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Der Fluss - Deine letzte Hoffnung

Thriller

(1)
Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich...


Malorie ist hochschwanger, als immer mehr Menschen aus aller Welt von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gleichzeitig häufen sich die Meldungen von etwas Unheimlichem, dessen bloßer Anblick die Raserei auslösen soll. Schon bald herrscht überall gespenstische Ruhe. Die wenigen Überlebenden haben sich in kleinen versprengten Gruppen zusammengefunden und verbarrikadieren sich in ihren Häusern. Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen – in einer Welt, die von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt wird. Und in der man den Tod erblickt, sobald man nur die Augen öffnet …


Rezension
"Ein psychedelisches Horrorwerk in bester Hitchcock-Manier, das mit subtilen Nuancen tief erschüttert und bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt."
Portrait
Josh Malerman ist ein großer Fan von Gruselliteratur und zählt mehr als 500 Horrorfilme zu seinen Favoriten. Er schrieb zunächst Gedichte und Kurzgeschichten, doch seine professionelle Karriere startete er mit Songtexten, bevor er sich ganz seinem Debüt Bird Box widmete. Josh Malerman ist Sänger und Chef der gefeierten Indie-Band The High Strung, mit der er bereits zweimal in Guantanamo Bay aufgetreten ist. Er lebt heute mit seiner Verlobten in Royal Oak, Michigan.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.03.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641137373
Verlag Penhaligon Verlag
Verkaufsrang 37.122
eBook (ePUB)
8,99
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Fenja Völz, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Mega-spannender Horrorthriller, der beklemmende Atmosphäre verbreitet und wirklich klug geschrieben ist. Keine Alltagskost, lohnt sich! Mega-spannender Horrorthriller, der beklemmende Atmosphäre verbreitet und wirklich klug geschrieben ist. Keine Alltagskost, lohnt sich!

Adrijana Tesch, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dies ist das erste Buch, das mich seit langem mal wieder richtig in den Bann gezogen hat. Spannend, aufregend, fesselnd. Ein unglaubliches Buch! Dies ist das erste Buch, das mich seit langem mal wieder richtig in den Bann gezogen hat. Spannend, aufregend, fesselnd. Ein unglaubliches Buch!

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Sehr spannend !! Sehr spannend !!

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Endzeitszenario, dass schauriges Kopfkino garantiert!

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Sieht so die Endzeit aus? Gruselig und verstörend, in tollen Rückblenden erzählt, hält die Spannung bis zum Schluss.
Auch für alle Fans von Walking Dead.
Sieht so die Endzeit aus? Gruselig und verstörend, in tollen Rückblenden erzählt, hält die Spannung bis zum Schluss.
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„Schließe deine Augen und sieh ...“

Ina Küchler, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Da draußen ist etwas ... und du überlebst nur, wenn du es nicht siehst. Fesselnd und packend geschrieben, von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin begeistert. Da draußen ist etwas ... und du überlebst nur, wenn du es nicht siehst. Fesselnd und packend geschrieben, von der ersten bis zur letzten Seite. Ich bin begeistert.

Oliver Rosenland, Thalia-Buchhandlung Bremen

Eine praktisch blinde Protagonistin, man weiß nur was sie fühlt, hört und denkt. Verpackt in einem abgehackten, atemlosen Schreibstil. Endzeit mal innovativ anders! Tolles Debüt! Eine praktisch blinde Protagonistin, man weiß nur was sie fühlt, hört und denkt. Verpackt in einem abgehackten, atemlosen Schreibstil. Endzeit mal innovativ anders! Tolles Debüt!

G. D., Thalia-Buchhandlung Hagen

Toller und leider viel zu unbekannter Thriller, der an Stephen King zu seinen Besten Zeiten erinnert! Toller und leider viel zu unbekannter Thriller, der an Stephen King zu seinen Besten Zeiten erinnert!

Lisa Marghescu, Thalia-Buchhandlung Rosenheim

Spannend! Gänsehautfeeling! Endlich mal ein gutes Horrorbuch, was nicht Stephen King geschrieben hat :) Spannend! Gänsehautfeeling! Endlich mal ein gutes Horrorbuch, was nicht Stephen King geschrieben hat :)

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Wenn du die Augen öffnest,stirbst du.Der Autor spielt mit der Macht des Unbenannten.Und das Ende lässt einige Fragen offen. Wenn du die Augen öffnest,stirbst du.Der Autor spielt mit der Macht des Unbenannten.Und das Ende lässt einige Fragen offen.

Natascha Bauer, Thalia-Buchhandlung Ulm

Dieses Buch musste ich ein paar Mal zur Seite legen, weil es einfach so unter die Haut geht. Wahnsinnig gut. Nichts für Zartbesaitete. Dieses Buch musste ich ein paar Mal zur Seite legen, weil es einfach so unter die Haut geht. Wahnsinnig gut. Nichts für Zartbesaitete.

Christiane Koch, Thalia-Buchhandlung Münster

Mit seinem Debütroman Bird Box präsentiert Josh Malerman ein Werk, das in Sachen Spannung und Nervenkitzel seines gleichen sucht. Spannend bis zur letzten Seite. Mit seinem Debütroman Bird Box präsentiert Josh Malerman ein Werk, das in Sachen Spannung und Nervenkitzel seines gleichen sucht. Spannend bis zur letzten Seite.

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Düstere Atmosphäre und die Geschichte einer verzweifelten Mutter am Ende der Welt wie wir sie kennen. Bedrückend aufgebaute Geschichte mit kleinen Schwächen. Düstere Atmosphäre und die Geschichte einer verzweifelten Mutter am Ende der Welt wie wir sie kennen. Bedrückend aufgebaute Geschichte mit kleinen Schwächen.

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Kundenbewertungen


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Was existiert ohne unser Wissen?
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2015

Der erste Roman von Josh Malerman ist ein Muss für alle Fantasy-Thriller-Fans. In einer Welt, in der man nie sicher ist, zieht eine junge Mutter ihre Kinder unter strengem Training auf. Malorie bereitet ihre Kinder auf eine Reise ins Ungewisse vor. Die Welt außerhalb des Hauses ist voller Wesen.... Der erste Roman von Josh Malerman ist ein Muss für alle Fantasy-Thriller-Fans. In einer Welt, in der man nie sicher ist, zieht eine junge Mutter ihre Kinder unter strengem Training auf. Malorie bereitet ihre Kinder auf eine Reise ins Ungewisse vor. Die Welt außerhalb des Hauses ist voller Wesen. Wer ihnen in die Augen sieht, begeht sofort Selbstmord und reißt alle in der Umgebung mit in dem Tod. Ihre Kinder müssen lernen zu jeder Zeit auf ihre Mutter zu hören und ihre Ohren statt der Augen zu benutzen. Der Text beinhaltet viele Zeitsprünge, die die Vergangenheit und Zukunft beleuchten. Außerdem wird mit sehr kurzen Sätzen alles bis ins kleinste Detail beschrieben. Man hat beim lesen selbst das Gefühl die Welt, in welcher zum Schutz stets Augenbinden getragen werden müssen, nur als dunkle Schatten wahrzunehmen. Jedes Geräusch kann den Tod bedeuten oder Leben retten. Dieser Text ist nichts für zarte Seelen, da einem beim Lesen ein Schauer über den Rücken läuft. Trotzdem würde ich es jedem empfehlen, da es eine komplett neue Leseerfahrung ist und den Leser sofort mitreißt.

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von Mandy Krajewski aus Paderborn am 16.03.2016
Bewertetes Format: anderes Format

Spannender Endzeitroman. Weist Horrorelemte auf. Spannender Aufbau, man muss einfach immer weiter lesen. Alleinstehender Roman der mit den Ängsten des Lesers spielt.

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Öffne deine Augen und du bist tot!
von Franzy aus Gießen am 01.02.2016
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Klappentext Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich! Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen. Doch ihre Welt wird von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt, denn außerhalb erblickt man den Tod, sobald man nur die Augen öffnet. Aber Malorie merkt, wie... Klappentext Ich sehe was, das du nicht siehst - und es ist tödlich! Malorie versucht alles, um die Menschen, die sie liebt, zu beschützen. Doch ihre Welt wird von vier Wänden und verdunkelten Fenstern begrenzt, denn außerhalb erblickt man den Tod, sobald man nur die Augen öffnet. Aber Malorie merkt, wie ihre Kräfte schwinden. Getrieben von Verzweiflung und einem Funken Hoffnung entschließt sie sich, eine bessere Zuflucht zu suchen. Sie lässt ihre vierjährigen Kinder Augenbinden anlegen, und sie verlassen das Haus. Doch etwas erwartet sie bereits... Erster Satz Malorie steht in der Küche und überlegt. Meinung Nachdem ich die Leseprobe gelesen hatte, war mir klar, dass ich wissen muss wie es weitergeht. Irgendetwas, was dich tötet, wenn du es siehst? Meine Neugier war geweckt zu erfahren, was es damit auf sich hat. Malorie lebt mit ihren beiden Kindern, die das ganze Buch über nur "Mädchen" und "Junge" genannt werden, eingesperrt in einem Haus. Niemand hat sie dort eingepfercht - sie müssen drin bleiben um zu überleben. Als Malorie erfährt, dass sie schwanger ist, ist sie gerade ganz frisch mit ihrer Schwester zusammengezogen. Kurze Zeit später tritt der "Russlandbericht" das erste Mal in Erscheinung und verbreitet sich von da an rasant in der ganzen Welt. Auch Malories Schwester fällt diesem "Etwas" zum Opfer und rammt sich eine Schere in die Brust. In einer Zeitung rief ein Mann dazu auf, dass er Hilfebedürftigen Obdach bieten würde, also macht Malorie sich auf den Weg zu ihm. Dort angekommen wird sie von einer ungleichen Hausgemeinschaft aufgenommen. Völlig Fremde, die irgendwie zusammenhalten - denn anders schafft man es nicht. In der Zwischenzeit ist das ganze Leben zum Erliegen gekommen. Es gibt nur noch einen Radiosprecher, Strom gibt es nur, da er aus Wasserenergie gewonnen wird und es wird nichts mehr gekauft, sondern nur noch geplündert. Irgendwie schafft es diese WG aber immer wieder sich etwas Neues einfallen zu lassen und so weiter zu kommen. Bis zu diesem einen Tag, der alles verändern soll... Als Malorie keinen Ausweg mehr sieht, nimmt sie sich ihre Kinder, legt die Augenbinden an, steigt in das Boot hinterm Haus und begibt sich auf eine Reise um Leben und Tod - in völliger Dunkelheit. Viel mehr werde ich euch zu dem Inhalt jetzt nicht verraten - ich würde definitiv zu viel sagen ;-) Josh Malerman wechselt fast jedes Kapitel zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart, was zur Folge hat, dass es lange dauert bis der Leser wirklich alles versteht. Allerdings wurden viele Kapitel mit Cliffhangern ausgestattet, so dass immer wieder der typische Satz eines jeden Bücherwurms in meinem Kopf hallte: "Ach komm...nur noch dieses eine Kapitel" :-D Die Frage nach dem "Ja was ist es denn nun?" peitschte mich immer weiter. Ich litt zusammen mit Malorie und den anderen. Die Angst kroch auch meinen Nacken hinauf. Und immer wieder fragte man sich, was genau so angsteinflößend sein wird. Es liest sich wirklich flüssig und an vielen Stellen will man sehr rasant weiterlesen, da man auf ein nächstes Puzzlestück innerhalb der nächsten Seiten hofft. Hätte ich es nicht gemusst, hätte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Die Taschenbuchausgabe wird "Der Fluss" heißen, was wesentlich besser passt. Titel und Cover passen zu dem Buch und der Geschichte, doch "Der Fluss" passt einfach noch eine Spur besser, da dieser einen ganz großen Anteil im Buch bekommt. Fazit Ein Buch, das beklemmend und düster ist und den Leser immer wieder mit sich reißt. Auch wenn es hier und da einen kleinen Kritikpunkt gibt, reicht es für mich nicht aus um einen Stern abzuziehen und so bekommt dieses Buch nicht nur eine Leseempfehlung, sondern ist auch bereits jetzt schon einer meiner Favoriten in 2016!

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Horror at its best
von Sabine Kettschau aus Duisburg am 16.05.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Inhalt: Malorie steht vor einer schweren Entscheidung. Die Welt außerhalb der 4 Wände ihres Hauses scheint tödlich zu sein, sobald man einen Blick nach draußen wagt. Doch in dem Haus hat der Tod auch schon Einzug gehalten. Und ihre Kinder, ein Junge und ein Mädchen, sind nicht mehr sicher. Soll... Inhalt: Malorie steht vor einer schweren Entscheidung. Die Welt außerhalb der 4 Wände ihres Hauses scheint tödlich zu sein, sobald man einen Blick nach draußen wagt. Doch in dem Haus hat der Tod auch schon Einzug gehalten. Und ihre Kinder, ein Junge und ein Mädchen, sind nicht mehr sicher. Soll sie bleiben oder gehen. Sich auf den Weg machen, auf den Weg in eine vermeintliche Sicherheit? Doch das Bleiben könnte auch den Tod der Kinder und ihren eigenen bedeuten. Das Risiko ist groß. Doch noch größer scheint die Angst zu sein, was noch hereinkommen könnte. Und so macht sie sich auf den Weg. Blind. Denn wenn sie die Augen öffnet, bedeutet das den Tod… Meine Meinung: Horror at its best! Bevor dieses Buch zu mir kam, war ich sehr skeptisch! Zunächst habe ich vom Buch selbst durch den Verlags-Newsletter erfahren. Gut, die Verlage preisen ihre neuen Titel natürlich an. Aber das klang sehr danach, als wäre es was für mich. So á la King… Und dann kamen erste Stimmen von anderen Bloggern, einige waren nicht sooo begeistert. Da hatte ich Bedenken. Aber ich bin ja mutig. Und meistens höre ich auf meinen Bauch, der mir in dem Fall auch sagte, probiers aus! Also nahm ich die Gelegenheit wahr und wählte mein erstes Buch im Bloggerportal von Randomhouse aus und freute mich tierisch, als es ankam! Danke, dass ich es lesen durfte! Das Cover, mit dem kreisrunden Cut Out geizt mit Farben, aber ist trotzdem sehr aussagekräftig, wenn man im Nachhinein, nach dem Lesen noch mal drauf schaut. Genau wie der Titel. Denn was es mit der Bird Box auf sich hat, erschließt sich erst im Laufe der Geschichte. Diese Geschichte wandert hin und her in der Zeit, zum Beginn der Katastrophe, was auch immer passiert ist. Wieder vorwärts. Die Gedanken von Malorie nehmen uns mit. Lassen uns entscheidende Punkte der letzten Jahre noch einmal mit ihr miterleben. Die Erkenntnis, dass sie schwanger ist. Das Erleben, als ihre Schwester, die ihr als einzige geblieben ist, stirbt. Die Geburt ihres Kindes. Die Reise zu einem vermeintlich sicheren Fluchtpunkt. Das blinde Reisen muss man sagen. Denn die noch verbliebenen Menschen glauben zu wissen, wenn sie die Augen öffnen, sehen sie etwas, das sie dazu bringt, sich selbst umzubringen, furchtbar zu verstümmeln. Sie werden wahnsinnig, glauben sie. Irgendetwas zwingt sie dazu. Monster. Ein Gas. Der Anblick von irgendetwas. Gruselige Vorstellung. Und mehr als einmal habe ich mich an bestimmten Stellen dabei ertappt, wie ich mit offenem Mund gelesen habe, wie ich mich gefragt habe, wie ich handeln würde. So „dünn“ dieses Buch auch scheinen mag, die Geschichte ist sehr sehr dicht, manchmal unerträglich dicht erzählt. Man möchte ausbrechen. Glaubt, wenn man das Buch zuklappt, könnte man sich dem entziehen. Doch das ist ein Irrtum. Man muss zurück. Man hat nämlich gleichzeitig auch ein furchtbar schlechtes Gewissen, weil man ja die Protagonisten in DIESER Welt zurücklässt, ohne Schutz. Das alles könnte auch ein richtig mitreißender Film sein, ein Horrorstreifen. Ich hab wo den Vergleich mit Hitchcock gelesen, ja, da ist was dran, mit einer Prise Stephen King und in der Szenerie von Walking Dead….Fertig! Auf jeden Fall ist das nichts für Leute mit schwachen Nerven. Aber wer sein Kopfkino gern mal mit härterem Stoff auf Touren bringt, der ist mit Bird Box wirklich gut bedingt! Ich habs verschlungen! Fazit: Horror vom Feinsten sehr gut ausgearbeitet und eigentlich schon filmreif präsentiert! Lesen! Danke an das Bloggerportal von Randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars! Bewertung: 5 von 5 Nilpferden

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Spannend bis zur letzten Seite
von ReadingBooks aus Nieder-Olm am 09.05.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ich muss gestehen, auf dieses Buch aus dem Penhaligon Verlag war ich extrem neugierig. Das Cover, der Klappentext, beides machte derart neugierig, dass ich es unbedingt lesen musste. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit und nun ja, was soll ich sagen… Der Einstieg ins Buch ist sehr gut, er ist... Ich muss gestehen, auf dieses Buch aus dem Penhaligon Verlag war ich extrem neugierig. Das Cover, der Klappentext, beides machte derart neugierig, dass ich es unbedingt lesen musste. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit und nun ja, was soll ich sagen… Der Einstieg ins Buch ist sehr gut, er ist unvermittelt genug um direkt Spannung zu erzeugen und doch wird man als Leser nicht direkt vor den Kopf gestoßen. Schon mit den ersten Sätzen beginnt das Rätselraten, was hier eigentlich genau los ist und ich muss sagen, auch jetzt nachdem ich Bird Box gelesen habe, sind einige Fragen offen geblieben. Malorie ist eine junge Frau, nicht unsypathisch aber auch nicht direkt mitreißend. Ihr Charakter ist vom Autor passend angelegt. Da sie mich als Leser nicht direkt mitriss und packte, konnte ich über die Seiten hinweg eine gewisse Distanz zum Geschehen behalten. Die für mich brennendste Frage über das gesamte Buch hinweg: was ist eigentlich passiert? Wo liegt die Ursache im Geschehen? Leider wird diese bis zum Schluss nicht beantwortet, was das Lesevergnügen aber nicht wirklich beeinträchtigte. Sehr interessant ist dagegen die Entwicklung der Figuren. Malorie als Hauptfigur führt den Leser durch die Handlung. Mit ihr lernt man die anderen Figuren im Buch kennen. Das geschieht in Form von Rückblicken, denn eigentlich befindet sich Malorie bereits auf der Flucht – wie sie es nennt. Die Spannung trifft den Leser unmittelbar nach Beginn des Buches. Insbesondere die Frage, was passiert ist, wirkt wie ein Sog über das gesamte Buch hinweg. Die Rückblicke und Malories Entwicklung erzeugt eine noch ganz andere Spannung. Ich wollte erfahren was mit ihr passiert ist. Sie hat zwei Kinder, einen Jungen und ein Mädchen, die sie erschreckenderweise nur “Junge” bzw. “Mädchen” nennt. Hat sie Zwillinge bekommen? Es ist eigentlich eine banale Frage und dennoch war es eine für mich wichtige, die ich unbedingt beantwortet haben wollte. Die Tatsache, dass sie ihren Kindern keine Namen gegeben hat, zeigt das ganze Ausmaß der Situation. Warum sollte man etwas einen Namen geben, wenn man nicht weiß ob es überlebt? So konnte sie in gewisser Weise noch eine Distanz zu ihnen wahren. Die anderen Figuren wie Tom, Olympia und all die anderen tauchen zwar nur in Rückblicken auf, verdeutlichen aber geschickt die Entwicklung der Gesellschaft in dieser Situation. Es gibt die Mutigen, die Unzufriedenen aber auch die Zurückhaltenden. Ihre unterschiedlichen Charaktere machen die Rückblicke besonders interessant. Ständig gibt es Diskussionen um scheinbare Nichtigkeiten und doch macht einiges davon ihre ganze Welt aus. Einer der wichtigsten Aspekte jedoch: sobald sie das Haus verlassen, sind ihre Augen geschlossen. Sie dürfen nicht sehen, denn andernfalls könnten sie jenes Wesen sehen, was einen Großteil der Menschheit in den Wahnsinn trieb. Es ist erschreckend und faszinierend zugleich wie sie ihren Alltag trotz allem meistern. Erst vor kurzem habe ich in einer Dokumentation gehört, dass Menschen anpassungsfähig sind. Wir können uns an neue Situationen anpassen und würden letztlich wohl doch überleben. Bird Box macht dies deutlich. Der Schreibstil des Autors ist einfach und doch mitreißend. Die Figuren sind zwar nicht bis ins Detail ausgearbeitet. Das ist hier aber auch nicht wichtig. Die Handlung lebt von ihren Interaktionen und Malories Mut, denn dieser ist es der sie letztlich zur Flucht bringt. Ein wirklich spannendes Buch, dass in keinem Regal fehlen sollte. Dafür gibt es von mir die vollen 5 sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

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Sehr flüssig und spannend erzählt
von Michael Lehmann-Pape am 24.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Ist es ein Wesen, eine Existenz oder nur eine Einbildung? Ist der Mensch sich selbst der Feind, weil Fantasien öffentlich angeregt wurden oder gäbe es tatsächlich etwas „zu sehen“, was (nicht nur) Menschen an den Rand des Wahnsinns und in eine zerfleischende „Stimmung“ führt? Kommt „der Feind“ von außen oder... Ist es ein Wesen, eine Existenz oder nur eine Einbildung? Ist der Mensch sich selbst der Feind, weil Fantasien öffentlich angeregt wurden oder gäbe es tatsächlich etwas „zu sehen“, was (nicht nur) Menschen an den Rand des Wahnsinns und in eine zerfleischende „Stimmung“ führt? Kommt „der Feind“ von außen oder von innen, aus der Angst oder als Bedrohung oder gar von allen Seiten? Auf jeden Fall stirbt die Welt. Zumindest die Menschen. Erst langsam, vereinzelt, dann rasant. Während Malorie das Gegenteil erwartet, die Geburt von neuem Leben. Erst mit ihrer Schwester, dann in diesem Haus in dieser Gruppe, dann anders. „Die Kinder haben die Welt außerhalb ihres Zuhauses nie gesehen, nicht einmal durch das Fenster“. Der Junge und das Mädchen, mit Härte trainiert, Widerspruch wurde von Malorie nicht zugelassen und sie wusste auch warum. Denn über Jahre hinweg war ihr klar, dass eine gefährliche Reise über den Fluss ansteht. Im Dunkeln, natürlich, versehen mit Augenbinden. Und dennoch geht da etwas durch den Fluss hinter ihr her. Etwas, dass sie kennt, seitdem damals die „Vögel in der Box“ laut geschrien haben und Victor, der treue Hund, sein Knurren erschallen ließ. Eine Geschichte, die Malermann ebenso erzählen wird aus der Vergangenheit heraus, wie er die Reise in der Gegenwart hoch spannend in Szene zu setzen weiß. Und wie seine Protagonisten es nur vermögen, zieht Malermann auch den Leser mit hinein in diese „blinde Welt“, lässt ihn nur selten am Rande einer Augenbinde oder in unverhofften (und immer dann gefahrvollen) Momenten einen scheuen „Seitenblick“ werfen. Was in den Menschen vorgeht, die „übrig“ geblieben sind, wie sich die Dynamik dieser anderen Form der Apokalypse entwickelt, das zieht den Leser in einen Sog der Geschichte mit hinein. Das eine der entscheidenden Fragen des „Warum das so ist, wie es ist“ und warum keine „Hand angelegt wird“ nicht recht beantwortet wird, dass lässt das Mysteriöse des Geschehens zwar offen im Raum verbleiben, was aber der Geschichte an sich und ihrer Spannung nur wenig Abbruch zufügt. Dennoch wäre hier eine intensivere Erklärung wünschenswert gewesen, denn so manches an „Bewahrung“ ist so nicht wirklich zu verstehen oder zu erklären. Ein andersartiger, sehr unterhaltsamer und sehr lesenswerter Thriller.

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Lesetipp!
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 16.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Josh Malerman ist für mich eine der Entdeckungen des Jahres was das Genre angeht. Die Story scheint gut durchdacht und insbesondere die Sprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit tragen dazu bei das Buch verstehen zu können. Schon auf den ersten Seiten gelingt es dem Autor den Leser gefangen zu... Josh Malerman ist für mich eine der Entdeckungen des Jahres was das Genre angeht. Die Story scheint gut durchdacht und insbesondere die Sprünge zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit tragen dazu bei das Buch verstehen zu können. Schon auf den ersten Seiten gelingt es dem Autor den Leser gefangen zu nehmen und es fällt schwer Pausen einzulegen. Gleich zu Beginn schafft der Autor eine Spannung die bis zum Finale nicht abebbt und den Leser bei der Stange hält. Josh Malerman gelingt es ein düstere Atmosphäre zu schaffen, die den Leser ängstigt, zugleich aber neugierig darauf macht, wie die Geschichte denn nun ausgeht. Und zwar so, dass man wirklich nicht in der Lage ist das Buch vorzeitig zu beenden. Die Protagonistin, ist eine fein gezeichnete interessante Persönlichkeit, die mich neugierig machte wie sie zu dem wurde was sie ist und wie es ihr weiter ergeht. Jeder Ausflug ins freie war so spannend beschrieben, dass man sich mit den zurückgebliebenen ängstigte und man sehr angespannt blieb bis zur Rückkehr der „Ausflügler“. Der Schauplatz war für mich interessant und es war schön anzusehen wie das Zusammenleben dort funktionierte. Insgesamt war das Buch für mich eine tolle Story, die neugierig macht wie es weitergehen könnte, denn das Finale liess doch einige Fragen offen, so dass man eigentlich von einer Fortsetzung ausgehen muss. Ich bewerte das Buch, trotz des offenen Endes mit der vollen Punktzahl von 5 Sternen. Und natürlich empfehle ich das Buch gerne weiter.

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Debüt gelungen
von zane2604 aus Schmalfeld am 15.12.2015
Bewertetes Format: Buch (gebundene Ausgabe)

Bird Box ist der Debütroman von Josh Malermann und 2015 im Penhaligon Verlag erschienen. Da draussen ist etwas... … etwas schreckliches, das nicht gesehen werden darf. Wer immer es erblickt, gerät augenblicklich in mörderische Raserei. Niemand weiß was es ist oder woher es gekommen ist. Malorie ist schwanger, als immer mehr Menschen... Bird Box ist der Debütroman von Josh Malermann und 2015 im Penhaligon Verlag erschienen. Da draussen ist etwas... … etwas schreckliches, das nicht gesehen werden darf. Wer immer es erblickt, gerät augenblicklich in mörderische Raserei. Niemand weiß was es ist oder woher es gekommen ist. Malorie ist schwanger, als immer mehr Menschen von einem schrecklichen Wahnsinn befallen werden und sterben. Gerade erst hat sie ihre Schwester verloren. Durch eine Anzeige wird sie auf eine Gemeinschaft aufmerksam. Da sie auf keinen Fall allein sein will, beschließt sie zu diesem Haus zu fahren und sich den Gleichgesinnten anzuschließen. Sie muss nun das Leben mit völlig Fremden meistern und alle kämpfen ums Überleben in einer Welt in der man die Augen nicht öffnen darf. Bird Box erzählt abwechselnd von der ungewollt schwangeren Malorie, die sich in einer beängstigenden und veränderten Welt zurechfinden muss und einer Malorie, die zusammen mit zwei vierjährigen Kindern in einem Haus lebt. Das Buch beginnt in der Gegenwart. Malorie ist mit zwei Kindern allein im Haus. Die Kinder haben noch nie das Tageslicht gesehen und werden darauf trainiert ohne den Sehsinn klarzukommen. Die Story wird in zwei Erzählebenen geschildert und das Buch lässt sich angenehm lesen.Die knappen Dialoge und Sätze sind ohne großartige Schnörkel. Die Charaktere sind gerade soviel wie nötig beschrieben und lassen somit Raum für Spekulationen und Misstrauen. Die Kapitel sind ebenfalls kurz gehalten und in beiden Erzählsträngen der Story wird die Spannung gesteigert. Entsprechend will man immer weiterlesen und ist viel zu schnell fertig mit dem Buch. Die Wahl des Covers und Titels wird einem beim Lesen des Buches klar. Die Handlung selbst finde ich gut. Die Idee das alle Sinne vorhanden sind, du aber den Sehsinn nur benutzen kannst, wenn alles abgedunkelt ist, finde ich genial. Da die Protagonisten die meiste Zeit ohne Tageslicht klarkommen müssen, wirkt die Geschichte bedrückend und düster. Der Charaktere Malorie wirkt in der Gegenwart ziemlich abgestumpft, bestärkt wird das Ganze noch dadurch das sie die Kinder nur „Junge“ und „Mädchen“ nennt. Einen Widerspruch der Kinder duldet Malorie nicht. Das dies zum Schutz dient und ihr nicht klar ist, ob die Kinder eine Zukunft haben wird mit diesem Satz klar. Wie kann sie erwarten, dass die Kinder in ihren Träumen nach den Sternen greifen, wenn sie den Kopf nicht heben dürfen, um zu ihnen hinaufzuschauen? (S. 86) Was unklar ist und bis zum Schluß unklar bleibt sind die sogenannten „Wesen“. Woher sind sie gekommen und was ist deren Ziel? Zudem ist die Protagonistin mit Mitte 20, ungewollt schwanger und die Welt ändert sich auf verstörende Weise, meines Erachtens etwas zu zielstrebig. Bird Box ist eine guter Roman und alle die mal was anderes lesen wollen, sollten es mit diesem Buch probieren. Auch den Fans von Stephen King wird das Buch zusagen.

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Fluss aus Dunkelheit, Angst und Entsetzen
von NiWa aus Euratsfeld am 16.05.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Malorie entdeckt gerade ihre Schwangerschaft als die Menschen rundherum am Durchdrehen sind. Draußen ist irgendetwas, dessen bloßer Anblick zu wilder Raserei mit brutalsten Ermordungen führt, und dem ein blutiger Selbstmord der Täter folgt. Einige Menschen schaffen es, sich dem Anblick zu entziehen, verbarrikadieren sich dicht gedrängt in abgeschotteten Häusern und... Malorie entdeckt gerade ihre Schwangerschaft als die Menschen rundherum am Durchdrehen sind. Draußen ist irgendetwas, dessen bloßer Anblick zu wilder Raserei mit brutalsten Ermordungen führt, und dem ein blutiger Selbstmord der Täter folgt. Einige Menschen schaffen es, sich dem Anblick zu entziehen, verbarrikadieren sich dicht gedrängt in abgeschotteten Häusern und überleben in der Dunkelheit. Bringt es Malorie fertig unter diesen Umständen ihr Kind zu gebären? Und wie um alles in der Welt soll man ein Kind großziehen, wenn man ständig die Augen schließen muss? Selten hatte ich es mit so einem spannenden Buch zutun. Es ist eine typische Endzeitstory, die sich vor allem durch ein Höchstmaß an Nervenkitzel und die gedrängte Stimmung auszeichnet. Malorie schafft es, sich einer Gruppe Überlebender anzuschließen. Da sitzen sie nun fest, in diesem Haus, mit den abgedichteten Fenstern, den kargen Vorräten und dem Brunnen im Garten. Wer Wasser braucht, muss sich mit verbundenen Augen nach draußen wagen, und dabei hoffen, dass diese Vorsichtsmaßnahme ausreichend ist, wobei sich aber niemand wirklich sicher ist. Der Autor hat eine bemerkenswert dichte Atmosphäre erschaffen. Obwohl uns Malorie in relativ ruhigem Ton diese Geschichte erzählt, geht die grenzenlose Anspannung der Hausbewohner auf den Leser über. Mit jedem Kapitel spitzt sich dieser Spannungsbogen zu, der Autor treibt einen gnadenlos von Seite zu Seite und selbst in den ruhigsten Momenten lässt diese Beklemmung einfach nicht nach. Die dunkle Realität, in der Malorie gefangen ist, hat sie etwas paranoid gemacht, und so fiel es ihr - genauso wie mir - oft schwer, zwischen Einbildung und Realität zu unterscheiden, wodurch ich weiterhin diesen spannungsgeladenen Strom entlang getrieben wurde, aus dem es einfach kein Entkommen gab. Denn der Autor zeigt keine Gnade, weder mit Malorie noch mit dem Leser. Die Spannung bleibt von Anfang bis zum Ende. Sie ist es, die das Buch ausmacht und einen sogar noch am Ende nach Luft ringen lässt. Erbarmungslos schmeißt der Autor seine Leser in diesen nervenzereissenden Fluss aus Dunkelheit, Angst und Entsetzen, und kurz bevor mir das Ertrinken drohte, wurde ich von ihm doch noch ans Ufer bugsiert, wo ich atemlos liegen geblieben bin.  © NiWa

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Bis auf das Ende hervorragend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Hildesheim am 15.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Protagonistin Malorie erfährt, dass sie schwanger ist und das in einer Situation, in der man auf gar keinen Fall ein Kind zur Welt bringen möchte. Ungewöhnliche Ereignisse nehmen zurzeit ihren Lauf, welche in Russland ihrem Anfang genommen haben und sich Stück für Stück immer weiter in Richtung Osten... Die Protagonistin Malorie erfährt, dass sie schwanger ist und das in einer Situation, in der man auf gar keinen Fall ein Kind zur Welt bringen möchte. Ungewöhnliche Ereignisse nehmen zurzeit ihren Lauf, welche in Russland ihrem Anfang genommen haben und sich Stück für Stück immer weiter in Richtung Osten vorarbeiten, bis sie schließlich die Vereinigten Staaten erreicht haben. Es ist von unvorstellbaren Situationen die Rede, in denen sich Menschen plötzlich selbst und andere verletzten bzw. sogar töten. Man kann dieses Phänomen nicht erklären, sondern vermutet, dass die Menschen irgendetwas gesehen haben und daraufhin verrückt werden. Einziges Heilmittel, Augen zu, Vorhänge vor die Türen und im Haus einschließen. Genau in dieser Situation trifft man Malorie an. Gerade erst hat sie durch die Ereignisse ihre Schwester verloren, weshalb sie sich auf der Suche nach einer Zuflucht einer kleinen Gemeinschaft anschließt und versucht, mit diesen anfänglich für sie völlig fremden Menschen das neue Leben zu meistern. Dabei erfährt man nicht nur die Situation der hochschwangeren Malorie sondern auch eine Flucht, welche fünf Jahre nach ihrer Schwangerschaft stattfindet. Beide Erzählstränge erfolgen parallel und ergänzen sich sukzessiv zu einem Gesamtbild. Dabei gelingt es dem Autoren Josh Malerman durch seinen ausgesprochen gelungenen Schreibstil, eine höchst anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, die den Leser in eine mehr als gruselige Welt entführt, bei der man ebenfalls am liebsten die Welt draußen abschirmen will. Die Erzählung ist von der ersten Seite an überzeugend, plausibel und kann durch viele Schockmomente, detaillierte Darstellungen und nachvollziehbare Ereignissketten dafür sorgen, dass man sich vor dieser Welt fürchtet aber unbedingt wissen muss, wie die Handlung weitergeht. Gut platzierte Cliffhanger an den Kapitelenden, tolle Szenenwechsel zwischen der Vergangenheit und der Flucht fünf Jahre später sowie einer Gefahr, der man nicht auf die Schliche kommt, man aber weiß, dass es sie gibt, sorgen dafür, dass man Bird Box verschlingt. Die meisten Charaktere bleiben meiner Meinung nach zwar etwas blass, dafür kann mich Malorie mit ihrer Charakterstärke, ihrer Fürsorge anderen gegenüber sowie ihres eisernen Überlebenswillens immer wieder aufs neue begeistern. Lediglich vom Ende bin ich etwas enttäuscht, da es an jeglicher Aufklärung der Ereignisse fehlt, was daran liegen mag, dass der Autor auf die Vorstellungskraft seiner Leser setzt oder mit einer Fortsetzung dies weiterführen und vertiefen möchte. Ohne Fortsetzung und Aufklärung ist das Buch sehr gut aber das gewisse Etwas zum perfekten Buch würde fehlen. Fazit zu Bird Box: Nichtsdestotrotz würde ich mir definitv wünschen, dass Josh Malerman einen zweiten Roman zu dieser packenden Welt schreiben würde, da die Geschichte insgesamt sogut wie alles hat, was man für schaurig-gruselige Lesestunden benötigt. Toller Erzählstil, packende Handlung und viele schöne Schockmomente. Ein sehr mitreißender Weltenentwurf mit schaurig schönen Elementen aber einem Ende, dass nicht ganz zufriedenstellt. Meine Empfehlung ist deshalb eindeutig: Lest unbedingt Bird Box!

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Bis auf das Ende hervorragend!
von Philip aus Hürth am 15.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Die Protagonistin Malorie erfährt, dass sie schwanger ist und das in einer Situation, in der man auf gar keinen Fall ein Kind zur Welt bringen möchte. Ungewöhnliche Ereignisse nehmen zurzeit ihren Lauf, welche in Russland ihrem Anfang genommen haben und sich Stück für Stück immer weiter in Richtung Osten... Die Protagonistin Malorie erfährt, dass sie schwanger ist und das in einer Situation, in der man auf gar keinen Fall ein Kind zur Welt bringen möchte. Ungewöhnliche Ereignisse nehmen zurzeit ihren Lauf, welche in Russland ihrem Anfang genommen haben und sich Stück für Stück immer weiter in Richtung Osten vorarbeiten, bis sie schließlich die Vereinigten Staaten erreicht haben. Es ist von unvorstellbaren Situationen die Rede, in denen sich Menschen plötzlich selbst und andere verletzten bzw. sogar töten. Man kann dieses Phänomen nicht erklären, sondern vermutet, dass die Menschen irgendetwas gesehen haben und daraufhin verrückt werden. Einziges Heilmittel, Augen zu, Vorhänge vor die Türen und im Haus einschließen. Genau in dieser Situation trifft man Malorie an. Gerade erst hat sie durch die Ereignisse ihre Schwester verloren, weshalb sie sich auf der Suche nach einer Zuflucht einer kleinen Gemeinschaft anschließt und versucht, mit diesen anfänglich für sie völlig fremden Menschen das neue Leben zu meistern. Dabei erfährt man nicht nur die Situation der hochschwangeren Malorie sondern auch eine Flucht, welche fünf Jahre nach ihrer Schwangerschaft stattfindet. Beide Erzählstränge erfolgen parallel und ergänzen sich sukzessiv zu einem Gesamtbild. Dabei gelingt es dem Autoren Josh Malerman durch seinen ausgesprochen gelungenen Schreibstil, eine höchst anspruchsvolle Geschichte zu erzählen, die den Leser in eine mehr als gruselige Welt entführt, bei der man ebenfalls am liebsten die Welt draußen abschirmen will. Die Erzählung ist von der ersten Seite an überzeugend, plausibel und kann durch viele Schockmomente, detaillierte Darstellungen und nachvollziehbare Ereignissketten dafür sorgen, dass man sich vor dieser Welt fürchtet aber unbedingt wissen muss, wie die Handlung weitergeht. Gut platzierte Cliffhanger an den Kapitelenden, tolle Szenenwechsel zwischen der Vergangenheit und der Flucht fünf Jahre später sowie einer Gefahr, der man nicht auf die Schliche kommt, man aber weiß, dass es sie gibt, sorgen dafür, dass man Bird Box verschlingt. Die meisten Charaktere bleiben meiner Meinung nach zwar etwas blass, dafür kann mich Malorie mit ihrer Charakterstärke, ihrer Fürsorge anderen gegenüber sowie ihres eisernen Überlebenswillens immer wieder aufs neue begeistern. Lediglich vom Ende bin ich etwas enttäuscht, da es an jeglicher Aufklärung der Ereignisse fehlt, was daran liegen mag, dass der Autor auf die Vorstellungskraft seiner Leser setzt oder mit einer Fortsetzung dies weiterführen und vertiefen möchte. Ohne Fortsetzung und Aufklärung ist das Buch sehr gut aber das gewisse Etwas zum perfekten Buch würde fehlen. Fazit zu Bird Box: Nichtsdestotrotz würde ich mir definitv wünschen, dass Josh Malerman einen zweiten Roman zu dieser packenden Welt schreiben würde, da die Geschichte insgesamt sogut wie alles hat, was man für schaurig-gruselige Lesestunden benötigt. Toller Erzählstil, packende Handlung und viele schöne Schockmomente. Ein sehr mitreißender Weltenentwurf mit schaurig schönen Elementen aber einem Ende, dass nicht ganz zufriedenstellt. Meine Empfehlung ist deshalb eindeutig: Lest unbedingt Bird Box!

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Ernüchternt
von C. K. am 21.05.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Du musst die Augen immer geschlossen halten, sonst wirst du verrückt.... Das Buch erzählt in nicht geordneter Reihnfolge von Vergangenheit und Gegenwart Malories. Man kann die Angst spühren, aber um so weiter es vorrangeht, um so mehr möchte man Ergebnisse sehen, die einfach nicht kommen. Dies ist das ernüchtenste Buch, was... Du musst die Augen immer geschlossen halten, sonst wirst du verrückt.... Das Buch erzählt in nicht geordneter Reihnfolge von Vergangenheit und Gegenwart Malories. Man kann die Angst spühren, aber um so weiter es vorrangeht, um so mehr möchte man Ergebnisse sehen, die einfach nicht kommen. Dies ist das ernüchtenste Buch, was ich seit Jahren gelesen habe. Es ist einfach unbefriedigent, es schreit nach einem besseren Ende und mehr Strucktur.

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emotionslos, unausgereift und Fragen aufwerfend
von kleeblatts-buecherblog aus Mertesheim am 03.04.2015
Bewertetes Format: Buch (gebunden)

Malorie lebt mit ihre beiden Kindern in einem verlassenen Haus, die Fenster sind abgedunkelt, wenn sie nach draußen geht, verbindet sie sich die Augen. Ihre Kinder sind darauf trainiert, mehr zu hören, als zu sehen. Vor Jahren häuften sich die Meldungen, dass etwas Unheimliches umgeht, dessen Anblick einem in... Malorie lebt mit ihre beiden Kindern in einem verlassenen Haus, die Fenster sind abgedunkelt, wenn sie nach draußen geht, verbindet sie sich die Augen. Ihre Kinder sind darauf trainiert, mehr zu hören, als zu sehen. Vor Jahren häuften sich die Meldungen, dass etwas Unheimliches umgeht, dessen Anblick einem in den Wahnsinn treibt. Malorie jedoch will endlich wieder ein halbwegs normales Leben führen, sich sicher fühlen und unter Menschen sein. So macht sie sich mit den Kindern und verbunden Augen auf, Hilfe zu finden. Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht. Eine Welt, in der der bloße Anblick von Irgendetwas die Menschen in den Wahnsinn treibt. Wie kommt es dazu? Was genau ist der Auslöser? Diese Fragen stellten sich gleich zu Anfang. Erst nach und nach kommt die ganze Geschichte zum Vorschein. Abwechselnd wird aus der Gegenwart und den Geschehnissen von knapp fünf Jahren erzählt. Langsam ergibt sich ein Bild und die Fragen werden nach und nach abgebaut. Doch die wohl wichtigste Frage bleibt ungeklärt: Was löst diesen Wahnsinn aus? Ich muss zugeben, dass mir Malorie auch nicht sehr sympathisch war. Sie hatte eine sehr herrische Art an sich, was aber wohl an der Situation liegt, in der sie sich mit ihren Kindern befindet. Doch zeigt sie gegenüber den Kindern fast keine Gnade, treibt sie zu Unermesslichem an, gibt ihnen Befehle und spart mit Lob. Doch irgendwie hat sie die Kinder gut im Griff, sie hören aufs Wort. Ich habe in letzter Zeit einig Dystopien gelesen, aber noch keine hat mich so unbefriedigt zurückgelassen, wir Bird Box: Schließe Deine Augen. Was so vielversprechend beginnt, endet für mich in einem Disaster. Keine Aufklärung, ein nicht abgeschlossenes Ende, neue Fragen und eine unsympathische Protagonistin. Auch wenn es sich um einen Science-fiction/Fantasy-Roman handelt, sind einige Szenen sehr unschlüssig und vollkommen unlogisch. Hier merkt man deutlich, dass es sich bei dem Autoren um einen Mann handelt, denn eine Geburt in einer sehr emotionslosen Art zu beschreiben, ist nur möglich, wenn man selbst keine erlebt hat bzw. erleben kann. Insoweit kann man davon ausgehen, dass es einen zweiten Teil geben wird, denn die Möglichkeit hat sich der Autor garantiert offen gelassen. Und es ist auch nötig, sonst lässt Josh Malerman einem einfach im Dunkeln stehen. Einziges Schmankerl: Das Cover mal im Dunkeln ansehen. Mit geöffneten Augen ;) Fazit: Unausgereift, emotionslos und unbefriedigend.

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