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Cop Town - Stadt der Angst

Thriller

(3)
Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.


Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.


Rezension
„‘Cop Town‘ ist ein Polizeiroman mit einer geradezu subversiven Erzählstrategie. […] Dabei verpackt sie [Karin Slaughter] nicht nur Gender-Fragen in eine extrem spannende Erzählung, sondern beweist auch einen Sinn für Sozialgeografie, zeigt bis ins Detail, wie die Stadt vertikal und horizontal funktioniert - oder eben nicht.“
Portrait
Karin Slaughter, Jahrgang 1971, stammt aus Atlanta, Georgia. 2003 erschien ihr Debütroman Belladonna, der sie sofort an die Spitze der internationalen Bestsellerlisten und auf den Thriller-Olymp katapultierte. Ihre Romane um Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent sind inzwischen in 36 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als 35 Millionen Mal verkauft worden.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kopiergeschützt i
Seitenzahl 544, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783641162979
Verlag Blanvalet
Verkaufsrang 3.321
eBook (ePUB)
11,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Anja Schmidt, Thalia-Buchhandlung Zwickau

Eine Zeitreise in die USA der 1970er Jahre: ein hochkarätiger Krimi mit interessanten Charakteren. Eine Zeitreise in die USA der 1970er Jahre: ein hochkarätiger Krimi mit interessanten Charakteren.

Jana Bonk, Thalia-Buchhandlung Hagen

Karin Slaughter mal ganz anders! Sehr gut recherchierte, interessante Story, von Gewalt, Sexismus und Korruption geprägt. Zwei starke weibliche Protagonisten in den 70er Jahren! Karin Slaughter mal ganz anders! Sehr gut recherchierte, interessante Story, von Gewalt, Sexismus und Korruption geprägt. Zwei starke weibliche Protagonisten in den 70er Jahren!

Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Echt Voll Toll
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 16.12.2015

Boar ich habe mich total in dieses Buch verliebt (nein ich bin nicht schwul) Aber echt jetzt das ist so geil !! Diese Spannung ist so atemberaubend!! Ich habe richtige Paranoia bekommen und schlafe jetzt nur noch mit einem geladenen Kissen unter meinem Kopfkissen. Ich gucke mich exakt 12mal pro Minute um,... Boar ich habe mich total in dieses Buch verliebt (nein ich bin nicht schwul) Aber echt jetzt das ist so geil !! Diese Spannung ist so atemberaubend!! Ich habe richtige Paranoia bekommen und schlafe jetzt nur noch mit einem geladenen Kissen unter meinem Kopfkissen. Ich gucke mich exakt 12mal pro Minute um, weil ich immer denke, dass hinter mir jemand mit einem Messer steht! Echt voll der Nervenkitzel! Naja sehr empfehlenswert für Leute, die Paranoia mögen !

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1 0
Solider Thriller, der in einer interessanten Zeit spielt!
von Shelly Booklove am 26.10.2016

Zum Cover: Als ich dieses Cover das erste Mal sah, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch haben musste. Ich empfand das Cover sofort als sehr eindrucksstark. Die hellgrau-blauen Augen der abgebildeten Frau, ziehen in den Bann. Der schwarze Hintergrund verleiht dem Gesamtbild tiefe und strahlt geheimnisvolles aus. Meine Meinung: Nachdem... Zum Cover: Als ich dieses Cover das erste Mal sah, war mir sofort klar, dass ich dieses Buch haben musste. Ich empfand das Cover sofort als sehr eindrucksstark. Die hellgrau-blauen Augen der abgebildeten Frau, ziehen in den Bann. Der schwarze Hintergrund verleiht dem Gesamtbild tiefe und strahlt geheimnisvolles aus. Meine Meinung: Nachdem ich bereits viele Bücher von Karin Slaughter gelesen habe, war für mich klar, dass ich dieses Buch mit dem wunderschönen Cover auf jeden Fall lesen musste. Karin Slaughter verfügt über einen flüssigen, einfachen Schreibstil. So sind die Bücher schnell gelesen, jedoch trotzdem immer wieder eine Überraschung. An "Cop Town" hat mich besonders die Zeit interessiert, in der die Geschichte spielt. Die 70er Jahre geprägt von Vorurteilen, Korruption, Rassismus und Misogynie. Besonders die Frauenfeindlichkeit und Minderwertigkeit spielt eine große Rolle, da die beiden Hauptprotagonistinnen Frauen sind und bei der Polizei arbeiten. Im Verlauf des Buches musste ich immer wieder erleichtert feststellen, dass ich sehr froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben. Die Brutatlität zu dieser Zeit war mehr als erschreckend, aber nichtsdestotrotz sehr interessant. Kate und ihre Partnerin müssen sich in ihrem Alltag und auch gegenüber Kollegen und Umwelt behaupten. Den Plot an sich fand ich recht spannend, wennauch mich die Umstände zu dieser Zeit etwas mehr interessiert haben, als der eigentliche Plot. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Autorin, das Buch recht gut gelungen ist. Die eigentliche Geschichte empfand ich zwar ein wenig als zu vorhersehbar, aber gut umgesetzt. Für all jene, die diese Zeit interessiert und die gerne einen Einblick darin hätten, ist dieses Buch eine klare Empfehlung. Wer jedoch einen spannenden, unvorhersehbaren Plot erwartet wird hier nicht ganz auf seine Kosten kommen. Fazit: "Cop Town: Stadt der Angst" war eine gelungene Abwechslung zum standartisierten Thriller. Der Plot wirkt zwar etwas zu vorhersehbar, nichtsdestotrotz kann die Zeit, in welcher die Geschichte spielt begeistern. Ich vergebe für diesen Thriller solide 3 von 5 Sternen.

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Zu Überzogen
von Doreen Frick am 09.02.2016

Ich habe sehr lange für das Lesen und die Rezension gebraucht. Das Buch habe ich seit Mitte Dezember immer wieder häppchenweise gelesen und vor einer Woche beendet. Das ist eher untypisch für mich. Ich kenne viele Bücher von Karin Slaughter und habe mich von "Belladonna" und der "Georgia Reihe"... Ich habe sehr lange für das Lesen und die Rezension gebraucht. Das Buch habe ich seit Mitte Dezember immer wieder häppchenweise gelesen und vor einer Woche beendet. Das ist eher untypisch für mich. Ich kenne viele Bücher von Karin Slaughter und habe mich von "Belladonna" und der "Georgia Reihe" mitreisen lassen. Bei "Cop Town" habe ich einen echten Pageturner erwartet. Aber genau das ist wohl auch das Problem, nach mehreren Büchern setzt man an den Autor hohe Erwartungen und ist dann enttäuscht wenn dem nicht so ist. Wäre das Buch von einem mir unbekannten Autor gewesen hätte ich es ab der Hälfte zu Seite gelegt. So habe ich aber immer auf den Spannungsbogen und das große Finale gewartet und gehofft, dass mich die Story doch noch packt und mitreißt. Leider vergeblich. Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Aus der des Killers, Maggies und Kates Sichtweiße. Der "Sprachstil" passt sich der jeweiligen Figur an und ist manchmal sehr derb und dreckig. Die Figuren waren mir dabei zu überspitzt und übertrieben dargestellt, so dass sie unglaubwürdig waren. Die Handlung verliert sich oft im Detail und die Spannung bricht ab. Bei den ganzen sozialkritischen Aspekten geht die eigentliche Story auch etwas verloren. Das große Finale endet leider für meinen Geschmack in einem Fiasko. Vorhersehbar, unglaubwürdig und zu konstruiert konnte mich das Ende nicht überzeugen. Mein Fazit "Cop Town" ist kein typischer Roman einer ansonsten großartigen Thrillerautorin. Mich hat das Buch enttäuscht und ich habe mich nie so wirklich in der Geschichte zurecht gefunden. Lange habe ich auf den großen WOW-Effekt gewartet und wurde leider enttäuscht. Einen Pluspunkt verdient allerdings das großartige Setting, welches die Autorin mit einem sehr bildlichen Schreibstil erschafft.

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This town is a cop town...
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 24.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

"Cop Town" ist in meinen Augen nicht nur ein Thriller - es ist eine Gesellschaftsstudie der amerikanischen Stadt Atlanta im Jahr 1974. Und die ist zu der Zeit ein brodelnder Schmelztiegel verschiedener Kulturen, beherrscht von Privileg und Vorurteil. Wer reich, weiß, männlich, heterosexuell und christlich ist, dem stehen alle Türen... "Cop Town" ist in meinen Augen nicht nur ein Thriller - es ist eine Gesellschaftsstudie der amerikanischen Stadt Atlanta im Jahr 1974. Und die ist zu der Zeit ein brodelnder Schmelztiegel verschiedener Kulturen, beherrscht von Privileg und Vorurteil. Wer reich, weiß, männlich, heterosexuell und christlich ist, dem stehen alle Türen offen. Einen zusätzlichen Bonus verschaffen die richtige Familie oder die Mitgliedschaft im richtigen Club. Für jede dieser Eigenschaften, mit der man nicht geboren wurde, steigt man allerdings eine Stufe in der gesellschaftlichen Hierarchie ab. Es ist noch nicht lange her, dass schwarze Cops sich nicht einmal im selben Gebäude aufhalten durften wie ihre weißen Kollegen, und von denen hat immer noch so mancher die Ku-Klux-Klan-Kutte im Schrank... Wenn ein minderjähriges schwarzes Mädchen vergewaltigt wird, braucht der weiße Täter meist nur das Scheckheft zücken, um ungestraft davon zu kommen - wenn überhaupt. Frauen brauchen eine Unterschrift ihres nächsten männlichen Verwandten, um eine Wohnung zu mieten, ein Auto zu kaufen oder ein Konto zu eröffnen. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen zwei Frauen, die zwar weiß sind, dafür aber die unerhörte Frechheit besitzen, in eine Männerdomäne eindringen zu wollen: in die Polizei, die mir beim Lesen manchmal eher vorkam wie ein Club selbstherrlicher, rassistischer, arroganter Mistkerle, die oft vor dem Frühstück schon mit dem Saufen anfangen. Es ist völlig egal, ob Maggie und Kate zehnmal so gut sind wie ihre männlichen Kollegen, sie werden trotzdem begrapscht, verhöhnt und geradezu mit Psychoterror drangsaliert. Ich habe beim Lesen oft Gift und Galle gespuckt! Und das liegt daran, dass Karin Slaughter das alles so lebendig, dringlich und atmosphärisch schildert, dass ich stets das Gefühl hatte, ich sei mitten drin im Geschehen. Sie führt den Leser nicht nur in die Parks und die betuchten Gegenden, sondern auch in die stinkenden, dreckigen Slums. Dabei nimmt sie kein Blatt vor den Mund, sie beschönt nichts... Die Sprache ist oft vulgär, die Gewalt schonungslos und brutal, aber es ist keine billige Effekthascherei, sondern zeigt nur, wie hart das Leben für die weniger Privilegierten zu dieser Zeit nun mal wirklich war. Ich fand den Schreibstil großartig, und besonders die Schilderung der wichtigsten Charaktere ist wunderbar gelungen. Maggie und Kate könnten auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein: Maggie kommt aus der unteren Mittelschicht und behauptet sich Tag für Tag mit Zähnen und Klauen gegen ihre männlichen Kollegen, während Kate behütet aufgewachsen ist, aus einer reichen Familie stammt und an ihrem ersten Tag schon beinahe weinend wieder nachhause gelaufen wäre. Aber beide waren mir direkt sehr sympathisch, und ich habe Seite für Seite mit ihnen mit gelitten, weil sie auf mich einfach so wahnsinnig echt wirkten! Besonders Kate entwickelt sich im Laufe des Buches auch enorm weiter, und so nach und nach merkt man, dass ihre Familie keineswegs alle Kriterien erfüllt, um zur konservativen christlichen Oberschicht zu gehören... Sehr interessant fand ich, dass die meisten Charaktere gute und schlechte Eigenschaften vereinen und die Autorin auch da nichts beschönigt. In der Zeit waren gewissen Vorurteile einfach noch tief verwurzelt in den meisten Menschen, und das harte Leben tat sein Übriges, um Gewaltbereitschaft zu schüren und Mitgefühl abzustumpfen. Und so kann eine alternde Polizistin einerseits ein herzensguter (wenn auch ordinärer) Mensch sein, andererseits aber einer wimmernden Prostituierten die Beine brechen, ohne mit der Wimper zu zucken, nur um eine Aussage aus ihr heraus zu bekommen. Die originelle Mischung aus Thriller und Gesellschaftskritik fand ich faszinierend, intelligent geschrieben und auf jeder Seite spannend. Man will ja nicht nur wissen, ob Kate und Maggie am Ende den "Shooter" schnappen, der einen Polizisten nach dem anderen umlegt, man will auch wissen, ob sie es schaffen, endlich als vollwertige Ermittlerinnen akzeptiert zu werden - oder wenigstens ihren Kollegen und männlichen Verwandten ein für alle Mal klar zu machen, dass sie diesen Mist nicht mehr mitmachen. Fazit: Die Geschichte dreht sich um zwei Polizistinnen in Atlanta, im Jahr 1974. Ihre männlichen Kollegen lassen sich immer neue Erniedrigungen einfallen, um den beiden Frauen klar zu machen, dass ihr Platz am Herd ist und nicht an der Waffe, aber Maggie und Kate machen sich dennoch unerschrocken auf, den Polizistenmörder zu schnappen, der die Stadt seit fünf Morden in Atem hält. Denn für Maggie ist der Fall auf einmal etwas sehr Persönliches, das jemanden bedroht, den sie liebt, und Kate will ein für alle mal beweisen, dass sie das Zeug zur Polizistin hat. Mich hat das Buch rundum überzeugt, und mir gefiel besonders der Einblick in die sozialen Verhältnisse und die Vorurteile dieser Zeit. So lange ist das ja historisch gesehen noch gar nicht her, aber trotzdem habe ich, nachdem ich das Buch zugeschlagen habe, erleichtert aufgeatmet, dass sich die Rechte der Frauen seitdem doch drastisch verbessert haben!

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Die Angst geht um in Atlanta
von claudi-1963 aus Schwaben am 02.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Eine furchtbare Mordserie geht in Atlanta um wir schreiben das Jahr 1974. In der Stadt werden kurz hintereinander mehrere Polizisten kaltblütig erschossen. Zeitgleich beginnt Kate Murphy ihren Dienst bei der Atlanta Police, nach dem sie vor kurzem ihren Mann in Vietnam verloren hat. Kate ist in einer gutsituierten, jüdische... Eine furchtbare Mordserie geht in Atlanta um wir schreiben das Jahr 1974. In der Stadt werden kurz hintereinander mehrere Polizisten kaltblütig erschossen. Zeitgleich beginnt Kate Murphy ihren Dienst bei der Atlanta Police, nach dem sie vor kurzem ihren Mann in Vietnam verloren hat. Kate ist in einer gutsituierten, jüdische Familie groß geworden und hofft jetzt endlich Arbeit bei der Polizei zu finden. Nachdem Tod der vielen Polizisten fürchtet Kate das sie ihren ersten Tag nicht überleben wird, ist aber trotzdem hoch motiviert. Jedoch 1974 war die Emanzipation noch nicht so weit und so musste sie als Frau besonders kämpfen. Unter ihren Kollegen kommt es dann auch zu machohaftem Getue, aber auch ihre schwarzen Kollegen müssen unter den rassistischen Provokationen arbeiten.Als ein weiterer Polizist getötet wird beginnt für die anderen im einem unkontrollierten Rausch die Jagd nach dem Täter. Auch Maggie Lawson die aus einer Polizeifamilie kommt hat mit Vorurteilen in der Familie aber auch im Beruf zu kämpfen. Sie wird mit Kate zusammen zur Patrouille eingeteilt, obwohl auch sie keine Sympathie für Kate hat. Die beiden sehen ihre Chance und mit viel gegenseitigem Vertrauen gehen sie alleine auf die Suche nach dem wahren Mörder. Hier erlebe ich Karin Slaughter mit einem ganz anderen eigenen Stil. Hingegen der sonstigen Bücher die ja meistens mit den gleichen Ermittlern arbeiten ist dieses Buch was besonderes. Sie schreibt hier von den Zeiten als die Frauen sich noch sehr schwer taten in der Berufswelt aber auch zu Hause, nichts mit Emanzipation. Und selbst die Konkurrenz unter den Frauen die in richtige Feindlichkeit und Hass ausartet hat mich echt erschreckt. Aber auch der Rassismus der 1974 sicher noch stärker war kommt hier zur Geltung. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, was ja bei Karin Slaughter nicht schwer ist. Für mich ist sie einer der besten Thriller Autorin. Ein Roman von zwei starken Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten im gewalttätigen Cop Town. Das sie selbst aus Atlanta stammt merkt man an den detaillierten Schilderungen. Das Cover besticht durch die stechenden Augen und auf den ersten Seiten gibt es einen kleine Skizze mit den wichtigsten Orten der Handlung. Höchstnote von mir für diesen brillianten Thriller.

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Hochkarätiger, spannungsgeladener Thriller mit interessanten Charakteren. Top recherchiert und erschütternd authentisch.
von Nisnis aus Dortmund am 04.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Inhaltsangabe: Als Kate Murphy ihren ersten Dienst im Atlanta Police Departement antritt, ahnt sie nicht dass ihr drei äußerst beklemmende, gefährliche und demütigende Tage bevor stehen. Zu Recht fürchtet sie, dass sie das Kommende nicht überstehen wird, denn Atlanta ist im Ausnahmezustand. Ein brutaler Killer tötet Cops und terrorisiert die... Inhaltsangabe: Als Kate Murphy ihren ersten Dienst im Atlanta Police Departement antritt, ahnt sie nicht dass ihr drei äußerst beklemmende, gefährliche und demütigende Tage bevor stehen. Zu Recht fürchtet sie, dass sie das Kommende nicht überstehen wird, denn Atlanta ist im Ausnahmezustand. Ein brutaler Killer tötet Cops und terrorisiert die Stadt und so scheint den Polizisten jedes Mittel recht, um den Attentäter zu stoppen. Die Autorin: Die aus Atlanta (Georgia) stammende Autorin Karin Slaughter hat mich schon 2003 mit ihrem Debütroman Belladonna überzeugt, der sofort auf den internationalen Bestsellerlisten landete. Besonders gut gefallen mir ihre Romane um die Rechtsmedizinerin Sara Linton, Polizeichef Jeffrey Tolliver und Ermittler Will Trent. Ihre Romane wurden bereits in über 30 Sprachen übersetzt und mehr als 30 Millionen Mal verkauft. Das Cover: Bei der Betrachtung des dunkel gestalteten Covers trifft mich ein intensiver, durchdringender, fast mystischer Blick aus zwei glasklaren, kaltblauen, weiblichen Augen. Das Gesicht ist der einzige helle Punkt des Covers, denn die Haare werden vom dunklen Cover verschluckt. Einzig ein paar Haarsträhnen überwehen das trotz Sommersprossen, anmutige Gesicht. Der Name der Autorin ist leicht eingestanzt und schimmert glänzend in königsblau. Der weiß gedruckte Schriftzug des Titels wirkt knackig, treffend und präzise. Reflektionen: Die ersten Zeilen des Prologs reißen mich sofort in die Geschichte hinein, die mich bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. Dieser Thriller ist für mich ohne jeden Zweifel umgehend ein Pageturner, denn Karin Slaughters typischer, federleichter und knackiger Schreibstil ermöglicht mir ein flüssiges Lesevergnügen. Die Autorin schreibt unverblümt ehrlich. Sie scheut sich nicht schmutzige und brutale Details zu benennen, die mir manches Mal den Puls beschleunigten. Es ist nicht nur die Brutalität der wortgewandten Sprache die meine Atmung beschleunigt sondern es sind die schockierenden Ergebnisse ihrer Recherchen, die mit ihrer Authentizität die Geschichte versorgen. Atlanta 1974. Eine Zeit nach dem Vietnamkrieg, nach Präsident Fords Amtszeit, in Mitten der Bürgerrechtsbewegung und dem Rassenkrieg indem die weiße Machtstruktur durchbrochen wird. Eine Zeit in der Weiße und Schwarze in Wartezimmern getrennt verweilen, Vietnamveteranen versuchen das Erlebte zu verarbeiten und die Emanzipation von Frauen anstößig und ungewollt ist. Atlantas Stadtviertel sind unterteilt in Schwarz und Weiß und die feindseligen, rassistischen Zusammenstöße eskalieren auf brutalste Weise. In dieser Zeit entschließt sich die verwitwete Jüdin Kate Murphy ein Cop zu werden. An ihrem ersten Tag im Atlanta Police Department stößt sie ausschließlich auf Feindseligkeiten. Cops übergeben ihr eine absichtlich zu große Uniform, zu große Schuhe und zu große Mütze und sie wetten, wie lange Kate durchhalten wird. Kates Selbstbewusstsein sinkt von Minute zu Minute. Sie wird brutal gestoßen, begegrabscht und zutiefst gedemütigt. In der vorangegangenen Nacht trug Jimmy Lawson seinen erschossenen Kollegen Don meilenweit bis ins nächste Krankenhaus, in dem Don dann starb. Alle glauben, dass der Atlanta Shooter erneut zugeschlagen hat und nur Jimmys Schwester Maggie, ebenfalls ein Cop, hegt erste Zweifel an der Darstellung des Tathergangs. Kate und Maggie werden Partner und sie müssen sich gegenüber den im Blutrausch befindlichen, oftmals alkoholisierten Polizeikollegen behaupten, denn alle wollen den Shooter schnappen, egal wie hoch der Preis dafür wäre. Die Spannung reißt auf keiner der 544 Seiten ab und wie ein Sahnehäubchen on top jagt ein Spannungshöhepunkt den nächsten. Die Schauplätze sind so talentiert und maßvoll zugleich beschrieben, dass ich das Gefühl entwickle, Atlanta wie das innerste meiner Handtasche zu kennen. Die Hauptprotagonistin Kate wird enorm gut und feingliedrig in ihren Charaktereigenschaften beschrieben, wie alle anderen Figuren auch. Ich kenne ihr Aussehen, weiß was sie fühlt und wie sie unter den Demütigungen die ihr wiederfahren leidet. Ihr persönlicher Konflikt besteht darin, dass sie aus wohlbehüteten Familienverhältnissen in die schmutzige, ihr bisher verborgenen Realität eintaucht. Sie spürt dass sie beobachtet wird, doch zunächst glaubt sie nicht an eine ernste Bedrohung. Auf Grund der Begebenheiten in dieser komplexen Handlung entwickelt sie sich weiter. Sie wird zäh, kann sich behaupten und wird bald geschätzt, doch bis dahin stolpert sie über steinige Wege. Maggie stößt in ihrer Familie auf Widerstand, denn niemand will sie als Cop akzeptieren. Weder ihr Bruder, noch ihr großkotziger Onkel Terry, beide Cops, lassen sie ihr Leben leben. Alles muss nach den Vorstellungen des gewalttätigen Onkels und Police Seargants funktionieren und wenn nicht, lässt er seine Fäuste sprechen, inmitten Maggies Gesicht. Maggie erfährt lediglich mütterliche Zuneigung, wenn Delia ihr Flusen von der Uniform zupf. Stets gedemütigt lebt sie in der Angst etwas Falsches zu tun. Maggies frühere Partnerin Gail Patterson arbeitet als Hure undercover. Sie kennt die Gesetze der Straßen Atlantas und sie ist jederzeit bereit Kriminellen ihre Gewaltbereitschaft entgegen zu setzen. Ihr Charakter agiert zwischen äußerster Brutalität und Boshaftigkeit auf der Straße und überraschenden kollegialen Handlungen, die man von ihr niemals erwarten würde. Sie ist jeden Tag zerschunden und hält weiter durch, denn sie beherrscht das Spiel der Selbstverleugnung meisterhaft. Der Atlanter Shooter ist bestens mit polizeiinternen Informationen versorgt. Er kennt die Polizeicodes und sucht sich seine Opfer unter den Cops gezielt aus. Er unterbricht die Funkverbindungen, lässt seine Opfer niederknien und schießt ihnen auf brutalste Weise gezielt in den Kopf. Trotz der gewaltvollen Thriller-Elemente kommen Emotionen hier nicht zu kurz und viele Begebenheiten berühren zutiefst. Diese Story umspielt Figuren, die nicht in die gesellschaftliche Norm passen. Die Konflikte die Menschen daraus ableiten werden hier zu einer explosiven Handlung, die mich als Leserin handlungsunfähig fesselte. Meine Erwartungen an diesen Thriller von Karin Slaughter wurden absolut und vollständig erfüllt, wie immer. Für manch einen Leser mag dieses Buch zu brutal erscheinen, doch es spiegelt die Realität der 70er Jahre in den USA wieder. Mein Fazit: Hochkarätiger, spannungsgeladener Thriller mit interessanten Charakteren. Top recherchiert und erschütternd authentisch. Nichts für zarte Seelen, aber meine absolute Leseempfehlung für alle Thriller-Fans.

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Eine atmosphärisch dicht geschriebene Mischung aus Thriller+Gesellschaftskritik
von Silke Schröder aus Hannover am 17.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Karin Slaughters Stand-Alone-Thriller “Coptown” spielt mitten in den 70er Jahren mit all ihren Schlaghosen, Koteletten und dem Machotum in der Riege der weißen heterosexuellen Polizisten. Die Autorin erzählt ihren “Cop-Thriller” aus den Perspektiven der beiden Polizistinnen Maggie Lawson und Kate Murphy, die nicht nur im Dienst bestehen, sondern sich... Karin Slaughters Stand-Alone-Thriller “Coptown” spielt mitten in den 70er Jahren mit all ihren Schlaghosen, Koteletten und dem Machotum in der Riege der weißen heterosexuellen Polizisten. Die Autorin erzählt ihren “Cop-Thriller” aus den Perspektiven der beiden Polizistinnen Maggie Lawson und Kate Murphy, die nicht nur im Dienst bestehen, sondern sich auch tapfer gegen Anfeindungen aus dem Kollegenkreis wehren müssen. Überhaupt geht Slaughter deutlich auf die gesellschaftspolitischen Themen der 70er ein: die Rolle der Frauen, die z.b. ohne Unterschrift eines männlichen Verwandten kein Konto bei der Bank einrichten durften, die Vorurteile und Restriktionen gegenüber Homosexualität, die Rolle der schwarzen Polizisten und die Allmachtsfantasien der Polizei, die auch vor Manipulationen am Tatort nicht zurückschreckte. So hält sie uns einen Spiegel der damaligen amerikanischen Gesellschaft vor Augen, der wohl nicht unbeabsichtigt zum Vergleich mit der heutigen Situation reizt – und auch nicht an Aktualität verloren hat, wenn man in den Nachrichten sieht, wie weiße Polizisten noch immer schwarze Mitbürger straflos niederschießen. Slaughter gelingt mit “Cop Town” eine atmosphärisch dichte und lebendig geschriebene Mischung aus Thriller und Gesellschaftskritik.

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Ein spannender Thriller in dem zwei Frauen ihren Mann stehen und mich dabei sehr beeindruckt haben
von Susi Aly (Magische Momente-Alys Bücherblog) am 29.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, hatte ich mich auf etwas völlig anderes eingestellt, als mich letztendlich erwartete. Im Vorgergrund hierbei stehen die beiden Polizistinnen Kate Murphy und Maggie Lawson. Zwei Frauen, die mich doch sehr beeindruckt haben. Die Zeiten damals waren nicht einfach. Frauen waren nicht mehr wert, als... Als ich den Klappentext dieses Buches gelesen habe, hatte ich mich auf etwas völlig anderes eingestellt, als mich letztendlich erwartete. Im Vorgergrund hierbei stehen die beiden Polizistinnen Kate Murphy und Maggie Lawson. Zwei Frauen, die mich doch sehr beeindruckt haben. Die Zeiten damals waren nicht einfach. Frauen waren nicht mehr wert, als der Dreck unter den Sohlen. Doch ich denke, das trifft es recht gut. Als erstes habe ich furchtbar mit Maggie mitgelitten. In ihrer Familie ist sie selbst nichts wert. Bei ihrer Mutter frag ich mich ernsthaft, ob man sie überhaupt so nennen kann. Iher Onkel Terry und ihr Bruder Jimmy sind ebenfalls bei der Polizei. Von Terry wird sie regelrecht terrorisiert und auch schonmal aufs heftigste geschlagen. Er ist sehr jähzornig und am besten, man kommt ihm gar nicht erst unter die Augen. Maggie ist eine gute Polizistin, aber in ihrem Umfeld wird das nicht anerkannt. Es heißt immer nur, such dir einen anderen Job. Am Anfang mochte ich sie nicht besonders, doch das änderte sich im Laufe der Zeit. Sie versucht immer ihren Mann zu stehen und muss dafür Erfahrungen sammeln, die sie prägen. Kate kommt frisch zur Polizei. Sie hat nie einen Job lange behalten können und vor zwei Jahren ihren Mann verloren. Aber ist der Beruf als Polizistin das richtige für sie? Ich mochte Kate von Anfang an. Sie lässt sich nichts aufs Brot schmieren, wirkt aber anfänglich noch etwas naiv und gutgläubig. Doch auch sie muss Erfahrungen machen, die sie immer mehr verändern. Aber möchte Kate der Person in die Augen sehen, die sie dann erblickt? In diesem Thriller ist ordinäre Sprache sowie ein arg rauher Umgangston gang und gäbe, einerseits musste ich mich erst daran gewöhnen, aber andererseits hat es auch gut zur Story gepasst. Obwohl dieser Thriller 1974 spielt, könnte man meinen , man wäre in einer komplett anderen Zeit gelandet. Mich haben die Zustände und Ansichten der damaligen Zeit ziemlich geschockt. Im Fokus dieses Thrillers steht der Shooter. Er ist ein Polizistenmörder. Aber worin liegt das Motiv? Tötet er wahllos oder hat alles eine Bedeutung? Ist es ein Polizistenhasser oder kommt er womöglich aus den eigenen Reihen? Der Prolog machte recht deutlich wie ernst und bestialisch das Ganze ist. Durch die wirklichen vielen Erklärungen wird das Buch doch schnell langatmig. Man erfährt viel aus dem Leben der beiden Polizistinnen. Das hat mir insofern gefallen, da man dadurch tiefer in ihre Seele blicken konnte und sie immer mehr verstehen lernte. Leider aber mindert das auch etwas die Spannung. Was ich doch sehr schade finde. Ein bisschen mehr Nervenkitzel und Adrenalin, sowie Action hätte dem ganzen mehr Auftrieb gegeben. Dennoch schafft es die Autorin sehr gut ,uns das Ganze Szenario und ihre Auswirkungen vor Augen zu führen. Dadurch das wir auch immer wieder durch die Augen des Täters sehen und somit begreifen wie er tickt, wird uns die Ernsthaftigkeit der Situation bewusst. Man fiebert und zittert mit jeder Zeile mit. Und fühlt sich auf seltsame Art und Weise den beiden Hauptprotagonisten verbunden. Mir haben ihre Scharfzüngigkeit, ihr Sarkasmus und ihre Ernittlungsmethoden sehr gut gefallen. Dabei spürt man auch recht deutlich, das sie nie wussten, wem sie vertrauen können. Sie sind verbissen und zu allem bereit. Gegen Ende jedoch gewann das Ganze nochmal richtig an Auftrieb und plötzlich kam Action und Adrenalin ins Spiel und die Emotionen brachen ihren Bahn. Das Ende des Buches hat mir recht gut gefallen. Hierbei muss ich auch anmerken, es ist ein Buch, das erst nachhaltig beeindruckt und seine ganze Komplexität offenbart. Die Charaktere sind recht authentisch und klar gezeichnet, dabei berührt jeder auf seine ganz eigene Art und Weise. Die Autorin bringt hier auch sehr geschickt Themen wie Homosexualität und Rassismus zur Sprache und was dieses für Auswirkungen hatte. Vor allem geht es hier weniger um den Mordfall, als um die Zeit damals und wie sich zwei Frauen lernen durchzusetzen. Die Handlung an sich ist gut durchdacht,lenkt jedoch immer wieder vom eigentlichen Thema ab. Es wird durch einige Längen schnell langatmig. Einige Wendungen bringen jedoch immer wieder Auftrieb rein. Das Ende wirkt recht schlüssig. Ich liebe die Bücher der Autorin, dieser Thriller ist jedoch nicht vergleichbar mit allen anderen von ihr. Hierbei erfahren wir die Perspektiven von Kate, Maggie und dem Täter. Was Ihnen besonders viel Raum und Tiefe verschafft. Man kann ihre Handlungen und Gedankengänge stets gut nachempfinden. Die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten. Die Autorin hat einen gewohnten flüssigen und stark einnehmenden Schreibstil, der sehr mitreißend und bildgewaltig ist. Das Cover und der Titel verdeutlichen den Inhalt des Buches recht gut. Fazit: Ein spannender Thriller in dem zwei Frauen ihren Mann stehen und mich dabei sehr beeindruckt haben. Den eigentlichen Mordfall nahm ich eher zweitrangig war. Dennoch hat mich dieser Thriller doch beeindruckt, wenn auch erst nachhaltig. Wer keine Angst vor ein paar Längen hat, sollte sich diesen auf keinen Fall entgehen lassen. Eine klare Leseempfehlung. ich vergebe 4 von 5 Punkten.

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Nicht sehr überzeugend. Sie kann es besser.
von Mein Buch und Ich aus Hessen am 18.11.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Karin Slaughter ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Der Kauf eines ihrer Bücher garantiere mir grundsätzlich einen guten Thriller. Seit Jahren begleitet sie mich mit ihrer Atlanta, bzw. Grand County Reihe, die ich allesamt verschlungen habe. "Cop Town - Stadt der Angst" hat mich allerdings nicht wirklich überzeugen können. Der Schreibstil war... Karin Slaughter ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Der Kauf eines ihrer Bücher garantiere mir grundsätzlich einen guten Thriller. Seit Jahren begleitet sie mich mit ihrer Atlanta, bzw. Grand County Reihe, die ich allesamt verschlungen habe. "Cop Town - Stadt der Angst" hat mich allerdings nicht wirklich überzeugen können. Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig, jedoch habe ich bis zum Schluss nicht in die Geschichte hineinfinden können. Die Charaktere waren authentisch, gut beschrieben. Jedoch waren mir die wenigsten davon sympathisch und somit konnte ich nicht gut mit ihnen mitfühlen. Wesentlich spannender fand ich allerdings den Einblick in die damalige Polizeiarbeit und die damit verbundenen Probleme, vor allem für Frauen in diesem Beruf. Absichtliche Ausgabe viel zu großer Dienstkleidung, Mobbing, Beleidigungen, grapschende Kollegen, viel Alkohol. Mit alldem hat Kate Murphy zu kämpfen, als sie, als einer der ersten Frauen in diesem Männerberuf,ihren ersten Tag bei der Polizei antritt. Doch nicht nur Frauen hatten es schwer, auch wurden Homosexuelle, Juden und Farbige ausgegrenzt und gedemütigt. Kate Murphy bekommt Maggie Lawson als Partnerin an die Seite gestellt, deren Bruder Zeuge des letzten Mordes war. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht dieser beiden Damen geschrieben. Zwischendurch wird sie von einem "Fox" erzählt, von dem man allerdings nicht weiß, wer er ist. Dadurch wird die Spannung etwas aufgebaut. Nichtsdestotrotz kommt Cop Town aber an keines der anderen Bücher von Karin Slaughter heran.

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Leider etwas enttäuschend....
von Angel1607 aus Peisching am 17.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Zuerst zum Inhalt: Slaughter entführt uns diesmal in eine andere Zeit...in die 70er, wo vieles noch anders war. Rassismus war noch sehr viel größer, Homosexualiät verpöhnt und in Atlanta treibt ein Cop Killer sein Unwesen und die steht befindet sich im Ausnahmezustand! Die Cops machen ihre eigenen Gesetze und... Zuerst zum Inhalt: Slaughter entführt uns diesmal in eine andere Zeit...in die 70er, wo vieles noch anders war. Rassismus war noch sehr viel größer, Homosexualiät verpöhnt und in Atlanta treibt ein Cop Killer sein Unwesen und die steht befindet sich im Ausnahmezustand! Die Cops machen ihre eigenen Gesetze und unsere zwei Heldinnen - Maggie Lawson und Kate Murphy - versuchen das Geheimnis um den Killer zu lüften und ihn zu stoppen! Wie empfand ich das Buch? Erstmals muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich liebe! Die Augen, die Farbgebung, einfach phänomenal und für mich passend für Maggie Lawson! Man spürt gleich zu Anfang, dass die Welt wie wir sie heute kennen noch nicht existiert. Z.b. gibt es die ersten weiblichen Cops, die es jedoch nicht einfach haben. Sie werden von ihren männlichen Kollegen auf jede nur erdenkliche Art schikaniert! Nicht nur verbal! Unsere Heldin Nummer 1 - Maggie Lawson - führt ein Leben, welches für sie wie ein Käfig ist. Sie liebt ihren Job als Cop zwar, aber macht es ihr Onkel Terry - ebenfalls Cop - nicht gerade einfach! Alles wird von ihm bestimmt, nichts kann sie ohne ihn machen! Die Männerwelt herrscht in allen Bereichen! Er betont es immer so schön mit einem Zitat: "Man nimmt sich keine Macht. Irgendjemand muss sie einem schon geben." Man wünscht sich eigentlich gleich von Anfang an, dass Terry so richtig auf die Nase fällt und sein Fett wegkriegt..... Er ist für mich - neben dem Killer - ebenfalls ein Bösewicht. Obwohl ich bis zum Schluß eigentlich immer hoffe, dass jemand doch noch eine gute Seite zeigt! Ob das bei Onkel Terry der Fall war? Selbst lesen.... Als unsere Heldin Nummer 2 auf der Bildfläche auftaucht, wird für Maggie alles anders. Im guten Sinn? Mal sehen! Kate ist nicht so, wie man sich einen typischen Cop zu dieser Zeit vorstellt. Blond, gute gebaut und aus gutem Hause. Jedoch ist auch sie bereits vom Leben gezeichnet. Ihr Mann starb im Krieg und das hat sie gebrochen...... Ich muss ehrlich sagen, dass ich wie Maggie nicht viel Hoffnung in Kate gesetzt habe. Sie war für mich zu zerbrechlich und ich wußte nicht, wie sie mit allem umgehen würde. Die Sitten, die in einem POLIZEIREVIER - ja wirklich POLIZEIREVIER - herrschen, erschütterten mich zutiefst! Aber nach dem ersten Tag als Cop sieht man das Potential in ihr, welches wahrscheinlich auch die Autorin zeigen wollte. Auch bindet Slaughter in ihre Geschichte perfekt die damaligen Umstände ein. Die Rassentrennung in allen Lebenslagen. Die Homosexualität, die im Geheimen auflebt. Und die leise Regung der Frauenbewegung..... Das Buch enthält auch Kapitel aus der Sicht des Killers, der sich selbst Fox nennt. Er bestraft seines Erachtens nach seine Opfer, richtet sie hin für das was sie sind und was sie tun. Er sieht es als sein gutes Recht. Werden ihm Maggie und Kate auf die Schliche kommen? Ich möchte hierzu nicht zuviel verraten! Leider hat Slaughter hier meine Erwartungen eher weniger erfüllt. Die Geschichte ansich ist wirklich spannend, gut geschrieben, jedoch hält sie sich zu oft auf mit der damaligen Zeit und dem drumherum, was dem Buch einwenig den Wind aus den Segeln nimmt. Es hat für mich das Ganze zeitweise sehr langatmig gemacht! Hatte ich meine Erwartungen doch hoch gesteckt, überhaupt nachdem ich "Pretty Girls" geliebt habe! Und das war auch denke ich mein Problem, man setzt Erwartungen, wartet auf das Große und leider kam es nicht so wirklich, auch wenn ich Kate und Maggie wirklich mochte! Die Protagonisten Kate und Maggie sind für mich zwei starke Frauen, die in einer Welt, die von Männern beherrscht wird, versuchen das Richtige zu tun und Leben zu retten und sich vorallem zu beweisen! Vorallem Kate macht eine sehr große Verwandlung durch. Ihr Vater hat eine Aussage getätigt, die für mich irgendwo passend ist für Kate, inwieweit genau, werdet ihr schon selber lesen müssen. Aber ich möchte ihn gerne zitieren: "Deine Mutter hat Angst, dass dieser Job dich zu jemanden machen könnte, der du nicht bist. Und ich habe Angst, dass er dich zu dem Menschen machen könnte, der du wirklich bist." Und mit diesem Zitat möchte ich hier auch abschließen! Es tut mir zwar im Herzen weh einer meiner liebsten Autorinnen solche eine Bewertung zu verpassen aber insgesamt hat es mich als jahrelangen Slaughter-Fan eher weniger überzeugt! Slaughter-Neulingen wird es eher besser gefallen!!!

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