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Das Blut der Rebellin

Ein Geraldines-Roman 2 - Historischer Roman (ungekürzte Lesung)

(1)
Sie ist einem Normannen versprochen, doch ihr Herz gehört der walisischen Rebellion ...
Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen Geraldine-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird bald selbst zur Freiheitskämpferin. Der Sheriff hat seine Braut allerdings nicht vergessen und beauftragt den walisischen Prinzen Ralph le Walleys, sie zurückzuholen. Als die beiden sich ineinander verlieben, stehen sie plötzlich im Zentrum eines Krieges, in dem sie sich für eine Seite entscheiden müssen.
(Laufzeit: 23h 31)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3-Hörbuch-Download
Anzahl Dateien 162
Erscheinungsdatum 21.12.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844520910
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 1411 Minuten
Format & Qualität MP3, 192 kbit/s, 1411 Minuten, 1000.05 MB
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Als Normannin erzogen, aber von ihrer Großmutter mit dem walisischem Leben vertraut gemacht, muss sich Isabell entscheiden, wo und wie sie leben möchte. Ob sie ein behütetes Leben im goldenen Käfig, oder ein hartes aber, unabhäniges Dasein führen will. Der Weg, den sie einschlägt, ist schwierig, voller Hindernisse, Missverständnissen

Als Normannin erzogen, aber von ihrer Großmutter mit dem walisischem Leben vertraut gemacht, muss sich Isabell entscheiden, wo und wie sie leben möchte. Ob sie ein behütetes Leben im goldenen Käfig, oder ein hartes aber, unabhäniges Dasein führen will. Der Weg, den sie einschlägt, ist schwierig, voller Hindernisse, Missverständnissen und Leid. Aber sie schließt auch wertvolle Freundschaften und lernt die wahre Liebe kennen. Doch vor allem kann sie das sein, was sie will. Frei und unabhänig, was keine Selbstverständlichkeit für die Frauen im Mittelalter war.
Lassen Sie sich durch die packende und spannende Geschichte in eine Zeit entführen, in der Glück, Freiheit und Selbstbestimmung hart erkämpft werden mussten.

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Eine romantische Geschichte in den Wirren der Entstehung Englands. Gut geschrieben, obwohl manchmal etwas vorhersehbar. Am Ende stört das aber überhaupt nicht. Durchaus lesenswert Eine romantische Geschichte in den Wirren der Entstehung Englands. Gut geschrieben, obwohl manchmal etwas vorhersehbar. Am Ende stört das aber überhaupt nicht. Durchaus lesenswert

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Kundenbewertungen


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Wunderschöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Euskirchen am 27.11.2016

Ich hatte mir die Geschichte zu halloween geholt, eigentlich wollte ich eine Gruselgeschichte kaufen, wurde aber intuitiv zum Blut der Rebellin gezogen :D die Geschichte von isabell, Normannin mit britischem Blut und Herz, hat eine unheimliche tiefe und geht nicht nur auf die harmlosen schönen Teile des... Ich hatte mir die Geschichte zu halloween geholt, eigentlich wollte ich eine Gruselgeschichte kaufen, wurde aber intuitiv zum Blut der Rebellin gezogen :D die Geschichte von isabell, Normannin mit britischem Blut und Herz, hat eine unheimliche tiefe und geht nicht nur auf die harmlosen schönen Teile des Mittelalters ein. Aber wie sagte nesta immer " die walisischen sagen sind blutig". Es ist lange her, dass ich mit einem Romanhelden so mit gelitten habe, schmunzeln, freuen, Schock und Trauer muss man einfach mit isabell durchleben. ich hab mich jeden Abend darauf gefreut, wenn ich am nächsten Tag zur Uni musste und weiter hören konnte.etwas enttäuscht bin ich, da die anderen beiden Bänder leider nicht als hörbuch zu verfügung stehen, denn obwohl die stimme der Leserin zu Beginn sehr gewöhnungsbedürftig fand (der Grund für den Abzug des Sterns) Hätte ich mir gerne auch Band 1 und 3 angehört :) auch wenn es ein 3 Teiler ist, lässt euch nicht abschrecken das Buch ist in sich abgeschlossen, also auch ohne vor oder nachfolge Band les-/hörbar.

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Geraldines Runde 2
von Eliza am 04.09.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Nach Nesta ist es nun Isabel, die wir begleiten dürfen und was soll ich sagen, die Enkelin steht der Großmutter in nichts nach. Eigentlich muss ich gestehen, dass mir Isabel noch besser gefällt als Nesta, für mich ist sie die fast beeindruckendere Persönlichkeit. Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert... Nach Nesta ist es nun Isabel, die wir begleiten dürfen und was soll ich sagen, die Enkelin steht der Großmutter in nichts nach. Eigentlich muss ich gestehen, dass mir Isabel noch besser gefällt als Nesta, für mich ist sie die fast beeindruckendere Persönlichkeit. Das Cover hat einen hohen Wiedererkennungswert zum ersten Teil und ist diesmal auch wieder sehr schlicht gehalten. Wie schon im ersten Band der Geraldine-Saga breitet Sabrina Qunaj Wales vor uns aus. Wenn man die Beschreibungen liest, hat man das alte, ursprüngliche Wales vor Augen, man schleicht gemeinsam mit den Rebellen durch die Wälder und geht an klaren Flussläufen vorbei. Die Zeichnung der Figuren hat mir wieder außerordentlich gut gefallen, Isabel ist für mich eine Protagonisten wie ich sie mir wünsche. Mit ihr würde ich gerne mal einen Kaffee trinken gehen und einfach nur quatschen, denn sie ist eine Persönlichkeit und nicht austauschbar. Aber auch die politische Entwicklung beschreibt Sabrina Qunaj ganz genau, der Kampf von Nordwales gegen Südwales und dann ist da ja auch der gemeinsame Feind, die Normannen, die von Wales Besitz ergreifen wollen. Damit es dem Leser einfacher fällt sich zu orientieren, bietet das Buch neben einer Landkarte, auch einen Stammbaum und ein Personenregister; ein Nachwort und ein Glossar runden den positiven Eindruck des Buches aufgrund der Formalia ab. Aber auch die Story an sich ist überzeugend. Die Autorin schildert den Weg den Isabel geht sehr eindrucksvoll, sie ist eine Figur mit der sich der Leser identifizieren kann. Sicherlich spielt hier auch eine Liebesgesichte eine Rolle, allerdings ist sie untergeordnet, denn die Freiheit und Sicherheit des Volkes steht an erster Stelle. Somit gibt es zwei Spannungsbögen, einmal den Spannungsbogen, der den Frieden zwischen den Clans thematisiert und den Spannungsbogen, ob Isabel mit dem Mann zusammen sein darf, dem ihr Herz gehört. Beide Spannungsbögen laufen zum Ende hin ihrem Höhepunkt entgegen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl der Autorin nicht folgen zu können oder Verständnisschwierigkeiten zu haben, trotz der teilweise komplizierten Konstellation von politischen Entwicklungen und Familienbanden. Ich kann diesen Roman nur allen Fans von historischen Romanen empfehlen, denn er bietet beste Unterhaltung vor einer grandiosen Kulisse. Man kann den Roman durchaus auch eigenständig lesen, ich empfehle aber die Reihenfolge einzuhalten, denn so hat man auch der chronologischen Handlung Rechnung getragen. Also beginnen Sie am besten mit „Die Tochter des letzten Königs“ und begleiten Nesta auf ihrem Weg, sie werden es nicht bereuen. Ich kann da nur viel Vergnügen wünschen.

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Das Blut der Rebellin
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 07.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

„Das Blut der Rebellin“ ist der zweite historische Roman aus der Feder von Sabrina Quanj, welche die Geschichte von Wales – vor allem die Freiheitskriege – thematisiert. Dieses Buch ist der zweite Teil, wobei „Die Tochter des letzten Königs“ der Vorgänger ist. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Sie ist einem Normannen versprochen,... „Das Blut der Rebellin“ ist der zweite historische Roman aus der Feder von Sabrina Quanj, welche die Geschichte von Wales – vor allem die Freiheitskriege – thematisiert. Dieses Buch ist der zweite Teil, wobei „Die Tochter des letzten Königs“ der Vorgänger ist. Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext): Sie ist einem Normannen versprochen, doch ihr Herz gehört der walisischen Rebellion… Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen walisischen Tudor-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an und entführen die junge Braut. Findet unter den Walisern schnell ein neues Zuhause und wird selbst zur Freiheitskämpferin. Allein der Sheriff hat nicht vor, sie seinen Feinden widerstandslos zu überlassen, und so wird Ralph le Walleys, ein walisischer Prinz und Freund aus Isabels Kindheit, entsandt, um sie zurückzuholen… Zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches positiv hervorheben. Diese ist wirklich umfangreich und dementsprechend informativ. Das Nachwort hat mir gut gefallen und gibt nochmal einen Einblick in die hervorragende Recherchearbeit von Sabrina Qunaj. Man merkt, wie intensiv sich die Autorin mit diesem Thema auseinandergesetzt hat und auch ihre Begeisterung für diese Zeit ist deutlich spürbar. Zu Beginn des Buches sind auch ein hilfreiches Personenverzeichnis, ein Stammbaum und eine Karte angeführt. Im Vergleich zu anderen historischen Romanen finde ich die Anzahl an handelnden und erwähnten Charakteren noch recht übersichtlich. Trotzdem fand ich das Personenregister hilfreich, auch bei der Einordnung, ob es sich um eine historische oder fiktive Persönlichkeit handelt. Der Schreibstil von Sabrina Qunaj gefällt mir immer wieder aufs Neue sehr gut. Sie schafft es immer, mich in ihren Bann zu ziehen und mich für ihre Erzählungen zu begeistern. Der Stil ist leicht und flüssig. Auch vermag Qunaj es, mit Worten Bilder zu malen, sodass man sich die Personen und die Umgebung wunderbar vorstellen kann. In „Das Blut der Rebellin“ steht Isabel, die Enkelin von Nesta, im Fokus. Vielen wird Nesta bereits aus dem ersten Teil „Die Tochter des letzten Königs“ bekannt sein. Nesta hat in diesem Buch auch mehrere kleine Auftritte, was mich sehr gefreut hat. Man kann den zweiten Teil auch Vorkenntnisse aus dem ersten Band lesen, jedoch versteht man dann vielleicht nicht immer den ganzen Zusammenhang – auch manche verwandtschaftlichen Verhältnisse werden nicht sofort erkennbar sein. Auch ist es interessanter, wenn man die Entwicklung mancher Charaktere somit verfolgen kann. In diesem Buch wird die Geschichte von Wales im 12. Jahrhundert thematisiert. Es geht um die Kämpfe um die Freiheit beziehungsweise um die Unabhängigkeit. Im Verlauf der Geschichte wird man erkennen, dass nicht immer alles schwarz oder weiß ist. Manche Charaktere erwecken einen ersten falschen Eindruck. Wenn man aber diese näher kennenlernt, ihre Geschichte, Perspektive oder auch Ansichten kennenlernt, dann kann man sie besser verstehen – wirken sogar sympathisch. So z.B. Lady Hayt. Sie hat eine raue Schale, aber einen wirklich weichen Kern. Es ist wirklich nicht leicht, sich für eine Seite der Widersacher zu entscheiden. Auch das muss Isabel erfahren. Sie ist die Protagonistin in dem Buch und steht quasi zwischen den Stühlen, da sowohl normannisches als auch walisisches Blut in ihren Adern fließt. Ihre Charakterentwicklung hat mir auch gut gefallen. Zu Beginn lebt sie in einer für sie perfekten Welt. Um sich herum ihre Familie, ihr Zuhause scheint eine Idylle zu sein und sie liebt es, den Geschichten ihrer Großmutter Nesta zu lauschen. Sie war schon immer temperamentvoll und ist nicht auf den Kopf gefallen. Als ihr Zuhause überfallen wird, zerbricht diese Seifenblase. Sie wird in die Realität geschleudert und muss sich mit einer Zweckehe arrangieren. Ihr Ehemann soll der Sheriff von Pembroke William Hayt werden. Dieser Mann ist quasi der Bösewicht der Geschichte, er ist ein richtiges Monster voller Machthunger. Zum Glück wird Isabel vor ihm gerettet – wenn auch eher unfreiwillig. Durch diesen Schicksalsschlag landet sie bei den Rebellen und fühlt sich immer mehr mit ihnen verbunden, sodass sie schon bald an der Seite der Briten kämpft. Isabels Gewissenkonflikte finde ich sehr gut dargestellt. Einerseits hängt ihr Herz an der Rebellion, andererseits hat sie Verwandtschaft auf der Seite der Normannen. Mein persönlicher Lieblingscharakter war jedoch Ralph de Walleys- der Jugendfreund von Isabel, der ihr zur Seite steht und sie unterstützt. Ich mochte einfach seine Art, wie er es in seiner Jugend immer wieder geschafft hat, sich in Schwierigkeiten mit seinem jugendlichen Leichtsinn zu bringen. Auch seine Entwicklung hat mir sehr gut gefallen, sodass ich ihn in manchen Passagen genauso schmerzhaft vermisst habe wie Isabel. Das Buch ist durchweg spannend gestaltet, auf keiner Seite tritt Langeweile auf. Die Geschichte ist ergreifend erzählt, leider muss man sich auch von manchen liebgewonnenen Charakteren verabschieden. Innerhalb von „Das Blut der Rebellin“ ist auch eine zarte, nicht allzu dominante oder kitschige Liebesgeschichte eingeflochten. Der Fokus in diesem Buch liegt auf Isabel. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass mehr Details zur historischen Rahmenhandlung in die Geschichte mit integriert wird. Mein Fazit ist, dass dieses Buch meine Erwartung vollkommen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen hat. Der Schreibstil von Sabrina Qunaj fesselt mich jedes Mal aufs Neue. Die Geschichte ist durchweg spannend, mit authentischen, sehr real wirkenden Charakteren erfüllt. Auch der historische Rahmen konnte mich durchweg überzeugen. Hierfür vergebe ich 4,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Das Blut der Rebellin
von dorli am 29.04.2015
Bewertetes Format: Einband: Klappenbroschur

Wales 1151. Die 13-jährige Isabel de Carew ist auf dem Weg nach Tenby zu ihrer Verlobung mit dem Sheriff von Pembroke. Sie und ihre Begleiter geraten in ein Scharmützel zwischen Normannen und Walisern, und Isabel muss mit ansehen, wie der walisische Fürst Cadell ap Gruffydd ermordet wird – ein... Wales 1151. Die 13-jährige Isabel de Carew ist auf dem Weg nach Tenby zu ihrer Verlobung mit dem Sheriff von Pembroke. Sie und ihre Begleiter geraten in ein Scharmützel zwischen Normannen und Walisern, und Isabel muss mit ansehen, wie der walisische Fürst Cadell ap Gruffydd ermordet wird – ein Mann, der sie vor ein paar Jahren bei einem Überfall gerettet hat. Plötzlich geht Isabels Pferd durch und wirft sie mitten im Wald ab. Auf der Suche nach ihren Begleitern landet Isabel später wieder auf der Lichtung, auf der der Kampf stattgefunden hat und bemerkt nicht nur, dass Cadell noch lebt, sondern trifft auch auf Ralph le Walleys, dem Pagen des Sheriffs. Gemeinsam hieven die beiden den schwer verletzten Fürsten auf ein Pony, in der Hoffnung, dass das Reittier Cadell in Sicherheit bringen wird. Isabel setzt ihren Weg nach Tenby fort, nicht ahnend, dass sie den Rebellenfürsten am Vorabend ihrer Hochzeit wieder sehen wird… In ihrem historischen Roman „Das Blut der Rebellin“ nimmt Sabrina Qunaj den Leser mit in das mittelalterliche Wales und erzählt von den Abenteuern der jungen Isabel de Carew, der Enkelin von Nesta ferch Rhys. Man spürt auf jeder Seite dieses Romans Sabrina Qunajs intensive Recherche und ihre Liebe zum Detail. Wales und seine wechselvolle Geschichte werden bestens in Szene gesetzt - den Leser erwartet eine geballte Ladung Historie, die von der Autorin spannend und mitreißend erzählt wird. Die ausführlichen Beschreibungen und vor allen Dingen die lebendigen Charaktere lassen die Handlung echt und glaubwürdig wirken. Ich bin begeistert, wie großartig es der Autorin gelingt, die verworrene politische Situation zwischen Sommer 1146 und Frühling 1169 in Wales für den Leser lebhaft, interessant und nachvollziehbar darzustellen. England befindet sich aufgrund eines Thronfolgerstreits im Bürgerkrieg. Die walisischen Fürsten nutzen die Gunst der Stunde und versuchen, die walisischen Gebiete unter normannischer Herrschaft zurückzuerobern, solange die Normannen in England mit sich selbst beschäftigt sind und kaum Möglichkeit haben, in die Geschehnisse in Wales einzugreifen. Die in Wales ansässigen Normannen hingegen setzen sich brutal und grausam zur Wehr. Außerdem sind sich die walisischen Fürsten untereinander nicht grün, ihre Streitereien und Konflikte bremsen ihren Freiheitskampf mächtig aus. Nachdem der Bürgerkrieg in England 1154 beendet ist, versucht der neue König die normannische Herrschaft in Wales wieder zu festigen. Mittendrin in diesen Kriegswirren: Isabel. Schon als kleines Mädchen ist sie ein Wildfang und zeigt rebellische Züge. Auch ein paar Jahre im Kloster können ihre Abenteuerlust und ihren Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung nicht drosseln. Sie will allein über ihr Leben bestimmen und nimmt dieses mutig in die Hand. Man spürt ihre Leidenschaft und ihre Entschlossenheit deutlich, aber auch ihre Angst und ihre Zweifel. Sie kämpft, sie ist bereit, für ihre Überzeugung zu sterben, aber ihre Taten quälen sie und es fällt ihr schwer, das Erlebte zu verarbeiten. Isabel muss dabei schon früh lernen, dass sich die Welt nicht in gut und böse aufteilen lässt, sondern dass jedes Volk seine guten und schlechten Menschen hat. Es gelingt Sabina Qunaj hervorragend, Isabels Emotionen auf den Leser zu übertragen und man lebt, leidet und liebt mit Isabel mit. Die anderen Figuren bilden eine bunte Mischung. Sowohl fiktive wie auch historische Personen werden facettereich dargestellt, alle Charaktere haben ihre Ecken und Kanten, selbst die Nebenfiguren wirken nicht oberflächlich. „Das Blut der Rebellin“ ist ein historischer Roman, der mich rundum überzeugt hat. Die stets fesselnde Handlung und die ausdrucksstarken Figuren bieten ein großartiges Lesevergnügen und lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen.

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Das Blut der Rebellin
von Sikal am 19.04.2015
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Wales im 12. Jahrhundert – Isabel, Nesta frech Rhys Enkelin soll den Sheriff von Pembroke heiraten, damit die Normannen im Krieg gegen die Waliser gestärkt werden. Als Isabel auf die Burg nach Tenby aufbricht, ahnt sie nicht welche Grausamkeiten und welche Härte sie dort erwartet. Der einzige Lichtblick Ralph... Wales im 12. Jahrhundert – Isabel, Nesta frech Rhys Enkelin soll den Sheriff von Pembroke heiraten, damit die Normannen im Krieg gegen die Waliser gestärkt werden. Als Isabel auf die Burg nach Tenby aufbricht, ahnt sie nicht welche Grausamkeiten und welche Härte sie dort erwartet. Der einzige Lichtblick Ralph le Walleys, der Knappe des Sheriffs, wird ihr ein guter Freund und Kamerad. Ihre zukünftige Schwiegermutter Lady Hayt schließt die Augen vor dieser Beziehung, obwohl sie sieht, dass Isabel und Ralph bald mehr verbindet als nur Freundschaft. Ebenso Trystan, der Bogenbauer deckt die beiden Verliebten. Noch ahnen sie nicht, dass sie sich bald schon als Feinde gegenüberstehen werden. Als Isabel alt genug ist, nähert sich der Tag der Hochzeit. Doch am Vorabend wird die Burg überfallen und Isabel gekidnappt. Sie erkennt, wer sie vor diesem furchtbaren Mann bewahrt hat und stellt sich auf die Seite der Waliser, um deren Ideen zu vertreten. Wird es dem Sheriff gelingen, Isabel zurückzuholen? Die Autorin Sabrina Qunaj schafft es einen historischen Konflikt in einen spannend zu lesenden, interessanten Roman einzubinden. Bereits der erste Teil „Die Tochter des letzten Königs“ hat großartige Bewertungen bekommen – leider habe ich diesen Teil noch nicht gelesen, werde es schnellstmöglich nachholen, so begeistert hat mich dieses Buch. Man kann zwar der Geschichte trotzdem gut folgen, die Feinheiten der Verbindungen der einzelnen Personen fehlen jedoch. So kann man zwar die liebevolle Umgangsweise zwischen Nesta und Isabel herauslesen, doch erfährt man nur wenig über die Parallelen zu Nestas Leben. Wie in dieser Zeit üblich, sind die Frauen immer wieder der Spielball im politischen Wirrwarr ohne die Möglichkeit, ein eigenständiges, selbstständiges Leben zu führen. Isabel rebelliert und versucht zumindest, hinter ihren Prinzipien zu stehen und ihren Weg zu gehen. Das Cover ist toll mit dem Wappen gestaltet und macht richtig Lust in dem Buch zu blättern und es verfliegen die Seiten. Ebenso gibt es eine hilfreiche Grafik mit den wichtigsten Personen und eine Landkarte, die man als Unterstützung während dem Lesen nutzen kann. Fazit: Eine wunderbare Geschichte über Liebe und Verrat, aber auch Vertrauen und Mut auf die eigenen Fähigkeiten. Absolute Leseempfehlung!

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Spannender und mitreißender Roman über die Geschichte Wales
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Wales im 12. Jahrhundert: die junge Isabel aus dem mächtigen Geraldine-Geschlecht, soll den hartherzigen Sheriff von Pembroke heiraten – ein politischer Schachzug, um die Position der Normannen in Wales zu stärken und einen Gegenpol zu den walisischen Rebellionen zu bilden. Am Vorabend der Hochzeit wird Isabel jedoch von den... Wales im 12. Jahrhundert: die junge Isabel aus dem mächtigen Geraldine-Geschlecht, soll den hartherzigen Sheriff von Pembroke heiraten – ein politischer Schachzug, um die Position der Normannen in Wales zu stärken und einen Gegenpol zu den walisischen Rebellionen zu bilden. Am Vorabend der Hochzeit wird Isabel jedoch von den Rebellen entführt, die diese Verbindung um jeden Preis verhindern wollen. Bald fühlt sie sich unter den Walisern heimisch und kann sich zunehmend mit deren Zielen identifizieren – und wird damit zur Freiheitskämpferin. Aber der Sheriff hat nicht vor, Isabel einfach so aufzugeben und auch ihr Jugendfreund Ralph le Walleys will sie zurückholen. Man kann das Buch zwar ohne den ersten Teil „Die Tochter des letzten Königs“ lesen und verstehen, allerdings verpasst man dann neben einem tollen Buch auch die Entwicklung einiger Figuren, die in beiden Büchern ihren Auftritt haben. Am meisten hat mich das Wiedersehen mit Nesta ferch Rhys gefreut, die die Hauptfigur des ersten Buches war und inzwischen die Großmutter von Isabel ist. Wie bereits zu Nestas Zeiten sind die Frauen lediglich Spielfiguren im politischen Spiel, die mit dem Ziel zwangsverheiratet werden, um die eigene Machtposition zu sichern bzw. zu vergrößern. Wie auch im ersten Band wird Isabel als Kind Zeugin, wie die eigene Burg erobert wird, allerdings macht sie eine deutlich positivere Erfahrung mit den Siegern als Nesta seinerzeit, was auf ihre weitere Entwicklung entscheidenden Einfluß hat. Die Seiten fliegen wieder nur so dahin mit einer spannenden Geschichte um tolle Männer und Frauen, die sich nicht mit der für sie vorgesehenen Rolle zufrieden geben wollen. Isabel ist eine mutige, junge Frau, die bereit ist, für ihre Freiheit und die der Waliser in den blutigen Kampf zu ziehen. Sehr gut beschrieben ist dabei ihr Gewissenskonflikt, da sie auch geliebte Verwandte auf der Seite der Normannen hat, gegen die sie kämpft. Ralph le Walleys ist der Enkel von Richard de Clare, einem liebgewonnen Charakter aus dem ersten Buch, und der beste Freund von Isabel während ihrer Zeit in Tenby, dem Sitz des Sheriffs. Mit seinem großen Mundwerk und seinem jugendlichen Leichtsinn bringt er sich und Isabel gerne mal in Schwierigkeiten, aber man kann ihm nicht wirklich böse sein. Die Beiden lernen den alten Bogenbauer Trystan kennen, der die Beiden unter seine Fittiche nimmt. Die vielen tollen Figuren des Romans aufzuzählen, würde diese Rezension sprengen, aber in jedem Fall sind sie wieder sehr gut gelungen, ihre Entwicklungen sind nachvollziehbar und spannend. Ich als Leser habe mit ihnen gelacht und geweint, gezittert und gehofft. Ein tolles Stück walisische Geschichte und ich freue mich sehr, daß die Autorin diese Reihe fortsetzen wird.

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