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Cache

(4)
Liebe, die das Herz verbrennt.Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet.Marlene Röder beschreibt in atmosphärisch dichten Bildern und einer außergewöhnlichen Sprache die Geschichte einer großen, verzweifelten, maßlosen Liebe, die tragisch endet. Mit großer Subtilität und Sensibilität entwirft sie einen neuen Werther im jetzt und heute. Ein Buch über große Gefühle, Leidenschaft und Verrat, das noch lange nachwirkt.›Cache‹ wurde vom Deutschlandfunk zu den ›Besten 7‹ im Oktober 2016 gewählt.
Rezension
'Cache' ist überraschend anders, facettenreich und tragisch. Favolas Lesestoff 20160922
Portrait
Marlene Röder wurde 1983 in Mainz geboren. Nach Abitur und Ausbildung zur Glasmalerin absolvierte sie ein Studium in Germanistik und Kunst. Sehr früh und parallel begann sie mit dem Schreiben. Ihr erster Jugendroman ›Im Fluss‹ wurde bereits vor Veröffentlichung mit dem Hans-im-Glück-Preis ausgezeichnet. Danach folgte ihr von Presse und Publikum hochgelobter Roman ›Zebraland‹, prämiert mit dem Evangelischen Buchpreis und dem Hans-Jörg-Martin-Preis, sowie ihr Erzählband ›Melvin, mein Hund und die russischen Gurken‹, ausgezeichnet mit dem Kranichsteiner Literaturstipendium, den die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendliteratur auf ihre Auswahlliste für den Großen Preis der Akademie setze.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 28.07.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7373-4026-7
Verlag Fischer Kjb
Maße (L/B/H) 211/129/27 mm
Gewicht 357
Auflage 1
Verkaufsrang 50.100
Buch (gebundene Ausgabe)
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überraschend anders, facettenreich und tragisch
von Favola am 11.10.2016

Max ist in den Herbstferien im Schwimmcamp, denkt jedoch die ganze Zeit an seine Freundin Leyla. Schon ein Jahr sind die beiden nun ein Paar, doch Leyla ist doch etwas neidisch, dass er sich eine schöne Zeit in Spanien macht. Und dabei möchte Max nur eines: Leyla beweisen, wie... Max ist in den Herbstferien im Schwimmcamp, denkt jedoch die ganze Zeit an seine Freundin Leyla. Schon ein Jahr sind die beiden nun ein Paar, doch Leyla ist doch etwas neidisch, dass er sich eine schöne Zeit in Spanien macht. Und dabei möchte Max nur eines: Leyla beweisen, wie sehr er sie liebt und zwar mit einem Schloss mit ihren eingravierten Namen, das sie gemeinsam an einer Brücke befestigen können. Endlich haben Max Leyla einen Moment für sich und er möchte ihr seine Überraschung geben. Doch dann bekommen sie von Red eine geheimnisvolle sms. Doch auch Red selber ist mysteriös. Sie wissen kaum etwas von ihm, nur dass er ein leidenschaftlicher Geo-Cacher ist. Nun fordert er sie zu einem ganz persönlichen Cache auf und die Suche nach Red beginnt. Leyla hat es momentan nicht ganz einfach. Ihre Grossmutter ist erst vor kurzem gestorben und so muss sie oft auf ihre kleine Schwester aufpassen. Zudem ist sie sehr unsicher. Wie kann ein so perfekter Junge wie Max sie wirklich lieben? Ist er wirklich der Richtige für sie? Max ist ein Einzelkind und stammt aus einem reichen Elternhaus. Er schwimmt erfolgreich und Leyla findet alles an ihm perfekt - bis auf seine Hände, die sie aus diesem Grund so mag. Der charismatische Geocacher Red ist in dieser Geschichte die grosse Unbekannte. Leyla reagiert sehr stark auf ihn, denn er ist alles andere als perfekt und kommt so gut mit ihrer Schwester aus. Und Red drängt sich immer mehr zwischen Max und Leyla. "Cache" ist sehr spannend und bekommt mit dem Geo-Caching eine ganz besondere Note. Gekonnt lässt Marlene Röder Lelya immer wieder zurückzublicken, so dass sich uns als Leser nach und nach die ganze Geschichte offenbart. Schonungslos zeigt die Autorin, was passieren kann, wenn man zu wenig miteinander redet, einander nicht vertraut. Ich mag es, wenn ein Buch mich zu überraschen vermag, doch "Cache" hat mich total auf dem falschen Fuss erwischt und schockiert. Obwohl man Max in der ich-Perspektive erlebt, war dieses Ende nicht absehbar. Und obwohl mir bewusst ist, dass dies genau so gewollt ist, stimmt es mich nachdenklich. Marlene Röders Schreibstil lässt sich angenehm und flüssig lesen. Sie schafft eine dichte Atmosphäre, die einen ans Buch fesselt. Sie begleitet abwechselnd Leyla und Max. Wo er in der ich-Perspektive erzählt, bleibt Leyla in der 3. Person. Speziell ist auch, dass die Geschichte im Präsens geschrieben ist. Fazit: "Cache" ist überraschend anders, facettenreich und tragisch. Geo-Caching ist die Thematik, die sich quer durchs Buch zieht, doch hier geht es noch um viel mehr als um ein Hobby: Vertrauen, Kommunikation und die Suche, die Leben verändert. (4.5 Sterne)

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Ein spannendes Abenteuer
von einer Kundin/einem Kunden am 30.07.2016

Inhalt: Während des Aufenthalts im Schwimmcamp in Spanien lernt Leyla den mysteriösen Red kennen. Red ist Geocacher. Er sucht die merkwürdigsten Orte auf, sucht Caches an abgelegenen und gefährlichen Stellen. Leyla ist begeistert von dem Abenteuer. Red ist so viel wagemutiger als ihr Freund Max. In seiner Gegenwart fühlt... Inhalt: Während des Aufenthalts im Schwimmcamp in Spanien lernt Leyla den mysteriösen Red kennen. Red ist Geocacher. Er sucht die merkwürdigsten Orte auf, sucht Caches an abgelegenen und gefährlichen Stellen. Leyla ist begeistert von dem Abenteuer. Red ist so viel wagemutiger als ihr Freund Max. In seiner Gegenwart fühlt sie sich lebendig. Als Max aus Spanien zurückkehrt und Leyla auf ihrem Handy die Nachricht empfängt, „such mich. Geh zurück zum Anfang“, ist für das Mädchen klar: Sie muss auf die Jagd gehen. Vielleicht ist Red etwas passiert, vielleicht will er sich etwas antun. Max mag seine Freundin nicht alleine lassen. Er begleitet sie auf der Suche. Nach und nach lüften die beiden das Geheimnis um Red. Immer mehr bereuen Max und Leyla, dass sie sich auf diesen Cache eingelassen haben. Schreibstil: Marlene Röder schreibt fesselnd, sehr bildhaft und reich an Metaphern. Sie zieht den Leser in die Geschichte. Alles beginnt sehr harmlos. Leyla und Max führen eine scheinbar perfekte Beziehung. Doch dann erscheint plötzlich der geheimnisvolle Red auf der Bildfläche. Leyla ist fasziniert. Geocatching scheint ein Abenteuer zu sein, in dem man die geheimsten Plätze für sich entdeckt. Der Nervenkitzel, wenn man zum Beispiel plötzlich einen Cache im nahegelegenen See suchen muss, während ein Gewitter aufzieht, reizt sie. Als die Nachricht eintrifft, dass Leyla Red suchen und zurück auf Anfang gehen soll, ist sie sich sicher: Sie muss diesen Cache zusammen mit Max bestreiten. Notfalls auch alleine. Schließlich könnte Red etwas zugestoßen sein. Umso näher die beiden Jugendlichen dem Ziel kommen, umso klarer wird, dass Red ein Spiel mit Leyla und Max treibt. Was hat es mit dem Jungen mit dem Fuchslächeln im Gesicht auf sich ? Spannung ist vorprogrammiert. Auf jeder Seite beschleicht den Leser eine böse Vorahnung. Immer mehr spitzt sich die Situation zu, bis sie in einem Desaster gipfelt. Durch zahlreiche Rückblicke und Perspektivwechsel hindurch kommt der Leser den Protagonisten und ihren Geschichten auf die Spur. Das Thema Geocatching beherrscht den Roman. Hier wird nicht nur das Interesse des geneigten Lesers geweckt, er erfährt auch gleich ein paar Details, wie so eine Jagd funktioniert. Die Charaktere selbst sind hervorragend ausgearbeitet. Hier gibt es zum Beispiel die türkischstämmige Leyla, die gerne ihren Kopf durchsetzt, auch einem Streit nicht abgeneigt ist und gerne auf türkisch flucht. Es gibt den geheimnisvollen, mysteriösen rothaarigen Red mit dem Fuchslächeln. Die fünfjährige kleine Schwester von Leyla hat es faustdick hinter den Ohren. Und dann gibt es noch Max, der eigentlich ein ganz normaler Junge ist, der das Schwimmen liebt und seiner Freundin ein wunderschönes und romantisches Geschenk machen möchte. Während des Lesens hat man diese Charaktere bildlich vor Augen. Fazit: Mit Cache erwartet den Leser eine spannende Geschichte. Jede Seite wirkt fesselnd. Man möchte zu gerne wissen, wer Red, der zielstrebig alles Unheil herbei zerrt, wirklich ist. Rückblicke und Perspektivwechsel tragen hier maßgeblich dazu bei, dass man nach und nach dem Geschehen auf die Schliche kommt und das Unheil unaufhaltsam auf sich zukommen spürt. Ein Jugendroman voller Spannung und Abenteuer, untermalt mit einer kleinen Liebesgeschichte. Buchzitate: Ihr Name hörte sich so fremd an aus seinem Mund. Wie ein Abenteuer. Red schrieb seinen Cacher-Namen so dicht unter Leylas, dass der Schwung seines R sich mit ihrem Schriftzug überlappte. Als würden die Buchstaben sich küssen. In den Pfützen spiegelte sich der Himmel über Berlin, und Leyla hielt Reds Hand ganz fest, als könnte sie dort hineinstürzen.

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Überraschend, dramatisch und erschreckend!
von Merlins Bücherkiste aus Sundern am 28.07.2016

Der 16-jährige Max liebt die türkischstämmige Leyla aufrichtig. Während der Ferien ist er mit seiner Schwimmmannschaft verreist, doch die ganze Zeit denkt er an seine Freundin. Als Liebesbeweis kauft er für sie beide ein Schloss mit ihren Namen, welches er nach seiner Rückkehr gemeinsam mit ihr an einer Brücke... Der 16-jährige Max liebt die türkischstämmige Leyla aufrichtig. Während der Ferien ist er mit seiner Schwimmmannschaft verreist, doch die ganze Zeit denkt er an seine Freundin. Als Liebesbeweis kauft er für sie beide ein Schloss mit ihren Namen, welches er nach seiner Rückkehr gemeinsam mit ihr an einer Brücke befestigen möchte. Doch als Max zurückkehrt, muss er feststellen, dass Leyla sich mehr Gedanken über den mysteriösen Red macht, der mit ihnen beiden seit ein paar Wochen regelmäßig Geo-Chaches unternimmt. Als Leyla und Max endlich ein paar Minuten für sich alleine sind, erhalten sie beide eine Nachricht von Red, der sie zu einem ganz persönlichen Cache auffordert. Damit beginnt die Suche nach Red und die unfreiwillige Offenbarung Leylas über die Zeit, die Max im Schwimmcamp verbracht hat… „Cache“ ist ein weiterer Roman, der beim Fischer Verlag unter der Rubrik ‚Die Bücher mit dem blauen Band‘ erschienen ist. Dieser Jugendroman entspringt der Feder von Marlene Röder, die in dieser Geschichte die Protagonisten Max, Leyla und Red zum Leben erweckt. Zwar wird die Handlung aus der Erzählperspektive beschrieben, dennoch liegt der Fokus abwechselnd auf Max oder Leyla, die dadurch zur Hauptfigur des Geschehens werden. Max entstammt reichen Verhältnissen und ist wohlbehütet aufgewachsen. Seit Jahren schwimmt er und darin liegt seine ganze Freude. Doch er liebt Leyla und träumt bereits von einem gemeinsamen Urlaub im kommenden Sommer. Leyla ist seit langem in Max verliebt, doch erst seit etwa einem Jahr mit ihm zusammen. Ihr Leben ist nicht immer so einfach, erst kürzlich ist ihre geliebte Großmutter gestorben und sie muss sich mit um ihre jüngere Schwester kümmern. Von Max fühlt sie sich manchmal missverstanden, weshalb sie auf die Worte von Red so leicht und intensiv reagiert. Red ist das große Fragezeichen in der Handlung, denn über den jungen Mann erfährt nur Stück für Stück nähere Informationen. Früh vom Vater im Stich gelassen, sucht er sich einen eigenen Weg durchs Leben, dabei nimmt er wenig Rücksicht auf andere Personen. Doch kann er sich ändern und ist er vielleicht der richtige Partner an Leylas Seite? Die Handlung baut sich logisch und leicht verständlich auf. Regelmäßig macht der Leser gemeinsam mit Leyla einen kurzen Sprung in die Vergangenheit und beschreibt ein paar Erlebnisse, die sich er kürzlich zugetragen haben. Dinge, die vor Max Rückkehr geschehen sind. Das bringt viele aufregende, aber auch traurige Details ans Licht. Marlene Röder verwendet bei ihrem Werk eine bildliche Ausdrucksweise. Obwohl alles um die drei Protagonisten recht unwirklich erscheint, hat der Leser dennoch das Gefühl, alles hautnah mitzuerleben. Die Suche bei den Caches führt durch ganz Berlin, was der Kulisse viel Potenzial verleiht. Die Familien der drei Jugendlichen werden zwar kurz vorgestellt, erhalten aber nur wenig Raum, sich zu entwickeln. Das ist aber auch nicht notwendig, denn die eigentliche Geschichte wird auf den gut 250 Seiten erzählt und fühlt sich einfach vollständig an. Überraschend, dramatisch und erschreckend! Mein persönliches Fazit: In jedem Roman, den ich lese, gibt es meistens eine Person, die ich am meisten mag, mit der ich mitfiebere und mit der ich mich identifizieren kann. In diesem Werk ist es der junge Max, dessen Schicksal mir einfach nicht aus dem Kopf gehen will. Er kommt nach Hause und muss sich mit Dingen beschäftigen, die er nicht hat kommen sehen. Er tat mir unglaublich leid und ich habe mit ihm mitgefühlt. Zeitgleich habe ich aber auch Leyla verstanden, die sich ihrer Liebe zu Max unsicher war und von Red verstanden fühlte. Nur dadurch hat sie sich überhaupt auf das gefährliche Spiel mit dem Unbekannten eingelassen. Wer ein Buch mit großem Happy-End und Lovestory erwartet, sollte von diesem die Finger lassen. Alle anderen, die miterleben wollen, was durch zu wenig Vertrauen, zu wenig Kommunikation, passiert, dürfen hier bedenkenlos zugreifen. Denn diese Geschichte ist vielschichtig, tragisch und voller Gefühl. Mich hat das Buch noch lange nach dem ich es beendet hatte, beschäftigt und ich wünsche mir, dass es noch ganz viele weitere, begeisterte Leser finden wird.

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dramatisch
von Schneeflöckchen am 01.11.2016

Inhalt Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der... Inhalt Leyla und Max sind seit einem Jahr ein ungleiches Paar. Max, der gutaussehende Typ aus gutem Hause, und Leyla, "Mauerblümchen mit Migrationshintergrund", wie sie sich selbst charakterisiert. Dennoch scheint alles perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red, der Geocacher, der sich ständig aufregende Caches ausdenkt. Red, der Romantiker, der nachts bei Gewitter im See badet. Red, der so anders ist als Max: spontan, verrückt, leidenschaftlich. Leyla verliebt sich Hals über Kopf und gegen ihren Willen in Red. Was Leyla nicht ahnt: Max, dem es so schwer fällt, seinen Gefühlen Ausdruck zu geben, liebt sie über alle Maßen, verzweifelt, mehr als sein Leben. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Leyla lässt sich auf ein gefährliches Spiel ein, das in einer Katastrophe endet. Quelle: Fischer Meinung Bis zu diesem Buch kannte ich Geo-Cache gar nicht. Umso mehr war ich neugierig. Und ich muss sagen, es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen. In der Geschichte wird Geo-Cache aufgegriffen und nimmt auch ein Teil der Handlung ein, aber der Fokus liegt in der Beziehung zwischen Leyla, Max und Red. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Leyla und Max erzählt. So lernt man die beiden Charaktere besser kennen. Die Gedankengänge und Gefühle der Beiden werden dadurch näher beleuchtet. Ich konnte mich in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Eine tiefe Beziehung konnte ich zu Leyla bauen, da ich sie mehr sympathisch empfunden und mich ihr nahe gefühlt habe. Sie ist ein nettes, freundliches Mädchen mit Migrationshintergrund. Ihre Großmutter ist verstorben und sie passt auf ihre kleine Schwester auf. Mit Max führt sie eine Beziehung. Max ist ein gutaussehender Junge und kommt aus einem guten Elternhaus. Obwohl er im Schwimmcamp war, musste er oft an Leyla denken. Als Liebesbeweis hat er eine Überraschung mitgebracht, doch Red kommt dazwischen. Red, der mysteriöse und verrückte Junge, der so anders ist als Max. Ausgerechnet Leylas kleine Schwester mag Red unheimlich gern. Durch ihn und seine Geo-Caches wird Leylas Leben voller Abenteuer und Spannung. Schließlich kommt es zu einer Tragik, mit der niemand gerechnet hatte. Zum Schreibstil kann ich erwähnen, dass der sehr angenehm ist, wodurch ich die Geschichte leicht unf flüssig lesen konnte. Die Schriftgröße ist etwas größer im Vergleich zu der Schriftgröße eines Taschenbuches. In erster Linie ist sie gewöhnungsbedürftig, aber im Nachhinein erleichtert sie das Lesen. In "Cache" ist die Spannung meist vorhanden. An einigen Stellen hätte ich mir doch gewünscht, dass die Autorin etwas mehr in die Tiefe gegangen wäre. Ich hätte gerne mehr über die Gedanken und Gefühle der beiden Charaktere erfahren. Am Ende ist die Spannung richtig gestiegen. Mit diesem Ende habe ich gar nicht gerechnet. Ich war sehr überrascht und erschreckt. Es hat mich richtig mitgenommen. Fazit "Cache" ist eine interessante, außergewöhnliche Jugendgeschichte mit viel Spannung und Dramatik. Marlene Röder zeigt mit "Cache", wie wichtig Vertrauen und Kommunikation zwischen Menschen sind und dass es dramatische Folgen nach sich ziehen kann, wenn sie fehlen.

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