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Böse sind die anderen

Kriminalroman

(4)
Endlich! Nach vier langen Jahren beginnt sie wieder, die Landshuter
Hochzeit – ein historisches Fest, das in ganz Europa seinesgleichen
sucht. Auch Korbinian Lallinger, Journalist aus München, verbringt
seinen Urlaub in der Stadt. Die festliche Atmosphäre wird allerdings
stark getrübt vom Ärger über rechtsextreme Kameradschaften, die
Stimmung gegen Ausländer machen. Es brodelt in Landshut, und als man schließlich einen Toten am Isarufer entdeckt, der das Kostüm eines Reisigen trägt, gerät nicht nur Korbinian Lallingers Leben ins Wanken. Liebe und Hass, Toleranz und Verachtung – und die Gier nach mehr; der menschliche Makel verwischt alle Grenzen. Der Kampf zwischen Gut und Böse tobt in jedem …

Nach dem großen Erfolg von Blutwinter der zweite Bayern-
Krimi von Markus Flexeder um Journalist Korbinian Lallinger.
Portrait
Markus Flexeder wurde 1973 im niederbayerischen Eichendorf
geboren. Seit 1988 lebt er in Landshut. Mit Blutwinter erschien 2014 sein erster Kriminalroman bei ars vivendi.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 407
Erscheinungsdatum 28.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86913-633-2
Verlag Ars vivendi
Maße (L/B/H) 211/126/32 mm
Gewicht 473
Verkaufsrang 85.844
Buch (Taschenbuch)
13,90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Fesselnder Regionalkrimi
von mabuerele am 20.06.2016

„...Aber ein paar Deppen gibt`s immer, bloß bei uns nicht so viel wie woanders....“ Alle vier Jahre findet ins Landshut ein historisches Fest statt, die Landshuter Hochzeit. Korbinian Lallinger, ein Münchner Journalist, ist dazu auch in die Stadt gekommen. Eduard Roschmann dagegen interessiert weniger das Volksfest. Er versammelt Ewiggestrige um... „...Aber ein paar Deppen gibt`s immer, bloß bei uns nicht so viel wie woanders....“ Alle vier Jahre findet ins Landshut ein historisches Fest statt, die Landshuter Hochzeit. Korbinian Lallinger, ein Münchner Journalist, ist dazu auch in die Stadt gekommen. Eduard Roschmann dagegen interessiert weniger das Volksfest. Er versammelt Ewiggestrige um sich. Dann findet man am Ufer der Isar einen Toten. Er wird als der Steuerberater Florian Haschberger identifiziert. Die Ermittlungen kommen in die Hände von Kriminalhauptkommissar Zeilhöfer und Oberkommissar Gruber. In der gleichen Nacht wird ein Mann mit einem Herzinfarkt in die örtliche Klinik eingewiesen und ins künstliche Koma versetzt. Der Autor hat einen fesselnden und geschickt konstruierten Krimi geschrieben. Die Personen werden gut charakterisiert. Trotzdem lässt der Autor bewusst einige Fragen offen. Dazu kommt, dass ein zweiter Handlungsstrang weit in die Vergangenheit zurückgeht. Hier wird eine unheilvolle Familientradition aufgezeigt. Das grausame Verhalten gegenüber Tieren bringt ein Vater seinem Sohn bei. Der geht dann bei seinem Sohn den gleichen Weg. Auch der Tote hat ein bewegtes Leben hinter sich. Er hat zweimal geheiratet und hat außerdem einen unehelichen Sohn mit Aischa, einer Türkin, die zum Katholizismus konvertiert ist. Stefan, der Sohn, ist nicht gut auf seinen Vater zu sprechen. Im Gegensatz dazu kümmert sich Marianne, eine junge Frau, liebevoll um ihren Vater, der nach dem Tod seiner Frau den Boden unter den Füßen verloren hat. Lallinger ist von ihr beeindruckt. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Kurze Kapitel und schnell wechselnde Handlungsorte sorgen für Abwechslung. Die Atmosphäre während der Landshuter Hochzeit wird gut eingefangen. Gleichzeitig werden die Besonderheiten der Protagonisten und ihre komplexen Beziehungen gekonnt wiedergegeben. Immer wieder sind neue Überraschungen ins Geschehen eingebaut. Dazu gehören auch Rückblicke in die Vergangenheit. Deutlich herausgearbeitet werden die Emotionen der Protagonisten. Annettes Hochmut, Mariannes Trauer, Lallingers Verzweiflung und Stefans Frust sind nur wenige Beispiele dafür. Mit den Protagonisten darf ich durch Landshut spazieren und so ein paar Sehenswürdigkeiten kennenlernen. Ab und an finden sich in der Geschichte sehr sarkastische Bemerkungen. Roschmanns geschickte Argumentationen dagegen ließen bei alle Alarmglocken schallen. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehörte für mich das Gespräch zwischen Lallinger und Ernstl, Mariannes Vater. Hier ging es um Toleranz und Miteinander, Fingerspitzengefühl und fatale politische Entscheidungen. Der Autor versteht es, Bilder vor die Augen des Lesers zu zaubern. Grubers Gesichtsausdrücke bei der Befragung der Domina hätte ich trotzdem gern im Original gesehen. Obiges Zitat sagt Sepp zu seinem arabischen Mitarbeiter. Die Suche nach dem Mörder gestaltet sich schwierig. Mögliche Verdächtige gibt es etliche, aber an einem passenden Motiv fehlt es. Im Schatten der Menschenmassen kocht mancher sein eigenes Süppchen. Das Buch wird ergänzt durch Zeitungsausschnitte, die sich auf behandelte Themen beziehen, Ausführungen über die Landshuter Hochzeit und ein Karte von Landshut. Der Krimi hat mir ausgezeichnet gefallen. Hier werden viele aktuelle Themen spannend miteinander verwoben.

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Spannend bis zum Schluss
von einer Kundin/einem Kunden aus berlin am 17.06.2016

Böse Sind Die Anderen von Markus Flexeder erschienen im Mai 2016 im Ars Vivendi Verlag Der Münchener Journalist Kobinian Lallinger macht Urlaub in Landshut. Dort findet nach 4 Jahren die Landshuter Hochzeit (LaHo) statt. Dieses historische Fest ist immer ein Highlight. Leider wird das Fest getrübt, es liegt eine Leiche an der Isar, gekleidet in... Böse Sind Die Anderen von Markus Flexeder erschienen im Mai 2016 im Ars Vivendi Verlag Der Münchener Journalist Kobinian Lallinger macht Urlaub in Landshut. Dort findet nach 4 Jahren die Landshuter Hochzeit (LaHo) statt. Dieses historische Fest ist immer ein Highlight. Leider wird das Fest getrübt, es liegt eine Leiche an der Isar, gekleidet in einer festlichen Tracht. Ein Teilnehmer der LaHo wurde getötet. Lallinger ist ein vom Leben gebeutelter Mensch. Er steht sich oft selbst im Weg. Er lernt die liebreizende Marianne kennen ist aber nicht in der Lage auf sie näher einzugehen. Nach einem Saufgelage macht er die Bekanntschaft mit einem der Kameraden der rechtsextremen Kameradschaft. Die machen sich gerade in Landshut breit und verbreiten Unruhe bei den Landshutern. Lallingers Leben wird nach diesem Urlaub nicht mehr das alte sein..... Dieser Krimi erhält sehr viel Lokalkolorit. Er ist sehr gut geschrieben und spannend bis zum Schluss. Nichts ist so wie es scheint. Die ersten Seiten sind ein bisschen schwierig. Sehr viele verschiedene Erzählstränge in kurzen Abschnitten werden erzählt. Diese werden dann aber sehr schnell zusammen geführt und der Erzählstil erzeugt eine Sucht. Man mag das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um Mord, Habgier, Familie, falsche Freunde und um die Menschen mit Ihren Ecken und Kanten. Um Gute und Böse. Ein muss nicht nur für Fans von Regionalkrimis. Unbedingt lesen!!!

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Die LaHo und das Böse
von einer Kundin/einem Kunden aus Lichtenstein am 15.06.2016

Ein sehr packendes, fesselndes und informatives Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag. Der Autor läßt uns tief in menschliche Abgründe schauen und zeigt wieder einmal, dass das Böse in jedem von uns steckt. Es kommt auf uns selbst und unser Umfeld an, ob und... Ein sehr packendes, fesselndes und informatives Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen mag. Der Autor läßt uns tief in menschliche Abgründe schauen und zeigt wieder einmal, dass das Böse in jedem von uns steckt. Es kommt auf uns selbst und unser Umfeld an, ob und wie wir es herauslassen. Erziehung und Vorbildwirkung sind dabei wichtig. Tragisch, wenn junge Menschen an die falschen Vorbilder geraten, leider auch manchmal tödlich.

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Rezension zu "Böse sind die anderen"
von Zsadista am 23.07.2016

Ritter, Spektakel und Ausnahmezustand. Das ist alle vier Jahre die „Landshuter Hochzeit“. 24 Tage wird gefeiert, Aufführungen vorgetragen, Umzüge veranstaltet und Turniere abgehalten. Dieses Fest zieht viele Besucher an. In diesem Jahr auch den Journalisten Kobinian Lallinger. Doch dann wird in den Feierlichkeiten am Isarufer eine Leiche gefunden. Die... Ritter, Spektakel und Ausnahmezustand. Das ist alle vier Jahre die „Landshuter Hochzeit“. 24 Tage wird gefeiert, Aufführungen vorgetragen, Umzüge veranstaltet und Turniere abgehalten. Dieses Fest zieht viele Besucher an. In diesem Jahr auch den Journalisten Kobinian Lallinger. Doch dann wird in den Feierlichkeiten am Isarufer eine Leiche gefunden. Die Leiche ist ein Anwohner in der typisch ritterlichen Kostümierung. Der Tote ist im wahren Leben ein Steuerberater und wurde bestialisch verstümmelt. Die Polizei ermittelt, aber auch Lallinger lässt die Sache nicht los. Zu viele Ungereimtheiten sind offen und er fängt an, selbst Fragen zu stellen. Und wie passen die Aktivitäten Rechtsradikaler mit ins Bild? „Böse sind die anderen“ ist ein Krimi aus der Feder von Markus Flexeder. Die Hintergründe des Krimis erscheinen sehr gut recherchiert und aufs Papier gebracht. Ich selbst kenne die Landshuter Hochzeit nicht, konnte mir nach den Ausführungen des Autors allerdings alles sehr gut vorstellen. Die Protagonisten, besonders Lallinger, sind sehr gut heraus gearbeitet. Die Eigenarten der einzelnen Personen und deren Beziehungen sind gut durchdacht. Der Schreibstil ist spannend und sehr flott. Die Handlungen wechseln sehr oft. Die Abschnitte sind sehr kurz, so dass man kaum aufhören kann zu lesen. So hat man trotz der über 400 Seiten das Buch recht schnell durchgelesen, denn ein Kapitel geht ja noch. Ich mag kurze Kapitel sehr gerne. Der Krimi an sich war sehr spannend und fesselnd. Auch die Ausschmückungen von dem Fest und den Sehenswürdigkeiten fand ich sehr gelungen. Was mir gar nicht lag, waren die Rückblenden mit den Tierquälereien. Mag vielleicht für den Krimi und die handelnden Personen wichtig sein, ich mag so etwas einfach nicht lesen. Auch darf mal wieder die Liebe nicht fehlen, auch nicht gerade mein Ding in Sachen Krimi. Ansonsten gab es mehr als genügend Verdächtige in allen Richtungen. Mein Hirn war also in ständigen Ermittlungen verstrickt um selbst den Täter ausfindig zu machen. Und mehr als eine dunkle Seite der Einwohner kam ans helle Tageslicht. Das Optische des Romans ist wirklich gelungen. Das Cover mit den Ritterspielen und der Burg ist ein voller Hingucker. Der Buchschnitt ist in Blutrot gehalten und deutet schon etwas auf den Inhalt hin. Im Großen und Ganzen ist „Böse sind die anderen“ ein gelungener Krimi mit einem tollen Hintergrund.

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