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Das dunkle Herz der Welt

Roman

(1)
Das heutige Rumänien im 15. Jahrhundert: Vladislav Basarab Draco, Ritter des Drachenordens, kämpft um den walachischen Thron seines Vaters. Dabei gerät er in Konflikt mit den Königen von Ungarn und Polen, die, selbst verfeindet, ihren eigenen Anwärter auf den walachischen Thron setzen wollen.
Im Alter von fünf Jahren von seiner Familie getrennt, wächst Vladislav am Hof König Sigismunds auf, als Geisel und Garant für die Politik seines Vaters, des Fürsten Mircea Basarab. Der ungarische Monarch, der auch der Großmeister des Drachenordens ist, nimmt ihn in seine Dienste und am 8. Februar 1431, in Nürnberg, in die höchste Klasse der Societas Draconis auf.
Vladislavs bester Freund und Schwertbruder János Hunyadi, Sohn eines Kleinadligen, erfährt am Tag zuvor von dem polnischen König Jagiello, dass er der uneheliche Sohn Sigismunds ist. Voller Neid verfolgt er die Zeremonie seines Freundes und meint, dass die Ehrungen ihm und nicht Vladislav zustehen. Als er von Vladislav vor den Augen König Sigismunds auch noch im Turnier besiegt wird und obendrein zusehen muss, wie Vladislav, obwohl er verheiratet ist, seine verehrte Clara von Thegzes verführt, wandelt sich die Freundschaft in Missgunst und Hass.
Portrait
Liliana Le Hingrat wurde 1967 in Rumänien geboren. Sie studierte Geschichtswissenschaften an der Universität „Alexandru Ioan Cuza“ zu Iasi und arbeitete als freie Korrespondentin für eine rumänische Tageszeitung. Ihre erworbenen Fachkenntnisse während des Geschichtsstudiums sowie die Leidenschaft fürs Schreiben flossen in ihrem historischen Debütroman „Das dunkle Herz der Welt“ ein. Liliana Le Hingrat nahm an mehreren renommierten Schreibseminaren teil. Heute lebt sie zusammen mit ihrem Ehemann in der Nähe von Köln, sie ist im Finanzmanagement tätig und engagiert sich für die Restaurierung der absturzgefährdeten mediävalen Kirchburgen aus Transsylvanien in Rumänien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 768, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.10.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783426434352
Verlag Knaur eBook
eBook (ePUB)
12,99
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Dracula
von einer Kundin/einem Kunden aus Pirna am 27.02.2016

Wer kennt ihn nicht, Bram Stokers berühmten "Dracula", dem wir heute sämtliche Vampirliteratur zu verdanken haben? Dass die Geschichte um den blutsaugenden Grafen einen wahren Kern hat, wussten viele. Nur nicht, wie der so genau aussieht.. Liliana Le Hingrat hilft dieser Gedächtnislücke mit brillianter Erzählkunst und detailreicher, historisch genauer... Wer kennt ihn nicht, Bram Stokers berühmten "Dracula", dem wir heute sämtliche Vampirliteratur zu verdanken haben? Dass die Geschichte um den blutsaugenden Grafen einen wahren Kern hat, wussten viele. Nur nicht, wie der so genau aussieht.. Liliana Le Hingrat hilft dieser Gedächtnislücke mit brillianter Erzählkunst und detailreicher, historisch genauer (würde ich meinen) Schilderung auf die Sprünge. Intrigen, Mord und Gier, Liebe und Freundschaft und Kampf - wie üblich stellt das Mittelalter alle nötigen Zutaten für einen historischen Roman mit Nervenkitzel. Vladislav Basarab Draco, Sohn der Walachei, wird in noch jungen Jahren in den Drachenorden aufgenommen und wähnt sich am Ziel seiner Träume. Der Thron seines Vaters ist in greifbarer Nähe! Wäre da nicht sein Halbbruder, der als Ursupator auf ebenjenen gesetzt wurde und Vlad seinen Platz streitig macht. Um all dem noch die Krone aufzusetzen, dauert es in guter Romanmanier natürlich nicht lange, bis Vlad sich verliebt. Ein Pech aber auch, dass sein bester Freund Janos dieselbe Frau begehrt. Bis zum eitel Sonnenschein auf einmal eine lange Durststrecke - und das, bevor sich der Sultan einmischt.. Die Autorin hat eine auktoriale Erzählperspektive gewählt. Hauptfigur ist, so weit ganz klar, Vlad, den der Leser begleitet und zunehmend besser kennen lernt. Die Atmosphäre ist spannungsgeladen, schon der Prolog sehr aufregend. Das Mittelalter wird detailliert verbildlicht. Die Charaktere sind besonders, man merkt ihnen aber auch die Zeit an, das geht nicht ohne einen Hauch Grausamkeit. Alles in allem sehr lesenswert - ein Buch, nach dem man sich auf jeden Fall schlauer fühlt als vorher.

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Gut recherchierter historischer Roman
von PMelittaM aus Köln am 19.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

1431 wird Vladislav Basarab in den Drachenorden aufgenommen und nennt sich fortan Vladislav Draco. Aufgewachsen am Hof Sigismunds, ist es sein höchstes Ziel, sich den Thron seines Vater zurückzuerobern. Doch auch gegen die Hussiten und die Osmanen gilt es sich zu rüsten. Wer Verbündeter ist, ist nicht immer leicht... 1431 wird Vladislav Basarab in den Drachenorden aufgenommen und nennt sich fortan Vladislav Draco. Aufgewachsen am Hof Sigismunds, ist es sein höchstes Ziel, sich den Thron seines Vater zurückzuerobern. Doch auch gegen die Hussiten und die Osmanen gilt es sich zu rüsten. Wer Verbündeter ist, ist nicht immer leicht zu erkennen, Intrigen und Zwietracht untereinander herrschen vor, Machtstreben, Eigennützigkeit, Missgunst und Eifersucht entzweien sogar Freunde und Waffenbrüder wie Vlad und den Ungarn János Hunyadi. Liliana Le Hingrat hat sich in ihrem Debütroman nicht dem, vor allem negativ bekannt gewordenen, Vlad Draculea, sondern dessen Vater angenommen. Vladislavs Geschichte ist spannend und voller Wendungen, bedingt durch die wechselnden Bündnisse und politischen Ereignisse, die die Autorin gut recherchiert aufzeigt. Auch Vlads Kindheit und Jugend (er wurde 1431 geboren) werden mit einbezogen, ihm soll ein Folgeband gewidmet werden, auf den ich schon gespannt bin, erst vor einiger Zeit habe ich einen Roman gelesen, der sich mit dem historischen Vlad Draculea beschäftigte. Der Autorin ist es wunderbar gelungen, die damalige Zeit lebendig werden zu lassen. Ich muss gestehen, dass mir die Geschichte Transsylvaniens und der Walachei bisher kaum bekannt war, umso interessanter war es hier zu lesen. Vor allem, da Liliana Le Hingrat auch die alte, dakische Kultur jener Gegend miteinbezogen hat in Form des Charakters Roxolan, der als Hohepriester der Alten Mysterien ein leicht mystisches Element einbringt, das aber eben passend ist und auch nicht störend wirkt, tatsächlich ist Roxolan einer meiner Lieblingscharaktere des Romans. Liliana Le Hingrat erzählt sehr bildhaft und fängt wunderbar Stimmungen ein, sei es mit Sigismund bei Hof, in Gegenwart der Königin und ihrer Hofdamen, im Wald unter Wölfen oder auch im Kampf, man fühlt sich, als wäre man selbst dabei. Die Charaktere sind tiefgehend gezeichnet. Wie die Autorin im Nachwort berichtet, hat sie sich vor allem auf zeitgenössische Quellen gestützt, deren Widersprüchlichkeit oder allzu patriotische Huldigung sie allerdings sinnvoll deuten musste. Natürlich sind die Charakterfärbungen dadurch subjektiv geprägt, aber so etwas lässt sich, zumal bei so lange zurückliegender Historie, kaum vermeiden. Dadurch, dass es im Nachwort ausführlich erwähnt wird, kann der Leser es entsprechend einordnen. Nicht gut gefallen hat mir persönlich der Handlungsstrang um Clara von Thegzes, der sich durch den ganzen Roman zieht und eine ziemlich wichtige Rolle spielt. Auf mich wirkt er aufgesetzt und nicht nachvollziehbar. Ich kann weder die Gefühle, die andere Charaktere für Clara empfinden, nachvollziehen noch die Konsequenzen daraus verstehen, zumal mir Clara nicht als liebenswerte Person nahegebracht wird. Hier hätte sich die Autorin mehr Zeit für die Entwicklung der verschiedenen Emotionen lassen müssen. Gewiss, der Roman umfasst 16 Jahre, jedoch für das Verständnis dieses nicht unwesentlichen Handlungsstranges wäre es wichtig gewesen. Bei mir löste es Kopfschütteln aus und ich empfand vor allem das Ende als unfassbar kitschig. Da sich dieser Handlungsstrang auf den gesamten Roman auswirkt und vor allem auf das Verhältnis zweier wichtiger Protagonisten, führt das zur Abwertung, volle Punktzahl ist hier nicht möglich. Dass die Autorin sich dazu im Nachwort äußert, hat mich dann etwas versöhnt. Nachdem ich das Nachwort nun schon mehrfach erwähnt habe: Der Roman ist sehr gut ausgestattet, neben dem, sehr ausführlichen, Nachwort, gibt es zwei mehrfarbige Karten und ein Personenverzeichnis, in dem historische Persönlichkeiten als solche kenntlich gemacht werden. Ein Glossar fehlt leider. Ich habe während der Lektüre ausgiebig gegoogelt und insgesamt viel Neues erfahren, für mich eine wesentliche Eigenschaft eines historischen Romans. Wer gut recherchierte historische Romane liebt und sich zudem gerne einmal in eher unbekannte Gebiete und Zeiten versetzen lassen will, ist hier am rechten Ort.

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historisch interessant
von Silja Ritzau aus Berlin am 05.07.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das cover des buches verspricht durch farbe und gestaltung viele geheimnisse. es hätte mich im laden angelockt. im epilog wird von der geburt von roxolan berichtet und das er von einem priester zum wächter und krieger ernannt wurde. das ganze zu einer zeit die ich nur durch sagen kenne.... Das cover des buches verspricht durch farbe und gestaltung viele geheimnisse. es hätte mich im laden angelockt. im epilog wird von der geburt von roxolan berichtet und das er von einem priester zum wächter und krieger ernannt wurde. das ganze zu einer zeit die ich nur durch sagen kenne. die geschichte von vladislav basarab hört sich höchst interessant an und die figuren und orden die im buch erwähnt werden haben am ende des buches noch ein erklärungskapitel. vom deutschen orden habe ich auch schon gehört im gegensatz zum drachen orden. das buch lebt von den intriegen und verwirrungen die in der zeit alltäglich sind. der kampf um den trohn der wallachei und dem überleben der wallachen ist äußerst interessant. ich habe mich auf der ersten hälfte des buches etwas schwer getan bin dann aber voll eingestiegen und habe die zweite hälfte des buches in einer woche volkommen verschlungen. die trauer die janos gegen über vlas und seiner familie empfindet ging mir total in die augen, egal wie oft ich diese zeilen gelesen habe. ich würde jedenfalls das buch historisch interessierten empfehlen. die autorin erklärt am ende des buches ihre motivation und ihre idee wie sie auf die geschichte gekommen ist und ich bin voll und ganz einverstanden mit ihren gedanken.

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Und ewig lockt das Weib...
von einer Kundin/einem Kunden aus Markt Rettenbach am 06.02.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Was schon Troja zum Verhängnis wurde, war auch Jahrhunderte später ein Problem und ist es bis heute. Der Volksmund sagt nicht umsonst dass man von einem schönen Teller nie allein isst. Bei Vladislav Basarab Draco, Sohn des ehemaligen Fürsten der Wallachei, und seinem ungarischen Schwertbruder Janos Hunyadi, ist die... Was schon Troja zum Verhängnis wurde, war auch Jahrhunderte später ein Problem und ist es bis heute. Der Volksmund sagt nicht umsonst dass man von einem schönen Teller nie allein isst. Bei Vladislav Basarab Draco, Sohn des ehemaligen Fürsten der Wallachei, und seinem ungarischen Schwertbruder Janos Hunyadi, ist die schöne Clara der Zankapfel, der die beiden besten Freunde zu erbitterten Feinden werden lässt. Sowohl der bereits verheiratete Vladislav als auch sein Freund Janos hoffen darauf, dass die Dame ihrem Charme verfällt und daraus entbrennt der Streit. Liliana Le Hingrat (der Name ist übrigens kein Pseudonym!) hat einen extrem gut recherchierten, wie auch fesselnden Historienroman geschrieben. Er ist angereichert mit allerlei Fakten und Details ohne aber jemals zu sachlich zu sein, oder einen mit den Fakten zu erschlagen. Dem Buch habe ich es zu verdanken, dass ich jetzt ein bisschen gebildeter bin, was diese Epoche in Osteuropa angeht, die Existenz der Kirchenburgen war mir vorher z.B. noch gar nicht bewusst! Jetzt habe ich selbst ein bisschen gegoogelt und will sie mir unbedingt einmal selbst ansehen. Zum Stil des Buches kann ich sagen, dass es einen wirklich in seinen Bann zieht. Es ist gut und flüssig geschrieben. Der einzige kleine Minuspunkt den ich bemängeln würde ist, dass die Dialoge und die Anreden manchmal etwas wirr sind. Es werden kurz hintereinander verschiedene Begriffe und Anreden für ein und dieselbe Person gebraucht (Fürst, Drachenritter...), das erschwert manchmal kurz den Lesefluss wenn man kurz überlegen muss, wer gemeint ist und im Zweifelsfall den Absatz nochmal liest. Das Buch ist also für "Häppchenleser" wie mich, die zwar oft aber immer nur wenige Seiten am Stück lesen, von daher manchmal ein harter Brocken. Das Cover ist auch sehr ansprechend, es ist stimmig und gut zum Thema passend. Die großflächige Verwendung des warmen Rottons macht es zu einem Eyecatcher. Insgesamt kann ich diesem Buch meine unbedingte Empfehlung aussprechen für alle Freunde historischer Romane, insbesondere für jene die gern auch mal etwas lesen, dass nicht ganz so einfach ist wie Romane a la "Wanderhure".

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Historischer Lesegenuss
von einer Kundin/einem Kunden aus Nienburg am 31.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Der Roman "Das dunkle Herz der Welt" von Liliana Le Hingrat ist ein historischer Roman aus dem Hause Knaur, der im südosteuropäischen Raum des 15. Jahrhunderts spielt. Es geht vor allem um Vladislav Basarab Draco, der nach langjähriger Ausbildung die Grenzen des walachischen Reichs bewachen soll, sich jedeoch "seinen"... Der Roman "Das dunkle Herz der Welt" von Liliana Le Hingrat ist ein historischer Roman aus dem Hause Knaur, der im südosteuropäischen Raum des 15. Jahrhunderts spielt. Es geht vor allem um Vladislav Basarab Draco, der nach langjähriger Ausbildung die Grenzen des walachischen Reichs bewachen soll, sich jedeoch "seinen" Thron holen möchte. Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach sehr gelungen, weil es einem direkt ins Auge springt und auch ziemlich edel aussieht. Mit den kontrastreichen Farben und dem Drachenlogo in der Mitte passt das Cover auch perfekt zu dem Inhalt des Buchs. Der Schreibstil des Buches ist eigentlich ganz angenehm zu lesen, man sollte sich nicht von der historischen Zeit abschrecken lassen, denn der Lesefluss ist gut gegeben und trotz des historischen Hintergrunds definitiv zeitgemäß. Die Charaktere sind sehr authentisch und wofür man die Autorin wirklich loben muss ist ihr Anspruch auf historische Korrektheit. Eine sehr detaillierte Recherche machen das Buch historisch plausibel und die Charaktere wirken alle keineswegs konstruiert. Man kann sich in die Charaktere auch wirklich hineinversetzen. Insegsamt hat die Autorin tolle Arbeitet geleistet!!

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Das dunkle Herz der Welt
von einer Kundin/einem Kunden am 31.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wer kennt ihn nicht, Bram Stokers berühmten "Dracula", dem wir heute sämtliche Vampirliteratur zu verdanken haben? Dass die Geschichte um den blutsaugenden Grafen einen wahren Kern hat, wussten viele. Nur nicht, wie der so genau aussieht.. Liliana Le Hingrat hilft dieser Gedächtnislücke mit brillianter Erzählkunst und detailreicher, historisch genauer... Wer kennt ihn nicht, Bram Stokers berühmten "Dracula", dem wir heute sämtliche Vampirliteratur zu verdanken haben? Dass die Geschichte um den blutsaugenden Grafen einen wahren Kern hat, wussten viele. Nur nicht, wie der so genau aussieht.. Liliana Le Hingrat hilft dieser Gedächtnislücke mit brillianter Erzählkunst und detailreicher, historisch genauer (würde ich meinen) Schilderung auf die Sprünge. Intrigen, Mord und Gier, Liebe und Freundschaft und Kampf - wie üblich stellt das Mittelalter alle nötigen Zutaten für einen historischen Roman mit Nervenkitzel. Vladislav Basarab Draco, Sohn der Walachei, wird in noch jungen Jahren in den Drachenorden aufgenommen und wähnt sich am Ziel seiner Träume. Der Thron seines Vaters ist in greifbarer Nähe! Wäre da nicht sein Halbbruder, der als Ursupator auf ebenjenen gesetzt wurde und Vlad seinen Platz streitig macht. Um all dem noch die Krone aufzusetzen, dauert es in guter Romanmanier natürlich nicht lange, bis Vlad sich verliebt. Ein Pech aber auch, dass sein bester Freund Janos dieselbe Frau begehrt. Bis zum eitel Sonnenschein auf einmal eine lange Durststrecke - und das, bevor sich der Sultan einmischt.. Die Autorin hat eine auktoriale Erzählperspektive gewählt. Hauptfigur ist, so weit ganz klar, Vlad, den der Leser begleitet und zunehmend besser kennen lernt. Die Atmosphäre ist spannungsgeladen, schon der Prolog sehr aufregend. Das Mittelalter wird detailliert verbildlicht. Die Charaktere sind besonders, man merkt ihnen aber auch die Zeit an, das geht nicht ohne einen Hauch Grausamkeit. Alles in allem sehr lesenswert - ein Buch, nach dem man sich auf jeden Fall schlauer fühlt als vorher.

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Das dunkle Herz der Welt
von dorli am 01.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In ihrem historischen Roman „Das dunkle Herz der Welt“ nimmt Liliana Le Hingrat den Leser mit auf eine fesselnde Reise in das 15. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der rivalisierenden Ritter Vladislav Basarab Draco und János Hunyadi. Einst Schwertbrüder, zerbricht ihre Freundschaft, als sie sich beide in Clara von... In ihrem historischen Roman „Das dunkle Herz der Welt“ nimmt Liliana Le Hingrat den Leser mit auf eine fesselnde Reise in das 15. Jahrhundert und erzählt die Geschichte der rivalisierenden Ritter Vladislav Basarab Draco und János Hunyadi. Einst Schwertbrüder, zerbricht ihre Freundschaft, als sie sich beide in Clara von Thegzes verlieben. Die Autorin hat die historischen Ereignisse im Südosten Europas zwischen Februar 1431 und Dezember 1447 mit einer spannenden fiktiven Geschichte verknüpft und ein vielschichtiges und vor allem authentisches Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Liliana Le Hingrat versteht es mit ihrem lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil sehr geschickt, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Nach einem kurzen Prolog, in dem es um die Geburt von Vlas engem Vertrauten Roxolan geht, wird man direkt ins Geschehen katapultiert und erlebt Vladislavs Aufnahme in den mächtigen Drachenorden mit. Die ausführlichen Beschreibungen und detailreichen Schilderungen machen die Szenerie lebendig – schnell ist man mittendrin in einer Welt aus Intrigen und Verrat, Religionskonflikten, Eifersucht und Neid. Der Kampf um den walachischen Thron und das Ringen um Reichtümer, Macht und Ruhm werden von der Autorin spannend und mitreißend erzählt. Sowohl die historischen wie auch die fiktiven Figuren werden lebhaft und facettereich dargestellt und bekommen schnell ein Gesicht, selbst Nebenfiguren wie Vlas Frau Vasilissa wirken nicht oberflächlich, sondern bereichern die Szenerie außerordentlich. Abgerundet wird der Roman durch Landkarten auf den Umschlaginnenseiten, ein ausführliches Personenverzeichnis und ein erläuterndes Nachwort. Mir hat das Lesen dieses historischen Romans mit den politischen Verwicklungen, den Kriegswirren, dem Glaubensgerangel, den fiesen Machenschaften und Intrigen und der spannenden Liebesgeschichte sehr gut gefallen. Ein tolles, intensives Leseerlebnis.

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Fesselnde Geschichte
von manu63 aus Oberhausen am 09.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In ihrem Debütroman Das dunkle Herz der Welt nimmt die Autorin Liliane Le Hingrat die Leser mit in die Welt des 15. Jahrhunderts. Es ist der Vorabend der Türkenkriege und mitten im Geschehen ist Vladislav Basarab Draco, der Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachai. Die Autorin erzählt die Geschichte... In ihrem Debütroman Das dunkle Herz der Welt nimmt die Autorin Liliane Le Hingrat die Leser mit in die Welt des 15. Jahrhunderts. Es ist der Vorabend der Türkenkriege und mitten im Geschehen ist Vladislav Basarab Draco, der Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachai. Die Autorin erzählt die Geschichte von Vladislav auf fesselnde Weise und bietet dabei einen faszinierenden Blick ins 15. Jahrhundert mit seinen Umwälzungen. Der Schreibstil ist gut und der Spannungsbogen bleibt, in der gut recherchierten Geschichte, vom Anfang bis zum Ende erhalten. Die Charaktere sind markant entworfen und haben ihre Höhen und Tiefen. Für mich einige Stunden fesselnder Unterhaltung mit gutem Geschichtsbezug.

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Fesselnde Geschichte
von manu63 aus Oberhausen am 09.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In ihrem Debütroman Das dunkle Herz der Welt nimmt die Autorin Liliane Le Hingrat die Leser mit in die Welt des 15. Jahrhunderts. Es ist der Vorabend der Türkenkriege und mitten im Geschehen ist Vladislav Basarab Draco, der Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachai. Die Autorin erzählt die Geschichte... In ihrem Debütroman Das dunkle Herz der Welt nimmt die Autorin Liliane Le Hingrat die Leser mit in die Welt des 15. Jahrhunderts. Es ist der Vorabend der Türkenkriege und mitten im Geschehen ist Vladislav Basarab Draco, der Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachai. Die Autorin erzählt die Geschichte von Vladislav auf fesselnde Weise und bietet dabei einen faszinierenden Blick ins 15. Jahrhundert mit seinen Umwälzungen. Der Schreibstil ist gut und der Spannungsbogen bleibt, in der gut recherchierten Geschichte, vom Anfang bis zum Ende erhalten. Die Charaktere sind markant entworfen und haben ihre Höhen und Tiefen. Für mich einige Stunden fesselnder Unterhaltung mit gutem Geschichtsbezug.

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Fesselnde Geschichte
von manu63 aus Oberhausen am 09.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

In ihrem Debütroman Das dunkle Herz der Welt nimmt die Autorin Liliane Le Hingrat die Leser mit in die Welt des 15. Jahrhunderts. Es ist der Vorabend der Türkenkriege und mitten im Geschehen ist Vladislav Basarab Draco, der Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachai. Die Autorin erzählt die Geschichte... In ihrem Debütroman Das dunkle Herz der Welt nimmt die Autorin Liliane Le Hingrat die Leser mit in die Welt des 15. Jahrhunderts. Es ist der Vorabend der Türkenkriege und mitten im Geschehen ist Vladislav Basarab Draco, der Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachai. Die Autorin erzählt die Geschichte von Vladislav auf fesselnde Weise und bietet dabei einen faszinierenden Blick ins 15. Jahrhundert mit seinen Umwälzungen. Der Schreibstil ist gut und der Spannungsbogen bleibt, in der gut recherchierten Geschichte, vom Anfang bis zum Ende erhalten. Die Charaktere sind markant entworfen und haben ihre Höhen und Tiefen. Für mich einige Stunden fesselnder Unterhaltung mit gutem Geschichtsbezug.

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Mein Buch des Jahres
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 11.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als ich vor einigen Monaten eine Leseprobe von Liliana Le Hingrats Buch gelesen habe, wusste ich dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Als dann jetzt endlich die Ausgabe im Droemer Knaur Verlag erschienen ist, war es dann für mich endlich soweit. Das Debüt der Autorin ist meiner Meinung nach... Als ich vor einigen Monaten eine Leseprobe von Liliana Le Hingrats Buch gelesen habe, wusste ich dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Als dann jetzt endlich die Ausgabe im Droemer Knaur Verlag erschienen ist, war es dann für mich endlich soweit. Das Debüt der Autorin ist meiner Meinung nach mehr als gelungen. Der Schreibstil beindruckt durch seine Reife und es kommt dem Leser vor, als hätte man nicht das Buch einer Debütantin in den Händen, sondern das Buch eines alten Hasen. Fiktion und Wahrheit packt die Autorin geschickt zu einem spannenden Buch und beschreibt die Ränkespiele der europäischen Staaten im Kampf gegen das Osmanische Reich. Spannend beschreibt sie wie verschiedene Pakte eingegangen wurden im Kampf gegen und auch mit den Osmanen. Natürlich beschreibt sie auch das Leben in den Familien der Herrschenden, die Liebe und das Leben auf dem Feld im 15. Jahrhundert. Dabei bleibt es dem Leser natürlich nicht verborgen, dass Liliana Le Hingrat, in ihrer Heimat Geschichtswissenschaften studiert hat. Zu gut sind ihre Kenntnisse aus der Zeit und zu gut kennt sie natürlich auch die nähere Umgebung ihrer alten Heimat Rumänien. Die Story ist die Geschichte zweier Freunde die wirklich alles miteinander teilten, jedoch aus bestimmten Gründen zu erbitterten Feinden werden. Der eine, Fürstensohn, kämpft um den Thron des Vaters und der andere, ein Kleinadliger, versucht mit allen Mitteln Macht zu erlangen. Ihre Geschichte erzählt Liliana Le Hingrat. Mehr möchte ich allerdings nicht verraten, denn lesen sollt ihr den Roman schließlich selbst. Ich habe das Buch in nur wenigen Tagen gelesen und es fiel wirklich sehr schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Liliana Le Hingrat ist es gelungen mich aufs allerbeste zu unterhalten und für mich ist ihre Story, mein Buch des Jahres 2015. Die Erzählung ist eine Geschichte welche man nicht nur einmal liest, es ist ein Buch welches auch Leser die Bücher nicht sammeln, sich ins Regal stellen und immer wieder hervorholen um es aufs Neue zu lesen. Und nicht zuletzt ist es ein Buch welches berührt und das nachhallt. Schon heute freue ich mich sehr auf das nächste Buch von Liliana Le Hingrat und man darf insgesamt sehr gespannt sein, was noch folgen wird. Insgesamt komme ich für den Roman auf 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung.

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Liliana Le Hingrat: „Das dunkle Herz der Welt "
von Hotel aus Ostfriesland am 03.05.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Liliana Le Hingrat ist/war mir völlig unbekannt und ich fand auch nichts über sie, als ich sie googelte, so ist dies also ihr erster Roman und dazu ein absolut fantastisches Leseepos, Vergleichbar tatsächlich mit der Gable oder dem Follett, ein wahres historisches Lesevergnügen, gut recherciert und sehr realitätsgetreu auf... Liliana Le Hingrat ist/war mir völlig unbekannt und ich fand auch nichts über sie, als ich sie googelte, so ist dies also ihr erster Roman und dazu ein absolut fantastisches Leseepos, Vergleichbar tatsächlich mit der Gable oder dem Follett, ein wahres historisches Lesevergnügen, gut recherciert und sehr realitätsgetreu auf historischen Fakten aufgebaut, aber so dass man meint man sei in einer wunderbaren Lesewelt gefangen, keineswegs langatmig oder anödent, sondern wirklich spannend und mitreissend liest man sich verwunderlich flüssig und schnell durch die 760 Seiten des Schmöckers. Das Buch ist tatsächlich einer der besten Historienromane, die ich kenne, und ich stelle es mir angesichts der Übersättigung des Historienroman-Marktes wahrlich nicht leicht vor, etwas Neues mit einem solchen Gehalt, einer solchen Spannung und soviel Herz und Hirn zu schaffen. An der Beschreibung des Krieges hat mir besonders gut gefallen, dass Liliana Le Hingrat nicht der allzu naheliegenden Versuchung erliegt, ihn als heldenhaften Abwehrkampf der Christenheit gegen die dunklen moslemischen Horden zu schildern. Der Kampf zwischen dem muslimischen Heer und der Christenheit wogt hin und her, aber über die Hauptpersonen bietet Hingart Zugang zu beiden Lagern und zeigt neben den Heldentaten, auch die begangenen, unglaublichen Grausamkeiten, was dem Leser die ganze Tragweite der damaligen Zeit, die Höhen und Tiefen, wie auch die Dramatik aufzeigt.Das alles ist hineingebettet in Geschichten über wahre Freundschaften, auch zwischen Männern, und der Liebe mit all ihren Facetten ,weiter den menschlichen Abgründen und eben der Kriegshandlungen in all ihrer Grausamkeit. Das Buch von stolzen 760 Seiten beginnt an wirklich keiner einzigen Stelle zu nerven, es treten nirgendwo Wiederholungen auf, man empfindet weder eine Oberflächlichkeit von Gedanken noch eine Unglaubwürdigkeit von Handlungen, man kann sich in jede der Hauptpersonen hineinversetzen, welche stark beschrieben sind und überaus durchdacht. Man leidet mit den Figuren mit, mit allen, auch den "Bösen", die nicht einfach nur eindimensional schlecht, sondern mehrschichtig und zum Teil auch mit Mitgefühl beschrieben werden, und die Beweggründe ihres Handelns erspüren. Neben der fesselnden Darstellung der Schlachten vergisst Hingart jedoch auch die Charakterentwicklung der Protagonisten nicht und bietet zudem noch etwas fürs Herz mit der Romanze um Clara. Besonders beeindruckt war ich von ihrer Fähigkeit, die Leben der fiktiven Protagonisten mit denen real existierender historischer Persönlichkeiten zu verbinden. Man hat in keinem Moment das Gefühl der Unglaubwürdigkeit. Eigentlich ist der Plot des Buches gar nicht sehr ausgeklügelt und verschlungen, aber so authentisch und packend umgesetzt, dass man sofort in den Bann gezogen wird und dank des frischen, nicht gestelzten und trotzdem den Zeitgeist widerspiegelnden Schreibstils man mit Leichtigkeit bis zum Ende durchhält. Durch den plastischen Schreibstil der Autorin, fühlt der Leser sich direkt in die Geschichte versetzt. Es gibt keine Längen, sondern einen klaren Entwicklungsstrang. Dieses Buch läßt die oft so trocken daher kommende Geschichte lebendig werden. Fazit: " Das dunkle Herz der Welt " ist ein grandioses Buch und auf jeden Fall weiterzuempfehlen. Abgesehen von purem Lesevergnügen bietet es historische Weiterbildung der besonderen Art. Eine Perle.

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Das dunkle Herz der Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweighofen am 26.01.2016
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Ein historischer Roman über Transsilvanien und die Walachei und um die Person Draco Basarabs, den Vater des berühmten Draculars, über den bislang im Gegensatz zu so manch anderen historischen Persönlichkeiten noch kein Roman geschrieben wurde. Spannend, interessant und lehrreich. Einziger Kritikpunkt: Die erfundene Liebesgeschichte nimmt meiner Meinung nach einen... Ein historischer Roman über Transsilvanien und die Walachei und um die Person Draco Basarabs, den Vater des berühmten Draculars, über den bislang im Gegensatz zu so manch anderen historischen Persönlichkeiten noch kein Roman geschrieben wurde. Spannend, interessant und lehrreich. Einziger Kritikpunkt: Die erfundene Liebesgeschichte nimmt meiner Meinung nach einen zu hohen Stellenwert in dem Roman ein, vor allem auch da sie keinerlei historischen Wahrheitsgehalt behinhaltet

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Spannender Historienepos
von einer Kundin/einem Kunden aus Zellertal am 30.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

„Das dunkle Herz der Welt“ hat mich positiv überrascht. Am Anfang hat es doch ein bisschen gebraucht, bis man mit all den verschiedenen Figuren in die Geschichte reinkommt, und wenn man dann die Seitenanzahl sieht, die noch vor einem liegt... aber am Ende konnte es mir dann nicht lange... „Das dunkle Herz der Welt“ hat mich positiv überrascht. Am Anfang hat es doch ein bisschen gebraucht, bis man mit all den verschiedenen Figuren in die Geschichte reinkommt, und wenn man dann die Seitenanzahl sieht, die noch vor einem liegt... aber am Ende konnte es mir dann nicht lange genug sein. Die Autorin versteht es wirklich sehr gut die historischen Ereignisse in eine spannende Geschichte zu verpacken. Wir verfolgen die Geschichte um Vladislav Draco und Janos Hunyadi. Die Freunde zerstreiten sich durch eine Liebesaffäre von Vlas mit Clara, die auch Janos begehrte und werden zu Todfeinden. Und auch sonst befindet Europa in einer dunklen Zeit, mit Kreuzzügen der Christen gegen die Osmanen, zerbrechenden und neu entstehenden Bündnissen, Krieg und Frieden und so weiter. Die Autorin schafft es diese Atmosphäre lebendig werden und uns an der Geschichte teilhaben zu lassen (manchmal sogar etwas zu lebendig, die Folterungen, die sie beschreibt sind wirklich nichts für schwache Mägen!). Vor allem imponiert hat mir die Recherchearbeit der Autorin, die sie dann mit etwas Fantasie und viel Kreativität zu diesem Historienepos zusammengeschrieben hat (unbedingt Schlussbemerkung lesen, hochinteressant!). Außerdem schreibt sie, dass sie schon an dem Folgeroman schreibt, auf den ich wirklich sehr gespannt bin, ich habe nämlich während dem Lesen nicht geahnt, dass wir hier die Geburt einer sehr sehr interessanten und viel beschriebenen Figur miterleben. Ich hoffe, wir müssen darauf nicht zu lange warten. Eine kleine Kritik gibt es am Titel, weil er zwar schon zu der dunklen Zeit in dieser Epoche passt, aber meiner Meinung nach das eigentliche Wesen des Romans mit Liebe, Freundschaft, Feinden, Intrigen, etc. widergibt. Deswegen vier Sterne für einen gelungenen Roman, bei dem ich nur wenig Kritik finden kann.

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Rumänien im 15. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden am 30.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als Vladislav Basarab Draco, Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachei, in den mächtigen Drachenorden aufgenommen wird, wähnt er sich am Ziel seiner Träume. Er steht nun in der Gunst von Sigismund, dem römisch-deutschen Kaiser, und glaubt endlich den Thron seines Vaters zurückerobern zu können. János Hunyadi, sein ungarischer Schwertbruder,... Als Vladislav Basarab Draco, Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachei, in den mächtigen Drachenorden aufgenommen wird, wähnt er sich am Ziel seiner Träume. Er steht nun in der Gunst von Sigismund, dem römisch-deutschen Kaiser, und glaubt endlich den Thron seines Vaters zurückerobern zu können. János Hunyadi, sein ungarischer Schwertbruder, soll ihm dabei helfen. Doch als sich der verheiratete Vladislav in eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit der schönen Clara stürzt, wird der Freund zum schlimmsten Feind, denn auch Hunyadi hofft auf die Gunst der Edelfrau. Durch seine Intrigen verliert Vladislav an Einfluss und droht, entmachtet zu werden. In seiner Not wendet er sich an die Osmanen und kämpft als christlicher Ritter am Vorabend des ersteb Türkenkrieges ab der Seite des musslimischen Heeres. Doch Vladislav steht vor schweren Entscheidungen, denn sein Sohn wird vom Sultan als Geisel gehalten. Soll er seinen Nachkommen opfern, um seine Macht im christlichen Abendland zu sichern? Und wird er Clara, an der János grausame Rache geübt hat, je wieder für sich gewinnen können? Der Debütroman der rumänischen Autorin Liliana Le Hingrat hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Schreib- und Erzählweise der Autorin hat mir richtig gut gefallen und so viel der Einstieg in die Geschichte recht einfach. Wie es oft bei historischen Romanen der Fall ist, hatte ich allerdings zu Beginn Schwierigkeiten mir die ganzen Namen und Personen zu merken (Zum Glück gibt es das Personenregister am Ende des Buches). Das Cover zeigt schon auf den ersten Blick, dass es sich bei dem Buch um einen Roman im historischen Genre handelt. Schlicht, aber dennoch ein Hingucker. Das Symbol des Drachenorden passt perfekt zur Handlung. Teilweise war es leider ein wenig schwere Kost. Man braucht auf jedenfall Zeit und Ruhe zum Lesen, denn ansonsten kommt man mit den Schauplätzen und den geschichtlichen Hintergründen nicht so recht mit. Dennoch hat mich das Buch überzeugt. Es war Spannend, Leidenschaftlich und eine tragische Liebesgeschichte hat auch nicht gefehlt. Eine gute Mischung aus Roman und Geschichte die ich auf jedenfall nur weiterempfehlen kann.

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Rumänien im 15. Jahrhundert
von spozal89 am 30.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Als Vladislav Basarab Draco, Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachei, in den mächtigen Drachenorden aufgenommen wird, wähnt er sich am Ziel seiner Träume. Er steht nun in der Gunst von Sigismund, dem römisch-deutschen Kaiser, und glaubt endlich den Thron seines Vaters zurückerobern zu können. János Hunyadi, sein ungarischer Schwertbruder,... Als Vladislav Basarab Draco, Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachei, in den mächtigen Drachenorden aufgenommen wird, wähnt er sich am Ziel seiner Träume. Er steht nun in der Gunst von Sigismund, dem römisch-deutschen Kaiser, und glaubt endlich den Thron seines Vaters zurückerobern zu können. János Hunyadi, sein ungarischer Schwertbruder, soll ihm dabei helfen. Doch als sich der verheiratete Vladislav in eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit der schönen Clara stürzt, wird der Freund zum schlimmsten Feind, denn auch Hunyadi hofft auf die Gunst der Edelfrau. Durch seine Intrigen verliert Vladislav an Einfluss und droht, entmachtet zu werden. In seiner Not wendet er sich an die Osmanen und kämpft als christlicher Ritter am Vorabend des ersteb Türkenkrieges ab der Seite des musslimischen Heeres. Doch Vladislav steht vor schweren Entscheidungen, denn sein Sohn wird vom Sultan als Geisel gehalten. Soll er seinen Nachkommen opfern, um seine Macht im christlichen Abendland zu sichern? Und wird er Clara, an der János grausame Rache geübt hat, je wieder für sich gewinnen können? Der Debütroman der rumänischen Autorin Liliana Le Hingrat hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Schreib- und Erzählweise der Autorin hat mir richtig gut gefallen und so viel der Einstieg in die Geschichte recht einfach. Wie es oft bei historischen Romanen der Fall ist, hatte ich allerdings zu Beginn Schwierigkeiten mir die ganzen Namen und Personen zu merken (Zum Glück gibt es das Personenregister am Ende des Buches). Das Cover zeigt schon auf den ersten Blick, dass es sich bei dem Buch um einen Roman im historischen Genre handelt. Schlicht, aber dennoch ein Hingucker. Das Symbol des Drachenorden passt perfekt zur Handlung. Teilweise war es leider ein wenig schwere Kost. Man braucht auf jedenfall Zeit und Ruhe zum Lesen, denn ansonsten kommt man mit den Schauplätzen und den geschichtlichen Hintergründen nicht so recht mit. Dennoch hat mich das Buch überzeugt. Es war Spannend, Leidenschaftlich und eine tragische Liebesgeschichte hat auch nicht gefehlt. Eine gute Mischung aus Roman und Geschichte die ich auf jedenfall nur weiterempfehlen kann.

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Machtkämpfe im 15. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Die Autorin erzählt die Geschichte von Vladislav Draco , Vater des als Dracula bekannten Vlad Draculea . Vladislaw Draco lebte 36 Jahre am ungarischen Hof von König Sigismund . Nun will er auf den den Fürstenthron , den sein Halbruder Aldea innehat und den er für sich beansprucht . Auf einem Turnier... Die Autorin erzählt die Geschichte von Vladislav Draco , Vater des als Dracula bekannten Vlad Draculea . Vladislaw Draco lebte 36 Jahre am ungarischen Hof von König Sigismund . Nun will er auf den den Fürstenthron , den sein Halbruder Aldea innehat und den er für sich beansprucht . Auf einem Turnier am Hofe lernen Vladislaw und sein Schwertbruder Janos Hunyadi die Ungarin Clara von Thegzes kennen und beide verlieben sich in sie . Da sie sich als Geliebte für den verheirateteten Vladislaw entscheidet , zerbricht die Freundschaft zwischen Vladislaw und Janos . "Das dunkle Herz der Welt" ist ein Buch über Kämpfe und Intrigen , um die Macht in einer Region , in der ich in dieser Zeit noch nichts gelesen habe . Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar . Die wichtigsten männlichen Protagonisten fand ich gut gezeichnet . . Gefehlt hat mir eine gut gezeichnete Protagonistin . Für ein Buch mit 750 Seiten gelang es der Autorin gut die Spannung hoch zu halten . Interessant und gut war auch das Nachwort , das einem die Zeit und die Geschichte noch näher brachte . Aus meiner Sicht hat sich die jahrelange Recherche der Autorin gelohnt und das nächste Buch der Autorin , das schon geplant ist , landet auf meinem Merkzettel .

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Raue Zeiten
von leseratte1310 am 03.12.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Wir befinden uns in Europa im 15. Jahrhundert. Vladislav Basarab Draco ist am Hof Sigismunds aufgewachsen. Als er zum Ritter des Drachenordens ernannt wird, macht er sich Hoffnungen auf den Thron seines Vaters. Aber auch andere machen ihren Anspruch geltend. Daher will er den Thron erobern. Aber er kämpft... Wir befinden uns in Europa im 15. Jahrhundert. Vladislav Basarab Draco ist am Hof Sigismunds aufgewachsen. Als er zum Ritter des Drachenordens ernannt wird, macht er sich Hoffnungen auf den Thron seines Vaters. Aber auch andere machen ihren Anspruch geltend. Daher will er den Thron erobern. Aber er kämpft nicht nur an einer Front, es geht auch gegen die Hussiten und die Osmanen. Als Janos Hunyadi von der schönen Clara von Thegzes abgewiesen wird, da sie den verheirateten Vladislav Draco vorzieht, werden die Männer zu Feinden. Es geht nicht besonders friedlich zu in jener Zeit. Jeder möchte an die Macht und nutzt jede Chance, um sein Ziel zu erreichen. Bündnisse werden eingegangen und gebrochen und Intrigen gesponnen. Es geht um Macht und die wird einem nicht geschenkt. Entsprechend raubeinig sind die Männer. Aber auch die Religion spielt eine bedeutende Rolle in dieser Zeit. Claras Rolle zieht sich durch die ganze Geschichte, die über 16 Jahre erzählt wird. Sie ist mir nicht besonders sympathisch und ich kann nicht verstehen, wie sich gute Freunde ihretwegen entzweien können. Vladislavs Sohn, Vlad Draculea, ist uns als Dracula bekannt und auch er spielt schon eine gewisse Rolle. Da dies der erste Band einer Trilogie ist, werden wir bestimmt in den weiteren Bänden noch von ihm hören. Das Buch vermittelt einen lebendigen Eindruck aus einer Zeit und einer Gegend, die nicht so sehr bekannt ist. Ein bisschen Mystik wird uns durch den Hohepriester Roxolan in die Geschichte hineingebracht. Das ausführliche Nachwort bietet eine Menge Information, die diese Geschichte ergänzt. Wir erfahren, welche Personen historisch belegt und welche Fiktiv sind. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen und hat mich gut unterhalten. Die Beweggründe einiger Protagonisten konnte ich zwar nicht unbedingt nachvollziehen, das störte das Lesevergnügen aber nicht weiter.

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Liliana Le Hingrat – Das Dunkle Herz der Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Moers am 24.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Liliana Le Hingrat – Das Dunkle Herz der Welt Vladislav Basarab dient seit Jahrzehnten am Hof des Königs Sigesmund als er endlich zum Krieger des Drachenorden berufen wird. Nun wähnt er sich am Ziel, endlich das Erbe seines Vaters annehmen zu können. Doch der machtgierige König Sigesmund verwehrt im das... Liliana Le Hingrat – Das Dunkle Herz der Welt Vladislav Basarab dient seit Jahrzehnten am Hof des Königs Sigesmund als er endlich zum Krieger des Drachenorden berufen wird. Nun wähnt er sich am Ziel, endlich das Erbe seines Vaters annehmen zu können. Doch der machtgierige König Sigesmund verwehrt im das Recht, da sich hinter Vlas Rücken Intrigen gesponnen werden. Auch in seinem Privatleben läuft nicht alles rund, seine Ehefrau Vasilissa ist schwanger, die Leidenschaft der beiden verflogen und so kommt es, dass er sich in die ungarische Edelfrau Clara verliebt. Sein Waffenbruder und guter Freund Janos allerdings auch. Er sinnt auf Rache, da die Edelfrau ihn abweist. Von Neid und Rachsucht getrieben, spinnt er eine Intrige nach der anderen und erst zu spät erkennt er, was er dafür aufgegeben hat. Der Schreibstil ist flüssig, locker und teilweise beklemmend. Die Handlung ist spannend, manchmal langatmig, detailreich und doch sehr fesselnd beschrieben. Insgesamt ist der Roman komplex, packend, wortgewaltig, kreativ und fesselnd geschrieben und hat mich von Anfang an gefangen genommen. Ich konnte mich gut in die Geschichte einlesen und hatte das Gefühl direkt im Geschehen zu stehen. Der Spannungsbogen wurde im gesamten Buch aufrecht erhalten. Schon nach den ersten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich konnte mich gut in die Welt der verschiedenen Charaktere rein versetzen, die gut ausgearbeitet erschienen, detailreich und glaubhaft. Vladislav Basarab war mir auf Anhieb sympathisch, er versucht das „Richtige“ zu tun, opfert sich für sein Volk und seine Familie auf. Auch wenn er seine Ecken und Kanten hat, mochte ich ihn als Charakter in diesem Buch sehr. Roxolan ist sein bester Freund, er dient anderen Göttern, ist ein Heiler und Problemlöser, sein Charakter ist sehr faszinierend und auch ihn fand ich auf Anhieb sympathisch. Seine tragische Rolle in diesem Krieg und in der Familie, hat mich traurig gestimmt, hat aber auch viele humorvolle Szenen hervorgebracht. Janos, ungarischer Waffenbruder, sinnt auf Rache, weil ihn die Edelfrau Clara abgewiesen hat. Aus Wut und Neid handelt er nicht mehr mit klarem Verstand. Sein Charakter ist ebenfalls sehr gut ausgearbeitet, sein Machthunger und seine Missgunst gut beschrieben, natürlich war er aufgrund seiner Rolle nicht besonders sympathisch. Vasilissa, die Ehefrau von Vlas, tat mir anfänglich leid, dass sie mit diesem Ehemann geschlagen ist, aber sehr schnell wird klar, das am Hofe niemand nur gut oder nur böse ist und auch wird schnell klar, dass in jedem Opfer und Täter gleichermaßen steckt. Alle Charaktere sind glaubhaft und detailreich gestaltet, und haben die Geschichte gut abgerundet. Die Örtlichkeiten und die Handlungen sind gut beschrieben, was mich noch besser in die Geschichte hinein finden ließ. Dieses Buch hat mich berührt, war großartig, mitreißend und bereitete mir Freude beim lesen, auch wenn es streckenweise langatmig war. Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir jedoch etwas anderes vorgestellt und war deswegen enttäuscht, dass meine Erwartungen nicht erfüllt wurden. Hier handelt es sich nicht um einen Fantasyroman, im eigentlichen Sinne. Hier stehen eher geschichtliche Ereignisse im Vordergrund. Die Zeit- und Perspektivwechsel machten das Buch spannend und schon nach kurzer Zeit konnte ich mich in die Geschichte fallen lassen. Die Autorin verbindet am Ende des Buches alle Handlungsstränge. Ein Roman, der die Langeweile vertreibt und ein paar schöne Lesestunden garantiert. Das Cover ist ansprechend, schlicht (rotes Cover mit schwarzgoldenem Drachen) gestaltet. Die Farben geben dem Cover einen besonderen Charme. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und aufgrund der streckenweise eher langatmigen Handlung 4 Sterne.

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Das dunkle Herz der Welt
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck (Elbe) am 20.11.2015
Bewertetes Format: Einband: Paperback

Das Cover mit dem austretenden Wappen des Drachenordens wirkt edel und passt sehr gut zum Buch. Man hat sofort die Vermutung, dass es sich hier entweder um eine Fantasy Story oder aber auch einen historischen Roman handeln könnte. Hier kommen Fans beider Genres auf ihre Kosten: Vladislav, Sohn des ehemaligen... Das Cover mit dem austretenden Wappen des Drachenordens wirkt edel und passt sehr gut zum Buch. Man hat sofort die Vermutung, dass es sich hier entweder um eine Fantasy Story oder aber auch einen historischen Roman handeln könnte. Hier kommen Fans beider Genres auf ihre Kosten: Vladislav, Sohn des ehemaligen Fürsten der Walachei, wird in den mächtigen Drachenorden aufgenommen. Somit glaubt er, den Thron seines Vaters zurück erobern zu können. Ihn verbindet eine lange Freundschaft zu Janos. Diese Beziehung zerbricht jedoch durch die Eifersucht, die entsteht, als Vladislav eine leidenschaftliche Liebesbeziehung mit Clara beginnt. Denn auf diese hatte auch Janos ein Auge geworfen. Ein erbitterter Kampf zwischen den beiden entsteht. Wo früher tiefe Freundschaft war, verbindet sie heute nur noch der gegenseitige Hass aufeinander. Bei diesem Problem soll es allerdings nicht bleiben. Bald stehen weitere schreckliche Entscheidungen für Vladislav an. Nachdem ich den Prolog des Buches gelesen hatte, war ich sehr von dem Buch überrascht. Ich konnte der Autorin sehr gut folgen und hatte Dank ihrer detaillierten Schreibweise Bilder des Geschehens vor Augen. Leider wurde das Lesen mit den folgenden fortschreitenden Kapiteln immer schwieriger. Ich habe wenig Hintergrundwissen über diese Zeitepoche, was, so denke ich, mir das Lesen zusätzlich erschwerte. Hinzu kamen die vielen plötzlich aufeinander folgenden Charaktere zu Beginn des Buches. Ich wusste in manchen Abschnitten leider nicht mehr so ganz, wer letztendlich wer ist und wie die einzelnen Figuren zueinander stehen. Des Weiteren hatte ich in der Schule kein Lateinunterricht und konnte die ersten Seiten der Zeremonie nur überfliegen, da ich hier leider so gar nichts verstanden habe. Dies gab sich aber mit der Zeit. Irgendwann merkte ich, dass die Akteure mal mit den Vornamen, mal mit dem ganzen Namen und mal auch nur mit Teilen des Namens angesprochen wurden und ich konnte der Geschichte so langsam folgen. Man muss, wenn man keine großen geschichtlichen Vorkenntnisse besitzt, sehr aufmerksam lesen, damit der rote Faden des Buches nicht abhandenkommt. Leider ist mir dies das ein oder andere Mal dann doch passiert und ich kann nicht so ganz behaupten, dass Buch ganz verstanden zu haben. Es war prall gefüllt mit geschichtlichen Ereignissen und ich hätte mir hier und da ein wenig mehr Handlung zwischen den Hauptpersonen gewünscht. Das Ende war für mich nicht absehbar, allerdings habe ich mir diesbezüglich während des Lesens eher weniger Gedanken machen können, weil ich mit dem Puzzeln der Einzelheiten beschäftigt war. Mein Fazit: Das Buch ist sicherlich perfekt für Fans dieser Zeitepoche und Liebhaber mittelalterlicher Geschichten. Man braucht auf jeden Fall sehr viel Ruhe beim Lesen des Buches, was nicht immer wirklich leicht fällt. „Abschalten“ kann man hier leider nicht, oder man riskiert eben das nichtverstehen des Buches. Ich weiß nicht, ob ich Interesse habe, ein weiteres Buch der Autorin zu lesen.

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