls auch ohne auf sich selbst Rücksicht zu nehmen. Ich muss ganz ehrlich sagen, hier werden uns verschiedene Schicksale erzählt, die wirklich unheimlich interessant sind. Das ganze erstreckt sich dabei über 3 Generationen. Ich hab mich anfangs immer schwer damit getan, mich auf die Personen einzulassen. Der erste Eindruck war stets sehr unterkühlt und unnahbar. Doch je mehr ich sie und ihre Geschichten kennenlernte, umso mehr zogen sie mich in den Bann. Dabei kann ich gar nicht sagen welche mich am meisten berührt hat. Aber was sehr deutlich hervorsticht, jedes Schicksal ist von viel Traurigkeit und Sehnsucht durchzogen. Es hat mir jedes einzelne Mal das Herz zugeschnürt, als ich an ihren Leben anteilnahm. Ich hätte so oft gerne eingegriffen, einfach weil es mich so geschmerzt hat zu erleben, was sie durchmachen mussten. Dabei habe ich mich jedesmal gefragt, warum ,wieso und weshalb. Es sind verschlungene Wege die sich hier kreuzen und auf verhängnisvolle Weise aufeinandertreffen. Eine Entscheidung, ein klitzekleiner Augenblick und schon sind alle Karten neu gemischt. Gut oder schlecht? Das musste ich herausfinden. Was ich traf war Traurigkeit, Liebe, Vertrauen und eine Verbindung die über Generationen hinweg existierte. Was mir unheimlich gut gefallen hat, war die italienische und die deutsche Kultur. Sie wurde so lebendig eingebracht, das man dachte, man würde es leibhaftig erleben. Autos und Mode spielen hier eine sehr goße Rolle. Ebenso geht es auch darum seine Träume zu verwirklichen und einfach zu leben und sich selbst nicht aufzugeben. Ob das auch gelingt, bleibt abzuwarten. Aber es geht auch darum, daß nie etwas so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Träume die so leicht platzen können, verpasste Chancen und Gelegenheiten und Entscheidungen, die unsere Entwicklung auf dramatische Art und Weise ineine andere Richtung lenken. Vor allem die Entwicklung der Charaktere habe ich dabei verfolgt, die mir wirklich gut gefallen hat. Aber uns wird hier auch sehr gut aufgezeigt, wie schwer es für ausländische war, hier Fuß zu fassen und das auf sehr eindringliche und gefühlvolle Art und Weise. Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen, auch wenn sich mitunter ein paar Längen eingeschlichen haben. Teilweise empfand ich ihn als etwas drückend und einfach unheimlich emotional, was aber sehr gut zum Gesamtgeschehen passt. Er berührt einfach auf eine sehr eindringliche Art und Weise und ja , er lässt auch über das eigene Leben nachdenken. Ein Roman voller Facetten des Lebens und der Charaktere und Wendungen , die mich wirklich überrascht haben. Wirklich ein ganz besonderer Roman voler Tiefe und Details und sehr authentischen Charakteren. Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, je nachdem wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Z.b. die von Vinzenco, Giovanni und Giuletta. Alle Charaktere sind sehr tiefgründig, ausdrucksstark und sehr authentisch gehalten. Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet. Das Buch ist in 3 Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten. Der Schreibstil ist fließend und mitreißend gehalten. Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches. Fazit: Hier wurde eine deutsch-italienische Familiengeschichte geschrieben, wie sie nur das Leben selbst schreiben kann. Ein Blick, eine Entscheidung und es verändert das Leben aller, über Generationen hinweg. Lebendig, emotional und sehr tiefgründig. Traurig, facettenreich und voller Wendungen. Ein Roman der durch seine Art unheimlich berührend ist. Wer Familengeschichten mag, sollte hier unbedingt zugreifen. Ich empfehle es gern weiter.

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Ein Lesehighlight
von Mercado am 22.09.2016

München 2014: Es beginnt mit Julia, Modedesignerin, die in Mailand endlich ihren Durchbruch geschafft hat. Doch nach der Show steht ein älterer Mann plötzlich vor ihr, der behauptet, ihr Großvater zu sein. Er heißt Vincent und bittet sie, ihr zu helfen, einen Brief an seinen Sohn Vincenzo zu übergeben... München 2014: Es beginnt mit Julia, Modedesignerin, die in Mailand endlich ihren Durchbruch geschafft hat. Doch nach der Show steht ein älterer Mann plötzlich vor ihr, der behauptet, ihr Großvater zu sein. Er heißt Vincent und bittet sie, ihr zu helfen, einen Brief an seinen Sohn Vincenzo zu übergeben und ihn zu sich zu bringen. Obwohl Julia ihren Vater Vincenzo nur einmal als Kind gesehen hatte, hofft Vincent, dass sie ihm diesen Gefallen tut. Julia hat sehr darunter gelitten, dass Vincenzo nie Kontakt mit ihr wollte und er nie für sie als Vater dagewesen ist. Mailand 1954: Vincent fährt nach Italien, um dort für seine Firma zu arbeiten. Er verliebt sich in das Land und auch in Giulietta. Aber sie ist einem anderen versprochen, Enzo, ihrem Verlobten. Die beiden verbindet eine tiefe Liebe, doch Giulietta heiratet Enzo und bekommt einen Sohn, Vincenzo. Es wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal in der Gegenwart, in der Julia sich nach einigem Ringen auf den Weg nach Italien macht, um ihrem Vater Vincenzo den Brief von Vincent zu geben. Und auch in der Hoffnung zu erfahren, warum er nichts von ihr wissen wollte. Aus der Vergangenheit wird von der Familie Marconi 1954 geschrieben und wie alles begann. Es wird die Geschichte von Giulietta und ihrem Zwillingsbruder Giovanni erzählt, wie sie mit ihrer Mutter und Enzo in einer kleinen Wohnung in Mailand leben. Wie Vincent in ihr Leben tritt und welche Auswirkungen dies auf ihr weiteres Leben hat. Die ganze Familiengeschichte von Giulietta, Giovanni, Concetta der Mutter der beiden, der wunderschönen Insel Salina, auf der alle aufgewachsen sind und gelebt haben, Vincenzo’s Lebensweg, sowie das Leben von Vincent. Sehr erwähnenswert und besonders interessant ist die ganze Litanei der Gastarbeiter, die damals nach Deutschland kamen, um hier zu arbeiten. Sie wurden geduldet, solange sie gearbeitet haben, aber es wurde auch von ihnen erwartet, dass sie irgendwann wieder zurück in ihr Land fahren. Genauso schwer hatte es Giovanni, als er nach Deutschland kam. Er hatte es sich alles wesentlich einfacher vorgestellt und wurde dann von der Realität eingeholt und seinen Traum, den er hier verwirklichen wollte, musste er lange Zeit beiseiteschieben. Dann wurde von der RAF berichtet, da Julia’s Mutter Tanja eine sehr rebellische Zeit mit politischem Aufbäumen durchlebt hatte, in die auch Vincenzo mit hineingezogen wurde. Daniel Speck, Drehbuchautor, hat mit diesem, seinem ersten Roman, voll ins Schwarze getroffen. Der Schreibstil ist locker, flüssig und klar, ich war von der ersten bis zur letzten Seite gebannt am Lesen und dann so im Geschehen, dass ich gerne noch ewig weiter über die Familie Marconi gelesen hätte. Außer dem wunderbaren Sprachstil werden so viele wunderschöne Zitate und Sprüche eingebunden, dass ich mich schon am Anfang in dieses Buch verliebt habe. Dieser Roman ist begeisternd, ergreifend, mitfühlend, aufregend, spannend und interessant, mit verschiedenen Themen, Wendungen, Emotionen. Ich habe selten einen Roman gelesen, der mich so gefesselt und beschäftigt hat. Selbst nach dem Auslesen des Buches hat man das Gefühl, es gibt sie wirklich, die Marconi’s und was sie jetzt wohl gerade machen. Am liebsten wäre ich in den Laden von Giovanni gefahren, um mir leckere italienische Salami zu besorgen. „Das Buch unseres Lebens müssen wir nicht allein schreiben. Es wird mitgeschrieben von denen, die um uns sind und fortgesetzt von unseren Kindern". Mit diesem Zitat endet dieses wundervolle Buch. Normalerweise schrecken mich Bücher über 400 Seiten eher ab, denn es muss schon sehr gut sein, um bei so vielen Seiten am Ball zu bleiben. Doch dieser Roman hat alles übertroffen. Es ist für mich eines der Lesehighlights dieses Jahres war. Ich freue mich nicht nur riesig auf einen weiteren Roman von Daniel Speck sondern vor allem auf die Verfilmung dieses Buches. Autor: Daniel Speck

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Ein absolut lesenswertes Buch, hat alles, was einen tollen Schmöker ausmacht.
von Wedma am 16.09.2016

„Bella Germania“ von Daniel Speck habe ich sehr gerne gelesen und kann jedem ans Herz legen. Die Geschichte hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn sie hat alles, was einen tollen Schmöker ausmacht: Liebe, Drama, überlebensgroße Figuren, spannende Handlung auf mehreren Zeitebenen, überraschende Wendungen, prima ausgearbeiteten historischen und... „Bella Germania“ von Daniel Speck habe ich sehr gerne gelesen und kann jedem ans Herz legen. Die Geschichte hat bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, denn sie hat alles, was einen tollen Schmöker ausmacht: Liebe, Drama, überlebensgroße Figuren, spannende Handlung auf mehreren Zeitebenen, überraschende Wendungen, prima ausgearbeiteten historischen und sozio-politischen Hintergrund, starken Bezug zu heutigen Problemen der Gesellschaft, auch eine feine Prise Humor schwingt da mit. Der Schreibstil ist aussagestark, bildhaft, mitunter sehr intensiv in seiner Wirkung, entbehrt dabei aber keineswegs die Leichtigkeit, was ein sicheres Zeichen fürs Können des Autors ist. Auch die Art der Stoffdarbietung bestätigt immer wieder, dass hier ein Profi an den Werken war. Die Geschichte fängt mit Julia in der Gegenwart an. Sie hat ein Modewettbewerb gewonnen. Erfolg, für den sie jahrelang hart gearbeitet hat, entpuppt sich aber als eine Falle. Hier finde ich sowohl die gründliche Recherche toll, was übrigens auch für alle anderen Themen des Romans gilt, als auch die Art, wie die sog. business angels und start-ups gezeigt wurden. Sehr realistisch und lebensnah. Julia hat aber niemanden, mit dem sie über ihre Probleme reden kann. Mit Mitte dreißig ist sie ausgebrannt, Freunde und Familie hat sie keine, nur ihre Mutter, und sie eignet sich für solche Dinge gar nicht. Der Vater gilt als tot. Nun plötzlich taucht ein älterer, gepflegter Herr auf und behauptet, er sei ihr Großvater. Die beiden treffen sich und er erzählt, wie es alles begann. 1954 fuhr er als Ingenieur bei BWM nach Mailand, um Partnerschaft mit italienischer Autobaufirma zu schließen, daraus entstand Isetta. Dort lernte er eine junge Frau namens Giulietta kennen, die, wie er behauptet, Julias Großmutter ist. Julia sieht ihr sehr ähnlich. Giulietta nähte auch gerne und hatte einen Traum. Den wollte sie in Deutschland verwirklichen. Nach dem Gespräch fängt Julia an, dem nachzugehen, trifft neue Menschen und erfährt jede Menge über ihre wahre Familie und ihre Geschichte, die mit den historischen Ereignissen in Deutschland der 50-70 Jahre fest verknüpft ist. Hier hält der Autor der Gesellschaft Spiegel vors Gesicht und zeigt, wie schwierig es ist, als Einwanderer in Deutschland Fuss zu fassen. Ohne Vitamin B praktisch keine Chance. Dieses Zwischenmenschliche ist sehr deutlich herausgearbeitet worden. Einprägsame Bilder zeigen u.a., wie menschenunwürdig die Einwanderer von den Behörden behandelt wurden, auch die Privatleute zeigten sich eher chauvinistisch und zugeknöpft gegenüber den Neuankömmlingen. Durch die Geschichte ihrer Familie erfährt Julia jede Menge auch über sich selbst, v.a., dass die Frage der eigenen Identität, die sowohl für sie, als auch für Giulietta, und umso mehr für ihren Sohn Vincenzo – ein sehr überzeugend gezeichneter zerrissener Held, der mit etwa zwölf Jahren nach Deutschland gebracht worden war, eine der grundlegendsten ist und einer zufriedenstellenden Lösung bedarf. Der Roman hat gleich einige Figuren, auf allen Zeitebenen, mit denen man mitfiebern und durch die Geschichte gehen kann. Auch Nebenfiguren sind so lebendig, dass sie einem noch länger im Gedächtnis bleiben. Der sympathische Giovanni, der gutes Essen und Trinken sehr schätzt und sonst seine Prioritäten prima zu setzen weiß, ist hier mein Favorit. Es gibt auch viel Liebe in diesem Roman. Giuliettas Liebesgeschichte mutet als Neuinterpretation von Romeo und Julia an, vor Kulisse der 50-70Jahre des 20-Jh. gesetzt. Die Wechsel zwischen den Zeiten sind sehr gut gewählt worden und sorgen für genug Abwechslung und Spannung. Auch die Erzählperspektiven: Julia erzählt ihre Sicht der Dinge in der Gegenwart, sonst ist es allwissender Erzähler, eigenen sich sehr gut, um diese komplexe Geschichte unterhaltsam und überzeugend erzählen zu können. Sehr gelungen finde ich auch die Balance zwischen hell und dunkel, Freude und Trauer, Liebe und Tod, Ernst und Humor, etc. Trotz all dem Drama und Ernsthaftigkeit der Themen liefert „Bella Germania“ Lesevergnügen pur. Man kann das Buch kaum aus der Hand legen und möchte keine Seite vermissen, obwohl es ein über 4 cm dicker Schinken ist. Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Das stimmt auch in Bezug auf „Bella Germania“. Die Geschichte ist außerdem voll von schönen, geistreichen, wahren, zum Nachdenken verleitenden Sätzen, die jedes Zitatenheft schmücken können. Man kann noch viel über Bella Germania schreiben, ich mache aber hier Schluss und sage: Ein tolles, absolut lesenswertes Buch, bitte mehr davon. „Bella Germania“ gehört zu meinen persönlichen Lesehighlights des Jahres. Ein sehr beeindruckendes Debüt von Drehbuchautor Daniel Speck. Ich bin auf die Verfilmung wie auf weitere Bücher aus der Feder des Autors sehr gespannt und sage: Vielen herzlichen Dank für diese grandiose Arbeit. Weiter so!

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Einfach wundervoll!
von Lesemaus am 12.09.2016

Klasse, was für ein Buch. Hier wird mal die Geschichte der Gastarbeiter aufgearbeitet. Ich habe viel neues erfahren. tolle Figuren, Toller Schreibstil - einfach lesenswert.

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Es ist nicht alles Gold, was glänzt ...
von einer Kundin/einem Kunden aus Bietigheim-Bissingen am 08.09.2016

Nie hätte ich beim Lesen des Klappentextes vermutet, dass dieses Buch so viel Tiefgang haben würde. Ich bin noch ganz im Bann der Geschichte über die liebevolle, hitzköpfige und manchmal sture – eben sehr italienische Familie Marconi. Der Autor Daniel Speck hat mit seinen Drehbüchern zu den Filmen Maria, ihm... Nie hätte ich beim Lesen des Klappentextes vermutet, dass dieses Buch so viel Tiefgang haben würde. Ich bin noch ganz im Bann der Geschichte über die liebevolle, hitzköpfige und manchmal sture – eben sehr italienische Familie Marconi. Der Autor Daniel Speck hat mit seinen Drehbüchern zu den Filmen Maria, ihm schmeckt’s nicht und Meine verrückte türkische Hochzeit ja schon einiges an Erfahrung mit dem Schreiben über „Gastarbeiterfamilien“ gesammelt, was er uns aber mit diesem Roman präsentiert, sprengt jeglichen Rahmen. In einer wunderbaren Schreibweise, die teilweise fast poetisch anmutet, bringt er uns die Familie Marconi in der Vergangenheit und in der Gegenwart nahe. Er legt uns ihre Geschichte ans Herz, lässt uns mit ihnen leiden, mit ihnen lieben und streiten und an ihren wunderbaren Festmahlen teilnehmen. Auch wenn das Geld knapp war, das Feiern ließen sie sich nicht nehmen, die Marconis. Sie war bestimmt nicht einfach, die Zeit, in der junge Familienväter beschlossen das Land ihrer Väter hinter sich zu lassen und im „Wirtschaftswunder“ der jungen Bundesrepublik ihr Glück zu suchen. "Wir waren da, aber wir sind nie angekommen." So schildern viele der Einwanderer ihre Situation. Es ist kalt in Deutschland und die Menschen sind anders, zugeknöpfter, skeptischer und oft leider voller Vorurteile. Aber nicht nur das Thema Gastarbeiter verarbeitet der Autor in seinem Buch. Er lässt auch uns als Leser teilhaben am Wirtschaftswunder. Wir erleben den Aufstieg aber auch die Gefahren, die dieser neue Wohlstand mit sich bringt. Er führt uns durch die Zeit der RAF Terroristen, der Münchner Olympiade mit ihrem tragischen Ende, den jungen Hippies und die Zeit der freien Liebe. Daniel Speck ist es gelungen, die Vergangenheit mit der Gegenwart zu verknüpfen und daraus einen flüssigen Roman zu formen, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Der Schluss schockiert aber brachte mir auch eine Art „closure“ – das deutsche Wort „Abschluss“ beschreibt nicht wirklich was ich ausdrücken möchte. Ich werde dieses Buch weitergeben, als erstes an eine liebe Freundin, die mit ihrem Mann, schon seit einiger Zeit nun, ihr Glück in Italien gefunden hat, allerdings nicht als Gastarbeiter sondern nur als Gastbewohner. Dieser Debutroman, der hoffentlich nicht der einzige des Autors bleiben wird, hat mich begeistert und bekommt eine absolute Leseempfehlung!

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Tolles Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 10.08.2016

Bella Germania...eine tolle Familiengeschichte, die fesselt! Habe mir das Buch kurz vor dem Urlaub gekauft und dann direkt im Urlaub verschlungen. Es war wirklich nicht leicht es aus der Hand zu geben (und das trotz wunderschönem Strand!). Über 600 Seiten hat mich der Autor gefesselt und nicht nur eine wunderschöne... Bella Germania...eine tolle Familiengeschichte, die fesselt! Habe mir das Buch kurz vor dem Urlaub gekauft und dann direkt im Urlaub verschlungen. Es war wirklich nicht leicht es aus der Hand zu geben (und das trotz wunderschönem Strand!). Über 600 Seiten hat mich der Autor gefesselt und nicht nur eine wunderschöne Liebes- und Familiengeschichte über drei Generationen verfasst, sondern auch tiefe Einblicke in die deutsch-italienische Geschichte der letzten 60 Jahre gegeben. Wirklich ergreifend!

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Wunderschön!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 08.08.2016

Eine wahnsinnig spannende Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann! Mit viel Feingefühl und Scharfsinn erzählt Daniel Speck eine packende Familiengeschichte, die so detailreich, authentisch und aufregend ist, dass man wirklich traurig wird, wenn man sich dem Ende nähert. Dieser Roman ist Unterhaltung auf hohem Niveau und... Eine wahnsinnig spannende Geschichte, die man kaum aus der Hand legen kann! Mit viel Feingefühl und Scharfsinn erzählt Daniel Speck eine packende Familiengeschichte, die so detailreich, authentisch und aufregend ist, dass man wirklich traurig wird, wenn man sich dem Ende nähert. Dieser Roman ist Unterhaltung auf hohem Niveau und gehört daher in jedes Bücherregal! Unbedingt lesen!

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Zeitreise mit Anziehungskraft
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 08.08.2016

Bella Germania hat eine hochgradige Anziehungskraft. Der Leser wird sofort in die Geschichte hineingezogen und bis zum Schluss auch nicht mehr losgelassen. Erzählt wird eine spannende Familiengeschichte, über mehrere Generationen hinweg, aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten, immer wieder zwischen Italien und Deutschland pendelnd. Die Figuren des Romans... Bella Germania hat eine hochgradige Anziehungskraft. Der Leser wird sofort in die Geschichte hineingezogen und bis zum Schluss auch nicht mehr losgelassen. Erzählt wird eine spannende Familiengeschichte, über mehrere Generationen hinweg, aus den verschiedenen Perspektiven der Protagonisten, immer wieder zwischen Italien und Deutschland pendelnd. Die Figuren des Romans wachsen dem Leser schnell ans Herz, denn sie sind voller Empathie gezeichnet. Man bringt Sympathie für sie auf, ohne sie genau zu kennen, sind sie einem doch irgendwie vertraut, weil sie für all die Stärken und Schwächen stehen, die Menschen ausmachen. Deutschland als Sehnsuchtsland und Italien als Sehnsuchtsland, das In-der-Fremde-Sein und Sich-Zuhause-Fühlen sind tragende Themen des Romans über die Jahrzehnte lange Zeitreise, auf die der Autor die Leser mitnimmt. Auf dieser bis in Einzelheiten stimmigen Reise ist selbst die Sprache dem Zeitkolorit angepasst, so dass man sich tatsächlich hineinversetzt fühlt in die Zeit des deutschen Wirtschaftswunders oder auch die der politisch aufgeladenen 68ger Jahre. Ganz nebenbei erfährt man etwas über die Geschichte einer deutsch-italienischen Autobau-Kooperation, über die Vorzüge der sizilianischen Küche und über die Kraft der Liebe sowieso. Ein nicht nur spannendes Lesevergnügen, sondern auch ein lebenskluges Kaleidoskop der existenziellen Fragen nach Identität, Eigenständigkeit, Zugehörigkeit und gelingender Integration.

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Ein wunderbarer Schmöker - für die Sommerferien oder den langen Winter...
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 03.08.2016

Sieben Liebende über drei Generationen sind es, denen wir auf ihrem Weg zwischen Italien und Deutschland und auf den wilden Pfaden ihrer Leidenschaft folgen, alle liebevoll in ihrem familiären, sozialen und emotionalen Gefüge gezeichnet, bis schließlich alle Herzens-und Lebensfäden zusammen laufen und eine große Melodie ergeben. ll grande casino! Die... Sieben Liebende über drei Generationen sind es, denen wir auf ihrem Weg zwischen Italien und Deutschland und auf den wilden Pfaden ihrer Leidenschaft folgen, alle liebevoll in ihrem familiären, sozialen und emotionalen Gefüge gezeichnet, bis schließlich alle Herzens-und Lebensfäden zusammen laufen und eine große Melodie ergeben. ll grande casino! Die Erzählung beginnt in der Gegenwart Münchens. Die junge Modedesignerin Julia begegnet dem deutschen Senior Vincent, der ihr Großvater sein will und behauptet, dass Julia der Sprössling einer sizilianischen Familie ist. Wenige Tage später schon nimmt der Feinkost-Händler Giovanni sie fest in seine Arme – während Julia befremdet auf die grandiose Geschmacklosigkeit einer italienischen Inneneinrichtung starrt….In was für ein Geschichte geraten wir da rein? Es ist die Familiensaga der Marconis, oder wie man in den 70er Jahren sagte, einer Generation von sizilianischen Gastarbeitern. Giovanna und Enzo hoffen, in München eine Stelle als Mechaniker bei Mercedes zu finden, Guilletta will dem alten Sizilien entkommen, die ihre Mutter wie eine dunklen Regenwolke mit sich trägt. Schneiderin möchte sie werden, kein monothematische mamma, das ewige Schwergewicht jeder sizilianischen Familie. Außerdem hat sie einen jungen deutschen Ingeneur kennengelernt, den sie sehr sehr liebt, den sie aber nicht heiraten kann, weil ihr ein anderer, durchaus liebevoller Mann bestimmt ist. Mal im nach Thymian und alten Stein riechenden Salina, dann wieder im verschneiten München entfaltet sich allmählich ein Kaleidoskop der verschiedenen Wege und Perspektiven. Die Männer finden Arbeit als Schlepper in einer Obstmarkthalle und Guiletta folgt schließlich nach, wo sie in München ihre frühe Liebe wieder trifft. Sie gerät in ein schier unlösbarer Dilemma, in der sie weder ihre Leidenschaft leben, noch den Menschen gerecht werden kann, die sie liebt - und deren Rückhalt überlebensnotwendig ist. Ein pures Melodrama entfaltet sich, die Liebenden aus den verschiedenen Gesellschaftsklassen vermischen sich, ein Sohn weiß nicht, wohin er gehört, Väter ringen um die Liebe ihrer Sprösslinge und die tektonischen Platten jeder einzelnen Identität brechen auf, bis kein Stein mehr auf dem andern steht. Parallel dazu schildert Daniel Speck die soziale und politische Realität der 70er und 80er Jahre in Deutschland und übersetzt sie in die Sprache des Herzens jener, die zwischen die Fronten einer archaischer Gesellschaft und der Moderne geraten. Deutschland genießt sein Wirtschaftswunder, Guilletta rast zwischen ihrem Ehemann und ihrem deutschen Geliebten hin un her und der italienische Sohn gerät in eine WG von pragmatischen Trotzkisten, wo er aus der großen Zerrissenheit seiner Seele heraus in den Wirkungskreis der RAF-Bewegung landet. Und natürlich in den Bannkreis einer Frau. Der Schmerz, weder dieser noch jener Gesellschaft zugehörig zu sein, nimmt mit ihm neue Gestalt an. Eine Art immaterielles Erbe, das sich durch drei Generationen zieht, bis wir in der Gegenwart auftauchen, wo endlich Licht und Verzeihung, Liebe, Tod und Versöhnung ihren Raum bekommen. Das ist ganz großes Kino. Gleichzeitig gibt es viele kleine und heitere Welten zu entdecken. Der Autor lässt seine Figuren von italienischen Autorennen entflammt sein, schwelgt in erotischen Phantasien über den muskulösen Bau eines Alfa Romeo, macht einem den Gaumen mit sizilianischen Rezepten wässrig, schildert die die italienische Verblüffung über die deutsche schnörkellose Aufrichtigkeit und erzählt bizarre Details über die kulturelle und politische Geschichte Münchens. Gerade hier gibt es ein paar schöne ironische Betrachtungen über die damalige Linke, einer WG; die Guilletta und ihre kleine Familie bei sich aufnimmt: Der Kontakt zur italienischen (!) Arbeiterklasse ergibt immerhin doppelte Punktzahl auf dem Gewissenskonto… Aber hier geht es nicht ums Richten, es geht um Menschen, die Gefühle haben, aber keinen Plan. Sie kämpfen mit dem Fluch und dem Segen ihres besonderen Talents (ob Rennautos fahren oder Kleidung entwerfen) und stellen sich jeden Tag erneut die Frage, ob ihr Schicksal veränderbar ist. Ja, ist es überhaupt möglich, sich ein Leben zu gestalten, indem man sich frei und geborgen fühlt? Mit Bella Germania ist Daniel Speck ein genussvoll recherchiertes, sozial engagiertes und zugleich flammendes Melodram der großen Konflikte gelungen. Er gibt den Gefühlen großen Raum und benennt das gesellschaftliche Dilemma des culture clash. Ganz gleich, ob die die Widersprüche im Leben des Einzelnen politisch oder familiär bedingt sind: wenn sie nicht gelebt werden dürfen, werden sie existentiell. Und jeder größere Kampf speist sich aus dem Bedürfnis, Halt in der Familie oder in einer Wertegemeinschaft zu finden UND frei zu sein. Der aktuelle Bezug schält sich hier in der Radikalisierung des heimatlosen Sohnes und in der Zerrissenheit der weiblichen Heldinnen heraus. Diese Figuren fangen förmlich an zu glühen. Aber der message beschenkt einen das Buch auch einfach mit einer schönen und sinnlichen Zeitreise durch die Landschaften Siziliens und Münchens, in dem einer junger Mann nach einer Riffifi - Vorstellung auf Salina Mafiosi werden will, in Deutschland verwundert auf sein erstes „Toast Hawai“ beisst, in der ein einsamer Vater seiner Tochter im Gefängnis eine Seifenkiste baut, eine junge Frau ihre erste schwere Nähmaschine umarmt und einem Gastarbeiter in der WG aufgeht, dass die deutsche Kommunisten mit ihren leeren lieblosen Kühlschranken sicher den kalten Krieg verlieren werden.... Am Ende sind wir allen Figuren ganz nah, mit ihren Ideen und Wünschen, mit ihren zerstäubten Träumen und dem ungesättigten Verlangen nach dem Rausch körperlichen Liebe. Il Grande Casino! Das ist sehr schön und manchmal sehr traurig. In jedem Fall aber ein Genuss, den man sich an einem von Espressoduft durchwehten Strand oder auch in einem langen verschneiten Winter in Deutschland gönnen sollte.

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Sind wir für die Einwanderer wirklich bella Germania ?
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 22.06.2016

Ein sehr gut geschriebenes Buch über die ersten Einwanderer nach Deutschland, eine Erinnerung für uns ältere Leser, wie das denn war, mit dem Sehnsuchtsland Italien und der freundlichen Aufnahme der "Gastarbeiter" in unsere Familien. Dazu auch noch eine spannende Familiengeschichte über 3 Generationen mit einem Streifzug durch die deutsche... Ein sehr gut geschriebenes Buch über die ersten Einwanderer nach Deutschland, eine Erinnerung für uns ältere Leser, wie das denn war, mit dem Sehnsuchtsland Italien und der freundlichen Aufnahme der "Gastarbeiter" in unsere Familien. Dazu auch noch eine spannende Familiengeschichte über 3 Generationen mit einem Streifzug durch die deutsche "Wirtschaftswunderzeit". In der handlungstreibenden Sprache erkennt man den Drehbuchautor, der hier mit seinem ersten Roman eine gute Geschichte abgeliefert hat, die sicher auch das Zeug zu einem Film hat. Gute Unterhaltungsliteratur für einen Sommerurlaub.

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...Familiengeheimnis...
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2016

Eine sehr schöne Familiengeschichte. Julia ist Modedesignerin und hat gerade ihren Durchbruch in der großen Modewelt. Eines Tages steht plötzlich ihr Großvater vor Julia und behauptet, dass ihr Vater lebt und nicht tot ist. Julias Welt ändert sich schlagartig. Ein wundervoller Roman mit einem sehr spannenden Schreibstil.

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Bella Clara
von einer Kundin/einem Kunden aus Pforzheim am 22.11.2016
Bewertetes Format: Format: eBook (ePUB)

sehr humorvoll und wie aus dem Leben gegriffen geschrieben, es hat Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, die Spache ist klar und deutlich, passt gut zu der Autorin.

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