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Blumen für Algernon

Roman

(4)
Charlie Gordon, ursprünglich kaum des Lesens mächtig, ist zu Forschungszwecken operiert worden und entwickelt eine überragende Intelligenz; schließlich überflügelt er intellektuell und fachlich sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon - das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde.
Mit den überwältigenden Fähigkeiten stellen sich für das Genie Charlie jedoch auch die ersten Probleme ein - in der Bäckerei, in der er früher arbeitete, mit seiner Familie, von der er jetzt entdeckt, daß sie ihn nie akzeptiert hat, und im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, vor dem er unerklärliche Angst hat.
Als Charlie auf einem Fachkongreß als Attraktion vorgeführt werden soll, flieht er zusammen mit Algernon. Kurze Zeit später zeigen sich im Verhalten der Maus erste Verfallserscheinungen ... Charlies Aufzeichnungen für das Forscherteam geben dem Leser einen atemberaubenden Einblick in seine geistige Entwicklung und das Drama seiner Existenz.
Die seit vielen Jahren nicht mehr lieferbaren früheren deutschsprachigen Ausgaben erschienen unter dem Titel "Charly". Die spannende und erschütternde Geschichte des geistig zurückgebliebenen Charlie Gordon, der durch eine Operation eine überragende Intelligenz erlangt, gehört zu den erfolgreichsten Klassikern der Science-fiction. Der mehrfach preisgekrönte Roman ist in 27 Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft und gelesen und unter dem Titel "Charly" verfilmt.
Charlie Gordon, ursprünglich kaum des Lesens mächtig, ist zu Forschungszwecken operiert worden und entwickelt eine überragende Intelligenz; schließlich überflügelt er intellektuell und fachlich sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon - das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde.
Mit den überwältigenden Fähigkeiten stellen sich für das Genie Charlie jedoch auch die ersten Probleme ein - in der Bäckerei, in der er früher arbeitete, mit seiner Familie, von der er jetzt entdeckt, daß sie ihn nie akzeptiert hat, und im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, vor dem er unerklärliche Angst hat.
Als Charlie auf einem Fachkongreß als Attraktion vorgeführt werden soll, flieht er zusammen mit Algernon. Kurze Zeit später zeigen sich im Verhalten der Maus erste Verfallserscheinungen ... Charlies Aufzeichnungen für das Forscherteam geben dem Leser einen atemberaubenden Einblick in seine geistige Entwicklung und das Drama seiner Existenz.
Die seit vielen Jahren nicht mehr lieferbaren früheren deutschsprachigen Ausgaben erschienen unter dem Titel "Charly".
Rezension
"Ein unvergänglicher Klassiker und eines dieser Bücher, das man - egal ob Wunderknabe oder Gelegenheitsleser - niemals vergisst."
Fantasyguide, 06.04.2009
""Blumen für Algernon"... erzählt von der Suche nach Freundschaft und Liebe, von gesellschaftlichen Zwängen und der Hoffnung des Charlie Gordon, als intelligenter Mensch ein normales Leben führen zu können. Zurückhaltend erzählt, und deshalb mitreißend und bewegend."
Mephisto, 10/11 2006
" ... "Blumen für Algernon" heißt dieser Roman, den der amerikanische Psychologe Daniel Keyes im Jahre 1966 veröffentlichte. Er zählt zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur, und nachdem er in Deutschland lange vergriffen war, erscheint er jetzt endlich neu und in einer überarbeiteten Übersetzung. Das Buch ist vierzig Jahre alt, aber es liegt im Trend. ... "
Kolja Mensing, Die Tageszeitung, 08.07.2006
"... Daniel Keyes Roman "Blumen für Algernon" war schon in den Sechzigern ein Bestseller - und hat in der nun überarbeiteten Übersetzung noch an Kraft und Schönheit gewonnen."
Stern, Mai 2006
"... Dieser ursprünglich als Science-Fiction klassierte Roman des Psychologen Daniel Keyes erhält durch sehr authentische Sprache, Interpunktion, Rechtschreibung und vor allem durch die faszinierend einfühlsame Beschäftigung mit dem Innenleben des Charlie Gordon in seiner Vergangenheit, Gegenwart wie auch Zukunft eine Tiefe, die dieses Buch zu einem Muss im Bücherregal werden lässt - unbedingt lesen!"
Ultimo, Mai 2006
"... Was macht das Wesen des Menschen aus? Wie viel hat die Seele mit dem Intellekt zu tun? Wie viel muss man von der Welt verstehen, um zu begreifen, was Glück und Unglück ist? Um all das geht es in diesem großartigen Roman. ...
Das Buch kann man gleichermaßen als Kommentar zur Genforschung lesen wie auch zur Debatte um Hirnforschung und den freien Willen. ..."
David Ensikat, Der Tagesspiegel, 15.3.2006
"... "Blumen für Algernon", in den USA längst Schullektüre, stellt auch die Frage, was eigentlich den Kern des Menschen ausmacht."
Stuttgarter Zeitung, 28.3.2006
Portrait

Daniel Keyes, geboren 1927 in New York, verstorben am 15. Juni 2014 in Florida; er studierte Psychologie und war Zeitschriftenredakteur und Modephotograph, später Englischlehrer und - nach einem Literaturstudium - Dozent u. a. an der Ohio University. Neben »Blumen für Algernon« hat Keyes drei weitere Romane und drei Sachbücher (psychologische Fallstudien) veröffentlicht.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 299
Erscheinungsdatum 01.04.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96029-7
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 205/135/27 mm
Gewicht 391
Originaltitel Flowers for Algernon
Auflage 5. Auflage
Verkaufsrang 34.731
Buch (Taschenbuch)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Wie definiert man Identität?“

Thomas Neumann, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Der Roman begleitet den jungen Mann Charlie Gordon, der sich zu Forschungszwecken am Gehirn operieren lässt. In Form von Tagebucheinträgen verfolgt man die rasante Entwicklung des geistig zurückgebliebenen zum Genie. Zum einem ist es die Form der Erzählung, die den Leser in seinen Bann zieht. Zum Anderen besticht „Blumen für Algernon“ Der Roman begleitet den jungen Mann Charlie Gordon, der sich zu Forschungszwecken am Gehirn operieren lässt. In Form von Tagebucheinträgen verfolgt man die rasante Entwicklung des geistig zurückgebliebenen zum Genie. Zum einem ist es die Form der Erzählung, die den Leser in seinen Bann zieht. Zum Anderen besticht „Blumen für Algernon“ durch seine Tiefgründigkeit. Wie definiert man Identität? Was macht das „Ich“ eigentlich aus? Fragen wie diese verfolgen den Protagonisten bis zum bewegenden Abschluss des Romans.

Mit seinem beeindruckenden Stil und der gefühlvollen und intelligenten Geschichte gehört „Blumen für Algernon“ vollkommen zurecht zu den Meilensteinen der Science-Fiction-Literatur und auch in jedes Bücherregal.

„Von Mäusen und Menschen“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Endlich ist dieses Buch, welches zu meinen absoluten Lieblingen gehört wieder lieferbar!


Es ist die Lebensgeschichte von Charly Gordon, welcher mit einem unterentwickelten Verstand und einem IQ von gerade einmal 40 zur Welt kam. Vordergründig verläuft sein Leben für ihn glücklich, doch trotzdem wünscht er sich unbedingt, intelligent
Endlich ist dieses Buch, welches zu meinen absoluten Lieblingen gehört wieder lieferbar!


Es ist die Lebensgeschichte von Charly Gordon, welcher mit einem unterentwickelten Verstand und einem IQ von gerade einmal 40 zur Welt kam. Vordergründig verläuft sein Leben für ihn glücklich, doch trotzdem wünscht er sich unbedingt, intelligent zu sein, um sich nicht länger von seinen Freunden und Mitmenschen zu unterscheiden. So wird eine Gruppe von Forschern auf ihn aufmerksam, welche das Wachstum seiner geistigen Fähigkeiten mit einer Operation herbeiführen will. Geklappt hat diese bereits bei der weißen Maus Algernon, welche bereits bahnbrechende Erfolge erzielt hat. Charly willigt ein und das Experiment gelingt, er wird er immer intelligenter. So wächst in ihm auch die Erkenntnis darüber, wie schrecklich seine Mitmenschen ihn sein Leben lang behandelt haben und dass er stets ein Außenseiter der Gesellschaft war. Bald übersteigt sein Intellekt den der Forscher, die ihn behandelt haben, doch je mehr er die Welt um ihn herum durchschaut, umso unglücklicher wird er. Seine emotionale Entwicklung kann nicht mit der überproportionalen Entwicklung seines Geistes mithalten und seine Persönlichkeit beginnt sich aufzuspalten. Gleichzeitig erkennt er schockierende Verhaltensveränderungen bei Algernon, der bereits Gelerntes wieder zu vergesse scheint…

Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben, wodurch man die rasante Entwicklung Charlys durch die Steigerung seiner rhetorischen Fähigkeiten miterlebt. Wie Charly wünscht man sich als Leser, dass er immer intelligenter wird und die, die ihn verspottet und gequält haben, überragt. Sein wachsendes Unglück lässt aber bald Zweifel aufkommen, ob Intelligenz wirklich der Schlüssel zum Glück ist, denn Charlys Persönlichkeit nimmt erschreckende Züge an. Dieses Buch hat mich gefesselt, beeindruckt und schockiert. An seinem Ende musste ich weinen und das nicht nur weil dieses sehr tragisch war. Es war mehr ein kathartisches Weinen, weil ich die emotionalen Höhen und Tiefen Charlys mit ihm durchgemacht habe und mir sein Schicksal wirklich unter die Haut ging.

Bitte, bitte, bitte tun Sie sich selbst den Gefallen und lesen Sie dieses großartige Buch!!!


Kundenbewertungen


Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Zwischen Mensch und Wissenschaft - rührend, tragisch, spannend
von Sandra W. am 18.05.2016

Worum gehts: Charlie ist 32 Jahre alt, arbeitet in einer Bäckerei um sich sein Leben und sein Zimmer finanzieren zu können...hört sich ganz normal an oder? Doch Charlie ist geistig zurückgeblieben, von seiner Mutter verstoßen und als dann noch sein Onkel der in groß gezogen hat stirbt komplett auf sich... Worum gehts: Charlie ist 32 Jahre alt, arbeitet in einer Bäckerei um sich sein Leben und sein Zimmer finanzieren zu können...hört sich ganz normal an oder? Doch Charlie ist geistig zurückgeblieben, von seiner Mutter verstoßen und als dann noch sein Onkel der in groß gezogen hat stirbt komplett auf sich alleine gestellt. Charlie ist ein herzensguter Mensch, zu jedem freundlich und möchte nur eins: Intelligent sein! Deswegen unterzieht sich Charlie einer OP die bis jetzt nur an einer Maus Namens Algernon getestet wurde. Die OP scheint geglückt, Charlie wird von Tag zu Tag schlauer hilft sogar bei anstehenden Forschungen und überholt sogar den Professor. Doch mit seiner steigenden Intelligenz wird seine Persönlichkeit immer schrecklicher. Sicher, er merkt das ihn die Menschen die er so mochte ihn eigentlich nur ausgelacht hatten, Charlie zieht sich zurück und möchte nur noch alleine sein. Charlie schnappt sich also Algernon und haut ab, als er allerdings merkt das die Wirkkung bei Algernon nachlässt, kommt auch er zur Vernunft und kehrt wieder zurück. Meine Meinung: Ich muss zugeben, die ersten Seiten waren sehr schwer zu lesen da Charlie seine Berichte selbst schreiben soll. Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen, es sind nur ein paar Seiten „wink“-Emoticon Mir tat Charlie unglaublich leid als er merkte das die Menschen die er so mochte ihn eigentlich gar nicht leiden konnten. Wieder ein herber Rückschlag für einen doch so guten Menschen. Die Geschichte an sich ist sehr gut geschrieben, das Buch hatte ich in 3 Tagen durch und lies mich doch sehr nachdenklich zurück. Man macht sich doch eher Gedanken...wir entwickeln uns so schnell, auch unsere Wissenschaft, doch muss man so in die persönliche Entwicklung eingreifen? Ein Thema über das man sicher stundenlang reden könnte, aber da sollte sich wohl jeder einmal seine eigenen Gedanken machen.

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Charlies Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Der Einstieg ist nicht leicht, aber es lohnt sich.
von Selection Books am 06.01.2016

Charlie ist ein retardiertes Kind, das in der Entwicklung von geistigen Fähigkeiten zurückgeblieben ist. Von klein auf ist es sein größter Wunsch, intelligent zu werden. Charlie ist ein liebes, ruhiges Kind, das immer allen gefallen möchte. Gleichzeitig leidet er sehr unter seiner Mutter, die keine Geduld und Liebe für... Charlie ist ein retardiertes Kind, das in der Entwicklung von geistigen Fähigkeiten zurückgeblieben ist. Von klein auf ist es sein größter Wunsch, intelligent zu werden. Charlie ist ein liebes, ruhiges Kind, das immer allen gefallen möchte. Gleichzeitig leidet er sehr unter seiner Mutter, die keine Geduld und Liebe für ihren Sohn mitbringt. Für sie ist Charlie ein Klotz am Bein und sie schämt sich für ihr zurückgebliebenes Kind. Charlies Mutter ist geradezu besessen davon, dass ihr Sohn irgendwann noch intelligent wird. Dabei schreckt sie vor nichts zurück und schleppt das arme Kind von einem Scharlatan zum nächsten. Dadurch wächst in Charlie der unbändige Wunsch nach Intelligenz. Die Zeit vergeht und Charlies Mutter wird immer unberechenbarer. Sie setzt ihr Kind massiv unter Druck und merkt dabei nicht, dass Charlie immer ängstlicher und verstörter wird. Schließlich eskaliert die häusliche Situation und selbst Jahre später hat Charlie keinen Kontakt mehr zu seiner Familie. Mit knapp über 30 Jahren soll sein Traum dann wahr werden. Wissenschaftlern ist es gelungen, künstlich Intelligenz zu erzeugen, bzw. zu steigern – bei Mäusen. Nach dem erfolgreichen Experiment an der Maus Algernon ist Charlie der erste Mensch, an dem diese Wundermethode getestet werden soll. Mit dem Einstieg in das Buch habe ich mich etwas schwer getan. Die Geschichte besteht aus einem Erzählstrang und wird aus der Ich-Perspektive in Form von Charlies Berichten nach dem Experiment erzählt. Da Charlie geistig zurückgeblieben ist, sind seine Berichte voller Grammatik- und Rechtschreibfehler, die den Lesefluss stark beeinträchtigen. Es ist sehr mühsam die Berichte zu lesen, da diese über einen längeren Zeitraum fehlerhaft bleiben. Der Sprachstil ist sehr einfach, angepasst an das Denkvermögen eines geistig zurückgebliebenen, jungen Mannes. Auf der einen Seite verleiht dieser Sprachstil dem Buch einen sehr authentischen Charakter, auf der anderen Seite entstehen auf diese Weise aber auch Längen. Der Anfang zieht sich, bis Charlies Rechtschreibung besser wird. Ab diesem Zeitpunkt entfaltet sich das gesamte Potenzial des Buches. Der Schreibstil ist flüssig und Charlies traurige Geschichte konnte mich von da an bis zur letzten Seite gefesseln. Erschreckend finde ich besonders, dass das Buch im Jahr 1977 veröffentlicht wurde und besondere gesellschaftliche Merkmale und Zwänge auch in der heutigen Zeit noch bestehen. Was dieses Thema betrifft, scheint sich bis heute gesellschaftlich nicht viel verändert zu haben. Aus diesem Grund merkt man beim Lesen auch nicht, dass das Buch schon älter ist. Obwohl Charlie zwanghaft intelligent sein möchte, verspürte er keinen gesellschaftlichen Druck. Für ihn ist die Welt in Ordnung, denn alle Menschen sind nett zu ihm. Erst mit dem Wachsen seiner Intelligenz werden Erinnerungen in ihm wach und er erkennt, dass die Menschen nie mit ihm, sondern über ihn gelacht haben. Auch wird ihm bewusst, was „eine Charlie-Nummer“ abziehen“ bedeutet. Doch diese Dinge sind Vergangenheit und Charlie stürzt sich mit seinem neuen Ich in ein völlig anderes Leben. Schon bald überflügelt sein Geist den der besten Wissenschaftler. Er saugt Wissen und Fremdsprachen in sich auf. Doch sein Triumpf ist nicht von langer Dauer. Die Entwicklung, die Charlie durchmacht, ist sehr erschreckend. Vor dem Experiment war Charlie ein warmherziger und liebenswerter Mensch. Mit wachsender Intelligenz wird er immer egozentrischer und kaltherziger. Gleichzeitig wachsen seine Ängste und beginnen sein Leben zu bestimmen. Launisch und teilweise aggresiv hat Charlie nun auch mit seinem neuen Ich keine Freunde mehr. Letztendlich ist er hoch geflogen, um tief zu fallen. Charlies Werdegang ist sehr traurig und macht nachdenklich. Alles in allem konnte Daniel Keyes mich mit "Blumen für Algernon" auch so viele Jahre nach Erscheinen des Buches noch begeistern. Fazit: "Blumen für Algernon" ist ein aufrüttelnder Klassiker. Charlies Geschichte hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Der Einstieg in das Buch ist nicht leicht, aber es lohnt sich.

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