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Das bisschen Hüfte, meine Güte

Die Online-Omi muss in Reha

(7)

Hinfallen, Aufstehen, Körnchen trinken
Renates Rollator rollt und rollt, aber nicht vollkommen rund: 82 Jahre, 4 Ehemänner und 3000 Flaschen Korn haben Spuren hinterlassen, jemand muss an die Hüfte ran - und Renate deshalb ins Krankenhaus. Und weil so ein Mensch ja kein Koyota ist, dem man einfach ein neues Ersatzteil einbaut, geht Renate im Anschluss an die Ohpee dahin, wo es wehtut, zu den Bandscheiben und Raucherecken, zu den Kurschatten und höhenverstellbaren Betten: In die Reha, die sie kurzerhand zur Kur erklärt und rockt. Nach sechs Wochen Wandlitz ist sie um viele Geschichten, einen pinkfarbenen Jockeyanzug, ein paar Schuhe mit Spannweite H, eine ganz besondere Halskette und eine Erkenntnis reicher:
«Frau Köster hat neulich gesagt 'Hauptsache, oben klar und unten dicht.'»
Da hat se recht.

Portrait
Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Erst eroberte sie Twitter – und mit ihren Büchern dann die ganze analoge Welt.
Torsten Rohde steckt hinter dem Twitter-Account @RenateBergmann. „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ war seine erste Buch-Veröffentlichung – und ein sensationeller Erfolg, auf die mittlerweile etliche weitere, nicht minder erfolgreiche Bände und ausverkaufte Lesetouren folgten.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 31.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27044-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 193/126/24 mm
Gewicht 225
Abbildungen mit 4 schwarzweissen Abbildungen
Auflage 9
Verkaufsrang 637
Buch (Taschenbuch)
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Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Genauso stark wie der erste Band "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker". Zum Schreien komisch, vor allem auch als Hörbuch empfehlenswert, da hier der Text mit wunderbarer Berliner Schnauze gelesen wird. Rotzfrech und unglaublich kurzweilig lesen sich die Abenteuer der schrulligen Oma im Reha-Zentrum. Köstlich! Genauso stark wie der erste Band "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker". Zum Schreien komisch, vor allem auch als Hörbuch empfehlenswert, da hier der Text mit wunderbarer Berliner Schnauze gelesen wird. Rotzfrech und unglaublich kurzweilig lesen sich die Abenteuer der schrulligen Oma im Reha-Zentrum. Köstlich!

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Der 2. Band ist wieder einmal großartig. Da bleibt kein Auge trocken und die Lachmuskeln werden ordentlich strapaziert. Schöner Humor und wunderbare Episoden aus dem Alltag. Super! Der 2. Band ist wieder einmal großartig. Da bleibt kein Auge trocken und die Lachmuskeln werden ordentlich strapaziert. Schöner Humor und wunderbare Episoden aus dem Alltag. Super!

Daniela Nickaes, Thalia-Buchhandlung Cuxhaven

Wieder ein sehr amüsanter Roman von Renate Bergmann. Die rüstige Oma muss zur Reha und erlebt viele Geschichten, die mit viel Humor und Ironie geschildert werden. Total witzig! Wieder ein sehr amüsanter Roman von Renate Bergmann. Die rüstige Oma muss zur Reha und erlebt viele Geschichten, die mit viel Humor und Ironie geschildert werden. Total witzig!

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Unübertroffen witzig und detailreich wird der Kuraufenthalt auf die Schippe genommen, einfach nur zum Schlapplachen ! Unübertroffen witzig und detailreich wird der Kuraufenthalt auf die Schippe genommen, einfach nur zum Schlapplachen !

Dennis Martin, Thalia-Buchhandlung Rheine

Ulkig, hart aber herzlich. Frau Renate Bergmann wird sie begeistern. Ulkig, hart aber herzlich. Frau Renate Bergmann wird sie begeistern.

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
3
4
0
0
0

Sehr unterhaltsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Königstein am 12.07.2016

Ich finde alle Renate Bergmann Bücher einfach super, habe oft laut lachend vor dem Buch gesessen. Eine nette alte Dame erzählt von ihrem Aufenthalt in der Reha und wie sie dort das ganze Personal auf Trab hält.

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Super
von einer Kundin/einem Kunden aus Hemmingen am 08.09.2015

Frau Bergmann ist einfach Klasse. Ich habe das erste Buch bereits laut lachend überall gelesen. Das jetzige Buch ist genauso leicht zu leben und trotzdem voller Weisheiten. Ich mags.

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Oma Renate erholt sich in der Wandlitzer Reha-Kur
von claudi-1963 aus Schwaben am 04.03.2016

Renate Bergmann macht sich Sorgen um Neffe Stefan, den er ist immer noch Single. Jedoch eh sich Renate versieht ist Stefan verheiratet, den Ariane ist schwanger. Bei der Hochzeit die natürlich Renate organisiert passiert dann auch das Unglück, Renate stürzt, Hüfte gebrochen. Es muss eine neue Hüfte operiert werden und... Renate Bergmann macht sich Sorgen um Neffe Stefan, den er ist immer noch Single. Jedoch eh sich Renate versieht ist Stefan verheiratet, den Ariane ist schwanger. Bei der Hochzeit die natürlich Renate organisiert passiert dann auch das Unglück, Renate stürzt, Hüfte gebrochen. Es muss eine neue Hüfte operiert werden und Renate muss ihre Gießtruppe für die Gräber der vier verstorbenen Ehemänner organisieren. Anschließend geht es dann in die Reha zu den Kurschatten und Raucherecken. In Wandlitz erholt sie sich dann auch 6 Wochen und fühlt sich gleich wie in der Kur. Und diese Kur hinterlässt auch außer Genesung einen pinkfarbenen Jogginganzug , eine besondere Halskette und viele neue Geschichten. Aber Renate wäre nicht Renate wenn sie sich nicht wieder aufrappeln würde,den schließlich wird sie noch gebraucht. Meine Meinung: Ich kannte ja schon das erste Buch von Renate Bergmann der mir damals voll gefiel. Leider kann der zweite Band nicht ganz an diesen anknüpfen, zu viele Wiederholungen die man vom ersten Band kannte waren darin enthalten. Trotzdem habe ich mich wieder amüsiert über diese urige Oma die man einfach mögen muss. Für mich ist es ja nach wie vor unfassbar wie ein Mann mittleren Alters solche Bücher schreiben kann, den das ist Thorsten Rhode. Eine Oma wie im Bilderbuch die mit ihren 82 Jahren am liebsten noch Bäume ausreißt. Und so ist auch ihr Motto: "Hinfallen, aufstehen, Körnchen trinken", den einem Korn ist sie nie abgeneigt. Renate in der Reha zu erleben war trotz allem köstlich auch wenn mir ein bisschen die Aha Momente des ersten Bands fehlten. Der Autor muss aufpassen das er nicht in jedem Band die abgelutschten Sätze des Vorbandes benutzt. Trotzdem freue ich mich wieder von Renate zu hören. Empfehlenswert ist auch der erste Band "Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker". Renate Bergmann eine Oma wie wir sie uns wahrscheinlich insgeheim wünschen würden. Das Cover wie schon beim ersten Band schön bunt und einladend, den so ist es mir gleich ins Auge gestochen im Buchhandel.

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Das bisschen Hüfte, meine Güte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Sobernheim am 04.09.2015

Inhalt: Renates Rollator rollt und rollt, aber nicht vollkommen rund: 82 Jahre, 4 Ehemänner und 3000 Flaschen Korn haben Spuren hinterlassen, jemand muss an die Hüfte ran – und Renate deshalb ins Krankenhaus. Und weil so ein Mensch ja kein Koyota ist, dem man einfach ein neues Ersatzteil einbaut,... Inhalt: Renates Rollator rollt und rollt, aber nicht vollkommen rund: 82 Jahre, 4 Ehemänner und 3000 Flaschen Korn haben Spuren hinterlassen, jemand muss an die Hüfte ran – und Renate deshalb ins Krankenhaus. Und weil so ein Mensch ja kein Koyota ist, dem man einfach ein neues Ersatzteil einbaut, geht Renate im Anschluss an die Ohpee dahin, wo es wehtut, zu den Bandscheiben und Raucherecken, zu den Kurschatten und höhenverstellbaren Betten: In die Reha, die sie kurzerhand zur Kur erklärt und rockt. Meine Meinung: Der Autor Torsten Rohde hat mit Renate Bergmann eine Romanfigur erschaffen, die wahrscheinlich jeden zum Lachen bringt. Auf ihre direkte Art und ihrer Berliner Schnauze eckt sie mit jedem an und macht sich unter ihren Mitbewohnern nicht nur Freunde. Ich musste immer wieder herzhaft lachen, weil ich eben noch weiß, von was Frau Bergmann erzählt. Und irgendwie ist doch in allem ein bisschen Wahrheit. Zwar hat mir der erste Band „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ noch besser gefallen, vielleicht auch, weil da noch alles so neu für mich war. In „Das bisschen Hüfte, meine Güte“ werden eben einige Gags doch wiederholt und doch freute ich mich auf ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Etwas gestört hat mich, dass die Reha, die ja eigentlich Inhalt des Buches sein sollte, erst in der zweiten Hälfte startete. Und auch die ständigen Abschweifungen waren manchmal schon etwas zu viel des Guten. Deshalb gibt es von mir „nur“ 4 Sterne.

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Witzig, manchmal aber auch etwas zäh
von gaby2707 am 30.08.2015

Renate Bergmann aus Berlin- Spandau, 82 Jahre jung, 4 x verwitwet, freut sich wie Bolle, dass ihr Großneffe (genau weiß sie das aber nicht) Stefan endlich die Frau für´s Leben gefunden hat und nun dank Schwangerschaft eine Hochzeit ansteht. Auf den Wedding-Planer wird verzichtet, wäre er aus Spandau gewesen,... Renate Bergmann aus Berlin- Spandau, 82 Jahre jung, 4 x verwitwet, freut sich wie Bolle, dass ihr Großneffe (genau weiß sie das aber nicht) Stefan endlich die Frau für´s Leben gefunden hat und nun dank Schwangerschaft eine Hochzeit ansteht. Auf den Wedding-Planer wird verzichtet, wäre er aus Spandau gewesen, hätte man vielleicht darüber nachgedacht. Aber so organisiert Renate mit ihrer Freundin die Hochzeit für 41 Personen selbst. Beim Brautstraußwerfen passiert es dann: Renate, die den Strauß unter garkeinen Umständen fangen will, gerät ins Straucheln und die Hüfte bricht. Krankenhaus und Reha sind die Folgen... Authentische Personen im gesamten Umfeld der Online-Omi, ob es der Großneffe Stefan mit seiner Freundin Ariane ist, die Nachbarinnen Frau Berber und Frau Meiser, oder ihre Freundinnen Gertrud und Ilse mit ihrem Mann Kurt. Die Vorstellung der Protagonisten fällt mir auch leicht, da sie im Vorspann zur eigentlichen Geschichte kurz beschrieben sind bzw. von Renate vorgestellt werden. Es ist herrlich, den charmanten, spritzigen, manchmal auch nachdenklichen Ergüssen von Renate Bergman zu folgen. Sie erzählt, wie es zu diesem Sturz kam, aus dem Krankenhaus, schweift immer wieder ab, um dann da weiter zu erzählen, wo sie vorher aufgehört hatte. Da sie ihre Geschichte selbst erzählt, bin ich durch ihre Gedanken noch näher an ihr dran, was mir sehr gut gefällt. Was ich nicht ganz so gut finde, sind die dauernden Abschweifungen. Anfangs denke ich noch, na gut, hat mit der Reha nix zutun, geht aber dann ja auch weiter. Die immer wiederkehrenden Gedankensprünge haben mich dann doch etwas genervt. Da könnte man sehr gut ein ganzes Buch mit füllen. In dieser Geschichte um eine Reha fand ich sie z.T. überflüssig. Trotz dieses Kritikpunktes hat mich Torsten Rohde mit seiner Renate Bergmann sehr gut unterhalten und ich werde auf alle Fälle Band 1 auch noch lesen.

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"Die Online-Omi muss in Reha" (Buchuntertitel)
von kvel am 28.08.2015

Inhalt: Renate Bergmann ist eine rüstige 82-jährige Rentnerin. Auf einer Hochzeitsfeier stürzt sie beim Ausweichen des geworfenen Brautstraußes; im Krankenhaus wird ihre Hüfte operiert und anschließend muss sie auf Reha. Meine Meinung: Die Idee der fiktiven Rentnerin Renate Bergmann finde ich sehr gut. Und der Autor hat diese Aufgabe hervorragend umgesetzt. Die Art und Weise,... Inhalt: Renate Bergmann ist eine rüstige 82-jährige Rentnerin. Auf einer Hochzeitsfeier stürzt sie beim Ausweichen des geworfenen Brautstraußes; im Krankenhaus wird ihre Hüfte operiert und anschließend muss sie auf Reha. Meine Meinung: Die Idee der fiktiven Rentnerin Renate Bergmann finde ich sehr gut. Und der Autor hat diese Aufgabe hervorragend umgesetzt. Die Art und Weise, wie er Renate von sich und ihren Erlebnissen erzählen lässt wirkt sehr authentisch: Sie erzählt und schweift ab, erzählt von früher und erzählt dann wieder da weiter, wo sie vorher war. Und jedem tut sie ihre Meinung kund, egal, ob derjenige sie hören will oder nicht. Als Leser hat man den Eindruck, dass man wirklich eine nette, eigensinnige (im positiven Sinne), ältere Dame vor sich hätte. Oft musste ich schmunzeln und habe fast permanent gedanklich den Vergleich mit meiner Oma gezogen. Ich glaube, so manche "Lebensweisheiten" vo früher haben immer noch ihre Gültigkeit; und wahrscheinlich wäre es kein Schaden, sich auf Manches wieder zu besinnen. Der Humor kommt dabei nicht zu kurz, denn der Autor nutzt natürlich die Gelegenheit, um so manche moderne Lebensart / Alltäglichkeit / Normalität auf die Schippe zu nehmen. Beispiel im Krankenhaus vor ihrer Hüftoperation: "Ich musste dann wohl einem halben Dutzend Ärzten und Schwestern erzählen, wann ich zuletzt gegessen hatte, was es war und wie ich mich fühlte. Und wann ich Stuhlgang gehabt hatte. Die Ärzte sprachen meist nur gebrochen Deutsch. Die kennen sich schon aus, ja sicher, da mache ich mir keine Sorgen. Aber ob sie immer alles so richtig verstehen? Ob die wissen, dass es bei mir die Hüfte ist und nicht die Bandscheibe? Ich kam gar nicht zur Ruhe. Die Engländer zum Beispiel fahren mit dem Auto auch alle auf der falschen Seite. Die wissen gar nicht, wo links und rechts ist. Ich habe deshalb zur Sicherheit mit dem Kuli die richtige Hüfte markiert und einen Pfeil drangemacht. Danach war ich beruhigt. Man liest ja so oft, dass sie die falsche Seite aufschneiden oder das falsche Bein amputieren ... nee, das passiert einer Renate Bergmann nicht, da passt sie auf! Man muss ja als Patient immer auch ein bisschen mitdenken. Ich helfe, wo ich kann." (S. 99)

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Das bisschen Hüfte
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 15.08.2015
Bewertetes Format: eBook (ePUB)

Bemerkenswert originell geschrieben, am liebsten hätte ich den Tolino nicht mehr aus den Händen gelassen. Urkomisch wie die online Omi, ihre Umfeld beschreibt.

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