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Das Einstein-Mädchen

Roman. Ungekürzte Ausgabe

(9)

Welche Wahrheit ist gültig?
Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall - und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht.

Rezension
"Ein britischer 'Reißer' im besten Sinne."
Lutz Bunk, Deutschlandradio Kultur 30.07.2010
Portrait
Philip Sington studierte Geschichte in Cambridge und arbeitete als Journalist und Magazinherausgeber, Drehbuch- und Theaterautor. Er lebt mit seiner deutschen Frau und seinem Sohn in London.
Sophie Zeitz, geb. 1972 in Frankfurt am Main, hat Amerikanistik, Spanisch, Philosophie und Literaturübersetzung studiert. Heute lebt und arbeitet sie als Verlagslektorin und Literaturübersetzerin in München.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 464
Erscheinungsdatum 01.10.2012
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21399-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 193/121/31 mm
Gewicht 328
Originaltitel The Einstein Girl
Verkaufsrang 9.095
Buch (Taschenbuch)
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„ein spannender Historienkrimi“

Katja Buchwald, Thalia-Buchhandlung Jena

Im Berlin des Jahres 1932 wird eine bewusstlose Frau aufgefunden, um die sich der Psychiater Martin Kirsch kümmert, weil sie ihr Gedächtnis verloren hat. Da man in der Nähe des Fundortes den Programmzettel eines Vortrags von Albert Einstein fand, taucht die Frage auf, ob es eine Verbindung zwischen der jungen Frau und dem berühmten Im Berlin des Jahres 1932 wird eine bewusstlose Frau aufgefunden, um die sich der Psychiater Martin Kirsch kümmert, weil sie ihr Gedächtnis verloren hat. Da man in der Nähe des Fundortes den Programmzettel eines Vortrags von Albert Einstein fand, taucht die Frage auf, ob es eine Verbindung zwischen der jungen Frau und dem berühmten Wissenschaftler gibt.
Martin Kirsch nimmt die Nachforschungen auf ...
Ein spannender Thriller ist entstanden, in dem ich sowohl etwas über die Anfänge der Psychotherapie erfuhr, als auch über das Leben Albert Einsteins.
Für alle, die sich für Geschichte interessieren, absolut empfehlenswert.

„Ungewöhnliche Verknüpfungen“

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Berlin 1932... vieles ist im Umbruch, in der Politik, in der Medizin und auch in der Wissenschaft !
Eine junge Frau , die unter Amnesie leidet, wird schwer verletzt aufgefunden und der Psychiater Martin Kirsch fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, sucht nach ihren Lebensspuren, die offensichtlich in enger Verbindung zu Albert Einstein
Berlin 1932... vieles ist im Umbruch, in der Politik, in der Medizin und auch in der Wissenschaft !
Eine junge Frau , die unter Amnesie leidet, wird schwer verletzt aufgefunden und der Psychiater Martin Kirsch fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, sucht nach ihren Lebensspuren, die offensichtlich in enger Verbindung zu Albert Einstein stehen. Nun vermischen sich Realität und Fiktion zu einer spannenden Story, die immer rasanter wird! Gut verständlich fand ich auch die Exkursion zu Einsteins Relativitätstheorie im Anhang und um das Bild zu komplettieren, gibt es außerdem noch ein paar interessante Daten zu Einsteins Familie.
Nach anfänglichem Holpern - ein spannendes Buch mit stimmiger Atmosphäre und psychologisch gut aufgebaut !

„Kann das Geheimnis gelüftet werden?“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Das Einsteinmädchen – was hat es mit der jungen Frau auf sich, die im Wald mit einem Zettel zu einer physikalischen Vorlesung aufgefunden wird.
Die Geschichte des Einstein-Mädchens wird verknüpft mit der Geschichte der 30er-Jahre.
Spannende Unterhaltung, schöne Sprachen machen Lust aufs Lesen und Erleben.
Kann das Geheimnis des
Das Einsteinmädchen – was hat es mit der jungen Frau auf sich, die im Wald mit einem Zettel zu einer physikalischen Vorlesung aufgefunden wird.
Die Geschichte des Einstein-Mädchens wird verknüpft mit der Geschichte der 30er-Jahre.
Spannende Unterhaltung, schöne Sprachen machen Lust aufs Lesen und Erleben.
Kann das Geheimnis des Einsteinmädchens gelüftet werden?
Wussten sie, dass Albert Einstein in Ulm geboren wurde?
Viel Spaß beim Entdecken.

„Einstein, Berlin und die Anfänge der Psychotherapie “

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Eine junge Frau wird in Potsdam schwer verletzt aufgefunden und in die Charité gebracht. Sie leidet unter Amnesie. Martin Kirsch wird ihr Therapeut, nicht nur das, er versucht ihre Identität zu ermitteln. Sie hat einen Zettel in der Tasche der einen Vortrag von Einstein ankündigt. Gibt es da eine Verbindung?
Spannende Geschichte um
Eine junge Frau wird in Potsdam schwer verletzt aufgefunden und in die Charité gebracht. Sie leidet unter Amnesie. Martin Kirsch wird ihr Therapeut, nicht nur das, er versucht ihre Identität zu ermitteln. Sie hat einen Zettel in der Tasche der einen Vortrag von Einstein ankündigt. Gibt es da eine Verbindung?
Spannende Geschichte um Die Psychotherapie Anfang des 20. Jahrhunderts, um Einstein, seine Famile, die Physik und die Medizin.
Sehr lesenswert!

„Für naturwissenschaftlich Interessierte“

Silvia Gonther, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Berlin 1932. In der Nähe von Albert Einsteins Haus wird eine bewusstlose junge Frau gefunden. Das und die Tatsache, dass sie ein Programmheft von einer Einstein-Veranstaltung bei sich trägt, macht sie zum Einstein-Mädchen. Der Psychiater Martin Kirsch versucht das Geheimnis um die unter Amnesie leidende junge Frau zu lüften. Er setzt Berlin 1932. In der Nähe von Albert Einsteins Haus wird eine bewusstlose junge Frau gefunden. Das und die Tatsache, dass sie ein Programmheft von einer Einstein-Veranstaltung bei sich trägt, macht sie zum Einstein-Mädchen. Der Psychiater Martin Kirsch versucht das Geheimnis um die unter Amnesie leidende junge Frau zu lüften. Er setzt sein Leben, seine Karriere und auch seine bevorstehende Eheschließung aufs Spiel um ihr zu helfen. Und das alles vor dem Hintergrund der Machtergreifung Hitlers…
Das Buch ist ein spannender Krimi im wissenschaftlichen Milieu. Man begegnet großen Namen der Psychoanalyse und der Physik und lernt etwas über bedeutende Menschen des letzten Jahrhunderts. Torben Kessler liest diesen Krimi perfekt. Man erkennt schon allein an der Färbung seiner Stimme, welche Person gerade spricht. Ein packender Spannungsroman für naturwissenschaftlich Interessierte…

„Spannend und vielschichtig“

Anja Judith, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ist es ein Roman mit geschichtlichem Hintergrund, ein biografischer Roman über die Familie Einstein oder gar ein Krimi? Philip Singtons Roman "Das Einstein-Mädchen" hat von all dem etwas: es geht gleich spannend und fesselnd los, als man in der Nähe Berlins eine junge Frau findet, die unter Amnesie leidet und sich an die jüngsten Ereignisse Ist es ein Roman mit geschichtlichem Hintergrund, ein biografischer Roman über die Familie Einstein oder gar ein Krimi? Philip Singtons Roman "Das Einstein-Mädchen" hat von all dem etwas: es geht gleich spannend und fesselnd los, als man in der Nähe Berlins eine junge Frau findet, die unter Amnesie leidet und sich an die jüngsten Ereignisse nicht erinnern kann. Der Psychiater Martin Kirsch nimmt sich der jungen Frau an, da ihn nicht nur ihre geheimnisvolle Geschichte, sondern auch die Person berührt und zugleich fasziniert. Bis zum Ende hin bleibt es vielschichtig und spannend, absolut hörenswert!
Besonders gut ausgewählt ist die tolle Stimme Torben Kesslers, die hervorragend zu dieser Geschichte passt.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Wer ist sie?
von Inge Weis aus Pirmasens am 18.06.2014

Ein spannender Historienkrimi in elegantem. schnörkellosem Stil. Wenn es eine Formel für ein gelungenes Buch gibt, dann hat Sington sie gefunden. Er mixt Fakten und Fiktion zu einem rasanten Historienthriller...! Berlin 1932... vieles ist im Umbruch, in der Politik, in der Medizin und auch in der Wissenschaft. Eine junge Frau,... Ein spannender Historienkrimi in elegantem. schnörkellosem Stil. Wenn es eine Formel für ein gelungenes Buch gibt, dann hat Sington sie gefunden. Er mixt Fakten und Fiktion zu einem rasanten Historienthriller...! Berlin 1932... vieles ist im Umbruch, in der Politik, in der Medizin und auch in der Wissenschaft. Eine junge Frau, die unter Amnesie leidet, wird schwer verletzt aufgefunden und der Psychiater Martin Kirsch fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, sucht nach ihren Lebensspuren, die offensichtlich in enger Verbindung zu Albert Einstein stehen. Nun vermischen sich Realität und Fiktion zu einer spannenden Story, die immer rasanter wird! Gut verständlich fand ich auch die Exkursion zu Einsteins Relativitätstheorie im Anhang und um das Bild zu komplettieren, gibt es außerdem noch ein paar interessante Daten zu Einsteins Familie. Nach anfänglichem Holpern - ein spannendes Buch mit stimmiger Atmosphäre und psychologisch gut aufgebaut ! Ein packender Thriller ist entstanden und gleichermaßen ein trickreiches Vexierspiel, in dem ich sowohl etwas über die Anfänge der Psychotherapie erfuhr, als auch über das Leben Albert Einsteins. Für alle, die sich für Geschichte interessieren, absolut empfehlenswert.

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überzeugender historischer Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 13.06.2013

In dem, in Briefform geschriebenen Prolog, ist von einem Manuskript die Rede. Es soll bei einer Mission in Berlin hilfreich sein und einiges beinhalten, was schon längst hätte gesagt werden müssen. Im Berlin 1933 ist Alma auf der Suche nach ihrem Verlobten Dr. Martin Kirsch, welcher verschwunden ist. Als... In dem, in Briefform geschriebenen Prolog, ist von einem Manuskript die Rede. Es soll bei einer Mission in Berlin hilfreich sein und einiges beinhalten, was schon längst hätte gesagt werden müssen. Im Berlin 1933 ist Alma auf der Suche nach ihrem Verlobten Dr. Martin Kirsch, welcher verschwunden ist. Als Psychiater der Charité behandelte er eine Patientin, die verletzt gefunden wurde und sich an nichts erinnern kann. Da sie die Ankündigung eines Vortrags von Albert Einstein bei sich trug, nannte man sie das Einstein-Mädchen. Langsam kristallisiert es sich heraus, dass es sich um eine Angehörige von ihm handeln könnte. Abschnitte über Einsteins Theorien fand ich auch als Laie verständlich. Der Sprachstil, der Aufbau des Buches mit Zeit.- Ortssprüngen, die Darstellung des geschichtlichen Rahmens, sowie die Verknüpfung der anderen Personen macht den Charme des Buches aus. Es ist eine detektivische Recherche, bei der ich mich fragte wo die Grenze zwischen Fiktion und Tatsache liegt. Ein kurzweiliges Buch, das mir, gerade da es keinem Gere klar zuzuordnen ist, sehr gut gefallen hat.

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Sensationell
von MYTHOS aus Österreich am 29.09.2012

Toll, wie der Autor es verstanden hat, Fakten und Fiktion zu einem so sensationellen Thriller zu vereinen. Wichtig ist es, die im Buch immer wieder vorkommenden Briefe aufmerksam zu lesen. Insgesamt gesehen sicher einer der besten Krimi des Jahres.

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Eintein Mädel
von einer Kundin/einem Kunden aus Perpignan am 19.07.2016

1932 kurz vor der Machtergreifung Hitlers wird in einem Waldstück bei Caputh eine bewusstlose Frau aufgefunden. In der Nähe befindet sich Albert Einsteins Sommerresidenz. Die junge Frau hat ihre Erinnerung verloren. Dr. Martin Kirsch wird ihr behandelnder Arzt. Er forscht ihrer Vergangenheit nach und stösst aufgrund eines bei der... 1932 kurz vor der Machtergreifung Hitlers wird in einem Waldstück bei Caputh eine bewusstlose Frau aufgefunden. In der Nähe befindet sich Albert Einsteins Sommerresidenz. Die junge Frau hat ihre Erinnerung verloren. Dr. Martin Kirsch wird ihr behandelnder Arzt. Er forscht ihrer Vergangenheit nach und stösst aufgrund eines bei der Verunfallten gefundenen Programmzettels rasch auf Albert Einstein. Kirsch, selbst krank, schützt die Unbekannte vor den Experimenten eines Kollegen und gerät in den Sog der Nazis. Eine Episode die allerdings nicht ausführlich ausgefûhrt wird. Überhaupt bleibt der zeitliche Hintergrund ein Schatten, was nicht unbedingt ein Übel sein muss. Ebenso gerät Martin Kirsch zwischen seine Verlobte Alma und seine Patienten. Eine ganz und gar unmögliche Liebe. Seine Nachforschungen fûhren ihn nach Zürich. Meinung: Was mir sehr gut an diesem Roman gefallen hat, sind die fein aufeinander abgestimmten Handlungsabläufe, die Grundidee, auch die Rückblicke in die Vergangenheit, der Verlust des Bruders, der so viel von Albert Einstein hielt, die Kindgheitsgeschichte der Protagonistin fand ich anschaulich geschrieben. Der Ärztepfusch an der Berliner Charité, die Brutalität mit der psychisch Kranke traktiert werden kommt ans Tageslicht, ohne dass man das Buch aus Ekelgründen weglegen möchte. Schwächer fand ich vor allem die Darstellung Albert Einsteins, überhaupt fand ich die Figuren oft zu konturlos. Mir leuchtet auch nicht ein, warum die Arbeiten Einsteins derart ausfûhrlich beschrieben werden. Es gibt da diese Verquickung zu Martin Kirschs Bruder, die am Schluss allerdings nicht weiter ausgeführt wird. Welchen Nutzen, welche Veränderung in Kirschs Wesen hat die Arbeit Einsteins? Und wenn es keinen Einfluss auf sein Leben hat, wieso wird dann derart viel davon erzählt. Die Stärken des Autoren liegen in der Konstruktion dieses Romans. Das ist alles sauber ausgedacht und ordentlich flüssig geschrieben, aber inhaltlich hapert es es oft mit den Gefühlen, Tiefe und der Spannung. Wer zum Teufel hat diesem Roman das Etikett Thriller aufgedrückt? Das ist ein durchaus interessanter Roman vor historischem Hintergrund, aber nie im Leben ein Thriller. Insgesamt habe ich "Das Einstein Mädchen" gerne gelesen. Kein Buch das man haben muss, aber lesenswert.

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Geniale Vertuschung oder vertuschte Genialität
von Uli Geißler aus Fürth am 12.03.2015

Schon nach wenigen Zeilen taucht man in eine Geschichte ein, welche spekulative und geheimnisvolle Entwicklung erwarten lässt. Das Auffinden einer bewusstlosen jungen Frau 1932 in einem Wald bei Potsdam, ganz in der Nähe des Einstein-Wohnhauses in Caputh ist ein gelungener Einstieg. Ein bei ihr gefundener Zettel mit den Angaben... Schon nach wenigen Zeilen taucht man in eine Geschichte ein, welche spekulative und geheimnisvolle Entwicklung erwarten lässt. Das Auffinden einer bewusstlosen jungen Frau 1932 in einem Wald bei Potsdam, ganz in der Nähe des Einstein-Wohnhauses in Caputh ist ein gelungener Einstieg. Ein bei ihr gefundener Zettel mit den Angaben zu einem Vortrag des Physikers und Nobelpreisträgers Albert Einstein ?Der gegenwärtige Stand der Quantentheorie? und ihre sich nach dem Aufwachen zeigende Amnesie, unterstreicht die Erwartungshaltung mysteriösen Geschehens. Schnell wird sie mit dem Titel ?Das Einstein-Mädchen? behaftet. Etwas unübersichtlich in der Erzählweise aus Sicht wechselnder Protagonistinnen und Protagonisten verblüfft doch die gelungene Verknüpfung historischer Wahrheit und spannender Fiktion. So erfährt man zunächst einiges über Alma Siegel, die Verlobte des Psychiaters Dr. Martin Kirsch an der Berliner Charité, dann beginnt die aus der Bewusstlosigkeit erwachte, jedoch noch kaum ansprechbare Marija Dragonovic an Erzählgewicht. Kirsch erinnert sich an eine Begegnung in einer Bar mit eben dieser Frau, als sie sich jedoch als Elisabeth vorgestellt hatte, und empfindet über die Zeit mehr als rein medizinisches Interesse an dieser Person. Er startet sozusagen auch private Recherchen, um mehr über die Identität und Herkunft Marijas herauszufinden. Gleichzeitig steht er jedoch auch in einer fachlichen Auseinandersetzung mit einem Kollegen, dessen Behandlungsmethoden er in höchstem Maße kritisch sieht und beurteilt. Ausgesprochen nachvollziehbar sind die gesellschaftlichen und alltäglichen Umstände eines 30er-Jahre Berlins wenige Monate vor der Machtübernahme durch die Nazis beschrieben. Auch die Arbeit in den psychiatrischen Einrichtungen damaliger Zeit kann man sich gut vorstellen. Die eigentliche Spannung der Geschichte begründet sich in der Idee, die gefundene Frau könnte Einsteins Tochter aus erster Ehe sein. Über die Existenz und den Verbleib dieser ?Lieserl? gelangten jedoch nie konkrete Informationen an die Öffentlichkeit. Auch die von Dr. Kirsch ausfindig gemachte ehemalige Ehefrau Einsteins, mit Mileva Einstein-Maric schweigt hartnäckig. Erst Eduard, einer der Einstein-Söhne könnte Hinweise auf die mögliche (Halb)Schwester geben. Doch die Tatsache, dass dieser in der Nervenheilanstalt ?Burghölzli? untergebracht ist und wohnt, erschwert auch diese Nachforschungen. Nicht zuletzt steht der Forscher in Sachen Familiengeschichte Einsteins unter der Belastung seiner fortschreitenden Erkrankung aus dem 1. Weltkrieg. Der britische Historiker und Autor schafft es, mit seinem eher bedächtigen Roman ausreichend Spannung um das Geheimnis der Hauptperson zu erzeugen. Manchmal jedoch verliert er sich und den ?roten Faden? seiner sehr vielschichtigen Recherche in zu langwierigen aber dadurch bisweilen auch etwas verwirrenden Gedankenspiele seiner Handelnden. Die ausgezeichnete Recherche und die oft sehr nahe die Wahrscheinlichkeit tangierende Geschichte fesselt dennoch und ist auf jeden Fall eine gute Leseempfehlung für alle, welche sich mit Person Einsteins einerseits sowie der Lebenskraft einer bewegenden menschlichen Beziehung andererseits befassen möchten.

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Quantentheorie und Romantik und Spannung
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alle drei Themen (siehe Titel) sind in diesem Roman vereint. Ob Einstein echt ein Frauenheld war - muss ich bei Gelegenheit googlen. Die Hauptpersonen treten alle sehr überzeugend auf, sehr sympatische Stimmt, schade ist das Hörbuch bereits zu Ende...

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Eine junge Frau wird 1932 verletzt in einem Waldstück in Berlin aufgefunden. Sie leidet unter Amnesie und wird in die Berliner Charite gebracht, wo sich der Psychologe Martin Kirsch ihrer annimmt. Kirsch selbst ist ziemlich angeschlagen, da er sich mit Syphilis angesteckt hat und nun stark unter deren Symptomen... Eine junge Frau wird 1932 verletzt in einem Waldstück in Berlin aufgefunden. Sie leidet unter Amnesie und wird in die Berliner Charite gebracht, wo sich der Psychologe Martin Kirsch ihrer annimmt. Kirsch selbst ist ziemlich angeschlagen, da er sich mit Syphilis angesteckt hat und nun stark unter deren Symptomen leidet. Trotzdem versucht er hartnäckig hinter das Geheimnis des Einstein-Mädchens, wo wird die junge Frau inzwischen genannt, zu kommen. Dabei entdeckt er, dass die junge Frau durchaus mit Einstein verwandt sein könnte.... Meine Meinung: Das Hörbuch plätschert so dahin, wobei mir die Stimme des Sprechers Torben Kessler sehr angenehm ist, aber von einem Thriller (wie die Presse das Buch nennt) hat das Hörbuch leider nichts. Es ist nur mäßig spannend, deshalb konnte ich mich oftmals nicht wirklich darauf konzentrieren und musste öfters „rückspulen“ und mich mehr oder weniger durchquälen. Fazit: Die Grundidee an sich ist gut, wurde aber leider nicht gut umgesetzt. Irgendwie fehlt der Zusammenhang, die Handlungsstränge sind teilweise undurchsichtig. Das Hörbuch lässt mich etwas ratlos zurück.

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