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Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam

Roman

(17)

Ein großer Roman über ein kleines Dorf - Vea Kaisers furioses Debüt
In ihrem Debütroman entfaltet Vea Kaiser mit großer Verve und unwiderstehlichem Witz die Welt des abgeschiedenen alpenländischen Bergdorfes St. Peter am Anger und erzählt die Geschichte einer Familie, die über drei Generationen hinweg auf kuriose Weise der Wissenschaft verfallen ist.Gegen die Engstirnigkeit und den unreflektierten Traditionssinn der St. Petrianer hegt Johannes A. Irrwein - geschult an seinem Großvater, dem Bandwurmforscher Johannes Gerlitzen - seit frühester Kindheit eine starke Abneigung. Bildungshungrig und aufgeweckt wie er ist, sehnt er sich nach jeneraufgeklärten Welt, die er hinter den Alpenmassiven vermutet. Als der Musterschüler jedoch unerwartet durch die Matura fällt, beginnt er, sich mit seinem Dorf auseinanderzusetzen. Seinem Lieblingsautor Herodot, dem Vater der Geschichtsschreibung, nacheifernd, macht er sich daran, die Chroniken seines Dorfes zu ver fassen - und verursacht dabei ungewollt das größte Ereignis in der Geschichte St. Peters, das das Bergdorf auf immer verändern wird.Ein 14,8 Meter langer Fischbandwurm, eine Seifenkiste mit Kurs auf den Mond, ein ungeahnt attraktiver Mönch im Jaguar, eine schwangere Dorfprinzessin, eine altphilologische Geheimgesellschaft, eine nordicwalkende Mütterrunde, ein Jungfußballer mit dem Herz am rechten Fleck, eine sinistre Verschwörung der Dorfältesten sowie jede Menge poppige Blasmusik gehören zum einzigartigen Mikrokosmos dieses Romans, der durch seine Liebe für leuchtende Details und skurrile Begebenheiten, durch seinen erzählerischen Furor und seine Vielstimmigkeit besticht. Vea Kaiser gelingt mit dreiundzwanzig Jahren ein wagemutiges, herausragendes Debüt. Dieser Roman wird Sie verzaubern.

Rezension
"[Blasmusikpop] ist so fröhlich und komisch, so frisch und witzig. [...] ein Kaleidoskop, das in den schönsten Farben leuchtet." WDR 2, Christine Westermann 20120819
Portrait

Vea Kaiser, geboren 1988, studiert Altgriechisch in Wien. Ihr Debütroman »Blasmusikpop« wurde 2013 als bestes deutschsprachiges Debüt auf dem internationalen Festival du Premier Roman in Chambéry vorgestellt und für den aspekte-Preis nominiert. 2014 war sie Writer-in-Residence an der Bowling Green State University und wurde zur österreichischen Autorin des Jahres gewählt. Im Jahr 2015 erschien ihr zweiter Roman »Makarionissi«, der in Deutschland und Österreich zum Bestseller wurde und von der Stiftung Ravensburger Verlag die Auszeichnung »Bester Familienro-man« erhielt.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 31.07.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04464-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 212/125/44 mm
Gewicht 594
Auflage 10. Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Blasmusikpop = Lesevergnügen“

Katrin Knauft, Thalia-Buchhandlung Bernburg (Saale)

Den Leser erwartet ein unterhaltsamer Roman über ein fiktives Bergdorf und dessen Bewohner. Durch mehrere Generationen begleitet er die kauzige und recht eigenwillige Dorfgemeinschaft („die letzten Bergbarbaren des Kontinents“), des von der Außenwelt nahezu isolierten Ortes St. Peter am Anger. Die Ereignisse werden im saloppen Ton und Den Leser erwartet ein unterhaltsamer Roman über ein fiktives Bergdorf und dessen Bewohner. Durch mehrere Generationen begleitet er die kauzige und recht eigenwillige Dorfgemeinschaft („die letzten Bergbarbaren des Kontinents“), des von der Außenwelt nahezu isolierten Ortes St. Peter am Anger. Die Ereignisse werden im saloppen Ton und vor allem mit einem tollen Sinn für Humor erzählt. Die Autorin Vea Kaiser hat einen Mikrokosmos voll mit Lebensgeschichten geschaffen, in den man voller Vergnügen eintauchen kann. Hierbei ist die Ideenvielfalt und Erzählweise der Autorin bemerkenswert. Also ein wunderbarer Debütroman mit Schmunzelgarantie und hohem Unterhaltungswert.

„Blasmusikpop“

Katja Wünsche, Thalia-Buchhandlung Bayreuth

St. Peter am Anger ist ein kleines Dorf in den Sporzer Alpen. Seine 497 Einwohner leben zurückgezogen und halten alte Traditionen in Ehren. Söhne lernen das Handwerk vom Vater, aufs Gymnasium geht niemand, man bleibt unter sich und begegnet technischen Neuerungen aus der Stadt erstmal kritisch. Doch dann entdeckt man bei Johannes Gerlitzen St. Peter am Anger ist ein kleines Dorf in den Sporzer Alpen. Seine 497 Einwohner leben zurückgezogen und halten alte Traditionen in Ehren. Söhne lernen das Handwerk vom Vater, aufs Gymnasium geht niemand, man bleibt unter sich und begegnet technischen Neuerungen aus der Stadt erstmal kritisch. Doch dann entdeckt man bei Johannes Gerlitzen eines Tages einen Fischbandwurm im Darm und davon fasziniert, beginnt der eigentliche Holzfäller und Schnitzer zu lesen. Das Interesse wird zur Obsession und schon bald entschließt sich Johannes, nach Lenk zu gehen, um Medizin zu studieren. Obwohl ihm das ganze Dorf davon abrät, ein "Hochg'schissner" zu werden, lässt er sich nicht davon abbringen und kehrt einige Jahre später, nachdem er ausgiebig der Wurmforschung gefröhnt hat und tatsächlich Mediziner wurde, zurück nach St. Peter. Mit seiner Tochter Ilse versteht er sich nicht, die hat er kurz nach ihrer Geburt der Medizin und Würmer wegen verlassen, doch zu seinem Enkel Johannes baut er ein inniges Verhältnis auf und bringt ihn dazu, in seine Fußstapfen zu treten. Doch kann aus Johannes Junior, der neben seinem Großvater der Einzige im Dorf ist, der das Hochdeutsche beherrscht, ein Arzt werden oder ist er doch eher zu anderem bestimmt?

Vea Kaiser hat mit ihrem Roman "Blasmusikpop" eines der skurrilsten Bücher geschrieben, die ich dieses Jahr gelesen habe. Über 3 Generationen lang beschreibt sie die Entwicklungen des Dorfes St. Peter am Anger. Und sind einem die Charaktere zu Beginn des Buches ziemlich suspekt, was schon am Dialekt liegt, in dem die Dialoge geschrieben sind, wachsen sie einem doch sehr schnell ans Herz. Wunderbar gelingt es des Autorin, die Einwohner auf die Schippe zu nehmen, ohne verletzend zu werden. An vielen Stellen kann man nur lachen, wenn der Schuarl zum Beispiel als "Mänätscher-Tschecka" ausrückt, weil ein Baum auf dem Dorfplatz ein Blatt verloren hat, und das geht natürlich nicht ohne entsprechendes Werkzeug und Sirene. Das klingt alles ziemlich seltsam, ist es auch! Aber sehr unterhaltsam. Das Buch ist im Nu gelesen, weil man unbedingt wissen muss, was die Dorfbewohner sich als nächstes einfallen lassen. Ein bisschen hat es mich an die Schildbürger erinnert, die auch erst umständlich planen und dann an den kleinsten Dingen scheitern. Und nebenbei kann man noch etwas lernen, oder wissen Sie, was ein Gatschhupfer ist?

„Blasmusik meets AC/DC“

Stephanie Bilke, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein kleines Bergdorf in den Alpen: St. Peter am Anger. Hier bleibt man unter sich - das war schon immer so und sollte auch immer so bleiben...
Mit viel Witz und jeder Menge Charme erzählt Vea Kaiser von einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft und von zwei jungen Männern, die sich den Dorfgepflogenheiten nicht länger beugen...

Knapp
Ein kleines Bergdorf in den Alpen: St. Peter am Anger. Hier bleibt man unter sich - das war schon immer so und sollte auch immer so bleiben...
Mit viel Witz und jeder Menge Charme erzählt Vea Kaiser von einer eingeschworenen Dorfgemeinschaft und von zwei jungen Männern, die sich den Dorfgepflogenheiten nicht länger beugen...

Knapp 500 Seiten großartige Unterhaltung!

„Eine tolle Neuentdeckung!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Blasmusikpop von Vea Kaiser ist ein furioser und kurioser Alpenroman im besten Sinne! Glänzend geschrieben und lustig zu lesen! Und ganz nebenbei übrigens ein klasse Bildungs-und Entwicklungsroman! Blasmusikpop von Vea Kaiser ist ein furioser und kurioser Alpenroman im besten Sinne! Glänzend geschrieben und lustig zu lesen! Und ganz nebenbei übrigens ein klasse Bildungs-und Entwicklungsroman!

„Da will man leben!“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach am Main

Oh, nee, was ist denn das für ein komisches Cover, und dann dieser Titel!
Die Neugier hat gesiegt und ich habe in diesem Buch einen unglaublichen Kosmos voller Menschen kennengelernt, die sich alle jetzt wie Freunde und gute Bekannte anfühlen. Das Buch zugeschlagen und gesagt:" Da will ich wohnen! In St. Peter am Anger!" Wetten, dass
Oh, nee, was ist denn das für ein komisches Cover, und dann dieser Titel!
Die Neugier hat gesiegt und ich habe in diesem Buch einen unglaublichen Kosmos voller Menschen kennengelernt, die sich alle jetzt wie Freunde und gute Bekannte anfühlen. Das Buch zugeschlagen und gesagt:" Da will ich wohnen! In St. Peter am Anger!" Wetten, dass es Ihnen genauso geht?

„Auf der Alm, da gibt´s ka Sünd.“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Servas!
Oiso, Vea Kaisers Roman BLASMUSIKPOP is a Gaudi! Sie dazählt von a klans Alpendorf, owa g´sellige Leut ... . Stopp. Entschuldigen Sie, liebe zivilisierte Freunde. Nochmal.
Inmitten der Alpen, isoliert vom Rest der Welt auf einem Bergplateau, liegt St. Peter, eine 497-Seelen-Gemeinde. Tumbe Bauern, eigentümlich und erzkatholisch,
Servas!
Oiso, Vea Kaisers Roman BLASMUSIKPOP is a Gaudi! Sie dazählt von a klans Alpendorf, owa g´sellige Leut ... . Stopp. Entschuldigen Sie, liebe zivilisierte Freunde. Nochmal.
Inmitten der Alpen, isoliert vom Rest der Welt auf einem Bergplateau, liegt St. Peter, eine 497-Seelen-Gemeinde. Tumbe Bauern, eigentümlich und erzkatholisch, menschliche Gefühle werden in Verdauungsschnaps ertränkt.
Hier wächst Johannes auf, Doktor-Enkel des ersten Arztes in der Geschichte von St. Peter. Johannes ist anders, ein nachdenklicher Bube, der auf seiner Stube hockt, um ungestört lesen und experimentieren zu können. Und genau wie sein Doktor-Opa will er im Dienste der Wissenschaft Forschungen betreiben. Tatsächlich erhält er - zum Unverständnis aller gegen "de Hochg´schissenen" - ein Stipendium für die Klosterschule. Seine Mission: Sachen packen und dem fadesten Ort der Welt den Rücken.
Ausgerechnet ein Spiel des hiesigen FC St. Peter macht Johannes, das abtrünnige Schaf der alpinen Herde, zu einem von ihnen (obwohl er net mit´spüalt hat) und trägt entschieden zur Dorfehre bei.

Vea Kaiser legt mit BLASMUSIKPOP, dreiundzwanzigjährig, einen Roman vor, der an erzählerischer Rasanz und Leidenschaft, originellem Witz und blühender Fantasie kaum zu übertreffen ist. Ein Schlagoberstürmchen von einem Roman unter einer dicken Schicht gestreuselter Pointen. Irgendwo zwischen DAS HOTEL NEW HAMPSHIRE, PETER STEINERS THEATERSTADL und DER CLUB DER TOTEN DICHTER. Ein Stoßgebet meinerseits Richtung Dreifaltigkeit ("Kruzifixn sacra!"), dass BLASMUSIKPOP keine literarische Eintagsfliege war.

Oiso, i wünsch Ihna guate Unterhaltung un vül Spoaß. Servas un pfiat di!

„Unglaublich gut und lustig!“

Jasmin Jungiereck, Thalia-Buchhandlung Kiel

Endlich mal wieder ein intelligentes Buch bei dem ich aus dem Lachen nicht mehr raus kam.
Sprachlich absolut genial. Vea Kaiser ist für mich bis jetzt die Entdeckung des Jahres.
Endlich mal wieder ein intelligentes Buch bei dem ich aus dem Lachen nicht mehr raus kam.
Sprachlich absolut genial. Vea Kaiser ist für mich bis jetzt die Entdeckung des Jahres.

Verena Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Nuernberg

Ein toller Generationenroman. Der Schreibstil ist absolut wundervoll und die Charaktere wachsen einem regelrecht ans Herz. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Ein toller Generationenroman. Der Schreibstil ist absolut wundervoll und die Charaktere wachsen einem regelrecht ans Herz. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Heimatroman der etwas anderen Art und eine Familie der besonderen Art. Was so alles in einem kleinen österreichischen Alpendorf passieren kann, schildert Kaiser mit viel Witz! Ein Heimatroman der etwas anderen Art und eine Familie der besonderen Art. Was so alles in einem kleinen österreichischen Alpendorf passieren kann, schildert Kaiser mit viel Witz!

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Komisch und tragisch zugleich! Eine Familien-Geschichte, die jeden mitreißen wird! Dem Charme der Charaktere und dem unverwechselbaren Schreibstil kann man sich nicht entziehen! Komisch und tragisch zugleich! Eine Familien-Geschichte, die jeden mitreißen wird! Dem Charme der Charaktere und dem unverwechselbaren Schreibstil kann man sich nicht entziehen!

„Wunderbar schräger Erstling aus Österreich“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Haben Sie schon das würdige Nachfolgebuch für Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (btb Taschenbuch) gefunden?Ich ja! Die junge, österreichische Autorin Vea Kaiser hat ihn mit ihrem Erstling „Blasmusikpop“ geschrieben. Ein einfach herrliches, schräges, aber auch liebevolles Buch, in dem es irre Haben Sie schon das würdige Nachfolgebuch für Jonas Jonasson „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ (btb Taschenbuch) gefunden?Ich ja! Die junge, österreichische Autorin Vea Kaiser hat ihn mit ihrem Erstling „Blasmusikpop“ geschrieben. Ein einfach herrliches, schräges, aber auch liebevolles Buch, in dem es irre viel zu entdecken und zu lachen gibt! Und jetzt auch neu als Taschenbuch.

Entdecken Sie das kleine „Gallische“ Dorf St. Peter am Anger in den Sporzer Alpen, wo knapp 500 Einwohner seit Generationen ihr eigenes Süppchen kochen und sich von dem restlichen Österreich fernhalten. Die Menschen dort pflegen ihre Traditionen und heiraten nach Möglichkeit untereinander. Zugereiste sind nicht wirklich willkommen. Und Menschen, die über ihren Tellerrand hinausschauen, sind ihnen zutiefst suspekt. Allerdings gibt es seit spätestens vier Generationen Mitglieder einer Familie, die etwas anders sind. Angefangen hat es mit dem Alfred Gerlitzen, der freiwillig in den ersten Weltkrieg zog und daraus total verändert zurückkehrte. Sein Sohn Johannes hat als erster St. Peter am Anger für längere Zeit verlassen. Grund dafür war ein 14,8 m langer Bandwurm, den er hatte. Er wollte nun alles über diese Parasiten wissen und ging nach Wien um Medizin zu studieren. Zurück ließ er seine junge Frau Elisabeth und seine frisch geborene Tochter Ilse. Fortgesetzt wird die Tradition durch den Enkel von Johannes. Johannes A. Irrwein kann mit seinem Dorf und seinen Bewohnern überhaupt nichts anfangen. Durch seinen Opa wurde schon früh sein Wissensdurst geweckt, und durch eine glückliche Fügung bekommt er die Chance in dem nächstgrößeren Ort Lenk auf der Klosterschule seine Reifeprüfung zu machen. Allerdings verläuft auch seine Jugend nicht so, wie er es sich erwünscht hat. Durch eine Zwangspause will er seinem großen Vorbild Herodot nacheifern und beginnt eine Chronik über sein Dorf und die dort lebenden Bergbarbaren zu schreiben. Und ohne dass er es wollte, verändert er das Dorf komplett.

Vea Kaiser beschreibt ihr fiktives Bergdorf einfach köstlich. Das Buch ist so lebendig durch den Dialekt, den sie den Bergbarbaren in den Mund legt. Und es ist dieser gelungene Wechsel zwischen der Chronik, die der „außenstehende Historiker“ Johannes A. Irrwein im Stile von Herodot über das Dorf St. Peter am Anger schreibt und der Geschichte des Dorfes selber mit all seinen schrägen Personen, die einen wünschen lassen, dass man dieses Dorf selbst einmal besuchen könnte. All die unglaublichen Beschreibungen, die die Inhaltsangabe Ihnen aufzeigt, kommen in diesem Buch vor und ergeben sogar einen Sinn!

Und Fans der Hamburger Kiezkicker aufgepasst – Euer Verein spielt in diesem Buch auch eine ganz wichtige Rolle!

Wenn Sie mal wieder ein intelligentes Buch suchen, bei dem Sie auch herzhaft lachen können, dann ist dieses Buch ein absolutes Muss.

Thomas Canje, Thalia-Buchhandlung Langenfeld

Ein witziger Alpenroman. Mit viel Humor augenzwinkernd erzählt. Drei Generationen in einem kleinen Allendorf. Der Wandel der Gesellschaft mal witzig mal nachdenklich. Ein witziger Alpenroman. Mit viel Humor augenzwinkernd erzählt. Drei Generationen in einem kleinen Allendorf. Der Wandel der Gesellschaft mal witzig mal nachdenklich.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
14
3
0
0
0

Toll
von einer Kundin/einem Kunden am 21.12.2013

Bestseller!! Vea Kaiser ist eine neue junge Schriftstellerin, deren Buch ein großer Erfolg ist. So eine Art heimlicher Bestseller! Die Geschichte fand ich sehr witzig, skurril, schräg!

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Glückwunsch,eine neue Autorin
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 08.01.2013

Ehrlich gesagt,musste ich mich beim Lesen immer wieder vergewissern,daß die Autorin wirklich noch so jung ist (und ich so alt).Ein spannender,kreativer und mit neuen Ansätzen gespickter Bilderbogen eines Dorfes in den Bergen,das sich entwickelt und stetig verändert,wobei der gewöhnliche Flachländer ja immer vermutet,dem wäre nicht so.Mit einem Augenzwinkern und... Ehrlich gesagt,musste ich mich beim Lesen immer wieder vergewissern,daß die Autorin wirklich noch so jung ist (und ich so alt).Ein spannender,kreativer und mit neuen Ansätzen gespickter Bilderbogen eines Dorfes in den Bergen,das sich entwickelt und stetig verändert,wobei der gewöhnliche Flachländer ja immer vermutet,dem wäre nicht so.Mit einem Augenzwinkern und ungewöhnlich viel Tiefgang denkt man nach und kann hin und wieder auch schmunzeln.Bin gespannt,was als nächstes kommt.Ein wirklicher Lesegenuss.

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ein lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 30.09.2012

Nachdem ich ganz begeistert "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ausgelesen hatte, war ich auf der Suche nach einem vergleichbar tollen Buch und siehe da: hier ist es! Die Geschichte rund ums Bergdorf St. Peter ist eines der kurzweiligsten, lustigsten und lebendigsten Bücher, die ich je... Nachdem ich ganz begeistert "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ausgelesen hatte, war ich auf der Suche nach einem vergleichbar tollen Buch und siehe da: hier ist es! Die Geschichte rund ums Bergdorf St. Peter ist eines der kurzweiligsten, lustigsten und lebendigsten Bücher, die ich je gelesen habe und reiht sich somit neben dem "Hunderjährigen" mühelos in mein privates "Best of"- Bücherregal ein. Bei beiden Büchern hoffe ich, dass von den Autoren möglichst rasch neues nachfolgt, denn nun ist die Latte hochgelegt!

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sehr gelungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 26.09.2012

Über die Handlung wurde ja schon genug berichtet. Ich kann diese Buch wirklich nur empfehlen. Ganz toll, wird bestimmt demnächst die Bestseller-Liste anführen.

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großes Lesevergnügen, unbedingt lesen
von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2012

Schauplatz : St. Peter am Anger, ein kleines abgeschiedenes Bergdorf, irgendwo in den Alpen. Hauptdarsteller: Johannes A. Irrwein und so ziemlich alle Bewohner seiner Heimatgemeinde. Schon von Kindesbeinen an zeigt sich ganz deutlich - Johannes ist anders. Anders als seine Mutter (Ilse Irrwein, geborene Gerlitzen), anders als sein Vater (Alois Irrwein,... Schauplatz : St. Peter am Anger, ein kleines abgeschiedenes Bergdorf, irgendwo in den Alpen. Hauptdarsteller: Johannes A. Irrwein und so ziemlich alle Bewohner seiner Heimatgemeinde. Schon von Kindesbeinen an zeigt sich ganz deutlich - Johannes ist anders. Anders als seine Mutter (Ilse Irrwein, geborene Gerlitzen), anders als sein Vater (Alois Irrwein, von Beruf Tischler) und anders als der Rest der Dorfgemeinde. Das größte Verständnis dafür hat der von ihm heißgeliebte Großvater (selbst ein Außenseiter), von dem er auch die Leidenschaft für Wissenschaft und Forschung übernimmt. Anders als in seinem Heimatdorf, wird er im Klostergymnasium wegen seines Wissensdursts hoch geschätzt. Er erreicht als Musterschüler die Matura. Eine Prüfung noch und der Weg ist frei - in die weite große Welt. Raus aus diesem engen, traditionsdurchtränkten, hinterwäldlerischen Bergdorf. Und dann passierts. Er stolpert über Herodot, seinen Lieblingsautor. Dabei weiß er seit den Erzählungen seines Großvaters alles, wirklich alles über ihn. Und dann nimmt der Lebensweg des Johannes A.Irrwein eine andere Richtung als er es sich ausgemalt hat. "Blasmusikpop" von Vea Kaiser ist ein wunderbares, witziges, großes Lesevernügen.

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Blasmusikpop
von Andrea Erber aus St. Pölten am 29.08.2012

Mit ihrem Roman "Blasmusikpop" hat Vea Kaiser ein großartiges Debüt abgeliefert. Sie erzählt die Geschichte von drei Generation aus dem fiktiven Bergdörfchen St. Peter am Anger und nebenbei erfährt man auch einiges über die Wissenschaft vom Fischbandwurm bis hin zu Herodot. Äußerst charmant und witzig beschreibt sie die verschiedenen... Mit ihrem Roman "Blasmusikpop" hat Vea Kaiser ein großartiges Debüt abgeliefert. Sie erzählt die Geschichte von drei Generation aus dem fiktiven Bergdörfchen St. Peter am Anger und nebenbei erfährt man auch einiges über die Wissenschaft vom Fischbandwurm bis hin zu Herodot. Äußerst charmant und witzig beschreibt sie die verschiedenen Charaktere der Bewohner und ihre Verhaltensweisen. Von Johannes Gerlitzen zum Beispiel, ein Berufsschnitzer, der aufbricht um Medizin zu studieren oder Alois Irrwein, der in jungen Jahren zum Mond fliegen möchte und von einem Fußballtalent und dessen Liebe zur Dorfprinzessin. Als großer Sportfreunde Stiller Fan hat sie bei mir ohnehin ins Schwarze getroffen --> mehr will ich dazu aber nicht verraten! "Blasmusikpop" zählt definitiv zu einem meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr und ist absolut empfehlenswert!!!

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Gewitzt
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2012

Vea Kaiser, eine ganz junge Österreicherin hat ein Buch geschrieben, von dem man sicher noch viel hören wird. Die Geschichte spielt im kleinen Alpendorf St. Peter am Anger in der Zeit von 1959 bis zur Gegenwart und erzählt die Geschichte des Dorfes anhand der Familie Gerlitzen. Ein Bandwurm mit 14... Vea Kaiser, eine ganz junge Österreicherin hat ein Buch geschrieben, von dem man sicher noch viel hören wird. Die Geschichte spielt im kleinen Alpendorf St. Peter am Anger in der Zeit von 1959 bis zur Gegenwart und erzählt die Geschichte des Dorfes anhand der Familie Gerlitzen. Ein Bandwurm mit 14 Metern Länge bringt den Großvater dazu, sich von der Dorfgemeinschaft auszuschließen und in der Bibliothek ein Buch nach dem anderen zu verschlingen, bis er eines Tages weggeht( als erster Bewohner des Dorfes) um in der Stadt Medizin zu studieren, um so ein " Hochgschissener" zu werden, wie die Bewohner den Arzt aus dem talauswärts gelegenen Lenk zu bezeichnen pflegen. Dieses Buch sprüht vor Witz, Charme und einer Lebendigkeit, die man von einer erst 23 jährigen Autorin kaum erwartet. Die wörtlichen Reden sind im tiefsten Dialekt geschrieben, ganz wunderbar und großartig. Dieses Buch macht Freude und ist ein sprachlicher Hochgenuß.

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Ja, wenn die Musi aufspielt.....
von Marion Olßon aus Reutlingen am 25.11.2012

St. Peter am Anger, Schauplatz eines überaus witzigen und unterhaltsamen Buches. Der Einblick in die Kultur und das Denken der Dörfler, es besticht durch seinen Charme und die liebenswerte Sicht . Jedoch wird teilweise auch sarkastisch und detailgenau betrachtet und hinterfragt.. Drei Generationen werden farbenfroh und... St. Peter am Anger, Schauplatz eines überaus witzigen und unterhaltsamen Buches. Der Einblick in die Kultur und das Denken der Dörfler, es besticht durch seinen Charme und die liebenswerte Sicht . Jedoch wird teilweise auch sarkastisch und detailgenau betrachtet und hinterfragt.. Drei Generationen werden farbenfroh und authentisch aber auch tiefgründig und nachdenklich dargestellt. So wurde ein abgeschiedenes Bergdorf in den Alpen noch nie porträtiert. Ein gelungenes und lesenswertes Debüt dieser so jungen Autorin.

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Debüt
von einer Kundin/einem Kunden am 18.11.2012

Das Debütbuch von Vea Kaiser ist ein Vergnügen zu lesen, hier kommen eine Menge von Klischees vor, wie es sich in einem Alpendorf lebt, die Gemeinschaft und das Dazugehören. Man sollte auf keinen Fall anders sein, so wie die Hauptperson des Buches. Johannes A. Irrwein kämpft sich durch die Klischees... Das Debütbuch von Vea Kaiser ist ein Vergnügen zu lesen, hier kommen eine Menge von Klischees vor, wie es sich in einem Alpendorf lebt, die Gemeinschaft und das Dazugehören. Man sollte auf keinen Fall anders sein, so wie die Hauptperson des Buches. Johannes A. Irrwein kämpft sich durch die Klischees und es gelingt ihm auch einen Platz im Dorf zu bekommen und akzeptiert zu werden. Ein detailreicher und unterhaltender Roman

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Beachtliches Debut
von Martin Bär aus St. Johann am 28.10.2012

„Blasmusikpop“ erzählt die Geschichte eines kleinen Dorfes in den Alpen über drei Generationen hinweg. Da kommen allerlei skurrile Gestalten vor, wie Johannes Gerlitzen, der, weil er von einem Bandwurm befallen ist, eine Leidenschaft für Würmer entwickelt und Medizin studiert, um diese besser erforschen zu können. Als Gemeindearzt kehrt er... „Blasmusikpop“ erzählt die Geschichte eines kleinen Dorfes in den Alpen über drei Generationen hinweg. Da kommen allerlei skurrile Gestalten vor, wie Johannes Gerlitzen, der, weil er von einem Bandwurm befallen ist, eine Leidenschaft für Würmer entwickelt und Medizin studiert, um diese besser erforschen zu können. Als Gemeindearzt kehrt er später in das Dorf zurück. Die Hauptfigur des Buches ist Johannes Irrwein, der wegen eines Streits mit einem Lehrer bei der Matura durchfällt und sich fortan als Dorfchronist auf den Spuren seines Idols Herodot wähnt. Wie er sich verliebt, zum Schriftführer des örtlichen Fussballvereins wird und es schließlich schafft, den FC St. Pauli nach St. Peter am Anger zu lotsen, das erzählt Vea Kaiser mit viel Witz und einigem Augenzwinkern. Ein paar Figuren sind dann doch zu klischeehaft geworden, aber gut. Originell ist die Idee, die Familien mit Bergnamen auszustatten (Rossbrand, Ötsch, Gerlitzen etc.), und auch daß der Name Johannes Irrwein stark an John Irving erinnert, wird wohl kein Zufall sein. Ich hab mich gut unterhalten mit dieser witzig skurrilen Dorfgemeinschaft und bin gespannt auf das nächste Buch von Vea Kaiser.

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Einfach herrlich
von Maria Vaclavicek aus Bludenz am 26.09.2015
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Vea Kaiser ist mit diesem Erstlingswerk ein wirklich großartiger Wurf geglückt. Selten habe ich mich bei einem Buch dermaßen amüsiert, die Charaktere sind fantastisch gezeichnet und so eine Handlung muss einem schlicht und ergreifend erst einmal einfallen. Obwohl es von Anfang bis Ende wahrscheinlich perfekt durchgedacht ist, hat es... Vea Kaiser ist mit diesem Erstlingswerk ein wirklich großartiger Wurf geglückt. Selten habe ich mich bei einem Buch dermaßen amüsiert, die Charaktere sind fantastisch gezeichnet und so eine Handlung muss einem schlicht und ergreifend erst einmal einfallen. Obwohl es von Anfang bis Ende wahrscheinlich perfekt durchgedacht ist, hat es für mich als Leser den Anschein gemacht, als wäre Vea Kaiser alles einfach beim Schreiben eingefallen, und solche Bücher finde ich spitze! :) Da ich selbst in einem Dorf aufgewachsen bin, kann ich mir viele Charaktere wirklich bildlich vorstellen und dadurch hat mir das Buch noch einmal mehr Spaß gemacht. Eine 100% Empfehlung!

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Bergbarbaren werden zu Weltbürgern
von einer Kundin/einem Kunden aus Gleisdorf am 20.05.2014
Bewertetes Format: Einband: Taschenbuch

Der Held der Geschichte ist wegen seines Bildungshungers und Forscherdrangs ein Außenseiter, fühlt sich im Dorf nicht wohl und kann es kaum erwarten dieser Enge zu entfliehen. Als es dann aber so weit ist, scheint er mit dem Dorf und seinen Bewohner/innen versöhnt zu sein. Ich finde die Autorin... Der Held der Geschichte ist wegen seines Bildungshungers und Forscherdrangs ein Außenseiter, fühlt sich im Dorf nicht wohl und kann es kaum erwarten dieser Enge zu entfliehen. Als es dann aber so weit ist, scheint er mit dem Dorf und seinen Bewohner/innen versöhnt zu sein. Ich finde die Autorin ist mit sehr viel Phantasie und Wissen an die Sache herangegangen (ich kann gar nicht glauben, dass Frau Kaiser noch so jung ist (Jg. 1988) - die Episoden lesen sich oft wie Erfahrungen. In vielen Situationen habe ich mich mitten in dem Dorf gesehen. Ich bin selbst auf einem Bergbauernhof aufgewachsen und habe die dörflichen Strukturen und Situationen oft wiedererkannt und mich amüsiert, manchmal hat mich das Lesen aber auch etwas sentimental gestimmt. Anfangs plätschert die Geschichte so dahin, man lernt die Dorfbevölkerung kennen... aber am Schluss läuft die Autorin zur Hochform auf und hat mich mit einem unerwarteten Ende wirklich gut unterhalten. Nur eines sei noch gesagt: Ich hätte nie gedacht, dass St. Peter am Anger und seine Bewohner/innen so tolerant und weltoffen sein können...

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