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Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod

Kriminalroman

(9)
In einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste eines seit Jahrzehnten vermissten Kindes entdeckt. Der Fund führt Commissario Pavarotti zurück zu den Anfängen seiner Karriere, als das Verschwinden des Jungen für eine ganze Familie in einer Katastrophe endete. Er muss sich einer alten Schuld stellen und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Commissario gerät in einen düsteren Strudel aus Verzweiflung und Ohnmacht ...
Portrait
Elisabeth Florin wuchs in Süddeutschland auf; ihre journalistische Laufbahn begann sie in den 80er Jahren bei der RAI in Bozen. Von den Menschen in Südtirol und ihrer Geschichte fasziniert, verbringt sie seither einen Gutteil ihrer freien Zeit in Meran und Umgebung. Sie arbeitet seit 20 Jahren als Finanzjournalistin und Kommunikationsexpertin in Frankfurt am Main und lebt mit ihrem Mann im Taunus.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 19.05.2016
Serie Commissario Pavarotti
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-808-1
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/134/30 mm
Gewicht 421
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Spannung pur
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Drei Monate ist es her, dass Commissario Pavarotti versehentlich auf Lissie von Spiegel geschossen hat und sie schwer verwundete. Er selbst hadert seitdem mit seinem Leben, denn hat er nach diesem Affront überhaupt noch ein Recht auf sein Leben, wie er es bisher führte? Wäre es nicht für alle... Drei Monate ist es her, dass Commissario Pavarotti versehentlich auf Lissie von Spiegel geschossen hat und sie schwer verwundete. Er selbst hadert seitdem mit seinem Leben, denn hat er nach diesem Affront überhaupt noch ein Recht auf sein Leben, wie er es bisher führte? Wäre es nicht für alle Beteiligte am besten, wenn er sein Leben beenden würde? Doch Lissie hat die Verletzung überlebt und Pavarotti hat sich geschworen, sich um sie zu kümmern, auch wenn er es noch nicht gewagt hat, sich ihr zu offenbaren. Zwar weiß sein Umfeld, was passiert ist, doch Lissie weiß von nichts. Körperlich hat sie ihre schweren Verletzungen gut überstanden, doch die Kugel hat Teile ihres Gehirns verletzt, sodass sie sich an die letzten Jahre ihres Lebens nicht mehr erinnern kann. Tatsächlich enden ihre eigenen Erinnerungen zu dem Zeitpunkt, als sie zum letzten Mal mit ihrem Vater Urlaub in Meran gemacht hat. Lissie selbst weiß nicht so genau, wie es weitergehen soll, denn auch wenn sie jetzt nach drei Monaten aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie nicht wohin. Fest steht lediglich, dass sie keine eigene Familie hat, denn niemand entsprechendes hat sie besucht. Tatsächlich ist ihr Vater im Sommer 1990 verschwunden und ihre an Alzheimer erkrankte Mutter lebt in einem Heim in Deutschland. Lissie ist mehr oder weniger auf sich allein gestellt, auch wenn sich ein gewisser Luciano Pavarotti ihrer annimmt. Anscheinend verband sie etwas in der Vergangenheit, auch wenn Lissie sich das nicht so recht erklären kann, denn ihr ist der Mann völlig unbekannt. Doch Lissie war schon in jungen Jahren sehr eigensinnig und lässt sich, trotz ihrer derzeitigen Verfassung, nicht so leicht das Heft aus der Hand nehmen. In ihrem Portemonnaie hat sie ein Foto gefunden, das auf eine Reise nach Katharinaberg im Juli 1990 hinweist - der Sommer, in dem ihr Vater verstand. Lissie will herausfinden, was damals geschehen ist. Tatsächlich hat Lissie Glück im Unglück, denn auch wenn sie mit diesem Pavarotti nicht viel anfangen kann, nimmt er sich ihrer an und nimmt sie sogar mit nach Katharinaberg. Dort wurde bei Bauarbeiten das Skelett eines Kindes gefunden und Pavarotti nimmt sich der Ermittlungen an. Pavarotti ahnt, um wessen Skelett es sich handelt, denn im Sommer 1997 ermittelte er vor Ort. Vor mittlerweile 20 Jahren verschwand der kleine, fast 3-jährige Johannes Zomba spurlos. Seinerzeit konnte Pavarotti weder Täter ermitteln, noch den kleinen Jungen finden. Nun scheint zumindest geklärt, was mit dem Kind geschah, denn die Anzeichen sprechen dafür, dass es ermordet wurde. Vor Ort wird Pavarotti nicht mit offenen Armen empfangen, eher das Gegenteil ist der Fall. Doch Pavarotti will herausfinden, was damals wirklich geschah, denn nachdem er nichts über das Schicksal des kleinen Johannes in Erfahrung bringen konnte, erstach die Kindesmutter den Kindsvater und brachte sich anschließend selbst um. Pavarotti weiß, dass er diese Tat hätte verhindern können - seit nunmehr 20 Jahren lebt er mit dieser Schuld. Nun will er wenigstens Johannes Gerechtigkeit widerfahren lassen. Lissie hat vor Ort leider nicht die Erleuchtung, die sie sich erhofft hatte - ihr Gedächtnis bleibt verschwunden. Doch ihre Neugierde ist geweckt und sie schlägt Pavarotti einen Deal vor - sie hilft ihm bei den Ermittlungen vor Ort, während er im Anschluss ihr dabei behilflich ist, das Verschwinden ihres Vaters aufzuklären. Es ist fast wie in alten Zeiten - doch noch weiß Lissie nicht, wer für ihre schweren Verletzungen verantwortlich war. Was wird geschehen, wenn sie es herausfindet und was geschah vor 20 Jahren in Katharinaberg? Der 3. Band der Commissario-Pavarotti-Reihe! Der Plot wurde wieder spannend und abwechslungsreich erarbeitet. In diesem Band wurde der Handlungsort nach Katharinaberg, unweit von Meran, verlegt. Entzückt war ich dieses Mal dahingehend vom Plot, dass die Geschichte direkte Verbindungen zur Vergangenheit von Pavarotti und Lissie von Spiegel aufweist. Dadurch war es mir als Leser möglich, mir noch ein besseres Bild von den Figuren zu machen und ich kann nur sagen: Himmel, die Story hat es echt in sich! Die Figuren wurden facettenreich und realistisch erarbeitet. Dieses Mal habe ich sehr mit Commissario Pavarotti mit gehadert, dieser hatte es alles andere als leicht. Erst musste er um das Leben von Lissie bangen und weiß auch im Anschluss nicht, wie er ihr offenbaren soll, dass er für ihre Verletzungen verantwortlich ist und dann ist da noch die vermeintliche Schuld, die er im Zuge der nicht erfolgreichen Ermittlungen vor 20 Jahren auf sich geladen hat und die ein Drama ausgelöst hatten. Alles in allem hatte es Pavarotti emotional bisher nie so schwer wie in diesem Band und dennoch, ich als Leser habe ihn von einer Seite kennengelernt, die mir bisher verborgen blieb und ich kann nur sagen: ich bewundere diesen Mann, dass er dennoch immer weiter gemacht hat, obwohl Aufgeben die viel leichtere Option gewesen wäre. Den Schreibstil kann ich nur als fesselnd beschreiben, ich hatte ernste Problem, mich zwischendurch auch nur kurzfristig von dem Buch zu trennen, so sehr hatte mich der Schreibstil vereinnahmt. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieser Band schier begeistert zurückgelassen hat und ich ganz schnell auf einen Nachfolgeband hoffe, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit Pavarotti und Lissie weitergeht.

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Gute und spannende Unterhaltung...
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Dieser Kriminalroman ist das zweite Buch der Autorin das ich gelesen habe. Das Buch ist der dritte Band der Reihe um den Commissario Pavarotti. Die Hauptfigur Commissario Pavarotti ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, dennoch einer den man mag. Ihm zur Seite steht seine unglückliche Liebe Lissie von Spiegel. In... Dieser Kriminalroman ist das zweite Buch der Autorin das ich gelesen habe. Das Buch ist der dritte Band der Reihe um den Commissario Pavarotti. Die Hauptfigur Commissario Pavarotti ist ein Ermittler mit Ecken und Kanten, dennoch einer den man mag. Ihm zur Seite steht seine unglückliche Liebe Lissie von Spiegel. In seinem aktuellen Fall holt ihn seine Vergangenheit wieder ein, denn letztendlich handelt es sich um einen alten, seinerzeit ungelösten Fall. Der Autorin ist es wieder gelungen mich aufs Beste zu unterhalten, denn ihr Schreibstil schafft es wieder mich schnell in die Story hinzuziehen. Sehr Bildhaft beschreibt sie die Figuren und besonders auch die Schauplätze im schönen Südtirol. Für mich persönlich war es fast so als sei ich dorthin zurückgekehrt, denn ich habe in den späten Achtzigern einige Urlaube dort verbracht und so kam mir das eine oder andere durchaus bekannt vor. Besonders jedoch der Menschenschlag der dort lebt ist so plastisch beschrieben, dass es mir so vorkam als wäre ich wieder vor Ort. Die Spannung die zu Beginn noch eher etwas beschaulicher daherkommt, steigert sich mit jeder Seite immer weiter bis hin zum furiosen Finale. Sehr geschickt gelingt es ihr den Leser immer wieder auf falsche Fährten zu locken, so dass es nur schwer möglich ist den/die Täter vor der letzten Seite zu ermitteln. Man spürt mit nahezu jeder Zeile, die Liebe der Autorin zu Südtirol, so liebevoll beschreibt sie die Gegend und die Menschen die dort leben. Der Buch ist wieder allerbeste Unterhaltung und so komme ich wieder auf 5 Sterne, Plus Leseempfehlung!

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Dunkle Geheimnisse kommen ans Licht, spannend und unvorhersehbar
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*Inhalt* Commissario Pavarotti wird zu einem Tatort gerufen, bei dem Abriss zweier alter Häuser wird die Leiche eines kleines Jungen entdeckt. Das Verschwinden dieses Jungens ist eins der ersten Fälle, die Pavarotti untersuchen musste. Es war einer seiner schwersten Fälle, da er den kleinen Jungen nie finden konnte. In seiner... *Inhalt* Commissario Pavarotti wird zu einem Tatort gerufen, bei dem Abriss zweier alter Häuser wird die Leiche eines kleines Jungen entdeckt. Das Verschwinden dieses Jungens ist eins der ersten Fälle, die Pavarotti untersuchen musste. Es war einer seiner schwersten Fälle, da er den kleinen Jungen nie finden konnte. In seiner Begleitung befindet sich Lissie von Spiegel, die nach einem Kopfschuss an einer Amnesie leidet. Sie kann sich an nichts erinnern, was in ihrem Erwachsenenleben vorgefallen ist, auch Pavarotti ist ein Unbekannter für sie. Ihre letzte Erinnerung ist in Katharinaberg mit ihrem Vater, sie will wissen, was damals vorgefallen ist. Während der Ermittlungen kommen die unterschiedlichsten Geheimnisse ans Licht… Kann Pavarotti diesmal den Fall lösen? *Cover* Das Cover vermittelt eine düstere Stimmung. Über den Kirchturm braut sich etwas zusammen, es ist richtig passend zum Inhalt des Buches. *Meine Meinung* "Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod" von Elisabeth Florin ist bereits der dritte Fall mit Commissario Pavarotti und Lissie von Spiegel. Dieser beginnt spannend aber auch verstörend, denn Misshandlungen an Kindern machen mich sehr traurig und wütend zugleich. Der Autorin gelingt es hervorragend, die düstere Atmosphäre des Dorfes mit ihren Worten gut in Szene zu setzen. An manchen Stellen lief es mir eiskalt den Rücken runter. Die Spannung wird konstant auf einem hohen Niveau gehalten und immer wieder schickt Elisabeth Florin uns Leser auf falsche Fährten. In verschiedenen Rückblenden wird die Tragik des Falles näher erklärt. Ich konnte einen Blick in die menschlichen Abgründe einiger Charaktere machen. Das Finale ist superspannend und sehr überraschend, alle einzelne Fäden werden gekonnt zusammengeführt. Die Charaktere sind vielschichtig und entwickeln sich weiter. Pavarotti ist doppelt gestraft, erst das schlechte Gewissen gegenüber Lissie und dann wird er mit einem seiner ersten Fälle konfrontiert. Seinen inneren Zwiespalt konnte ich gut verstehen und ich mag ihn trotz seiner Grummeligkeit. Lissie hat nach einem Kopfschuss eine Amnesie und kämpft sich in ihr altes Leben zurück. Echt gut beschrieben. Und auch die anderen Charaktere sind genial beschrieben, sei die Guten wie auch die Bösen. *Fazit* Diesen spannenden Krimi kann ich nur empfehlen und 5 Sterne vergeben, aber Neueinsteiger sollten vielleicht doch lieber mit Band 1 anfangen.

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Ein Dorf das schweigt. Commissario Pavarottis 3. Fall
von Nisnis aus Dortmund am 29.06.2016

Ein Dorf das schweigt – Commissario Pavarottis 3. Fall Als in einem kleinen Bergdorf in Südtirol die Überreste eines skelettierten Kindes aufgefunden werden, steht Commissario Pavarotti vor einem Kriminalfall, der ihn zu den Anfängen seiner Karriere führt. Versagensängste und Schuldgefühle begleiten den Commissario, der mit Lissie von Spiegel in dem... Ein Dorf das schweigt – Commissario Pavarottis 3. Fall Als in einem kleinen Bergdorf in Südtirol die Überreste eines skelettierten Kindes aufgefunden werden, steht Commissario Pavarotti vor einem Kriminalfall, der ihn zu den Anfängen seiner Karriere führt. Versagensängste und Schuldgefühle begleiten den Commissario, der mit Lissie von Spiegel in dem Dorf die Ermittlungen aufnimmt, dessen Bewohner düstere Geheimnisse hüten. Die Autorin: Elisabeth Florin wuchs in Süddeutschland auf und verbrachte als Jugendliche viel Zeit in Meran. Ihre journalistische Laufbahn begann sie im nahen Bozen bei der Radiotelevisione Italiana (RAI). Meran hat sie seither nicht mehr losgelassen. Elisabeth Florin arbeitet seit zwanzig Jahren als Autorin, Finanzjournalistin und Kommunikationsexpertin für Banken und Fondsgesellschaften in Frankfurt. Sie lebt mit ihrer Familie im Taunus. (Quelle: Emons Verlag) Reflektionen: Mit diesem Kriminalroman bin ich sehr schnell durchgestartet, da mich Elisabeth Florins Schreibstil angenehm durch die Seiten begleitete. Er ist federleicht und verständlich, und doch anspruchsvoll. Mir gefielen ihr Ausdruck und ihre Sprache gleichermaßen gut. Dieser Südtiroler Kriminalroman ist mit charmantem, maßvollem Insiderwissen über die Region ausgestattet und als Leser spüre ich, dass Elisabeth Florin ihr Herz längst hierhin verloren hat. Besonders gut gefallen hat mir die Figur des Commissario Pavarotti. Er ist ein sympathischer, etwas kauziger Ermittler, der höchste Ansprüche an sich selbst stellt, um nicht erneut mit seinem neuen Kriminalfall zu scheitern. Seine Versagensängste und seine Schuldgefühle hat die Autorin sehr fein gezeichnet, so dass ich als Leser die Ängste des Kommissars gut nachvollziehen und ein Stück weit miterleben kann. Pavarotti liebt auch in diesem Roman, doch seine Liebe steht einem Hindernis gegenüber, dass ich als Leser am liebsten schnell aus dem Weg räumen möchte. Im Großen ist dieser Krimi sehr authentisch erzählt. Einzig Lissies Amnesie, nach einer Schussverletzung, war mir nicht zu jedem Zeitpunkt schlüssig. Sehr berührend empfand ich die Schicksale des vor Jahrzehnten vermissten Jungen und seiner Familie, für die das Verschwinden in einer grauenhaften Katastrophe endete. Die Dorfbewohner machen Pavarotti und Lissie die Ermittlungen schwer, denn niemand will hier reden, in einem Dorf wo es keinerlei Haustiere gibt. Viele düstere Geheimnisse und mysteriöse Rätsel gestalten die Spannung dieses Romans, die sich durchweg gleichmäßig durch die Seiten zieht, bis am Ende die Auflösungen auf den Leser warten und kaum etwas Offenes zurückbleibt. Umso länger ich las umso mehr hatte ich jedoch das Gefühl, dass mir zahlreiche Informationen über die Lebensgeschichten der Figuren fehlten. Auch manche Handlungsweisen und Denkweisen der Figuren erschlossen sich mir nicht vollständig, da mir Hintergründe für ihre Beweggründe und Charaktereigenschaften fehlten. Man kann diesen Kriminalroman als „stand alone“ lesen, doch ich würde empfehlen, zunächst die beiden vorherigen Bände zu lesen. Fazit und Bewertung: Ein Südtiroler Kriminalroman, der spannend und anspruchsvoll unterhält. Da dies der dritte Fall für Commissario Pavarotti ist, würde ich zunächst das Lesen der beiden vorherigen Bände empfehlen.

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Sein bisher emotionalster Fall
von gaby2707 am 25.06.2016

„Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod“ ist bereits der 3. Fall, bei dem ich mit dem manchmal mürrischen, aber auch sehr seniblen und menschlichen Commissario und seiner deutschen Bekannten Lissie von Spiegel, die an Gedächtnisverlust leidet, in und um Meran ermitteln darf. Gleich auf den ersten Seiten bekomme ich... „Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod“ ist bereits der 3. Fall, bei dem ich mit dem manchmal mürrischen, aber auch sehr seniblen und menschlichen Commissario und seiner deutschen Bekannten Lissie von Spiegel, die an Gedächtnisverlust leidet, in und um Meran ermitteln darf. Gleich auf den ersten Seiten bekomme ich es mit der Angst zutun, denn der Commissario erwägt seinen Selbstmord. Sein junger Freund Paul weiß dies mit einem seiner makaberen Scherze im letzten Moment zu vereiteln, was mich schon wieder zum Schmunzeln brachte. Dann wird der Commissario mit seinem ersten Fall konfrontiert, der bereits vor 20 Jahren als nicht abgeschlossen zu den Akten gelegt wurde: im kleinen Bergdorf Katharinaberg nicht weit von Meran wurde damals ein dreijähriger Junge entführt. Bei Abrissarbeiten von 2 Häusern in Katharinaberg stoßen die Arbeiter auf das Skelett eines Kindes – wie sich herausstellt, des damals verschwundenen Johannes. Pavarotti beginnt die damaligen Versäumnisse aufzuarbeiten und hofft, endlich den Täter stellen zu können. Außerdem muss er Lissie von Spiegel, die er aus dem Spital abgeholt hat, endlich beichten, dass er es war, der die Kugel abgefeuert hat, die sie in ihr Vergessen gestürzt hat. In diesem neuen Fall nimmt mich die Autorin mit in ein kleines Bergdorf mit seinen Einwohnern, von denen jeder etwas zu verbergen scheint. Nicht nur einmal haben sich meine Härchen an den Armen aufgestellt und mir lief eine Gänsehaut den Rücken runter. Allesamt sind die Charaktere gut vorstellbar und in vielen Schattierungen mit ihren Eigenheiten gezeichnet. Durch die oft bildhafte Sprache erstellt sich die Szenerie vor meinem inneren Auge und ich bin mittendrin in der Geschichte. Aber einfach mal schnell durchlesen geht hier gar nicht. Dazu hat die Autorin die Geschichte viel zu komplex gestaltet, viele Wendungen eingebaut, immer wieder neue Personen auftreten lassen, die ich für den Täter hielt und leider bin ich bis zur Auflösung nicht drauf gekommen, wer denn nun der Täter ist. Aber nicht nur Pavarotti ermittelt, sondern auch Lissie von Spiegel versucht auf ihre Weise etwas aus den Dorfbewohnern herauszukitzeln und schreibt darüber ein Buch. Ich freue mich mit ihr, wenn immer mal wieder ein kleines Fitzelchen aus ihrer vergessenen Welt auftaucht und ihre permanente Suche nach ihrer Vergangenheit ganz kleine Erfolge bringt. Die kurzen Kapitel mit einer stetig ansteigenden Spannung haben es mir schwer gemacht, das Buch auch mal aus der Hand zu legen. Die Zeitsprünge, die immer wieder mal einfließen und mich manche der Bewohner sogar etwas besser verstehen lassen, bauen die Spannung nicht ab, sondern steigern sie eher noch. Wer einen Krimi mit wenig Blutvergießen lesen und sich mit den seelischen Abgründen einiger Dorfbewohner befassen mag, der ist hier genau richtig. Ein Buch, über das man auch sehr gut diskutieren kann. Ich habe das Lesen sehr genossen.

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Ein unglaublich spannender, fesselnder und mysteriöser Kriminalroman mit sehr interessanten Charakteren. Seit den Anfängen seiner Zeit bei der Polizei verfolgt den Commissario Pavarotti ein ungelöster Fall. Ein dreijähriger Junge wurde vermisst und niemals wiedergefunden, kurz darauf hat die Mutter den Vater getötet und sich im Anschluss erhängt. Cammissario Pavarotti plagen... Ein unglaublich spannender, fesselnder und mysteriöser Kriminalroman mit sehr interessanten Charakteren. Seit den Anfängen seiner Zeit bei der Polizei verfolgt den Commissario Pavarotti ein ungelöster Fall. Ein dreijähriger Junge wurde vermisst und niemals wiedergefunden, kurz darauf hat die Mutter den Vater getötet und sich im Anschluss erhängt. Cammissario Pavarotti plagen seitdem Gewissensbisse, da er die Tat nicht aufklären konnte. Nun, Jahrzehnte später werden die mensch-lichen Überreste eines jungen Menschen gefunden und schnell ist klar, dass es sich um den vermissten Jungen handelt. Commissario nimmt den Fall erneut auf, um ihn diesmal zum Abschluss zu bringen. Schnell landet er bei seinen Recherchen in der Vergangen-heit, die noch viele böse Überraschungen bereithält... Elisabeth Florin erzählt in "Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod" eine unglaublich komplexe und fesselnde Geschichte. Getragen wird diese von den äußerst interessanten Hauptprotagonisten, neben dem Ermittler ist dies seine große Liebe Lissie von Spiegel. Nicht nur die Charaktere an sich drücken diesem Buch einen besonderen Stempel auf, sondern in erster Linie ist es ihr Zusammenspiel. Die Schreibweise der Autorin ist sehr lebendig und anspruchsvoll, lässt sich aber angenehm und sehr flüssig lesen. Die Spannung wird zu Beginn des Buches aufgebaut und immer wieder durch neue Wendungen auf ein neues Level gehievt, um dann in einem fulminanten und für mich völlig überraschenden Finale zu enden. Dieses Buch ist der dritte Band der Serie um den charismatischen und nicht unbedingt Sympathie erweckenden Ermittler und ich kann nur hoffen, dass noch möglichst viele folgen. Mit den ersten beiden Teilen werde ich mich auf jeden Fall noch auseinandersetzen. Für mich ist "Commissario Pavarotti spielt mit dem Tod" ein besonderer Kriminalroman, der mich wirklich gefesselt hat. Daher möchte ich ihn unbedingt an Liebhaber spannender Kriminalromane weiterempfehlen und mit 5 von 5 Sternen bewerten.

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Ein Dorf und seine dunklen Geheimnisse
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„...Der Zucker floss durch ihre Adern, kesselte ihre Angst ein und verpasste ihr eine Glasur...“ In einen kleinem Bergdorf bei Meran sollen zwei Häuser abgerissen werden. Sergio Tutto steht unter Zeitdruck. Da teilt ihm einer der Arbeiter mit, dass man im Keller des Hauses die Leiche eines Kindes gefunden hat. Lissie... „...Der Zucker floss durch ihre Adern, kesselte ihre Angst ein und verpasste ihr eine Glasur...“ In einen kleinem Bergdorf bei Meran sollen zwei Häuser abgerissen werden. Sergio Tutto steht unter Zeitdruck. Da teilt ihm einer der Arbeiter mit, dass man im Keller des Hauses die Leiche eines Kindes gefunden hat. Lissie wird aus dem Meraner Krankenhaus entlassen. Sie war dort nach einem Kopfschuss behandelt worden. Noch leidet sie unter einer Anämie. Commissario Pavarottti holt sie ab, doch für sie ist er ein Fremder. Die Autorin hat einen fesselnden und gekonnt konstruierten Krimi geschrieben.Die Geschichte lässt sich zügig lesen. Dazu tragen auch die kurzen Kapitel bei. Während Lissie verzweifelt um ihre Erinnerungen ringt, führt der tote Junge Pavarotti zurück in seine Vergangenheit. Der Junge war 1997 verschwunden. Damals war Pavarotti in die Ermittlungen einbezogen. Der Vater stand in Verdacht, den Jungen getötet zu haben. Aus Mangel an Beweisen und mit fadenscheinigen Alibis war er entlassen worden. Kurze Zeit später wurde er von seiner Frau erstochen. Sie beging Selbstmord. Pavarotti wird von seinen Schuldgefühlen getrieben. Er weiß, dass damals einiges versäumt wurde, weil sein Vorgesetzter in einer tiefen Lebenskrise war. Lissie zieht ins Hotel, das der Tante des toten Kindes gehört. Doch sie erhält Warnungen. Im Ort liegt manches im Argen und viele scheinen eine Leiche im Keller zu haben. Der Schriftstil des Buches unterstützt den hohen Spannungsbogen. Schnell wechseln die Handlungsorte. Ausgezeichnet gelingt es der Autorin. Lissies Verzweiflung wiederzugeben. Die Anämie hat ihr nicht nur die Erinnerungen der nahen Gegenwart genommen. Auch das letzte Zusammensein mit ihrem Vater ist aus ihrem Gedächtnis verschwunden. Und doch gibt es Ereignisse, die den Schleier kurzzeitig lüften. Gleichzeitig aber ist Lissie eine gute Beobachterin. Das Mittel, was Lissie hilft, gelassener mit ihrer Situation umzugehen, ist Schokolade. Obiges Zitat beschreibt deren Wirkung. Leider glaubt Pavarotti Lissies Warnungen nicht. Sie fühlt sich bedroht und abgelehnt. Ein prügelnder Pfarrer, ein Schuldirektor, der zum Hausmeister mutiert, ein Junge, der bei der Flutung des Staudamms miterlebt, wie sein Opa von Polizisten erschossen wurde, dass sind nur einige der Geschichten aus der Vergangenheit, die wieder hochkochen. Als besonderes Stilmittel werden kursiv Episoden von Katharina, der Mutter des toten Jungen, eingefügt. Sie geben einen Einblick in ihr Leben. Nach und nach spitzt sich die Situation im Ort zu. Die Verstrickungen scheinen komplizierter zu sein, als sie aussehen. Gekonnt wird die düstere und niederdrückende Stimmung wiedergegeben. Ein Lichtblick im Geschehen ist Paul. Der Junge ist clever und hat ungewöhnliche Ideen. Die Autorin beherrscht das Spiel mit Worten und die Verwendung treffender Metapher. Geschickt werde ich als Leser genauso wie Pavarotti und sein Team mehrmals in die Irre geführt. Das Cover mit der Kirche, die im Dunkeln zu verschwinden scheint, passt sehr gut zur Atmosphäre der Geschichte. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte war abwechslungsreich und immer wieder für eine Überraschung gut.

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von nellsche am 20.06.2016

Commissario Pavarotti wird zurück zu den Anfängen seiner Karriere geführt. Bei Bauarbeiten in einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste des vor zwanzig Jahren verschwundenen Jungen Johannes Zomba gefunden. Es stellt sich heraus, dass er nicht nur erwürgt, sondern auch über einen längeren Zeitraum vergiftet wurde. Pavarotti rollt... Commissario Pavarotti wird zurück zu den Anfängen seiner Karriere geführt. Bei Bauarbeiten in einem kleinen Bergdorf bei Meran werden die Überreste des vor zwanzig Jahren verschwundenen Jungen Johannes Zomba gefunden. Es stellt sich heraus, dass er nicht nur erwürgt, sondern auch über einen längeren Zeitraum vergiftet wurde. Pavarotti rollt die Familientragödie erneut auf und stellt schnell fest, dass bei den damaligen Ermittlungen viele Fehler gemacht wurden. Er will den Fall nun endlich klären und muss sich einer alten Schuld stellen - und der unglücklichen Liebe zu Lissie von Spiegel, von der ihn eine große Lüge trennt. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir gut, der Schreibstil lässt sich gut lesen. Die ganze Geschichte über ist die düstere Atmosphäre des Dorfes greifbar und spürbar. Die Einwohner haben ihre dunklen Geheimnisse, die sie verstecken wollen. Das Misstrauen gegenüber Lissie und Pavarotti ist deutlich spürbar. Einige Bewohner Verhalten sich sehr mysteriös, manche sogar verrückt. Es scheint, dass die Vergangenheit das ganze Dorf negativ überschattet. Die Geheimnisse der Bewohner werden nach und nach gelüftet und offenbaren teilweise Schreckliches. Das zeigt mir, dass man in die Menschen nicht rein schauen kann und sich manchmal wahre Abgründe auftun. Die Autorin legt viele Fährten, so dass ich ordentlich ins Grübeln kam. In der Mitte des Buches hatte ich kurzzeitig das Gefühl, als wenn mich die vielen Fäden total verwirren. Doch das änderte sich dann wieder und am Ende führte alles zusammen. Das Ende war total überraschend für mich, damit hätte ich nicht gerechnet. Soetwas mag ich und ich finde es großartig, wenn es einem Autor gelingt, den Leser auf's Glatteis zu führen. Wirklich toll gemacht! Ein paar Schwierigkeiten hatte ich mit Pavarotti und Lissie, mit denen ich nicht so ganz warm geworden bin. Das mag wohl daran liegen, dass ich die beiden Vorgängerbücher nicht gelesen habe, sondern dies mein erstes Buch um Commissario Pavarotti war. Insgesamt ein spannender Krimi mit einem sehr gut durchdachten Plot. Ich vergebe fünf Sterne.

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