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Das Bild aus meinem Traum

Roman

(5)
Maître Pierre-François Chaumont, ein brillanter Pariser Anwalt, ist leidenschaftlicher Kunstsammler und lässt sich keine Auktion entgehen. Von einem alten Ölgemälde kann er eines Tages den Blick nicht mehr abwenden: Der dargestellte Mann mit gepuderter Perücke ähnelt ihm wie sein Spiegelbild! Das Porträt soll seine Sammlung krönen und er ersteigert es, aber schon bald wandelt sich das Glücksgefühl in Paranoia, denn Pierre-François fürchtet, verrückt geworden zu sein: Niemand seiner Familie oder Freunde sieht die frappierende Ähnlichkeit.
Mithilfe des Wappens findet er jedoch die Familie des Porträtierten - ein altes Adelsgeschlecht, das seit Jahrhunderten auf Schloss Mandragore in der Bourgogne lebt. Heimlich reist Pierre-François dorthin und erlebt eine weitere Überraschung: Jeder scheint ihn zu kennen! Man hält ihn für den seit Jahrzehnten verschollenen Grafen, und Pierre-François belässt es dabei - er kann der Versuchung nicht widerstehen, einfach eine neue Identität anzunehmen und ein neues Leben anzufangen … Antoine Laurain erzählt in seinem Debüt von der Suche nach Identität, sich selbst und dem Glück, und von der Faszination für schöne und alte Dinge, die ihre eigenen Geschichten haben.
Portrait
Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris. Er ist in Frankreich ein gefeierter Bestsellerautor. Mit Liebe mit zwei Unbekannten (Atlantik Verlag, 2015) gelang ihm der internationale Durchbruch. Zuletzt erschien von ihm der Roman Der Hut des Präsidenten (Atlantik Verlag, 2016).

Sina de Malafosse, geboren 1984 in Siegen, studierte Romanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften in Mainz und Dijon. Zuletzt als Verlagslektorin in Frankfurt a.M. tätig, lebt sie nun als Übersetzerin und Lektorin in Toulouse.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 14.10.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-65045-7
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 215/134/22 mm
Gewicht 312
Originaltitel Ailleurs si j'y suis
Verkaufsrang 10.800
Buch (gebundene Ausgabe)
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Auf einfühlsame Weise zeigt uns Laurain, wie wichtig es ist, auf seine innere Stimme zu hören und den Mut aufzubringen, etwas anderes zu tun, als die Gesellschaft von uns erwartet.
Eine traumhafte, humorvolle Geschichte mit französischem laissez-faire, die viel zu erzählen hat.
Bringt Wärme in kalte Herbst- und Winterabende.

„Das Bild aus meinem Traum“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Recklinghausen

Pierre-François Chaumont ist erfolgreicher Anwalt und leidenschaftlicher Sammler. Von seiner ersten Radiergummisammlung im Alter von neun Jahren hat er sich zu einem ganzen Zimmer voller wertvoller Reliquien aus vergangenen Zeiten vorgearbeitet. Sehr zum Leid seiner Frau Charlotte.

Als Pierre-François eines Tages ein Bild ersteigert,
Pierre-François Chaumont ist erfolgreicher Anwalt und leidenschaftlicher Sammler. Von seiner ersten Radiergummisammlung im Alter von neun Jahren hat er sich zu einem ganzen Zimmer voller wertvoller Reliquien aus vergangenen Zeiten vorgearbeitet. Sehr zum Leid seiner Frau Charlotte.

Als Pierre-François eines Tages ein Bild ersteigert, dessen Motiv ihm zum verwechseln ähnlich sieht ist er fest davon überzeugt, das Schicksal habe es ihm zugesandt. Allerdings scheint er der einzige zu sein, dem diese Ähnlichkeit auffällt.

So macht der Anwalt sich auf die Suche nach der Herkunft des Gemäldes und stößt dabei auf die Geschichte seiner Familie und noch viel mehr.

Ein ganz besonderes Buch, dessen Ende überrascht.
Nur leider viel zu kurz!

Katrin Kramer, Thalia-Buchhandlung Weimar

Lust auf eine Reise in die Bourgogne? Diesen atmosphärischen Roman werden sie lieben! Antoine Laurain ist ein Meister der unterhaltsamen Literatur mit einem Schuss Philosophie.<3 Lust auf eine Reise in die Bourgogne? Diesen atmosphärischen Roman werden sie lieben! Antoine Laurain ist ein Meister der unterhaltsamen Literatur mit einem Schuss Philosophie.<3

Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Monsieur Chaumont ist Anwalt und leidenschaftlicher Antiquitätensammler. Eines Tages entdeckt er ein altes Ölgemälde, das sein Leben auf wunderbare Weise verändern wird. Monsieur Chaumont ist Anwalt und leidenschaftlicher Antiquitätensammler. Eines Tages entdeckt er ein altes Ölgemälde, das sein Leben auf wunderbare Weise verändern wird.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Gotha

Leichtfüßiger Roman, der auf charmante Art unterhält, ohne jedoch zu seicht zu sein. Für Liebhaber des französischen Lebensgefühls und der Literatur, die dieses vermittelt. Leichtfüßiger Roman, der auf charmante Art unterhält, ohne jedoch zu seicht zu sein. Für Liebhaber des französischen Lebensgefühls und der Literatur, die dieses vermittelt.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Das Bild aus meinem Traum
von Sabine aus Aachen am 01.12.2016

Ich schiebe diese Rezension jetzt schon länger vor mir her, weil ich immer noch über das Buch nachdenke und es mich einfach nicht loslassen will – beim Lesen selber hat es gar nicht diese große Faszination auf mich gehabt, aber dafür hallt es um so länger nach. Wieder hat sich... Ich schiebe diese Rezension jetzt schon länger vor mir her, weil ich immer noch über das Buch nachdenke und es mich einfach nicht loslassen will – beim Lesen selber hat es gar nicht diese große Faszination auf mich gehabt, aber dafür hallt es um so länger nach. Wieder hat sich der Autor eine ganz besondere Geschichte ausgedacht. Der Anwalt Pierre-François Chaumont liebt es, Dinge zu sammeln, seine Frau hat für diese Leidenschaft dagegen wenig Verständnis. Als er ein altes Portrait ersteigert, auf dem er sich selbst erkennt, macht er sich auf die Suche, woher das Bild stammt. Die Geschichte ist wieder mit einer wunderbaren Sprache erzählt, eine Sprache, in die ich sofort versinken kann und in der ich mich unglaublich wohl fühle. Dabei sollte man jetzt keine Angst vor blumigen oder ausschweifenden Beschreibungen haben, nein, die Sprache ist einfach poetisch und trifft mit jedem Wort genau das Wesentliche – und oft auch mitten ins Herz. Dazu hat natürlich auch die Geschichte beigetragen, die – obwohl von der Stimmung her eher melancholisch und traurig – doch Mut macht, neue Wege einzuschlagen, Eingefahrenes zu verlassen und so dem Leben neue Chancen einzuräumen. Eine schöne Botschaft, die mir gut gefällt. Beim Lesen habe ich zwar den Zauber der Sprache gefühlt, den Zauber den Geschichte aber erst nach einigen Tagen, in denen ich noch viel über die Geschichte nachgedacht habe, weil sie mir nicht aus dem Kopf gehen wollte. Sie hat einfach etwas Magisches, etwas Unwirkliches – und trotzdem ist sie auch wieder sehr real und hat bei mir ein Gefühl ausgelöst, auch mal Dinge anzugehen und sie nicht vor sich her zu schieben. Die Figur des Pierre-François Chaumonts ist außergewöhnlich, dabei aber sehr gut gezeichnet – und obwohl sie so außergewöhnlich ist und die Geschichte manchmal wie ein Traum erscheint, ist sie doch sehr authentisch. Ich habe mit Pierre-François Chaumont gelitten, seine Leidenschaft gespürt und bin daher auch gerne mit ihm auf diese ungewöhnliche Suche eingegangen. Andere Charaktere waren nicht ganz so filigran ausgearbeitet, ließen sogar ein paar Klischees erkennen, das aber hat mir gar nichts ausgemacht, weil sie so sehr gut in die Geschichte passten. Wie schon die anderen Bücher Antoine Laurains, hat mir auch dieses wieder sehr gut gefallen. Eine Geschichte, die bei mir zwar erst auf den zweiten Blick ihren wahren Charme entwickelt hat, die mich dann aber vollends gepackt hat – ich gebe gerne 4 von 5 Sternen.

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Vom Zauber des Glücks ...
von Sharon Baker von sharonbakerliest aus Mönchengladbach am 16.10.2016

Monsieur Pierre-Francois Chaumont ist Anwalt und das auch recht erfolgreich, jeden Tag kämpft er mit Patenten und Urheberrechten, aber seine wahre Leidenschaft gilt Antiquitäten. Er hat schon als kleiner Junge begeistert gesammelt, und als sein Onkel ihm gesagt hat, dass in alten Dingen die Seelen seiner Vorbesitzer weiter leben,... Monsieur Pierre-Francois Chaumont ist Anwalt und das auch recht erfolgreich, jeden Tag kämpft er mit Patenten und Urheberrechten, aber seine wahre Leidenschaft gilt Antiquitäten. Er hat schon als kleiner Junge begeistert gesammelt, und als sein Onkel ihm gesagt hat, dass in alten Dingen die Seelen seiner Vorbesitzer weiter leben, war es endgültig um ihn geschehen. Nun steht er in seiner Mittagspause bei seinem Stammauktionshaus vor einem Porträt aus dem 18. Jahrhundert und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Dieses Gemälde, das einen Mann mit gepuderter Perücke zeigt, sieht ihm zum Verwechseln ähnlich und er weiß, er muss es haben, komme, was wolle. Als er es stolz nach Hause trägt und seiner Frau zeigt, ist er total niedergeschlagen, als sie ihn nicht darauf erkennt. Kann das sein? Bildet er sich das ein? Chaumont fängt an zu recherchieren, denn irgendwoher muss das Bild ja kommen. Wird er es in Erfahrung bringen? Was wird es mit seinem Leben anstellen? Und welche Seele wird sich in diesem Porträt verbergen? Endlich wieder was Neues von diesen Franzosen und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr mich das erfreut. Seine Geschichten sind nämlich immer was ganz Besonderes und wer denkt, dass auf den ersten Schein alles klar ist, der irrt sich bei ihm immer, irgendeine Pointe lässt er sich nämlich nie entgehen. So schlägt man sein neustes Werk mit einer unbändigen Freude auf, taucht sofort in die Welt dieses Anwalts ab und freut sich einfach diebisch, wie sich diese Figur noch drehen wird. Pierre-Francois Chaumont wurde in eine gut situierte Familie hineingeboren, er besuchte ein Internat und an Selbstbewusstsein mangelte es ihm nie. Was er nicht so bekam, erkaufte er sich und wirkliches Glück, ist eh überbewertet. So ergab er sich schnell in seinem Beruf und in seiner Ehe, nur eine Leidenschaft ließ sich nicht ausblenden, nämlich die eines Sammlers. Schon früh hatte er sich des Sammelns erfreut und eine wahre Obsession entwickelt. Durch seinen Onkel hat die Liebe zu alten Dingen nochmals eine besondere Kehrtwendung bekommen, in dem er ihn sagte, das in alten Antiquitäten die Seelen seiner Vorbesitzer weiterlebten. Für Pierre-Francois gibt es nichts Wundervolleres als sich in diesen Dingen zu verlieren und besondere Schätze zu finden, das bereitet ihn immer große Freuden. Nur zu dumm, dass er seine Sammlung nicht präsentieren darf, sondern in seinem Arbeitszimmer einschließen muss, da seine Frau für diese Seite ihres Mannes kein Verständnis hat. So kommt es, dass er nach dem Erwerb des Porträts mit seiner Euphorie allein da steht. Unterdrückt und missverstanden fühlt er sich, seinen Leben einfach überdrüssig. Warum muss er sich in der modernen Welt um Dinge kümmern, die ihn nicht interessiert, warum hat er nicht das erlernt, wo er eh schon Experte drin ist. Verbissen klemmt er sich also, hinter dem Enträtseln seines Porträts und entdeckt ein neues Leben. Mehr möchte ich nicht verraten, das tut ja leider schon der Klappentext vom Verlag, aber das schmälert nicht die Lesefreude. Jedes Wort und jeder Satz ist ein Genuss, die Beschreibungen von Dingen und Eindrücken sind punktgenau getroffen und lösen einfach eine große Begeisterung beim Lesen aus. Diesmal hat der Autor Antoine Laurain sich dem Glück verschrieben und wo es zu finden ist. Was man bereit ist dafür zu opfern und ob es sich überhaupt lohnt, es zu suchen. Dazu entführt er uns in die Welt der Snobs und gut Situierten, die manchmal ein bisschen hochtrabend daher kommen und doch auch nur nackt zur Welt kommen. Außerdem finde ich es immer ganz wunderbar, wie der Autor uns die moderne Welt präsentiert mit seinen Oberflächlichkeiten, schnell vergänglichen und total unnützen. Dagegen stellt er dann, Zeitloses, Wertvolles und natürlich Dinge, in denen Magie und Liebe stecken. Da ich auch ein Faible für Unvergängliches habe und mit alten schönen Dingen, auch was anfangen kann, hat er mit dieser Geschichte bei mir wieder Seiten anklingen lassen, die einfach gut tun und mir sehr große Freude bereitet haben. Und der Leser wird auch immer wieder überrascht, was seine Spezialität zu sein scheint, passt mal gut auf und vielleicht gibt es ja auch so einige wiedersehen aus seinen anderen Büchern. Antoine Laurain ist ein ganz großer Erzählkünstler, er schafft es immer, ganz wunderbar und mit viel Raffinesse, uns in eine Zeit und seinen Raum hineinzuziehen und zu fesseln. Sein Hauptprotagonist, der zuerst kühl und etwas arrogant daher kommt, blüht auf und diese Veränderung ist einfach herrlich mitzuerleben. Diese Geschichte über Werte, Glück und den Wunsch, manchmal ein anderes Leben zuführen, ist ihn wieder gelungen. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Äußerst charmant!
von einer Kundin/einem Kunden aus Essen am 12.11.2016

Maître Pierre-François Chaumont lebt als angesehener Anwalt in Paris. Auf Auktionen in dem Auktionshaus Drouot ersteht er immer wieder aufs Neue wunderbare Kunstobjekte, denen er in seiner Wohnung mit künstlerisch bemalter Wolkendecke die schönsten Plätze zugesteht. Dies allerdings zum Leidwesen seiner Frau Charlotte, die partout die Seele der vielen... Maître Pierre-François Chaumont lebt als angesehener Anwalt in Paris. Auf Auktionen in dem Auktionshaus Drouot ersteht er immer wieder aufs Neue wunderbare Kunstobjekte, denen er in seiner Wohnung mit künstlerisch bemalter Wolkendecke die schönsten Plätze zugesteht. Dies allerdings zum Leidwesen seiner Frau Charlotte, die partout die Seele der vielen alten Kostbarkeiten nicht wahrhaben und sie deswegen am liebsten in Pierre-François‘ Arbeitszimmer verbannen möchte. Als er eines Tages bei seinen Sammlerstreifzügen auf ein ganz besonderes Ölgemälde stößt, vermag er seinen Blick nicht mehr abzuwenden, denn der gepuderte Mann mit seiner weißen Perücke sieht ihm wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Für den Anwalt ist es daher selbstverständlich, dass dieses Bild – sein Gemälde – den Weg in sein Heim finden muss. Und so ersteht er das wundervolle Werk aus dem 18. Jahrhundert nach einer gebotreichen Auktion zu einem unglaublichen Preis von 11.760 Euro. Als er dann mit dem gerade erstandenen Abbild seiner selbst voller Freude zu Hause ankommt, folgen Ernüchterung und Verwirrung: Charlotte streitet jegliche optische Ähnlichkeit von Pierre-François zu dem Portraitierten ab und auch als die beiden Freunde zu Besuch einladen, erkennen sie die unübersehbaren Ähnlichkeiten nicht. Monsieur Chaumont, von dieser ablehnenden Haltung nur zunächst in seiner Begeisterung gemindert, stellt Nachforschungen zu seinem Kunstwerk an. Es beinhaltet schließlich so viel, das es zu erkunden und zu entschlüsseln gilt – was hat es beispielsweise mit dem eigenartigen Wappen auf sich? Damit muss doch etwas anzufangen sein? Und wenn er erst herausgefunden hat, zu wem das Wappen gehört, müsste er doch auch herausfinden, woher diese verblüffende Ähnlichkeit rührt… Nach einigen Nächten der Recherchearbeit hat der Pariser Anwalt endlich eine Spur gefunden und beginnt dieser zu folgen. Als er schließlich am Weingut in Rivaille angelangt, muss er feststellen, dass ihn eine große Überraschung, eine unvorhersehbare Wendung, ja, sogar ein neues Leben erwartet – sofern er die sich ihm bietende Chance ergreift… Doch was müsste man bereit sein zu geben, um ein neues Leben leben zu können? „Das Bild aus meinem Traum“ ist bereits der dritte wunderbare Roman Antoine Laurains, den ich gelesen habe. Wie auch in den beiden vorangegangenen Werken wird auf eindrucksvolle Art und Weise gezeigt, wie ein Gegenstand unser Leben zu ändern vermag. Wenn man sich beim Lesen in den wunderbar detailreichen Beschreibungen zu Kunstobjekten, welche das Sammlerherz höher schlagen lassen, verliert, spürt man die Faszination des Antiquitätenhändlers Antoine Laurain für Gegenstände, die eine eigener Seele haben. Denn jeder ältere Gegenstand, so scheint es einem, hat ein Wesen – ob der Mantel, der Erinnerungen von Pierre-François Chaumonts Onkel in sich trägt – oder das Gemälde von dem gepuderten Herrn aus vergangenen Zeiten. Es war auch bei diesem Buch eine Freude, nach Frankreich abzutauchen, sich mit dem Anwalt auf Spurensuche zu begeben und dann eine Überraschung zu erleben. Allerdings bin ich der Meinung, dass sowohl „Liebe mit zwei Unbekannten“ als auch „Der Hut des Präsidenten“ noch etwas feiner ausgearbeitet worden sind. Selbstverständlich versprüht auch „Das Bild aus meinem Traum“ sehr viel Charme und weckt die Lust auf Frankreich, jedoch waren die Handlungen der anderen beiden Bücher um einen Hauch stimmiger. Nichts desto trotz habe ich die Lektüre genossen und warte nun ganz gespannt auf den nächsten Roman von Laurain, der hoffentlich nicht lange auf sich warten lässt. Für dieses leichte Buch mit ganz viel Charme und Herz vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 4,5 von 5 hell und vergnügt funkelnden Sternen!

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