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Das Erbe der Wintersteins

Familiengeheimnis Roman

(19)
Der Geruch nach Karbol, knarzende Dielenböden, fahrende Kuriositäten und ein dunkles Geheimnis ... das ist "Das Erbe der Wintersteins".



"Ihr Vater war kein Mann der langen Umschweife. Sie wusste, er würde gleich zur Sache kommen und das tat er auch. 'Die Firma steckt in Schwierigkeiten. Wir müssen investieren. Ich werde die Winterstein Villa verkaufen!'"



'Nein, das kannst du nicht machen!' Celine stellte ihre Tasse so heftig auf den Tisch, dass der Kaffee überschwappte. 'Nicht die Villa!'"



Spätes 19. Jhdt.: Claire wurde als Baby aus einer verunglückten Kutsche fahrender Schausteller gerettet und kam auf dem Hof der Wintersteins unter. Dort muss sie sich ihre Daseinsberechtigung jedoch durch harte Knochenarbeit verdienen. Als überraschend ein Professor aus der Stadt nach ihr schickt und sie um ein Treffen in seinem Krankenhaus bittet, macht sie sich umgehend auf den Weg. Sie wird in einen dunklen Raum im Keller des Krankhauses geführt. Was sie dort erfährt, erschüttert sie zutiefst und sie weiß nicht mehr, was sie noch glauben soll.



2016: Celine Winterstein liebt die alte Villa in Meylitz, die schon seit Jahren im Besitz der Familie ist und mittlerweile leer steht. Doch weil der Familienkonzern in finanziellen Schwierigkeiten steckt, bleibt ihnen keine Wahl: Die Villa muss renoviert und verkauft werden. Schweren Herzens begibt sie sich ein letztes Mal dorthin, um den Verkauf in die Wege zu leiten. Die Bauarbeiten bringen immer mehr Hinweise auf die Geschichte ihrer Urgroßmutter Claire zum Vorschein, die die Villa damals gekauft hat. Und ein düsteres Geheimnis, das niemand jemals geahnt hätte.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 359, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.10.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783732529292
Verlag BeHEARTBEAT by Bastei Entertainment
Verkaufsrang 14
eBook (ePUB)
6,99
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Bewegend und gefühlvoll - Celine wandelt auf den Spuren ihrer Urgroßmutter und kommt einem Geheimnis auf die Spur
von einer Kundin/einem Kunden aus Lahr am 21.11.2016

Meine Meinung: Für mich war "Das Erbe der Wintersteins" das erste Buch welches ich von der Autorin Carolin Rath gelesen habe. Der Schreibstil war flüssig und fesselnd. Das Cover des Buches hat mir gut gefallen. Es passt zur Geschichte und führte dazu das ich immer ein Bild von der Villa... Meine Meinung: Für mich war "Das Erbe der Wintersteins" das erste Buch welches ich von der Autorin Carolin Rath gelesen habe. Der Schreibstil war flüssig und fesselnd. Das Cover des Buches hat mir gut gefallen. Es passt zur Geschichte und führte dazu das ich immer ein Bild von der Villa vor Augen hatte. Ein Highlight war für mich auch die zwei Handlungsstränge. Abwechselnd wurde aus dem Leben von Celine (Gegenwart) und Claire (Vergangenheit) erzählt. Die einzelnen Charaktere haben mir gefallen, jeder auf seine Art und Weise. . Dadurch das sie alle ihre Ecken, Kanten und Macken hatte konnte man sich gut in sie reinversetzen und fühlte sich ihnen nah. Allerdings gab es auch welche die mir von Anfang an ein Dorn im Auge waren, die ich nicht verstehen konnte und die mich somit auch nicht erreicht haben. Klara / Claire hat mir von Anfang an gefallen - sie war mir gleich sympathisch und ich konnte mich zu jederzeit in sie reinversetzen. Sie hatte kein leichtes Leben und trotzdem hat sie sich nicht unterkriegen lassen. Egal wie sehr sie verletzt wurde, sie kämpfte sich ins Leben zurück und für ihre Freundin Agnes war sie immer da. Sie hatte einfach ein großes Herz. Besonders gelungen fand ich das sie sich in der ganzen Zeit immer weiter entwickelt hat und "gereift" ist. Celine war mir auch sympathisch, aber sie erreichte mich nicht so sehr wie Claire. Sie hat ein ganz anderes Leben geführt wie Claire, aber auch sie musste sich behaupten. Nun da die Porzellanfabrik die ihre Urgrußmutter Claire gegründet hat in finanziellen Schwierigkeiten steckte sollte sie sich um den Verkauf der alten Villa kümmern. Einen Verkauf den Celine am liebsten nicht durchführen würde, denn sie liebt die alte Villa die sie aus ihrer Kinderzeit noch kennt. Es bleibt ihr aber nichts anderes übrig und so kommt sie dem Wunsch des Vaters nach und kümmert sich um alles. Dabei stößt sie auf das Tagebuch von Claire. Gebannt davon mehr über die Urgroßmutter und ihr Leben zu erfahren liest sie das Tagebuch und stößt dabei auf ein lang gehegtes Familiengeheimnis. Allerdings ahnt sie nicht das noch jemand von Claires größtem Geheimnis weiß und somit gerät sie unbewusst in Gefahr. Mein Fazit: Die Geschichte um Claire hat mich um einiges mehr gefesselt wie die von Celine. Vermutlich ist mir deshalb Claire auch mehr ans Herz gewachsen, sie musste viel Leid ertragen bis sie endlich glücklich werden durfte. Ein richtig spannendes, fesselndes Buch das mich sehr bewegt hat, das mich mitgenommen hat und bei dem auch die Liebe eine große Rolle spielte. Von mir gibt es für "Das Erbe der Wintersteins" eine Leseempfehlung und vier Sterne.

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- eine wundervoller historischer Generationsroman -
von suggar am 21.11.2016

Klappentext: Spätes 19. Jhdt.: Claire wurde als Baby aus einer verunglückten Kutsche fahrender Schausteller gerettet und kam auf dem Hof der Wintersteins unter. Dort muss sie sich ihre Daseinsberechtigung jedoch durch harte Knochenarbeit verdienen. Als überraschend ein Professor aus der Stadt nach ihr schickt und sie um ein Treffen in seinem Krankenhaus... Klappentext: Spätes 19. Jhdt.: Claire wurde als Baby aus einer verunglückten Kutsche fahrender Schausteller gerettet und kam auf dem Hof der Wintersteins unter. Dort muss sie sich ihre Daseinsberechtigung jedoch durch harte Knochenarbeit verdienen. Als überraschend ein Professor aus der Stadt nach ihr schickt und sie um ein Treffen in seinem Krankenhaus bittet, macht sie sich umgehend auf den Weg. Sie wird in einen dunklen Raum im Keller des Krankhauses geführt. Was sie dort erfährt, erschüttert sie zutiefst und sie weiß nicht mehr, was sie noch glauben soll. 2016: Celine Winterstein liebt die alte Villa in Meylitz, die schon seit Jahren im Besitz der Familie ist und mittlerweile leer steht. Doch weil der Familienkonzern in finanziellen Schwierigkeiten steckt, bleibt ihnen keine Wahl: Die Villa muss renoviert und verkauft werden. Schweren Herzens begibt sie sich ein letztes Mal dorthin, um den Verkauf in die Wege zu leiten. Die Bauarbeiten bringen immer mehr Hinweise auf die Geschichte ihrer Urgroßmutter Claire zum Vorschein, die die Villa damals gekauft hat. Und ein düsteres Geheimnis, das niemand jemals geahnt hätte. Mit einem düsteren & geheimnisvollen Prolog greift die Autorin Carolin Rath mit dem Auftakt ihrer neuen Familiengeheimnisreihe "Das Erbe der Wintersteins" nach ihren Lesern. Schon auf den ersten Seiten schafft sie es einen Spannungsbogen aufzubauen, der eine regelrechte Sogwirkung ausübt und erst zum Ende des Buches seine Auflösung findet. Die Aufteilung des Buches in zwei Zeitebenen gefällt mir sehr gut und vereint die gemeinsame Familiengeschichte von Celine & ihrer Ururgroßmutter Claire auf wunderbare Weise. Im Laufe des Buches führen so Erinnerungstücke, Tagebucheinträge & Rechercheergebnisse Vergangenheit & Gegenwart zusammen und lüften nach und nach das Geheimnis um die alte Villa und die Entstehung der Familie Winterstein. Hervorstechen tut hierbei besonders die junge Claire, die trotz ihrer entbehrungsreichen Jugend nie den Mut und die Kraft verloren hat an sich selbst zu glauben! Im Gegensatz dazu erscheint die Protagonistin Celine unausgereifter, unbeholfener und zeitweise etwas blass. Doch dies schadet der Geschichte in meinen Augen nicht, da der Fokus auf die bewegende & spannende Vergangenheit der Claire Winterstein ausgelegt ist. Der bildhafte & flüssige Schreibstil der Autorin rundet das Buch perfekt ab und macht es zu einer schönen Wochenendlektüre! Fazit: Ein wundervoller Familienroman, der den Leser in die Vergangenheit entführt. Ein Buch voller Spannung, Geheimnisse & prickelnder Gänsehaut.

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Für Liebhaber von Familiengeschichten genau das Richtige
von Xanaka aus Berlin am 13.11.2016

Es ist die Geschichte von Claire und Celine. Beide sind miteinander verwandt, aber sie leben in völlig verschiedenen Zeitepochen. Dadurch haben sie scheinbar außer dem gemeinsamen Namen Winterstein nichts miteinander zu tun. Und doch ist da mehr, als auf dem ersten Blick sichtbar ist. Celine ist Restauratorin und lebt im... Es ist die Geschichte von Claire und Celine. Beide sind miteinander verwandt, aber sie leben in völlig verschiedenen Zeitepochen. Dadurch haben sie scheinbar außer dem gemeinsamen Namen Winterstein nichts miteinander zu tun. Und doch ist da mehr, als auf dem ersten Blick sichtbar ist. Celine ist Restauratorin und lebt im Haus ihres Vaters. Ihm gehört die Winterstein Porzellanmanufaktur. Jedoch ist es um dieses Werk nicht gut bestellt. Lange hat man sich dem Stand der weiteren Entwicklung, sowie auch Modeeinflüssen entgegen gesetzt. Jetzt kämpfte die Firma ums Überleben. So wird Celine kurz vor Weihnachten von ihrem Vater mit seinen Entschluss konfrontiert, dass er die Villa Winterstein an der Ostsee zweckmäßig sanieren will um diese dann gewinnbringend verkaufen zu können. Für Celine ist diese Villa das Haus ihrer Kindheit, sie will den Verkauf nicht. Aber sie erklärt sich damit einverstanden, die Umbaumaßnahmen zu leiten und zu begleiten. Gleich zu Beginn der Arbeiten fällt ihr durch Zufall das Tagebuch von Claire in die Hände und so erfährt sie von deren Schicksal und dem großen tragischen Familiengeheimnis. Das Buch hat mich bereits von der ersten Seite an gefesselt, der Schreibstil ist flüssig und sehr atmosphärisch. Die Handlung ist dramatisch und packend und das vom Anfang bis zum Ende des Buches. Carolin Rath verknüpft hier sehr geschickt zwei Handlungsstränge. Mit Celine erleben wir die Gegenwart, während wir bei Claire Ereignisse aus ihrem Leben erfahren. Beide Handlungsstränge verknüpfen sich perfekt miteinander und so erfährt man stückchenweise immer mehr über die schreckliche Vergangenheit, bis sich zum Ende hin ein vollendetes Bild ergibt. Gerade das Finale ist spektakulär. Plötzlich wird man als Leser von einer düsteren Stimmung eingenommen und spürt die Bedrohung, die in der Luft liegt. Endlich mal wieder ein grandioses Buch in dem ich richtiggehend versunken bin, ja, ich liebe diese Art von Geschichten. Diese ist besonders gut gelungen, sie ist nicht nur anschaulich in der Vergangenheit, sondern beinhaltet auch noch ein echtes Familiengeheimnis mit einer gehörigen Portion Spannung bei deren Auflösung. Von mir gibt es für dieses Buch eine unbedingte Leseempfehlung und verdiente 5 Lesesterne.

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Mein Leseeindruck
von Diana Jacoby aus Bretten am 31.10.2016

Oh, was für ein tolles Cover! Als absoluter Coverkäufer blieben meine Augen direkt auf dem Cover kleben. Farbenfroh und einfach schön. Erst nachdem ich ausgiebig die Vorderseite des Buches bestaunt hatte, begann ich den Klappentext auf der Rückseite zu lesen. Nun war ich restlos überzeugt... ich wollte dieses Buch... Oh, was für ein tolles Cover! Als absoluter Coverkäufer blieben meine Augen direkt auf dem Cover kleben. Farbenfroh und einfach schön. Erst nachdem ich ausgiebig die Vorderseite des Buches bestaunt hatte, begann ich den Klappentext auf der Rückseite zu lesen. Nun war ich restlos überzeugt... ich wollte dieses Buch lesen. Gesagt, getan. Schon nach wenigen Zeilen wird dem Leser klar, mit welchen Sehnsüchte, aber auch Hoffnungen Celine durch das Leben geht. Sei es der erhoffte Heiratsantrag oder die Position in der Firma. Die Autorin hat hier eine sensible Frau geschaffen. Eine Frau, die man durchaus sofort ins Herz schließt. Sie wirkt sympathisch, steht sich meines Erachtens aber auch selbst gerne im Weg. Man könnte auch sagen, sie fährt sozusagen mit angezogener Handbremse und wundert sich, weshalb sie so schlecht vorwärts kommt. Da das Buch auf zwei Zeitebenen spielt, lernt der Leser dann auch schon bald Klara kennen. Sie kommt unter sehr widrigen Umständen nach Winterstein. Eine sehr merkwürdige Herkunft, aber ein scheinbar gutes, neues Zuhause. Wenngleich auch... Ach, mehr möchte ich gar nicht erzählen, da man dieses Buch auf jeden Fall lesen sollte. Eine Geschichte, die zu Tränen rührt und betroffen macht, aber auch Hoffnung gibt. Ein neues Wort habe ich auch gelernt: Zeitweh. Ähnlich wie Heimweh, nur dass man der vergangenen Zeit nachtrauert. Zeitweh, ein Wort, dass ich mir unbedingt merken muss. Fazit: Beim Lesen habe ich mir oft die Frage gestellt, in welches Genre ich dieses Buch einordnen würde: Roman, Krimi oder Mystik? Ich denke, dass diese Geschichte sehr viele Fassetten hat. Eine Liebesgeschichte, eine Familientragödie, Krimianteil, Historie, Mystik. Für mich waren es wunderbare, spannende und unterhaltsame Lesestunden, die ich auf keinen Fall missen möchte. Ich hoffe, dass aus der Feder der Autorin noch viele solcher Geschichten gezaubert werden.

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Zwei Frauen aus zwei Jahrhunderten
von Dirk Heinemann am 07.12.2016

Celine Winterstein ist Restauratorin und Tochter des Firmeninhabers einer Porzellanfabrik. Ihr Vater Gustav will oder besser muss die alte Familienvilla an der Ostsee verkaufen, um die Firma rentabler zu machen. Als Celine dabei ist, die Villa für den Verkauf herzurichten, stößt sie auf ein Tagebuch von Claire Winterstein, ihrer... Celine Winterstein ist Restauratorin und Tochter des Firmeninhabers einer Porzellanfabrik. Ihr Vater Gustav will oder besser muss die alte Familienvilla an der Ostsee verkaufen, um die Firma rentabler zu machen. Als Celine dabei ist, die Villa für den Verkauf herzurichten, stößt sie auf ein Tagebuch von Claire Winterstein, ihrer Urgroßmutter. Das Buch "Das Erbe der Wintersteins" erzählt zwei Geschichten, die doch irgendwie eine sind. Es handelt von Claire Winterstein, die als Waise auf einem Bauernhof aufwächst und später eine Porzellanfabrik gründet und der bereits erwähnten Celine Winterstein. Die Erzählung wechselt zwischen Celine und Claire kapitelweise hin und her. Auch wenn alles am Ende zusammenhängt, so mag ich diese Art der Erzählung nicht besonders. Der Leser wird mitgenommen, auf eine Reise in die Welt des Rummels Ende des neunzehnten Jahrhunderts, als Menschen mit Mißbildungen oder Krankheiten noch als Wunder zur Schau gestellt wurden. Dazwischen landet man immer wieder im Jahre 2016 an der Ostsee. Celines Verlobter Albert taucht auch in der Villa auf. Doch er benimmt sich merkwürdig. Täuscht sich Celine oder führt Albert etwas im Schilde? Trotz der ungewohnten Erzählweise hat mir das Buch gut gefallen und ich gebe ihm daher 4 Sterne. Vielen Dank an die Lesejury, dass ich das ebook lesen durfte.

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Das Geheimnis der Wintersteins - schöner Generationenroman
von thora01 am 03.12.2016

Inhalt/Klappentext: Der Geruch nach Karbol, knarzende Dielenböden, fahrende Kuriositäten und ein dunkles Geheimnis ... das ist "Das Erbe der Wintersteins". Spätes 19. Jhdt.: Claire wurde als Baby aus einer verunglückten Kutsche fahrender Schausteller gerettet und kam auf dem Hof der Wintersteins unter. Dort muss sie sich ihre Daseinsberechtigung jedoch durch harte... Inhalt/Klappentext: Der Geruch nach Karbol, knarzende Dielenböden, fahrende Kuriositäten und ein dunkles Geheimnis ... das ist "Das Erbe der Wintersteins". Spätes 19. Jhdt.: Claire wurde als Baby aus einer verunglückten Kutsche fahrender Schausteller gerettet und kam auf dem Hof der Wintersteins unter. Dort muss sie sich ihre Daseinsberechtigung jedoch durch harte Knochenarbeit verdienen. Als überraschend ein Professor aus der Stadt nach ihr schickt und sie um ein Treffen in seinem Krankenhaus bittet, macht sie sich umgehend auf den Weg. Sie wird in einen dunklen Raum im Keller des Krankhauses geführt. Was sie dort erfährt, erschüttert sie zutiefst und sie weiß nicht mehr, was sie noch glauben soll. 2016: Celine Winterstein liebt die alte Villa in Meylitz, die schon seit Jahren im Besitz der Familie ist und mittlerweile leer steht. Doch weil der Familienkonzern in finanziellen Schwierigkeiten steckt, bleibt ihnen keine Wahl: Die Villa muss renoviert und verkauft werden. Schweren Herzens begibt sie sich ein letztes Mal dorthin, um den Verkauf in die Wege zu leiten. Die Bauarbeiten bringen immer mehr Hinweise auf die Geschichte ihrer Urgroßmutter Claire zum Vorschein, die die Villa damals gekauft hat. Und ein düsteres Geheimnis, das niemand jemals geahnt hätte. Meine Meinung: Sehr schöner Familienroman. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es wird in zwei Zeitsträngen geschrieben. Diese verlaufen parallel zueinander und werden erst ganz zum Schluss zusammengeführt. Der Strang um Claire hat mir sehr gefallen. Er gibt einen sehr schönen Einblick in das beschwerliche Leben der Menschen im 19. Jhdt. Die Protagonistin ist sehr tiefgründig geschrieben. Claire ist eine sehr starke Persönlichkeit und Kämpferin. Die sich mit den Begebenheiten gut arrangiert. Der Neuzeitliche Strang gefällt mir nicht ganz so gut. Celine ist eine Protagonistin die nicht ganz an Claire ankommen kann. Sie ist etwas zu naiv und unschuldig geschrieben. Bei ihr habe ich die Tiefe des Charakters vermisst. Die Geschichte war spannend und hält einige Überraschungen für den Leser bereit. Der Abschluss war sehr spannend und action geladen. Mein Fazit : Schöner historischer Roman. Sehr gute Verwebung von Gegenwart und Vergangenheit. Die Protagonisten konnten leider nur teilweise vollkommen überzeugen.

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Düsteres Geheimnis um eine Familiendynastie
von Siderea am 02.12.2016

Celine Winterstein arbeitet in der Geschäftsleitung des elterlichen Betriebs und ist frisch verliebt - außerdem stehen noch die Hochzeit ihres kleinen Bruders und Weihnachten vor der Tür. Es könnte alles so schön sein, doch kurz vor Heiligabend erfährt sie von ihrem Vater Gustav, dass die Porzellanmanufaktur in einer ernstzunehmenden... Celine Winterstein arbeitet in der Geschäftsleitung des elterlichen Betriebs und ist frisch verliebt - außerdem stehen noch die Hochzeit ihres kleinen Bruders und Weihnachten vor der Tür. Es könnte alles so schön sein, doch kurz vor Heiligabend erfährt sie von ihrem Vater Gustav, dass die Porzellanmanufaktur in einer ernstzunehmenden finanziellen Schieflage steckt. Daher soll die alte und längst nicht mehr bewohnte Winterstein-Villa inklusive Bootshaus renoviert und verkauft werden, in der Hoffnung, dass der Erlös die Manufaktur retten kann. Celine soll die Arbeiten überwachen, doch es fällt ihr schwer, sich fremde Menschen im Heim ihrer Kindheit vorzustellen. Der Ortswechsel nach Meylitz weckt außerdem Celines Interesse an ihrer Urgroßmutter Claire - sie war die Gründerin des Familienunternehmens und außerdem die erste Winterstein, die in der Villa gelebt hat. Ich durfte dieses Buch in einer Leserunde der Lesejury lesen, und die Autorin Carolin Rath stand den Teilnehmern für Fragen zur Verfügung, so dass "Das Erbe der Wintersteins" ein besonderes Leseerlebnis für mich war. Es gibt zwei Handlungsstränge: einen, der in der Vergangenheit angesiedelt ist und der Claires Lebensgeschichte erzählt, und einen zweiten in der Gegenwart, in dem Celine im Mittelpunkt steht. Die Klara- und Celine-Kapitel wechseln sich hierbei immer ab, die Kapitel enden meistens mit einem kleinen Cliffhanger, wodurch ich immer Lust aufs Weiterlesen hatte. Die beiden Handlungsstränge ergänzen sich sehr gut, so dass eine runde Geschichte um das Geheimnis der Familie Winterstein auf den Leser wartet. Die Rückblenden in die Vergangenheit zu Claire Winterstein haben mir hierbei einen kleinen Tick besser gefallen als die Erzählpassagen der Gegenwart - die Szenen waren sehr bildhaft und lebendig beschrieben, so dass ich die örtlichen Gegebenheiten und die handelnden Figuren deutlich vor Augen hatte. Aber ich fand trotzdem beide Erzählstränge mit ihren Protagonistinnen gut gelungen, und auch die übrigen Figuren waren gut gezeichnet und gaben der Geschichte den letzten Schliff. Da ich generell Familiengeschichten mit verschiedenen Zeit- und Handlungssträngen sehr gerne mag, hat mir "Das Erbe der Wintersteins" sehr gut gefallen. Carolin Rath hat zudem ein spannendes Geheimnis eingebaut, und sie lässt auch detailreiche Schilderungen über die beim Publikum beliebten Kuriositäten- und Völkerschauen um die Jahrhundertwende mit einfließen, was ich sehr interessant (und auch etwas gruslig) fand. "Das Erbe der Wintersteins" ist der erste Titel einer "Familiengeheimnis-Reihe" des Lübbe Verlags - die Autorin Carolin Rath arbeitet bereits an einem zweiten Buch, das zu dieser Reihe gehören wird. Die Titel bauen allerdings nicht aufeinander auf, im nächsten Buch wird eine andere Familie im Mittelpunkt stehen, man wird die Bücher also unabhängig voneinander lesen können - ich warte schon sehnsüchtig auf den nächsten Band! Carolin Rath hat mir mit diesem tollen Schmöker für kalte, graue Wintertage schöne Lesestunden beschert - wer gerne Familiensagas liest, ist mit diesem Titel bestimmt gut beraten.

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Zwei Frauen aus zwei Jahrhunderten
von einer Kundin/einem Kunden aus Bebertal am 23.11.2016

Celine Winterstein ist Restauratorin und Tochter des Firmeninhabers einer Porzellanfabrik. Ihr Vater Gustav will oder besser muss die alte Familienvilla an der Ostsee verkaufen, um die Firma rentabler zu machen. Als Celine dabei ist, die Villa für den Verkauf herzurichten, stößt sie auf ein Tagebuch von Claire Winterstein, ihrer... Celine Winterstein ist Restauratorin und Tochter des Firmeninhabers einer Porzellanfabrik. Ihr Vater Gustav will oder besser muss die alte Familienvilla an der Ostsee verkaufen, um die Firma rentabler zu machen. Als Celine dabei ist, die Villa für den Verkauf herzurichten, stößt sie auf ein Tagebuch von Claire Winterstein, ihrer Urgroßmutter. Das Buch "Das Erbe der Wintersteins" erzählt zwei Geschichten, die doch irgendwie eine sind. Es handelt von Claire Winterstein, die als Waise auf einem Bauernhof aufwächst und später eine Porzellanfabrik gründet und der bereits erwähnten Celine Winterstein. Die Erzählung wechselt zwischen Celine und Claire kapitelweise hin und her. Auch wenn alles am Ende zusammenhängt, so mag ich diese Art der Erzählung nicht besonders. Der Leser wird mitgenommen, auf eine Reise in die Welt des Rummels Ende des neunzehnten Jahrhunderts, als Menschen mit Mißbildungen oder Krankheiten noch als Wunder zur Schau gestellt wurden. Dazwischen landet man immer wieder im Jahre 2016 an der Ostsee. Celines Verlobter Albert taucht auch in der Villa auf. Doch er benimmt sich merkwürdig. Täuscht sich Celine oder führt Albert etwas im Schilde? Trotz der ungewohnten Erzählweise hat mir das Buch gut gefallen und ich gebe ihm daher 4 Sterne. Vielen Dank an die Lesejury, dass ich das ebook lesen durfte.

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gefühl-und liebevoll geschriebener Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 21.11.2016

Die Handlung rankt um die Familiengeschichte der Wintersteins. Celine lebt in der heutigen Zeit und wird als sie beauftragt wird das Familienanwesen, an dem sie wegen der positiven Kindheitserinnerungen sehr hängt zu verkaufen. Dabei findet sie das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire. Die Autorin hat dabei sehr geschickt Einblicke in die Gegenwart und Vergangenheit abwechselnd... Die Handlung rankt um die Familiengeschichte der Wintersteins. Celine lebt in der heutigen Zeit und wird als sie beauftragt wird das Familienanwesen, an dem sie wegen der positiven Kindheitserinnerungen sehr hängt zu verkaufen. Dabei findet sie das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire. Die Autorin hat dabei sehr geschickt Einblicke in die Gegenwart und Vergangenheit abwechselnd einfließen lassen, so dass der Leser Stück für Stück die Geheimnisse um die Familiengeschichte der Winterstein erfährt. Das hat mir sehr gut gefallen, zumal ein Kapitel meist im spannenden Moment endet und ich darum unbedingt weiterlesen musste. Außerdem kamen mir die Übergänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer fließend vor, was beim Lesen sehr angenehm war. Insgesamt gesehen hat sich dieses Buch leicht und schnell lesen lassen. Die beiden Hauptfiguren (Claire und Celine) waren mir sympathisch, wobei Celine mir sehr gefühlvoll manchmal zu gefühlvoll erscheint. Denn die mentale Kopplung in Gefahrensituationen mit Claire habe ich ihr nicht ganz abgenommen beim Lesen. Herrlich fand ich die Be- und Umschreibungen der naiven, sorglosen Maddy. Die habe ich beim Lesen direkt vor mir gesehen und gehört. Ein Satz aus dem Buch hat mir besonders gefallen: Nach vorne raus gibt’s keine Grenzen“. Das ist doch eine herrliche Formulierung für ‚jeder ist seines Glückes Schmied‘ und ‚alles ist möglich‘. Find ich toll. Beeindruckt haben mich auch die Erläuterungen der Autorin zu den unterschiedlichen Sichtweisen und dem Umgang gegenüber Menschen mit Behinderungen oder anderem Aussehen im 20. und 21. Jahrhundert. Darüber habe ich bisher noch nie so nachgedacht. Von mir gibt’s 4 Lesesterne und eine 100%ige Leseempfehlung.

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gefühl-und liebevoll geschriebener Familienroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Oranienburg am 31.10.2016

Die Handlung rankt um die Familiengeschichte der Wintersteins. Celine lebt in der heutigen Zeit und wird als sie beauftragt wird das Familienanwesen, an dem sie wegen der positiven Kindheitserinnerungen sehr hängt zu verkaufen. Dabei findet sie das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire. Die Autorin hat dabei sehr geschickt Einblicke in die... Die Handlung rankt um die Familiengeschichte der Wintersteins. Celine lebt in der heutigen Zeit und wird als sie beauftragt wird das Familienanwesen, an dem sie wegen der positiven Kindheitserinnerungen sehr hängt zu verkaufen. Dabei findet sie das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire. Die Autorin hat dabei sehr geschickt Einblicke in die Gegenwart und Vergangenheit abwechselnd einfließen lassen, so dass der Leser Stück für Stück die Geheimnisse um die Familiengeschichte der Winterstein erfährt. Das hat mir sehr gut gefallen, zumal ein Kapitel meist im spannenden Moment endet und ich darum unbedingt weiterlesen musste. Außerdem kamen mir die Übergänge zwischen Gegenwart und Vergangenheit immer fließend vor, was beim Lesen sehr angenehm war. Insgesamt gesehen hat sich dieses Buch leicht und schnell lesen lassen. Die beiden Hauptfiguren (Claire und Celine) waren mir sympathisch, wobei Celine mir sehr gefühlvoll manchmal zu gefühlvoll erscheint. Denn die mentale Kopplung in Gefahrensituationen mit Claire habe ich ihr nicht ganz abgenommen beim Lesen. Herrlich fand ich die Be- und Umschreibungen der naiven, sorglosen Maddy. Die habe ich beim Lesen direkt vor mir gesehen und gehört. Ein Satz aus dem Buch hat mir besonders gefallen: Nach vorne raus gibt’s keine Grenzen“. Das ist doch eine herrliche Formulierung für ‚jeder ist seines Glückes Schmied‘ und ‚alles ist möglich‘. Find ich toll. Beeindruckt haben mich auch die Erläuterungen der Autorin zu den unterschiedlichen Sichtweisen und dem Umgang gegenüber Menschen mit Behinderungen oder anderem Aussehen im 20. und 21. Jahrhundert. Darüber habe ich bisher noch nie so nachgedacht. Von mir gibt’s 4 Lesesterne und eine 100%ige Leseempfehlung.

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Die Wintersteins
von Steffi1611 aus Schwerin am 25.11.2016

Die Geschichte startet an einem kalten ungemütlichen Abend, wo ein fahrender Krämer in einem verunglückten Zirkuswagen ein Baby findet. Er bringt es zum nächsten Hof. Den Hof der Wintersteins. Dort bleibt die kleine Klara/Claire. Es liegt kein leichtes Leben vor dem Mädchen… In der zweiten Erzählebene der Story begleiten wir... Die Geschichte startet an einem kalten ungemütlichen Abend, wo ein fahrender Krämer in einem verunglückten Zirkuswagen ein Baby findet. Er bringt es zum nächsten Hof. Den Hof der Wintersteins. Dort bleibt die kleine Klara/Claire. Es liegt kein leichtes Leben vor dem Mädchen… In der zweiten Erzählebene der Story begleiten wir Celine. Bei ihr handelt es sich um eine Nachfahrin von Claire, welche in der heutigen Zeit lebt. Celine ist Mitte 30 und arbeitet im Familienbetrieb. Die Wintersteins haben seit Generationen eine Porzellanmanufaktur. Aber es läuft nicht mehr so gut und so soll die nicht genutzte Villa Winterstein renoviert und verkauft werden. Bei den Renovierungsarbeiten tritt einiges zutage, was Celine noch nicht über ihre Familie wusste… Caroline Rath hat eine Familiengeschichte geschaffen, welche sich leicht und gut lesen lässt. Durch die unterschiedlichen Erzählstränge wird es nicht zu trocken und langatmig. Die Charaktere finde ich fast alle zu flach und oberflächlich. Wirklich mögen und mit gefiebert habe ich nur bei Claire und ihrer Geschichte, da sie mit der stärkste Charakter ist. Claire hat eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht. Sie ist von einem stillen, schüchternen, fast unsichtbaren Mädchen zu einer mutigen, starken Frau geworden. Die zweite Hauptperson Celine hingegen wirkt auf mich sehr naiv und eingeschüchtert. Sie kann sich gar nicht durchsetzen und stolpert durch ihr Leben. Sie ist intelligent, aber nutzt dies nicht. Von den Nebencharakteren mag ich wirklich nur den Krämer, obwohl er nur zwei kurze Auftritte in der Geschichte hatte. Aber er stellt für mich die Menschlichkeit dar und das nicht alle immer nur etwas schlechtes wollen. Das Cover gefällt mir sehr. Es lässt mich eine Vorstellung haben, wie schön das Haus zu seinen Glanzzeiten war. Ebenfalls die grau/schwarz aufziehende Wolke lässt schon darauf schließen, dass etwas Dunkles im Anmarsch ist. Wer Familiengeschichten und unterschiedliche Erzähl- sowie Zeitepochen mag, wird diesen Buch gerne lesen.

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Familiensaga
von Alex am 24.11.2016

Der Anfang der Geschichte war noch recht spannend, aber dann hat das Buch meiner Meinung nach stark nachgelassen. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle gut vorstellen und mich auch gut in die damalige Zeit zurückversetzen. Die beiden Handlungsstränge sind klar erkennbar und ich wusste... Der Anfang der Geschichte war noch recht spannend, aber dann hat das Buch meiner Meinung nach stark nachgelassen. Die handelnden Personen sind gut beschrieben und ich konnte mir alle gut vorstellen und mich auch gut in die damalige Zeit zurückversetzen. Die beiden Handlungsstränge sind klar erkennbar und ich wusste immer in welcher Zeitepoche ich mich beim Lesen befinde. Aber der Mittelteil war ziemlich zäh und auch der Schluss konnte mich nicht wirklich überraschen, weil doch vieles vorhersehbar war. Nach einem tollen Beginn von mir leider nur noch 3 Sterne, da mich der Mittelteil und der Schluss nicht mehr so richtig überzeugen konnten.

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Villa Winterstein
von Hortensia13 am 21.11.2016

Celine entstammt einer Familie, der eine Porzellanmanufaktur mit langer Tradition gehört. Ihr Vater entscheidet sich ihren ursprünglichen Familiensitz, die Villa Winterstein, zu verkaufen, wozu Celine alle Handwerker usw. vor Ort koordinieren muss. Dabei taucht sie zunehmend ins die Familiengeschichte rund um ihre Urgrossmutter Claire Winterstein ein und muss feststellen,... Celine entstammt einer Familie, der eine Porzellanmanufaktur mit langer Tradition gehört. Ihr Vater entscheidet sich ihren ursprünglichen Familiensitz, die Villa Winterstein, zu verkaufen, wozu Celine alle Handwerker usw. vor Ort koordinieren muss. Dabei taucht sie zunehmend ins die Familiengeschichte rund um ihre Urgrossmutter Claire Winterstein ein und muss feststellen, dass gewisse Geheimnisse und düstere Schatten bis in ihre Gegenwart Spuren hinterlassen. Die Geschichte, die aus zwei Erzählebenen besteht, fand ich interessant und teilweise facettenreich, da sie geschichtlich viele verschiedene Faktoren miteinbezieht. Leider fand ich den Schluss nicht mehr so gelungen, besonders die Geschichte von Celine driftete etwas ab. Ein hastiger Schluss mit einer Spur zuviel Esoterik. Trotzdem war das Buch unterhaltsam, besonders der Einblick von Claire in einen Rummel Ende des 19. Jahrhunderts.

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Das Geheimnis der Familie Winterstein
von claudi-1963 aus Schwaben am 21.11.2016

Die Geschichte von Claire und Celine Winterstein: Klara/Claire: Anfang 19 Jh. Der fahrende Krämer Wetzlaff findet in einem einsamen Fuhrwerk die Leiche einer behaarten Frau und ein verlassenes Baby. Das Baby lässt er in der Obhut der Familie Winterstein damit diese es aufziehen, sie bekommt den Namen Klara, behandelt wird... Die Geschichte von Claire und Celine Winterstein: Klara/Claire: Anfang 19 Jh. Der fahrende Krämer Wetzlaff findet in einem einsamen Fuhrwerk die Leiche einer behaarten Frau und ein verlassenes Baby. Das Baby lässt er in der Obhut der Familie Winterstein damit diese es aufziehen, sie bekommt den Namen Klara, behandelt wird sie mehr schlecht als recht. Sie hat kein schönes Leben bei der Bäuerin, bekommt den ganzen Groll vom frühen Verlust vom Mann und Sohn der Bäuerin zu spüren, darf auch nur selten in die Schule. Eines Tages als ein Reiter kommt, hört sie durch Zufall ein Gespräch mit. Der Mann ist ihr Vater, arbeitet auf dem Rummel, stellt dort ungewöhnliche Menschen zur Schau. Er erzählt auch, das Klaras Mutter nach der Geburt verstarb. Jahre später kommt Max von Dreibergen auf den Hof, im Auftrag von Professor von Eyck. Er soll Klara am nächsten Tag in die Stadt mitnehmen, aus Angst ihre Großmutter lässt sie nicht gehen, eilt sie ihm hinterher. Sie erhofft dadurch ein besseres Leben beginnen zu können. Fortan nennt sie sich Claire wie ihre Mutter und will in der Stadt eine Stellung suchen. Doch es kommt alles ganz anders, als Claire es sich wünschte. Celine: Die junge Celine Winterstein, arbeitet im Familienbetrieb und wünscht sich sehnlichst den Heiratsantrag von Albert ihrem Verlobten zu Weihnachten. Doch ihr Vater beordert sie nach Meyerlitz zu fahren um dort die Restauration der alten Familienvilla zu beaufsichtigen. Celine ist entsetzt, das ihr Vater die Villa verkaufen will, den ihr Herz hängt noch immer an diesem Anwesen, wo sie ihre Kindheit verbrachte. Aber der Firma geht schlecht, darum muss man sie verkaufen. In der Villa kommt es zu unheimlichen Ereignissen, im alten Speiseaufzug findet Celine das Tagebuch von Claire. Als auch noch Albert auftaucht und ohne ihre Zustimmung im Haus herum streift, stellt sie ihn zur Rede und es kommt zum Streit. Daraufhin verlässt er sie und droht ihr mit Rache. Zum Glück kommt kurz danach Bruder Tom, Maddie seine Verlobte und Konrad Alberts Kollege. Konrad scheint Dinge über Albert zu wissen, die Celine vorher nicht bekannt war und er interessiert sich für die Villa und Claires Geschichte so sehr wie sie. Dieses alte Anwesen zieht Celine förmlich in einen Bann, es verbirgt viele Geheimnisse und wird für sie noch zur großen Gefahr. Meine Meinung: Eine interessante Familiengeschichte von Autorin Carolin Rath, die abwechselnd von den Personen Claire und Celine bestimmt werden. Einerseits die spannende Geschichte über das Leben der Claire Winterstein, die Ururgroßmutter Celines und die Geschichte um Celine und dem ehemaligen Anwesen der Familie. Das Buch nimmt einen mit in die Vergangenheit, als es den Menschen noch nicht so gut ging wie heute. Auch das Leben des fahrenden Volkes auf den Rummelplätzen bietet den Lesern einen Einblick. Immer mehr erfährt man aus dem Leben von Claire und kommt damit einem Geheimnis auf die Spur, das für Celine lebensgefährlich wird. Das Cover mit seinen warmen Farben und dem Bild der Villa gefällt mir sehr gut, es passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Der flüssige Schreibstil macht es einem auch leicht am Buch dran zubleiben. Natürlich ist es kein literarisches Meisterwerk, aber als gute Unterhaltung ist es lesenswert. Nur manche Szenen des Buches waren etwas weit hergeholt, wirkten dadurch unglaubwürdig und deshalb vergebe ich gute 3 von 5 Sterne.

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Das Geheimnis der Familie Winterstein
von claudi-1963 aus Schwaben am 21.11.2016

Die Geschichte von Claire und Celine Winterstein: Klara/Claire: Anfang 19 Jh. Der fahrende Krämer Wetzlaff findet in einem einsamen Fuhrwerk die Leiche einer behaarten Frau und ein verlassenes Baby. Das Baby lässt er in der Obhut der Familie Winterstein damit diese es aufziehen, sie bekommt den Namen Klara, behandelt wird... Die Geschichte von Claire und Celine Winterstein: Klara/Claire: Anfang 19 Jh. Der fahrende Krämer Wetzlaff findet in einem einsamen Fuhrwerk die Leiche einer behaarten Frau und ein verlassenes Baby. Das Baby lässt er in der Obhut der Familie Winterstein damit diese es aufziehen, sie bekommt den Namen Klara, behandelt wird sie mehr schlecht als recht. Sie hat kein schönes Leben bei der Bäuerin, bekommt den ganzen Groll vom frühen Verlust vom Mann und Sohn der Bäuerin zu spüren, darf auch nur selten in die Schule. Eines Tages als ein Reiter kommt, hört sie durch Zufall ein Gespräch mit. Der Mann ist ihr Vater, arbeitet auf dem Rummel, stellt dort ungewöhnliche Menschen zur Schau. Er erzählt auch, das Klaras Mutter nach der Geburt verstarb. Jahre später kommt Max von Dreibergen auf den Hof, im Auftrag von Professor von Eyck. Er soll Klara am nächsten Tag in die Stadt mitnehmen, aus Angst ihre Großmutter lässt sie nicht gehen, eilt sie ihm hinterher. Sie erhofft dadurch ein besseres Leben beginnen zu können. Fortan nennt sie sich Claire wie ihre Mutter und will in der Stadt eine Stellung suchen. Doch es kommt alles ganz anders, als Claire es sich wünschte. Celine: Die junge Celine Winterstein, arbeitet im Familienbetrieb und wünscht sich sehnlichst den Heiratsantrag von Albert ihrem Verlobten zu Weihnachten. Doch ihr Vater beordert sie nach Meyerlitz zu fahren um dort die Restauration der alten Familienvilla zu beaufsichtigen. Celine ist entsetzt, das ihr Vater die Villa verkaufen will, den ihr Herz hängt noch immer an diesem Anwesen, wo sie ihre Kindheit verbrachte. Aber der Firma geht schlecht, darum muss man sie verkaufen. In der Villa kommt es zu unheimlichen Ereignissen, im alten Speiseaufzug findet Celine das Tagebuch von Claire. Als auch noch Albert auftaucht und ohne ihre Zustimmung im Haus herum streift, stellt sie ihn zur Rede und es kommt zum Streit. Daraufhin verlässt er sie und droht ihr mit Rache. Zum Glück kommt kurz danach Bruder Tom, Maddie seine Verlobte und Konrad Alberts Kollege. Konrad scheint Dinge über Albert zu wissen, die Celine vorher nicht bekannt war und er interessiert sich für die Villa und Claires Geschichte so sehr wie sie. Dieses alte Anwesen zieht Celine förmlich in einen Bann, es verbirgt viele Geheimnisse und wird für sie noch zur großen Gefahr. Meine Meinung: Eine interessante Familiengeschichte von Autorin Carolin Rath, die abwechselnd von den Personen Claire und Celine bestimmt werden. Einerseits die spannende Geschichte über das Leben der Claire Winterstein, die Ururgroßmutter Celines und die Geschichte um Celine und dem ehemaligen Anwesen der Familie. Das Buch nimmt einen mit in die Vergangenheit, als es den Menschen noch nicht so gut ging wie heute. Auch das Leben des fahrenden Volkes auf den Rummelplätzen bietet den Lesern einen Einblick. Immer mehr erfährt man aus dem Leben von Claire und kommt damit einem Geheimnis auf die Spur, das für Celine lebensgefährlich wird. Das Cover mit seinen warmen Farben und dem Bild der Villa gefällt mir sehr gut, es passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Der flüssige Schreibstil macht es einem auch leicht am Buch dran zubleiben. Natürlich ist es kein literarisches Meisterwerk, aber als gute Unterhaltung ist es lesenswert. Nur manche Szenen des Buches waren etwas weit hergeholt, wirkten dadurch unglaubwürdig und deshalb vergebe ich gute 3 von 5 Sterne.

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Nette Familiengeschichte, die mich leider nicht mitreissen konnte
von einer Kundin/einem Kunden aus Darmstadt am 18.11.2016

Das Buch „Das Erbe der Wintersteins“ von Carolin Rath ist am 31. Oktober 2016 erschienen. Klara/Claire Winterstein wurde im späten 19. Jahrhundert geboren, aufgewachsen als Findelkind bei einer hartherzigen, verwitweten Bäuerin, gelangt sie als junge Frau nach Berlin und ist von da an mehr oder weniger auf sich... Das Buch „Das Erbe der Wintersteins“ von Carolin Rath ist am 31. Oktober 2016 erschienen. Klara/Claire Winterstein wurde im späten 19. Jahrhundert geboren, aufgewachsen als Findelkind bei einer hartherzigen, verwitweten Bäuerin, gelangt sie als junge Frau nach Berlin und ist von da an mehr oder weniger auf sich alleine gestellt. Zeit ihres Lebens ist es Claire gewohnt, hart zu arbeiten. Von allen Seiten erfährt sie nur Gleichgültigkeit, Häme, Misstrauen und Hass. Trotzdem hat sie sich zu einer ehrgeizigen, ehrlichen, tapferen, jungen Frau entwickelt, die ihren Weg geht. Allerdings lässt ihre Vergangenheit sie nicht los und hält einige Geheimnisse für sie parat. In einem zweiten Erzählstrang wird die Geschichte von Celine Winterstein erzählt. Sie ist eine 36jährige Restaurateurin, die in der Porzellanmanufaktur ihres Vaters arbeitet. Sie wird von ihm beauftragt, die leerstehende Familienvilla herzurichten, damit diese möglichst gewinnbringend verkauft werden kann, um die finanziellen Probleme der Firma zu bereinigen. Schweren Herzens begibt sich Celine zur Villa, um die Renovierungsarbeiten zu organisieren. Während ihres Aufenthaltes dort fällt ihr ein Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire in die Hände, welches das Familiengeheimnis offenbart. „Das Erbe der Wintersteins“ enthält zwei Erzählstränge. Zum einen die Vergangenheit um Claire Winterstein und zum anderen die Gegenwart um Celine Winterstein und ihre Familie. Die beiden Erzählstränge fügen sich gut ineinander und ergeben zum Ende hin ein ausreichend umfassendes Bild der Familiengeschichte. Die Erzählperspektive ist in der dritten Person Singular gehalten, wobei der Fokus der Erzählperspektive auf den beiden Hauptcharakteren Claire bzw. Celine liegt. Die anderen Figuren bleiben eher im Hintergrund und deren Gefühle, Erlebnisse und Eigenarten kommen nur zum Tragen, wenn sie im direkten Zusammenhang zu den Hauptfiguren stehen. Die Gegebenheiten des späten 19. Jahrhunderts werden realistisch geschildert. Sowohl das Leben auf dem Land, als auch das Leben in der Stadt und auf dem Rummel lässt sich gut nachvollziehen und man kann sich in die Zeit zurückversetzen lassen. Die Gegenwart bleibt dagegen sehr unscharf. Es ist interessant, Claires Lebensweg mit zu verfolgen und mit zu erleben, was ihr im Laufe ihres Lebens so alles widerfährt. Trotz der vielen Schicksalsschläge und der harten Lebensumstände, denen sie ausgesetzt ist, geht sie unbeirrt ihren Weg und wächst zu einer mutigen, selbstbestimmten, ehrgeizigen Frau heran. Celine dagegen entwickelt sich im Laufe der Geschichte nicht weiter – mag vielleicht auch daran liegen, dass in ihrem Erzählstrang nur wenige Tage vergehen. Aber Celine kommt in meinen Augen als sehr oberflächliche, naive Frau rüber, die sich von jedem beeinflussen lässt und ihr eigenes Gehirn ausgeschaltet lässt. Evtl. lag es an ihrer Art und ihrem Charakter, aber auf jeden Fall wollte es mir nicht gelingen, mich in diesen Erzählstrang hineinziehen zu lassen. Ebenso wie Celine bleibt auch der Erzählstil sehr oberflächlich. Die Gefühle der Figuren werden zwar beschrieben, aber es bleibt eben bei einer einfachen Beschreibung. Weder die Personen noch deren Gefühlswelt konnten so wirklich in mir zum Leben erweckt werden. Sowohl die „Liebesszenen“ als auch die spannenden Momente konnten in mir nicht die entsprechenden Gefühle hervorrufen. Lediglich der Prolog ließ ein wenig Spannung und Neugier aufkommen, dies konnte aber über das Buch hinweg nicht gehalten werden. Das Ende von Claires Geschichte ist meiner Meinung nach nicht ganz schlüssig und in sich stimmig. Insgesamt wirkt vor allem Celines Geschichte sehr konstruiert. Das Cover gefällt mir sehr gut, die Kombination aus dem schönen herrschaftlichen Anwesen und der Gewitterwolken im Hintergrund zeichnet ein schönes Bild, das die Blicke auf sich zieht und ansprechend wirkt. Fazit: Insgesamt eine nette Geschichte, die sicher Potenzial hat, aber mich leider nicht wirklich gefangen nehmen konnte.

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Das Erbe der Wintersteins
von nasa am 14.11.2016

Das Erbe der Wintersteins ist eine Familiengeschichte die einem zeigt das nichts so ist wie es scheint. Spätes 19 Jahrhundert ein fahrender Krämer findet einen leeren Zirkuswagen vor, darin entdeckt er ein kleines Baby. Er bringt es zu dem nahe gelegen Hof der Wintersteins. Dort wird das Mädchen aufgenommen und... Das Erbe der Wintersteins ist eine Familiengeschichte die einem zeigt das nichts so ist wie es scheint. Spätes 19 Jahrhundert ein fahrender Krämer findet einen leeren Zirkuswagen vor, darin entdeckt er ein kleines Baby. Er bringt es zu dem nahe gelegen Hof der Wintersteins. Dort wird das Mädchen aufgenommen und Klara genannt. Klara fristet von da an ein Dasein des Arbeitens und des nicht erwünscht seins. Man vermittelt ihr das Gefühl anders zu sein als andere. Doch dann belauscht sie ein Gespräch zwischen der alten Wintersteinerin und eines Fremden. Dieser entpuppt sich als ihr Vater. Aber Interesse hat er keine an Klara. Dann taucht ein junger angehender Arzt auf de Hof auf und nimmt Klara/Claire mit in die Stadt. Doch auch da läuft nicht alles zu Klaras/Claires Gunsten und sie befindet sich bald in den Fängen ihres Vaters…. Das Jahr 2016, Celine Winterstein soll im Auftrag ihres Vater zur Villa Winterstein an die Ostsee reisen und dort alles zum Verkauf fertig machen. Doch Celine merkt wie stark sie an der alten Villa hängt, als sie dann noch das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Claire findet ist sie ganz hin und hergerissen. Es scheint einige Geheimnisse rund um ihre Uroma zu geben und Celine geht diesem auf den Grund ohne zu bemerken das es für sie gefährlich werden kann. Des es gibt noch jemanden der hinter Claires Geheimnis her ist und der geht dafür über Leichen wenn es sein muss. Caroline Rath schafft hier eine tragische Familiengeschichte die sich gut lesen lässt und spannend ist. Es ist nicht nur der flüssige und sehr leichte Schreibstil der einem an das Buch fesselt sondern auch der Wechsel zwischen früher und heute, zwischen Claire und Celine. Es gibt in jeder Zeitepoche etwas zu entdecken und man fühlt mit beiden Protagonisten mit. Mir persönlich hat der Teil rund um Claire mehr zugesagt als der um Celine. Claire hatte eine sehr schöne Entwicklung im Buch durchgemacht und man merkte wie sie mit den Herausforderungen wuchs. Celine dagegen war mir zu naiv und handelte oft zu unüberlegt für eine Frau Mitte 30. Darunter litt leider mein Lesevergnügen. An manchen Stellen dachte ich nur wie dämlich und am Ende leidet das ganze Buch unter dieser neuzeitlichen Protagonisten. Die Geheimnisse werden erst nach und nach aufgedeckt so das man ziemlich am Ende erst den Eindruck eines ganzen Bildes hat. Dadurch baut sich die Spannung auch eher langsam auf. Am Anfang ist sie noch eher flach doch mit jedem Kapitel und jedem Wechsel der Zeit nimmt sie an Fahrt auf. Letztendlich ist das Buch „Das Erbe der Wintersteins“ ein toller Roman der für jeden etwas ist der gerne Familiengeschichten über zwei Zeitepochen bzw Ebenen liest.

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Spannend, aber leider mit insta-love
von Lisa Fritze aus Berlin am 12.11.2016

Die beiden Handlungen aus dem 19. Jahrhundert und der heutigen Zeit gefielen mir sehr gut. Beide waren sie spannend und haben mich gefesselt. Doch der Schreibstil der Autorin hat es mir erschwert, das Buch auch wirklich zu genießen. Auf mich wirkte er zu simpel, viele einfache Sätze, kaum Verknüpfungen,... Die beiden Handlungen aus dem 19. Jahrhundert und der heutigen Zeit gefielen mir sehr gut. Beide waren sie spannend und haben mich gefesselt. Doch der Schreibstil der Autorin hat es mir erschwert, das Buch auch wirklich zu genießen. Auf mich wirkte er zu simpel, viele einfache Sätze, kaum Verknüpfungen, es kam abgehackt rüber. Des Weiteren fand ich, dass Celine kindische Züge an sich hatte, was zu einer Mittdreißigerin überhaupt nicht passt. Kindisch verhielten sich auch ihr Bruder Tommi und seine Verlobte; was soll das, ich dachte, das wär 'n Buch für Erwachsene? Ein Handlungsstrang wurde meiner Meinung nicht zu seiner Gänze entfaltet, er ist einfach so in den Hintegrund getreten. Gustav, Celine und Tommis Vater, ist auch plötzlich verschwunden und nicht wieder aufgetaucht, was war da los? Alberts Beweggründe hab ich so gar nicht verstanden, keine ausreichenden Begründungen für sein Verhalten wurden mir geliefert. Dafür mochte ich den Aspekt der Schausteller und den "Sideshows", ich wünschte mir, sie wären mehr thematisiert worden. Nichtsdestotrotz: insta-love. Mag ich überhaupt nicht. Es kam aus dem Nichts! Bäh!

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Wer liebt ist nicht frei
von einer Kundin/einem Kunden am 22.11.2016

Das Buchcover sieht sehr herbstlich aus, zieht durch die orangen Blätter sofort den Blick auf sich und passt daher perfekt zur aktuellen Jahreszeit. Durch den Prolog, hat man einen guten Einstieg in die Geschichte, hauptsächlich allerdings in jene von Claire – also in den Handlungsstrang welcher in der Vergangenheit... Das Buchcover sieht sehr herbstlich aus, zieht durch die orangen Blätter sofort den Blick auf sich und passt daher perfekt zur aktuellen Jahreszeit. Durch den Prolog, hat man einen guten Einstieg in die Geschichte, hauptsächlich allerdings in jene von Claire – also in den Handlungsstrang welcher in der Vergangenheit spielt. Er weckt sofort das Interesse und die Lust auf mehr sodass man das Buch, bis man diesen Zeitpunkt in der ‚richtigen‘ Geschichte findet, nicht mehr aus der Hand geben kann! Die abwechselnden Kapiteln, Vergangenheit (Claire) vs. Gegenwart (Celine) verleihen der Geschichte vor allem ab dem zweiten Drittel Spannung welche im letzten definitiv am größten ist. Das Wechseln zwischen den zwei Erzählsträngen ist der Autorin Carolin Rath gut gelungen. Jedoch muss ich sagen dass mir die Kapitel in der Vergangenheit besser gefallen. Da mich jene in der Gegenwart trotz des Humors der dortigen Personen bis zum Schluss nicht so richtig fesseln konnten, und sie daher getrost weggelassen werden hätten können (zumindest was mich angeht hat sie nicht viel zum eigentlichen Handlungsstrang beigetragen), muss ich leider einen Stern abziehen. Leider, denn die Geschichte in der Vergangenheit fand ich super, die Handlungsstränge mit Claire waren sehr spannend. Die Geschichte ist aufgrund des einfachen Schreibstils leicht und zügig zu lesen, einzig die Kapitel mit Celine haben meinen Lesefluss etwas gebremst. Die meisten Figuren, unabhängig vom Handlungsstrang (Vergangenheit, Gegenwart), sind gut ausgearbeitet. Einzig Celine war mir zu sprunghaft, von ihr wusste man nie was man erwarten soll. Zeitweise kamen von ihr absolut entgegengesetzte Handlungen. Ich konnte da bis zum Schluss leider keinen ‚fixen‘ Charakter erkennen, sie war mir irgendwie zu abgedreht und viel zu unstet, daher leider noch ein Sternabzug da Celine im Prinzip ja die zweiten Hauptfigur war (und bei den Hauptfiguren geht ein solches entgegengesetztes Verhalten absolut nicht, diese müssen für mich einen klar erkennbaren Charakter haben um entsprechend eingeschätzt werden zu können). Einige der Dinge klären sich am Ende auf. Allerdings kam mir das ‚Ende‘ in der Gegenwart zu abrupt. Mir fehlt zwischen der Vergangenheit und der Jetztzeit zu viel, es gibt zu viele ungeklärte Dinge, zumindest in meinen Augen (mich hätte vor allem interessiert was da noch zwischen den beiden Zeiten mit Claire passiert ist). Deswegen leider noch ein Sternabzug. Fazit: Alles in allem aber trotzdem ein gelungenes Buch. Man kann sich ein paar gute Lesestunden damit gönnen.

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Kundenbewertungen