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Das Erwachen der Lady Mayfield

(7)

Ein Schrei ... Krachen ... zerschmettertes Holz. Dann nur noch Schmerz. Eiskaltes Wasser. Dunkelheit.
Als die junge Dienerin Hannah erwacht, findet sie sich in einem unbekannten Herrenhaus wieder.
Langsam kommen die Bilder wieder. Die Kutsche, in der sie nicht alleine saß. Ein Baby in London. Und
da ist ein Ring an ihrem Finger, der sie an eine große Lüge erinnert.
Doch vor allem gibt es ein Geheimnis, das ihr Leben überschattet. Und ihr wird bald klar, dass sie
in diesem Herrenhaus niemandem vertrauen kann.

Portrait
Julie Klassen:
Julie Klassen arbeitet als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles,
was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed
Manor" gab sie ihr Roman-Debüt.
Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze
Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden.
Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 17.12.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7751-5703-2
Verlag SCM Hänssler
Maße (L/B/H) 215/140/32 mm
Gewicht 478
Originaltitel Lady Maybe
Auflage 1. Auflage
Buch (Taschenbuch)
16,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein bezaubernder Liebesroman mit Spannung und Abenteuer
von LEXI am 10.04.2016

Ein schreckliches Kutschenunglück bildet den Auftakt zu diesem Roman der begabten Erzählerin Julie Klassen. Als in Bath im Jahre 1819 Sir James Mayfield sowie Hannah Rogers, die junge Gesellschafterin von Lady Marianna Mayfield bei einem Kutschenunfall verletzt und der Kutscher getötet werden, die Lady selber jedoch in den eisigen... Ein schreckliches Kutschenunglück bildet den Auftakt zu diesem Roman der begabten Erzählerin Julie Klassen. Als in Bath im Jahre 1819 Sir James Mayfield sowie Hannah Rogers, die junge Gesellschafterin von Lady Marianna Mayfield bei einem Kutschenunfall verletzt und der Kutscher getötet werden, die Lady selber jedoch in den eisigen Fluten des Flusses versinkt, bangt man einige Zeit lang um das Leben des wohlhabenden Sir James. In Clifton House, einem der Besitzungen der Familie Mayfield in Devonshire, wird seine schlimme Kopfverletzung behandelt. Die zurückhaltende und gebildete junge Gesellschafterin wird durch einen fatalen Irrtum für Lady Mayfield gehalten, eine falsche Annahme, die Hannah Rogers leider zu lange zu korrigieren verabsäumt. Als Lord Mayfield aus deiner tiefen und lange anhaltenden Bewusstlosigkeit erwacht, muss Hannah sich der Situation stellen, doch Sir James Mayfield reagiert vollkommen anders, als die junge Frau es erwartet hatte… Bereits der Klappentext lässt erahnen, welch exquisites Leseerlebnis den Liebhaber historischer Romane aus der Feder von Julie Klassen hier erwartet. In wunderschöner Sprache, sehr einnehmendem Schreibstil und mit einer Mischung aus Romantik und spannendem Abenteuer erzählt die Autorin die Geschichte der klugen jungen Tochter eines Geistlichen, deren Mutter der Oberschicht entstammte. Die sanfte und feinfühlige Hannah bereichert dieses Buch als liebenswerte Protagonistin, während Sir John Mayfield als gut aussehender Gentleman mit markanten Zügen nach und nach ein sehr weiches Herz hinter der rauen Schale offenbart. James Lowden als Sir Mayfields Anwalt bringt durch seine scharfe Urteilsfähigkeit und seinen analytischen Verstand nicht nur Unruhe in Hannahs Leben, sondern nach und nach auch in deren Herz. Die Attribute der dunkelhaarige Schönheit Lady Marianna Mayfield hingegen scheinen lediglich auf deren Äußeres beschränkt zu sein, und Sir Anthony Fontaine spielt die Rolle des Schurken in diesem intriganten Spiel um Liebe, Geld, Macht und Leidenschaft. Julie Klassen stellt den Hauptpersonen einige interessante Nebenfiguren zur Seite, wobei ich besonders von der mütterlich-liebevollen Mrs. Turrill, der jungen Amme Becky und dem seriösen, besonnenen Arzt Dr. George Parrish angetan war. Julie Klassen erhielt bereits für drei ihrer historischen Romane den „Christy Award“, in diesem Buch spielt der christliche Glaube jedoch nur eine äußerst dezente Rolle gegen Ende des Buches. Nichtsdestotrotz hat mir die Lektüre dieses wunderschönen, sehr zu Herzen gehenden Romans großes Lesevergnügen bereitet. Ich möchte noch kurz auf das Coverfoto des Buches eingehen, das optisch vortrefflich gelungen ist und eine wunderschöne junge Frau mit dunklen Augen, ebenmäßigem Gesicht, hoch gestecktem Haar und züchtigem weißen Kleid zeigt, die im Profil zu sehen ist, durch eine geschickt abgebildete Spiegelung jedoch zugleich ihr Gesicht dem Betrachter zuwendet. Vertieft man sich genauer in den Inhalt dieses Buches, lassen die Beschreibung des Kleides wie auch die Tatsache, dass Hannah Rogers als Frau mit rotbraunen langen Locken beschrieben wird, beinahe vermuten, dass es sich bei der abgebildeten Schönheit um diese handelt. Die näheren Details zu deren Äußerem lassen wiederum Zweifel daran aufkommen – man erfährt, dass sie blaugrüne Augen, eine blasse Haut mit hellem Teint, vielen Sommersprossen und hohe Wangenknochen besitzt, zwar nicht unattraktiv, aber die Nase ein wenig zu lang und der Mund ein wenig zu breit. Eine optische Erscheinung, die man nicht zwangsläufig der Abbildung auf dem Coverfoto zuordnen würde. Im Gegensatz dazu wird Lady Marianna Mayfield im Buch als dunkelhaarige Schönheit beschrieben, die ich – rein optisch – eher diesem Buchcover zuordnen würde. Möglicherweise handelt es sich hierbei aber auch um eine deutliche Botschaft der Autorin bzw. des Verlages – und zwar bereits im Vorfeld einen kleinen Hinweis auf das Verwechslungsspiel in diesem Roman. Fazit: ein bezaubernder Liebesroman mit Spannung und Abenteuer, dem es angesichts der Tatsache, dass es sich hierbei um einen Roman eines christlichen Verlages handelt, lediglich an der Vermittlung christlicher Werte ein wenig mangelte. Dennoch ein wunderbares Leseerlebnis und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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Ein absoluter Lesegenuss
von Petra Donatz am 09.03.2016

Klappentext Ein Schrei … Krachen … zerschmettertes Holz. Dann nur noch Schmerz. Eiskaltes Wasser. Dunkelheit. Als die junge Dienerin Hannah erwacht, findet sie sich in einem unbekannten Herrenhaus wieder. Langsam kommen die Bilder wieder. Die Kutsche, in der sie nicht alleine saß. Ein Baby in London. Und da ist ein Ring an ihrem... Klappentext Ein Schrei … Krachen … zerschmettertes Holz. Dann nur noch Schmerz. Eiskaltes Wasser. Dunkelheit. Als die junge Dienerin Hannah erwacht, findet sie sich in einem unbekannten Herrenhaus wieder. Langsam kommen die Bilder wieder. Die Kutsche, in der sie nicht alleine saß. Ein Baby in London. Und da ist ein Ring an ihrem Finger, der sie an eine große Lüge erinnert. Doch vor allem gibt es ein Geheimnis, das ihr Leben überschattet. Und ihr wird bald klar, dass sie in diesem Herrenhaus niemandem vertrauen kann. Über die Autorin Julie Klassen arbeitet als Lektorin für Belletristik. Sie liebt die Welt von Jane Austen und alles, was damit zu tun hat. Geschichten schreibt sie schon seit ihrer Kindheit, mit "Die Lady von Milkweed Manor" gab sie ihr Roman-Debüt. Wenn sie nicht schreibt, reist Klassen gern, recherchiert, mag lange Wanderungen und kurze Nickerchen und einen Kaffee mit Freunden. Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt sie in Minnesota (USA). Meine Meinung Story Bisher habe mir alle Roman der Autorin sehr gut gefallen, aber dieses hier hat meine Erwartungen noch bei weitem übertroffen. Schon lange hat mich kein Buch mehr so mit der Protagonistin mitfiebern lassen wie hier. Das Buch ist schon auf den ersten Seiten sehr spannend. Schon nach knapp 30. Seiten haut die Story einen mit einem Plottwist regelrecht um, der aber auch nicht der einzige bleibt. Von der Handlung an sich kann ich ohne groß zu spoilern nicht viel verraten. Ich versuche es einfach mal grob zu umschreiben. Selbst der Klappentext gibt einem keine Auskunft auf die Handlung. Man lernt zu beginn feine Herrschaften, Sir John und Lady Mayfield, zu beginn des 19.Jahrhunderts, in England kennen und begleitet diese bei einem Umzug in eine neue Stadt. Während der Reise passiert ein Unglück. Es kommt zu Missverständnissen, in die sich die Protagonistin Hannah immer weiter, quasi ungewollt verstrickt. Es geht um Verrat, Betrug und natürlich auch um Liebe und auch hier gibt es keine normale Liebe zu einem Mann, nein, hier müssen es direkt zwei sein. Man fiebert als Leser mit und möchte keinen der beiden Kandidaten, die um das Herz der Protagonistin buhlen, verlieren. Die Handlung war für mich sehr neu, wahnsinnig spannend und erfrischend zu gleich. Man fühlt sich selber mitten in dem Roman drinnen, mitten im England zu Beginn des 19. Jahrhunderts, wo Frauen, die nicht dem Adel angehörten, ein schweres Leben hatten, so wie es auch hier der Fall war. Ein Buch das mich total begeistert, gefesselt und bestens unterhaltet hat. Ich hab mehrmals mit einem entsetzten Blick auf das gelesene geworfen, weil ich dachte WAS IST DAS DENN JETZT BITTE? Wie genial hat das die Autorin ausgetüftelt, ohne das der Leser das ahnen konnte? Schreibstil Der Schreibstil passt genau zu der Zeit in der das Buch handelt. Er ist gediegen, sehr leicht zu lesen, hat auch diesen Jane Austen Flair und hat mich sehr schnell in seinen Bann gezogen. Meistens wird die Geschichte aus der Sicht von Hannah erzählt, aber auch andere kommen kurz mal zu Wort. Charaktere Ich erwähnte ja schon, das ich die Protagonistin Hannah liebe und sie schnell meine Lieblingscharaktere wurde. Ich möchte ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen, die sie aber immer mit Bravur gemeistert hat, auch dann, wenn sie dachte es geht nicht mehr weiter. Hannah ist so das Mädchen von nebenan, dem man sein Glück gönnt, auch wenn das leider nicht alle tun. Auch Sir John und James waren mir, jeder auf seine Art und Weise, sympathisch und ich hätte beide gerne an Hannahs Seite gesehen. Zu lieben gelernt habe ich auch ganz schnell Mrs.Thurill, der gute Geist des Hauses und einen Mutterersatz für Hannah. Sie brachte so viel wärme und auch den Glauben an Gott in dieses Buch. Mein Fazit Ein absolut empfehlenswerter, historischer Liebesroman, der alles aufweist, was ein gutes Buch für mich braucht, tolle Charaktere, eine spannende Handlung bei der man mitfiebern kann, Plottwists die den Leser aus den Socken hauen und noch so vieles mehr. Ich vergebe für dieses Buch volle fünf von fünf Leseratten mit einem dicken Plus dahinter und meine absolute Leseempfehlung.

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So machen historische Romane Spaß
von einer Kundin/einem Kunden aus Moosbach am 08.02.2016

Meine Meinung: Das war für mich das erste Buch dieser Autorin und ich muss sagen, sie hat mich in ihren Bann gezogen. Als ich den Inhalt des Buches überflogen habe, war ich mir nicht ganz so sicher, ob das etwas für mich ist. Ich hatte schon einige historische Romane in... Meine Meinung: Das war für mich das erste Buch dieser Autorin und ich muss sagen, sie hat mich in ihren Bann gezogen. Als ich den Inhalt des Buches überflogen habe, war ich mir nicht ganz so sicher, ob das etwas für mich ist. Ich hatte schon einige historische Romane in der Hand, die meistens haben mir gefallen, deshalb habe ich es einfach gewagt. Nie hätte ich gedacht, dass ein historischer Roman so spannend, so tiefgründig und trotzdem so undurchschaubar sein kann. Die Autorin hat es voll und ganz geschafft, mich immer wieder zu überraschen. Immer als ich dachte, dass es jetzt in eine bestimmte Richtung gehen muss, hat sie einen Ausweg gefunden und mich wieder getäuscht. Natürlich im positiven Sinn. Der Schreibstil ist zum Glück nicht ganz so altertümlich, wie man es hier vielleicht erwarten könnte, was es natürlich für eine Leserin in der jetzigen Zeit viel, viel einfacher macht. Die Personen waren mir, bis auf ein paar Ausnahmen, sehr sympathisch. Vor allem Hannah könnte ich mir sehr gut als Freundin vorstellen. Sie ist lieb und nett, versucht immer allen alles Recht zu machen. Mehr kann und will ich nicht erzählen, sonst würde ich viel zu viel verraten. Aber auch einige andere Personen, die in diesem Buch auftauchen, könnte ich mir gut als Freunde vorstellen. Die meisten sehen nicht ihren eigenen Vorteil, sondern sind immer freundlich und versuchen weiterzuhelfen. Ich will hier nun wirklich nicht mehr schreiben, da ich sonst noch in Versuchung gerate, ein wenig über den Inhalt zu erzählen. Der Klappentext verrädt eigentlich schon zu viel. Fazit: Definitiv zu empfehlen!!!

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Eine neue traumhafte Geschichte aus der Feder von Julie Klassen!
von einer Kundin/einem Kunden am 05.02.2016

Bath, England, im Jahre 1819: Sir John Mayfield besteht trotz eines heftigen Unwetters darauf, mit seiner Frau Marianna und deren Gesellschafterin Hannah den bisherigen Wohnort umgehend zu verlassen und an einen geheimen Ort zu ziehen - er möchte seine Frau diesmal endgültig von deren Liebhaber trennen. Doch unterwegs verunglückt die... Bath, England, im Jahre 1819: Sir John Mayfield besteht trotz eines heftigen Unwetters darauf, mit seiner Frau Marianna und deren Gesellschafterin Hannah den bisherigen Wohnort umgehend zu verlassen und an einen geheimen Ort zu ziehen - er möchte seine Frau diesmal endgültig von deren Liebhaber trennen. Doch unterwegs verunglückt die Kutsche aufgrund des Wetters; Mariannas lebloser Körper wird den Fluss hinabgespült, Hannah und Sir John können gerettet werden, sind jedoch beide lange nicht bei Bewusstsein. Als sie in dem fremden Haus wieder zu sich kommt, wird sie irrtümlich für Lady Mayfield gehalten - und in ihrer Not, weil sie keinen anderen Weg sieht, um sich und ihren Sohn zu retten, klärt sie den Irrtum nicht auf, sondern lebt fortan unter falscher Identität als Sir Johns Gattin. Doch dieses Leben ist nicht so hell, sorglos und glücklich, wie Hannah sich es vorgestellt hatte, sondern es liegt Gefahr in der Luft; jeden Tag auf´s Neue droht ihr Geheimnis gelüftet, ihre Lüge enttarnt zu werden. Die Bewohner des Hauses schöpfen schnell Verdacht, weil sie sich nicht wie eine wahre Lady verhält; auch Sir John´s Anwalt, der kurz nach dem Unfall anreist, ist sofort klar, dass diese Frau etwas zu verbergen hat. -Und er setzt alles daran, die Wahrheit herauszufinden. Hannah´s Lage ist also schon gefährlich genug, als dann eines Tages auch noch völlig unerwartet die wahre Lady Marianna wieder vor der Tür steht. Es scheint, als sei nun endgültig alles verloren für Hannah ... ****** "Das Erwachen der Lady Mayfield" - was gibt es zu diesem Buch zu sagen? Vielleicht das WIchtigste zuerst: es ist wieder genau das, was man von Autorin und Verlag kennt, erwartet und liebt: Ein wunderschön aufgemachtes Buch, das eine ebensolche Geschichte enthält. Julie Klassen schreibt gewohnt gut, bildhaft und atmosphärisch, und so ist man als Leser wieder im Handumdrehen völlig verzaubert und findet sich, noch ehe man am Ende der ersten Seite angelangt ist, im England zu Beginn des 19. Jahrhunderts wieder. Man ist sofort in der Geschichte drin, vergisst alles um sich herum, kann einfach nur genießen und dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist gut aufgebaut, schon gleich zu Beginn sehr spannend. Diese Spannung wird im Verlauf der knapp 400 Seiten kontinuierlich erhöht, alle denkbaren Entwicklungen sind bis zum Schluss hin offen und möglich, sodass man als Leser herrlich mitfiebern und -rätseln kann. Viele Entwicklungen sind überraschend und höchst brisant, aber nie an den Haaren herbeigezogen - immer wieder gibt es kleine Hinweise, durch die dann alles logisch erscheint und zurückliegende Handlungsstränge erklärt werden, damit der Leser weiterhin den Überblick behält und der Geschichte folgen kann. Doch sind diese Hinweise wohldosiert - niemals wird zu viel verraten, und so bleiben immer auch noch unzählige offene Fragen, die auch dazu beitragen, dass Spannung und Suchtfaktor unglaublich hoch sind. Alle Figuren sind wie gewohnt sehr tiefgehend gezeichnet, keine bleibt oberflächlich oder blass. So kann man insbesondere Hannah auch gut verstehen und mitfühlen, wenngleich das, was sie getan hat, sicher nicht richtig war. Auch der christliche Aspekt ist natürlich wieder vorhanden und wurde auf stimmige Art und Weise eingearbeitet: er klingt zunächst immer wieder an, solange Hannah zwischen diesen Männern steht. Erst im letzten Teil, als es um eine mögliche Versöhnung zwischen Hannah und ihrem Vater geht, wird die Thematik weiter ausgebreitet. Diese Passagen waren sehr wichtig und auch schön - dass man hier den Eindruck einer kleinen Länge hatte, lag wohl weniger daran, dass die christliche Thematik plötzlich zu viel Platz bekommen hätte, als vielmehr daran, dass man endlich wissen wollte, wie das alles endet und mit welchem Mann Hannah am Ende glücklich vereint sein würde ... ****** Fazit: absolut spannende und wunderschöne Geschichte, die den Leser sofort in´s England des frühen 19. Jahrhunderts entführt und alles um sich herum vergessen lässt. Großartig geschrieben. Ein Muss für alle, die Julie Klassen, England oder einfach nur spannende (Liebes-) Geschichten, vergangene Jahrhunderte und historische Romane lieben!

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Das Erwachen der Lady Mayfield
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Meine Meinung: Julie Klassen ist eine Autorin der Extraklasse. Sie hat einen wunderbar flüssigen und fesselnden Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten bin ich mit der Geschichte warm geworden. Ich mochte zwar Lady Mayfield als Protagonistin nicht, weil sie eine böse, intrigante Frau ist, doch nach ein paar Seiten stellt... Meine Meinung: Julie Klassen ist eine Autorin der Extraklasse. Sie hat einen wunderbar flüssigen und fesselnden Schreibstil. Schon nach den ersten Seiten bin ich mit der Geschichte warm geworden. Ich mochte zwar Lady Mayfield als Protagonistin nicht, weil sie eine böse, intrigante Frau ist, doch nach ein paar Seiten stellt sich heraus, dass eigentlich Hannah Rogers die Hauptperson im Roman spielt. Sie ist die Gesellschafterin von Lady Mayfield. Hannah ist eine sehr nette sympathische Frau, die ich gleich in mein Herz geschlossen habe. Man musste sie einfach mögen, auch wenn sie sich selbst in eine unmögliche Situation gebracht hat. Ich fand den Roman sehr lebendig, fesselnd und spannend. Ich konnte mir Hannah und Sir John sehr gut vorstellen. Beim Lesen ist bei mir ein toller Film im Kopf entstanden also ein wahres Kopfkino. Ich mochte die Beschreibungen der Autorin über das Leben in England im 19. Jahrhundert. Wie schwierig und lange die Reisen waren, wie wichtig die Etikette war. Sofort gibt es Skandale wenn zum Beispiel jemand ein uneheliches Kind hat. Scheidung war damals auch ein Thema das Skandale ausgelöst hat. Ich finde dieser Roman ist ein wirklich schöner Gesellschaftsroman mit Intrigen, Lügen, spannenden Szenen und die Romantik kommt auch nicht zu kurz. Es gibt im Buch immer wieder unerwartete Wendungen und es liest sich wie ein Krimi. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es geradezu verschlungen. Das Buch hat alles was mir an historischen Romanen gefällt und ich freue mich eine neue, tolle Autorin kennengelernt zu haben. Von mir gibt es für Lady Mayfield 5 Sterne.

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England 1819; Lady Mayfield und ihr Gatte Sir John reisen mit der Gesellschafterin Hannah Rogers in das neue Haus in Clifton. Unterwegs erhebt sich ein schrecklichen Sturm, der die Kutsche erfasst und derart heftig umwirft, dass nur zwei Insassen dieses Unglück überleben. Obwohl der dritte Mitreisende überall gesucht wurde,... England 1819; Lady Mayfield und ihr Gatte Sir John reisen mit der Gesellschafterin Hannah Rogers in das neue Haus in Clifton. Unterwegs erhebt sich ein schrecklichen Sturm, der die Kutsche erfasst und derart heftig umwirft, dass nur zwei Insassen dieses Unglück überleben. Obwohl der dritte Mitreisende überall gesucht wurde, hat man diesen nicht gefunden. Nur in der Ferne, auf dem Meer, sieht man ein rotes Cape treiben. Dr. Parrish kümmert sich um den schwerverletzten im Koma liegenden Sir John. Als die ebenfalls verletzte Miss Rogers aufwacht, nimmt das Personal fälschlicherweise an, sie wäre Lady Mayfield. Nach einigem Überdenken entschließt sich Miss Rogers, diese Verwechslung nicht zu berichtigen, denn sie bewahrt ein Geheimnis, das sie Sir John nach dem Erwachen aus seinem Koma beichten muss. Auch dieser Roman von der Autorin Julie Klassen hat mich sehr gut unterhalten. Neben einer netten Liebesgeschichte sorgen spannende und überraschende Momente für ein entspannendes Lesevergnügen. Die zu dieser Zeit typischen Skandale, Lügen und Intrigen geben dem Roman eine weitere interessante Note. Die Charaktere sind überzeugend, ausdrucksstark und authentisch-detailliert. Die besonderere Atmosphäre des Buches sorgt für sehr gute Unterhaltung und lässt uns über das geschilderte Schicksal der Sympathieträger mitfühlen, bangen und hoffen. Auch die Gesellschaft des 19ten Jahrhunderts ist sehr gut getroffen und so fühlt sich der Leser, einer Zeitreise gleich, über die vielen Details in diese Epoche zurückversetzt. Die Autorin setzt jene längst vergangene Zeit ein, das hochaktuelle Thema um die Botschaft der menschlichen Fehlbarkeit und deren Vergebung sowie des Neuanfangs in besonders anschaulicher und emotional geschickt in Szene gesetzter Weise nahe zu bringen. Die für mich besonders wertvollen christlichen Aspekte zu dieser Thematik sind, von einigen Gebeten abgesehen, vom Umfang her etwas weniger eingesetzt worden, doch ich bin der Überzeugung, dass uns die zentrale Botschaft des Romans dennoch gut erreicht. Der äußerst bewegende Roman erhält von mir über die gelungene Darstellung menschlicher Wesenszüge und deren Auswirkungen, sowie die wertvolle Botschaft für unser eigenes Leben erneut die volle Punktzahl. "Das erwachen der Lady Mayfield" ist ein sehr unterhaltsames und spannendes Werk. Für jeden, der dieses Genre mag, ist dieser historische Roman sicherlich ein Gewinn. Besonders bemerkenswert, und für die professionelle Recherchearbeit sprechend, ist die Tatsache, dass Julie Klassen für diesen Roman die Gegend der Haupthandlung persönlich erkundschaftet hat, um sie dem geneigten Leser so lebhaft wie nur möglich darstellen zu können. So ist es auch kein Wunder, dass man sich bei der Beschreibung der Landschaft fühlt, als wäre man dort. Ich möchte mich bei SCM - Verlag herzlich für die Veröffentlichung des bewegenden Romans bedanken.

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Lügen, Geheimnisse und Skandale
von S. Degenhardt alias Smilla aus Rheinland Pfalz am 02.01.2016

England 1819: Lady Mayfield und ihr Ehemann Sir John reisen in Begleitung ihrer Gesellschafterin Hannah Rogers überstürzt von Bath Richtung Clifton. Doch auf dem Weg dorthin stürzt ihre Kutsche eine Klippe hinab und nicht alle Insassen überleben... So beginnt Julie Klassens neunter Roman direkt sehr spannend und überrascht den Leser... England 1819: Lady Mayfield und ihr Ehemann Sir John reisen in Begleitung ihrer Gesellschafterin Hannah Rogers überstürzt von Bath Richtung Clifton. Doch auf dem Weg dorthin stürzt ihre Kutsche eine Klippe hinab und nicht alle Insassen überleben... So beginnt Julie Klassens neunter Roman direkt sehr spannend und überrascht den Leser immer wieder mit unvermuteten Wendungen. Es geht um Lügen, Intrigen und Skandale. Sie hat eine Protagonistin geschaffen, die zwischen den Stühlen steht, aus Not in eine Situation gedrängt, aus der sie nur schwer wieder herausfindet. Auch eine Liebesgeschichte ist wieder enthalten, so viel sei verraten. Allerdings fing ich nach ca. 100 Seiten an zu zweifeln, ob es eine geben würde, denn kein geeigneter männlicher Part tauchte auf. Nun ja, aber dann entwickelt sich eine... und was für eine! Ich würde es fast schon als Dreiecksbeziehung bezeichnen. Jedenfalls spannte mich Julie Klassen ziemlich lange auf die Folter, da ich unbedingt wissen wollte, wie das Buch enden würde. Christliche Bezüge sind wieder mal vorhanden, aber leider ein wenig dürftig. Die Protagonistin betet ab und zu. Erst gegen Ende wird u.a. das Thema Vergebung ausgeführt. Dies ist definitiv ausbaufähig, aber ich habe auch schon christliche Romane mit weit weniger christlichen Bezügen gelesen. Ein weiteres Thema sticht ebenfalls stark in diesem Roman hervor, das vermutlich noch für viele Diskussionen sorgen dürfte. Es zeigt, dass wir Menschen fehlbar sind und ich fand es spannend zu lesen, wie die Autorin diese Thematik in ihrem Roman behandelt hat. Das Ende schwächt die „Dramatik“ darum etwas ab. Im Übrigen finde ich das Cover nicht besonders schön. Das englische gefiel mir weit besser... („Lady Maybe“) Aber wer wieder eine richtig spannende Klassen lesen möchte, sollte sich nicht davon abschrecken lassen. Fazit: Alles in allem gebe ich diesem Roman wegen der eher dürftigen christlichen Bezüge 4 Sterne, sonst wären es 5 gewesen! (Wer sich spoilern möchte sollte eine andere Rezension lesen)

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