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Cox

oder Der Lauf der Zeit. Roman

(20)

Ein farbenprächtiger Roman über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann.

Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind. Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.

Portrait
Christoph Ransmayr, wurde 1954 in Wels/Oberösterreich geboren und lebt nach Jahren in Irland und auf Reisen wieder in Wien. Neben seinen Romanen ›Die Schrecken des Eises und der Finsternis‹, ›Die letzte Welt‹, ›Morbus Kitahara‹, ›Der fliegende Berg‹ und dem ›Atlas eines ängstlichen Mannes‹ erschienen bisher zehn Spielformen des Erzählens, darunter ›Damen & Herren unter Wasser‹, ›Geständnisse eines Touristen‹, ›Der Wolfsjäger‹ und ›Gerede‹. Zum Werk Christoph Ransmayrs erschien der Band ›Bericht am Feuer‹. Fu¨r seine Bu¨cher, die in mehr als dreißig Sprachen u¨bersetzt wurden, erhielt er zahlreiche literarische Auszeichnungen, unter anderem die nach Friedrich Hölderlin, Franz Kafka und Bert Brecht benannten Literaturpreise, den Premio Mondello und, gemeinsam mit Salman Rushdie, den Prix Aristeion der Europäischen Union, den Prix du meilleur livre étranger und den Prix Jean Monnet de Littérature Européenne. Zuletzt erschien der Roman ›Cox oder Der Lauf der Zeit‹.Literaturpreise:Anton-Wildgans Preis der österreichischen Industrie (1989), Großer Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (1992), Franz-Kafka-Preis (1995), Franz-Nabl-Preis der Stadt Graz (1996), Aristeion-Preis der Europäischen Union (1996, gemeinsam mit Salman Rushdie), Solothurner Literaturpreis (1997), Premio Letterario Internazionale Mondello (1997), Landeskulturpreis für Literatur des Bundeslandes Oberösterreich (1997), Friedrich Hölderlin Preis der Stadt Bad Homburg (1998), Nestroy-Preis (Bestes Stück - Autorenpreis) für "Die Unsichtbare" (2001), Bertolt-Brecht-Literaturpreis der Stadt Augsburg (2004), Heinrich-Böll-Preis (2007), Premio Itas (2009), Premio La voce dei lettori (2009), Premio Gambrinus (2010), Ernst-Toller-Preis (2013), Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau (2013), Franz-Josef-Altenburg-Preis (2014), Donauland Sachbuchpreis (2014), Fontane-Preis für Literatur (2014), Prix Jean Monnet de Littératures Européennes (2015), Prix du Meilleur livre étranger (2015).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 27.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-082951-1
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 220/136/28 mm
Gewicht 454
Auflage 8
Verkaufsrang 1.322
Buch (gebundene Ausgabe)
22,00
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„Ein Buch für die Ewigkeit!“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Der englische Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox ist ein absoluter Meister seines Fachs. Aus diesem Grund wird er auch an den Hof des mächtigsten Mannes der Welt beordert, den Kaiser von China, Qiánlóng. Er soll Uhren bauen, die ganz unterschiedliche Zeiten anzeigen, wie zum Beispiel die Zeit aus der Sicht eines Kindes oder aus Der englische Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox ist ein absoluter Meister seines Fachs. Aus diesem Grund wird er auch an den Hof des mächtigsten Mannes der Welt beordert, den Kaiser von China, Qiánlóng. Er soll Uhren bauen, die ganz unterschiedliche Zeiten anzeigen, wie zum Beispiel die Zeit aus der Sicht eines Kindes oder aus der Sicht eines Menschen, der genau weiß, wann er sterben wird. Zusammen mit drei extra ausgewählten Kollegen macht sich Cox an die Arbeit, bis ihn der Kaiser vor eine scheinbar unlösbare Aufgabe stellt...

Manche Bücher werden im Vorfeld schon so enorm gut besprochen, dass die Erwartungshaltung des Lesers verdammt hoch angesiedelt und somit kaum zu erfüllen ist. Christoph Ransmayr stellt aber eindrucksvoll unter Beweis, dass er eigentlich jede noch so hohe Erwartung erfüllen kann. In absolut traumhafter Weise versetzt Ransmayr den Leser in ein grandios beschriebenes und in farbenprächtigen Worten geschildertes China und lässt ihn dort für kurze Zeit verweilen, denn wirklich lang ist dieser Roman leider nicht. Man hätte sich gerne noch länger in dieser Welt aufgehalten. Das ist aber auch der einzige Wehrmutstropfen in Bezug auf dieses Werk! Es sind Zeilen in denen man versinken möchte, man taucht ein in eine fremde Welt und scheint sie durch die wundervollen Beschreibungen doch zu kennen. Die Bilder die Ransmayr durch seine Sprache vor den Augen des Lesers erschafft sind wirklich enorm beeindruckend und entführen ihn für kurze Zeit aus der Realität. Dieser literarische Ausflug war einer der Schönsten, die ich in letzter Zeit unternommen habe! Sprachlich unheimlich versiert und noch dazu mit einer Geschichte, die den Leser auf den Schwingen des Erzählens mit sich fort trägt und nicht wieder frei gibt, bis er das Buch zugeklappt hat. Und selbst wenn man an diesem Punkt angekommen ist, wird man diesen Roman noch lange im Gedächtnis behalten. Es ist wirklich ein Buch von der und für die Ewigkeit, ein Buch über Vergänglichkeit und den ständigen Fortlauf der Zeit. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Werk in die Hand genommen habe, denn es ist eine Geschichte die noch in vielen vielen Jahren beeindruckend bleiben wird und auch immer wieder in der Lage ist, Neues zu offenbaren. Danke dafür!

„Unübertroffen!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine wunderbare und philosophische Zeitreise nach China im achtzehnten Jahrhundert ! Erzählt in einer einmaligen und unübertroffenen Sprache ! Großartig! Eine wunderbare und philosophische Zeitreise nach China im achtzehnten Jahrhundert ! Erzählt in einer einmaligen und unübertroffenen Sprache ! Großartig!

„Ein sprachliches Meisterwerk, dass in fremde Welten eintauchen lässt“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Mit „Cox oder Der Lauf der Zeit“ führt uns Christoph Ransmayr tief hinein in die Welt des alten Chinas, hinein in die verbotene Stadt und an den Hof eines allmächtigen Despoten. Ein Ort, an dem man nur allzu schnell seinen Kopf verliert, an dem man niemanden trauen kann. Ein Ort, absoluter Schönheit und zur Schau getragenen Reichtums, Mit „Cox oder Der Lauf der Zeit“ führt uns Christoph Ransmayr tief hinein in die Welt des alten Chinas, hinein in die verbotene Stadt und an den Hof eines allmächtigen Despoten. Ein Ort, an dem man nur allzu schnell seinen Kopf verliert, an dem man niemanden trauen kann. Ein Ort, absoluter Schönheit und zur Schau getragenen Reichtums, aber auch unsäglicher Ängste, Schmerzen und Qualen. Ein Ort strenger Regeln, Riten, Sitten und Bräuche, die für unseren Protagonisten und Uhrmacher Alster Cox und seine Gehilfen anfangs nur schwer zu ertragen sind. Doch der mächtigste Mann Chinas ist es gewohnt, dass jeder seiner Wünsche bis zur Perfektion ausgeführt wird und ordnet die Entwicklung einer Uhr an, die die Dauer der Ewigkeit messen soll.
Christoph Ransmayr führt mit ausgefeilter Sprache in fremde Welten und lässt den Leser staunend zurück.

Victoria Richter, Thalia-Buchhandlung Gotha

Die Geschichte entführt den Leser in ein farbenprächtiges, traumhaftes, aber auch brutales China. Sehr detaillierte Beschreibungen der Uhren, Umwelt und Personen. Die Geschichte entführt den Leser in ein farbenprächtiges, traumhaftes, aber auch brutales China. Sehr detaillierte Beschreibungen der Uhren, Umwelt und Personen.

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Der Traum von der Idee, zu wissen, was die Zeit des Lebens mit sich bringt ... Eigentlich unmöglich ... Tolles Buch mit einem interessanten Thema. Der Traum von der Idee, zu wissen, was die Zeit des Lebens mit sich bringt ... Eigentlich unmöglich ... Tolles Buch mit einem interessanten Thema.

Wildner Laura, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Was bedeutet Zeit? Dieser Frage geht Christoph Ransmayr auf faszinierende Art und Weise nach. Mein Highlight in den letzten Wochen! Was bedeutet Zeit? Dieser Frage geht Christoph Ransmayr auf faszinierende Art und Weise nach. Mein Highlight in den letzten Wochen!

Katharina Kaufmann, Thalia-Buchhandlung Marburg

Ein hochliterarisches Buch über Zeit und den Wunsch, sie zu beherrschen. Tolle Charaktere und sehr tiefgründig! Ein hochliterarisches Buch über Zeit und den Wunsch, sie zu beherrschen. Tolle Charaktere und sehr tiefgründig!

Chiara Pache, Thalia-Buchhandlung Bremen

Sehr interessantes und tiefsinniges Buch! Großartig zu lesen. Sehr interessantes und tiefsinniges Buch! Großartig zu lesen.

Nina Möller, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein philosophischer, eher ruhiger Lesegenuss, der ins ferne China entführt, sich aber meiner Meinung nach hin und wieder zu sehr in Gedankenkonstrukten verliert. Ein philosophischer, eher ruhiger Lesegenuss, der ins ferne China entführt, sich aber meiner Meinung nach hin und wieder zu sehr in Gedankenkonstrukten verliert.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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4
2
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0

Gelungener Gegenwartsroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 28.11.2016

Cox, der wohl beste Uhrmacher und Automatenbauer seiner Zeit, wird nach China beordert. Dort beauftragt Kaiser Qianlong ihn und seine Gefährten, außergewöhnliche Uhren zu erschaffen, an denen unterschiedliche Geschwindigkeiten verschiedener Zeiten ablesbar sein sollen. Ausgestattet mit den wertvollsten Materialien machen sich die Engländer an das Werk.Doch dann fordert der... Cox, der wohl beste Uhrmacher und Automatenbauer seiner Zeit, wird nach China beordert. Dort beauftragt Kaiser Qianlong ihn und seine Gefährten, außergewöhnliche Uhren zu erschaffen, an denen unterschiedliche Geschwindigkeiten verschiedener Zeiten ablesbar sein sollen. Ausgestattet mit den wertvollsten Materialien machen sich die Engländer an das Werk.Doch dann fordert der Kaiser das Unmögliche: Eine Uhr, die selbst die Ewigkeit misst und auch noch existiert, wenn alles vorüber ist... . Dieses Buch entführt den Leser von Anfang an in eine andere Zeit und in eine Welt, die der unseren gleicht, aber doch sehr exotisch und phantastisch gestaltet ist. In Ransmayrs China liegen Überfluss und Mangel haarscharf nebeneinander. Während die Begünstigten des Kaisers in Sänften getragen werden, müssen niedere Sklaven Bequemlichkeiten wie diese ermöglichen. Der Kaiser selbst wirkt anfangs unnahbar und wenig greifbar für den Leser. Er wird wie ein göttliches Wesen verehrt und niemand darf ihn und seine Entscheidungen in Frage stellen. Doch etwas lässt ihn nach und nach doch noch menschlich wirken: Er vertieft sich wie ein Kind in die seltsamen und phantastischen Apparate der Uhrmacher und scheint an ganz normalen Dingen wie dem Spaziergang im Schnee mit einer Frau Gefallen zu finden. Cox dagegen ist eine Figur, die einerseits mit handwerklichem Geschick beeindruckt, aber andererseits in ihrem Schmerz gefangen zu sein scheint. Man merkt, wie er im Verlauf der Handlung immer mehr die Gesellschaft und ihren Kaiser versteht und langsam zu realisieren beginnt, wie nah dort Gunst und Missgunst beieinander liegen und wie schnell sich das Wohlwollen des absoluten Herrschers, dem man nicht einmal ungestraft in die Augen sehen darf, wandeln kann. Das große Thema Zeit findet sich auf allen Ebenen der Handlung wieder und ist nicht nur auf die Uhren und deren Lauf beschränkt. Zeit wird auch als etwas Individuelles definiert. Es kommt immer auf den Betrachter an, der ihre Geschwindigkeit je nach Anlass ganz anders wahrnimmt. Die Chronologie wird immer wieder durch die Erinnerungen von Cox durchbrochen, der an die gemeinsame Zeit mit seine Frau und seiner verstorbenen Tochter in England zurück denkt und dieses Zeitgefühl mit in seine Gegenwart und in seine Arbeit hinein nimmt. Mit der selben Präzision, mit der die Uhrmacher jede Kleinigkeit an ihren Werken ausarbeiten und veredeln, erzählt Ransmayr die Gegebenheiten in der verbotenen Stadt, die Arbeit an den verschiedenen Uhren und Automaten und um den Kaiser selbst. Als Leser bekommt man eine gute Vorstellung von allem und kann sich kaum von der Handlung lösen, weil man wissen möchte, wie die nächste komplizierte Aufgabe von den Engländern gelöst wird. An manchen Stellen wird die sonst sehr feine und poetische Sprache durch eine doch etwas derbe Umgangssprache ersetzt. Dieses Verfahren ist an den jeweiligen Punkten aber durchaus passend gewählt. Insgesamt ist ,,Cox oder Der Lauf der Zeit" ein gelungener und auch unterhaltsamer Roman der Gegenwartsliteratur, indem Ransmayr sein ganzes Können abruft und den Leser mit einer wunderbaren Handlung begeistert.

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2 0
Was bedeutet eigentlich Zeit?
von Julian Nagel am 14.02.2017

Genau darüber soll sich der Leser Gedanken machen! Begleiten Sie Alistair Cox auf seiner Reise ins China des 18. Jahrhunderts, wo er vor der unmöglich erscheinenden Aufgabe steht die Abschnitte eines Menschenlebens in Form von Spieluhren darzustellen.

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Ein Ransmayr wie wir ihn lieben!
von einer Kundin/einem Kunden am 14.02.2017

Sprachgewaltig und wunderschön! Ein Muss für einen wahren Fan und wer Ransmayr kennt und liebt, liebt auch seine ausgeschmückten, musikalisch klingenden Sätze. Ein Einblick in eine andere Zeit und Welt.

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Das märchenhafte Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden aus Uerikon am 24.11.2016

erscheint auf seiner Oberfläche banal und ist in seinen verschlingenden Tiefen genial. Wer gute Literatur mag, sollte sich in diese fremde Welt stürzen und die Zeit vergessen.

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Cox oder Der Lauf der Zeit
von einer Kundin/einem Kunden am 04.11.2016

Die besten Uhrmacher und Automatenbauer Englands folgen dem Ruf des chinesischen Kaisers, um ihm an seinem Hof eine ganz besondere Uhr zu bauen - ein "Abenteuerroman" in wunderschöner Sprache zum Thema "Zeit".

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wundervolles, bestechend schönes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 26.10.2016

"Alister Cox, Uhrmacher und Automatenbauer aus London und Herr über mehr als neunhundert Feinmechaniker, Juweliere, Gold- und Silberschmiede, stand an der Reling des Dreimasters 'Sirius' und fror trotz der strahlenden Morgensonne, die bereits hoch über die Hügel von Háng zhóu gestiegen war und die Nebel über dem schwarzen Wasser... "Alister Cox, Uhrmacher und Automatenbauer aus London und Herr über mehr als neunhundert Feinmechaniker, Juweliere, Gold- und Silberschmiede, stand an der Reling des Dreimasters 'Sirius' und fror trotz der strahlenden Morgensonne, die bereits hoch über die Hügel von Háng zhóu gestiegen war und die Nebel über dem schwarzen Wasser verrauchen ließ." ...... Auf Einladung von Kaiser Qiánlóng ist er mit Jacob Merlon und noch zwei seiner fähigsten Mitarbeiter auf dem Weg nach Bèijíng. Kein Mensch aus der abendländischen Welt hat je vor ihm die Verbotene Stadt betreten. Er und seine Gefährten sollen für den Kaiser von China Zeitmesser bauen. Außergewöhnliche, noch nie dagewesene Zeitmesser sollen das sein. Ganz nach den Träumen und Vorstellungen des Gottkaisers. Die Uhren müssen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Kindheit, des Glücks, der Liebe, von Krankheit und Tod und der Ewigkeit messen können. Das ist die Vorgabe "Cox oder der Lauf der Zeit" von Christoph Ransmayr ist wundervolles, bestechend schönes Lesevergnügen.

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Durchwachsen
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 20.11.2016

Sehr gut geschrieben, ein wenig verwandt mit William Faulkner (zB. "Absalom, Absalom"), aber inhaltlich konnte mich diese Erzählung nicht überzeugen. Einige Stellen las ich quer, weil es langatmig , zum Teil gar schwülstig wurde. Kann sein, dass man in jener Zeit noch derart unterwürfig und romantisierend dachte. Vielleicht mögen... Sehr gut geschrieben, ein wenig verwandt mit William Faulkner (zB. "Absalom, Absalom"), aber inhaltlich konnte mich diese Erzählung nicht überzeugen. Einige Stellen las ich quer, weil es langatmig , zum Teil gar schwülstig wurde. Kann sein, dass man in jener Zeit noch derart unterwürfig und romantisierend dachte. Vielleicht mögen das Liebhaber historischer Romane. Mir kam es etwas altbacken vor. Zum Glück ist das Buch nicht zu dick geworden. Das Ganze erinnerte mich wenigstens an Zustände im heutigen Nordkorea, doch dann lese ich schon lieber zeitgenössische Werke. Trotzdem vier Sterne, weil es aus der Flut monatlicher Veröffentlichungen noch etwas herausragt.

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Falsche Lorbeeren - gutes Marketing
von einer Kundin/einem Kunden aus Muttenz am 02.02.2017

Ich scheine nicht mit dem Mainstreem zu surfen. Das Buch ist sprachlich top. Die Geschichte eine glänzende Idee. "Das Drehbuch" langfädig, ich kam nie richtig in die Gänge. Woran liegt das? War meine Erwartungshaltung zu hoch? Bin ich den vielen positiven Bewertungen aufgesessen? Kann ich mit dem literarischen Niveau... Ich scheine nicht mit dem Mainstreem zu surfen. Das Buch ist sprachlich top. Die Geschichte eine glänzende Idee. "Das Drehbuch" langfädig, ich kam nie richtig in die Gänge. Woran liegt das? War meine Erwartungshaltung zu hoch? Bin ich den vielen positiven Bewertungen aufgesessen? Kann ich mit dem literarischen Niveau nicht mithalten? Das sind einge der Fragen die ich mir stelle. Egal. Lesen sie selber, bilden sie sich ihr persönliches Urteil!

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Wie Musik
von Birgit aus Brunsbüttel am 16.02.2017
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Ein Buch das sich liest wie Musik. Ein Buch das,vor Wochen gelesen,mich daran hindert anderes zu lesen,da es immer noch nachklingt.

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von einer Kundin/einem Kunden am 24.01.2017
Bewertetes Format: anderes Format

Ein lyrischer, sprachgewaltiger Roman über einen englischen Uhrmachermeister, die Zeit und dessen Auftraggeber. Den unnahbaren, maßlosen, letztlich menschlichen Kaiser von China.

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eher kritisch
von einer Kundin/einem Kunden aus Muri bei Bern am 26.02.2017
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Dieses so hoch gelobte Buch hat mich nicht überzeugt. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass hier mit klassischen China-Klischees gearbeitet wird. Der Kaiser, dem man nicht in die Augen schauen darf. Die Strenge der Regeln, die Folter. Die Handlung ist ausgesprochen banal und überhaupt nicht spannend. Die Rückblende... Dieses so hoch gelobte Buch hat mich nicht überzeugt. Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass hier mit klassischen China-Klischees gearbeitet wird. Der Kaiser, dem man nicht in die Augen schauen darf. Die Strenge der Regeln, die Folter. Die Handlung ist ausgesprochen banal und überhaupt nicht spannend. Die Rückblende der Hauptfigur (Cox) auf das zu früh verstorbene Kind und auf die geliebte Frau – na ja, das ist ziemlich Hollywood-Stoff. Auch der Sprachstil hat mich nicht überzeugt: zu weich, zu engelhaft und zuckersüss. Darüber hinaus sind die Sätze ziemlich lang, aber selten harmonisch aufgebaut. Die Zeit und deren Repräsentation gehören wohl zum philosophischen Hauptthema des Buches. Aber obwohl das Thema interessant sein könnte, suche ich vergeblich nach irgendwelchen substantiellen Einsichten. Ich frage mich sogar nach der Lektüre, ob man Zeit so behandeln kann. Oder auch: Es geht im Buch gar nicht um die Zeit, sondern – viel einfacher - um Uhrenmacher, die schöne Uhren zu machen versuchen.

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